Indiana Tribüne, Volume 24, Number 42, Indianapolis, Marion County, 30 October 1900 — Page 7
JndZlma Tribune. Stcttftast, Äen 3tt. Oktober 1900.
Der Anstaubersriedl..
Rcrr.zr. ton Fanny .Kalteü h a user. (Fortsetzung.) Die Stimme, die zuletzt ' so tvt'iäi und zitternd gelungen, rers.izte. Der Surjehe fuhr sich mit dkiH.d über die Stirn und' das krause aar hin und schhiite ein paarmal nacheinander hcstig. Dann erklanz seine Stimme besenr.en, ahn noch innrer hrregt weiter: Äirsi jetzt !?chl lriffkn. daß ich Dein Dirndl incin'. Dein liebes das mir tcikcnrni reis ein herziz'Z SSlür.ciI, das für mich in einem Garten gewachs-n ist, den ich nicht betreten möcht'! In cincin Garten, Uz mir dorkommt wie voll von wildem, anfgeschcjjeium Untraut. Fährst schon w!eder auf. Reiserbauer? eli, das ist ein fein Sauberer, der ins Bitten ausLht und bringt die größten Grobheiten mit? Dumm wär' einer, der so that', und stund' bei ihm nicht so wie Wi uns zwei! Aber bei uns zwei geht es eben schon nicht anders; das liegt schon so in der Sach' zwischen uns. Mit süßen Worten kann ich Dir nicht komrr.en. Es muß es schon so auch thun. Und da stund' ich halt und that' um Dein Dirndl bitten, daß Tu mir freiwillig geben thät'st. Sie nimmt mies; freilich auch ohne Deinen Willen. Reiseröauer; sie hat mich über all?s gern; und ich ja, mich hast gestern arm gemacht. Du weißt es. aber Dein Dirndl hat mir gestern mehr gegeben, als wie Tu vermöchtest, und wenn die ganze Welt herschenten könntest. Ja, o. Und jetzt sag mir's, ob Du Deine Einwilligung giebst zu unsre: Eh'. Es ist mir nur aerad' da drum zu thun, daß Du nichr sagen darfst, ich wär' eingebrochen wie ein wildes Dhier ;n Dein Haus und hätt' mir das Beste herausgestohlen." Es lag wi: ein' Lächeln auf des Anstauöerfriedls Gesicht, aber d:?s Lächeln traf nicht ins Herz, das empörte und erzürnte, so höhnisch und böse irur es. Ah so nur gerad' deswegen?" Unnatürlich ruhig ertönte die tiefe Stimme. Aber wenn der Hausherr nicht einwilligt, giebst das gestohlene Gut doch nicht zurück , das muß ich beraushören aus Deiner Red', qclt? Und da ist's eigentlich schad', daß Deimit Mund so oft aufgethan hast! Denn Deinen Raub heiß' ich nimmermkbr cui biui' mit und morgen nicht, eben nimmer! Und " Der Mann stand plötzlich in seiner vollen Höhe da, streckte den Arm nach der hür und lies: Und jetzt geh wir zwei reden nichts mehr zusammen! Dö Du Deinen Raub leichthin wirst behalten können, wird sich erweisen! Daß ich alle Mittel, anwend', um ihn zurück zu re'ommen, kannst Dir denken! Denn " in überschäumende: Wuth brack es von den Lippen des Mannes denn gerad' Dir vergönn' ich das Dirndl nicht, das mir gehört gerad' Dr nimmer und nimmer!" ; Der Franz schüttelte den Kopf. Wird Tich nichts nützen! Die Nani ist außer die Jahr', wo Du 's Recht jhast auf sie; und das Recht dem Herzen nach, da drauf kannst Du nicht rechnen fu ihr, hast sie 's ja nie spüren lassen. Zdaß ein Herz, ein Gemüth hast für sie! Bist kalt neben ihr. hingegangen wie neben Deinem Weib und hast an nichts denkt wie an Deine Räch', die Du nehznen wollt'st an einer, die sich - gegen Dich vergangen! Ja, zuck' zusammen ich weiß jetzt auch, was die Ursach' ist. daß Du uns so verfolgt hast! Dein Dirndl hat mir's erzählt. Und ich -kann Dich jetzt verstehen; es wär' auch ni: das härtest', wenn ich ein Dirndl von Herzen gern hätt' und das that' mir so einen falschen Sinn zeigen, wie 's meine Mutter gethan hat; und es könnt' schon auch sein, daß sich wegen dem das Gute, was in mir ist. zu unicrst kehren that' und 's Schlechte käm' rbenauf und hätt' alleweil 's ersteWort zu reden; und das Gute, wenn sich 's schon manchmal Herfürwagen thät, das toär' der Nixel und blieb' der Nixel! Ja, wi: gesagt, ich rannTich schon verstehen, aber " die Stimme des Burscheu, die zuletzt in heißem Eifer erZlungen, wurde plötzlich still und ru)ig, wenn mir damit eine Rechtfertigung geben wollt'st für all Dein Thun, ich könnt' sie nicht annehmen, denn hast fccit übers Ziel geschossen! Ein RechUn hätt'st gehabt, wenn gegen meine LNutter Deinen Haß, Deinen 30m ausgelaffen hätt'st; sie hat sich vergancen "gegen Dich und schwer .vergangen! aber daß Du uns mitgetroffen hast, rrtch, meinen Bruder und meinen Baier. der die Mutter doch genommen hat rhne ein Wissen davon, was sie mitDir gehabt hat dafür hast Du kein Rechiten gehabt, da bist übers Ziel hinausgegangen, das hast einmal zu verantzoorten vor Deinem Gewissen! Wenn eines hast! Meinen thu' ich ja säst. Du hätt'st keines. Wie könnt'st sonst fTtMA1 Ä C V A meinen yuß. vcu xju uu ciuc tuii hätt'st legen müssen, so dahinghen laslen über so viel andre Leut'? UtUx so viel Leut', die Dir nichts gethan haden, nichts, nichts, gar nichts! Unverschuldeterweis' haben sie von Deinem Haß leiden müssen! Ja, sag mir, ischreit's denn nicht manchmal auf vor Dir, 's Elend, das Du angestiftet hast, die gräßlich' Noth, der tiefe Kummer, die von Dir herstammen?! Schaut's Dich denn nicht manchmal an mit Augen, die Dick fürchten machen ah, xvas red', ich? bei derem Blick Dich ein Sckauder vackt. bei dem's Dick
schüttelt, als hätt'st ein tödtlich' Fieber in Dir?! Ah, das Grauen faßt mich bei dem Gedanken daran, wenn ich so viel verschuldet bab?n könnt'! Und Du .Du ?" Den Sprecher schüttelte es wirklich an allen Gliedern, er wurde blaß bis in die Lippen; aus großoffenen, starrenden Augen schaute er den Reiserbauern an; dann lachte er unrermuthet gell auf. Und in verachtlichem Ton sprach er weiter: Was willst denn Du meiner Mutter vorwersen? Sie ist gegen einen einzigenMenschen schlecht gewesen und dafür läßt sich ein Mildern finden, weil sie ans Ansehen gewöhnt gewesen ist und Hai nicht arm werden wollen! für uns, sür ihre Kinde? hat sie ein gutes Denken, eine Sorg' und eine Lieb' gehabt, wie wir's uns nicht anders wünschen konnten; Du aber hast viel unschuldige Leut' ins Unglück gestürzt und ja, und gegen Dein einzig' Kind bist gewesen wie ein Fremder! All ihr Saubersein hat Dich nicht bewegt und oll ihr lieb's Wesen hat Dich nicht ins Herz getroffen auf daß an ihr h'ängen thät'st, wie es einem Vater zugehört. Meinst, wenn ihr der richtig'. Vater gewesen wär'st. sie ließ'Dich jetzt allein? Die nicht und wenn sie
mich zehnmal so gern hatt , die nicht, die nicht! Und ja, wahr ist's: froh bin ich eigentlich, daß Du ' mir nicht freiwillig Dein Dirndl läßt! Ich onnt' Dir ja niemalen im Gutzem die Hand drücken; froh wär' ich jed'smal, wenn Du in unser Haus kämst, über die Minut', in der Du uns den Rücken wenden thät'st, weil ich Dein Gesicht nicht schen mag, nicht sehen kann, ohne daß es jed'smal in mir aufsteigt in einem zähen Grimm, in einem 'argen Weh und Schmerz! Richt über das. was Tu uns gethan hast, nein, über das, was so viel andreLeut' durch Dich haben leiden-müssen und noch !eiden! Pfui!" Und der Weqhofer Franz spuckte weithin auf die Tiele. in seinem blassen Gesicht zuckte und zerrte es ?m Schmerz, im übermächtigen Zorn, der Athem ging heiß und schnell aus 1 einer Brust; gleich da:auf hatte e: die Stube verlassen, ohne sich nach dem Mann, den er so geschmäht, nochmals umzusehen. Te: Reimbauer war allein. Er stand noch immer in seiner vollen Höhe ra. Run aber beugte er sich mit dem Oberleib nack vorne über den Tisch bin, aus seinen Augen flog ein lodernder Slick nach der Thür ein Blick, der &n andern zerschmettern, vernichten hatte mögen, wenn dies möglich gewesen wäre; und die Rechte fuhr siracks, jah m die