Indiana Tribüne, Volume 24, Number 46, Indianapolis, Marion County, 3 November 1900 — Page 7

Jndiana Tribüne, Tamftaq, den 3 November 1900

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er Anftaubnfriedl. $::naii von Fanny Aalten i;i t, (Fortsetzung.) Sem bis Botin nein" sagte, wenn sie $ nicht hierblieb, dann faßte ihn bei Zorn, da- svürte r jetzt schon. I5:qentlict) treuebte es gar nid): so um ihn zu stehen wie eben jetzt! Wenn seine üäfin anders gewesen wäre, d hätte er :cM wob! einen Cchwierlobn im ame. den er aut leiden mcJMe. dnn sonnte jezt seine Tochter bei trüben sitzen, der Mann am 'ilch neben ihr. seine Pfeife rauef-rnv, und ja. und da di unten am Boden, da j i.rf ct:te jetzt :oodl so in tle'.ne-, Ding- j lein auf d:ck?n Beincken herum und j jauchzte und krähte irisch draus !os. j .nn. brauchte keine so verdammte j Sttlle zu sein um ibn- herum. Haß , und Groll stiegen in feinem Hetzen auf j bafe er aber auch so eine Todter be- j sah. der ein anderer, frenitx: Mensch j lieber war wie der eigene Vater! Wenigstens sie allein hätte jetzt um ihn seiu können, wenn sie noch n.cbt gebeiratbe: dätte; er hätte jetzt mit ihr reden können und ja. da leuchteten ihn ja , ihre Augen von drot drüben! Und die Auaen hatten ein gar so liebel Gesckau? "Warum aber nur redete siei Iri einziges Wort? I tt Reiserbauer fubr plötzlich auf; j Himmel, Herrgott, hatte r denn yv: geträaml? Da saß ja gar Nie i '.nd am SEiW Einmal freilief), einmal. da hatte jeden Abend, wenn reie 3c: t war. ein junges Dirndl tagefeffCI und fleißig die Hän: geregt an einer Etnckna. Sann war ihm fttti das Dirndl n:cht abgegangen, da e- nimwtz !.'? gestffen? Mochtr er stm e'gen ftiab so wei'ia? (5i hs::: ja aar U'.ema!- eine -edniuä t empfunden dao4 Erst jetzt! Jetzt ir schnellte OUj fUtX ptfft mit der Hand zum 5??rc&; da gab es wieder s arac Btiäft Dtdc:i tarn wohl oas dummc Gefühl her, da? todt ja gar keine c umflicht! Und das wär' wohl auch dumm von ihm. nach so einem Kind SeZ-risucht zu cn.' To ein 5tind. das den Vater nickt achtete und ehrte. Mochte er zehnmal etwas thun, was anderen nicht paßte, ton Kino hatte nicht danach zu fragen! Etat: dessen war sie ihrn daI . r finncre Zug im Antlitz des Stand grub sich tiefer um Mund und Augen. Ah, gar nick.: daran denken foll'e er an so ein Tirnrl! Da machte das Alleinsein im Hause. Tas auch die Botin gar nicht berl.berkam! Ei wurde doch schon völlig dunkel, und richtig, im Stall meldeten sich die Stilbs ; sie verlangter: nach Futter. ör zündete eine Äerze an und verlieb die Statte. Da er aber durch den Hausflur sckritt. erickoll der eiserne Klopser an der vorderen Hausthür. Es war die Botin. Dicht eingemummt in ein Duch stand sie vor dem Bauern. Da war' ich," iagte sie balblaut. als fürchte sie. von Jemand gehört ju werden. Aber nur heut und morgen in aller Früh' komm' ich dir; dann mußt dazufchauen. was du thun willst. Ich fürcht' die Leut'. Und Bauer, wenn auf mich hören willst, so gebst je crer, je beff-.r von da weg. Ick fürcht', die Leut' thun dir noch was an, so w:ld sind sie!' Der Gackernde Schein der Kerze glitt über das finstere Mannesgesicht; das blieb unbewegt, als hätte der Mann nichts gehör:, nicht eine Linie zuckte darin; nur das Haupt schob sich ein wenig mebr in den backen. ..Thu, was du zu thun hast, heut urrt morgen, und tümmer dich um sonst nichts!" versetzte kr in so hartem Ton. dc sich das Weib duckte, nach dem Licht griff und stumm hinausscdlich in die Ställe. 21. In aller Morgenfrühe deö folgenden Taces fuhr der Reiserbauer in den nächsten Marktflecken und verkaufte an zwei Fleischer all seine Krihe und Ochfen mit der Bedingung, sie selbigen Tages noch von seinem Hof bringen zu müssen. Am späten Nachmittag kamen auch schon die Thier aus dem Hause. Als die ganze chaar des laut brüllenden Diehes aus dem Hofraum war, i"elug der Bauer die Thorslügel krac nd zu. Als er an der offenen Kuhstallthü? vcrüberschritt, mußte er den Kopf wegwenden, er konnte den leeren Stall nicht sehen seltsamerweise, m Pferdestall verhielt er sich eine Weile, er warf den drei Thieren Futter vor und sah ihnen dann noch zu, wie sie gemächlich fraßen. Mit denen war er jetzt allein, ohne Menschen, in dem großen Hof. Den ganzen Abend saß er dann still in der Stube. Er würde sich wohl daran gewöhnen, an's Alleinsein. Wen hkauchte er? Er war sich ja selber ge8s. $d sagte sich der einsame Mann mehr wie einmal, und dabei flammten seine Augen trotzig auf. Er horchte aas das eintönige Ticken der Wanduhr hin; die ging auch ihren Gang ruhig weiter, ob ein Mensch in der Stube war oder nicht, warum soll er's nicht können? Dann lauschte er wieder auf das seltsam laute Rieseln und Rinnen, das von draßeu hereintönte. Bon den Dachrinnen floß es unaufhörlich hernieder, klatschend fielen die Tropfen, die von der übervollen Rinne nieder sickerten, in die Lachen nieder, die sich ..7-,:en cdrn gebildet hatten. Einmal r.i ei lafl Fenster auf und lauschte

