Indiana Tribüne, Volume 24, Number 49, Indianapolis, Marion County, 6 November 1900 — Page 2
Jndiana Tribüne, Dienstag, den 6. November lOG,
Gtspensterrufe von der Dödmanö gibt bei Umstand, daß dic Rufe bei Oeren. jpiegeldlanier See mit besondere: Teuili.ei: aehört wurden, an die Wie wohl erinnerlich, wurde im j Hand, daß es sich jedenfaNs um o.ndev Herbst 1897. wenige Monate nach dem Ursachen handelt. In der älteren Aufstieg der Andrö-Expedition auf der j arktischen" Literatur findet sich nur Dänen-Jnsel von dem norwegischen eine einziae Quelle, welche daraus hinWalfänger Oeverli die eidliche Aussage Uuki, daß derartige unertlärlicheRufe bgegeven. daß man beim Passiren der 'im Eismeere schon in früfcrcr Zeit brc iibelberüchtigten Dödmans-Oeren an j Phantasie der nordischen efabrcr in der Mündung der Eisföhrde auf West- , Thätigkeit versetzt bcoen. Die betreff Spitzbergen anhaltende Nothrufe ver- sende Angabe befindet sich bei. dem nommen habe. Das Fangschiff be- j alten Bischof Klaus Magnus. nxlcher fand sich eine halbe Meile von der zu melden weiß, daß greuliche und Küfte entfernt. Die Rufe wurden jämmerliche Webrufe an der Nordtüste spater, in den Tagen vom 23, bis 25. j von Island" gehört wurden und von September von Neuem vernommen. . den fommen Inselbewohnern als Ta ununterbrochen schwere See : Klagerufe der zu höllischer Pein" verherrschte, konnte man sich nicht ent- ; dämmten Seeleu gedeutet wurden, schließen, eines der kleinen Harpunier- , Schon jene Nachrch! scheint anzuzei?oote auszusetzen, um den um Hilfe gen. daß die ..Gespensterrufe" nur an rufenden Schiffbruchigen einen an- ; ganz bestimmten Plätzen hörbar werderen Ursprung konnten nämlich nach ; den ein dopelter Ansporn für unsere Meinung der erfahrenen Eismeerfi- modernen Hydrographen, den Schleier scher die klagenden Rufe nicht haben endgiltig zu lüften, den die an GeheimRettung zu bringen. Die Aussagen nissen reiche Natur des hohen ArkteS Cevair. der mit seiner ganzen über jene Erscheinung gezogen und bis
Mannscnat in Äardo amtlich vcrnom- j men wurde, erweckten das größte Aussehen. Dic ausgezeichnetsten Kenner Spitbei?''2, darunter Professor v. Nordenskiöld. Commandeur - Sapttat! rl, M-4 ;,'n;s4 unier.na funden Koben mukten ! Tie Srwnmg tt jene Borgänae ist jetzt im heurigen Here durch ein ei. : . 1 n , ujta fcSi U un I I L' I I iIMT I ' r II. I U 1 I I r w ! II i vnrem worden. Klir die ?romiöer : Hii(4l.)lt V .. X VfcV'IfclU wm W. j 1 .,2tiftftidende" mittheilt, ist gelegent- ' lich einer jünast abgelegten Seeoerkla- ( rung von einer ganzen Anzahl heimgelzrrvfnhrr hftftr tnrtT, den daß 'von ihnen in der Höhe der .,, ,mV WT-TTtnh mit Sigtraenneuerliche Nothrufe aebört wurden Die Nothrufe machten sich vorwiegend in den stillen Stunden der Nackt bemerklich und liefen sich in ' n;chts vonMenfchenstimmen unterschei- ! den Namentlick d; cus 12 Versomn ' ssnd- tZtvn r.n,BL ßtLiu i ner-Koh!enranport'chiffes hat die ! Lrndrd.irn kilkvuk wderdolt mit sonderbarsn Hilferufe wiederholt mit großer Deutlichkeit vernommen. Um in möglichst klares Bild zu gewinnen, wandte sich das Tromsöer Blatt an den technischen Leiter der Svitzdergener Kohlenstation, Ingenieur ?!ilsson. um