Indiana Tribüne, Volume 24, Number 46, Indianapolis, Marion County, 3 November 1900 — Page 5
Jndiana Tribüne Iamstag. den 3. November 1900,
5
Anzeigen 6;efft Tpatt ko.ei- 5 Cent per Zei'.e.' Mkigen, di Scirtaq 1 Uttf abgefb" er j ttn, Ddn noch am Zettil;en Tage RufnahMk. iVciflen, in welchen S!t3e7t qeiucht. efet tfl ctir: j rden, nnden unentflcltiiäc Auknahme. kfenn linden drei Tage flehen, können aber an telchicnr: mit irrt werden.
Verlangt. Srr a i iiilktfit i ::'ta:r: Arbeit und " : IKanlic. i ktt, Lsh. lt. .Vlü B e r 'anaf Tru:'(ts4 Äavchi' Idn 9n u- . . - ; v,- ir an--.: r. i5mr'kd:.lnqen rer -114 nd Glipor!a strebe. 3n ?f : rrn einer ' ,i ;f : tfaM llt4 D n ttttetW M jt aSacneine Haucarbeir. Familie dcneht AX J:.;..:. it- Zo'errl st''t- 3r :: 5 I ' ' st i at: lin TJcJff.cn ut eine ne ue ,amiue. j Sure! i : t. ;;av.:;ragfn c. Ancs tr. 3r. fr! jui: Xeut'e aqer.ttn 'ür das uuhr Tet W A der ,merircr. licntxal i'e Insurance imnpa . 'ttc ant) 10 :t ü'icr!c: tr. ts Stollegesuchc. el i i I : Kn arbi! derer innqer Xeutici-rr wünsch! Stell i in e mein größeren andel-danse der in rtorr &al. Ist Abiturient eine? arri!ani)die:: Unikcrftta, und veider wracken vblinandia mätg. fia&S wn in der Redaktion der Xr;l?ur.f. S7 ba Verschiedenes Hü verleiden: Sir fcÖOi zeaenvaNia ne zNtze fBmr.r freTde enf erste crprüvt :n lleGk -9 cag' l ,u feediitea. ,i:trra O ?ciden'tie?e?. Zimmer 1 -i uüi, 3. Mi - ZelaiMtr Str. Sa tr ski kik ,1 d r c I f 5 ! i 4 c reimeen und Bis - ' . vo rfe. jic l. loir Kl noU It:. aeintuat ur.D gr. ? n , - ' ad .der i::t r.e.i . o -.ü"c ja Holz! Holz! Holz! Tas qrößte Lager in der Stadl. Kas beste elj für BäZer. Leichtes und ßchwe .oiz 'tr isiy- und Kochofen. Ve Hkßks-g :vertcn prorn?: Jßliikserk. ttu tt L, .30 Lincoln Ztr. Pyoiie neu !70. Ottmar Ketter, 211 Cfi Wshigto : Feine : Veine, kiquSr und Cigarren. pra Lunch servirt auf Order zu jeder Zeit. vclilp:7'.lr:ier der Backer, Badenfer. 3R- r .md anderer Vereine. Telcpkon Tie neue G-ermania Halle, tedemalig Mczan Halle.) 37 und IM) Eüd Tclawarc strakc. VI'I Besitzer. mt . , , y i?Mf.m Nev'Ne' JTU .v.: JlllUlll l-l iMUUiiii vui in. Hü! ich (incc:ichtc:c K?O MuNichIk. stc .lche. Fc:N'':tr Lch : MMchl Gc:7än?c und Cigarren. Wirthschaft r cn 0. LEI KHARDT zur Gemüthlichen Ecke, 102 N. Nodlk Str. Mmel Vhonc 2011. Gutes Bier. JpSrtirß Veine und chmacklüftcr (unch mAÜ. L0EWER, 1809 Süd Eaü :raße. COU MBIA HALLE M gj Tclawaic ir. Z0' EKM, (Eigenthümer Gewählte Weine, Viquörc und Cigarren. Tie z?aue wird verrentet für Balle. Hoch' leiten :c..zu mäßigen Preisen. Telephon alt. 7(3. hVM Sal60& Billiard Hall, 192 ilft Washington naße. John Weilacher,
Eigen chümer.
