Indiana Tribüne, Volume 24, Number 42, Indianapolis, Marion County, 30 October 1900 — Page 4
V
Jndiana Tribünc Dienstag, den 3h Cfhrfc490(h
Jndiana Tribttuc. Erscheint Täglich und Tountags.'
H?rauzegeben von der . .tUBUXE PUBLISHING CO. JnNanaxoUZ, Ind. Jttit'C : IS Süd Alabama Straße. C1.1171, XI t tiiglicke. Tribüne- erscheint jeden Nachwitteg und kostn, cern TrZzer in's Hau! geliefert. d per Post zugeschickt. 1 Cent per Tag t 6 Cent die Woche obre bei VorauZdezablung $3.00 das Jalzr. Va einzige achtseilZae demokratische Abendblatt im Staate nbiana mvt einer größeren E,rrrin als rrgendeme anvere deutsche Zeitung. XaSbclicrtefte Organ der Teutschen" und aller Deutsch amerlkanischen ereine ttCjganifatLonen. 1 i e p o p u l S r ft e und bedeutendste deutsche demo statische Zeitung der Stadt und des Staates Inkiana. Anzeigen finden durch die Tribüne" die weiteste erbrettung und haben anerkannt den besten Erfolg.' $ai Sonnta gsdlatt der .Tribüne" ist da billigste und beste deutsche Familienblatt großen JormalS im Staate und wegen seiner Reichdaltigkeit und lei sorgfältig gewöhlten Inhalt? allgemein deliebt. Da E nntaaSblatt koste: nur 5 Cents, mit dem Abendblatt zusammen 10 Cents per Woche, vom Träger in' HauS gestellt oder xer Post versandt. Entern, at Indianapolis P.0. as 6;con(l das rnail matter. Dienstag, den 30. Oktober 1900. Editorielles. Bange machen gilt nicht! - Bei solchen Wählern, welche dcm.Jmpcrialismus und den Trusts- feindlich gegenüberstehen und nicht zu kaufen sind, versuchen es die Fcttfchmorcr" mit (5infchüchtcrungs.Vcrsuchcn. Den Arbeitern wird gedroht, daß die Fzbrikrn, in welchen sie beschäftigt sind, geschloffen werden, falls Herr Bryan Präsident wird. Jz, manche Fclbrikantcn suchen ihre Angestellten dadurch zu verblüffen, daß sie ihnen schon jetzt ankündigen, sie brauchten am 7. November gar nicht zur Arbeit kommen, . wenn die Wahl demokratisch ausfiele.. Taß solche Einschüchtejungs-Versuche unrecht sind, liegt auf der Hand. Die Geschäftsleute, welche Angestellte bcschaftigcn, thun das nicht aus Wohlthatigkcits Gründen ; sie machen ihren Leuten keine Geld - Geschenke, sondern zahlen ihnen Lohn für Arbeit, die auch für die Unternehmer lohnend ist ; denn andernfalls' würden sie den Betrieb ihrer Geschäfte sehr bald einstellen. Keinesfalls hat ein Fabrikant'das Recht, seinen Arbeitern das Bürgerrecht durch Androhung der Entlastung zu verkümmcrn. , Ucbrigens sind derartige Einschüchtc rungs-Vcrsuchc ebenso thöricht wie unrecht und sie gehen von der Annahm: aus, daß die Arbeiter geistig beschränkte Wesen sind. Das ist aber nicht der Fall. Die meisten Nrbcitcr wissen 'sehr wohl, daß kein Fabrikant sein Geschäft lediglich zum Besten des Volkes und seiner Angestellten betreibt, sondern zum eigenen Nut.cn. Nehmen wir einmal an, ein Schuhfabrikant, der ein fanatischer McKin-ley-Vcrchrer ist, würde am 7. November seine Fabrik schließen, weil am 6. November Herr Bryan gewählt würd?. Welche Folgen würde das für ihn ha bcn? Würden die Bewohner der Ver. 'Staaten, keine Schuhe und Stiefel mehr tragen, weil McKinley geschlagen wurde? Ganz gewiß würde deshalb Niemand barfuß gehen, der vorher Schuhzcug getragen hat. Wenn also dieser fanatische McKinley Verehrer seine Schuhfabrik schließen wollte, weil Herr Bryan gewählt-ist, so würden die Schuh und Sticfelhandlcr, welche bisher von ihm kauften, ihren Bedarf von anderen Fabriken beziehen und unser McKinlcy-Vcrehrer hätte den Verlust seiner Kundschaft zu beklagen. Das würde aber seine Fabrik entwerthen und ihn in den Bankerott treiben. Glaubt nun irgend ein denkfähiger Ar beiter, daß unser McKinley Minn seine Drohung ausführen und im Falle von Bryan's Erwählung seine SchuhFabrik schließen würde? Und was aus unsere Schuhsübrikan ten Anwendung findet, gilt für alle andern Unternehmer. Jeder dieser Leute hat feine Kundschaft, die er an seine Konkurenten verlieren müßte, wenn er in Folge der Erwählung Bryan's seine Fabrik schließen wollte. Denn das Volk der Ver. Staaten braucht Brot, Fleisch, Kleider, Möbel, .chuhzeug, Erntemaschinen und alle an dern Dinge, die er heute kaufen muß, gleichviel ob Herr Bryan oder Herr Mc Kinley als Sieger aus dem Wahlkampfe hervorgeht und kein Unternehmer wird seine Fabrik schließen, wenn die Demokraten am 6. November siegreich sind- .
