Indiana Tribüne, Volume 24, Number 33, Indianapolis, Marion County, 21 October 1900 — Page 7
Jttdkana Tribüne, Sonntag, 21. Octobkr 1900.
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von INDIANAPOLIS. Lebensve'-sichcrung. New York Life Insurance Company. H. Bambrrger, Cp. Aqrnt, 20 Jndiana Truft Buildivg. American Central Life ?ns. Co., 8 Oft War ket Str. E. B. Martinlale, Präs. Capital f200,0u0. Pianoö und Musikalien. Carlin & Lennor, 5-9 Oft Market Ctr. Landwitthschaftlichc Ecräthc u. Wagen Holten W. B. Mfg. Co., 333 Oft Wash. . H. T. Conde Jmplement Co., 27 N. Capitel Av. Mnter & Hummel, 221 W. Washivgtou. Zuöerwaarcn (L'holcsale). Taggett & Co., 18 West eorgia Str. Schnlttwaarcn. MnNhy, Hibbkn & Co., 135 T. Meridian. Havels & (öeddcZ Co., 200 6. Meridian. Grnndcizcnthu und Versicherung. Cpcnn, John T. k Co., 8G Cjt Markct. Fcllcrvcrsichcrungsgcscllschastcn. Jndiana Insurance Co., Chas. Cchurman, Präs.; Thos. B. Linu, Secretär. Qlkn- und Blcchvaarcn, Gewehre. Layman k Csrey Co., 111115 E. Mcrid. Leder, Treibriemen, Packmatcrial. tzide, Leathr? k TAting Co., 227 . Meridian St?. WuudarzMlhc Justrumentc. W. H. Armstrong & 2245, MeridKtN. Pumpen, WLttKitMzVFuhrzcugc. EoMftok & Coonse 60, 371 TMeridicn. Obst mid Prodüüc Colümissiou. Serli? G-, 22 24 S. Tklware Str. Jce Crcam. Fuas, N. 33., 212 31. Pkn'ylvanie Str. Beubo'z. Ccdrn, 5?enry. Cecrgia Srr. Weißblech. Tarier & uHitan, 216 3. Meridian Str. Puywaaren Zzchnley L McCrea. 240 3. Mer!ÄJN Ctr. Bäckereien. Tb? Parr? k Taqyart Vakerh. Tel. S0t. Tce's Vckery, 14 ft South Srr. Hüte. Handschuhe etc. Heud.rison, Lcfler Jk Co., 131 S. Meridian. Eisen' und Schmicdevaarcn. ZZenneeut Hardware Co., 120124 Oft Washington Str. (rifcn nud Stahl. Hcllidny, W. I. k Co., 107 B. Meridian. Kutschen und Neparaturcn. obbins. J.rvin k Co.. 32 Oft G:orgia Str. EpZclc und Lpiclwaarcn. Mayer, Charles Co., 29 W. Washington. Truggistcn (WhIlcsalc). Indianapolis Trug Co., ,21 O. Maryland. Ward Bros. T,ug Co., 120 E. Meridian. Sagen und Werkzeuge. E. C. Attms Je Co.. 402 110 S. Illinois. Trust-5onlVagnicn. 5.ntiana Trust Co. &. Safety Vault. Casc TcVssit LauItZ. Qletdr S-afe Xeprfit, 30 Ost WlZhir.gton. Z?rxes $ÖA0 uuo aufwärts. Sainenbändler. ntirijirit k Paz?, 130 Oft Marfrt. Schuhe und Stiesel (Wholesale). V. T. Cocper Lhce Co.. 127 . Meridian. HfRiiiis. airce Co, 215 S. Mei-iDian. Banken. The Capital ?!ationsl ?ak. 23 S. Meriiia tr. M. B. Wilse. Präs. 23. T. Churchmsn, Lsssirer. Lcichcnbcftaurr. Zrcheiner Bros.. 522 Oft Market Str. Farben, Ocle und Glas. The A. Vurdsal Co.. 102 S. Meridien Str. Indianapolis Paint k Color Co., 240243 Massachusetts Ave. ' Groccrs (Wholesale). T Geo. W. 8tcuf, 207 T. Merid Str. ( Lrinkmeyer, Huhn &. Co.. 211 S. Meridian Str. Severin & Co.. 51 S. Meridian Str. 331. C'Gs.tKZft k Co.. 47 S. Meridian Str. I. S. J k Co., 21 O. Georgia Str. Ar. I. Buhler. 206 Ost McCarty-Str. Sprechstunden: 8 bis 9 Uhr Vorm.; 2 bis 3 Uhr Nachm.-, 8 bis 9 Uhr Abds. ; Sonntags von 8 bis 9 Uhr Vorm. und 7 bis 8 Uhr AbcndS. Telephon 1446. 31 Süd Illinois Str. 7koma8 &Horine Eigenthümer. t besten Weine und Cigarren. Stets ein gutes Glaö Vier. XST Zuvorkommende und reelle Bedienung W. GIERKE, Teutscher :-: Buchbinder, 631 Gi " 'var, tr.. (Hiuterhau.) Herr S. U Eüd Alabaa.Strabe uimutt sü? mrcd Btstel entzeaen. jonn , noLTznAini. ftff.i. ..1 ciii er oDoraL L!r::tr 1006, Stevenson 0eSdz ?elhsa (cli JtZX
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Ein Brief.