Hohe, mit geballter Fust. Und jetzt endlich entrangen sich den blutlosen Lippen Worte, zoinerfüllte Worte. - . Halfst ihn niedcrgeschlagenZriedl. niedergeschlagen, der Dir gesagt hat. was Dir keiner hat sagen dürfen! So und so nicht.' ob er ein Recht gehabt hätt' oder nicht! Und er hat kein's der nicht , ah, wenn er auch unschuldigerweis' leidet unter meinem Haß, er hat doch kein Recht, weil er der Sohn von seiner Mutter ist! Ja, der Sohn von seiner schlechten Mutter! Ah, niederschlagen hätt'st ihn sollen, daß er nimmer aufstehen hätt' können! Das hätt' sie ins Herz getroffen und hätt' Dir Dein Dirndl wiedergegeben! Ah mein Dirndl! Das muß' auch so her,. zu mir, das muß auch so her! Ich leid'S nicht ich " Er fiel plötzlich auf seinen Sitz zurück und rang keuchend nach Athem; die Wuth hatte ihn so heftig erfaßt, daß sie sich um sein Herz krampfte wie mit bald eisig kalten, "bald sengend heißen Singern und ihm so den Athem nahm. Er machte keinen Versuch, sich wieder zu erheben; mit blutunterlauf:nen Augen stierte er ins Weite, zum Fenster hinaus. Ein seltsames Huschen war dort auf der Fensterbrüstung; der.Wind spielte mit den Zweigen eines draußen im Garten stehenden Bäumchens, und der Schatten von den Blättern glitt ruhelos hin und her auf dem sonnendestrahlten, blankgescheuerten Holz; es war wie ein neckisches Spiel, das Licht und Schatten mit einander trieben. Der Mann sah nichts davon; ihn störte oder reizte weder das helle Gefunkel der Sonne, noch die rastlos irrenden Blätterschatten; er war tief in seine Gedanken versunken. Einzelne Sätze, die der schlanke Bursch' vorhin gesprochen, kamen ihm .in den Sinn; eines freute ihn vor allem, daß der Bursch' gemeint 'hatte, er verstehe seinen, ces Reiserbaucrn, Haß gegen die Weghost.rin. Ah, wie hatte er gesagt, der ? Es könnt' schon sein, daß auch bei ihm, wenn ihm so was geschähe, sich daZ Gute zu unterst kehren thät' und das Schlechte käm' obenauf!" Ja, war es denn so, war das Gute bei ihm zu unterst und nur das Schlechte thät' it gieren, all sein Sinnen und Denken regieren?! Er griff sich auf einmal an die Brust dahinter hämmerte das Herz in wildem Schlag ja, wo war denn da drinnen das Gute, das zu unterst -liegen sollte? Da war ja nichts in ihm, was gut war; das war ganz ausgestorben in ihm, das Gute; nur von bösem Denken wurde sein Blut, sein Herz so bewegt! Gut war er einmal, ja, da er ein junger Bursch' geWesen; er konnte sich entsinnen, röte lustig und schön und friedvoll ihm die Welt einst erschienen; das geschah nur einem, der selber friedvollen, guten, heiteren Gemüthes war. Da, als eine jähe &anb an lein fieri cearikken und
es zerdrückt hatte, daß es in wahnstnnigem Schmerz aufgeschrieen, da war das Gute in ihm gemordet worden, und nur ein schwackes Restchen davon war nicht gleich völlig todt, ein sieches, schwaches Flämmchen, das langsam hinstarb. Es mußte schon lange erstarben sein, er wußte nicht, wann. Er entsann sich nimmer, wann es denn zum letztenmal aufgezuckt hatte. Vielleicht war es schon lange her. Vielleicht hatte er darum nie etwas andres im Sinn gehabt wie seine Räch'; hatte er nie an seinem Dirndl gehangen, wie er es als Vater hätte thun sollen! So hatte der vorhin wohl gesagt? Und darum, weil er nie an itfc gehangen, darum hatte sie ihn nun verlassen, war
