Indiana Tribüne, Volume 24, Number 40, Indianapolis, Marion County, 28 October 1900 — Page 2

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v f i Fndkana Tribüne, Sonntag, 2. Oktober 1900.

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Frühling im Herbst.

rZoveUeüe von Cal Julius Nodemaim. Ttt "i TSi KntS1 V"4I U" 4U iuns Frauenge statt, die lange ßeit auf dem großen Stein gesessen imd mühalbgeich offenen Augen au

uchende Meer geblickt ihn wohl erkannt Ihnen Unan- Z' von aroker BedeüeffcerV Worten leicht zu- nehmlÄkeiten bereitet. Darum auck ?Äla6

Mk und wandte sich um. Du bist'S. TlMtiV." sagte Re mit . . zu mir. Es lst schon hrer, so wurziz tie Brise Vk übers Meer kommt. Wie quickend ist dieser sonnige Septem. t v CV r r ? o (ITT riT IV-M' ? m CSAiifi ilt V. "v;:;v 7;.: v,p, ... .u, ÜC.u1Tm ATt ftnTf V.T.1 snTT. .7 V,T w m . ' "7'.:': 1 JI - " , , ..4 wwtwVv. .ergenen. Mutter? Du sprichst, I --C uus ic Len opse oiaun aus oer S. die immer naker und naher ka..r v:, t.jc r r :. " . t ' T nrnni tt r i i w m rr 11 o tt iit i litvti, vtuu VUV Uil9 UltV lUJIUWVi. UUtf dann in weikem Schaum auf dem Z -anoe zerlresen. Immer von neuem, uuo immer yeftiger, wie es Ichien. !:r l w .. zmd hatte eingesetzt gleich nach SonTienuntergang. Es begann die Mutter zu frösteln sie sagte es. Sogleich erhob Agnes sich. Laß uns nach Hause gehen Echlaft MargarethZ Süß und fest wie in Engel." Die Fällen schritten langsam duich den. Dünensand zurück. Kurz vor der Etrandterrasse selangtm sie auf einen r& aTm r. n cm. v.:. cn. umunu. c iciii ucu, uci m üic -iu inenaoentausoayn enoete. ann ooa:n L r-r , . - , r. . c . , . rv i i;c imia in cen o reuen Zugang zur znsel hinein. . miK n rrrt-u uv uuaixn vor llvttun. Ein leichtes Sommerloais in Fach- . , , ., I iq ichon gedectt; der xut der ttuche zog cen zgeimleyrenoen enigegen, uis W I-. W I . I t ai den Flur traten. ndeö die rmuHtr mr irifln 5?Neinhuschte, stieg Agnes die Treppe hinauf, um dem schlafenden Liebling noch - v 0" - I einen Kuß auf die Stirn zu drücken. Langc stand sie vor dem kleinen B chen und sah auf den blonden Lock der dnr 9nifr sn nfinlirf Ynnr Auch das hatte er nicht gesehen, als er sie angeklagt, und sie war zu stolz aeWesen. fcflS 5??nh für sie trecken in f W f vvy . . lassen. Lieber betteln gehen, nur keine . ' . I nade annehmen, wo nc Rechte deanZpruchen könnte. .(Sieh nur, was für Dich cmgekom- . .... .. ' i men tt", nes öie Mutter Agnes im nächsten Morgen entgegen, als sie. vom Baden nach Hause zurückkehrend, auf die Veranda trat. Die Mutter hielt v!.c i ? , inen oicien ziiei. mir vielen au???V??r? Frn rtfp-rf Is.ftt tt Vi I Hand. uitl UVII UtUitVU 4 ,Es ist in Ccmsulatsstempel aus . Montevideo darauf, und er trägt noch Deine alte Adresse von Berlin.Aanes öffnete den Umscklaa. Sie entfaltete em großes, amtliches Schreiii " " i i " r- i ben mit Stempel und Siegel, und laicn, großen cyrisizugen. um zwei- .. rY.'ri . .. I

x 15- ycuu Ajtiyivu. iu vci vlüijlUül. Uuü NÜCU MII eincr dem noch die habe ich längst; vergessen kann ich nie." unglücklichen Liebe zur Juqendgespie- Opfer welch Eine Weile blickten beide schweigend lw im Herzen! 5lch mukte sie dock be- -.r.

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ierr, wie viele auer aus inu, rnii rönne, ya: der Äaron am lnde doch. Buche, welches in fast noch böherem kleinem Vorgarten, in dem Sonnen- wenn Sie geschwiegen, Sie durch fal- Ansehen steht, als die fünf Klassiker dlumen prangten, von wildem, Wein schen Verdacht beleidigt? Das wolle und in jeder anständigen chinesischen die Veranda umrankt. 5)ier stand der Gott verhüten! ftefet Ms dock ernt und Familie als Ricktscknur der Kind-

8ci011enc ouoeri oas iyren a , anv kr den Hut MargrethS, Wenn die Alten reden, sollen sie ehrerNamen trug, war beim Oeffnen aus den er rn der. Sand hielt, aufmerksam fcieim a,,fiST. m... c...-

den Tisch gefallen. I Nasch durchslog sie zuerst das amtliche Schreiben. i , i .r irnrnnrn Ew. Hochwohlgeboren erlaube ich mir, einliegenden Brief zu übersenden. Es war der letzte Wunsch des verstordenen Ingenieurs Otto Rothe, daß Cffinr,TT htf3 f-rfrttf ftiirf rtmltiHfr Snrrfi I das unterzeichnete deutsche Eonsulat j T"" ""r i über andt werden, und dak die es Ihnen über den Tod des Schreibers firnrt fitrae T7?tHfTsimrtfTT mrtfrfn I .....av ..0 ..........vjv. i solle. Rothe hat Selbstmord durch ErT T. - . .! 1 1 . C . I ließen au&gcuoi, er wuroe am oeröuuuciicn mvmki iu3, NVS uut, . fT Ti flfC Vo rr Tt C I mu einem uß IN oer vsajiaic, oer :i i jc..r jLr. i leinen sosorllgen ov yerdeigesuyrt haben durfte, in seiner Wohnung auf dem Sopha liegend gefunden. Neben . I mein ausae cklaaenen UZdotoarameAlbum mit den Bildern feiner Eltern Y C Y . ? . I L. I lagen orci rieie. er ein mir oer

