Indiana Tribüne, Volume 24, Number 33, Indianapolis, Marion County, 21 October 1900 — Page 12

J'iuct Wldrn. frumorelte tcn Max Söunttff. Bernhard Griesler war ein wvhlconservirtes altes Haus von etwa fünfundvierzig Iahren. Irr war Junggseile, wie er sich einredete, aus Prinzip; in Wahrheit hatte er das Junggesellenthum etwa in derselben Weise zum Prinzip erhoben, wie man aus der Noth eine Tugend macht.' Damit soll aber bei Leibe nicht gesagt werden, da& Bernhard Griesler sitzen geblieben wäre. Im Gegentheil ... er besaß alle die Tugenden, die ein lediges tt-ruenzimmerchen im Alter zwischen vicrund.'j'.van.'g und vierzig Jahln wohl zu schätzen weist und ihm den Äund für's Leben mit besagtem Herrn Bernhard Griesler als etwas durchaus cceptables erscheinen liefen. Denn Herr Griesler war eine stattliche Figur, Katte ein freundliches, gutmüthigesesicht. besäst tünz Extravaganzen, war nicht allzuoft iiit Wirthshaus zu finden, lebte brav und solid von seinen (Geldern, die ihm ein leidlich behagliches Auskommen bis an sein Lebensende sicherten, wenn sie ihm auch nicht statteten, crofe Sprünge zu machen kurz, alles Dinge, die es wunderbar erscheinen liefen, daß Herr Griesler noch nicht zur Würde eines lZheinannes avancirte. Das ganze Unglück lag lediglich daran, daß Herr Rentier Griesler sich in der Zeitrechnung geirrt und um circa fünfzig Jahre und mehr zu früh auf die WNt gekommen war. (5s ist eben noch nicht ganz an der Zeit, daß eine sittsame Jungfrau oder eine ehrbare Wittib vor de:rÄ!ann. mit dem sie gar zu gern selbander durch's Leben czewandelt wäre, hintritt und zu ihm frank und frei von der Leber weg spricht: Sie gefallen mir. und ich möchte qern Ihre Frau wttden; wollenSie mich hirathen?" Das ist heute noch wider den guten Ton; guter Ton vielmehr ist. wenn so ein liebestrankes Weibchen seine Sehnsucht still im Busen verschließt, geduldig wartet, bis er selber kommt und eventuell an gebrochenem Herzen langsam dahinstirbt. Nun müßten wir allerdings lügen, wenn wir behaupten wollten, uns sei irgend wann und wo einmal ein Fall zu Ohren gekominen, daß ein dies Frauenherz infolge allzu großer Sehnsucht nach Herrn Bernhard Griesler gebrochen wäre; vielmehr hatten besagte Frauenherzen, soweit sie einmal in mehr oder minder lebhaftem Tempo für Griesler schlugen. .die . lobenswerthe Borsicht gebraucht, nach einigem, fruchtlosen Werben ihre Hand einem anderen anzuvertrauen, und so war es gekommen, daß Herr' Griesler, obwohl er das Muster eines tüchtigen Ehemannes abgegeben hätte, bis zu seinem fünfundvierzigsten Jahre noch unbeiveibt geblieben. Und dabei schwärmte er für's Ewig-Weiblutze wie kaum einer, wenn's auch immer nur beim Platonischen blieb. Er war halt

r?n olsazen'sHuaziern, uno als er ncy w r r r : . w - erst mit einigen Jahrchen aus dem Schneider herausgemaufert hatte, da ging's mit seiner Courage immer weiter bergab. Schließlich hatte er sich eingeredet, die Weiber taugten nicht für ihn und er tauge nicht für die Weiber, hatte, wie gefagt, aus der Noth eine?uaend eines unaaesellentbums aus ri "v iJ-J I Ueberzeugung gemacht und mit dieser großen Frage der menschlichen Natur üin für allemal abgeschlossen. I In der' letzten Zeit war aber mit ihtxin Bernhard Griesler eine sehr beKienkliche Wandlung vor sich gegangen. 