Indiana Tribüne, Volume 24, Number 43, Indianapolis, Marion County, 31 October 1900 — Page 2

Judiana Tribüne, Mit w)ch den 31. Qk ober 1MKK

( n dreier in Wolkcttschabern.

er noch e.e Partie Muftn geholt haoc Wenn von den (?i?enthüm!ichkeiten : nd noch rasch einen Äc'oraenzua habe liiern modernsten vielstöckigen j wischen wollen. Sein Auftreien schäfts- und Office-Gebäude. gemei- j Zonnte nickt den geringsten Verdacht erTiignch Wolkenschaber genannt, die wecn." Rede ist. so darf euch nickt der Einfluß a toöt da zu thun? Vorläufig veraessen werden, welcken üe auf die , 9ar nickt. Man konnte nickt erwarEoitzbubcnwelt oder die Tactit dersel- (r hslg der Fahrstuhl-Junge, oder ben üben. Cie bafxn sei: Kurzem ge- seihst der Wäckter, einen wob-ekleide-

radzu en neue Gattung Embrecker in's Dcisein gerufen. Mehrere Vorkorpmnisse, die stck unlängst in westlictjri Großstädten abspielten, geben Z!ttranlassung, diese Spitzbubensorte twas näher in's Auge zu fassen. Seit wir dfc Wolkenschaber haben, lehnen uch viele Handelsgeschäfte sich nicht mehr in die Vierte aus, sondern ehen vielmehr in die Höhe, und auf 'den oberen Stockwerken mancher dieser j 1 r .. r jm i ......!'

mteengeoauoe oaufen )uenoe oerar- , aber waren in zwei anderen Wollen?iger Firmen, und in ihren Localen schabern derselben Straße zur nämltstnd viele sehr werthvolle Waarenvcr- j tyrx Zeit ebensolche Einbrüche erfolgräthe aller möglichen Art aufgespei- , rjch verübt worden, chert. sofern dieselben nicht zu massig : Es steht zu hoffen, daß die Herrlichund zu schwer sind. Besonders viele j tat dieser Sorte Einbrecher nickt lange Juwelenfirmen, Seide- und Kleider- j dauern wird, obwohl in Betracht zu zeuge-Handlungen, Porcellan- und j ziehen ist. daß wahrscheinlich auch sie Silbergeschirr- -Häuser und sonstige , nicht immer nach genau derselben

Aerchleitzer fnner und ntcvt zuriet Viaum emnehmender Waaren ftno darunter vertreten, natürlich lauter Großhandlungen, denn gewöhnliche Kunden würden sich meistens nicht fünf bis acht oder mehr 'Stockwerke hinauf bemühen, um solche Waaren zu kaufen, trotz aller Fahrstuhl-Bequemlichkeiten, und die Schaufenster-Attraction kommt ja dabei ganz in Wegfall. Alle diese Waaren sind von Einbreehern sehr gesucht; es fragt sich nur, wie dieselben an sie herankommen kön neu. Auf die sonst beliebte Weise geht ! dies nicht! Da können die Herren -Einbrecher nicht an einem Hintergäß-chen-enster eine Eisenstange lockern oder an einem Schuppen hinaufklettern oder im Schatten eines Gebäudes eine Leiter zurechtmachen. Die Feuer-Ret-tungstreppen dieser Gebäude lasien sich Vom Boden aus nickt erreichen, Ulfe wenn dies auch angängig wäre, so würde Jemand, der bei Nackt eine jclcTK RettungLtreppe hinaufstieg, zu ! leicht einem Polizisten oder Wächter ! auffallen. Und der Wachdienst in die1?n uoiieirrcioern ii in oer jitati ein sehr vollkommener. Es ist für einen Einbrecher beinahe unmöglich, sich in ihnen nach Einbruch der Dunkelbeit : x iri.si r j. t irt z ct t : unbemerkt Kerumubeweaen. Nachdem

