Indiana Tribüne, Volume 24, Number 44, Indianapolis, Marion County, 1 November 1900 — Page 2
Jndiana Tribüne, Donnerstag, den 1. November ItHMh
Ein UßiAA? a'L 9ial4f.
Der seltsamste Verbrecher, desi.'n Vk Pariser Polizei jemals habhaft würbe, ist ein gewisser Auguste Feorot. rn man unlängst mit einigen Genoffen bei einem Einbruch ertappte. Wäre dieser männlich schöne Einbrecher als Held eines CriminalromanS dargestellt, so würden die Leser behaupten ein solcher Charakter könne eben nur in der Phantas eines überspannten Autors ezistiren. Fevrot. der ein Millionär ist. hervorragende Bildung besitzt und bisher in der besten Gesellschaft sich grofeer Beliebtheit erfreute, wählte die Berbrecherlaufbahn ausschließlich vm der gefahrvollen Abenteuer willen, die jeder wagernuthige Mann, der stcb tf)i hingiebt, zu besteben hat. Er zählt kaum 30 Jahre, ist von hoher, staitlieher Figur und hat ein etwas blasses Gesicht mit markanten, sympathischen Zügen und geistvollen, dunklen Augen. Seinen ersten Einbruch sübrte er "als I9jähriger Jüngling aus; er fand so großen Gefallen an dieser Beschäftigung", daß er sie Don Zeit zu Zeit immer wieder aufnahm und jedesmal kühner zu Werke ging. Elf Jayre hindurch trieb er den eigenartiae mpoxi", ohne jemals den gering'len Verdacht auf sich zu lenken. Er bewohnte ein elegant eingerichtetes Hotel dickt neben der Polizeidireklion seines fashionablen Viertels. Obwobl ele seiner Kumpane in die Hände der Justiz fielen und für ihre Missethaten im Zuchthaus oder gar auf dem Schaffst büßen mußten, kam es dock keinem in den Sinn, den reichen, eleganten Genossen zu verrathen. Endlich aber ereilte ibn dasVerhängniß, und er wurde nbst drei Helfershelfern nach einem verzweifelten Kampf, bei dem einer der fu überraschenden Detektivs den Tod fand, überwältigt und kinter Schloß und Riegel gebracht. Eiaaretten rau ckend und träumend eoartei Auguste 5vevrot nun gleichiniithig sein Schicksal. Qi befindet sich in derselben Zelle, in der Eolonel Picauart wäbrend der Dieyfusaffäre neun Monate hindurch auskarren mußte. Reckt interessant war das erste Verhör, dem der Untersuchungsrichter den Gefangenen gleich nach seiner Festnahme unterzog. Auf die Bemerkung des würdigen alten Herrn, es sei im Hinblick auf seine aesellschaftliche Stellung und seine pekuniären Verhältnisse doch höchlichst zu verwundern, daß er eine solche Carriere eingeschlagen habe, entgegnete ftevrot Folgendes: Ursache zur Verwunderung ist allerdings vorhanden. Mein Vater hinterlieh mir ein ganz nettes Vermögen, und ich ererbte ein größeres von einem Onkel. Meinen Gewinnantheil bei unserenOperationen schenkte ich daher auch, stets den Genossen, oder ich sorgte dafür, daß ihn die Frauen und Kinder der abgefaßten Kameraden erhielten. Geld zu erlangen war nicht mein Zweck. Mir erscheint aber das tttben trotz aller Anüsements. die ick mir leisten kann, eintönig und fade, wenn ich nicht ab und zu etwas wirkIick Riskantes unternehme. Ick liede derartige aufregende Abenteuer über alles." Der weißhaarige Richter begann. dem Millionär-Einbrecher wadrhaft väterliche Vorstellungen zu machen. Er