'Er bewohnte nämlich in dem schmucken Hiuse der Wittwe Frau Thilde Bauer ein Zimmer mit Schlafcabmet. just unmittelbar neben der Wohnung der Eienthümerin. Frau Thilde Bauer hielt roße Stücke auf ihren Miether, der isber ein Ausbund- von Solidität. dulK und Pünktlichkeit in der Miethsahlung war. Das blschen Aufwarung. das Herr Griesler brauchte, beorgte Frau Thildes Dienstmädchen :ebenher; lediglich der Bollständigkei! :nd Genauigkeit wegen müssen wir ioch mittheilen, daß Frau Thilde Baur Ende der DreiKiaer stand, ein gar nicht unübles, recht durchwachsenes, druddeliges" Weibchen vax', seit etwa acht Jahren ihr Leben als Wittwe vertrauerte und bescheiden von dem Ertrage des Hauses lebte, das ihr der Selige fast schuldenfrei hinterlassen Zzatte. Die bedenkliche Wandlung, die sich tn Bernhard Griesler vollzog, hatte seinen Grund darin, daß, anfänglich vereinzelt und schüchtern, später immer dreister und aufdringlicher werdend. ein schlimmes Gespenst die Junggesellenbude des Herrn Rentier heimsuchte. , Dieses'Gespenst wachte sich schließlich so breit und starrte ihm so unheimlich aus allen Winkeln .entgegen, daß er Neißaus nihm, unter dem Schutze eines nahe gelegenen Wirtbshauses seine Stunden verbrachte und nicht eher den Weg nach Hause antrat, als bis er sich '-ard eine bestimmte Anzahl Münchener den nöthigen Muth und die erforderliche Bettschwere . verschafft hatte. Der böse Geist, der sich bei ihm einge- - nistet hatte, war das Gespenst der Langeroeile. das schon so manches Unheil auf dem Gewissen hat, wenn Gespenster überhaupt ein Gewissen besitzen. Und je älter Herr Griesler wurde, desto fühlbarer ward ihm die Leere zu Hau?; aber als Junggeselle aus Prinzip suchte et diesem ungemütlichen Zustande aus hunderterlei Art und Weise abzuhelfen, nur 6e;rn einzig richtkeu Ene vackte er die Sache niemals cn .... auZ Prinzip nicht. Scmu war es nicht weiter zu verwundern, laß Herr Griesler seine Anwesenheit zu Hause auf das allernothwendigste 'Maß beschränkte. Frau Thilde sah mit tiefer Betrübniß die fortschreitende Entartung .-ihres Miethers. Was konnte sie dafür, bafj ihr Herz so lebbaft an allem thetlnahm. was Herr Bernhard tbat oder unterließ? Gott.

wenn man'Jahre lang so dicht bei einander wohnt, wenn man eine Wittwe in den besten Jahren istund das Soraenkind bisher ein so ordentlicher, bra-

! ver. netter, lieber ar ohne Kind und Kegel war ... da macht sich so ein bischen Theilnahme ganz von selbst. Lange trug sich Frau Thilde mit der Absicht, ihm einmal etwas in's Gewissen zu reden. Er fühlte sich einsam, ' ganz recht; aber ist das ein Grund, unsolide zu werden? Sie fühlte sich auch einsam und wurde doch nicht unsolide. Schließlich ... sie wollte ja 'gar nicht davon sprechen, wie sehr er sich selber damit schadete; aber es gib vielleicht doch eine Menschenseele, der er tiesen Kummer bereitet und die sich baß härmte um seinen lockeren Man- , del. Frau Thilde überlegte immer noch, ob sie es wagen dürfe, einmal in dieser Weise mit ihrem auf Abwege gerathenen Miether zu rcten, als etwas ganz Unerwartetes geschah. Herr Bernhard Griesler war eines Morgens mit etwas schwerem Kopf aufgestanden und überdachte in ziemlich katzenjämmerlicher Stimmung seine Lage. Er war unzufrieden mit 'sich selbst; das Leben, das er jetzt führte, behagte ihm gar nicht; aber was wollte er thun? Da klingelte, es und der Postbote brachte ihm einen Brief. Das war ein Ereigniß für ihn. Nachdem er Umschlag. Aufschrift. Poststempel und so weiter eingehend genug geprüft hatte, öffnete : er das Schreiben und las. Es stammte ; von einer Nichte zweiten Grades, die er als kleines Kind oft auf seinen Armen gehalten hatte und die ihm auch später ; wenn er einmal ein paar Wochen im Hochsommer auf dem Lande bet ihrer Mutter, die sich einige Groschen durch Sommergäste mit bescheidenen Ansprüchen zu verdienen, suchte, jedesmal viel Freude gemacht hatte. Bor zwei Iahren war es das letzte