detaillirte Auskunft. Ter Ingenieur bestätigte die Aussagen seiner Schiffs genossen und betonte, daß die Rufe genou so klangen, als b eine Gesellschaft Schiffbrüchiger in höchster Noth um Rettung flehte. Die Laute wurden auch bei ruhigem Wetter beobachtet ; rriNnö mnrKin si ffS aiir rrHhtiir .. .vu- Iliuw't" 1V 1 . w. ) JIUU fhJZ7l9&91tb fm,rfrU w l i v i i v m ii w W . vvtliv! kAfiL idi Sah;,rTOit fc-V 4 MV . . .p M . .U alieder der Besatzuna darunter aueb der Ingenieur von Green .Harbonr nach Cap Bohemaer ruderten, wurden die mystischen Nothrufe von Neuem vernommen. i?s waren langausae,;oane. tlaaende Stimmen, deren 2!edi!lichkeit mit menschlieden Hilferufen u n so mehr hervortrat, als man deutlich einzelne artikulirte Absätze zu unterscheiden glaubte. Bis dabin hatte man eingenommen, daß es sich um den Schrei irgend einer artti'üben Voqelart bandelte. Diese Borausletzuna dä'nä.:? den Polarsahrern jetzt aber doch hinfällig. In großer Erregung beschloß man. aus der Stelle einen Abstecher nach der gegen übe : lkaendenT c :n.in -i -Oeren zu macken. Unweit ver sog. '.'llpenklippe ging man an Land und suchte hier den ganzen Strand ab, während der Ingenieur mehrere Sionalschüffe aus seinem Iaadaewehr abfeuerte. Irgend ein Anzeicben, welches uf die Anwesenheit menschlicher sen hätte schließen lassen, wurde jedoch nicht gefunden. Auf Grund der vorstehenden Angaben, deren Authenticität wie erwähnt von der ganzen Schiffsbesatzung und mehreren anoeren Spitzoergenfahrern bestätigt worden ist. hat sich in den Gelehrtenkreisen eine lebhaste Tiscuffion über die möglieben Ursachen jener eigenthümlichen Schreie entwickelt. Von Menscken rühren dieselben offenbar nicht her. ebensowenig können dieselben durch irgend eine attische Vogelart oder Robbengat:ung hervorgebracht worden sei. Die kreischende, gellend scharfe Stimme der Polarmöven. ebenso das Geheul der nordischen Robben und Walrosse sind 'edem Eismeerfabrer so wohlbekannte r . i.t '. . Erscheinungen, daß von einer Verwechslung keine Rede sein kann. Aooloaisch ist Spitzbergen überdies schon länqst bis zum letzten Winkel durchforscht worden, daß an eine etwa noch unbekannte Thiergattung gleichfalls nicht zu denken ist. Rordenskjöld hat nicht zu denken ist. Rordenskjöld hat die Vermuthung ausgesprochen, daß 'nöalicherweise die Brandunq des Mees'jene klagegleicken. langausgezogenen Rufe be?vorbrack: bade. Diele nen Rufe bervoraLbrack: habe. Diese
Pall5n'rer (Führer der ..Veaa"-'.ifp.'- . . ! lmmei emor, gl o aussaueno,... , mdn nämlich ton oc!;tm. welche von "sprech Sie r d e ftr s,. diiion) u. A. dekunwen. da. sie öer- , "cy'N ..'n Staaten, einem iWt . jt nianckerlei merkwürdigen ttinder wassersuchenden Aöqe'.n hincineitok?n f;',- SW' ortioe mit :nenschliä)en Lauten ver- cr br. t.schen Vesitzung m Hinter-1 Floras. die man in diesen Strichen worden sind. ' tStT .Tatt & v... i gkAa SUwmen nie:.ö dcrtieU'-.t .'1"' ' eg:er.ng emen grifft Nicht gar selten erreichn sie , - i . 114.,,, st .... t"i.. . : ' 1 IScitebt rat et. der ctnic? merk vur- n, estif? tvi Tv, s, r. ? aamj: -11.J0. 3:;wacü, 5. ,