Adresse von Ew. Hochwohlgeboren und Brief erhielt. Agnes, sei barmherzig! Mädchen in diesem Jnstructor noch beder zweite mit der Adresse Ihres L errn Auch ich babe unsäalick aelitt, sondere Eavitel. welcke ibnen die

Gemahls versehen. Der dritte war an das unterzeichnete Eonsulat gerichtet. Of T 4 4 (1 am V . V . Ou uiuu Hui ixn nzn illnvgegebenen Wunsch und die Bitte ausgesprochen, daß man die Bilder seiner derjtorbenen Eltern lhm in een Sarz icgc. xcicx uno; ii cryuui roox Im Mit txrn Ausdruck vorzüglicher Hochachtung Generakonsul." Aei .dem Namen Otto Roth hatte . . s T - r err r jt r r w-w . . I Agnes aufgeschrieen und sich an die cuner gcuamin?, jegt ani iie aus den nächsten Stuhl und brach m Thra..3 ncii uu9. s. Kind, Kind, was ist Dir?" rief die t Mutter. Da liegt mein Schicksal." Agnes deutete auf den kleinen Brief. Ich furchte mich, ihn zu öffnen. Wird Cito, da er feige aus dem Leben floh, den Muth gehabt haben, seine Schuld zugestehen.' Sie griff nach dem Eouvert, da? in zierlicher Schrift ihren Namen Agnes von Hellborn" und ihre frühere Berl:ner Adresse trug. Lieb Agnes! Ich habe zwar nie das Recht gehabt. Sie also zu nennen, doch angesichts dessen, was vor mir liegt, der Reise in das Unbekannte, uehme ich mir das Recht. Sie mögen es wollet oder nicht.- ich habe doch nur Sie lieb gehabt. Sie allein. Doch dürfen Sie nicht glauben, daß ich, weil sie inen andrn vorgezogen, darum et'L. . r 1 1 ex tfimiz ins orn geworsen 5? ein. dazu trieben mich andere

U. Rtm Geld, leine Arbeit, keinen

Muth mehr zu irgend was. nachdem alles, was man begonnen, sehlgeschla gen. - es ri . n vi i " . . .xi it vielleicht die gerechte vwuiync. , Sühne. Ich Habe das unbestimmte Gefühl. daß damals nicht alles gut geganaen, und als hätte Ihr Gemahl -ich habe i aaU ich mir die Mühe machm, - was Bälle ich für Ei nickt allks than. lkb.g. - und diesen rief noch ein Mal abschreiben und ton ebenfalls durch das Ensulat Ihrem Gatten zusenden lassen. Der Serr rn i . . , , I rCV , . ,s ..c, I t r - ,uuc n uncuaii öKuoiajcra in i ücm atm ciiacn jatmcDsmiDttior. und T.' wl "... Yu" U -IVJ. "

sämmtliche Klassiker und Philo

. V:- ÜC":" ic' ,u.uyuiiyui. viv ycmutui. ll! tu..au Mann ohne Anbana. ohne Stllke 4 ji er t, . . ..." ... , . . . . rauoen. o:e,e Ulede mutzte vergeben l Die Arbeit allem half mir mcht davon, nn 111 i iai ui i r Ciffi f. 1 t f r- r i . ' der Alkohol viel besser. So kam eins I 1 zum anoern. unv als icü ie dann an ienem 4. Auaust bitten lieft, da , . , fr üllKN ue. ca I tw stand es schon so mit mir. daß der Bo den mir unter den Füßen brannte. Wenn ich morgen nicht fortkam, wa? ich übermorgen verloren. Der Engel, v. : rf.ti .r c k?? 2? ' 9 ' 9 ' ' 0 '

iviu iof nen nomais oanicn, w nisse dieser Ausbildung ganz exemplanes! Sie waren so gut, so gut. ich rifc6 sein, aber der russiscke Reisend.

glaube gar, Sie haben mich zum AblUJlXU llüU Ulls BIC VSlirn aeillNI. IZä war zum ersten Male wieder seit der Kinderzeit. Es hat ja auch niemand gesehen hinten in der Ecke Ihres Gar o - r V I r icns. 9O0Ct 10UIC 0Cr ZaiON. Hüt ' ' ' malzl. es dock bemerkt baben. als er , . , . ' . . ' ' gieicy oaraus aut dem Wege erschien? . . .Allmächtiger, da fällt Mir ein. dak r:. ...r. rV. v ' . " lc cer pramen, ZU mweiaen aeaen V. dermann. damit ick mick sicker retten ... . . I lZ-- I ganz oestimmt, daß ich diesen Brief r w t W t vk I aoicyreioe und lyn an den Herrn Äaron gelangen lasse. Nur hinschreiben will ich's noch, das? Sie das reinste, , , ' , ". '"' I eveljte. dochherzigste Geschöpf sind, das je auf Gottes Erdboden gewandelt! ri, r - m . - yaoe es noch erfahren, daß Sie das Nichtsnutzigen, der in den Tod geht. Otto Rothe." k?ie 5,iiie rnii fTi.nWm n,- -.. .v...v .iVMtllviltl VVUVlt. tlv I lesen, nun hielt es sie nicht länger, den ' ... ' ' o ' I Oberkörper auf den Tisch neigend, brach sie in heftiges Schluchzen aus. Die Mutter trat erschrocken zu ihr und ' ' . ' i hob ihren Kopf sanft zu sich empor. In diesem Augenblick kletterte die kleine Margreth vom Vorgarten, wo sie im Sande gespielt, die Stufen zur Ve- . 'r. . . 1 5 . ranoa emoor uno mell oer er :aunten ffTJitM in Iri (Onfti. Mlk f UUl W.VIlil vil.UCUVll. I .Margereth. wie kommst Du dazu?.Für meine liebe Mama von meinem Papa. Er steht draußen. Willst Du ihn mal sehen?J&tAW (T2 mslr nrBr ?v i ' v vvuvfr Schrei. Aanes sprana empor und rift. die T . . isaroinc vor dem Fenster zur Seite. betrachtend, er, um dessentwillen sie so mel gelitten, er, der sie schmählich ver. tit? tt t rv t t rc t ii ir c Mtf, ... . . s?r nrH rrTfn Vit flsfiiVkrtf Vv3 I y'u. i

'tt- )elo sur meine Schulden hergegeben. I'-"" uucm 'vuen uv? Ipaier oie ?r-n-Vergelte 'Ihnen Gott! Und nun leben Ziehung der Mädchen bis zu ihrer Ver-