on Irma v. Troll. Sie fuhr jäh aus fieberhaftem, kurzem Schlummer empor, in den sie nach qualvoll durchwachten Nächten endlich gesunken war. Die Strahlen der schon yochstehenden Sonne stahlen sich zudringlich durch einen Spalt der schweren seidenen Gardinen. Langsam vorwärts schleichend, hatten sie die Augenlider der Schlafenden getroffen und diese geweckt. Mit einem Ruck fuhr Bertha empor. Scheu, erschrocken, noch ohne Bewußtsein, nur von der Qualempfindung einer schweren, unabschüttelbaren Last bedrückt, blickte sie um sich. Plötzlich erinnerte sie sich. Mit einem leisen Wehruf schlug sie die Hände vor ihr Angesicht und brach in Schluchzen aus. Ach. so viel hatte sie schon geweint diese furchtbarenTage, Wochen hindurch, daß man sich wundern konnte, wie ihre müden Augen immer wieder neue Thränen fanden. Endlich bezwäng sie sich. Noch war es ihr nicht gegönnt, sich rückhaltlos ihrem Schmerze hinzugeben. Noch harrte ihrer eine ganze Reihe peinigener, doch unerläßlicher Pflichten, denen sie, die Wittwe des Verstorbenen, sich nicht entziehen konnte. Denn kein Verwandter stand ihr zur Seite, der die Bürde ihr hätte abnehmen können. So wußte sie, daß sie den bitteren Kelch der qualvollen Obliegenheiten, all' der unabwendbaren geschäftlichen Anordnungen und Auseinandersetzungen, der Entgegennahme der Kundgebungen der wahrhaft oder nur äußerlich Leidtragenden, der Theilnahme an all' den bei der Bestattung des berühmten Dichters unvermeidlichen, für sie so wesenlosen, ihre gramerfüllte Seele folternden Ceremonien bis zur Neige werde leeren müssen, bis die Gruft über dem Todten sich würde geschlossen haben, der da drüben in jenem schwarz verhangenen Gemache, das der Schauplatz so vieler froher, festlicher Stunden gewesen, aus dem mit einem Meer von Blumen übergossenen Katafalke ruhte. Es wurde ihr nichts erspurt. Als sie sich angelleidet und widerwillig, nur dem Drangen des alten Dieners gehörchend, ein wenig von dem ihr dargereichten Frühstück genossen hatte, kam der Schneider mit der Trauerrobe, die sie probireu mußte, dann der Leiter der Leichenbestattungsgesellschaft, der noch inige Informationen einzuholen hatte, diesem folgte der Feuilletonredacteur eines angesehenen Blattes, um aus dem Leben des Hingeschiedenen großen Poeten sich ewige noy mcht allgemein bekannte Daten zn erbitten, durch die er in fernem Nachruf die Nekrologe der anderen Blätter zu übertrumpfen hoff4e. Und so ging es fort, die langen, langen Stunden hindurch, bis sie, todmüde, im Arbeitszimmer ihres Mannes in den Armstuhl vor dem mächtigen Schreibtisch sank, auf dem der Secretär des Verstorbenen die letzten, noch uneröffneten Posteinläufe geordnet hatte. Viele Geschäftsbriefe waren darunter, aber auch Briefe und Telegramme von Freunden und Bewunderern des berühmten Schriftstellers, in welchen dringend um Nachricht über den Stand der Krankheit gebeten und die Hoffnung baldiger Genesung des Leiden! en ausgesprochen war. Mit bebenden Fingern öffnete Berrba eine Sendung nach der anderen. Apathisch glitt ihr Blick über die Zeilen hinweg, während sie Blatt um Blatt dem ihrer Weisung harrenden Secretär hinreichte, der sich bei jedem Schriftstück die ihm aufgetragene Antwort rasch notirte. Plötzlich belebte sich ihr grammüdes Auge. Seltsame, ihr unverständliche Worte waren es, die sie da las wieder und wieder las, um sich ihren Sinn zu deuten. Sie blickte nach Unterschrift. Die aber sagte ihr nichts. Ein weiblicher Vorname, der Vielen eigen war. Nichts weiter. Der Brief selbst mußte sie