Republik und Vatikan. P ci x 1 , 3. Nov. Der Courier du Eoir" meldet aus offenbar offiziöser Quelle, dafc die Rede des Premiers Waldeck-Rousieau in Toulouse am letzten Sonntag, worin er Maßregeln der Regierung geaen religiöse Kongregationen in Aussickt stellte, einen sehr schlechten Eindruck im Vatikan gemacht hat und daß der Papst dem päpstlichen Nuntius in Paris hat Weisung zugeden lassen, feine freundschaftliche Haltung der französischen Regierung gegenüber stark zu rnodifi?iren. Ä '.! S d e m h e i l i ge n R u b l a n d. S t. P e t e r s b u r g . 3. Novbr. Nach Berichten des Finanzministers Witte hat die Getreideausfuhr aus Rußland im lausenden Iabre bis zum 1. November 271,000.000 Pud betragen, gegen 217.000.(X0 Pud in dem Zorrespondirenden Theile des Vorjahres und gegen 317.00O.000 Pud in der selben Periode des Jahres 1898. Trotz der offiziellen Dementis scheint es festzustehen, daß der schlechte Ausfall der Ernte in den Gouvernements Kherson und Beßarabien eine Hungersnoth im Gefolae haben wird. Ein desperater Neger. Chicago. 3. Nov. Der Neger Samuel Simpson verursachte am Freitag Nachmittag eine Panik an der State Straße dadurch, daß er von einem Fenster aus mit zwei Revolvern auf die Passanten auf der Straße feuerte. Zwei Leute wurden schwer verletzt und ein anderer erhielt drei Skalpwunden. Aerger über den Verlust seiner Stellung veranlaßte den Neger. seinem Unmutb in dieser drastischen Weise Ausdruck zu geben. Neuer Prozeß beantrag! M a r y s v i l l e. )., 3. Nov. Di. Anwälte Ferrclls baben einen Antrac auf Wiederaufnahme des Prozces ge gen ihren Klienten gestellt und ihrer Antrag damit begründet, daß einer d Geschworenen die Aeußerung gemach habe. Ferrell Leben sei um nichts bei" sei als das seines Opfers Lane. un! daß ein anderer Geschworener. Josep! Roff. kem si'mmbrechtigtcr Bürgei sei. Der 2lntraa wird am nächstet Freitag zur Verhandlung kommen a p t. S t o n e für A e r k e s. L o u i s v i l ! e. ftn., 3. Nov. Ji einer republikanischen Versammlung im Auditorium, in welcher der Gouver neurskandidat John W. Yerkes bei pptredner war. erllärt? Kapt. W. I Stone. daß er .Herrn Werkes unler stützen werde. Kapt. Stone und P Rat. Hardin wurden in der berühmtet Konvention in der hiesigen Musikhall, von Wm. Goebel in dem Kampf um di, demokratische Nomination für da; Gouverneursamt geschlagen.
Kohlen nach F u r o p a. Die Ebesarcake & Obio Bahn und ei nige Grokapiialisten sollen mit dem Plane umgehen, den Kohlentransport nach Europa im großen Maßstabe in's Wert zu setzen. Eine Flottile von 2C Fünfmal ?choonern. die mit einem Kostenauswand von 2.000.000 gebaut werden soll, wird den Kohlentransport von Norfolk und Newport News nach europäischen Häfen regelmäßig besorgen. Die große Kohlennoth in Eu ropa hat das Unternehmen angeregt. Zlachrichlendienli in Cyina. Bon 'i Teschun. (Mitglied der chinesischen Gesandtschast in Berlin.) Nie vielleicht noch, seit Europa mit China in Verbindung steht, waren Briefe und 7!achrichten aus Peking so sehnsüchtig erwartet worden, wie in den eben erst vergangenen Tagen. Woche um Woche verging, ohne der Welt eine verbürgte Mittheilung zu bringen, die Beruhigung oder doch we nigstens Gewißheit über die Lage in der chinesischen Hauptstadt, sowie über das Schicksal der in ihr eingeschlossenen Fremden zu bieten vermocht hätte. Ja selbst heute, wo Peking entsetzt und der Weg von Tientstn zur Hauptstadt vom Gesindel gesäubert ist. sließen die Nachrichten nur sehr spärlich und stockend. Die Schlußfolgerung liegt gewiß sehr nabe. daß es mit der chinesischen Post fchon in normalen Zeitläufen recht kläglich bestellt fein müsse, da sie jetzt. wo man idrer outen Dienste so dringend