" . Die bösen Folgen deö MUitarismus werden durch nachstchcnde Zahttn vcränschaultcht:' '4 ..." Von den 5710,150,863, welche der Kongreß für das Jahr 1901 bewilligte, gehen 57 Pr. für den Krieg und nur 42 Prozent für den Frieden d'raus. Das ist schlimmer, als in den europäischen Vilitärstaaten.
Der Draht-Trust hat sein uner schüttcrliches Vertrauen auf die Fort taue? der jetzt bestehen! en Berhültnissc sehr drastisch dadurch an den Tag gelegt, daß er die Löhne seiner Arbeiter um 7$ Prozent herabgesetzt hat. Wenn das schon jetzt geschieht, darf man spater erst recht weitere Lohnrcduktioncn er warten; mit der Prosperität der Kapitalskombinationen hat es demnach seine Nichtigkeit. Die Voranschläge unseres Kriegs Ministeriums für das laufende Jahr find auf eine Armee von 100,000 Mann bc rechnet, das amerikanische Volk wird also bereits langsam aus die Aufrechterhaltung eines großen stehenden Heeres vorbereitet und wir werden uns dann in nicht mehr allzu ferner Zeit in gar nichts mehr von den europäischen Raubstaaten unicrscheidcn. Det Gedanke an eine große Hecrcsmacht mit ihren vielen Dschcneräls", Cörn.-ls", Käptäns" u. f. w. hat natürlich für die obcrcn Vierhundert unendlich viel Verlockendes, haben doä die hohen Herrschaften Söhne und Töchter, die anständig ver sorgt werden müssen und was gäbe es da wohl Schöneres, als einen mit zweierlei Tuch behangcncn und allerlei glitzernden Kinkerlitzchen bcklciftcrten Salonhcldci, den Onkel Samuel sür seine mehr oder minder zweifelhaften Dienste nobel bezahlt und der den reich gewordenen' Parvcnucs als glänzende Folie dient ! Wer bei dem augcnblicklichen Zuge der Zeit und mit dem Beifpicl der Geschichte vor Augen heute noch an den Fortbestand dieser Republik glaubt, der ist mit seinem' Verstände entschieden zu kurz gerathen, werden doch jetzt schon hin und wieder Stimmen laut, und namentlich in den Reihen der Großkapitalisten, die offen eine monar chische Rcgicrungsform befürworten. Unser fchöncs, reiches Land mit seinen schier unerschöpflichen Hilfsquellen gclzt unstreitig einer trüben Zukunft cnt gegen, dank der Wühlereien unserer Hurrah-Politikantcn, die sich den Grund sa Nach uns die Sintfluth" auf ihr Banner geschrieben haben. (Galen) LokabNachrichten. Der Zoo" im Cyclorama Gebäude. Heute Vormittag kam Gouvcrnör Mount mit einer Gesellschaft in den Zoo." Ein Sozialprogramm wurde gegeben. Während die drefsirtcn Jaguar-Leoporden in der großen Arena vorgeführt wurden, gab einer der weib lichen Jaguare zwei jungen Thieren das Leben. Eines der kleinen Thiere wurde heute Nachmittag gezeigt. Der gestrige Besuch am Abend war ausgezeichnet. Die Vorführungen der drefsirtcn Thiere, wie Löwen, Jaguare usw sind höchst interessant. Viel Vergnügen machen die beiden kleinen Tigerlöwcn, eine Kreuzung zwischen einem Tiger und einer Löwin. Das Fell ist fleckig, wie das eines Tigers, der Kopf der eines Löwen, die -Ohren dagegen sind Tigerohrcn. Beide Thiere sind kräftig gebaut, sind gesund und haben Aussicht auf ein langes Le ben. Sie sind die Lieblinge der Da man, lassen sich von Jedermann streichein und auf den Arm nchnen. -Zwei weitere Dromedare sind gestern cinge troffen. Ebenso Ponies, auf welchen Kinder frei herumreiten dürfen. Di reltor Bostock giebt hübsche Souvcrnirs in iSonx eines Schlüsselringes aus. An dem Ring hängt eine Celluloid Karte, die auf der einen Seite das Bild Bo stocks u.auf der anderen Seite das Bild von Wallace, dem unzähmbaren Löwen, trägt. Tcrry McGovern, der im Park Theater Vorstellungen gebende Klopf fechter, hat die Absicht einen Löwen zu kaufen, den er im Frühjahr in Brook lyn, N. Y. gesehen hatte. Der Zoo" ist von 11 Uhr Morgens bis 11 Uhr Abends offen. Die Fütterung ist um 4 Uhr Nachmittags und 10 Uhr Abends. XC7 Heute Abend erstes Saison konzert des D. K. und Musikvereins im Deutschen Hause. 'EO Morgen Abend'sindet im Pro pyläum das erste Konzert .des phllhar manischen' Streichquartetts statt.' " '