sprach von dem Berufe des Soldaten, ootj der Gelegenveit, in den Golemen Tüchtiges zu leisten, von dem an Gefahren so reichen Leben des Forschers und Nordpolfabrers; er nannte Stanley. Nansen, den Herzog der AbTuzzen, Major Marchand und andere Zähne Männer, die ihren Durst nach gefährlichen Abenteuern in gesetzlich et lautier Weise befriedigten unv Ruhm und Ehre ernteten. Aber Fevrot erwiderte: Ja. ich hätte ein uniformirter Mörder sein können, der arme Wilde hinschlachtet, sobald sie sich nicht gefallen lassen wollen, wenn man ihre Leiber entehrt und ihre Tempel schandet. ES hätte mir auch freigestanden, ein zweiter Stanken zu werden, der mi: Feuer und Schwert das durchführte, was ihm mit Hilfe von Whisky nicht gelingen wollte. Auch hindert mich nichts daran, eine Rordpol-Ervedition zu oraanisiren, doch schon der Gedanke n condensirte Nahrungsmittel oder gar Walfisch-Stea!s und Leberthran macht mich schaudern. Aber Paris geben Sie mir Paris mit seinem nimmer ruhenden Verkehr, seinem abweckslungsreichen Leben und Treiben. Wer lernt Paris jemals ganz kennen? Ich habe seine Katakomben durchstreift, bin über seine spitzen und flachen Dächer gekrochen, an manchem Blitzableite? ließ ich mich hinab, und in manchem vergessenen kleinen Hof, der schon vor Jahrhunderten eristirte, lag ich verborgen. Nach LOjährigem Aufenthalt in Paris fand ich noch immer neue Verstecke, immer wieder anderes, was mein Interesse fesselte. Cartoucbe. Maudrin, Ravachol und alle jene berüchtigten Anführer des civilrsirten Briganenthums liebten Paris wie ich es liebe." Auf die Frage, ob er niemals einen Mord begangen, antwortete der geistreiche Verbrecher mit feinem Hohn: Wenn ich jemals getödtet hätte, würde ich es Jdnen nicht eingestehen, denn so weit reicht meine Passion für das Abenteuerliche doch nicht, daß ich Lust empfände, die Stufen der Guillotine zu erklimmen. Es lag auch nie die Nothwendigkeit vor, bei der Ausübung meiner Nebenbeschäftigung jemand um die Ecke zu bringen. Wenn dieser oder jener meiner Leute sich zu einem Morde hinreißen ließ, so hanbelle er stets gegen meinen ausdrucknchcn Befehl, und ich habe nachher nie
nieder etwas mit ihm ?u schaffen haden wollen. Das ist eben die Kunst bei ! Einbrechers, ssch aus der schlimmsten Klemme zu ziehen und den Vertretern I der Hermandad zu entwischen, ohne einen Tropfen Blut zu vergießen. Hätte ich dieses letzte Mal von meinem Ne- I
volver Gebrauch machen woüen, so säße ick sicher jetzt nicht hier. Es thut mir aufrichtig leid, daß meine Eollegen jenem armen Tetectiv den Lebenssaden abschnitten. Ich betrachte die Polizeibeamten durchaus nicht als meine Feinde, sondern a'l Partner in einem hochinteressanten Spiel. Ohne sie wäre die Sache äußerst langweilig und ick würde sie längst aufgegeben haben. Das größte Vergnügen bereitete es mir aber, mit Herrschaften, denen ich einen nächtlichen Besuch abgestattet ba:te. bei nächster Geleaenbeit über den unerhört frechen Einbruch" zu plau-! dern." Die clasfifizirte Chre. Jrn Duell-Lande Ungarn un'o zwar in der guten Stadt Arad hat sich dieser Tage ein öhrenhande!" zugetragen. über den