aufklären. Mit stockendem Herzschlag begann sie nochmals die kleinen, krausen Schriftzüge zu entziffern, die vor ihrem fiebernden Blick wie winzige Kobolde auf und nieder tanzten. Geliebter! Aus den Zeitungen, die mir von der fernen Heimath Kunde bringen, erfahre ich, daß Du krank bist. Wochen werden vergehen, bis dieses Blait in Deine Hände gelangt. So weit ist der Weg, den es zurückzulegen hat. daß. bis Du es erhältst. Du wohl schon lange wieder genesen bist. Diese Hoffnung gibt mir Kraft, die quälende Sorge umTein Leben zu ertragen. Dich krank zu wissen, ohne Deine Leiden lindern zu dürfen. Ja, nicht dürfen! Denn ach, wenn ich auch den weiten, weiten Raum, der uns trennt, durchfliegen könnte, was würde es mir nützen? Es würde mich Dir nicht näher bringen. Ich dürfte Dich nicht pflegen, nicht das Geringste für Dich thun. Denn dies ist das Recht der Anderen. Ich müßte es ruhig dulden, daß sie, die Andere, an Deinem Lager steht, für ihre treuen Dienste Dein Lächeln, Deinen Händedruck entgegennimmt, und müßte demüthig am Thore Deines Hauses harren, ob ein mitleidiger Bote mir ab und zu spärlicheNachricht bringe über Dein Befinden. Dies soll keinVorwurf fein und keine Klage. Wußte ich doch und weiß es noch, daß es nicht anders sein konnte, ! als es ward. War ich es doch selbst. ! die zwanglos, aus freiem Willen Dich freigab, um Dein Talent vor Verkümmerung zu retten. Denn so sehr liebte ich Dich, daß Dein Glück mir mehr galt als Dein Besitz. Und ich wußte, daß cn meiner Seite Dein Genius seine Flügel nicht würde voll entfalten können. Er bedürfte der sorglosen Unabhängigkeit des Wohlstandes. Die Bürde derNoth, der herbe Kampf um's tägliche iörot hätte ihn erdrückt, erstickt. Nur in d lichten Daseinsfreudigkeit einer von allen Sorgen des Tages freien Bethätigung konnte Dein: SlllenSkraft
die Höhe' erklimmen, die ihr beschicken war. Darum gab ich Dich frei, als sich Dir die Hand der Anderen entgegenstreckte, die Dich liebte und Dir zu bieten vermochte, dessen Du bedurftest. Deinen Genius gab ich frei. Nicht Dein Herz, denn ich wußte, daß ich es besaß, voll und rückhaltlos, daß es trotz meines Verzichtes mit, mir allein gehören würde. Das Opfer, das ich mir abgerungen, war kein vergebliches. Indem ich in seliger Bewunderung dem stolzen Fluge' Deines Dichtergeistes folgte, durfte ich mir sagen, daß ich Theil hatte an dem, was Du geworden. Und von dem Glänze Deines Ruhmes fiel ein Strahl in meine arme Seele, mit dem Bewußtsein sie durch leuchtend, daß mein Opfer Dir dieWege bahnte zu dem, was Du errungen. In diesem Bewußtsein fand ich herben Trost für alles Glück, das ich in Dir verloren habe, indem ich Dich, Geliebter, jener Anderen hingab, die auf Deinen Lebenspfad Rosen streute, die meine Armuth nicht erblühen ließ. All' die langen Jahre vermied ich's schweigend. Deine Bahn zu kreuzen. Jetzt aber, da ich Dich krank weiß, vermag ich es nicht länger. Meine Seele schreit nach einem Wort von Dir. Darum, o mein einzig und ewig Geliebter, gib mir Kunde über Dich. Daß Du leibest, leidest fern von mir, da2 foltert mein Herz. Denn möcht' ich auch der Anderen, die, ich weiß es wohl, Deine Liebe nie besessen, Theil an Deinem Glücke gönnen, so gehören Deine Seufzer, Deine Thränen mir allein, die Du geliebt " Das Blatt zitterte in Vertha's Hand. Sie fühlte ein Würgen in ihrer trockenen Kehle, das ihr den Athem raubte. Aber sie beherrschte sich, und kein Muskel zuckte in ihrem todtbleichen Antlitz, auf dem sie den neugierig forschenden Blick des Secretärs haften fühlte. Ein