Ein weiblicher Pferdedieb verhaftet. - . i ., , j ,' t i ' t . i ? ' ' ' FrauJulia Gortner hat ein Pferd gestohlen.
Hcutc'..Morgenum 7 Uhr verhaftete die Polizei die No. 331 Nord,Eapi!ol ?lve. ohncnde Julia Gortner wegen Großdicbstahls. Sic hatte sich im Ecptcmbcr ein Fuhrwerk von dem Leihstall von Brown. Hinton & Co. geliehen und das Pferd noch an demselben Tage ' l in den Stockyards verkauft. Gezrern ersuchte sie den' Lcihstallbcsitzcr Harry Bruner einen Wagen, der in den Stockyards stehe, abzuholen, zu reinigen und zu verkaufen. AIs der Wagen in Bruncr's Leihstall eingetroffen war wurde er als der im September aus Brown, Hinton Co. Leihstall gemiethete und nie , wieder . zurückgegebene erkannt. Die Polizei wurde' benachrichtigt, die heute daß Mädchen verhaftete. l Eingesandt.) . Bei der nächsten Wahl werden die Bürger unfers , Staates über zwei Amendemcnts zur, Verfassung abzustim mcn haben. Dieselben mögen Viele gleichgiltig lassen, trotzdem sind sie für Jeden von Wichtigkeit, oder können es wenigstens für Jedermann werden. ' . .-' .! Die Verfassung unseres Staates ist nahezu fünfzig Jahre alt. Sie setzt die Zahl der Mitglieder der Suprcmc Court auf fünf fest. Fünf Richter können aber die der Zunahme der Bevölkerung cnt fprcchcnd gewachsene Zahl der Prozesse nicht bewältigen. Man hat zuerst durch Schaffung einer besonderen Commis sion, dann durch Schaffung der Appellatc Court abzuhelfen gesucht, aber das Gewährte sich nicht. Die Verfassung soll jetzt dahin geändert werden, daß die Zahl der Oberlichter bis auf elf vermehrt werden kann. Die meisten Menschen kommen ja glücklicher Weise in ihrem ganzen Leben nicht zu einem Prozesse im Obcrgcrichtc, kommt man aber wirklich einmal ' dazu, dann gehört es nicht zu den angenehmsten Dingen zwei bis drei Jahre , auf eine Entscheidung warten zu müssen. Es sollte daher Jeder für das bctrefsende Amendement stimmen. Das zweite, Amendement betrifft die Zulassung zur Ausübung der RechtsPraxis. In diesem Punkte steht J'ndi ana fast, allen anderen Staaten der Union gegenüber zurück. Fast überall ist eine gewisse Zeit des Studiums und ein Examen vorgeschrieben, ehe Jemand als Advokat zugelassen wird. ' In Jndi ana genügt dafür der Nachweis einer guten Reputation und dafür kann! oft selbst der größte Lump Beweise beibringen. Schuftige Advokaten giebt es leider nun überall. Es giebt Schufte in allen Bcrufsartcn. warum . sollte es unter den Advokaten keine geben ? Aber so viel unwissende' und unfähige Advokaten wie in Jndiana giebt es nirgends. Und Jeder kann einmal in die Hände eines solchen Ignoranten fallen. Um nur : cm 'Beispiel zu bringen. Kommt da neulich ein Mann zu mir, der ein Guthaben von Z500 eintreiben wollte. Er hatte das sauer erworbene und ersparte. 