Mal gewesen, daß er draußen auf dem Torfe war. Damals stand das kleine Nichtchen vor der Eonfirmation, sie mußte, jetzt also wohl etwas über fünfzehn Jahre alt sein. Ein fleißiges, rühriges, gewandtes Kind mit bescheidenen Manieren war's immer gewesen, das den ganzen Hausstand der meist kränklichen Mutter fast ganz allein besorgte; immer thätig, ein praktischer Äopf. und immer fröhlich und heiter. Jetzt allerdings war's schwer, lustig zu sein. Mathilde, so hiesj die zweitgradige Nichte, schrieb ihm. daß ihre Mutter. für alle Ewigkeit von allem befreit sei. und daß sie der liebe Gott zu sich gcnommen habe, und daß sie. so schwer es ihr auch fiele, doch unter fremde Leute gehen müsse, und daß sie nach der Stadt kommen und dort in Dienst gehen" wolle. Ob der Herr Onkel, der stets so gut zu ihr gewesen, nicht ein gutes Wort für sie bei einer ihm bekannten Familie einlegen möchte? Er würde gewiß einige empfehlende Worte für ihre hauswirthschaftlichen Tugenden übrig haben. Zuerst bedauerte Herr Griesler lebhaft den Tod der lieben guten Frau, sodann bedauerte er noch viel lebhafter, daß das junge Ding, die kleine Mathilde. nun plötzlich zu wildfremden Menschen kommen sollte; des weiteren fiel ihm sein eigenes Bedauern über sein ungastliches Heim und seine gegenwärtige Verlassenheit ein und schließlich sproßte aus diesem dreifachen Bedauern ein prächtiger Gedanke empor, der ihm, je länger er ihn prüfte, desto glücklicher erschien. Gewiß, so war es zweifellos das beste: er würde von jetzt an einen kleinen, bescheidenen Hausstand führen und Mathildchen zu sich nehmen. Sie konnte dann ihre Hauswirthschaftlichen Studien fortsehen, brauchte sich nicht unter fremden Leuten herumschubsen zu lassen, und er hätte ein für allemal Jemand bei sich im Hause. Sorgen wollte er für sie in echt väterlicher Weise, und so w beiden geholfen. Dazu müßte er allerdings eine anständige, wenn auch kleine FamilienWohnung haben; aber vielleicht stand im Hause eine passende Wohnung leer; wenigstens durste er es aus einer neulichen Bemerkung Frau Bauers entnehmen. Kurz entschlossen trank er den Kafsee, den ihm das Dienstmädchen gebracht hatte, warf sich dann in sein besseres Habit und klopfte bei ber Bauern an. indeß das Mädchen seine Wohnung in Ordnung brachte. Frau Thilde Bauer war nicht wenig überrascht, als Herr Bernhard GrieZler in vollem Wichs und zu so ungewohnter Stunde bei ihr vorsprach; jedenfalls aber müssen wir constatiren. daß Frau Thilde 5)errn Griesler mit herzlicher Liebenswürdigkeit in das Staatszimmer hineincomplimentirte und ihn dort zum Sitzen einlud. Onkel Arnhard gerieth doch einigerlnaßen in Verlegenheit, wie er der Wirthin Me Angelegenheit auf die lür zeste und Uä'rlichste Art darlegen sollte; aber schließlich schritt er nach mehreren Anläufen und mißglückten Enleitun-' gen muthig an's Werk. Es ist eine recht heikle Sache", beqann er, deretwegen ich Sie aufgesucht habe Frau Thilde sah ihn e'rwarttlngZvoll an. und da sie sah. daß er sie nicht ansah. sondern seine Blicke verlegen in allen Winkeln herumspazieren ließ, so merkte sie wohl, daß es. in der That eine recht heikle Sache sein müsse. Sehen Sie, Frau Bauer, man kommt doch so allgemach in die Jahre, wo man anfängt, sich ein wenig einsam zu fühlen hm hm " Frau Thilde spürte, wie ein leichtes Roth in ihre runden Wangen stieg. Sie zupfte mit einem innerlichen Lächeln, das sie durch eine recht aufmerksamernste Miene zu verdecken suchte, die Falten ihres Kleides glatt und zählte von nun an in gründlichster Weise die hellen Flecke aus dem Tep' Pichmuster. cv , ick habe einaeieben. dan mein .