rüstete daraufhin eine Hilffpedition j Ängaven uver ien Bollenamm . sa.'namen Rlesen-Cacieen. .CereuS in Chamaleon-Jnsel TZ ous. um der! Spitzveraer Haparisten. i Rothen Karenen enthalt Die,er nteus- von dn Geehrten und , .r 1 ZZLKl
rno;::;.!r. cüiirn. 1: jicuitruuü . . ' ' ' s v .v"-- rju ,
die man mit And? 1 r.b dessen Ge- ; nen eimaiysoeziri ncy auf Sahuaro" vom ol?e aennt. LuNne r manme unicr ocn emfamen S. NHV iinoffen identificiren zu können a'aubte. ! den Karten unter der Bezeichnung Ka- Stücke Holz, die wie eine korinthische landen im Golf von Mexico können ein ; Ö n n,.w 1
ec:li:ix " ! ttNi findet, i t icttt nisDeineirD im nk, rtnthtrt f:n !nl non d.n unaewonnl!5e5 untroi'e oeamvru- V n J.tOuiiir:il. e . Bu
ni'ci; ovr c:i!iiiu -p'irivinirr , 0 ... ; ,7 . , ,3 a1""" " , y . . v . , . . rt, ZU drnacn ie ana-stell'enNach I lussterben vegrlssen. Das Ware Nichts ! ciur.eren. blast.arün-n Reifern bedeut chcn. bleiben rcdcch Ux gron Weit j Evrech'iunden: 8 bis 9 Ubr Pl'rm.: &LJ Tnmtbr, Vt iVni T 1 Besonderes, denn die Völker theilen und zusammencl'tcn wcrn. bilden vollständig fremd, da sie außerhalb der ! 2 bis 3 Ur l'iachin.: 8 bis 9 UhrAdds.:
jj?fcj0. neuerliche olurufe wurden ! p;cf1"a! der einzelnen Menschen, den Rumpf büUr ejg?rarti.uii v;;?.r.-e. sewobnl'.chZN VertchrDCg KkgtN. UN- : Eonnta.'s von 6 ois9 Uhr Bor, und nicht gebort und man aftm an dak , und schon während der kurzen Spanne l und in einer gewissen Entf'ernuna. vom , ter diesen Inseln hat eine, von den Ma i 7 bis b Ute Abends. n. ' i,':. . X geschichtlichen Zeit sind viele eigen- i Boden raaen die arcf'.en ''leite oder iie trosen ..Snail sle" oder 7'neäenin- ?viwti 1i!ß
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Hypothese wird aber durch die That- ..In meinem Leibe wühlt es heute fache widerlegt, daß jene Rufe" auf förmlich." 2. Student: Kein Wunieiner anderen Stelle Spitzbergens als j bet; Du hast ja auch gestern bei der eeraoe im engen Bezirk von Dödrnons- j Kneiperei nurSpaten- und Hackenbräu Oeren vernommen wurden; außerdem getrunken.-
her bewahrt hat.
Vin sterbendes Bolk. '.tlgr Grunde gegangen. Das Eigenartig j E "Z Rfl lt Mmd Urnwandlung, den letzten Jahren Mit ibnen an liem Geschick der Rothen .u??n d:e M , borge-. v gingen zu stm lchtwt. Fruder waren ,e S befürchtetes Rauberdolf, deren : MA4tnA4Ml nia -v-i V.'kVtrtv v '-! . ZumSi v iS rZT VTS i ' mit I Ll a h Mti U'irS , r Ata i t - - . mit Weib und Kind in die Gefanqen lUll C Utt0 rZ (, Zl ..V i klaren reriaü 3" "den. Das ist nun anders geworden, ansedeinend durch den Einnes höchst einsichtigen Haupt lings. der das Volk in vorzüglieter Weise regierte und das Land ch "Zage von Straßen und durm d:e ?imvanderung andere? Völtcr va 6cn chte. Handel und Industrie haben mehr Eingang gefunden als früijtx' Uni mm fslt nUn meinen- baß aü(t) oIt unter "dieser friedlichen
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?Miinmc vctiiuic iuiu's zu man le 17I'N ncnncn mag ne ton-- ic: gcnuinu, fir.eeigerii.'umiicnic.i aui- ;
Entwicklung gut ae-dieen wäre. :ix scheinen! grade das Gegentheil ist der a!l gewe-1 An und für sich könnte der Niesensen. Die VokkiZkchl der No:7en Kare- Cactus, ebenso wie Uhlands Apfel nen hat in einer fast beispiellosen Weise '. bäum, mit einem Wirthe Wunder-
