Indiana Tribüne, Volume 24, Number 45, Indianapolis, Marion County, 2 November 1900 — Page 2
Jndiana Tribüne, Freitag den 2. November MHIO
L.alcrcl in 5iina.
So ausgezeichnete Leistungen die Cninffen in mancherlei Arten der Kleinkunst ausweisen, so wenig ist dies ietzt auf dem Gebote der eigentlieben Kunst der Fall. Das ist nicht immer so gewesen. Vielmehr bat es verschiedene 'Abschnitte in der ebinenschen Geiedict-te gegeben, wo sieb die Malerei recht wohl der abendländischen Kunst derselben Zeit an die Seite stellen konnt. Als Blütbezeit sind die drei Iabrdunderte der Sungdrinastie zu b?: rächten, die im Iadre 960 beginnen. Während der dann folgenden Herrschaft der Mongolen und während des ersten Jahrhunderts der Mingbnnast finden wir noch manche charakteristiscke und originelle Leistungen, aber etwa seit dem Jahre 2488 ging es langsam und unaufhaltsam vergab. Jetzt ist die Malerei der Chinesen, wie so vieles im geistigen Leben dieses Volkes. vollständig' in crnventionellen Neberlleferunyen erstarrt. Was einem Abendländer beim Betrachten heutiger chinesischer Gemälde sogleich auffällt, ist der Umstand, daß selbst die besten Künstler einen sehr geringen Begriff von richtiger Perspektive und fast gar keinen von ordentlicher Vertheiluug von Licl : .lud Schatten haben. Hier fehlt die Schulung, die eine innigere Beruhrunq mit dem Abendlande vielleicht hätte geben können. Bei der Abgeschlossenheit des chinesischen Volkes war es sich fortdauernd selbst überlassen. Tiefer Umstand hat, wie auf anderen Gebieten, so auch ni dem der Malerei ftlß schädlich gewirkt. Turch eine häufig wiederholt Anregung von oufzen hätten die Maler zuletzt auf d: erwähnten beiden Grundfehler aufmerksam werden muffen; aber eine derartige Anregung fehlte völlig. Machen wir uns den Unterschied zwischen der binesischen Cultur und der unseligen auf den verschiedensten Gebieten klar, so weiden wir uns erst ganz des grotzen Cegens bewußt, den der geistige Berlebr der Völker desAbendlandes untereinander für alle gehabt hat und noch hat. Tie Chinesen wollen nichts von schatten auf iören Gemälden wissen. Cs ist. als ob diele alle von einem Luftballon aus angefertigt seien, wäh?end die Sonne im Zenith stand. Zur Jeit der Tangdnnastie (618 960) gab es indessen einige Landschaftsmaler, die den jetzigen Künstlern weit voraus waren und Licht und Schatten sehr wohl zu vertheilen wußlen. Dem chinesischen Maler komm: es frxit weniger darauf an. bi Gegenstände und die Personen auf seinen Bildern in natürlicher Weise zu gruppiren .als auf möglichste Symmetrie. Tie nebensächlichen 'Parlieen behandelt er daher mit derselben Srrgfalt wie die Hauvttheile. und die unoedeutenosten Kleinigkeiten führt er mit ebensolcher Genauigkeit aus wie die wichtigsten Punkte. Cs gibt eben für ihn gar keine Unterscheidung, da nach seiner Auffassung alles gleich wichtig ist. Wenn er überhauvt einen Unterschied macht, so ist dieser rein äußerlich, ragt man einen chinesischen Künstler, worauf es ihm bei der Ausführung eines Gemäldes am meisten ankomme, so wird seine Antwort lauten: Tarauf. daß man den Rang eines Mandarinen, oder den literarischen Grad eines Gelehrten, oder die sociale Stellung eines Kaufmannes gut erkennen könne. Im Vergleiche mit diesen in seinen Augrn höchst wichtigen Umständen ist das worauf es uns am mersten aniomt. der seelische Ausdruck eines Gesichts, für ihn durchaus nebensächlich. Die Gesichter, die