Sie wodl. es ist der lekte Mruh ,Znes yeiralyunz, die der Gnaden bis zum 8.

w . i -. . v viw uuu s ;..ts i dokende .ri imVi snfi iur TTitTTr fi!n. I "ocvo i " v a m"" i über. Sie begegnete einem angstvoll fragenden Älick. Ich will Papa holen-, rief MarnrlU V lila (.u. nr I a-1- u1 mit, wuui aijucö lyr zuru- i fen. konnte, hinaus. e , Xrm . . . .... I ÄlS cargretd Mit ihrem Vater auf . . rv . . . . . ' I oer revve er i erntn, ama die Mutr ? , . ' ' ' ' " " ra ch lNS au. Er neigte tief das Haupt beim Eintritt, behielt das Kind aber fett an der Hand. - Mtk wk I lin reu a,? i??ünd,r n-u seit vorgestern namenlos elender rvn . - I 'en m. eit voraes ern. als ,r hm meinem falschen Stolz und meiner Liebe zu Dir. die heißer lodert mit rv . , . jcccm ag. annzt 2u mir derg:ben? - n. ut,rk ? WtVVI4 :.f 34 tüsse Mama immer." Wenn Mama es erlaubt." Zitternd klang die Stimme des starken Mannes. Ein heiszer Blick floa tu 9In?s iw über. .ols!" rief dies selia und bara ihr thränende Antlitz an seiner sn n I jarun. Mama nicht wehweh thun klagte icfei Mararetb ZU ibrem Vava. Wam.. weint." Nein, Herzchen, nein, jetzt wo?en wir Mt'ma nie. ni mehr wehe thun." Eine neue V l u m . Mutter: Was machst Du nur wieder? Kannst Du mir nicht ein bischen in der Wirthschaft helfen?" Tochter: Nein Mutter, was Du denkst! Ich bin jetzt über meiner botanischen Arbit. ch r , . ' . . .. ' zerbreche mir eben den flopf darüber ine Voffi hV tr.18! wkeiel Staubfäden hat." Mutter (ärgerlich): -Ack was' Wenn Du mir lieber saaen könntestwie viel Staubfäden unser Besen hat." ' ' l , 1 ri r . . ' I Boshafte F r a a e. Dickterling: Gestern bin ich aber erschrocken! Arbeite ich da an meiner fünfak-

fes erhalten und wußte jetzt, wie blind Zum Schlüsse dieser Erzichungser geweien. Nun wollte er gut machen, regeln heißt es in erfreulicher AnerkenAgnes preßte die Hand auf das laut nuna des Mertbes der .fwrjenaftsVm

?a," nes da die Kleine, kl die r Uüüm Verhalten gegen Niealtung lanaweilia wurde okre mahnen. Sie sollen aus dieser

Du M?am hnr 4.;. er,.-? yinn;cOn lvei eickeidenkelt. iltt-

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en, darum ngen Tragödie, als auf einmal die Knabe wird ,m Gegensatze dazu in laufen hätte. Wasserleitung platzt!" Freund: ÄL'? und kühnem Sprechen geübt), anere Grün- J Lachen" '-rt 5ig 3" stebn gehen, sitzen. essn, g" . !.