paar Minuten verharrte sie noch regungslos. Dann faltete sie den Brief zusammen und steckte ihn zu sich, und indem sie dem Secretär sagte, daß sie dies Schreiben selbst beantworten werde, verließ sie ruhigen Schrittes das Zimmer. Draußen drohten ihr die Knie zu brechen. Aber sie rasfte sich auf, und ohne sich selbst klar zu sein. was sie that, eilte sie. wie von einem sie verfolgenden Feinde gehetzt, in da Trauergemach. Dort knieten die Diener des Hauses betend vor dem Katafalke. Doch als sie die Herrin eintreten sahen, zogen sie sich zurück, rasch und leise. Bertha blickte um sich. Sie war allein mit dem Todten. Nach einem hastigen Griff an die Thüre, die sie abschloß, trat sie an die Bahre. Tiefer, heiliger Friede lag aus dem wächsernen Angesicht des Hingeschiedenen. Nicht der Tod, fanfter Schlummer schien ihn zu umfangen. Ihr Haupt zu ihm niederbeugend, bohrte sie I5ren Blick tiefer und tiefer in seine stillen Züge. Ein trüber, flackernder Schein sprühte aus ihrem Auge. Ein wirres Lächeln verzog ihren Mund, und ihre Hände falteten sich krampfhaft ineinander. So stand sie lange, lange. Plötzlich' bewegten sich ihre Lippen und wie in keuchender Todesqual brach es hervor: Da ruhst Du schlummernd. Du willst mich nicht hören. Aber Du darfst nicht von hinnen gehen, ohne mir Antwort zu geben auf meine Frage: Erwache! Schau mir in's Angesicht und sprich! Dein Geständniß laß mich hö ren! Ist es Wahrheit, dessen sie sich rühmt? Bist Du, liebeerfüllt für Jene, mein eigen geworden? Nicht meinetwillen, sondern weil es Dich gelüstete nach meinem Golde! War Alles Lüge, das Dich mir geeint? Deine Liebesschwüre. Deine Küsse, Deine süßen, trauten Worte, Dein ganzes Leben Lüge, nichts als Lüge? Einem Lügner hab' ich in meinem Herzen einen Altar gebaut, in ihm gelebt, gehofft, gelitten und gejubelt, jeden Gedanken meines Hirns, jeden Schlag meines Herzens an ihn hingegeben. In meinen heiligsten Gefühlen, in meinem Vertrauen aus Dich betrogen, an Dich geglaubt und verehrend zu Dir aufgeblickt Meine Hände wollte ich unter Deine Füße legen, um Deine Lebenswege sanft zu ebnen. Mein Herzblut hätt' ich tropfenweise vergossen für Dein Wohl. Denn ich liebte Dich und glaubte an Deine Liebe. Und jetzt, da Dein Verrath ent'oeckt, jetzt stiehlst Du Dich von dannen, zu feige, um mir Rede zu stehen für das, was Du an mir gethan " Sie stockte. So tief hatte sie ihr Angesicht zum Haupte des Todten herabgeneigt, daß ihr fliegender Athem fein Haar bewegte. Da brach ein schrilles Lachen über ihre Lippen. Ha Lügner, noch jetzt heuchelst Du! Du lebst, und stellst Dich todt, um der Verantwortung zu entrinnen!" Mit wildem Griff faßte sie das bleiche Haupt, sie rüttelte es, als wollte sie den Schlummernden erwecken. Dabei aber streifte ihre Hand die feuchte, kalte Haut des Todten, und unter der heftigen Bewegung öffnete sich ein Lid über dem glasigen, gebrochenen Auge. Da riß sie voll schaudernden Entsetzens ihre Hände fort, leinen Augenblick starrte sie voll Grauen auf das entstellte Lauvt. das aus seiner schönen, würdevollen Lage gebracht, schief aus das Kissen zurückgesunken .war. Und laut aufschreiend: Todt todt!" stürzte sie bewußtlos nieder. " Ein Egoist. Frau: Du darfst nicht erschrecken, lieber Ferdi nand: Unser Sohn ist beute mit unse
rer Köchin durchgebrannt !" Mann: ! .Donnerwetter, oa yaven wir ja yeme Nichtstun! Mittagessen!Spiristisches. Spiritist: Ihr verstorbener He Onkel ist sehr schwer zu citiren!" Student: So! Er wir) sich doch nicht fürchten, daß ich ihn andumM will?- .