sie von ihm geganaen leichten Herzens. U'id er ? War es denn wirklich so, daß er nicht an ihr hing an dem schönen, lieben Dirndl?! War sie denn wirklich so lieb und scyön, die Nani, wie der andere gethan? Er wußte es nicht einmal, aber da. er sah sie plötzlich vor sich, der einsame Mann aus dem feinen, lieden Gesicht blickten ihn die Augen so warm an, so leuchtend, nun wieder so klug und verständig, und ja. da schauten sie aus einmal so traurig; wann hatte er sie denn schon so gesehcn? Nicht einmal bloß war es gewe sen; öfter, öfter, da das Kind noch zur Schule ging; mit rothen, verweinten Augen war es manchmal heimgekommen, und. da war der Blick so traurig und still gewesen. Er aber o, er wußte es auf einmal, als wäre es gestern erst noch gewesen. Er hatte immer hinweggesehen, als ginge ihn das nichts an. Einmal, ein einzig Mal hatte er die Mutter des Kindes gefragt, was es denn gegeben haöe, und die Antwort, eine leise, zögernde Antwort, war gewesen: Ja, 's An stauberdirndl baben sie's halt geschimpft, haben sie vom Spiel fortgestoßen und ausgespuckt vor ihr wie vor einer Kröt'!" Das hatte er ein andersmal nicht mehr zu wissen gebraucht; was ging es ihn an? Er hatte nie an ihr gehangen, an der Nani, nein; er hatte sich nie um sie gekümmert, wie er's vielleicht hätte thun sollen als ihr Vater; da hatte der Bursche schon recht! Und da geschah ihm jetzt wohl nur, was er verdiente: daß sie sich nun um ihn auch nicht kümmerte! Er hatte wohl nichts danach gefragt, wenn sie sich einen genommen hätte, ohne 'ihn. den Vater, zu fragen, aber der durfte es nicht sein, der nicht. Das hätte sie ihm doch nun und nimmer anthun sollen, daß sie ihn um diesen verließ; das nimmer, denn sie war ja doch sein Kind! Ja, das: daß es ge. rad: der war. das war wie ein Stachel, der sich in sein Hirn grub, das empörte ihn, das würde ihn hinreißen zu einer Raserei,' in der er nicht, wüßte, was er thäte, stände das Tinidl da vor ihm. em eigen Kmd gab ihn sur einen hin, ,desscn Mutter ihm das schwerst Leid seines Lebens zugefügt! Aber er wollte nicht ruhig zusehen, nein! Wenn er die Macht hatte, sie zurückzuholen ah. mit Schande und Spott ließ er sie dann zurückbringen; die Gendarmen sollten sie von jenem fortholen, heimbringen! Der leidenschaftlich erregte Mann sprang auf; er schob ,nut beiden Händn den Tisch zurück mit einem gewaltigen Ruck, dann ging er mit großen Schritten zur Thür. Aber als er die Klinke erfaßt hatte, ließ er sie jäh wieder los; eine tiefe Blässe kam in sein Gesicht, und ein starrer, entsetzter Blick war in seinen Augen, die, auf die Diele hinschauten. Seine Hand hob sich und fuhr durch die Luft hin verscheuchend,' abwehrend. Was hattö denn auf einmal der da vor ihm aufzutauchen? Der, mit seinem bleichen, stanen Gesicht, in dem sich nichts mehr rührte mit den todten, gräßlichen Augen! Er hatte es ihm ja nicht eingeredet, daß er sich tödten solle, hatte gar kein Ahnen gehabt, daß der so etwas thun könne! Ah nein, das war ja Las bleiche, stille Gesicht seines Dirndls, aus dem ihm so todte, starre Augen entgegenschauten! War sie todt, die Nani? Und was hatte er ihr denn gethan, daß sie sterben mußte? Ah, die Schande, die Schande ! Sie ertrug es nicht, daß sie, das ehrliche, unscbuldige Ding, vonGendarmen heimgeführt wurde! Die Schande und ihr Herzweh!' Ah, weh thut's, wenn man das nicht haben kann, was man am liebsten hat auf der Welt! Das Haupt des Reiserbauers senkte sich tief; er stöhnte laut auf; eine kleine Weile später richtete er sich plötzlich wieder voll auf. und mit schweren Schritten ging er wieder zum Tisch zurück. ' Nein,'er durfte es nicht thun, das; wer weiß, was für eine die Nani war; ob sie sich nicht, ein Leid anthat über die Schande! Und wenn auch nicht, was würde es ihm nützen, wenn er sie wieder daheim haben würde? Mit Freuden würde sie nicht daheim sein, sie hatte ja keine Lieb' für ihn, wie er für sie keine hatte; mit ihrem traurigen rder trotzigen Gesicht würde sie um ihn sein wie eine ewige Klag'. So eine erzwungene Sach' brauchte er, der Reiserbauer, sich das anzuthun? War er' denn nicht viel zu stolz dazu, um sich so eine ins Haus zu holen, die sich lieber weit hinweg wünschte?! Wenn sie nicht freiwillig zurückkam zu ihrem Vater, ah, da nu?chte sie bleiben, wo sie wollte! Und mit seiner finstersten Miene brütete der Männ wieder tr sich hin. :