bedürfte, so vollständig versagt hat. Und doch wäre dieses Urtheil nicht ganz zutreffend. Relativ und nicht ar. dem Maßstab europäischer Posteinrichtrugen gemessen, ist der Poftverkehr in China zu runigen Zeiten den Anforderungen so ziemlich entsprechend. Tie Einrichtung der Post ist im Reiche der Mitte eine sehr alte. Schon in Uv. Sckriften des Eonfucius wird ihrer wiederholt 'Erwähnung gethan. Von Alters bestand imReiche der Mitte ein lebhaftes Bedürfniß nach schriftlichem Verkehr. Die Chinesen sind Kaufleute pAk x-f ItVnf?. Schon lang vor Beginn der christlichen Zeitrechnung blühte ein ausgedebnter Handel im Lande, hauptsächlich zwischen dem Innern und den Küstenstädten, sowie zwischen dem Norden und Süden. Reis und Seide gingen nordwärts, Pferde. Hans. Felle usw. nach dem Süden. Ein unaufhörlicher Austausch der Producte hielt einen regen Verkehr wach, der schon damals Anlaß zu leoyaster Korrespondenz bot. So entwickelte sich bald das Bedürfniß nach einer regelmäßigen geminsamen Beförderung von Nachrichten aus
und nach vesilinmten Orten. Nachdem sich mit der Zeit eine gewisse Käst' von Leuten gebildet hatte, die berufsmäßig die Besorgung von schriftlichen Mittheilungen von einer Stadt zur ande
ren übernahmen, entstanden schließlich gewerbsmäßige Unternehmungen, die solche Boten in Sold nahmen und die Nachrichtendcförderungen in großem Maßstabe einleiteten. Heute giebt es in China eine schwere Menge sicher Postanstalten; in Peking allein erjstiren ihrer nahezu hundert. Sie ruhen alle in privaten Händen und sind zumeist recht gut crganisirt. Ihr Wirkungskreis erstreckt sich nicht bloß auf die Beförderung von Briefen und gegebenenfalls auch kleineren Pacteten, sie funglren vielmehr' auch alle als Vermittler für die Gestellung der Tachuan, d. h. der Begleiter und Beschützer für Reisende. Da diese Tachuan heute den Grundstock der aufständischen Horden bilden, mag hierin schon eine naheliegende Erklärung für die Frage gefunden werden, warum der Postoeikehr jetzt vollständig in's Stocken gerathen ist. Die Beförderung der den einzelnen Postunternehmungen anvertrauten Briefe erfolgt durch die Tachuan, die zwischen den einzelnen Stationen den Dienst versehen. Am Aufgabeort werden die Postsendungen gesammelt und nach den verschiedenen Routen sortirt. Erst bis eine Anzahl von Briefen nach ein und derselben Richtung sich angesammelt hat, die genügend groß ist. um die Entsendung eines B?ten zu lohnen, erfolgt die Abfindung. Sind nicht genügend Briefe da. so wird eben gewartet. So kann es allerdings vorkommen, daß ein Brief, der nach einem verbältnißmäßig nabe gelegenen, aber außerhalb des großen Verkehrs stehenden rte bestimmt ist. au- Mangel an Genoffen wochenlang liegen bleibt und wenn endlich befördert später an seinem Bestimmungsort eintrifft, als ein gleichzeitig aufgegebenes Schreiben, das für einen viel weiter entfernten, mit dem Aufgabeort aber im starken Verkehre stehenden Ort bestimmt war. Die einzelnen Postanstalten (Chin Tsü) haben sich die verschie Venen Bestellungsrouten in Etavpen eingetheilt und besitzen natürlich an jedem R'laisPunkt Filialen. Die Beförderung der Briefe erfolgt von Etappe zu Etappe durch Läufer, die die Post in ledernen Säcken auf dem Rücken tragen. Den NamenLäufer verdient ein solcher Bote mit vollem Reckt. Denn er lcat den ganzen Weg hin und zurück im Laufschritt zurück. Die Länge oer einzelnen Etappen beträgt im Durchschnitt 100 Li. ca. 35 engl. Meilen. An der Endstation giebt der Bote seinen Sack ab und übernimmt die für seinen Aus-gangspu-nkt bestimmte Post, die'er sofort zurückbefärdert. Der Tarif für di.se Art Briefb.forderung richtet sich ausschließlich nach der Länyv des Weges, den jeder