Altweibersommer. Herbst. Die meisten Sänger deS Waldes haben uns verlassen. ' Der Wald hat sein buntfarbiges Kleid angezogen. Im Garten blühen die kraftigen Herbstblumen; Georginen und Astern dominiren snter ihnen das Jahr neigt sich seinem Ende zu; eine leise Wehmuth beschleicht den Naturfreund. Aus Wiesen und Feldrainen erklingt der tausendstimmige Cikadenchor; Mäuse und Hamster tragen eifrig in ihre Vorrathskammer und weiße Silberfäden fliegen langsam durch die klare, blaue, von milder Herbstsonne, erwärmte Luft. Altnxibersommer-' nennt kurzweg der Volksmund diese Gebilde, die an allen Gegenständen, an Schlagbäumen und Baumstämmen, an Brückengeländern und Chausseesteinen, an Deinem Hute und dem Sonnenschirm Deines ' werthen Ehegesponses haften bleiben. An schönen Herbstmorgen findet man nicht selten Aecker und Wiesen, so weit das Auge schaut, mit einem magischen, in den frühen Sonnenstrahlen schillernden Schleier bedeckt, in dem Tausende von Thauperlen glitzern. Das Gewebe ist das Werk kleiner Leutchen, die einem alten Geschlechte angehören. Von Arachne, der wegen ihrer Webekunst hochgepriesenen Tochter des lydischen Purpurfärbers Jdmon stammen sie ab, die sich erhängen wollte, weil ihreLehrmeisterin, die Göttin Pallas, ihr Gewebe zerriß, da sie daran nichts auszusetzen vermoch' und sich von der Schülerin überflügelt sah. Die Göttin erhielt sie jedoch am Leben. Lebe-, sprach sie, doch sollst Du Frevlerin hangen!" Darauf bspritzte sie die Unglückliche mit dem Safte eines Zauberkräutleins, so daß der Körper zusammenschrumpfte. .An der Seite ihr steh'n statt Schenkel hagere Finger; Alles Andere ist Bauch nur, welchem sie aber jetzt immer Fäden entzieht und , als Spinne noch treibt das frühere Wesen." Früher glaubte man, die Herbstfäden seien das Werk einer einzigen Spinnenart und nannte diese Aranea obtextrix, die Ueberspinnerin. Heute weiß man, daß viele, besonders junge Spinnen aus den Gattungen Evigone und Pochyguatha und aus den Familien der Lycosidae und Thomisidae an dem Werke betheiligt sind. Diese meist kleinen Spinnenarten halten sich besonders im feuchten Grase auf und wandern im Herbst nach trockeneren und geschützten Plätzen, wo sie ihre Arbeit beginnen. Zu diesem Behufe erklettern die Thierchen irgend einen erhöhten Gegenstand, ein ragendes Grashälmchen, einenFeldstein. das Brückengeländer, kurz, sie suchen sich einen möglichst exponirten Standpunkt aus, bringen den Hinterleib mit dem Spinnzeug unter einem Winkel von 45 Grad (wie der große Spinnenkenner Menge beobachtete) in die Windrichtung und lassen den Spinnstoff austreten, der an- der Luft sofort erhärtet und von dem Luftzug als Faden in der Windrichtung gestreckt wird. Ist er etwa acht Fards lang geworden, verspürt dicVerfertigerin selbst den Zug des Fadens und läßt sich von ihm fortführen. Bleibt der Faden an irgend einem Gegenstande hängen, so sucht die Spinnenn einen freien Punkt und spinnt eir.en neuen Faden, auf dem sie weiter fährt. Dieses Manöver setzt sie so lange fort, bis sie ihr Ziel erreicht hat. Oft vereinigen sich mehrere Fäden zu Flocken, auf denen dann mehrere Spinnen wie auf einem Schiffchen dahintreiben. Wenn