zv "-: " V mm Srt,ti..?S5 -w Äv-.-b iv-aWN ? ' - . -V rztmzz. Run your eye up and down liie advertising colurnns and notice the nurnberof medicines that are advertised and the prornises they rnake. Most of them guarantse to eure almost everything. Tou are bewildered between the good and ttie bad, the real and the humbugs. Well, if you bite at every weed you nnd in the flelds, you will run across trouble sooner or later. Ayer's medicines were made in the good old days when prornise and performance weht band in hand. They're as good toda. j. C. Ayer Company, Tracticd Chcmibts, Lowell, Masj. Ayer's Sarsaparilla Aycr'sPIlIs" Aver's Ag-e Cure Ayer's Halr Vigc Ayer's Cherry Pectoral Ayer's Comatcnc 19. Drei Jahre gingen hin im ewigen Wechsel der Zeit, sanken hinunter in den gähnenden, unermeßlichen Schlund, aus dem sie keine Klage, kein Jammer, kein Bitten, kein Schmeicheln und Flehen und kein Wagniß zurückholt. Der Anstauberfriedl war ein finsterer Mann geworden. - Kein Lächeln stand mehr in seinem Gesicht, kein heller Schimmer huschte mehr darüber hin. Und ärger wie je hauste er in der Gegend, nicht allein in der Umgebung; er streckte dielmehr seine Fänge weithin über das Land. ' Da und dorthin reichten sie, ost unvermutheten gäher Weise und wo sie hingriffen, diese scharfen Fänge eines Raubthieres, da schwanden Leben darunter hin, zahlreiche "Leben in der Natur, stämmice, vielhundertjährige Gesellen, die Wind' und Wetter, grausen Stürmen getrotzt hatten, die in beschaulicher Ruhe gestanden und gewachsen zu immer stolzerer Kraft, die den Boden, dem sie entwachsen, beschützt und gefestigt hatten, die würzigen Odem in die Luft gehaucht kzatien den Menschen, die in freundlicher Weise sie in der Jugend gehegt und gepflegt hatten, nun dankbar Lebensstoff spendend: Bäume, Hunderte, Tausende von Bäumen schöne, schmucke, stolze, kraftstrotzende, harzzeiche Walder. Sie schwanden. Und kahl lag die Fläche. Und immer breiter dehnte sie sich aus. Sie wuchs, rasend schnell wuchs sie, die kahle, ode bene. (Fortsetzung folgt.) f Bor dem SHösfengei rti , t su üsi r:.x. .'. - iiuji IN Vuaociu;ugc ich eine 10mische Verhandlung ab. Der Staatsanmalt forderte den Beklagten auf, ihm zu zeigen, in welcher Weise er seinem Gegner einen Faustschlag verabreicht babe. Der Beklagte, ein riesiger Fuhrmannsknecht, trat daraufhin auf I - .1 c . . den laatsanwall zu uno gao iym -w c.r i ' i. . r . y i eine syrseige, oay cein oeiaazioaren". wie dieser Beamte in den Niederlanden betitelt wird, die Zähne im Munde wackelten. Ter sehr unangenehm ' überraschte Beamte behauptete nun allerdings, so habe er sich die BeWeisführung nicht gedacht, aber der schlagfertige Fuhrmann war nicht im Stande, dieBackpfeife zurückzunehmen. DaS Laurenschlägersch Ehepaar in Butimann Str. No. 7, Berlin, feierte dieser Tage die silberne Hochzeit. Zs wird wohl wenig Ehepaare in Berlin geben die mit einem so reichen Nachwuchs gesegnet waren, wie dieses. Frau Lautenschläger, die im Jahre 1857 geboren wurde, hatte in ihrer fünfundzwanzigjährigen Ehe nicht wt!ger als 25 Kinder. 'Jahr für Jahr wurde ihr ein Söhnchen oder ein Töchterchenl bescheert. Die Erstge borene ist .seit einigen Jahren iverheirathet, und das jüngste Kind, ein Söhnchen, erblickte vor acht Tagen das Licht der Welt. Von den 25 Kindern sind allerdings nur fünf am Leben geblieben. Zwanzig Kindergräber bepflanzt die Frau im Frühjahr; die fünf lebenden Kinder aber versammelten sich zur silbernen Hochzeit frisch und gesund um :hr6 Mutter. .