hinaus tn das dunkel; er hatte sich nicbt getäuscht, nun regnete es. Nun. lvenn der strömende Rea-:n eiRe Weile anhielt der Fluß war heute schon übervoll geweser , dann, ja dann . . . Er dachte den Gedanken nicht mehr weiter aus und schloß bastig das Fenster. . , In der Nacbt wurde er auf e:nma! wach, in einem Augenblick völlig wach. Und in einem Nu saß er im Bette auf. 'Fr hörte ein wunoerliches Geräusch, als fließe ein Gewäffe? bei seinem Fens:er vorbei, aurgelnd, rauschend, unheimlich rauschend. Wasser? Wo käme das her? Ei freilich, der Regen war ks. der schoß so sausend hernieder. Und er legte fi wieder hin. Ade? er fuhr wieder auf. im nächsten Moment, und dann sprang er aus dem Bett. Er riß das Fenster auf. Aber es war dunkel er sah nichts. Nur das Rauschen und Gurgeln hörte er jetzt dicht vor sich. Da packte es ihn jäh in einem seltsamen, heißen Schrecten, er sireckte die Hand hinaus zu den Gitterstäben und so tief hinab, wie er nur konnte. Da. sie wurde naß. seine Hand, er konnte die Finger wie in einem Boche schlenkern. Jesus. Maria!" Ja. was war denn das das? Von wo kam so viel Wasser ber? Bom Regen allein war's nicht. Seine Finger zitterten, als er Licht machte; dann hielt er die Kerze pn Fenster hin. Da blinkte es hell auf da unten, es hüpfte glitzernd dahin. wo das Licd: binschien. so weit er sehen konnte, wi'.r da draußen eine Wassersläcke wie ein eilig dahinfließender Back'. Lautlos schloß der Mann das Fenster. Er kleideie sicb an. mit hastenden Händen, aing in die Stube hinaus und lab nach der Uhr. Es war drei Uhr riin. Bis das Morgengrauen kam dauerte es noch lange. Und früher iah er nichts, wie es da drauße.i aussah. Ader versuche wollte er es doch!