"bie Lichter abgedreht sind, macht der Public", und die betreffenden Knöpfe Specialwächter die ganze Nacht hin- i wurden aus Bronce von alten Geschüdurch seine Rundgänge; jeder Schritt tzen hergestellt. Bald ging diese Gein den marmornen Gänge des verlasse- pflogenheit auf viele andere Gesellnen Gebäudes würde bei Nacht weithin I schaften über.

auch in anderen Stockkverken vernebm-

bar sein; das Anzünden jedes' Streich- ! Eingang als Prioat-LiebHaberei. über um! Nur selten kommt n vor. daß Holzes oder jeder Schein einer Tiebs- diese Organisationen Hinaus, ehe ir- einem solchen Wer etwas zu Leide gelaterne würde wahrscheinlich den Ein- gend ein geschäftsgenialer Kopf auf ifyan wird; vielmehr ist dasselbe mehr

rrecker sogleich verrathen. den Gedanke,! kam, daß polttiime EamDahn werden Einbrüche gewöhnli- pagneknöpfe derselbe Art. wenn auch eher Art sehr selten, oder überhaupt 1 nicht so gediegen hergestellt, mit den nicht, in Wolkenscdabern versucht. Der i Bildern von Candidaten oder mit irEinbrecber von Profession achtet stets aend einem politischen Schlagwort ver

daraus, daß er nicht nur an die Beute ;

yeraniommen rann, lonoern aucr zeoer- als leyr emtraicreö Unternehmen erzeit ein getuwaj', einen leiten weilen müßten. Dies war nicht vor Rückzug hat. Und damit ist es in so!- dem Jahr 1896 der Fall; aber Nähechen Geböuden. wenigstens auf den hö- j res darüber läßt sich, wie gesagt, nicht here. Stockwerken, zur Nachtzeit erst merr ermitteln. Natürlich mußten, sorecht schlecht bestellt. Aber das Der-; wie von einer Seite solche Knöpfe aufbrechen weiß sich auch diesen Verhält- ' gbrackt und vom Eampagnc-Au5-Nissen anzupassen! Es schreitet stolz schuß in ungeheuern Mengen getauft unt sicher im hellen Tageslicht einher ; und verbreitet worden waren, die Verund dreht den Wächtern und allen Au- treter der Oppositionspartei das Bei-

Deren eine Nase. Nur tst der Wolken-schaber-Einbrecher in der Wahl der Stunde einigermaßen beschränkt. Wie er operirt. dafür möge nachstehendes Beispiel eine ranschaulichung bieten. Die Angestellten und Eigenthümer einer Spitzen- und Stickereien-Eiroß-Handlung entdeckten eines schöben Mcrgens. als sie ihren Geschäftsplatz auf dem fünften Stock eines Wolkenschabers öffneten, daß ein Räuber darin gew-esen war und mit kundiger Hand tüchtig zugegriffen hatte. Die geraubten Sacken waren gerade die feinsten nnd kostbarsten des ganzen Lagers, während die wohlfeileren Sachen beifeite geworfen waren. Der Einbrecher mußte also guten Bescheid in diesen Waaren gewußt haben. Man prüfte f A k i t X Ar Trn itrK St tii4fli das Thürschlo und die Kenner, aber Alles wurde unverletzt gefunden. Man rief den Mann, welcher den Schlüssel verwahrt, aber derselbe erklärte, daß bei seinem Eintreffen die Thüre wie immer geschlossen gewesen sei. Es war aerade halb 8 Uhr Morgens, die (ewohnliche Zeit für das Oeffnen des Geschäftes, und der Wächter war noch immer im Gebäude. Derselbe konnte ober gleichfalls absolut keine Aufklärung geben; er hatte Niemanden wäh rend der Nacht im Gebäude bemerkt. I r . r n. noch auch das geringste verdachtige Gerausch geHort. Zuletzt ref man den Hlkvator-Jungcn und bei dessen Worten ging den Heirsckxiften ein Talglicht uuj ; Ei," sagte der Junge treuherzig, ich habe ja noch ungefähr ein Viertel nach 7 Uhr einen Ihrer Reisenden mrt zwei Handtaschen auf dem Fahrstuhl Iherab befordert. Einen unserer Reisenden was soll das heißen?" fuhr ihn der Eigenthumer erregt an.