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Täglicher Marktbericht.
Vichmarkt. Indianapolis Union Vichhöfe,30 Rindvieh. Auserlesene bis prima Sticrc-, 1350 Pfd. und auswärts '.$o.25 Gute bis mittlere Stiere ' 1350 Pfd. und aufwärts 4.65 Auserlesene bis prima Stiere 1150 bis 1300 Pfd 4.75 Gute bis mittlere 1150 bis 1300 Pf!. Stiere.... 4.15 Mittlere öis gute Stiere 900 bis 1100 Pfd 4.25 Gute bis gewählte Nindcr. 3.60 Mittlere bis gute Rinder. 3.25 Gewöhnliche leichte Nindcr 2.75 Gute bis gemahlte Kühe.. 3.G0 Mittlere bis gute Kühe.. 3.00 Gewöhnliche alte Kühe.. 1.00 Kälber 5.00 Schwere Kälber .... 3.25 Prima bis sancy Export Bullen 3.75 Gute bis gewählte Schläch ter Bullen... 3.40 Gewöhnliche bis guteBullen 2.50 . Okt. 5.75 5.25 5.1 o 4.50 4.00 4.50 3.50 3.15 4.25 3.50 2.75 6.00 5.25 4.00 3.65 3.25 40 25 Gute Kühe mit Kalb.... $30 GewöhnlicheKühe mit Kalb 15 Schweine. Gute bis gewählte, mitt lere und schwere $4.70 4.75 4.70 4.75 4.65 4.25 4.35 4.75 4.35 3.50 3.00 3.75 3.00 Gemischten. schw.-Packina 4.60 Gute bis gewählte leichte 4.65 Gewöhnliche leichte 4.55 Pigs 3.50 Noughs 4.00 Schafe. Gute bis gewählte Lämmer 4.50 Gewöhnliche bis mittlere Lämmer 3.00 Gute bis gewählte Schafe 3.25 Ordinäre bis gute Schafe 2.75 Stockcrs ,. .. 2.00 Böcke, per 100 Pfd 2.00 Früchte und Gemüse. Früchte. Citronen, $4.50 für 300 300. Aepfel, 2-5'3 pcr Faß. Feigen, 12c-15c. Bananen, 1.50-1.75 pcr Bunch. Datteln. Persisch 5k-Gc pcr Pfund. Kokusnüffe, 3.50-4.00 pcr Hundert. Trauben, Concord, 8 Pfund Korb, 13c; Delaware und Niagara, Crate von 4 Korben, 12c Birnen, hiesige, 75c per Bushel. Cranbcrries $2.25 per Vushel Crate. Quitten, $1.00 pcr Bushel. Orangen, mexikanische, $4.50 per Bor. ' Gemüse. Kraut, 90c pcr Faß. Zwiebeln, Spanische $1.50 pcr Crate; rothe Globc 50c pcr Bushcl ; weiße Globc $2.00 pcr Faß. Gelbe Rüben, 75c per Dutzend Bun ches. Kartoffeln, $1.25 per Faß; prima Burbanks - und runde weiße 45c pcr Bushel; zum Versandt gepackt, 5c mehr. Süßkartoffeln-Jersey $2.85 pcr Faß. Baltimore $2.00 pcr Faß. Sommcr-Cclery, 15c per kl. Bunch. Salat 50c per Büschel. Spinat, 40c per Büschel. Weiße Rüben 40c per Büschel. Geschlachtetes Vieh. Frisches Rindfleisch Westliche.Sticre 6-7c; hiesige Stiere 8-8jc; hiesige Rinder 350 bis 500 Pfund 7jc-7Zc; hiesige Kühe 400 bis 550 Pfund 7c; Kühe 550 bis 650 Pfund 7c; Stier Vordervicrtcl 7c; ticr Hmterviertel 10c; Rind Hinterviertel 9c; Rind Vor lderviertel 6c; Kuh Vordcrviertel 5c; Kuh Hinterviertel 8c.' . Frisches Kalbfleisch Kä!bcr9zc; Hin terviertel 12c; Vordcrviertel 8c. Frisches Schaffleisch Lammer pcr Pfd. 8zc; Schafe 7k; Schenkel.' 