Er n'.dm einen SJblüffei VvU cer ::::d betrat den Hausflur. Da blich er ein paar Sekunden lang stehen; von der Hausthür kam ein Schüttern herüber, in seltsame Süttern. und das Rauschen des Wasscrs erklang hier stärker im Widerprall g' gen die Tbür. Sie war von starkem Holz und hicl! fest im Schloß, aber wenn der Anprall des Wassers gar zu mächtig wurde, war es dennoch mögIich, daß sie in Stücke ging oder aus dem Schloß geschleudert wurde. Und da c: war in Pantoffeln herausgekommen , nun spürte er es naß an den Füßen; da rann ja das Wasser aliedboch durch den Flur. Langsam schritt er die knackende Treppe hinauf in's obere Stockwerk; das viele Wasscr, das da floß, kam ihm nicht zu Sinn. Bon oben sah er weniger, als was er unten schon gesehen hatte; die Kerze konnte er nicht hinausbalten aus dem Fenster, weil sie der strömende Regen der noch immer niedergmg, augenblicks rxrlöscht hätte; so sah er nicht, wie groß die Wasserfläche eigentlich war. Als er wieder hinunter kam. stand das Wasser im !ur schon höher. Es ging ibm bis an die Knöchel. In der Kammer zog er jetzt trockene Socken an. schlüpfte in seine hohen Wadenstiefel und steckte eine neue Kerze an. Regungslos blieb er dann in der Wohnstube am Tisch sitzen. Hin und wieder ging er zur Thür und sah in den Flur hinaus. Er sickerte bald über die Schwelle der Stubenthür herein auf die mit Eard bestreute Diele; so hoch ging schon das Waffer. Und immer höher stieg es und höher. Aber wenn er üch vordog und hinausleuchtete in den Flur, sah er die massive Hausthür noch immer verschlossen. Die hielt noch fest. Und endlich stand er n'cht mehr auf vom Tiscd; weil es nichts nützte, wenn er hinaussah. Er stützte die Ellbogen auf den Tisch, lehnte den Kopf zwischen beide Hände hinein und stierte vor sich hin. Er sann nichts und grübelte über nichts, er war wie betäubt. Und das Rauschen des Wassers schwoll immer mehr an. Mit einem Male fiel schwaches Grauen zum Fenster herein. Er bemerkte es sogleich. Und das gelbe L'.cht der Kerze erhielt . einen seltsam trüben, dann immer matteren Schein. Der Mann wandte die Augen nicht davon fort. Das stier Geschau hatte sich jählings verloren, wie mit einem HeißHunger schaute er darauf hin. als hätte er eine Speise vor sich, nach der sein Magen gierig verlange. Immer schwächer wurde das Blinken des Lichtes. Nun flackerte es häßlich gelb auf und verbreitete keine Helle mehr um sich herum. Da blies der Mann mit starkem Athem darauf hin und stand auf. Es war Morgen, anbrechender Morgen. Nun wollte er wieder das Fenster öffnen, um hinauszusehen, aber da er hinzuschritt, taumelte er zurück da sickerten einzelne Tropfen bereits zum Fenster herein: das Wasser erhob sich eben zu gleicher Höhe mit dem Fenstergesims. und Wasser Wasser, so weit er von hier aus sehen konnte. Nun konnte er hier nicht mehr bleiben. Aus der Kammer nebenan holte er eine große Brieftasche und Schriften, die er in einem Wandschränkchen verwahrt hatte; seinen Sonntagsanzug hatte er aus dem Kasten genommen und über den Arm gehängt; und so schritt er der Thür zu. Glitzernd rann es vor seinen Füßen hin. das Wasser. Wie eine breite, mattsilberne Schlange schlüpfte es und schlangelte es sich vorwärts, die halbe Mitte der großen Stube hatte es schon erreicht. Er öffnete die Thür und stieg in das Wasser hinaus.