Erziehung in China. fsDfrn CnTTf nnrt &mrt In tttttt I .uiw.. ivutt uiuuwmui. .... VIUIW de, geborene Mädchen der ; tt ; frt rtrrtf,r ia- " VI " "31 2 V" Se i i i i ii i i ir i ii j i ir "i ii m in i i i ii im i r 'i imi i - 7 tob naTron de Iutn 3!P. 'L ,"nSt tB,J5!- '"AI" m'.ich ,S dbg.Vn D Leinen i 7 .k c? 'k , (r::ui t Ä "I 1 " jj ??,Ä?W i uiauvi. uo vti uns. uiiu uus .v . livu I ' ' ' . fordert weit mehr ZeitWelcher Chi nfc ber würde eine Frau mit schon . i t r.rtn .i; "BlU"4.CUl VU"1 seiv,l loenn sophen auswendig wüßtet! Nähen und vornehmlich kunstvolle Seidennvfcm linb b V hslrn Z1,smm,nn a,, , ;s, " V" I uur).. Besorgung der taglichen e in einem chinesischen VT fWÄllfm mirs Ysart W" ivv.i v.i. vyv.iv.. uuuj Geistern sämmtlicher abgeschiedenen Familienglieder zu bringen sind - das iJUUl.tH.iiy.H.J.'Vl U IUU l3 sind die praktischen Geschäfte, zu denen i jr . . tn sskinesenm?; mnn mirs ,mh I l 1 " o"öV ..v in denen sie diä mm 17 Wfinatfthr Q V .1 V VV U JU eine gewisse Fertigkeit erlangt Haben muß. Mit diesem Unterrichte Hand in Hand geht von frühester Kindheit an die moralis Attdun des Mädns. l . ' . Der Theorie nach müßten die ErgebObrutscheff berücksichtigt doch zu wenig I ht nirnriS h-itrnHhUrfi sPr fnW wenn r wr niasir-tts,.Zf.z, dung höher stellt als diejenige in irqend einem christlichen Lande. Er gibt selbst 1 . an hnfe ?in sliifr tvil d,,s,? Wnrnf , n wL -.- - - . - m.w.v.. in's tt,T,mni,rfc - vv", 7 vvf vielbändiae Ritualbuck des Landes: iMreirf ndere Ne.ieln assevdZnS 7'V"ZL. sind in Menae entbalten in dem ,,1hin n?nd?nsi?i,5? V'' WVV JyV..- V.V.V . blilVii. eniebuna oedieni bat von Generation M A . V W i fc mj 11 . aicnmon. . oiqcrn nnrucior "?iro den a:ern empsoyien, zu Ämwen ihrer Kinder solche zu wählen, die ..r c e . . , ,1 . Zezuno. mno. neoevou. womwoueno. lter, zurückhaltend und sorgfaltig in V 1 1 .l .-C 11. . tT l. l.!.r.if . . m umeupaung ino; rnqaoen Per.r 10 Jahre leiten, da diese zu einem Pailer gegeoen werden. M slcoenien javtC 0llkN RNllVeN UNV (m"iX f ( r f rr, Madchen schon lernen, auf ihre Eltern itrr M!rtnn.n VM ... , Tr i" 6 Z " c V 7 V' l7Va ' S?.r 1 'Mitntirrt s AnHNnVviAii ern : r ... c. yy, y 2 slr -7' f,9 r M'J? 3Äl9'tC" imd Knaal txt?tnt Iu"3 Manner zu detracbten. die man mit den nnck i s?i r t I .. , ...... - uu len neoen ilMl- ' ,7 Dr.er ruckha end IV.'Vi? Sü " Cl I c auch wissen mögen, dürfen sie sich nie erlauben. Andere belehren zu wollen: i ! . r jC i v;. m r r i v r unc ic vayryen auch zu jagen sei, dürfen sie nie von ihr bweichen. und seinen Tadel mit Knnttn,,, Demuth entgeoennehmen. eden Mornn rmrtcs iit I.v s,,. ..V. v" '-' w.vv .fcniti. uuyt.i ujiv .? n-t i.w . ' , ca iiuj uii TCDern v fnn mtfnf'T inin .k. v.. .:r..s...,i... . ... a itT.i. vci icaLiiiiiir: iweninfn welche keinen unsittlichen Verqnüaungen nachaeben. welche die ?naendsi,n achten, ihren Eltern und sdäter ihrem ?,'Z,tt. .jt ft-vn ' ... c ' uuiit ut jviujicn oienen und iyrem Worte treu sind solche erklären wir t m. . ' ' 9 eld t wenn sie völlia unaelekrt sein r . .V '.. olllen m den Wl entckatten. f r ae- , ... . . " , i o ditdete Manner. denn der Zweck der Erziehung bei unseren Vorvätern war von ieber. nickt so sebr den ans ani W ' M " ww V zufüllen, als das Herz zu reinigen und au veredeln." Neben diesen zumeist den Knaben . t . . V geltenden Aorsckr ften a bt es für hie Grundsätze aller häuslichen Tugenden inPrägen, sie zu ehrerbietigem Betrai i- ... . 8i ggcn allere eule, zu gesalllgem Benehmen aeaen Brüder und Scknliche Reinheit. Treue.Zusrieoenbelt mit iyrm 001 e lernen, wie dieses auch ausfallen möge, und lernen auch schon. ro n iicy in iyrem kunstigen Ehestände führen sollen, was beweist, wie sehr die Eh als die eiaentliche Bestim muna. des Weibes in China angesehen wird. Das Mädchen lernt, wie es den künftigen Gatten zu empfangen und zu zegrugen, lym seden Wunsch an den ugen abzusehen und seinen Zorn zu vermeiden-hat; wie es zu schwelln hat, nxnn r s belehrt, zu lächeln, wenn er tadelt, zu danken, wenn er zücktiat. ?u bitten, wenn er grollt, zu lieben, wenn er verachtet. Ihr Kinder sind von ihr ohne Geschwätzigkeit zu unterrichten, vv . -Myungcn oem anen in oeslhdeer und demüthiger Form mitKellen denn nichts ist dem häusirfrrt iHlitr fr k.:. , r.'. iyre irsuhrungen dem Gatten in . ; , w ulhaberisches cl freundliches und eifersüchtige oorlauoder unFu""9 u " "s fersüchtkges Wesen er Gattm. Scheinbar nur zum .Gu In Jnn nnnri , , -27 yong unv im Grunde doch n irntnns un tnisMJl m W! v"'!,, 4wr,uiuiuy evinguu gen zu dm bäuslicken Glücke -in,? Frau sind ferner die Weisnnaen: leis. sanft und wohllautend zu reden, (der

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xnnicn, lasen, uoeryauvl IN allen TO .:.., . o r . ÄicvuiHuiiüaScn,joroieiniun ..i vcn uno oci auen w r ii f ff , . , . bette, überall und immer den höchsten MZi c,.. " viuj.uuy jju uuuuyuu. Lum Schlüsse noch cinen bemerkensvxinjzn joragrapoen aus oem Mine lr i fytff cm" ... imtrt (cZitltrtrn ior VII 11 ::s

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1 0 ' iV 1 tlCS iac ocr uns der ohc. So saßen wir ine ganze der Flucht, m Feuers- oder Todesge- Weile, und ist konnte sie verstohlen von fahr, im Wochen- od:r auf dem Sterbe- y,r cwtt kenklen er? hwr ftSn.

l ; 1 rt r ",1 -UIUI.1."" lul's ihrem dunklen Strohhut hatten sichersen. wollen sie ihren Eltern würdig die- sich schon mehrere Sommer hindurch nen. beim ersten .svlbnensckre, fUsi?, ir.cl mc.-ll n-. .r. 7 .. ,

r . .J. (rt- 7 v. v Vv sind den meisten Chinesen unbekannt) 's r " v 1. r , fyv-, . ' ihre : anbe waschen, lhren Mund ausspulen, ihr Haar kämmen, es mit dem Netz zusammenbinden. mitHaa rsTTTTT rt m VHiitrfi.l (UX1.U . sie müssn den Staub abbürsten, tat Hu, aussetzen, d m,l Troddeln gezier4,1 M"Sl" "4lv l" J "yt. uju, tat Bänder binden. Beinlleider und Rock anziehen, den Eürlel umlegen. 1 jyi r .r r 1 . bK annfch.enm un.6mhn, d.e Schuhe mMtot "ntir S Äfl6mtnS.. ,!V ; ;Z . . 1 7, ... V FSl ',7 rm ; rrtiÜTn linn 2 Qi mm iÄ5 ff) i a munen ie m das Zimmer ihres Vaters r V ; v 1 Ävi? 8w ters und ihrer Schwiegermutter gehen. -v.- cm.... :c. und wennsie eingetreten sind, in leisem SÄ? . ,VS v ..j v Q v 44444 sei. leidende Körpertheile reiben oder drücken, und wenn die Eltern das Zimmer verlassen, müssen sie dieselben stützen. Bringen sie den Waschapparat, so muß die jüngere Tochter oder der ..v i-K" 'rfZT -r 1 lungere Sohn die Schale prasentiren und die oder der die Eltern demüthig zugießen und sick rjm ri2 nisfh'rt hrtZ (mrt'wturZi Ein. nn die Rltern in .,7.. wun aufwarten, ihnen das reichen, was sie wünschen, sie wahrend tos Essens durck ihr mildes Benebmen aufheitern und nxnn die Mayizelt gehalten l t. lei e l ZV rf l , w. w mm ttiTtn !ßi';rlrtU virtTT lijtvtl ntuutllll VVUJtVlU. Glücklicherweise, sagt Obrutscheff. sehen auch in China vernünftiae Eltern ein, daß gute Lehren geben meist leichter ist, als diese befolgen. Schon mit der von dem Rltualbuche vorgeschriebecrr i .ii .c , nen corgenloilell? wlro es lange Nicht so genau genommen. Ungewaschene qiajier uno nocy ungewaschenere Hände sieht man, namentlich bei den tj . j: i . .. ...c v ' niederen Volksklassen, auf Schritt und frtTT ftW rs2 rk--t..., .u. vts . uuai m.umuucii Haarbüschels im Netze" hängt dem Chinesen sein zerzauster und verlauster r - . f c rr -i. t Jvps uoer den wallen, und die hinesinnen tragen struppige Krähennester auf den Köpfen herum. Der künstliche Aufbau des Chignons ist eine so zeitraubende Arbeit, daß sich die vielbeschastigten Frauen der arbeitenden lauen oieien uxus höchstens einmal rr l f -v . m vc occ r.auoen oursen. )ie Vorschriften des Li-ki bleiben also in m JC. f . r Tv sehr vielen Fällen fromme Wünsche. Die Souffleuse. Von Ködert Kohlrausch. Es war ein schattiger, einsam.stiller