..Nun ja." setzte der erschrockene ' wenn der betreffende Candidat durchJunge hinzu, ich mußte doch anneh- fällt, bald genug in den Müllkasten, rnen. daß er ein Reisender für Ihr .

Haus sei. Er kam um 7 Uhr. die Handtaschen hatte er schon, und er Hing ganz direct auf Jire Thüre zu unfc schloß sie auf. Nach unaefäbr fünfzehn Minuten klingelte er nach dem Fahrstuhl und ließ sich mit denselben Handtaschen wieder hinunter beför-

betn, fitf acrt? nickt anc:?, als da

ten, unbefanaen auftretenden Mann ausfrage, der ant hellen Tag mit zwet Musterkästen ankam, mit einem-cklüs-scl eine Tbürk öffnete, wieder gemütblick schloß und sick vom Fahrsi".hl bdienen ließ; auch hätte es auf Fragen jedenfalls nicht an einer einleuchtenden Antwort gefehlt. Es wurde die Vermuthung geäußert, daß der Einbreche? ein ehemaliger Angestellter der Firma ewesen sei. eiaentkümlicherweiie ' ' . 3 . Schablone arbeiten! Zur Geschichte der Zweikknöpfe. Nur wenige Jabr sind es her, dag bei uns die Zweckknöpfe, politische und andere, die man jetzt wieder an allen Ecken und Enden und in allen möglichen Größen gewahrt, und die gar nichts mit dem Zuknöpfen, sondern höchstens mit dem Abknöpfen" (von Nickelstücken) zu ttytn baben. für allgemeinen Gebrauch aufgebracht und als Modesache verbreitet worden sind, und schon ist es nicht mebr möglich, den Anfang dieser Liebhaberei geschichtlich mit Bestimmtheit festzustellen. Indeß läßt sich wenigstens noch erkennen, wo da- Borbild derselben gelegen hat,. also ibr Ursprung zu suchen ist. ütmt Zweifel lag dieser Ursprung in dem Brauch einer Anzahl Logen, rei'p. Geheim-Z2rden, und anderer G?ftUschaften, kleine Knopf-(5moleme für ihn Mitglieder einzufükiren, wodurch dieselben ohne alle Umstände für einw . . . : u i.ii ciuer uno sur im uunqr ücii juyiriai zu erkennen wären. Eine der ersten großen Organisationen, welche diesen Brauch einführten, war der Veie-ranen-Orden Grand Armn of the R? Dock fand er keinen nennenswerten ' sehen, riesig Furore machen und sich spie! nachahmen. Seitdem sind wir beständig, wenn , auck mit Wechsel der Form, mehr oder weniger eine Nation der Beknopsten geworden, ebenso wie die Himmelssöhne eine Nation der Bezopften! Denn bei der Politik blieb die Geschichte keincswkJs stehen. Man wollte doch auch ;

in Nicht-Wahlzeiten das vielverspre- obwohl es schon vorgekommen ist, daß chende neue Modepilänzchen möglichst j eine einzige mit der größten Klapperschwunghaft weiterpsleaen, und so ver- schlänge fertig wurde, windet sich in fielen, als sich die politische Aufregung der Regel ungefähr ein Dutzend um des L6er Jahres noch nicht einmal ganz das giftige Reptil herum und erdrosselt gelegt hatte, unternehmenden Kncpffa- , dasselbe in kurzer Zeit, brikanten ohne Weiteres darauf, das : Merkwürdigerweise ist man sich noch

ganze Land auch mit Zweckknöpfen zu nickt ganz klar über die Gattung dieüberschwemmen, welche mit ge-ellschaft- scr Schlanqen. Man zählt sie jedoch