'Geld Jemandem gegen gute Sicherheit, wie er glaubte, geborgt. Er zeigte mit ein Papier, das ein Ad vokat, leider 'ein Deutscher, ausgefer tigt hatte. In dem stand, daß der Schuldner , in einigen Logen versichert sei, daß er das Vcrsicherungsgcld dem Gläubiger überschreibe und daß c? die "kenekciaries" (diejenigen, auf deren Namen die Versicherung sieht) mit der Zahlung belaste. Das Dokument war weder formell noch praktisch, noch gcsetzlich vom geringsten Werths Abgesehen von anderen Gründen muß doch , ein Advokat ' wissen, , daß , eine Lebensvcr sichcrung nicht ohne Einwilligung des jenigen, zu dessen Gunsten sie lautet, ei nem Anderen überschrieben werden kann. ' Die 500 waren in Folge der Unwissenheit des Advokaten verloren. In solche Lage kann Jeder kommen. Es ist daher , von Interesse für Jeder mann, daß. das Gesetz die Zulassung von Pfuschern und Ignoranten zur Rechtspraxis unmöglich mache. ( Man sollte daher, nicht versäumen für die beiden Amendemcnts zu stimmen. Philip Rappaport. WCT Die Briefkasten werden neu angestrichen. Sie erhalten Aluminium färbe und die Pfosten werden grün an gestrichen. ., , ' V ' WO. Durch Explosion einer Kero sene Kanne wurde . gestern Nachmittag der No. 439 'W.'LLashington Straße wohnende ÄM.'.Ctark.,' schlimm, - jedoch nicht 'lebensgefährlich verletzt. . .
Aus den Theatern.,
G r a n'b O v e r a H o u s c. "Peace5u1 Valley' ist eins der hübschesten Dram?n, die in dieser Saison übcr die 'Bretter des Grand gcgangen sind. Die Handlungen spielen sich einfach und natürlich ab. Das Stück beschreibt die konservativen Ideen und Ansichten der Bewohner der weißen Bcrgc in'dcn Neu England Staaten und zeigt im Gegensatz dazu die Lebens ge:vohnhcitcn von New Jorlcr LcbcMännern, die ihre Sommerfrische in den weißen Bugen zubringen. .,. .Der Kon traft ist interessant. Herr John' B. Mäher, von der Pike Stock Company in Cincinnati, spielte den Hosea 5)owe, den Studenten, der sich als Kellner in einem Sommcrhotcl sein Geld zur Vcr vollständigüng seiner Universitatscr ziehung verdient,' vortrefflich. ? Wir können uns jedoch mit dem zwei t'en Akt nicht ganz einverstanden erklären. Die reiche Erbin aus New York, die dem Kellner ihr ganzes Interesse widmet, ist ein unnatürlicher Gegensatz zu dem gänzlich, inmannlichen Wesen und der bcdaucrnswerthcn Unbcholscnhcit des Sohnes der Berge. , Die Rolle ist von seinem Verfasser vollständig vcrzeichnet. ' Herr Mäher würde keinen Fehler begehen, wenn er im zweiten Akt mehr aus sich heraustrete. Der Eindruck würde ein anderer werden. .Er würde den Zuschauer mehr bcfricdigen, da ein festeres, männliches Wesen von dem Manne erwartet wird, dem Shakespeare, yron, Nietzsche u. A. keine Frcnldlingc sind. Das Stück enthält interessante Sätze. Hier eine Probe: Die Bücher sind meine besten Freunde." Warum? Weil ich sie in die Ecke stellen kann, wenn ich ich ihrer überdrüssig bin." Im letzten Akt spielte Herr Mäher ausgczeichnet. Frl. .Linthicums Spiel war, wie immer vorzüglich. Ihr natürliches, ungezwungenes Wesen und das echt Weibliche in i rcm ganzen Auftreten ist un gemein anziehend und wirkt erfrischend dem gezwungenen, forcirtcn Spiel gc wisscr Schauspielerinnen gegenüber, die in vergangenen Jahren die Bühne des Grand unsicher machten. Frl. Rosalic Dc Van, eine neue Kraft, tritt erst im letzten Akt auf., Sic hinterließ einen fchr günstigen Eindruck in ihrer Rolle als Martha Howc, welche die heimathlichen Berge verlassen, um einem Lebemann nach New ?)ork zu fo! gen. Das Wiedersehen mit ihrer Mutter, 'als sic nach Jahren mit gcbrochcnem Herzen zurückkehrte, spielte sie vorzüglich. Frl. Agnes Maynard, die Mutter Hosea Howcs, spielte die Farmcrsfrau mit den alten, ehrbaren Ansichten sehr gut. f Auch Frl. Fisher war recht gut in ihrer Rolle als modcrnc Großstädtcrin. Flood, Kirlland, Reynolds und Wallace spielten sämmtlich sehr gut und auch die übrigen Rol lcn lagen, in guten