dasNeue Pester Tagdl." It'achstehendcö berichtet: in bei irgend einer dortigen BeHorde den hohen Rang eines Schreibers beneidender Herr Namens Sch. fand sich durch einen Herrn E. in seiner Ehre getränkt. Der GentlemanSchreiber ging selbstverständlich nicht auf's Bezirksgericht, um gegen seinen (5krenbeleidiger klagbar zu werden, ändern er sendete dem Letzteren die cdügaten beiden Secundanten. Diese der machten, noch bevor sie ihres rit- ; lerlichen Amtes walteten, die sensatio- ! nelle Entdeckung, daß der zum Zweikämpfe herauszufordernde junge ' iJislnn nicht, wie sie anfangs geglaubt ! hatten, ein Buchhalter", sondern möchte Sie das glauben? blos ein 1 Commis sei. Jawohl, ein simple: j Handlungsgehilfe, und mit einem Solwen wird sich doch ein wirklicher Cava- ' Int, der überdies auf der Leiter der Beaintenhierarchie bereits die ehr- ; furchtgebietende Schreibersprosse erklommen bat. keinesfalls schlagen dür- 1 fen. Sie stellten denn auch ihrem Mandanten eine in diesem Sinne gehaltene Erklärung aus. nxlche mit dem -erlichen Ausspruche endigt, daß sie als Gentlemen nie und nimmer mit einem Handlungscommis in einer ! Ehrensache unterhandeln würden. Die i samose Erklärung erschien in einem ' dortigen Localblatte. wodurch die Affaire" vor die Öffentlichkeit gelangte. Es zeugt nur vom Tact und vom guten Geschmack des dermaßen für satisfac- i tionsunfähig erklärten jungen Kauf- ' manns, daß er weder Sr. Wohlgeboren dem Herrn Schreiber, noch dn erk.ärungsbeflissenen EarteUträgern die ' wohlverdienten fünfundzwanzig Auf- : klärungen über Ehre und Ritterlichkeit ertheilte, sondern seine Sache dem Arader kaufmännischen Berein zur Beurtheilung vorlegte. Der Bereinsausschuß ersah in der Angelegenheit mit Recht eine dem Stande zugefügte ' Injurie und drückte in einer Resolu- . tion die Ueberzeugung aus, daß die : ritterliche Satisfactionsfähigkeit le- I diglich von der persönlichen Anstän- i digkei: des Betreffenden abhängig sei. wobei der Ausschuß zugleich auf's energischeste gegen die unrichtige und 1 umoerechte Auffassung" protestirte, tvelcbe einer achtungswertbn gesell- ! schaftlichen Klaise die Tuellfähigkeit ' abzusprechen sich erkühnt". Das ist die Geschichte von dem nicht zu Stande ; gekommenen Arader Duell zwischen ; dem Schreiber und dem Handlungscommis. Das Ganze wäre eigentlich eine köstliche Earrikatur unseres vom ' civilisirtenAuslande mitleidig belächel- i :en Tuellunwesens. Speciell das ta- ! pfere Schrei berle'.n. dem seine Freunde im Namen der Standesehre verbieten, ' 5-gen einen kaufmannischenAngestellten , die Feder mit dem Schwerte zu vertäu- I schen dies Schrei der lein nimmt sich . so grotesk aus. daß man sich über sei-! nen Anblick kranklachen könnte. Aber ' es gibt da noch Etwas, was selbst den Liebhaber von Zerrbildern zu ernsterer ' Betrachtung veranlaßt. Die . Erklä- l rung der Schreibersecundanten ist nur zu bezeichnend für die mehr als Mittel- , alterliche Zurückgebliebenheit der Auffassung einer Menschenclasse, die, namentlich in der Provinz, das Gros der sogenannten Intelligenz bildet und die inen Gerichts- oder Comitatsschreiber