9Hc; Racks, kurz, 16c. Frisches Schweinefleisch. Loins 8Zc 10c ; Cottage Schinken 8c'; gehäu tete Schultern 7c, frische Schinken, 18 Pfund im Durchschnitt, 10c ; Tender loins 15c ; Spare Ribs 6c. Geräuchertes Fleisch. Suaar Cured Schinken Erste Quall tät: 20-18 Pfund 10c; 15 Pfund 11c; 12-10 Pfund lizc; Zweite Qualität 20-18 Pfund 10c; 15 Pfund 10jc; 12 Pfund 11c; 10 Pfund 11c. Californische Schinken 6 bis 8 Pfund 7c; 10 bis 12 Pfund 7Zc; 12 bis 14 Pfund. Frühstück Speck Klarer English Cured 14c; gewählter Sugar Cured 14c; 6-7 Pfund im Durchschnitt 13c; 8 bis 9 Pfund im Durchschnitt Wc; 10 bis 12 Pfund im Durchschnitt 12cS; 5 Pfund im Durchschnitt, schmal, 12fc; 6 Pfund im Durchschnitt, schmal, 12$c. Speck, Engl. Gewählter, 8 bis 10 Pfund im Durchschnitt, 13 je; 10 bis 12 Pfund im Durchschnitt, 12$c. Speck Klare Seiten, 50 bis 60 Pf. im Durchschnitt, 9c; KlareSeiten, 30 bis 40 Pfd. im Durchschnitt, c; Klare Seiten, 20 bis 30 Pfd., 10c; Klare Bellies, 25 bis 30 Pfd., 9c; 18 bis 22 Pfd., 10Z:;14bis 16 Pfd., 10Zc; Klare Rücken, 20 bis 25 Pfd., 9c; Rücken 12 bis 16Pfd..,9c; Klare Rücken 6 bis 9 Pfd., llc. Schultern, Engl. Cured .10 bis 20 Pfund im Durchschnitt 8c; 16 Pfund im Durchschnitt, 8fc;-10 bis 12 Pfund 8c - Gepöckeltes Schweinefleisch, Knocher loses Fancy Pig $19.50; Klares Becn 19.00; Family 17.50; Short Clear 16.00; Rumpf 15.50. -
Gedörrtes Rindfleisch, Schinken, reg. Sets, 11c; Außcnfcilcn 8zc; Innen feiten 131c; Knöchel 13c. Schmalz, in Tlerce?. Qualität 9c; 2. Qualität 8c; ;3. Qualität 8?c. Würste, Geräucherte Bratwurst 8c; Frankfurter 8c; . Wicnerwuc't 8c; Knackwurst 8c; Bologna in Därmen 6c, in Tuch 6.
Butter, Gier und Geflügel. Händler bezahlen folgende Preise : Butter, frische, 14c Eier, 10c per Dutzend. Hühner ze, SvringChickens CcPfd. Turkcy Hennen 7c, junge Hähne 7$, alte Hähne 5c; Einen 5-8c; Gänse wer den verkauft zu 3.75-4.25 per Ttzd. Fische, Austern und Wildpret. Händlcr.Preise: Clams ittle Recks 75c per 100. Hummcrn 25c pcr Pfund. Austern BcsteBaltimore odcrStand. ards, $1.00 per Gallone; beste Balti. tlmore elects. $1.10 der Gallone: Ne York Counts, $1.00 pcr Hundert; New York Culls, 70c pcr hundert; Blue Points in Schalen, 75c pcr Hundert. Austern m anncn New Nork Counts 35c; I. S. F. & Co. SclectS 32c; Standard 25c; it. Brand 22c; O. K. 18c; N. 15c. See-Fische. Knochenlose Härinae 7e: Häringe 4h; Perch 5c; Weißfisch 9c; öcc Forellen 94c; Red Snapper 8c; Kcnncbec Hechte 15c; Blaufische 10c; Halibut 15c; Stockfisch 8c; Haddock 8c; Eatsisch 10c: Ro.lVickcrel 9k: Ro.2 Pickercl oder Blue Pike 6c; Black Baß 15c. Froschschenkel, $1.50-2 per Ttzd. Getreide. Weizen-Ro. 2 rother 73 auf den Geleisen, 72c von dcr Mühle ;- No. 3 rother 69 - 71c; Oktober 73c auf den Geleiten; Zagcnwclzcn 73c. Korn-Ro. 1 weiß 374c; No. 2 weiß 37ic; No. 3 weiß 37c; No. 4 weiß 33j-35c; No. 2 weiß gemischt 362c; No. 3 weiß gemischt Z9U; No. 4 weiß gemischt 32Z-35Zc; No. 2 gelb 37c; No. 3 gelb 37c; No. 4 gelb 33 - 35c; No. 2 gemischt 40c; No. 3 gemischt 40c; No.4 gemischt 36-38; a Kolbcn Z9k. Hafcr-No. 2 weiße? 