die Fädchen von einer starken (7-trömung erfaßt werden, machen sie oft weite Reifen. So beobachtete der englische Naturforscher Lister solche über den höchsten Spitzen des Fork-Münsters; ein anderer Beobachter will zehn Meilen von der afrikanifchen Küste ganze Schaaren von Spinnen gesehen haben, die sich in der Takelage des Schiffes niederließen und Darwin hat gelegentlich seiner Erdumsegelung 60 Seemeilen vom Lande Spinnen in der Luft treibend beobachtet. Alle Araneiden besitzen am Hinterleibsende den für sie besonders characteristischen Spinnapparat, ein Ercretionsorgan, das die für den Körper überflüssigen Nahrungsrcste auszuscheiden hat. Es besteht aus meist drei Paar Spinnwarzen, von denen die mittelste nur kümmerlich entwickelt ist. Durch Muskelkraft können die Warzen vor- und rückwärts, ein- und auswärts gewendet, hervorgepreßt und eingezogen werden. Jede einzelne besteht aus einem unteren, von einem Hornring umfaßten und behaarten Theile und aus einer etwas gewölbten Oberfläche, die büistenartig mit Spinnborsten oder Spinnröhren besetzt ist. Sie bilden die Ausgänge der Spinndrüsen und heißen das Sieb". Die Spinndrüstn, die in nicht geringer Anzahl und von den verschiedensten Formen (beerenförmig, bauchig, bäumlärmig, cylindrisch, knollig) im Körperinnern liegen, bereiten den Spinnstoff, eine klebrige Substanz, die durch die Spinnröhrchen austritt und an der Luft rasch zu einem Faden ' erhärtet. Es steht in der Gewalt der Spinne, einzelne oder mehrere der Spinnröhren wirken zu lassen, und nach der Menge des austretenden Spinnsaftes richtet sich die Dicke des Fadens, der dann un-. ter Mithilfe der Fußklauen zur Herstcllung des allbekannten. Spinngewebes dient. :n- Wunder, daß das Spinnweb im Allgemeinen und der Altweibersom mer im Besonderen seit jeher die Aufmciksamkcit des Menschen auf sich zog. Wennschon man annahmen konnte, daß Spinnen die Verfertigerinnen der durch die klare Herbstlust segelnden Herbstfäden seien, so konnte man es doch nicht beweisen, daman in,dea
aufgefangenen Fäden absolut nichts fand, was auf ihren Urheber schließen ließ. Seltsam genug sind daher die Hypothesen, die man, auch von wissa schaftlicher Seite, im Laufe der Zeiten über Wesen und Entstehuna der Gebilde aufstellte. Schon Aristoteles bezeichnet die Spinnen als Verfertigerinnen der Heröstfäden und sieht in diesen selbst die Vorboten des Winters. Die gleiche Ansicht hatte Teophrast über die wunderbaren Gebilde. Diese Thatsache gerieth aber in Vergessenheit und wurde erst durch den berühmten Naturforscher und Arzt Sir Josef Lisier wieder entdeckt (1676). Trotz dieser Neuentdeckung war man doch noch nicht geneigt, den Altweibersommer als das anzusehen, was er ist. Der am Ende des 17. Jahrhunderts lebende englische Naturforscher Robert Hooker erklärt das Spinngeweh für ein Product der Atmosphäre. ' aus dem möglicherweise die weißen Sommerwolken, denen man später die Bezeichnung Cumuli gab, entständen! Am Ende des 18. JahrHunderts ist der kursächsische Bergrath Johann Friedrich Stoy noch einer ahnlichen Ansicht. Bei einem Ritte durch eine Tannenschonung, den dieser Beobachter Morgens machte, fand er das