selten im Profil, fondern säst immer in Vorderansicht gemall werden, sind daher durchweg recht ausdruckslos. Der Kopf ist oft stark vorwärts geneigt, was andeuten foll. daß der Mann fleißig seine Classiker liest. In der Darstellung menschlicher Leidenschaften. die bei uns eine große Rolle spielt, sind die Chinesen noch sebr zurück. Vorzügliches und theilweise Unübertreffliches leisten sie dagegen in der Detailmalerei. Die Geschichten, die darüber im Umlauf sind, erinnern lebhaft an die übrigens von völliger Verkennung wahrerKunst zeugenden Anekdoten von Zeuris und Parrhasius. So wird von Tsaofuhing. einem bedeutendem, im dritten' Jahrhundert unserer Zeitrechnung lebenden Maler berichtet, er habe einmal fär seinen Kaiser einen Wandschirm malen müssen. und darauf sei eine 'Fliege so natürlich dargestellt gewesen, daß der Kaiser sie mit der Hand habe verscheuchen wollen. Auch jetzt ist diese Kunst noch nicht ausgesiorben. Tyer Ball erwähnt in seinem Buche ..Things Chinese", er selbst habe gesehen, wie eine Katze an einen gemalten Vogel herantteschlichen sei, der in wunderbarer Natürlichkeit auf einem Zweige gesessen habe. Insekten. Vögel. Blumen. Bäume, und besonders die zierlichen Aweige des Bambus werden bis in die kleinsten Einzelheiten mit anerkennenswerther Geduld behandelt. Aber während auf einem Gemälde mancher einzelne Gegenstand veilleicht eine erstaunliche Naturwahrheit zeigt, so hat dabei doch das Ganze selten einigermaßen richtige Proportionen. Älles Lob verdient dagegen wieder das Colorit. das man den Gemälden zu geben weiß. Dabei sind die Farbstoffe nickt besonders gut. mit alleiniger Ausnähme der berühmten chinesischen dusche. Diese wird am vorzüglichsten in der Provinz Anhui am Fangtseiiang hergestellt. Gewisse Pflanzenöl eignen sich am besten dazu. z. B. das aus Sesamsamen gewonnene 0&
Wer sich mit der Anfertigung von dusche befaßt, läßt sich in den Wanden seines Hauses ine ganze Reibe von kleinen Nischen anbringen. In diese iiellt er die Lampen, um möglichst allen Zug von ihnen fernzuhalten. Ueber jeder Lamv ist ein Stück Porzellan befestigt, wovon der Ruß von Zeit zu Zelt sorgfältig abgeschabt wird. Nun kommt es darauf an, den Ruß mit Fischlkim oder rinet ähnlichen Substanz zu versetzen, und die Kunst dabei ist. möglichst wenig Leim zu verwenden. ohne daß doch die in die bekannte Form gebrachten Stücke leicht zerbrechen oder zerbröckeln. Je weniger Leim die Tusche enthält, je theurer ist sie gewöhnlich. Die meisten Chinesen baben große Freude an den Erzeugnissen der einheimischen Malkunst, weil ihnen deren Mängel nicht zum Bewußtsein kommen. Die Häuser wohlhabender Leute sind gewöhnlich voll von Papierrollen mit Gemälden auf Leinwand malen die Chinesen nicht . und auch die ärmeren Klassen schmück ihre bescheidenen Wohnungen gern mit billigeren Bildern.
Bonditenrachc. Der Brigant Musolino, dr vor drei Jahren aus dem Zuchtdause usbrcich und seither sich damit beschäftigt, alle Zeugn. die in dem Mordproceff, V? zu seiner Verurteilung führte, gegen ihn aussagten, in ein besseres Jenseits zu befördern, hat sein Programm von A bis Z durchführt. Jetzt ist sein 1etz:es Opfer, der Grundbesitzer Zirelli aus Santo Stefano, den Wunden erlegen, die ihm der Brigant am 24. September meuchlerisch zufügte. Damit sind die vierzehn Belastungszeugen des Processes gegen Musolino sammtlich beseitigt, und überdies hat der blutdürstige Brigant zwei