24c; No. 3 weißer 234c; No. 2 gemischter 224; No. 3 gemischter 21c Hcu-altcs No. 1 Timothy 12.50-. 13.00 No. 2 Timothy 11.00-12.00. Kaffee. Folgendes sind die Indianapolis Preise : Gcwöhnl. bis guter 12c-18c; prima bis gewählter 20-22c. Fancy 26-27c; Golden Rio 23-26; Java 28-31c. In Packctcn: Aiiofa $12.75, Lion 11.75, Jersey 12.75, Caracas 12.25, Dillworth'3 12.75, Dutch Java Blend 16.50, Mail Pouch 11.75, Gates Blended Java 11.75. Groceries. Zucker Dominocs 6.32c; Stückzucker 6.47c; pulvcrsirter 6.17c; X pul verisirter 6.22c; Standard granulirter 6.07c; feiner granulirter 6.07c; granu lirtcr in 5 Pfund Säcken 6.17c; granu lirter in 5 Pfund Cartons 6.17c; eztra feiner granulirter 6.17c; Cubes 6.22c? Mold A C.22c; Confectioners' A 5.87c;. rr t c rs . rw m a l uotumvia A-ittyuone a .ö67c; tTOtnSfftr 9s 9T triff irrr s Fi ßOr 3 Wthrtwood A-Eentennial A. 5.67c; 4Phönij; flTfTT;f nrniA TT K c.. r fC r uiVkiirn s.säv, fj u-uiui Franklin B 5.57c; 6 Ideal Extra So! xn irAhftiTi 5N k &o. v N!:kk
Vlli ?Hl)Wlll 1 I Extra C-American B 5.42c; 8 Ridgewood extra C-Centennia! B 5.22c; 9 gelber extra C-California B 5.17c; IC: gelber C-Franklin extra C 6.12c; 1! gclbcr-Keystone extra C. 6.17c; 12 gelbcr-Amcrican extra C 6.12c; 13 gel ber-Ccntcnnial extra C 5.12c; 14 gelber -California extra C 5.12c; 15 gelber 5.12c; 16 gelber 5.02c. Eingemachte Früchte Blackberries, A Pfund, $1.10; Peaches Stand. 3 Pf. $2-2.25; Seconds 3 Pfund $1.50 $1.65; Pie $1.40-1.50; Ananas Standard, 2 Pfund, $1.65-1.90; See onds. 3 Pfund, $1.25-1.45; grüne Bohnen, 3 Pfund Kannen, $1; Bahama Ananas $1.90-2.25; Gesiebte Erbsen $1.10-$1.75; frühe Juni $1-1.25, Marrow 95c, eingeweichte 55c 80c; Tomatoes, 3 Pfund, 85c-$1.00;Zucker. korn 80c $1.40; Apfelbutter, per Dutzend, 3 Pfund, 95c. Wolle. Folgendes sind die Preise für Wagen ladungen : ' Ungewaschene mittelmäßige Wolle 19-20c; feine Merino 15 17c; unge reinigte, von 3c bis 5c weniger; zuberge waschcne 28-30c. , Kohlen. Tonne Tonne Anthracits $7.00 3.65 Rauchlose 4.50 2.40 Jackson 4.00 2.15 Pittsburg . 4.00 2.15 Raymond City 4.00 2.15 Winifrcde 4.00 2.15 Kanawha 4.00 2.15 Luhrig 3.50 1.90 Brcrzil Block..... 3.50 1.90 Green County 3.00 1:65 JndianaLump 3.00 1.65 Slack 2.00 1.15 Bloßburg 5.00 2.65 Lump Coke 11c per Bush. $2.75 per 25 Bushel. , $1.50 per 12 Bushel. ' Zerkleinerter Coke 13c perBu. N.25 per 25 Bu. $1.75 pcr 12z Äu.
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