junge Holz über und über mit Spinnweb bedeckt. Da am Abend vor. her ein starkes Nordlicht am Himmel gestanden war, meinte er, daß sich der fliegende Sommer aus der Luft nieder, geschlagen habe, wenn er nicht ein ausLeschwitztes Product des Nadelholzes sei. Ein berühmter Naturphilosoph und Schüler Schellings, Heinrich Steffens, glaubt ebenfalls nicht, daß das Cpinnnxb rein thierischen Ursprungs sei. da die Masse der fliegenden Fäden viel zu groß sei, als daß sie von Thieren herrühren könne. Er betrachtet die Erscheinung als eine atmosphärische und als thierisch-vegetatives Erzeugniß, von dem er schreibt: Wie das frische Blätterleben den einseitig ' thierischen. blos in beweglichen Funktionen sich äußernden, wenn auch gemäßigten Proceß erregt und unterhält, so wird, wenn die ganze Pflanze in den stillen Ozydationsproceß des Verwelkens versinkt, ihr gegenüber sich eine atmosphärische Vegetation bilden, eben der fliegende Sommer, dessen Benennung schon den Eindruck eines universellen Erzeugnisses bezeichnet." Es waren aber auch schon früher Stimmen laut geworden, die die Herbstfäden für ein thierisches Product erklärten. Sie sollten z. V. von einer Käferart herrühren, und der berühmtcEntomologe Latreille sieht in der Wachsmasse, in die manche Schildläuse ihreEier betten, den tofs, aus dem die Fäden gesponnen werden. Ermund Spenser, der berühmte Zeitgenösse Shakespeare's, nennt sie feine Netze aus getrocknetem Thau gesponnen" und ein Anonymus nennt im Hannöver'schen Magazin" (1763) die Ansicht, nach welcher Herbstfäden von Spinnen erzeugt würden, ein Gedicht", sie seien nichts als eine zähe Materie, die mit den Dünsten aufsteige und durch eine mäßige Sonnenwärme getrocknet, und verklebt würde. Viele der Namen, die man dem fliegenden Sommer gegeben, bezeugen auch, daß man sie mitUebernatürlichem in Zusammenhang brachte. So berichtet der bereits erwähnte Stoy, daß sich das Gespinst als Seide der Mutter Maria herausgestellt habe. Die Namen Marienfäden", Mariengarn", Garn der hl. Jungfrau" bekunden dasselbe. Die Engländer nennen die Fäden gossamer, wohl auf godssanier, v. i. Schleppkleid Gottes" zurückzuführen, die Franzosen ülan3res oder fils de la Vierge und die Italiener filamenti della madonna. Auch Bayern bringt die Fäden mit der Jungfrau Maria in Zusammenhang: es sind die Reste deS Grabkleides der heiligen Jungfrau, das von ihr abfiel, als sie verklärt gen Himmel flog. In manchen Gegenden .Deutschlands hat man für den fliegenden Sommer die Bezeichnung Gallussommer, vielleicht weil sie am St. Gallustage (16. October) einmal besonders zahlreich beobachtet wurden. Anderwärts nennt man sie Mädchensommer, welche BeZeichnung jedenfalls mit dem Mathiastage in Verbindung zu bringen und wahrscheinlich aus Mäthjen-Sommer entstanden ist. wie die gelehrte Welt im vorigen Jahrhundert schrieb. Die neuere Forschung sucht den Namen von Meten, d. i. die . Abmessenden, wie die Schicksalsgötklnnen im Angelsachsischen heißen, herzuleiten. So wird also der alte Weibersommer als eine Arbeit der spinnenden Schicksalsgöttinnen gedacht, und es ist eine glückliche Vorbedeutung, wenn der Faden an Jemandem hängen bleibt.