Schon war er auf der zweiten Stuse kr Treppe. Hinter ihm her erklang das Aechzen, das die Thür von sich gab. in all ihren Fugen gewaltsam erschütiert. Da kehrte er wieder um. er mußte ihr helfen, die sich so brav wehrte gegen das Wasser, das sein Haus vei wüsten wollte. Denn wenn es dort hereinkam, riß es an den Mauern im blinden Wütbeit. ob dieselden stark, fest genug waren, um auszuhalten, er wuß:e es nicht. Sein Blick suchte, da er wieder mitten im Flur stand. An der Wand hingen Schnüre und Stricke, zu einem plötzlichen Gebrauch da fürsorglich hergerichtet, mit der Hand leicht zu erlangen. Prüfend wählte er den stärksten Strick. Mit demselben verband er das Schloß, und denselben quer über der Thür hinlaufen lanend, wickelte er dann das starke Seil um die breit vorstehenden Angelhaken der Thür. Jetzt hob er den Kasten, der dicht an einer Flurwand stand, an einer Seite empor, um zu sehen, ob er denselben fortschaffen könne. Es ging; er rückte und rückte, bald auf dieser, bald auf jener Seite; nun noch ein Ruck, ein fcharser. und der 5tasten lehnte sich fest gegen die Thür. Befriedigt aufatmend, trat der Reiserbauer jetzt zurück, nun würde die Tr,ür wohl standhalten. Rein, nochmals ein Strick, der Kasten mußte auch versichert werden. Endlich. Er schritt nun rasch zur Treppe. Auf der zweiten Stuse blieb r wieder stehen, denn er hatte hier die Brieftasche. Schriften und Kleidungsstücke auf die Stufen hingelegt. Während er sich bückte, knackte es d"üben an der Thür, die er eben verlassen, laut dröhnend war das Wasser eben dage gengestürmt. Nun wieder das Knacken. lauter, seltsamer, so. als hätten ände reicht, morsches H:lz voneinander zu brechen. Und da schulternd ging es durch das.aus hin, dann v.n laute- Schmer tern. Krachen. Splittern, Stürzen, ein lärmender Wogenprall, ein tauschen, Gischen, ohrenbetäubendes Tosen, und nun auf's neue Splittern und Krachen das Wasser hatte die rückwärtige Thür ebenfalls zertrümmert und floß nun zu einer Thür herein, zur andern hinaus; auf der Treppe aber stand einer. ein hochgewachsener M'.nn. mit bebendem Körver. kalkweißem Gesichtund starrte auf die Fluth. die schwoll und schwoll, und dachte nur an eins: daß er jett noch dort halte stehen können! Und dann hätte es ihn mitgenommen. Als das Wasser ihn bis zu den Knieen umbrauste. kam er endlich zur Besinnung und nun flüchtete er empor. Er beugt? sich oben aus dem Fenster; und nun sah er die großen, stürzcndea Wassermann, die die Höhe herunterkamen und völlig sein Haus umschlossen, im wilden Wogenschwall. Steine, die sie aus der Erde herausgewiihlt. riß die gelbe Fluth mit. die schlugen gegen das Haus, als wären sie dahingeschleudert, als wollten sie es zertrümmern. oder polterten durch den Flur dahin mit grauenvollem Lärm und da schlug das Herz des starr schauenden Mannes auf in einem Bangen, wie er es nie gekannt, in einem beißen, wil- ' den Bangen. Aber es bangte ihm nicht um sein eigen Leben, sondern um das ' große, schöne Haus, das verloren war. wenn die Wassermassen lange so dageoen wütheten. Sein Haus, in dem er , so lange gewohnt, in dem er alt ge- , worden, er sah es schon stürzen, in ; Schutt und Trümmer fallen, und er j griff mit beiden Händen an die Mauer, ! als könne er sie so bewahren vor dem : Zugrundegehen. Er wußte nichts i rnhr davon, daß er das Haus verlassen hatte wollen auf immer, daß ihm bis- ; her immer gewesen war, als läge ihm ! nichts daran; mit hervorgequollenen ! Augen starrte er auf das Wasser hinab und lauschte dem grausen Lärm, dtn : es im und um das Haus machte. Und bdi Herz schlug ihm in wilden, rasenden Schlägen, schlug ihm bis zum Hals hinauf, er wußte es zum erstenmal. daß er sein Haus gern hatte, er spürte es aus der Elementargemalt i heraus, die es ihm rauben, vernichten i wollte. Einmal fühlte er es zitternd ! durch den Boden gehen, auf dem er ; stand, und schrie auf wie im Schmerz. Und dann suhr sein glühender Blick ; gegen dieHöhe hinauf, und er schlug sich . mit den Fäusten an die Brust und stammelte bebend, tonlos: Herrgott, mein Herrgott, die Schuld hab' ich : da dran! Weil ich den Wald abge1 schlagen hab', den Schützer von meinem i Gut Jesus. Maria! Niemalen hätt' der Bach von dort drüben seinen . Weg daher gefunden zu meinem Haus, ' derWald hätt' ihn abgehalten! Das : Wasser Jesus, fo viel Wasser!" Wieder stierte der Reiserbauer hin- ! aus in den Regenguß, der vom Him- , me! mit einer Macht kam, als wolle er ! nimmer aufhören, stierte hinunter auf j das schießende Wasser. Einmal schlich ein Lächeln um seine Lippen; er wußte I es nicht einmal, daß '.r lächelte, er

dachte nur gerade daran, daß er bald recht weit von da hatte wegkommm wollen; nun wurde ium wohl sein Wünschen erfüllt ohne sein Zuthun; wenn es sein Haus hinwegriß, dann nahui es ihn wohl mit, recht weit recht weit hinaus. Denn das mußie ein wildes Mithinwegreißen sein, wenn sich das viele Wasser da unten in den Fluß ergoß, der ohnedem so hoch. . . er dachte den Gedanken nicht völlig zu Ende, es war ihm ein neuer dazwischen gekommen, der ihn jäh auffahren machte.