einzelne Brief zurückzulegen hat. Das Gewicht kommt nickt in Betracht. Die Tare ist eine im Verhältniß u der Art der Beförderung ungewöhnlich niedrige. So kostet ein Brief von Peking nach Tientsin 20 Käsch. ungefähr gleich 1 Cents, von Peking nach Shanghai so Käsch gleich 4 Cents. Tie höchste Taxe beträgt 1C0 Käsch und kommt nur bei ganz besonders langen Strecken in Anwendung. Sebr zuverlässig ist diese Art Post natürlich nickt. Sie beschränkt sich daher auch bloß auf die Beförderung von einfachenBriefen und 'verthlosen Packten. Geldsendungen werden ausschließlich durch Vermittelung der Banken besorgt, die schon seit dem 1. Jahrhundert der christlichen Zeitrechnung in China bestehen. Andere Werthsendüngen, die sich nickt durch Anweisungsverkehr erledigen lassen, müssen eben so lange liegen bleiben, bis sich Gelegenheit bietet, sie einem befreundeten oder vertrauenswürdigen Reisenden mitzugeben. Nach Beendigung des japanisch-chi-nesiscken Krieges hat übrigens Sir Robert Hart eine Postanstalt nach - europäischem Muster eingerichtet. Diese sunktionirt oder, besser gesagt, funktionirte aber nur zwischen Peking u;id den Vertragshäfen und zwischen kenteren und kommt im Augenblick, wo Bahn- und Telegravhenverbindung ', zwischen Peking und Tientsin abgebrochen ist. selbstverständlich nicht in Betracht. Unternehmer dieser Postanstalt , ist die chinesische Regierung, doch liegt die Verwaltung in den Händen' von Europäern, und alle Beamten, mir Ausnahme der alleruntergeordnetsten i sind Europäer. Für ihre eigenen Zwecke hat sich die : chinesische Regierung eine besondere Post eingerichtet, die unter der Vermal- , tung des Kriegsdepartements steht. i Ihr liegt die Aufgabe ob, den Verkehr ! zwischen den kaiserlichen Aemtern und den Provinzverwaltungen aufrecht zu ! erhalten. Solange Peking noch nicht von den Europäern genommen war, war sie die einzige, die von Peking aus ' noch halbwegs funktionirte. Mit welj chen Schwierigkeiten, kann man sich leicht vorstellen, wenn man bedenkt, j daß das Land zwischen Tientsin und Peking von d?n Aufrührern gehalten wurde, fodaß vermuthlich fast alle Regierungs - Couriere enorme Umwege machen mußten, um ihren Bestimmungsort zu erreichen. Wie viele UNter ihnen in die Hände der Aufrührer fielen, und Gefangenschaft oder noch l Aergeres zu erleiden hatten, läßt sich freilich nicht bestimmen, aber eines ist gewiß: klein war ihre Anzahl nicht
Tie chwlertz?eittn. die heute e'nem Nachrichtendienst entgegenstehen, kann
man am leichtesten ermessen, wenn , man in Betracht zieht, wie streng und genau in ruhigen Zeiten der Courierdienst sich abwickelt. Die Beförderung erfolgt durchwegs durch reitende Boten, niemals durch Läufer. Auch ihr Weg ist in Etappen eingetheilt, aber nicht für sie. sondern nur für die Pferde. Der Courier muß den ganzen Weg hin und zurück machen, sodaß der Brief immer in einer Hand bleibt. An den Sattel in seine Couriertasche angeschnallt, und häufig komm: es vor, daß bei besonrs wringenden Briefen der Bote sammt Sattel und Tafche von einem Pferde auf das andere gehoben wird, so daß er im wörtlichsten Sinne nickt aus dem Sattel kommt. Auf dem Briefumschläge sind genau die einzelnen Stationen für den Pferdewechsel, sowie die Zeiten vermerkt, in denen jede einzelne Strecke zurückgelegt werden muß AIs Minimum der Tagesleistung gilt 400 Li, gleich 140 Meilen. In den meisten Fällen wird der Weg ohne Unterbrechung Tag und Nacht fortgefetzt. Die Pferde tragen um den Hals einen Kranz großer Schellen, die die Ankunft eines Kaiserlichen CourierS schon vonWeitem ankündigen und Jedermann zum Ausiveichen veranlas- , jen sollen, wie das Gesetz es verlanat Tie auswärtigen chinesischen Botschaften