?a;4Tht' fäntteifeen Roko- uem begann: Wenn es Sie intereskoschloßchen im königlichem Parke ge t ist kein Geheimniß. Ich

'VrV vvu . Halbrund her zwei Flügel wie zur C 1 , 4 I Umarmung der Kommenden ausstrecke IW!! t '. iUn I r r.T'JiV"' wut " "l V" oenusies yee- ooer zaoeyaus zur Ergänzung ocs groizcn, weilao ovn ihm gelgenen Hauptschlosses, und so tt cri k... kp cvf,. itu,lW " iWil wuytmv yuu3cU res mit geschlossenen Fenstern und her abgelassenen Vorhängen in träumerischer Einsamkeit da. Ein träumerisches Vergnügen war es auch, von der Bank gegenüber zuzuschauen, wie der 4. r 1 . .n i .1. rn l f! jC oicnic slailenleppicy am ooen sicy 4:c.. nn, auch an der weißen Wand hinanzog. 5 P- flr( ma( V f t V Vnt I

hu 4Vr. ilr j gar. ich hatte eine großi Zukunft gedie Sonne dort aus den leichten Flocken ht. Wenigstens wurde mir's gesagt, der Wlpfelschatten und den barocken nd das Vublikum batte mick bald

Ornamenten desGeb'audes neue, krause Formen zusammenwob. Wenn aber das Auge sich zuletzt abwandte, geblendet von dem grellweiß zurückgewoben:n Licht über dem Schatten, so ruhte es gern auf den ganz mit Sonnenschein dollaesoaenen. dunklen Wipfeln der alten Föhren zu beiden Seiten, die aus der Baumwand ringsum mit röthlichen, astlosen Stämmen hoch emporwuchsen und sich nr oben Pinienhaft te amwllcn schwamm eine weihe, leichlk Wolke ganz langsam hm. 4 U M Wm..UaM . MAMtMlltjM i njii ii ymwni m unuyi Himmelsblau, das auch durch die zterliche Maschen eines verschnörkelten, Elsengitters auf dem fla. chn Dache des Sloßchens in allerlei woylaeformten Figuren herunterleuchtete. , (4,- tllf n'lCl rff 34 hatte lange ett dort ae e en. und kein Mensch hatte mich gestört. Es wr die Stunde, von der man sagt: Der groß Pan schlaft" und die meisten Sterblichen thaten es ihm wohl V MM, M I nach. Mir selbst war schläfrig zu Muun uc uu, der weißen Wand gegenüber fmzen schon an, mir zu einem- allgemeinen ebel zusammenzufließen, als der Ton rl,-irlzZ r 17 r?;. "'L schleifenden Fußes mich aufblicken ließ Es war eme Frauengestalt, die auf mich zukam; sie gmg langsam, vornüber gebeugt, mit emem Stock m der einen Hand, emem Schirm in der anderen sich stützend. 'Aber es war nicht das Alter, das sie so gebrechlich gemacht hatte. Sie konnte höchstens emge "'kilg.aq zaqli. u)iz oziauwui jugendlich schlank, Gesicht und Hände noch faltenlos frisch, wenn auch mager -und bleich. Zuerst war ich ärgerlich, daß sie so direkt auf meinen Platz zu steuerte, doch rückte ich bei Seite, sobald ich ihre Hilflosigkeit bemerkte, und ein dankender Blick aus ihren großes, braunen, merkwürdig gütigen Augez versöhnte mich schnell. Auch saß ste i ' r . 4.. n ' nun oa. vyne niica iracnproic zu, uoi