abgenommen, o:me daß areift'are Gründe dafür zu finden wären. Als der englische Verwalter vor 25 Jahren zuerst das Land beluckte, waren weite 5benen dem Ackerbau diensibar gemackt, und auch im Jahre 188 kalte die Bddeneultur noch eine beträchtliche UnHdehMMg. Im vorigen Janre dage?en fand e- an Sielle der :d?? ein f - . ( rYY, , ur.a&iecfcare Meer von Gra-, ohne , rm 4 !2 nnd ohne nne Spur von Cul:nr. A.ich da Äoit war auffallend , r?r7.': r'.- es wan nicht meor die Rothen härenen, die y. Nauozü:sn und zur Plünderung ausoeleat rniTT r :rn ......... , oern ein lUr.icfDo!: von Kareuen und andern Stz-nnien. weit r an Zahl, aber ein ruhiges, fleißiges Geschlecht. l?n.iländer hörte 'davon, "daß die Sterblichkeit in dem seiiifr? 'eit Iabren unaewöhnlich hoch genesen wäre, auch sprach man von c;:ur zahlreichen Auswanderung in d;? umgedenoeu Lanoer, aber einen wefentlicheu Ärund für den Niedergang der Bevölkerung vcr-nockte man nicht anaen. Die Veränderung, die mit dem Volk selbst in so kurzer Zeit bot sich gegangen ist, beschreibt der Gewährsmann folgendermaßen: Aus einem drohenden pausen von Haldwilden, die a5k bis an die Zähnc mit Flinlen und Speeren bewaffnet gingen, sind sie zu einem furchtsamen. Waffen nur in seltnen Kalt tragenden Volke geworden. Ich sah iväbrend der gan zen Reise durch diese Staaten kaum eine Tvi: te oder einen Sveer. und fiiiher bin ich dock .Hunderten von Leuten begegnet, die mich umringten oder mein Lager umschlichen, und keiner von ih nen trug irniger als drei Speere, und , die meisten auch eine Flinte. Während' sie früher von der Ausplünderung ihrer Nachbarn lebten, sind sie jetzt, blope Ackerbauer, die nickt mekr räuberische Gelüste zeigen als andere Stämme der Gegend. Ihre Umwandlung ist so vollständig und so plötzlich, daß das Volk jetzt eher einen bedaucrnswerthen Eindruck hinterläßt.Dabei 'haben sie über nichts zu klagen,, Mißernten sind nicht vorgekommen. TJnhrnnn in reicklick dornnndn di? Nabruna Vi reichlich vorhanden, die Besteuerung gering, eine Belästigung durch Feinde ausgeschlossen, und so bleibt zur Erklärung des Niederganges der Rothen Karenen nur die Annahme übrig, daß sie das ruhige sorglose und ' gleichförmige Leben, das seit einem ' enchahrhundert in ihrem Lande ' hrscbt. nicht zu ertragen vermögen. ' Erklärlich. 1. tudent: Erklärlich. 1. Student:
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W Man L Unheimliche Srntcscs . Weithin über die wafferlösen Ebenen und die felsigen, kiefelreichen Hochplateaus im Territorium das sich sehr .ss, tr-it ... y,;- r u;zi valo Staat nennen ZU dürfen hofft Arizona strecken die gewaltigsten Anachörigen der (5actus-am:I'.e chre Ärme mm munVvrs.T ,n,'. n i nCTi Zum ivunrerr iiuien, n?o.t?nt0?en nen an Kronleucht-Arme erinnern l . . rk :.. aber in mit eircr Unzahl scharfer Doi nen beseht. 'Doch das Jntereffnteste. für die Eingeborene der weiten Umgegend wenigstens, ist die große pur- . .it.- Cl f ! 1 . k JtL - - f. k LHI.lrT CiT TT rren r ri.Ii. i ....... 