lich beliebten Redensarien. Liebes-Er-klärungen. Neckereien u. s. w. geziert I. r r rr c r w waren. Daran cklonen sick dann bald die Privatphotographie - Knöpfe, mit Bildern von Familien -'Angehörigen oder Geliebten, und auch diese fanden eine colossale Verbreitung. In manchen Kreisen von Jung-Amerika heftete man sich sogar gleichzeitig drei oder mehr Zwecktnöpfe an. besonders solche mit schmucken Mädchenköpfen- die jungen Evastöchter selber begnügten sich der Regel damit, die Knopf-Photogra-. p:e (ines zungen scanne uder ihrem ,,s,,, 5,- , W .v nvni UV.QVO g "iniui, UIIV 'Vi' radirten etwas weniger damit. Zu Zeiten diente die Knopf - Liebhaberei aüA außerhalb der Politik allgemeinen Zwecke, z. B. um Felder zur Unterstützunq der Angehörigen gefallener Buren aufzubringen, Die Annahme, daß diese Liebhaberei rasch wieder vorübergehen werde, hat länai't aufaeaeben werden müssen: sie! kann zu vielerlei verschiedene Gestal- ! jungen finden! Der politische Knopf! ift noch die flüchtigste von allen diesen Erscheinungen und wander?, besonders Peter Laney in Wales. Wis.. verdankt sein Leben zwei iungen Bulldoggen. Er fiel in einen mit Gasen angefüllten 5 Fuß tiefen Gben. Zwei Bulldoggen liefen herzu und , zerrten ihn heraus

?

Zwei große Leiden Q seinen alleNlbalben in ffrMbtil tti mrnfchliöen Familie zu sein, nämlich Rheumatismus und Neuralgie. rieft Leiden werden jedcch geteilt durch tat Meifterheilmitte!