Personen, die ihm nie etwas zu Leide gc:h.in hatien. aus Bcrsehen" erschossen. Musolino ist darüber, wie er einem Berichterstatter des C ordere di Napol, erklärte, außerordentlich betrübt, aber nicht er trägt di Schuld an dem Tode jener Beiden, sondern der lästige Nebel, der häufig auf dem Aspromonte herrscht und dem Brigantn deutliches Seden manchmal unmöglich macht. Nachdem Musolino seine vierzehn Opfer sämmtlich erschossen hat. fand sich die Regierung bereit, den Preis 10,000 Lire, der schon seit Langem auf Musolino's 5iopfe stand, zu verdoppeln. Wer einen Genossen oder Helfersbelfer des Briganten tödtet, erhält 5000 Lire. Trotzdem braucht Mufolino von seinen kalabresisan Mitbürgern nichts zu fürchten, denn Niemand mag von dem Brigawten, sei es nun mit Absicht oder aus Versehen, erschossen werden. Ganz Kalabrien bewundert überdies di Kühnheit und grausame Kraft, mit der Musolino sein Rachewert durchaeführt hat. und alle Welt glaub! jetzt.' daß er im Jahre 1895 unschuldig und nur in yclge der Aussagen meineidiger Zeugen verurtheilt wurde. Als damals das Urtheil gegcn Musolino 18 Jahre Zuchthaus verkündet wurde, brach die Viutter des Briganten todt zusammen. Sein Schwester starb kurz darauf an gebrocknm Herzen. Daß Musolino das Unglück seiner Familie blutig gerächt hat ist nach kalabrischer Auffassung nur zu billigen, und da er nunmehr alle sein Finde erschossen hat. hofft man, er werd sich beruhigen und tin Blut weiter vergießen. Simonie in England. Trotz dem Gesetz von 1898. durch tai gewisse schreiend Mißbräuche in der englischen Staatsklrche abgeschafft oder doch ingedämmt werden sollten, blüht der Verkauf von Pfarrstellen und Pfründen weiter. In der Prooinz von Canterbury sind im verwichenen Jahre 70 Seelsorgen, in der von 7)ork 6 verkauft worden, als wären es Spczereigeschäfte oder Fabriken oder sonst irgend geschäftliche Gegenstände. Der einzige Vortheil, den man dem ..Benefices Act" von 1898 verdankt, ist. daß dergleichen geschäftliche Abmackungen jetzt veröffentlicht werden müssen, was in der Form eines parlamentarischen Blaubuches geschieht. Einige merkwürdige Geschäfte werden da zur Kenntniß des Publikums gebracht, soweit es sich um solche Dinge kümmert. Da ist in einem Fall eine Seelsorge als Faustpfand für ein Darlehen benutzt worden; denn durch Zahlung einer gewissen Summe fammt Zinsen kann der Rückkauf bewerkstelligt werden. rst waren Verwandte die Gläubiger. schließlich ging das Pfand, d. h. die Selsorge in die Hände eines Notars über. Jn einem anderen Fall wird das Recht auf die Seelsorge von einer Tochter oder einer andern Verwandten gegen ein Darlehen an eine Baugesellschaft verpfändet; gegen Rückzahlnng von 300 Lstr.. mit 5 Prozent Zinsen, kann die Seelsorge wieder frei werden. Daß Slsorgen von Geistli chen dem Patron abgekauft weroen, scheint auch noch vorzukommen, obsckon das Geschäft etwas verhüllt ist. Merkwürdig und verdächtig ist. daß die Frauen von Geistlichen gar zu oft als Käuferinnen von Pfründen angeführt werden. Uebertrumpft. Auf meiner letzten Reise hab ich auch Bordeaux gesehen.- Zecher: .Pah. ich habe Bordeaux sogar in meinem Keller!"
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iltcrn gebe Äehtl Wenn man sieb nlcdt mit d,,n Magen t acht nimmt, wird
Unreines Alut die unausbleiblicke Folge sein. Dr. August König s Hamburger Tropft inigen den Magen und da Blut, und da Resultat trd eine voUftandige Heilung sein.