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' i-; xi 7 H'Vi,S"'u auf die weiße, halbbeschattete Wand oder aus d e arüne und b aue (HTutn n bennassiten i??,e Ynnr nfl I w. fc7.. 'w.v vm uituit' hin nh,r nUrnnhüfa ;(t . V . vjv..vvv, v dem e ntacken. bordeaurrotben ?nc5kide trug sie eine schlvarze, kurze 5w,,nsslle nnd die n1b,n M.. F I " vtv.vbi. t.v VI. uui I .V .. .. I . I geoiui. xitct uog aucr insamyell lag ,.s Jc.sra ns rs;Z;.a tvM V'I'U k, ,., u.iv wwvvta .1. ihrer Erscheinung das mir Lust machte, i?, T,r,n ' Während ich noch überlegte, wie ein I ..' ' . ' . . v ' . sfnrrtsf nm hfHirt F,,i,s,.T. s; f flt ein Buch aus der Tasche zilhen. ,mh ,in frfr IM int.miJ i,6 7. - ".r? . ? ZJ ' ".7 'k."' . uu w.t w4uu v.tivv vvi vc iien Berliner Agenturen war. Sie begann sogleich mit eiset darin zu ?u. n,und nach lurzer Zeit beweg en sich Nicht nur ihre Kippen, sie machten Mich uch durch eintöniges, halblautes Lese? zum Mitwisser all', der dramatischen ehCliNm C dks Stuckes. Es W Mi? L; s.!;. o,.rw. : w.I v" ivuv..,n ou w aj- in it tiefen Stille des sonnigen Mittags ein ',, r.r. " !!:;.. , da chin f7eHaßund frceLiebeZiweib!te, ohne SferfS bar selbst zu bemerken. Ich muß wohl irgendwie mein Staunen gezeigt hat. l.... .! f. . 1 . oen; oen ploylich verstummte sie und blickte auf, während ein warmes Roth . rr r 1 ' uoer iyr ücsiajt ging und dessen gelbe N&auifarfe seltsam verschönte n . Jnrh :n JT . Dann Stöhnt, daß ich es selbst gar nicht Ich wollte ihr ein paar höfliche orte erwidern, sie fuhr aber ohne Untcrbrechung fort: Es ist mein Beruf. I T t-T . ? ? . V tt m zu icsen; icn oin nämlich oussteu e nm GZinhHhfnler fi?r itV h',s itt ; I w. '.v..vfc .yiv., 4411V VIV9 ll Clil neues ?tuck. das mich um seines Verfassers willen interessirt und das ich darum schon vor den, Proben einmal durchgehe. Souffleuse? Das ist ein schwerer. I . . ' ' nndantbarer Beruf, und wenn " Das ist er freilich, und so aan, . . . ' . " . . . f u freiwillig bin ich auch nicht dazu gekommen. Aber damit" sie bob den Schirm und den Stock in die Höhe Ti" Tl ' . v! r. . , .iDicu man icinc luaenüiicnen i'ttnnas berinnen mehr." Sie haben einen Unfall gehabt?" I . . -. . . J f Welter siel mir nichts ein als diese rasche Frao.e; zugleich bedauerte ich. sie aus das traurige Thema gebracht zu haben. Auch antwortete sie nicht gleich. sondern schaute gerade vor sich hin.aberl es war mehr stilles Nachsinnen als I ' 1 is?chwermuth m ihren Zügen. I rr r - v iin unsau war es so elgenllich nicht", sagte sie dann langsam, ich bin selbst schuld daran, daß ich mcht mehr aus der Buhne stehe, sondern nur aus der Unterwelt heraus mitspiele." Wieder schwieg sie eine geraume Zeit, und ich machte mich schon darauf ... ;T3 2, 'w, gesaßt, über ihr Schicksal nichts weiter spreche nur nicht davon, weil di Leute .meisen w, ick wm. mi rüh. Ii ' ..V.. Il'tlll IW VW44.W HU) mt mit cin 2at bi a$ ' ' ' . schlecht kennen sie mich! Nun, schließ ch ist's einerlei, was die Leute reden: x, mrin hnr r.Tfri ..w s-in-m k,tt fst,f.T ds d. ,v .8... v,rv.( 1 f sacke. Nickt wabr?" Ich stimmte ihr zu. doch nur durch eine stumme Kopfbewegung, um ihren Gedankengang und ihre Erzählung nicht zu unterbrechen. Ich habe mcht immer, nur unten im Souffleurkasten gesessen; ich habe WV"i , v s,s5st Kraken aestanden nnd alande sn . . I J W ' sehr lieb. Auch wenn ich selbst nicht recht mit mtr zufrieden war, sudelten sie mir zu, und meine Wohnung wurde nicht leer von Blumen und Lorbeer. Ich war damals sehr glücklich, das eigentlich war es mehr ein süßer Taumel ohne bestimmtes Bewußtsein, em Leben wie in bestandigem ChamPagnerrausch. Das tiese, große Glücksgefühl habe ich erst später kennen geierrti nurfi hnrnniz rtnrh nirhl als ,in gge von mir. ein schöner, begabier Mensch, mich zu seiner Frau . ' ' ' V.... . machte. Das Alles erlebte ich noch IN demselben Taumel, und selbst mein MixAirL das m& einem Iaht m Welt kam. war mir zuerst nichts An. mt imtvM Splilttua (Sr? tTfim. tf itttS Tfrnt hn u.vy.HV. ..V vv.v v. ßnhf , m?i c.,s..,?:e5,j,, M?NN. de. ftc& wusste, das sie iekt von der Katastrophe ihres Lebens sprchen wür,,nn mnr ,TrrTltTTf i,f,.r yss. druck hM, Nerklärnnli der sick üb'? l m m, m rm ,mt.vi w I ; blasses Gesicht verbreitete. Dann erst ist das wirkliche Gluck zu ,ir aekamm, ? wunderbarer Tt arnmmm nd Manck ck he .Z auch nicht gleich erkannt, habe eä für Unglück und Verderbe.1 geyalitn m c mir schließlich klar geworden ist vor den Augen und vor der ele. Zur Weihnachtzeit war es; wir Qa6cn eln Zaubersiück für die Kinder, rtnse, n..c sr ra;;f,. si,n,n niele ;der mit a d'.rs mein ?'terch als das reizendste von allen nicht fehlen; der Direktor bat mich darum für die Rolle wer kleinen Elfenkönigin, und iH willigte ohne Bedenken ein in dem unüberlegten Freudenrausch, in dem ich jcch damals befand. Ich selbst hatte eine gütige Fee zu spielen und war auf derBühne.als in einerSchlußapotheose mein Kind in einem bunten Blumenschloß aus der Versenkung emporstieg. Mit Mühe zwang ich mich, nZcht zurückzuschallen, sondern meine Verse zum Bublikiun weiter zu spre-

chen.' als ich' plötzlich eine Unruhe im Theater bemerkte, ein halblautes Rufen hinter den Coulissen hörte und nun das Gräßliche sah! Die Blumengewinde hatten sich an einem der daran hängenden Lampions entzündet, die Flammen liefen daran empor und umzüngelten mein Kind. Ich weiß nicht genau, was in den nächsten Sekunden geschehen ist, ich weiß nur, daß ich auf das brennende Blumenschloß losstürzte, daß