so hoch über einen commerciellen Angestellten erhebt, daß sie den Letzteren dem Ersteren gegenüber für ritterlich indiscutabe!" erklärt. In solchem Vorgehen liegt ebensoviel Rohheit wie Unintelligenz. Und leider symbolisirt die Arader Geschichte nur eine der dielen chinesischen Mauern, die man noch wird bei uns zu erstürmen und in Schutt zu legen haben, auf daß aus uns ein wirkliche? Eulturvolk werde. Dann freilich wird es in Ungarn überHaupt kein Duell mehr geben, weder zwischen Ministern und Grafen, noch zwischen Schreibern und Handlungsgehilfen. Dann wird man die Ebre wirklich hochhalten, ohne sie zu classifairen. Denn es gibt nur eine Ebre rnd diese fängt dort an. daß man ciejenige des Anderen resvectirt.E r k l ä ? l i ch e r G r u n d. Bater: Warum bat Dich der Herr Lehrer denn heute geprügelt. Karlchen?" Karlchen.- Weil ibm gestern Nacht der Storch ein Zwillingspaar gebracht hat!-
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t Forschungen in Vevylon. Die Arbeiten der deutschen Erpedition, die unter Koldetveys Oberleitung seit dem Frühjahre 1899 mit Ausgrabungen und Forschungen auf babyloni. scher Erde beschäftigt ist. sind bis jetzt vornehmlich topographischer Natur aewesen, dabei tonnten der Nin-Malch-Tempel bloßgelegt und der Palast Ncbukadnezars durchforscht werden. Doch beschränken sich die handschriftlichen Entdeckungen auf einige Fragmente von untergeordneter Bedeutung und auf eine Urkunde aus der Zeit der Hiititer, die aber noch der Entzifferung harrt. Die Untersuchungen werden natürlich mit deutscher Gründlichkeit fortgesetzt werden. Die französischen Gelehrten haben das Glück gehabt, an den Ufern des alten Eanals, der Euphrat und Tigris verbindet, im Laufe dieses Jabres nicht weniger als 10.000 Jnschriftentäfelchen zu finden. Am ergiebigsten' aber und lohnendsten hat sich die Arbeit der Expedition erwiesen, die sich im Auftrage der mit irdischen Güttern reich gesegneten Pennsylvania University dem verheißungsvollen internationalen Unternehmen anaeschlossen hat. Die jüngste, aber überhaupt bedeutendste der 1897 von Philadelphia ausgesandten wisscnschaftlichen Expeditionen, der sich in Bezug auf Umfang und Erfolg keine andere amerikanische an die Seite stellen kann, hatte die Aufgabe, in der unoebeuern babylonischen Trümmerwelt Ausgrabungen vorzunehmen. An der Cpitze standen die drei Gelehrten Peters, Haynes und Hilprecht. deren Nachforschungen zu Ergebnissen von -.'.ngeahnter Bedeutung führen sollten. Denn seit Rich. Layard und Oppert ist nicht auf babylonischer Erde zu Tage gefördert worden, das der Tempelbibliothek in Nippur. jetzt Nuffar oder Niffer, an die Seite gestellt werden könnte. Nippur ist unzweifelhaft das alte Keinen, dessen im zehnten Capitel der Genesis gedacht wird und wohin Nebukadnezar die gefangenen Juden transportircn ließ. Professor Hilprcckt hatte schon auf der ersten amerikar., schen Expedition vor elf Jahren dn Ort bezeichnet, wo die Reise der seit Jahrtausenden in Vergessenheit gerathenen Biblicthek zu finden sein müßten. Die Aufdeckung derselben im Jahre 1900 bewies die Richtigkeit seiner Berechnungen und förderte Schätze an's Licht, wodurch die kühnsten ErWartungen der Archäologen bei Weitem übertroffen wurden. 