correspondiren mit Peking alle über Shanghai, wo ein eigenes Gesandschaftspostamt sämmtliche Berichte und Briete sammelt und durch reitende Boten nach der Hauptstadt weitergiebt. Heute liegt, oder lag doH wenigstens bis vor wenigen Tagen noch, jedoch die gesammte Correspondenz mit und von Peking in den Händen von 7)uan-schi-kai. dem Gouverneur von Schantung. Es mag ja sein, daß hier und da reitende Boten aus der Hauptstadt direct Botschaften an die chinfcken Reaierungsbeamten im Süden brachten, wie auch diefe zweifelsohne es versuch: haben dürften, sich durch direkt entsandte Couriere mit dieser in Vcrbindung zu setzen. Im Allgemeinen ' aber konnte und kann auck jetzt nur der Weg über Schantung gewählt werden, das ein Reiter in normalen Zeiten von Peking aus in einem Tage erreichen kann und von wo aus Telegrapbenverbindungen die Weitergabe der Mittheilungen auf schnellstem Wege ermöglichen. Wenn aber trotzdem Nachrichten , mit tage- und wochenlanger Verspätung in Schantung eintrafen, so lag der Grund dafür eben allein in dem ' Umstand, daß der Weg bis dahin von den Aufständischen versperrt war, und ; die Boten eben nur mit den größten Schwierigkeiten und auf weilen Umwegen dorthin gelangen konnten. Auan-schi-kai ist somit" der Einzige, der in direkter Verbindung mit Peking 1 stand, er allein war im Stande, mit der Hauptstadt, wenn auch unter den größten Schwierigkeiten und Verzögerungen. zu verkehren, und in seiner Macht und in seinem Ermessen lag es, die Welt mit Nachrichten aus Peking zu bedienen. Daß die Gesandtschaften, l soweit sie überhaupt Lebenszeichen von sich gegeben haben, dies nicht dii rett, sondern durch seine Vermittelung i gethan laben. ist hieraus leicht erklärlich. Eine telegraphische. Verbindung mit der Welt besteht nur mehr von Schantung aus. somit mußten die Nachrichten nach Schantung befördert werden, und das konnte wiederum nur durch kaiserliche Couriere geschehen. Kluch die chincsischen Gesandtschaften Im Auslande erhielten ihre Nachrichten nur von Auan-fchi-kai. Es erübrigt vielleicht noch, einige Worte über den Telegrapbenverkehr in China hinzuzufügen. Er ist noch sehr jung kaum 15 Jahre alt und steckt in den Kinderschuhen. Ein Hauptgrund hierfür mag in den Schwierigkeiten liegen, die ihm die chinesisch Sprache in den Weg legt. Das Chinesisch besitzt bekanntlich kein Alphabet, sondern nur Zeichen sür Laut, di natürlich nicht telegraphirbar sind. Als man also daran ging, den Telegraphen in China einzuführen, mußte man ein Verzeichnis diser sämmtlichen Laute circa 9000 anlegen und für jedes ein Zahl stzn. 2o heißt zum Beispie! Teutschland auf ' Chinesisch ..Togo". Ter Laut ,.?o" führt im chinesischen Telegraphirbuch ( di Zahl 1795, der Laut ..go" di Zahl 0984. Statt Teutschland telegraphirt man also 17950948. hieraus aber geht hcrvor. daß es offene chinesische Telegramme überhaupt nickt giebt, sondern jede chinesisctTpsche ckisfrirt ist. Der 14jähr.ige (5lyd Stark aus Owosso. Mich., ging mit zwei anderen Jungen auf die Wachteliagd. Auf dem Heimweg pai'sirten sie ein Maisfeld auf welchem in Bauer arbeitete, dem sie eine Weile zuschauten. Plötzlich stolperte Stark über einen Stein, sein Gewehr entlud sich und die volle Schrotladung fuhr ihm in den Kopf, augenblicklichen Tod veianlasr Angekommen : Cuba Papageien. Jetzt ist die Zeit um einen jungen Pogel ivreehen DU lehnen, auch sind dieselben jetzt am billigsten. Ein Jeder wird garantirt sprechen zu lernen. Alle andere nSorten Tögel. Käfige. Saamen usw. Junge Cu, baner und Mericamsche Gelb-Köpfe. C.F. Klepper, 431-433 Maflachusktti Aden, zwischen Vtcrnsnt und Michigan nn6t.
preis Dir, Gambrinus, habe Dank, jür Deinen edlen Neiftertrank !
