Indiana Tribüne, Volume 24, Number 32, Indianapolis, Marion County, 20 October 1900 — Page 2
Jndinna Tribsmc. Samstag, den 2. Oktober WOG,
Xlirrneft am Zlhein.
S p e y e r. in Octobe?. Die mannigfachem Vereinsfestlichke!hn, die heutzutage nicht mehr au5schließlich Privileg der Städter .sind, haben der Bauernkirchweih bereits einen großen Theil ihres Glanzes und damit auch ihres eigenartigen Zaubers genommen. Es ist nicht mehr so wie früher klagen die Wirthe, die an ihren Speisen und Getränken von Jahr zu Jahr weniger verdienen. Die? fremton Gäste werden seltener, die Einheirnischen sind in ihren Ausgaben berechnende: geworden. Im Interesse der Volkswohlfahrt ist dieser Rückgang der Dorfkirchweihen mit Freuden zu begrüßen; denn sehr viele ärmere Familien. die es ihren mehr mit Glücksgülern gesegneten Nachbarn gleichthun wollen, strengen sich in den AufwenZungen für das Fest weit über ihre Kräfte an; leider aber verschwindet mit den Kirmessen auch ein gutes Stück ländlicher Poesie, die durch andere Veranstaltungen schwer zu ersehen se'm dürfte. Wer Lust hat, den Reiz einer -rheinischen Dorfkirchweih tkennen zu lernen, der folge mir im Geiste in das segnete Land des Weinbaues, zu den Äebhügeln. bi den Rhein von Speyer bis Ä'.ngen begleiten. Schon wochenlang vorher werden lt Vorbereitungen zum prunkvsüsten tt des Jahres begonnen. Die Handwerksleute haben alle Hände voll zu thun. In keiner Zeit ist der Bauer so verschwenderisch wie vor und wähnd einer Kirchweih. Gilt es doch, den geladene?: Gästen zu zeigen, was ta Haus vermag, was man sich leisten kann. Die Wohnräume vor Allem müssen ein festliches Gepräge erhalten: die Stubenböden werden neu geölt, die Wände frisch getüncht, Zimmer-, Kü-chen-und Kellergeräthe - .ausgebessert und durch neue ergänzt; die Betten werden ausgebrcchen", die Strchsäe mit frischem Stroh gestopft" und die Pulwe" mit reiner Wasche überzogen. Und kurz vor der Kerb" wie wird da gescheuert und geputzt und gefegt, zum Leidwesen aller Männer, die zu: Mittags- und Abendzeit vergebens ein stilles Plätzchen suchen, wo sie unge störtSiesta halten oder das Kreisbl'ätt chen studiren können! Glücklicherweise gehen sie schnell vorüber, die schweren Tage der häuslichen Drangsal. Das große Kuchenbacken ist das letzte, was die Geduld des Mannes auf eine harte Probe stellt. Dann ist's zu Ende. Ein schöner Scnntagmorgen graut. Die Sonne kämpft die düsteren Herbstziebel nieder und bestrahlt ein glückliches Völkchen. Welch ein Rennen und Wandern der Menschen hebt nun an! Schneider und Schuster tragen behütsam die sehnsüchtig erwarteten Kleidungsstücke zu ihren Kunden. Bäcker und Metzger versorgen die Küche mit frischer Waare, die Haarkünstler und Rasirer laufen von Haus zu Haus und üben ihre verschönernde Kunst. Dazwischen kommen die auswärtigen Gäste. Wagen auf Wagen rollt in's Dorf; fchwere Bauernwagen sind es, von kräftigen Ackergäulen gezogen. Es mag eine recht unbehagliche Fahrt auf solch polterndem Geschirr sein; aber die Alten und Jungen darauf haben nicht Acht auf die Unbequemlichkeit ihres Gefährts. Lachend und scherzend halten sie ihren Einzug. Geputzte Kinder, die meistens ganz neu herausstafsirt sind, beleben die freien Plätze, wo die Karoussell- und Budenbesitzer die letzte ordnende Hand an den Ausbau ihrer Siebensachen legen. Indessen ist die emsige Hausfrau mi: der Zubereitung des Mahles beschäfiigt; der Bauer führt seine Gäste im Hause herum, in den Pferde- undKuhstall, den Garten, in den Keller; denn er ist stolz auf seinen Reichthum und Will, daß auch Andere wissen, toie gut cr's machen" kann. Zum Mittagessen ist bei weitem di: Mehrzahl der Besucher eingetroffen. Die Gastgeberin hat sich nicht lumpen" lassen. Es muß schon ein in lulinarischenGenüssen sehr verwöhnter Gaume sein, der nicht auf seine Rechnung kommt. Noch ist die Mahlzeit nicht gakz bcendet, da künden auch schon schmetternde Trompetenklänge und dumpfe Paukenschläge das Herannahen der Kerwebursche" an, die unter Vorantritt einer Musikkapelle das ' Dorf durchziehen, um die Kerweflasche" zu suchen. Diese ist enT Abend vorher von einem der Betheiligten in eine? Wasserrinne oder hinter einem unbenutzten Fensterladen versteckt worden und soll nun in sehr umständlicher Weise mit Benutzung von Landkarten, Meldereitern und dergleichen we ein zu fuchender Feind ausgekundschaftet werden. Bei dieser Gelegenheit wird in den größeren Bauernhöfen Einkehr gehalten, und eine Tanzweise aufgespielt. Zum Dank für die dargebrachte Ovation fühlt sich der Hofbesitzer natürlich verpflichtet und datum dreht sich ja hauptsächlich der ganze Aufzug den voluminösen Weinkrug der huldigenden Schaar mit dem edelsten Naß seines Kellers zu füllen und die durstigen Kehlen der Musikanten noch extra zu laben. Endlich ist auch die gesuchte Kerweflasche eefunden. Jubelnd wird sie mit einem Blumenstrauß gekrönt und einem Kranz umwunden und im Triumph uf einer Heugabel im Dorf herumgeiragen. Nun drängt Mes zum Aufbruch. Die hübschen Bauerndirnen brennen vor Begierde, im tollen Wirbel des Tanzes sich zu drehen. Auf kenn zu? Kirchwcih! Hinaus aus die Musik"!