17.200 mit Keilschrift bedeckte Thontäfelchen, ähnlich denen, die dem Besucher des Britischen Museums in London von der as-snrisck-babylonischen Abtheilung her bekannt sind, wurden innerhalb dreier Wochen aufgefunden. Der Inhalt erstreckt sich auf Mythologie. Grammatik. Naturkunde und auch Arithmetik und Geometrie., und da keine der Urkunden jünger als 2280 der vorchristlichen Zeitrechnung ist, so rechtfertigt dir Thatsache die Annahme, daß die VerWüstung der großen Bibliothek to&ff rend der Invasion der Elamiten. die in jenes Jahr fällt, stattfand. So groß ist die Mannigfaltigkeit des Inhalts in den bis jetzt entzifferten Schriften, daß die Bereicherung unseres Wissens vom gesammten Leben und der Cultur der Menschheit in den grasreichen Niederungen an den Gestaden des Euphrat und Tigris auf jener frühen Stufe der Entwicklungsgeschichte sehr beveutend genannt werden darf. Aber noch umfangreicher sind die noch unentzifferten Jnschriftentafeln. die mit großer Regelmäßigkeit und Sorgfalt auf langen Reihen von thönernen Gestellen untergebracht wurden. Professor Hilprecht schätzt ihre Zahl auf 150.000 ; und sollte ihre Durchforschung zu dem Ergebnisse führen, daß die Texte denjenigen der schon in hermencuiische BeHandlung genommenen auch nur annähernd gleichwertig sich erweisen, so kann vielleicht kaum ein anderer Fund in der Entdeckungsgeschichte untergegangener Culturen dieser Auferstehung des babvlonifchen Lebens an Bedeuhing an die Seite gestellt werden. Eine Unterbrechung erfuhren die linguistischen Forschungen der amerikanischen Gelehrten durch die Nothwendigkeit, zunächst das gewaltige Mauerwerk des Tempels und die Grundlinien der Wälle des alten Nippur zu untersuchen und die Geschichtsperioden festzustellen, denen die verschiedenenTheil ihrec Entstehung nach angehören. Sicher ermittelt worden sind die Trümmer aus der Zeit vor dem Herrscher Sargon und seinem Sohne Naram-Sin, um 3800 der vorchristlichen Aera. ferner die von den Genannten herrührenden, schließ-
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ganzen Jahres. mit i Nch loas un:er den folgenden Konigen bis auf das Jabr 1100 gebaut wurde. Für die Erweiterung unserer Kenntnisse vom Kriegswesen, speciell vcm Belagerunysmaterial der Zeit leisteten die vielen Waffen und Rüstungsstücke, die indenverschiedenenSchichten zuTage fördert wurden, große Dienste. Ein Palast von 200 Meter Frontlänge, ein Zweiter Tempel, der muthmaßlich dem Zeitalter der Achämenidendynaftie angehört, ein Grab, das etwa der augusteischen Aera angehören mag und in dem goldene Schnapp mit Edelsteinen, ein Ring und eine Kette, gleichfalls von Gold, zahlreiche Gefäße. Petschafte, eine Altarplatte mit einer vom König Naram-Sin herrührenden Inschrift und schließlich eine Riesenvase aus Basalt oder einem verwandten Gestein gefunden wurden, das sind die werthvollsten der bis jetzt durch die ameri!anisck)e Expedition der Vergessenheit entrissenen Zeugen jene? vor so vielen Jahrtausenden zur BIü:h? gelangtcn semitischen Cultur. ' n ndc cv englischen ttoNle. Englands Weüstellung berudt auf der rnfaflfi, verbürgt durcb eine ui'.:er allen llmKnnt-en . , uwuii,.!, ?