Und nun stürmte er hinweg aus der

S,ube uüd ,lmR beauben " dk M.-.I. ft!,-!. r ,m ntn iihmnU tSnliirhh? HttftnY 3iim onen VAJ te' V fcV''V V Von der voroercn Dachluke bot sich ihm ein weiter Ueberblick. Am Sparren. der an der Tachluke oben quer hinübergina, sich festhaltend, bog er sich hinaus, aber er mußte schnell wieder herein, wenn er nicht hinunterstürzen wollte; er fühlte die Füße unter sich schwanken. Und nun sank er auf die. Kniee; fein? Brust arbeitete schwer und Laute drangen übe? seine Livpen. wie sie ein verwundetes Tbier von sich giebt, unartikulirt, erschütternd. Was er eben durch den Regen, der jetzt schwächer siel, hindurch ersehen, das hatte vorhin in furchlbarer, angsterweckender Ahnung sein Hirn durchzuckt: der Fluß unten J? ,f h?: LTlli r 5 grofeet e nzu,ebn nur t.oB niturrnte. daHmMtk m hohen. Ml. das 7o? n. ft7d. da.' n tn 'iiiiinvTi im n ni& TiinR Tinut. t K Häuschen, das war vorn Wasser an der Vorderseite beinahe schon erreicht worden. Wenn die Leute noch drinnen waren und reheten sich nicht bald, so waren sie, sobald das Wasser noch höhr stieg, rettungslos verloren. Alle Wege :raren ihnen jetzt sckwn abgeschnitten, nur über den Hang hinauf vermock'.ci'. sie sich zu retten. Mein Gott, wenn niemand daheiw. war wie die Nam und ihre Schwiegermutter, wenn der Franz etwa irgendwo in Arbeit stand, wie dies manchmal auch, im Winter gschah, und wenn die zwei die Zeit ihrer Rettuna versäumten? Und er konnte nicht hinab, nicht fort von da. Wenn das Häuschen dort unten nicht fest war i,; seinen Mauern, ging es schnell zu Grunde. eher wie sein Haus frier, denen Mauern w . . . ten gefugt waren, a r fi ?" i n. ein doumit viedel im erahnliches Ge'rach ertö Hausilur unten. da war ein Scn. den die Fluth wieder durch den F. .r riß; es mußte ein großer sein, dem krache nach. Er bog ss.ch wieder hin-au-, aus den Knieen liegend, aber in dem Schwall da unten, der ück aus der Hausthür ergoß und danv sogleich mit den Wassern, die sein Haus ringsum umfloffen. vereinigte, da kam kein S.ein zum Borschein. Und nun ertö'ute Gevolter um Gepolter, Getrache 91 Gekrach?: es war. als breche Bitten i.u Flur vieles in Stücke. (Fortsetzung folgt.) Eslohntsichnicht. Jßfo rum sind Sie denn so sehr gegen die literarischen Neigungen Ihres Herrn Sohnes?" Geadelter Börsianer: Weil für den bei der ganzen Dichterei nichts heraushängt. Was st der Schiller geworden? Herr von Schiller, Und der Goethe? Herr von Goethe. Und mein Moritz? Der ist heute schon der iunae Herr von ftchn." EinegebildeteFamilie. Der Sohn i welcher Goethe's Werke zum Geschenk erhalten hat): Nun will ich mtr doch mal gleich den Hamlet aufsuchen." Vater: Unsinn! Diese ewige Verwechslung von Schiller" mit Goethe" ist empörend!" Die Mutter: Ach, laß ihn doch, die sind ja doch beide schon mindestens zehn Jahre todt!" Pech. Warum so traurig. Else?" Ach, denk' Dir mein Pech D r rrxr.:. Seb lasse. Und t)k mir der heimlich liebte das Tuch denn auch richtig über - reicht und dann schleunigst verschwindet, bemerkte ich erst, daß ick zu Hause vor dem Fortgehen in der Eile ein bereiis gebrauchtes Tuch vom Onkel Adolf eingesteckt, der so stark schnupf:." Auch 'in Vorschlag. Bauer: Was kostet denn bei Ihnen 's Zahnreißen?" Zahnarzt: Zwei Mark!" Bauer: ..Sakra, das is theuer! Wissen S' tvas, machen Sie 'n mir für 50 Pfennig locker, nachher krieg' ich 'n schon selber 'raus!" Sie kennen sie. Freundin: Wie. auf Teine alten Tage willst Du noch studieren? Wenn Du nun im Examen durchsallst" Universitätsprofessorengattin: ,.Na. mein Bcann und seine College sollten es nur ris kieren!" Vorgebaut. Frau (auf ixr Straße): Hier wobnt meine neue Putzmacherin!" Mann ( heuchlerisch): So weit entfernt? Wird Dir das nicht unbequem werden?" Frau: Beruhige Dich, sie hat Telephon!" Boshaft. Vertheidiger (nach, dem der Gerichtshof das Urtheil gesprachen hat): Na. da sind Sie noch billig dran vorbeigekommen. Huber! Angeklagter: C ja. nach der Rede, die Sie gehalten haben, hatte ich mindestens auf da hoppelte aerecvneli I I r jC x V Cf . . T : N t t a u 1 t. ?)rau: un liebes Männchen, was hast Tu mir von der Reise mitgebracht?" Mann: (Schriftsteller): D, ich sage Dir. einen Stoss, wunderbaren toff, großartig zu wenigstens oreieomanen: zraa: Ach zu einem neuen kleide wäre mir lieber." -JmwildenWeften. Tourist (in Nord-Dakota): Wie steht's denn bei Ihnen mit der Justizpflege? Da hapert's wohl noch hin und wieder ein bischen wie? Einheimischer: Well, of course, wann mer sthr kalt's Wetter habe, is es a arg hartes Stick Arbett Yen ÄheerMslg zu mache.