St. t Gemeinnützige Schlange:. Außer vereinzelten Personen, welche eine merkwürdige Freundschaft für Schlangen fassen können, die auch erwidert wird, betrachtet man sonst d?eI I ses Gethier gewöhnlich mit einem Gemisch von Widerwillen und Grauen, ohne auch nur lange darnach zu fragen, ob man es mit Giftschlangen zu thun hat. oder nicht; die ordinärste kleine Natter unterliegt dieser Aecktung nicht minder, als die größte Riesenschlange itincn, ui. vii vjt'r.fc iiui iiuuiuiiM mo sonstiges, besonder, geachtetes ' ' ' 1 ' ' i ezucht dieser Art. Daß aber gar eine ganze Bevölkerung ein zahlreickcs Schlanaengezücht als Wohlthäter betrachtet und beinahe wie Lieblinge bchandelt, kommt in der westlichen Welt äußerst selten vor, und ein solcher Fall ist es schon tverth, etwas näher in's Auge gefaßt zu werden! Die Schlangen von Klemath Falls, Oreg., haben es schon beinahe zu einem Weltruf gebracht, wenn auch nur in - -'limmten Kreisen. Am Klemathfluß oder an den Wasserfallen entlang, die sich vom obern Klemathsee etwa eine Meile lang durch eine enße Felsschlucht nach dem untern Klemathsee erstrecken, ist es an einem warmen Tag nichts llngevMnlich, große Mengen dunkler Schlangen umhcrwimmeln und einander kriechen zu sehen. Der , reme, irelcricr zum crten mal in tn Gegend kommt, weicht in Einem jsrt aus" oder springt zur eite. obleick ihm versichert wird, dan diese Thiere vollkommen harmlos seien. Der j iCin U. . A ' f. in v - ri- L , . Z ,iimVKjiiKk UUfltl i$Ul lilU,l UU i sie oder freut sich sogar besonders übcr i ibr zahlreiches Erscheinen; ja kleine Mädchen sammeln ganze schürzen voll dieser Schlangen, und Jungen tragen Unme in ihren .airf-.en mit sich her oder weniger der Liebling Aller. Die Schlangen kommen denn auch tief in das Städtchen Klematis Falls herein, und manchmal kann man in einem einzigen Straßengeviert sich ein paar Dutzend gleichzeitig herumringeln sehen. Sie weichen den zußaänaern vorsichtig aus, ohne zu fliehen. Bei kühlerem Wetter sind sie indeß pflegiatrscher und müssen dann manchmal mit dem Stock auf die Seite gehoben werden. Allgemein werden sie von der Bevölkerung. wie schon gesagt, als Wohlthäter angesehen, und es wird versichert. daß nur sie die Klapperschlangen, die in früherer Zeit so zahlreich hierherum lausten, und eine arge Plage und Gefahr waren, soaut wie vollstdig aus der Gegend vertrieben hätten, und daß sie außerdem den Mäusen und anderen Ungeziefer den Garaus machten. Sie scheinen mit besonderer Borliebe die Klapperschlanacn anzugreifen; zu den Wasserschlangen, und wohl nicht mit Unrecht; wenigstens geben sie. wenn sie bedrängt werden und kein anderes Mittel zum Entnommen sehen, stets in's Wasser und bewe zen sich in diesem Element mit der Leichtigkeit und Behendigkeit eines Fisches" berum. Im Uebrigen leben und nisten sie unter den Felsen und Klippen an den besagten Wasserfällen entlang. Sie erreichen eine Länge von etwa drei Fuß. wenn sie vollständig ausgewachsen sind; aber man sieht schon Babies" von drei bis vier Zoll Länge unter ihnen. Ihre Haut ist dunkelfarbig, mit einem etwas helleren Streifen den Rücken hinab. Besonders malerisch sieht es aus. wenn Dutzende dieser Thiere in riesigen Rollen in einander qerinq?lt sind, und j Bilder solcher Rollen sind auf Berlangen schon weithin versandt worden. , So groß ist die Beliebtbeit dieser Schlangen, daß man trotz der enormen Menae nickt acrne irgendwelche entI bebren möckte. und es daher unlängst Anlaß zu Klagen gab. als der Post ! meister sich verpflichtete. 400 Pfund" lebendige Schlangen, zum Preis von 25 Cents pro Pfund, an eine Minnesotaer Schlanaenfirma zu schicken. Gleichwohl veranlaßte dies auch manche Ändere. Schlangen zum Berlauf einzufanaen. Wie fckon bei früberer Ge- ; leaenbeit erwähnt, erzielt Schlangenöl zu medicinischen Zwecken einen hohen ! Preis, und eine sehr ute Qualität j dieses Oeles können auch die Scklan gen von Klamath Falls liefern.

Iakoös Hek.