Roch ei Iugend-Vlixtr! In den jetzigen Zeiten politiscicr Aufregung in unserem Land war der nachstehende, neueste Erfinder eines Jugend-Elixirs" wohl zim!ich ungelegen mit seiner Erfindung gekommen, wenn es ihm um die Senzation und den Gewinn zu thun wäre. Er vnsichert abr, daß ihm Solches fern Reg, und all begleitend n Umständen zufo!?e darf man ihm das aucy glauben. Es lohnt sich jedenfalls der Euriosilät halber, einen Augenblick bei diesem Elixir stehen zu bleiben, das im G gnjatz zu den allermeisten andern gar nichts Geheimnißvolles an sich hat und auch einfach genug ist. Sanford Bennet:, der es aufgebracht bat. ist kein Gelehrter, sondern in gewohnlicher Bürger von (incin:.!, Hai, und zwar einer der wohlhabendsten des Städtchens. Er ist jetzt 52 Jahre alt, siebt aber wie ein Zlve'.undzwnzigjäyriger aus. Und das sagt er verdantt er lediglich seinem liiirir, in rdindung mit ziemlich reger körperlieber Bewegung. Dieses Elirir aber ist weiter nicb:s. als destillir:?s Wasser U7.d Olivenöl! Das erstere ist zu innerlichem, das letzter zu äußerlichem Gebrauch bestimmt. Bennett will auch von der Rednertribüne herab die Vor züge dieses Doppel-Elixirs verkünd-u und in sein-er Anwendung unterweisen; dieser Entschluß hat wenig? mit Menschenfreundlichkeit, als mit Selbstfchutz zu thun, da Bennett. feit man von seinem Elixir Wind bekommen hat. von Hunderten Kräftigungs- und Verjünyungsbedürftiger um Auskunft über dasselbe belästigt wird. Er geht von der Theorie aus, daß Altersschwäche und sonstiger Verfall dr Gesundheit und äußerlicher Frische und Stattlichkeit durch die Anfammlung kalkiger und lebmiger 'agerungen oder Niederschläge in den Schlagädern sowie in den verschiedenen Glieder - Gelenken verursacht würden. Durch solchen inneren mineralischen Ueberzug der betreffenden Körpertheile glaubt er wird der richtige BlutUmlauf unterbrochen, die nöthig Befeuchtung der Haut wird verhindert, cs wird Steifheit der Gliedmaßen hervorgebracht, und auch die Thätigkeit des Gehirns gelähmt oder betäubt. Und für das Alles sollen destillirtes Wasser und Olivenöl Abhilfe bieten Man braucht," erklärt Herr Bennett, nur große Mengen destillirten Wasseis zu trinken, sich beharrlich mit reinem kalifornischen Olivenöl einzureiben und sich gute obwohl nicht übermäßige Bewegung zu machen, und alles Andere kommt von selbst!" Herr Bennett kann jedenfalls, gleich dem Woll-Jäger. auf sich selber als gute Veranschaulichung seiner Tbeorie verweisen, und er scheint fest zu alauben. daß seine ganze Gesundbeit und sin jugndliches Aussehen nur durch die besagte Behandlung verursach! worden seien. Nebenbei bemerkt, war vor wenigen Jahren sein Kops so glatt wie eine Billardkugel, während er sich heute wieder eines reichen Haarwuchses erfreut. Schon dies allein mag feiner Tbeorie das Interesse eines aroßen Kreises von Menschenkindern sicherr:! Sollte wirklich seinElixir modisch werden. so wäre es nicht zu verwundern, wenn dadurch die californische Olivenöl - Industrie einen großen ..Buhm" erhielte, und Hr. Bennett sich also noch speziell als Lokalpatriot verdient machte. Er bat sich auch schon eine bestimmte Schätzung sins vorausfichtlichcn Lebensalters geleistet und beziffert da--selbe auf 108 Jahre. Ob die Lebensversicherungs - Gesellschaften dies Schätzung anerkennen würden, i'- eine ander Frag; abr darüber hat sich Hr. Bennett auch noch keine Sorgen gemacht. In dem Gedanken, den Medici" nifchen Stein der Weisen gefunden zu haben, ist er anscheinend einer d;: glücklichsten Sterblichen. Triumph 0ts spkaupflastcro. Erst 24 Jahre sind es her. daß eine Cornmisston von Bunde-re.ierun.' Ingenieuren die Pennsylvania Ave. in der Bnndeshauptstadt. vom Capiio! bis nach dem Schatzamts-Gebäude. mit Asphalt pflastern ließ, und das war du erste derartige Pflasterung eines öffentlichen Verkehrsweges auf dem amerikanischen, Continent. In diesem kurzen Zeitraum hat die Asphaltpfl.i.sterung ungeheure Fortschritte in unserem Lande gemacht. - Gegenwärtig sind in 150 Stadien der Ver. Staaten und Canadas 26 Millionen Quadrat-Yards. oder 52 Acres. Straßenfläche mit Asphalt belegt, und -trotz gelegentlich Hervortreten-