a wollte ich neulich meinem ereyrer. , tfriicr mofi'cy eiiticue liiere ; Narrow 95c. ti:iat:rcii:c 55c 80c:

:m schüchternen Smith, auf der Prs- i 6-7c; bienge stiere 8-8c; hieflge , Tomatoes, 3 Pfund, 85c-l .(0: Mucker m . - - t -i OJ:-.s..orvi.:ir rr 1 . 7.. - r ' '

ve eine ÄNtnuviunqsaeleqenyet: luvri uw wun t-ti, Iorn 80c 51 4... Abutter. ver

en. indem ich mein'Tafrntuch fallen j hiesige Kühe 400 bis 550 Pfund 67c; ! Dutzend 3 Pfund 95c

Täglicher Marktbericht. ' '

Viehmertt. Indianapolis Union Buhhöfc, 3. Nov. Rindvieh. Auserlesene bis vnrna Stiere. 1360 Pfd. und aufwärts $5.25 Otk bis mittlere Stiere 1350 Pfd. und aufwärts 4 .60 Auserlesene bis prima Stiere 1150 bis 1300 ö.Sö 5.25 Pfd Gute bis mittlere 1150 bis 1300 Vfd. Stiere Mittlere öis gute Siicre 900 bis 1100 Pfd . . . . 4.60 5.25 4.15 4.00 4.00 3. 65 4.50 4.50 3.50 3.15 4.25 3.40 2.75 6.50 5.25 Gute bis gewählte Rinder Mittler? Iiis nute ffinher. S ' GcmöHnliche leich.e in. 2.75 a Mi.,,, bis ... üb... 3.00 gute Kühe . . - ' ST e.. i.öo Kälber 5.00 Schwere Kälber 3.00 Prima bis fancy Export Bullen Gute bis gewählte Schläch3.25 4.00 tcr Bullen 3.36 i Gewöhnliche bis guttBullcu 2.50 3.i5 i r. V (; üe Kuhe mit Ka.d .i.,0 15 40 25 GcwöhnlichcKühe mit Kalb Schweine. Gute bis gewählte, mittlere und schwere $4.75 65cm!scht5U. sckw. Packing 4.68 iiitte bis gewählte leichte 4.65 '4.85 4.75 4.75 4.65 4.5 7 1 4.40 4,75 (Gewöhnliche leichte 4.55 1 Pias 3.50 ..1 . . ' nougys 4.00 Schafe, Hte ii wählte Län 4L Gewöhnliche bis mittlere Kammer 3.00 4.00 ! . . . Gute bis gewählte Schafe 3.00 3.50 I Ordinäre bis gute Schafe 2.25 2.75 icckas : Böcke, per 100 Pfd 1.50 2.00 3.00 3 .00 Früchte und (Gemüse. Früchte. Citronen, fl.50 für 300360. Aepfel, tzSchS Ver Faß. Feigen, 12c-15c. Bananen, 1.50-1.75 per Bunch. Datteln. Persische 5k-6e per Pfund. ttotuZnüfsc. 3.50-1.00 per Hundert. Trauben, Conccrd. 8 Pfund Korb, 13c; Telaware und Niagara, Crale von 4 Körben, 12 Birnen, hiesige, 75c per Bushel. (s.ranbcrries .s2.25 ver Bushel Crate. Quitten, $1.25 ver Bushel. drangen, mexikanische, .$4.50 per Box. Gemüse. Kraut, 90c ver Faß. Zwiebeln, S vaniichc $1.50 per Crate; rothe Globe 50c per Bushel ; weiße Globe $2.00 per Faß. Gelbe üben, 75c per Dutzend Bun r ' ches Kartoncln, Gl.z.