. xer Tcmpcrenzvatcr Matdcw. Von Tempercnz wie immer man sich dieselbe vorstellen oder sie ausüben mag hört man gewiß in unserem Lande oenua. Aber der classische Be1 1 V. Y- rnri t frka K"m t PT &ry 2 " " "rr'Z: Z a.l UiUIUI i l W4 . '.UilllUl V ' - ' ' .,.. wenig qeläufia und würde wohl kaum ncch erwähnt werden, wenn nicht sein Geburtstag (10. October 1790) jedes Jar,r von der Eatholic Abstinence Union" aefeiert würde, wie es auch diet - . -y , . . .l sei Jahr wieder aeickah. Und doch bilStsr ,mrt ft nTTr l'lil Vllk . . I . . 1 i Wl 'ul v Strenge eine wohlthuenden Gegensatz zu so vielen Persönlichkeiten, welcke man in späteren Jahren auf diesem Gebiet angetroffen hat! Vater Theoba'.d Mathew, ein geborencr Jrländer, der unter allen Behaglichkeiten des Acickthums und dcr Vo& nehmheit groß geworden war, batte ein so warmes 5erz für di? Armen und Elenden, wie man es etwa von dem Königshofe Buddba erzählt. Er hcgt als 5iind und als Mann stets ein übrraus zartes Mitgefühl für alle lebenden Geschöpfe und verabscheute daber anch die Jagd und jeden grausamen Spcr:. Um einen Wunsch seiner Mutter zu ersollen, deren Lieblingskind er war. wurde cr Priester. Als solcher macht: er s?ck durch Werke aufopfernden Menschenlieke. auch in Zeilen von Scucken, besonders bekannt. Im Sommer 1843 kam er nach den Ver. Staaten, als Ti.ndbote der. in seiner alten Heimath von W. Martin begründen Tempcrw a i r r r. renzoewcguna. auw uauei ncp, er na; nur von Menschenfreundlichkeit leiten, und es braucht kaum gesagt zu werden, daß Unaufrichtigteit oder Heuchelei in seinem Herzen keine Stätte hatten. So sehr cr auch gegen das Trink-L a st e r eiferte und von den Sklaven desselben forderte, daß sie sich zu völliger Enthaltsamkeit verpflichten sollten, war er kein Enthaltsamkeit - Zwangs - Fanatiker! Er war weit davon entfernt, im Genießen geistiger Getraute an sich ein verbrechen zu sehen. . tw , ! r . t'jL Da ihm sein Ruf nach den Ver. Staaten vorausgeaangen war, so fand Vater Maihew überall einen schmeickelhaften Empfang, bei den örtlichen Behörden u. s. w. sowie in den Hallen des Bundescapikols. Das Abgeordnetenhaus des Congresses räumte ihm einstimmig einen Ehrensitz ein. Es wurde ein gleichlautender Antrag im Senat gestellt und mit 32 gegen 26 Stimmen angenommen. Jeff Tavis und E!cmcnts hatten gegen den Antrag gfpr?-. chen. weil Bater Matbew es abgelehnt hatte, zu erklären, daß er die Negersklaverei nicht für ein Uebel halte. Am "ldend desselben Tages, an welchem dieser Antrag gutgeveißen wurde, gab Präsident Polk dem Gefeierten ein großes Diner, bei welchem es auch nicht an den auserlesensten Weinen fehlte, obwohl nicht viel davon getrunken wrde. Vater Mathew und seine Assistenten haben in unierrn, Lande vor 51 Jahren 600,000 Personen zurAbleguna des Enthaltsamkeits-Gelübdes veranlaßt! Es war eine Temperenzwoe. von der man sich heute kaum noch eine Vorstellung macken kann, und das ganze öffentliche Leben widerhallte von Mathew's Namen! A u 5 Vfm Fort S l o c u m bei New ?)ork versucht? der Recrut Henry Heenau zu delertiren. Er hatte sich glücklich an den Wachen vorbei gescklichen; dock als er in's Wasser sprang, wurde eine Wacbe aufmerksam und schcß auf den etwa IM Yards vom Ufer entfernten Flüchtling. T?r Schuß ging fehl und die anderen Wachen eröffneten eine wahre Füsilade. aber durch lanaes Tauchen und Tckn?'.inmen unter dein Wasser entging 5)eenau dem Totx durch Erschießen. Colonel Woodrusf telephonirte nach New RocheUe und brachte die Polizei dort auf die Beine, der s denn auch elang. den Deserteur alsbald nach seiner Landung -ii-.zufann. Der 15 jährige William Rüssel. Gohn des Hrn. Jobn Rüssel, Eigentümer der O!d Field MiUs" in Old Fields. W. Va.. wurde in einem Walde, etwa eine Meile vom Elternhause, mit einerTckuhwunde im Kopie als Leiche aufgefunden. Er hatte sick am Morgen mit einer Vorderladebüchse und dem Hunde eines Nachbars auf die Jagd begeben und angekündigt, daß er nicht lange ausbleiben werde. Da er nicht in gehöriger Zeit zuri'.ckkebrte. manien sich sein Bater und ein Nachbar uf die Suche nach ihm. Sie fanden ihn durch das anhaltende Bellen des Hundes, der getreulich bei der Lei che Wache hielt. Wahrscheinlich liegt ein unglücklicher Zufall vor.

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