, der nachlyeue. mt nch avnellen läs,sn (z. B. infolge des Einflusses leaer Gasleitungs - Röhren) mel die Verwendung dieses Stoffes noch beständig impofcmte Fortschritte. Ungefähr 2$ Million Quadrat-Yards Asphaltpflaster werden jedes Jahr in den Ver. Staaten allein gelegt. Man bat viel von einem künstlichen ! Aspbalt gesprochen Einer will z. B. aus todtenFische urtd Sägemehl solchen fabrizircn aber allem Anschein nach . wird noch auf lange Zeit der stigende Weltbedarf nach Asphalt für vorliegenden Zweck aus den Schatzkammern der Natur befriedigt werden mücn. trotz kleiner erperimenteller Erfolge mit künstlichen Präparaten. Klingelbeutel für Baumschutz. Wie sckon bei früherer Gelegenheit mitgetheilt, steht jetzt der letzte bedeutende Nest der majestätischen, uralten kalifornischen Rothfichten- oder Redwood" - Wälder in unmittelbarer Gefahr, der seelenlosen Geschäftsspetulavon zu Opfer zu fallen. Und obwohl der ..Sempervirens - Club" und seine Freunde eifrig dafür arbeiten, daß die betreffenden Ländereien zu einem Voltspark für alle Zeiten gemacht n-er-den, und Congreß und StaatsFesetzgei bung zu diesem Zwecke hilfreiche Hand ! bieten sollen, kann alle solche .'öilfe wenig fruchten, wenn nicht außerdem sofort etwas Praktisches geschieht. Denn Beschlußfaffung seitens dieser ' Körperschaften läßt sich keinesfalls vor nächstem Jabre erhoffen, und mittlerlveile können die Holzhacker in den UrWaldungen des Großen Beckens 14,000 Acres, deren Wald best and man. womöglich nebst 20,000 Acres angrenzenden Landes, wo sich die Quellgewässer wichtiger Ströme befinden, unzerstört der Nachwelt zu erhalten wünscht bereits unberechenbaren Äadcn eingerichtet baben. Da bleibt denn behufs Erhaltung der größten Bumriesen weiter nichts übrig, als das Land sozusagen unter Bürgschaft zu stellen, d. h. den dcrzcitigen privaten Eigenthümern eine Garantiesumme für den Ablauf der Ländereicn zu bieten. Und man hofft, das nöthige Geld auf dem Wege öffentlicher Subscriptionen aufzubringen. Etwa 40 verschiedene Eigenthümer haben jetzt Controlle übn das Land; viele derselben sompat.isiren sogar mit der vorliegenden Bewegung, aber auch sie haben wenig Lust, ihr angelegtes Geld auf unbestimmte Zeit müßig liegen zu lassen. Wahrscheinlich läßt sich das Eigenthum zu durchschnittlich $30 pro Acre ankaufen; aber schon ein Bruchtheil dieses Betrages würde als Caution einstweilen genügen, die Zerstöruna des Holzschlages zu verhüten. Darum gebt der Klingelbeutel um, und es ist zu wünschen, daß er nicht leer bleibe. JmAltervonüber 100 Iabren ist in Mercer. Pa.. Frau El'zadeth Stranahan gestorben. Die Frau hatte am 6. September 1800 in Castle Wcllan. Grafschaft Down. Irland, das Licht der Welt erblickt und im Jahre 1821 hierher nach Amerika gekommen. Ihren 100. Geblirtstag hatte die Verstorbene noch in voller Rüstigkeit, umgeben von ihren Kindern. Enkeln und Urenkeln oefeert V t V$ t n t c in Frankreich hat vielfach begonnen, der Most ist geteltert. Man kann einen ungefähicn Überschlag über die Lese machen und schätzt, daß sie ausnahmsweise reich und vorzüglich ist. Im vergangenen Jabre kelterte Frankreich 41 Millionen Hektoliter Wein gegen B Millionen'nn Jahre 1898. und in dk sein Jahre erwartet man. daß das Er aebniß von 1899 mindestens erreicht wahrscheinlich ülxrtroffen wird, br u ichs rem Zucker- und Weingeistgehalte des Jahrgangs, dem die Augusthitzen sehr zu statten gekommen sind. Run lieacn aber noch alle Keller voll mit der Lese von 1L99. die bis heute nicht ver kauft nxrden konnte, und man hat mta Gebinde noch Lagerraum für den neuen Wein. Um Platz zu schaffen, wird der vorjährige Wein zu Spottpreisen ausgeboten, aber es finoen sick selbst zu solchen keine Käufer. In Südfrankreich kann man heute gefünde, kräftige Weine in unbegrenzter Menge um 10 Cents den Liter kaufen und die entsetzten Winzer sehen voraus, daß der Preis auf 5 Cents sinken wird. Was das heißt, ermißt mau am besten, wenn man sich gegenwärtig hält, daß Bier einen Franken. Vollmilch 60 Cts. und selbst Sodawasser je nach der Stadtgegend 20 bis 30 Cts. pro Liter kosten.
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