Ä"f- Nun xndab . mach. sten anzet nidit r.iel mehr . , 5. 'T'I1 WI oiel :mqi . ... . U WiiH" I I werth, als altes leisen wenn ikinpn Kohle ausgeht. Von diesem Gesicktspuntt aus erscheinen die Beregnungen bemerktwerih. die der Generalwam Srease über den 5t?blenreichmm bei vereinigte Königreich! vervfsent.'icht. g werden voraussichtlicb erschöpft sein: die Koblenbergwertc von orthum.erland und Durkam 7?ach 94 Jahren; von Süd-Wales nach 7k öezw. 48; von Lancosb.ire und Whire nacb 74: von gork. Tby und Nortingbam nach 72; von Denbigh !n: nack? 25O; von cbottland nach 92, und also iiberhauvt im Äereinzatcn .ilöniareim nach 102 JaN nn. Bei dieser Berechnung ist die Forderung bei Iah 1889 mit 177 Millisn Tonnen zuarunde gelegt; -c::dem kat sie sich um 43 Millionen Tonnen im Iarre gesteigert und zeigt sie Neigung zu weiterem Anwacbsen: d (5nde' des Kohlenoorratks steht also um vieles früher zu erwarten, ur die 5triegsflo:te kommt noch erschwerend dazu, daß sie nur einzelne Sorten der heimischen Kohle verwenden kann. (5bcnso steht es mit dem größten Theile der aus dem Auslande beziehbaren Kohlen, wobei außerdem nocb zu berücksichtigen bleibt, daß in Kriegszciten diese Quelle zu fließen aufhören müßte, da Kohle dann zur Contrebande rechnet, und Länder, die sie doch lieferten, sich eines Neutralitätsbruches schuldig machen würden. Man sieht, die Kohlenfrage hat für England ihre ernste Seite. Gene ral - Major Crease schlägt nun vor: 1. Die Brechung des berrschenden Koblenringes durch Förderung der Einfuhr fremder Kohle; 2. die Legung einer angemessenen Steuer auf auszuführeride englische Kohle. iKren Menge im letzten Jakre wieder ganz beträchtlich gestiegen sei; 3. die Erwerbung und Ausbeutung von Koblenbergwerken in arideren Theilen der Welt für EngId er treibt auf die reichen Kobl-n-laqer Marokkos hin! fowie die behördliche Begünstigung solcher Erfindüngen, die auf einen sparfaTne-n .Brennmaterial - Verbrauch binzie'.en. Am liebsten möchte te? Geneial die Koh.'enausfubr aus England ganz untcrbundcn seben. Daß die "engl ische Admiralität sich der Gefahr, die im Versiegen brauchbarer Kohle für die Kriegsflotte liegt, wohl bewußt ist. aeht daraus bervor. daß sie in den letz ten Iahren Versuche mit flüssiger Heizung. Petroleum - Rückständen. Masut. angestellt hat. Früher wies sie derartige Hilfsmittel, trotzdem sie in Italien und Deutschland Eingang fc.nden, grundsätzlich von der Hand. Die Verwendung ron'klektrische? Kraft, die nicht unter Kohlenverbrauch gewonntn ist, für die Schiffsmaschinen liegt n?ch im weiten Felde. I n der Ortschaft Salem. Wis., drangen Einbrecher gegen drei Uhr Morgens in das Eisenwaaren-Ge-schäft des Herrn H. B. Gardiner, (iin Alarmsignal ertönte und die Bewohner des Hauses erwachten. Der Hausherr schoß auf die Einbrecher, welche die Schüsse erwiderten. In dem nun folgenden Kampfe fielen zwanzig Schüsse und einer der Räuber soll schwer verwundet worden sein; dieselben entkamen jedoch. . .i . .