ö per aß; vrima Burbanks und runde weiße 45c ocr Geschlachtetes Vieh. ! Borderviertel 7c; Stier S'intervierlcl ! 10c; Rind 5)intervicrtel 9c; Rind BorV t . n . . . i. ni . .... . . 1 oervieriei rc; scuo oroervleriei öc; Kuh Hinterviertel 8c. Frisches Kalbfleisch Kälberte; Hinterviertel 12c; Borderviertel 8c. Frisches Schaffleisch Lämmer per Pfd. Schafe 74 cj Schenkel 94c; Rack?, kurz, 16c. Fri'äics Schweinefleisch. Loins 8c 10c ; Cotiage Schinken 8c ; gchäuuic 3cbu::ctr. 7;c, sriickc Schinken, 18 Pfund im Durchschnitt, 10c ; Tenderloins 15c : Spare Ribs 6c. Geräuchertes Fleisch. ugar Curcd Schinken Erste Qualität: 20-18Pfui!d 10c; 15 Pfund 11c; 12-10 Pfund IHc; Zweite Qualität 20-18 Pfund 104lc; 15 Pfund lOc; 12 Pfund 11c; 10 Pfund 11c. (5aliforniime dnittcn 6 bis 8 nz , 10 bis 12 Pfund 7it; 12 ! . r ! TÄi 4V bis 14 Pfund. Frühstück Speck Klarer Englifh Cured 14c; gewählter Sugar Cured 13c; 6-7 Pfund im Durchschnitt 13c; 8 bis 9 Pfund im Durchschnitt 13c; 10 bis 12 Pfund im Durchschnitt 12 ; 5 Pfund im Durchschnitt, fchmal, ISjcz Pfund im Durchschnitt, schmal, 12c. Speck, Eng!. Gewählter, 8 bis 10 Pnd im Durchschnitt, 134c: 10 bis Pfund im Durchschnitt, 124c. 2peck Klare Seiten, 50 big 60 Ps. m uräiickniit. 9c: Klare Seiten. U , bl5 40 m Turebsckmitt, c; Klare his q(, Vfh i(4r: &nr? ,Blics, 25 bi 30 Pfd.. 9c; 18 bi 22 Wd. 1.. 14 bis 16 Pfd. , loHc; Klare Rücken, 20 bis 25 Pfd., 9c; Rücken 12 bis 16 Pfd., 94c; Klare Rücken 6 bis 9 Pfd., 11c. Schultern, Engl. Cured 10 bis 20 Pfund im Durchschnilt 8k: 16 Pfund im Durchschnitt, 8c; 10 bis 12 Mund SU Gevöckeltes Tckweinerleisch. Knocher. o Fancy Pig $19.50; Klares Bean 19.00; Family 17.50; Short Clear ! 16.00; Rumvf 15.50.

. f. U-. - -v- Eingemachte Frücltte Blackbcrries, S unkartoffeln-erscl) ß2.8o per Faß. 4l ... , T . Ä. . 0 a.' Baltimore $1.60 pn Faß. 2EÄK$1is V? f'JSf" Sommer-Cclery.l5c per kl. Bunch. V'7 Salat 50c per Büschel (t1;6 PJ "anas, Spinat. 40c ver Büschel. dard 2 Pttind $ 90; See. a.. ..... u,.f.x.r onds. 3 Pfund, tz1.26-1.4S; ernne

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(s Hulic 5oO bis 60O Pfund 7c; Stier