Leben, w'6 esjetzt ist, nlchl tiernr su?ren kann und nicht weiter führen darf. Nein, das geht so nicht." Frau Thilde seufzte tief auf. Ich muß in der That Jemand bei

mir haben, der für mich ein wenig Liebe und Sorglichkeit übrig hat, und für den ich ebenfalls sorgen kann." Frau Thilde ergriff mit ziemlichem Ungestüm seine Hand, drückte sie herzlich und sagte mit abgewandtem Gesicht: So ist es recht; das ist brav von Ihnen, Herr Griesler, und es giebt ganz gewiß noch eine Seele, die gern für Sie sorgt und die Sie liebt und die Ihrer Fürsorge auch werth ist." I Dabei wurde das Roth ihres freundlichen Antlitzes immer intensiver. Bernhard Griesler bekam infolge dieser rückhaltlosen Anerkennung neuen Muth und fuhr fort: Jch habe mir das sehr gründlich überlegt und bin überzeugt, daß ich nicht übel dabei fahren werde." Ganz gewiß nicht," hauchte Frau Thilde. Und was sie" anbetrifft," fügte Herr Griesler mit gewinnendem La cheln hinzu, so denk' ich. daß es auch für sie das beste ist. Sie steht ja doch auch so einsam in der Welt da, hat keinen Schutz und keinen Menschen . . ." Ach. Sie guter Mann!" hauchte Frau Thilde und konnte sich nicht enthalten, von ileuem seine Htad zu drücken und ihn mit einem zärtlichen Blick zu bedenken. Dann denke ich auch das Leben zu zweien wird auch nicht viel theurer sein als dieses Leben im Wirthshaus, meinen Sie nicht?" Oh, Herr Griesler, ganz gewiß nicht! Sie werden sehen, es geht alles auf's beste." bestätigte Frau Bauer. Nun hab' ich sie allerdings noch nicht gefragt, was sie darüber denkt; aber ich meine, sie wird meinen Vorschlaa mit Freuden annehmen." Ja. das wird sie", erklärte sie mit Bestimmtheit, sie wird recht glücklich sein." Kurz und gut", fuhr Herr Griesler fort, ich denke, es wird ein recht frohes und zufriedenes Leben werden" Frau Thildens Augen strahlten und man weiß doch wenigstens, wo man hin gehört. Wird ein prächtiges Hausmütterchen abgeben, das Mathildchen Ein jubelnder Aufschrei hallte durch die Staatsstube und Frau Thilde hing mit beiden Armen an seinem Halse, ließ ihre Thränen fließen und stammelte unzusammenhängende Worte süßesten Entzückens. Bernhard Griesler wußte anfänglich nicht, wie ihm geschah. Diescs Finale seiner geschäftlichen Unterredung mit der Hauseigenthllmerin hatte er wirklich nicht erwartet; aber noch ehe er eigentlich zur Besinnung gekommen war, fühlte er ihre warmen Lippen und ihre weichcHand, die ihn streichelte, und das that ihm so wohl und war so süß. daß er es vorzog, noch ein Weilchen in seinem Zustand zu verharren und sie nicht etwa hertherzig von sich zu stoßen. Und sie fuhr fort, zu lachen und zu weinen und ihm tausend Ge--lübde zuzuflüstern, wie sie ihn lieb. haben und verhätscheln wolle. Däs alles war zwar sehr gegen das Programm, aber trotzdem gefiel's ihm, und schließlich, so fuhr es ihm durch den Kopf, ist eine Liebe der anderen werth, und er schlang seinen Arm um ihre zärtliche" Gestalt und küßte sie einmal .... zweimal und. da der Appetit bekanntlich bei dem Essen kommt, noch viel öfter. Gezählt Haben's wir's nicht. Und dann nahmen sie auf dem Sofa Platz, saßen Hand in Hand neben einander, lachten schwatzten, kosten und waren vergnügt wie die klei nen Kinder. Herr Bernhard Griesler war schließlich der Bergnllgteste. Er machte durchaus nicht den Eindruck eines Menschen, bei. dem alles ganz anders gekommen war. als er beabsichtigt hatte. Er hatte die unerwartete Wendung auch wilklich nicht zu bereuen, weder jetzt noch später.. Frau Thilde Bauer. die bald darauf das gesetzliche Recht erhielt, sich Frau Thilde Griesler zu nennen (von dem sie herzlich gern Gebrauch machte) weiß heute noch nicht, daß es sich damals um ein ganz anderes Mathildchen gehandelt hatte. Dieses andere Mathildchen war auch bald in den neuen Hausstand aufgenommen worden und Herr Bernhard Griesler fand, daß es so viel schicklicher sei. als wenn sie in die Wirthschaft eines Junggesellen gekommen wäre, sei es auch eines Junggesellen aus Prinzip. Neberhaupt ... das Prinzip! Herr Griesler wußte, was man davon zu halten hatte. Verschnappt. Arzt: .Ihr Krankheit aührt lediglich vom fehlen Sitzen her!" Patient: Das kann schon stimmen. . . und dabei ist die Kost auch noch fo miserabel in den Gefängnis sen!" Vorsichtig. Ein Wort, verehrtes Fräulein! Würde es Sie irgendwie unangenehm berühren, wenn ich Ihnen sagen würde, daß ich Sie liebe, bis zum Wahnsinn liebe. daßSie mir Alles sind, daß ich Sie lieber habe als mein Leben, daß ich ohne Sie keine Minute auf der Welt sein will, und daß ich mir eine Kugel durch den Kopf schieße.'wenn Sie mich nicht erhören?" Gewiß würde mir das unangenehm sein, da ich beim besten WillenSie nicht erhören könnte." Dann sage ich ei also nicht." 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