1 . . &. V. V . , . pitze hervorkommt, und die arof.e dir- . . i . X r ntnatitac Ynic)i, zu NXINZN le NM lM Hochsommer entwickelt. Diese Zsru6?t ist von wahrhaft dämonischer Bede.:trniq, niit allein vom tenwerenzlerisä'en Tiandpunkte, und sie bildete früher - und in vereinzelten Fällen wohl noeo letzt :n kleinerem Maße den Gegenstand sehr unheimlicher in - dianischer Erntefeste, im Vergleich zu denen sonstige, meistens nur vom bur - schikosen Gesichtspunkt . angesehene Erntefest-Ranfereien noch harmlos ermild" verglichen werden. Die Frucht bat einen anaenebmen. stark an ein? Feige erinnernden Gesckmack, vorausgesetzt, daß sie vollkommen gereift ist,! und wird von Indianern sowohl, mie ' eines) von Mexikanern, sehr bcch ge-! schätzt. Ein Theil wirdum direkt im'; Naturzustand genossen; aus dem Uebrigen jedoch wird, nach Trocknen . in der sonne und Einkorben. einTrank v 1 rfV bereitet, in wklenein olle Furien de: Hölle zu stecken scheinen! Noch vor etwa zwanzig Jahren, vor der Ankunft der ersten Missionäre bci den Pima- und den Papaqo - India - nern. bildete das Eindeimjen der a huaro-ffrucht die mittels einer hoben. am Ende mit einem langen HaZen versehenen Stange herabyeholt werden muß in Verbindung mit den zuae - hörigen Sauf-Ceremonien das Signal zu den blutigsten Orgien, welche i:n ganzen Jahre bei diesen Stämmen vor - kamen. Alle tammes-Mitgliever hc ferten ibrenBeitrag dazu; Jeder brachte ein bestimmtes Quantum der einge-! heimsten Früchte zum Medicinmann. ' und dann wurde durch Mischen mit Wasser, Gährenlassen und Aufkochen' ein hochberauschendes Getränk daraus' erzeugt, das man wenigstens binncht' lick feiner verderblichen Wirkungen einen flüssigen .Haschisch nennen könnte! Und das ging ziemlich schnell, und sofort berauschten sich dann die männli chen Stammesacnossen mit vollem Bedacht daran bis zur Raserei. Die Sauan?s. welche in ibren besten Prunkkleidern ebenfalls dem Fest beiwok'ntcn wußten, was die Glocke geschlagen! hatte, und in Gruppen von je zwanzig, oder mehr kauerten sie hoch auf Hüttendächern zusammen und brachten sich sc! aus dem unmittelbaren Bereich der j tollen Krieger un Bucks. Bei einen., solchen ffrntefest-elaoe aab es nimi! selten eine Anzahl Todte! Es löß! sich schwer sagen, wie alt diese ..Ernte feste" eigentlich sind, und ob sie mit ihren Greueln nicht vielleicht erst 'im (5niartung verhältnißmäßig neuen Da tums darstellen - eine Verzweiflung-, Orgie! Immerhin scheinen sie sich un, Ur rninhpitcn imei ht hrt (5inptn: ter mindestens zwei bis drei Gencui' ' ticnen bin zu erstrecken, ! Zu diesem Erntefest gehört nntürlick auch ein Tanz, ein Kriegstanz. der sich qrößtentheils aus Sitensvrünqen in. sammensetzt. und wobei der Boden weithin zittert, wie von einem Erdbe: ' den. D Tanzer die soeben noch mi, den anden eine Kette geb.Idet hatten, fQ"fn f gn als Bestien, überein crtx ber. von den wildern Lizwnen ander her. von den lviidesien Visionen aufqereat. Vielleicht hätte diese Natur.e :.:v verwegensten Einne des Wor:?s noch - viel größeres Unheil angerichtet, wenn,1 ihre Menae de men dsprechend wäre ! Abkr so Zahlreich sie in jenen Regio-
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hüte ftch davor!.
C CFd giebt zwei Leide, welcke vielleicht tit meisten Schmerzen verursachen und bekannt find als
Hüften- unb Rückenfchmcrzen. F jft auch bekannt, daß St. Jakoös Hel da beste Heilmittel dagegen ist.