Berühmte Teppiche. Die berühmten Teppiche nach den Cartons von Raphael in der Rotunde des alten Museums zu Berlin sind nach erfolgter gründlicher Reinigung dor Kurzem wieder sämmtlich dem Publikum zugänglich gemacht worden. Im Laufe der Zeit waren diese kostbaren Stücke, die eine Hauptsehenswürdigkeit des alten Museums bilden, durch Staub und Schmutz arg mitgenommen worden, sodaß die schönenFarben einen ganz dunklen Ton angenommen hatten. Jnsolge dessen wurde zunächst die Reinigung eines Teppichs angeordnet, und da dieser Versuch über alles Erwarten gelang, nach und nach das Reinigungs werk mit demselben guten Erfolge auch an den andern Teppichen vollzogen, die sich nunmehr wieder in ihrer ganzen wunderbaren Farbenpracht dem Auge darbieten. Ueber die Entstehung und Herkunft der Teppiche ist Folgendes zu erwähnen: Papst Leo X. bestellte bei Raphael zehn Cartons, um danach zu Arras in den Niederlanden Teppiche in Gold, Seide und Wolle wirken zu lassen, welche bei kirchlichen Festen zum
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Schntucke der unteren Wände des Theiles de? sixtinischen Kapelle dienen sollten, wo sich die Geistlichkeit aufhält. An den beiden langen Wänden wurden einerseits die fünf Teppiche aufgehängt, welche Vorgänge aus dem Leben des Apostels Petrus und die Steinigung des hemgen Stephanus, anderseits die fünf, welche die Vorgänge aus dem Leben des Apostels Paulus darstellen. Diese Teppiche werden noch heute in einem der Söle des Vatikans als ein sehr kostbarer Besitz aufbewahrt. Unsere im alten Museum aufgestellte Folge von Teppichen gleicht nun vollkommen der im Vatikan befindlichen und ist in denselben Stoffen gleichzeitig in derselben Fabrik ausgeführt worden. Früher im Besitze König Heinrichs VIII. von England, bildeten sie bis zum Tode König Karls I. eine der Hauptzierden des königlichen Palastes in Whitehall. Bei der Versteigerung der Kunstschähe jenes Königs gelangten sie durch den spanischen Gesandten in London an die Familie der Herzöge von Alba, in deren Palast zu Madrid sie bis zum Jahre J823 aufbewahrt wurden. In jenem Jahre erwarb sie der englische Consul Tupper und brachte sie nach England zurück, wo sie auf Befehl des Königs Friedrich WilHelm IV. im Jahre 1844 angekauft worden sind. m a Ja so! Fräulein reihe (schnippisch): Du. Life.. Dein Braut:gam ist ja nur ein G'irtner?!. . . Ich dacht? Du wolltest bööer hinaus!" Lise (hochmüthig): ..Allerdings ist er .Z'ärtner. aber er hat die höhere Baumschule besucbt!" Den Mundvoll. Amerikaner: Was seid Jbr Deutsche gegen uns. wir erfinden alles." Deutscher: .Aber ein Deutscher hat doch die Buch'ruckerkunst erfunden." Amerikaner : Ach, wenn es ein Amerikaner gewesen '-äre. er hätte aleich von vornherein di, 'otationsmaschine erfunden." Neue Photographische Gallesie, 150 Süd Illinois Straße. Ter Unterzeichnete ladet die Deutsche, der Stadt und Umgegend zu einem Besuch, seiner Gallerie ein. Gute Bilder garantirt. Preise niedrig Deutscher PHotoaravk Alles vschr bliizblanö in Küche und HauS zu Haben, erfüllt jede gute Hausfrau mit gerechtem Stolz. Das beste Mittel, alle Me, tallwaaren in kürzester Zeit und für die längste Dauer blitzblank und glün zend wie einen Spiegel' zu machen, ist die v. 8. mm mm päste, die von 'er altbekannten und bewährte Firma GEORGE W. HOFFMAN, 549 Ost Washington St., Indianapolis, Ind., hergestellt wird." 55ür Eastwirthe ist das altbewährte Put mittet von derselben Firma herzestcUt, zum putzen de,' Bar.FixtureS etc. einfach unentbehrlich unv wer es einmal gebraucht hat. wird es stets w eler holen. Äar jieeper's Fricnd', dak Unentbehrliche, ist überall in Apotheleo zu haben. - DR. j, ?M, praktischer Arzt, Zimmer 3 nnd 9, Commcrcial Block, Ecke Kentucky Llve. und Washingtonstraßc ?elcpko-ai:eZ 282: neue 3057 nnd 282. Eprechstunden: 911 Vorm.; 2 t Nachm.; 7 8 316b Dr. I. D. Kirfcpatrick stehandett Frauenkrankheiten und Krankkzei ten deS ttteetnmS. Hämoeroide l,e TltTtt und tZanttkisi rtinfl sedkilt. 0&C3: Ecrn Bailding, 31 OstOMoStr. WALTER FRANZ. Zahn-Arzt, fto. VOOst Market-Straße, Cossin loch Zimmer. ' Ofsiustnndea : -12 Vm.; 15.; ? dend. Sonntag von 10 Uhr Lm. lil 2 Uhr Nm.
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