Columbia" dtts würzige Gebrnu der Home Brewing Comp. In Gebinden und in Flaschen zu beziehen.
A. METZGER A6ENTUR.
Geld zu verleihen
An- und Verkauf von Grundeigenthum.
Reelle Vedienunq. 1O I MON TRUST co., iLTsice: (Gebäude der Gesellschaft.) 5k?. 118 und 122 Oft Market Str. .rok L. Liollidav. Bt3 ldeat. O?nry Vttel, t'i.'f rjütcnl und caxmeister. H. M. 3fol6, Ei iär. County und Municipal Sicherheiten negocirt. Geschäfts-Agent m al'en Capa citäten, speziell oder allgemein. Interessen werden an Depositen bezahlt für eine bestimmte, übercinge kommene Zeit. Kapital an dem be stimmten Tag zurückbczahlt. Versicherungen aller Art in erster Klasse Gesellschaften. Testamente werden ausgefertigt und Vormundschaften und persönliche Vcrtraiicnsposten aller Art übernommen. sprechen Sie vor. Rathschlage kosten nichts. ölech-, Kupfer- und Eisenblech-Arbeit. Warme Luft Fumace. Joseph Gardner, 37. 39 & 41 Kentucky Ave. Tel. 322. HOTEL - RESTAURANT. BISMARCK, CLicaso. I is - i sö Randvlph Lt. : Sammelplatz der Deutschen.: ..Allgemeiner Auktionär.. von Grundcigemhumallgemeincn Waaren und Haushalt-Möbcln. cre : Xel. alt 16141 348 C. Walhington Ztr. neu 0 Joseph chaub. Wein, Bier, Billiard und Pool Halle. Zmvortirte Weine eine Spezialität. 58 (D)t Washington Str. JJeuce Telephon &K5. Indianapolis. ' li s .-' ' C . S '.LW&m s ' ' air 1 am n a Tear. When I caii't stand, fiteal my pocketbook, -ponge my clothes and 1 ART ME HOME. My name ie Residence - Liquor had at JOHN KUECHLER, 1012 East Washington Street. Keep tbie ont os the Newanapere and teil mj wife it was an old Stomacb Trouble.
mJL
Televbvn 1O5O.
irgend eine Summe niedrigfte Raten. Nord Pennsylvania Ttr. A.B. Meyer & Co. IPir liefern reine Kohle, feine Scblacfe, auch in Säcfen wenn verlangt. Versuchen Tie Kanawha Kohlen. 13 Nord Pennsylvania Strasse. Altes Phok .".I(i-1K4-154. Neues Mone 510. iJj.BAUim D 814 Nord New Jersey Str. 2 Hans-, Schild- nnd H 5 Delorations-Akaler O ist jetzt iin Stande, die neuesten ?M Muster von M Tapeten z aller Qualitäten und Preise zu zeigen. M Keine alten Muster an &ant. Alle Art ei ten werden zur vollen Zu'riedenl e : an--qe jH fuhrt. Tapeten werden iin Hause fccfl kauV sers gezeigt. W Telephon alt und e: 757. O Alles hat seinen Grund. Wollt Ihr das beste Roggenbr. : fteU ?sien, So such: es nicht im sernen Böhmenlano -Äuch findet Jbr es nicht bei den cherteffe, Denn dazu nimmt es d e u : s ch n H och verband. D'rum wollet Ihr der WeisenSt2?:d ergründen So geht zumThau dort ist er - ? -v. finden. Auck Wecken. Kuchen und den mridikchi Pu, lperntckel, kndet man am bt Bernhard Thau, 8G1 Hosbrook Kncht, Marktttand 12Ü. Deutsches Roggenbrod, mit VAUkrteig gebacken Neuer 2tltt i:: 3ir i. Armin Kochne empfiehlt sich ai . Republikanischer Kandidat -fürIchatzmeifter von Marion County. Chas. Koelling, Schneider Atelier, No.p12 OftlWasHington Stt.
.