-J nen auch borkommt, spendet d'.eje im posante Pflanze im Geaeusatz zu Obst-. bäumen und 'Weinreben vor Altem fpine Vielheit von Drückten, und überu n. nlIT lunlefeio. Weiften hr. . , ' ' , - ' . . sik. fcbon ehe j,e lbr volles Wacks jm erreicht hat. unten am Rumpfk . verfaulen, ast aVt di?sc oZewäckst n v . . . " bestandia rcniumdet. s-, im zuweisen, die äußerst seilen anderswo ro: kommt und r-;;S:r weltacKilten TYxr-aZen und Touristen gewohnlich anfangs da größte Erftaw Nt,'n ncrvorruft. Der Vorstrand der Insel ist mit gol- ; diggelbem Sande bedeckt, hinter tvel- j chem ein Saum schöner grüner Palmen : sich erhebt. Wenn die zuströmende Fluth sich über den Strand t breitet, schimmern diese S dafcn ver- , ndkörner und die zahlreichen weißen Muschelschaalen höchst lebhaft im Sonnenlicht, und man kann sich kaum desGedankens erwehren, daß jedes Sandkorn vergol- ' det sei! Aber dieses Bild erfährt eine sebr seltsame Wandlung, sobald die l Fluth, dem Gesetze der Gezeiten gehorchend. w:ed:r seewärts strömt. Denn alsdann wird der go? aokdaelbk Sand beinahe plötzlich, wie durch Zauvermacht, purpurroth, und immer tie- ! fer wird die Purpurfarbe, je weiter die , Fluth zurückweicht! Der Fremde reibt stü) die Augen, um fich zu vergewissern, daß er nicht auf Flügeln eines gütigen Traumes in ein Feenland verlegt worden ist. Vielleicht regt sich auch eine abergläubische Furcht vor dem ilnbckonnten in seinem Innern, obwohl in der Schönheit dieses Anblicks nicht das mindeste Unheimliche ist. i Das ganze Schausptt! ist aber durchaus nüchterne, natürliche Wirklichkeit. Wenn man mit einem kleinen Boote unmittelbar an Ort und Stelle fährt. j so entdeckt man ohne Weiteres, daß der i wundervolle Purpur - Schimmer, von ! welchem sich der tropische Pflanzenwucvs oayinler 10 wirkungsvoll avyevt. lediglich durch eine besondere Art Sebalthiere, purpurrothe Schnecken, 'verursacht wird, die allemal beim Fal- ' len der Fluth aus dem nassen Sande bervorkommen, auf der Suche nach Nahrung, und beinahe so rasch kriechen ! oder rutschen können, wie kleine Krabden: ede dieser Schnecken ist ungefähr so groß wie eine Erdnuß, Dieses Eiland ist immerhin etwa 1 zwei Meilen lang und hat, obwohl sehr niedrig, seit einem halben Jahrhundert ' noch nicht den mindesten Abbruch von . den turmfluthen erlitten Ein Kubikmeter Tiamanten. Trtr ZZZ Ur rS Tor emcm Beamten der ..De Beers Crnfclted dompanh" werden so.gende in:eressante Angaben über Dia-inant-Mengen gemacht, die sonst nickt leicht Jemand zugänglich sein dürfen. I . ä . m ew" m v I u.i d. I. wurocn erucve angestellt. wie viel Diamanten nöthig seien. um einen Raum. von 75 Eubikzoll ausZufüllen. Es wurden Diamanten aller Großen benutzt, wie sie aus derblauen Erde nach dem Behandeln mit Säuren gewonnen wurden. Die Füllung dieses Raumes woa 14.617, 14.666 und Karat, im Durckscknitt 14, t XO Karat. 1 Million Karat Diamanten würden also ein Volumen von 0,084". 0 038, 0.0827, im Mittel 0,0S35 Kubikineter haben- ein Kubikmeter wiegt also 22.976.000 Karat und hat einen Durchschnittswerth von $78,802,000. In den 11 Jahren des Betriebes lie ''erten die De Beers-Gruben rund 2J,098.000 Ladungen blaue Erde, das sind 18.881,000 Meter-Tonnen; hieraus wurden erhalten 24.476.000, KaTat Diamanten aller Größen imWerthe m ve: ron 51 1,152,303, pro Karat im Mit56.58. Durchschnittlich werden aus der Tonne blauer Erde 1.3 Kafat Dia.anten aewonnen. also 58.50. Die in i kn 11 fahren gewonnene blaue Erde I :?urde einen Wurfe! von yltUX , Seitenlange, die der Diamanten einen solchen mit 1.27 Meter -Seitenlänge ausmachen. Das Volumenverhältniß der Diamanten zu der Masse der bluen Erde ist ca. 1: 6.000,000.