Feuerwehrmanner es zusammenschlugen. und daß ich gleich darauf mein Töchterchen in den Armen hielt. Ich sank in die Kniee und jubelte und weinte und sah nichts um mich her. Aber gleich darauf wurde ich wieder in die Höhe gerissen; ein Mann stand ne - bn mir und schrie mich an. Was er sagte, verstand ich nicht, nur den Bewegungen seiner Hände folgte ich mit den Augen und erkannte nun, daß wir vom Feuer rings umgeben waren. Aus dem Zuschauerraume kam ein wildes rti..f ...w XI .rx 1. und von den Flammen wieder zurückgetrieben wurden. Ich selbst handelte ohne Plan und Ueberlegung. Ich lies mit meinem Kinde im Arm nach der "" I . . C - . 1 wt tociic. wo oas uer'am schwächsten VTkrtT fnf lr& vik. . ,vum uv iu itvfx au juci' ner aroerooe mnaus noch unverjeyr:, Tt t P m I stürzte sie brnan und scklua die eiserne ?bnr mnter mir , , U I 17 3 -....v j j Em leises Stöhnen kam von ihren zwischen den bebenden Fingern lnisier. tin hie WnH,T W3 w,i.a S2 kielt. Dann svrack sie weiter mit Weiser V V V VVrf VMM-y ZJ iW :S7J. 71 bWVVA. Für-den Auge-.iblick waren wir gerettet, aber der einzige Ausgang des Nanm.L aina d.rlwüw f.Ts we ich durch die grossen Thü kindnrck h8 : nmiif-n Zr ÄT,n?,n mf und säb binab- ein ie en VnLr n i - - i Schrei von vielen drang zu mir der a s sie mick van nn ftLZfr Z 7m t n r niirtn n 'st"f i 1 1 k -N -V ilii LiJiiii ii. Hin i iii inr i iii vnttt (zzu m.i.p . " " . ....... H g.w -w v vv vuwiii. 44 iv w Rs. .rr; !. v, (ir.n. blick größer als je zuvor, aber trotzdem rousjt? ich. daß der Weg dort hinunter die einzige Rettung war. Gott ist mein Zeuge. - ich habe nicht an mich eltst gedacht in jener Stunde! Ich r 'r T rn!ntS OilutiP v (XA1li . Vi Freude in den Armen kielt in d,r e ..IfcUlfc -CVUVUÖ Ut. UIUU UII rn.:,s :.Z sn.s TI that, ge chah um seinetwillen. Ich nahm ein paar schwere Tücher und Decken unk wickelt die Kleine fest bineinviv. dann überlegte ich mir, wie ich sie hal. ten müßte, damit sie unversehrt bliebe beim Hinunterspringen. Ob ich das - ? 1 n? -rl'L i- ' ""v.lu, n jedenfalls ist der Himmel mir gnadig richtige getroffen hab, weiß ich nicht. Ä ÄitS? to; 5 r K wenn es geöffnet war. So blieb ich dort noch ein paar Sekunden und sah hinunterin di! schreckliche Tiefe. Die

vtvui uuu vyciiti, uuu uur uiz mia? mit sai erazuliernoer itratt: Bühne stürzten die Gestalten von Men- Wahrheit bist Du die Fürstin! Du schen, die hierhin und dorthin liefen darfst hinweablicken über Tausende

lllll ütl KVUU ICH -pUUlllUJlt yxta,VlH 'I.I, . . .. der Schauspielerin halte sie sich und Z??m fictmn , tit .Frunt,. mir die furchtbaren Scenen so ebendig ilHS"-,1 bben immer gemacht daß sie all' ihre Schrecken neu Ä 1 U?,3 t empfand. Ihr Atkm ging rafch. und besond re Stunde . D.e Herren . geben

i . v.. T.t.ti.. rnc ir:. i viiv.i. vyviku-.vu.;.. vuuni i.i

fülilte mit einer Bestimmtheit wie noch "DT V Ju,laf ii" nie. dak ich das Theuerste, den ganzen bam.t emen Nebenverdienst schaf.

M'm der Straße sckrieen mir zu, .lusiven Gesellschaft unmöglich. Zutch sollte bleiben und warten, man um Lrh.n h a L

würde kommen und mich retten; lch sah auch, daß sie Leitern und Tu.t t.-t.rr j;r.v,v,i. ..v. iv.. 4ks filir t! ! a t -I selbst unverletzt geblieben, .wenn ich

ihnen gehorcht hätte, aber die Angst wird durch die Massage nicht beum mein Kmd war über mich gekom- Tl:r;rt v,nn :n cwJs.

. ctr r r rrs t t inen roie tu Wahnsinn Darum hab--ich tte Augen geschlossen, um nich.s mehr zu hören und zu sehen, und bm Vt4AA4V.t's.' hinuntergesprungen. .Sie sagten, das Kind blieb unversehrt, aber um welchen Preis!" Der Preis war nicht hoch sur sein geliebtes Leben. Ich hätte todt am Platze bleiben können und es niemals wiedersehen. nein, ich muß dankbar f.in Tf ?. nn irnd di, T-nl'n. n haben mir die gebrochenen Beine ' . . " - ' ... . mir hnir ,b,n8si,sl und .tTiin ftlereifela keit. und das schlägt man nicht so aus .Zrns (nM Osf. Vnnf.ri.nS rrfi dalaa v"v" 1' die langen Wochen und Zeit hatte, r,f,r mirh titiS Prher, nsfuiibfn len. da ist t3 allmählich immer Heller 1 . . I stelindlilhe EchMster. ii( Mich pflegt:, trr rrttr nVTvnrTiTr nn fTTlt mit I hat mir wacker dabei geholsen. das Licht zu finden. Wenn ich unmuthig nh-r irauria war. dann saake sie in ihrer snkn srf MehfrUnrn cie im.4,... f.rr.;..jjv... .... mr . was die Hauptsache ist für das ßU,".rf s,i-?s 5,5?nS Solana das Ihnen nicht zerstört wird, sind Sie noch glücklich. Und ich meine, für Sie wäre diese Hauptsache doch wohl Ihr Kind." So habe ich richtia fühlen ae"J ' ' o I lernt nach und naq, und ich meine, es aäke waal roeniaer un.ukriedene Menschen- wenn alle sich selbst so fragen und vrüfen wollten Was ich damals inmitten des 5?euers instinktiv mvfunden hatte, das wurde allmählich zur fest,n Crkenntnik: mein Kind ist für mich die Grundbedingung des Glücks, Nicht meine Kunst, nicht der Erfolg. TTirri pinrnni mein 'tisanii. uct mim i y I t - CYTT , .X. I Übrigens bald nach jener Zeit für im-

auch so gut wieder zusammenge llckt. luu'. vtu daß ich allein hierherkommen kann auf Wechsel des Nefsen einigermaßen aufmeinen 9ieblinasvlak. 5b. ick bin zubeljern. Allein der alte Herr ist der