Dr. J, A. SulLiiklöUGjk-Wl'isel txn
Wund Ttrzt, Ec'cklechts-, Urin- und SkcctuW' cfiicr: 'tt?tt. ?fi."'i 1, 'pctctur.atn: V S! io u)m..m-, u.t ,tj. Dr. I. B. Kirkpatrick stkhandkll k.MM,rhiti hu 9iiiiifh. FxaenkrankheNe ud rankhei. ten PCs Kcciuitifu Höl?oide Im eNe n antet!' tuttfl edeitt. 0,: V Buüdirnj, 31 Ost Ohio 8lr. Otto Deppermann l SVimmri snhnnrzL "VVM Hl iHn i-v v j r iVIajestic Geboeude. Zimmer Sks. 207. no inc c unDDnu Ulli JUOi Ci InUnnilff p Geschlechts- und Harnkrankheiten. 20 West Ohio Str. "pqi .v'"v w WÄUTER FRANZ. Sahn-Arzt, ?lo. 00', Oft Markkt'StrLßk. ttofnn B!rS, Zmrr 48. c'-.:eftnd.n : -12tri.; 1-5 Hrn.; 7- bta: eorntca M lu Uhr iünt. bi 2 U.rNui, DR. ( VRTEK k Co., ll V M. 1 V V ., it ,..er,a.qe Zi.K ,c. 11 n Ä-aHnar lirfabrana in fcrr fbanl una von Äro.,iic:,c:,. iicrt-üic:: und v e u a 1 7 a : !' : r n B I ul- und fr a ;i t tTcntbciten, ücuma. Äinnrn. blecken. Derarirntrte irsin. baU i Irdn!fcci:e:i unb WftcbtDürc in' bentbar turic"tcr Riit I gefeilt, tf rf tnöpf e nD e tnwtfeitf, nrrröjcr fei vhvsischer Verfall, nervöse vnähme. Uff ilAt. ttramniahtr. tSni l c v s i e und Hamorrdoidcn kNolgrcich bcba:: ! helt. 2xrcicr 3ic brr ober 5ckrcibcn Tir ::r Sftfwm I tion. nmpicmr Ausweis unb Buch gra.is. Uvi.iul-:a:ic-a in drnch ir.;b eng'.iscd frei. C"iic 2i i:c Tr. (o'artcr & lo.. ! 912; ; T 114 3ub Xiainoi 2t. , Bomtagl: H 11.30. Jndianareli, Znd. m :. , tYGrXSj Teutscher Zahnarzt, g! Hori Pennsylvania Sir.! cl ird auf Wunsch onqettonoL r. I. Lühler, 206 Ost Mc(5artn-Ttr. Sprechstunden: 8 bis 9 Ubr Vorm. 2 bis 8 Ubr Äachm. : 8 bis 9 Uhr Add. ; Eonntags von 6 bis 9 Uhr Vorm. u'ic 7 dlS 8 Uhr Abend. Telephon 1446. Dr. 0. 0. Pfa bet ltin Cffise nach dkm WilloughbY-Gebäude, S?o. 224Nortz Meridian Etr., erste (i:az. ocrirgi. O'sitt'Etukibtn: Ton b: 4 Ubr eckiittas.l. ttktfpn: Cfftrt t9t-5ücb:tunq sie WrdnunA btrtnbtt sich r;t bibfr: 1337 IN ortl Penubylvanln - . . Or. L. A. l l r n 1 f f I r H I L mm I i Im i l 1 Pfuhl, sich für die enlkin, kuktt Nint. I3T" Nrankr Tttrbt in-rbrn nZgrykngki-.ommen inb frbr..:n bjtrt lllbnwttung oll tn sfcrti tigtr.en Ctoß-ng. iß bis 24 a c?!.tratz,. Telephon 005. Bcljnung 179, iAN IJCSllttCiBCtt ! Zimn.er Kn MsjesticGebsudB zu reduzirtcu Preisen. TcZ ?finf C; -rc-ffcbsliide in dir Stadt. Vo'izndlg ikuci-sicdcr. Sbncl!e ahrsiühle unfc aüt KObernrn ccr.enir.ijteileji. ioefu Hagen bn 6RE6GRY & ÄPPEL,flfnten( für it In! .anapollS Gas da. Theodore r. Smither gkschickter und zuver'.össiger PW" Q Dachdecker. . und ftM.ldtrr. kvhalt. und iNontt-Tächtr. kngrosHLndln in allen Arten von vachmatnmliem ,rhrt jisti Telkpko ,. - MM MHM 0A 9U1 esx mary sana ai. EüdwtsiUch ttt vc IWgWt I aWa n wwm GIERKE, Seutfäct :-: Buchbinder, 631 PWMN IT., (V'nttrhüu ) rrr 1 nt:-no 17 &fib ftlalxunatiah iiml ;ti .4 0 tu Hl. .".MB eiH8e9a.
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