Dr. j. A. Sutcliffe,
Wttnd Slrzt, Geschlechts-, Nrin- und Rectum Krankheiten. c ime: 15') Ost Market Stt. Tel. 941 Mr.'.ur.tn: 9 t.i 10 Uhr Bonn ? dl4 Uvi ?i DU. C ARTER & Co., 2 ic zuverlässigen Specialisten Gir.e Bjitzrige (ratrnnq in hvx bcbanilvzia chronischen, aeroöien und t e il I rrr: , rantvelkkn. Bivr- und c v t rrauirnti, l k'ema. ,m:,k-n. zwa. verarr-. DkÄ . ö.: UtV trl ' vdr,sis,cr e,fll. r.rvtu j rrankdeitkn. Bitt uud . c f fra:irfrit,Ti, nacn:, icin um;, HiaaiHirr:, v V üepst . jt prraMDc;, etfoutet beba 55 n fi Hl i 5 I TL Hot !.:ik Cfnct nach dkM WilloushbZz-Gcdütt?:?, ?!o. '4 Nord Keritta Etr., erste Stsße veikgl. Oki'.Liundr?,' Tn -2 l: 4 XU$t RchittQgt. ?"'Vdb: C;.r-t S8S-iO:cVanqC2;. l.e Wodnng dkN'i.el üch w.k b,r: ,Ui I'Llt' lvanhi 8t. vr. I. L. Kirkpairiefc r pieijanbctt Krauenkrankheite und StrantbtU len deS Rectums. Häor,i,oid sine Weit st Eantvifi rung aekkilt. 0lkii N"M nlcking. öl Cst Ohio Str. Otto Deppermann, Teutscher Zahnarzt. j!ajestic Gebfleude. Z.mcr 207. DR, JOS. I MM. GkschlecktS' und Harnkranlheiten. SO West Ohio Str. WALTER FRAP ? Sahn-Arzt. No. &0:i Oß Mnrket.Strabe. Cosnn VlZ Simi7.kr 4. , Ofnust . -; 1-5 m.: t-j bc-.: "m- ?Z1?ZSZ 0. C. Everts, Teutscher Zahnarzt, 8i Nord Pennsylvania Str. tat wird auf Wunsch anqewandt. r. L. tl GREeNER emnehit fich tut d Strtücpfij Irantcr Thiere. y Nrankr SNrtbt werden tnistgtngtncntXitr. nberdailtn beflen Ebtoaxtuafl (0 in ihrer t.tr.e i ttaflung. 18 M 24 efl.Etraß.. ttUp)0n 900. ohnung im Stt verttttetbe : Zimmer im MajesticGebaeude zu reduzirten Preisen. kai feinste Osfiee'Geböude in der Stadt. Vollständig feuersicher. Schnelle Fahrstühk und alle modernen Bequemlichkeiten. Nachzufragen bei 8RE80RY & APPEL, Agenten, für die Indianapolis Gas Eo. Vdeoäore F. Srnitlier geschickter und iuverlöfstger Dachdecker. Pech- und KieS-Tächer, ASvhalt. und ilsonwDacher. Engrok-HSndler in allen Arten von Tachmaterialien. Tetkpkon 5IA1 Manvland St. fm$ fttlt ft0 2jt!'ir,rtw. d Maand t, Vr. GIERKE, Teutscher :-: Buchbinder, Sl Vü, rr., (Hinwrhau ) cn i Vkdg. N Göd MchWMWWchl wut s, Utz Bft&&fcF imtmß-
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