Händen. Die Seencricn sind, wie gewöhnlich, prächtig. Park Theater. "The Böwery after Oark'',, ein Sensationsdrama, in welchem Terry McGovern, the bantarnweight and featherweight champion pugilist of the world (einen deutschen Ausdruck dafür kennen wir nicht) W Helden spielt," wird' bis Mittwoch Abend im Park gegeben. Das Haus war gestern ausverkauft . Eine regelrechte Klopf ftchterei zwischen McGovern und Jack Donahuc aus Philadelphia,' wird im letzten Akt den Zuschauern vorgeführt. ii i Aus dem Staatshause. Neue Inkorporationen. In der Office des Staatssekretärs wurden gestern folgende Firmen inkor porirt: ' . Die Amcrlcan Ornamental Works Company, von Indianapolis. Kapital N,200. Direktoren Frank Lange, Albert Schrocdcr und Frank Am horst. ' Die Fred Eckert Packing Company von Fort Wayne. Kapital 5100,000. Direktoren Fredcrick Eckcrt, Henry Eckcrt und Elizabeth Eckcrt. . Welch esclhafte Angestellte unsere republikanische Gefangnißver waltung im Gefängniß .hat zeigt die Thatsache, daß man die beiden des Mordes der Frau Wilhelm angeklagten Männer, Wm. . Mallady und Frank Hedgcs in 'ein und dieselbe Zelle ge sperrt hat, wo sie 'ungehindert zusam men Pläne schmieden können über das, was sie aussagen, wollen. ' Die Groß geschworenen nahmen-heute den Mord fall äuf.-:'- tS. i.i.-h' ': ;
' . f ' rs P' ' ,'- 'Mh " -
Qßpj vs ' ' (f-K sß vV'.v - KM sm&4s' :trmm . ifecMA MMMWU (SVLHM . lOTörfgM -' .
Bollstäudige Auswahl von . mim Defen und Ranges, Möbel und Teppichen. CHAS. WILLIG, mo. 141 West Washington Straße. Capital Frutt Co., I. G. Ncumann, Präsident und Manager, (ftüher in Evansville, Jud.) Obst, Produkte en gros und Kommissionsgeschäft. 41 Z. Telaware Lrr. Alter u. neuer Tel. 9:. Für die gegenwärtige Saison empfehlen wir als besonders passend und zu den niedrigsten Preisen : . 4 Frucht-Pressen, . Eidcr-Prcsscll, Kraut-Hoöcl, Gemüse-Schneide-Maschinen, Combinations-chncidc und Rcib-Maschmcn. fZupfcrnc und messingene Nessel sowie Granitc - fiochgcschirrc, zum Einkochen von Obst besonders geeignet, in größter AusWahl bei V0HIIEGUT HARDWARE CO. No. 120-124 t Washington Ttr. Unsere Heuen Herbst- u. VVinterwaaren lN Try Goods, Herren- und Knaben Anzügen, Ucbcrröckcn, schuhen, , Kappen, Hüten, u. f. w. sind angekommen und laden wir das Publikum ein, dieselben zu besichtigen. Für die nächsten 10 Tage ! 1 $5 Ncbmölkc zu $2.98. Äer zuerst kommt, mahlt zuerst. "TUE MONITOR" No. 30G West Washington Straße . LIXWIi, ZNanager. Zlngckommcn : Cuba Papageien. Jetzt ist die Zeit um einen jungen Vogel sprechen zu lernen, auch sind dieselben jetzt am billigsten. Ein Jeder wird garantirt sprechen zu lernen. Alle andere nSorten Vögel, Käfige, Saamen usw. Junge Gu baner und Mcxicanische Gclb-Köpfe. C. F. Klepper, 431-433 Massachusetts AvenJe. ztvifcheil Vermont und Mickigan Straße. Paul F. Schmidt, D. D. S. Zahnarzt, Zimmer 5, Odd Fellows Halle, . Ecke Penn, und Wash. Str. Indianapolis. dccordion galten Französische Messerfalten, Sonnenstrahlen owie die neuesten fancy Falten. ACCORDiOl! PLAITlilG COMPANY Frau M. C. Page, Mgr. Zimmer 7 U. 8, Odd Fellow Eebäüde. Ecke Pennsylvania und Washington Str. IST Kürzlich nmzezogen to.n alten Platte oei Oft Wlibiuqlon Strahe. HOTEL - RESTAURANT. BISMARCK, ch.caS. 180-18 Randollh Et. : Sammelplatz der Deutschen.: Progress :: Laundry, ZHaupt. Office: ? No. 312314 Oft Market Strafe. ) 228 Massachusetts Avmue. Zweig-Ossiceu: 203 Nord Illinois Straße. ) 622 Oft Washine,to,' Str. Macht vorzllglick!? Wascharbeiten. Telkxlzoniren S No. 1121 für den Waen.