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seilen 13ic; Knöchel 13c. ckmalz, in Ticrcce, 1. Qualität B$e; 2. Qualität 8c; 3. Qualität 8s c Würste, Geräucherte Bratwurst 8e; Frankfurter 8c; Wicnerwuch 8c; Knackwurst 8c; Bologna in Tärm'N 6c, in Tuch 6j,c. Butter, Eier und (cflügcl. 5)ändler bezahlen folgende Preise : Butter, frische, 14c skr, 16c per Dutzend. Hühner 6je, Springt! -idt r,s (UePfb. Türkei? Hennen 7c, junge Hähne 7, alte Hähne 5c; (?n:cn 5 8c; Gcinse wer den oerkauft zu 3.75-4.25 per D$d. Getredc. Wcizcn-No. 2 rother 734 auf deu Geleisen, 73k von der Mühle ; No. Z rother 69-71; Qklober 73ic auf den Geleisen; Wagenweizen 73c. Korn-No. 1 weiß 36,c; No.2wei 36; No. 3 weiß 36 c; No. 4 weiß 32f-84fc; No. 2 weiß gemischt 36- c; No. weiß gemischt 81 c No. 4 weiß gemacht T4-84jc; Ro. S gelb iMc: 0. i ge 30; Wo. 4 gcir 32-34 5c; Ro. 2 gemischt 36k; No. 3 gemiftht U ;.: c. 4 gemischt S2-34c; an Kolben 31k. Hafer-No. 2 weißer 24öc; No. 3 wcißcr 23k; No. 2 gemischter 22c; No. 3 gemischter 21c H cu-altes ' No . 1 Z 0 thy 1 2 .5013.00 No. 2 Timothy ll.-12.00. Kaffee. Folgendes snid die Jndia-;apoli Wletse : Gewöhn!, bis guter 1 18c; prima bis gewchu 20-22.'. Fancy 26-27c; Golden Rio 23-26; Java 28-31c. In Warteten: Viiosa ß1.7ö, Lion 11.75, Jersey 13.25. Caracas 13.25. D:!.:7ortb's 18.26, Dutck Java Bleu) 16.0i. Ma Poch 12.25, Gates Blended Java 11.75. (Hrocerics. Zucker Dominoes 6.32:; S tuckucker 6.47-; vulversirtcr 6.17c: kVUk pul vcrinrlkr 6.22c; Standard granulirtel 6.07c: feiner granulirter 6.07c; granu lirter in 5 Pfund Säcken 6.17c; granu lirtcr in 5 Pfund Carton- 6.17c; extra feiner granulirter 6.17c: Cubes 6.22c; Mold A 6.22c; Confectioners' A 5.87c; 1 Columbia A-Kcystonc A .567c; 2 SindsorA-American A 5.62c; 3 Ridge wooo A-Centennial A. K.67c; 4Phöniz A-California A 5.62c; 5 Empire AFranklin B 5.57c; 6 Ideal Ertra Golden C-zteyftone B 5 52;: 7 Windsor Extra C-Amcrican B 5.42c; 8 Ridge wood ertra C-Ccntennial B 5.22c; 9 gelber ertra C-Californ:a B 5.17c; IG gelber C-Franklin extra C 6.12c; 11 ' ! , L ,n .i r ' " ' fC 1 ".. 1 C - ! ZZZ 7i , gelber-American extra C 6.12:: 13 gel ber-(5entennial extra (5 5.12c; 14 gelber -California extra E 5.12c; 15 gelber 5.12c; 16 gelber 5.02c, Bohnen. 3 Pfund ikannen, tzl; Bahan Ananas tzl .90-2 .26 Hestebte Erbfen . tzl.lO-tzl.76; frühe Juni $1-1.25, Käse. Engros- Vtrkaufsvrei Imvortirter Schweizerkäfe 27c per Pfund; einhei mifchcr Schweizcrläse 17c: Wisconsin Cream Käse 10c-12c; New Park Ched dars 124c; einheimiickcr Limburgcr 12c; Brick 13c. Sämereien. . Kaufpreise: iccamen, oiycr, .f4-? .oo; eng lischer. je nach Qualität $4-5.00; Al syke 5-7.00; Alfalfa 5.50-6.00 per vnshel. Timothy $1.30-$ 1.40. Detail-Preiie : Kleel'amen, alter, prima, $5.50; neuer $5.00-6.50. Timothy, gewählier s..',; prima $2.00-2.10. Blue Gras, Fancy Kcniuön $1.20 per Bushel; extra reines 50-.i5c per Bushel. Wolle. Folgendes sind die Prci sür Wagen ! ladungcn : ; Ungewaschene mittelmäßige Wolle 19-2 0c; feine Merino 15-17.': unge reinigle, von 3c bis 5c weniger; zuberge wasch cne 28-30c. Kohlen. ??-.2k bi Xonr.t $7.00 3.65 Antliracite Rauchlose . 4.50 4 00 2.40 2.15 2.15 2.15 2.15 2.15 1.90 1.90 1.65 1.65 1.15 2.65 Jackson.... Mttbilra . 4.00 Raymond (Ihn 4.00 Winittede 4.00 4.00 : teanawha Wna 3.50 VrazU Block 8.60 Green County 3.00 Jndiana Lump 3.00 Slack 2.00 Bloßburg 5.00 tivU l lc ner B-jsfe. 7si at 25 Bushel. $1.50 per 124 Bushel. Zerkleinerter Coke 13c perBu. $3.25 I per 25 Bu. $1.75 per 12Mu.