IV W 9m w-wm w - 1W ww Crs A) r sehr zufrieden! Freilich, - so ganz Meinung, ein sunger Mensch müsse mit einem Male ist di7 Zufriedenheit lerr.m auch mit wenigem auszukommen nicht gekommen. Es war allerlei in und, legt daher seinen Briefen niemals

mer verließ, nicht Lorbeer und Alu- Definition. Arbeitsmen. Ohne das Alles kann ich leben, haus" ein Aufenthaltsort für solche

aber nicht ohne mein Kmd. Ich bm ohne Thränen hinuntergestiegen in den dunklen Kasten unter der Bühne und übe dort meinen verbogenen Beruf, Und wenn mich einmal das Heimweh anpacken will nach den Brettern vor mir, dann brauche ich nur an das Lächeln meiner Kleinen zu denken, und ich oeneioe emen meyr. r orooen sieyi. Andere mögen anders empfinden. sie . ' c . i n.ci I

l?un es, ,3 roe! es; jur mem '

aber ist die Mutterliebe der höchste un

reinste Besitz einer Frau." ' Sie schwieg, und auch ich fand nicht aleich die reckten Worte für das ehr-siircktia-bmundernde Kesübl das midV 1 7 0 - " -1 ' - '1 tief bewegte. Als ich dann sprechem wollte, stand sie plötzlich auf und sagte: Da kommt meine Marie!" Und zu-', gleich ging sie gebeugt, gestützt, aber rasch und sicher über den Kies dahin auf die Gestalt eines etwa zehnjährigen Madchens zu, das aus dem Baumesgrün ihr entqegenrlef. Nun standen sie nebeneinander: die Frau, die ihren Körper und ihre Zukunft zertrümmert hatte um des Kindes willen, und das blonde, schöne zur Mutter mit strahlen- ' den Augen emporblickende Mädchen. Indem ich zu ihnen hinübersah, streiften meine Blicke das weiße, leere Fürstenschloß zur Seite, um dann auf dem blassen, von Innen heraus verklärten Gesichte der Frau zu haften. Und plötzlich kam die Empfindung über .. , r. l ?, v. darfst hinweablicken über Taufe mit eckterem Reckt als die Gronaeglaubten dieser Erde. Denn Du hast den Kamvf des Lebens aus eiaener Kraft gewonnen, und in Deiner Seele I . . 1 - . lebt ein Gefühl, das mächtiger ist als I rts.; r-jr.! r. 1 'I Iein Milliai. Zvkaae m tt0)WöCn. ... ... . . IT?? -ojua, iuui man vun -oaocroai ""aCACöcA""1l Suiii ivlro. Ä r--. ir: xn -t: n-x ? vremoe stndl gewöhnlich recht verblü t. I C CV - ' " . ' I TV0Y1Yy nt 1 1t rt A VI V rs ft? W K W V9 q S' Z ür"""lM ffF"e ns 3 keme Miene machen, slch zu entfernen. Das Bürsten des blot außerordentlich gesund sein, aber, wer Dia;z' mt man IC btl uns nur zu:: ?ielenscheuern derwendet und die Frö "ns bearbeiten damit die Leute, als S'ltees. einen Elephanten zu striegeln. . - v I IVm. V T CV 1 A4 -uuijcüi uct jtiuimmcr dil i r r rv rr den d.e für unsere Bearisfe etwas ab sndl,cheA trac n statt der hübschen &'fil"a'ß "Ms fW'sJ Begriffen ist Massage e.n : nWg..! J""" J"H" I rj i . . ...-- . , '"' Iwcoiie icuienaNiS QlS Masseure, welche nur alle paar Jährt v. .:.c .: c .mV 2 . V'l--. wa J8 ?lasslgte Kriegerwerk auszuüben. Besonders das vornehme schwedische Bad Marstrand ist reich an militärischen Masseurs. aktive Lieutenants massiren da den ganzen Tag. Die Mütter der schwedi schen Comtessen lieben eö aber nicht, ?tnn ,c cXJly' deit7Heen!' Ball - Comite gerieth daher einst in die .rH6i, sr,TT,ft.f Zr2 nwrj.r. ,,, , e .s, m Vs. Henm geladen werden - 7, nicht F : ' w,n ' gn.,f,7,uL .vtlfc., vi. vniv.. Aju.3tt.wu1 nskirten sie nicht gerne ihre Kundschaft, 'A;. 4, wm 111 wuiivinn uiwuuit überhaupt Niemand Satisfaktion; dort duellirt ssck weder der 5-tudent nnck der Edelmann, noch der Officier; sammtI . ' ' . liche Ohrfeigen und sonstigen Beleid! qungen werden ruhig bei Gericht erle digt. Die Briefwage. ll u" W nnra r r.. 3 ... i . 1 ".'Iurten Prodinzonkel der sehr I Vnrvnl trn sc t r tnitn tttmitli av.ri ijc rtv r.rn w qciucn an w beNSttgelN. CrmahNUNgkN UNd MQN cherlei Rathschlägen so daß ste nicht Kltfn das der rankiruna durch eine MmW?k WWK 3u rttrhr it nrf Jhrtln iitin CÄitK s nem großen Berdrus. noch Etrasporlo in v. iti "rsiV1.. . , y?11'1 f1 rm, un Cnfcl bei bslssfnber Gelegenheit einen dl:sbezllallckn Wink ZU aeben und ., , . - r. uver.enm 155 i ju irrnern courwigge neben den üblichen herzlichsten Glück.."ri . . . . . oi;.r. ?I r .? "7 nc anerroage rn r 5'lugter Vortota?. Wie groß ist aber se?e erb.uffung. als nach einiger Z:it wiederum eine Epistel des Onkels einf'"" die mir erwies:n Aufmerksamkeit erkenntlich zu zeigen, rn'incn Cchreiben einen Fünfziqmarkschein beiae schloss, aber dank der von dir gestifteten Briefwage ersah ich. daß dann dasselbe Uebergewicht erhalten hätte, weZhalb ich das Geld wieder herausrtTTT Leute, die nicht gern arbeiten; größtentheils haben sie in ein fremdes Haus gewollt und sind anstatt dessen in ein seor dekanntes gekommen. Enttäuschung. Schriftsieller: Darf ich Ihnen mein neuestes Werk widmen?- Junge Frau: Sehr, aern. Es ist dock wieder ein Roman ?3 " . ' ' . . i Schriftsteller: Nein, ich bin jetzt praktischer geworden. Es ist ein Koch.

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