Ciwn Laundry, 1237 Oft Washington Straße. Kragen und Manschetten Sc. Krasenleiste frei, lle Arbeiten werden garantirt, abgeholt und abge liefert . Telephon L213. ' ' ' Familienäsche eine krezialität.
politische Ankündigungen.
stimmt für Dr, I. D. ainr Nominirter Kandidat für Couttih Coroner. Stiltttttt fiir äliclmel E. Loiiglilim Ncniinirter Kandidat für County Assessor. Stilnmt für r Jacob N)oeßnel Nominirter Kandidat für . Sheriff von Marion Connty Stimmt für Peter Sindlinaer Nominirter Kandidat für Schatzmeister von Marion ouniy AKesrecbt . blitzblank in Küche und Hau zu haben, erfüll!, jede gute Hausfrau mit gerw Stolz. Das beste Miüel, allt M?. tallwaaren in kürzester Zeit unb fü die längste Dauer blitzblan! und glanzend wie einen Spiegel zu machen, ist die U.U1E7AL POLISH PASTE, ' die von !er.a!tbe!annten un besährte' Firma GEORGE IV. HOFFMAN, 549 Ost Washington St., Indianapolis, Ind., hergestellt wird. Für Eastwirthe ist das altbewährte ?i mitte! von derselben Firma hergestellt, zum Puye der ar.FixtureS etc. einfach vnentbehrlicd und wer eS einmal gebraucht hat, wird stets nieder bolen. .Bar Keeper'S Friend das Unentbehrliche, ist überall in Apotheke zu ha)en. Aergert diH dein Auge, so reiße e nicht au nn.1 werfe tl nicht roulir, souder, wende Tich au wmm O.THtf 143tLftnaSz. vo man Tit für Tr.n ugk da nltd'ge 9lal cn fectistt unftliche Augen werden Ichvrero eigeZeU Vrillen dxrde nach de beste Methode de Auae an Pakt. Why try to stick thins with somethir.c that doesnt" stick? Fuy MAJOR'S CEMENT; yoa knew it sticks. Nothincr ' breaks away from it. ci'. niinn'r oiick. io wiAjuna CEMENT. Bnyonce. you will buy sorTM . ' k ever. - i nere v.j. ' i don't believe the- .', .loiiiuiir as gKJWy substituter. MAJOR'S RUBBER and MAJOR'S LE ÄTHER. Two aeparate cemnt the Jt. lnnt on Lavtng Uicn ESTABLISHtD IfT. 15 Mid 25 Cfnt jier butt.e at all drmrgista. MAJOR CEMENT CO., NEW YORK CITY.. ßSSSSS3SSSSSSS3SSSS3SS ,SHnitt'Vlumen Bestellen Sie Ihre Knollen, Garten und Blumensamen : etc., bei unS. Wir find im Stande Sie vollauf zufrieden zu stellen. - f iiü:ti;:gto:i & p;.ge, n 130 Ost Market Str. (Lav Vldg. ! JndianusoliZ, Jn. i ! u
iMZMW ; (?taiiD)M
d zpd Xgßfc M
WPMM
rrv - k
y.w:
I F
h;.. )
L;. ...
yjfl " l, v ,n tr.-z.;.xi,s.i4
wws