Die Jahrmarkts freuden, die uns unterwegs von den Zucker- und Schaubuden und dem KarcusseL winken, überlassen wir jetzt den Kindern; für uns Erwachsene bekommen 'sie erL am Abend den nöthigen Reiz. Wir folgen dem unwiderstehlichen Klang der Eeigen und Trompeten, die zum Tanz einladen. Wie sie jubeln, die fröhlichen Menschen! Wie sie sich drängen in dem weiten, niedrigen Saal, wo des Wirthes Töchterlein mit aufgekrempten Aermeln das Spritzblech schwingt, um mit dem Wasserstrahl den Auge und Hals belästigenden i Staub zu dämpfen; wo die Aufwärter, m:t weißer Schürze angethan, in großer Gemüthsruhe ihren Dienst verrichten; wo der Zopper" prüfend die Reihen der Tänzer durchmustert,''damit keine? das Tanzgeld schinde". Es ist gerade Tanzpause. Ein Stimmengewirr durchbraust den Raum. Jetzt greifen die Musikanten nach ihren Jnstrumenten. Rasch wird das volle Weinglas noch einmal herumgereicht, den rast losen Tänzern die durstige Zunge zu kühlen. Schon läßt d Baß von der Orchestra ein paar brummende Töne hören; das Quietschen einer alten Klarinette trifft unangenehm empfindsame Obren: krauende Niolinklän? Jilnben
j cn, haß zum Spiel gestimmt wird. .Ein Jauchzen der Menge erhebt sich. Hei, wie die Gläser klirren! Wie die jungen Burschen dahinstürmen. Tanzerinnen suchend! Und wie die Wangen der Mädchen in hellem Purpur erglühen! Der Brummbaß streicht grimmig den Walzertakt an. Die Flöten und Geigen, die Bratschen, Trompeten, Sie ordnen willig dem Rhythmus sich ein. Und der kühne Knabe faßt stürmisch die Maid. Schon drehn sich im Wirbel die frohlichen Paare. Und sie dreyn sich und walzen und jauchzen vor Lust. Ganz erschöpft kehren sie endlich zu ihren Plätzen zurück. Der Schweiß steht in Perlen auf ihrer Stirn. Doch was achten die Tollen der Anstrengung! Immer von Neuem wieder fliegen sie zum Tanz. Zur Abwechslung führt der Bursche sein Mädchen zum Karoussell, zur Schießbude oder kaust ihr am Stand irgend einen Flitter, um ihre Gunst zu gewinnen. Erst beim Grauen des Morgens nimmt die Ausgelassenheit ein Ende. Drei Tage währt der Festestrubel. Am letzten Tage ergreift auch die Alten der Taumel. Der Vater nimmt die Mutter beim Arm, selbst der noch rüstkge Großvater umfaßt fein Ehegefpons und stürzt sich mit in den Strubei. Und wie sie die Tanzbeine" noch flink schwingen, die Allen, sie. die sonst über's Zipperlein klagen. Es ist wahrhaftig eine Lust, sie tanzen zu sehen. Der ausgehungerte Gesandte. Es wurde dies Tage telegraphisch gemeldet, daß der türkische Gesandte in Madrid seine Entlassung eingereicht hat. Die Nachricht an sich würde für uns nicht das geringste Interesse haben, wenn die Gründe dieser Entlassung nicht-sehr eigenartig und originell wären. Der Gesandte hatte sich durchaus nicht mit seiner Regierung veruneinigt, er verläßt seinen Posten auch nicht aus Familien- oder gar aus den bei Diplomaten mit Recht so sehr beliebten Gesundheitsrücksichten. Er geht vielmehr nur deshalb, weil er seit vielen, vielen Monaten keinen Pfennig Gehalt gesehen hat. Vergebens richtete er Bericht auf Bericht an seine Regierung; sie stellte sich stocktaub. Wochen und Monate vergingen, und der Geldbriefträger kam nicht. Der Gesandte war unter solchen Umständen darauf angewiesen, aus seiner eigenen Tasche zu leben, woran ein türkischer Beamter sich nur schwer gewöhnen kann; so lange es ging, bezahlte der Gesandte alles, was er zur würdigen Vertretung seines Landes brauchte, aus seinem Portemcnnaie, aber es ging leider nicht allzulange, so daß der arme Mann sich veranlaßt sah, den Diplomatenfract mit Dank zurückzuschicken. Das ist es aber gerade, was seine Regierung wollte, und in dieser freiwillig-unfrei-willigen Verzichtleistung auf ein Amt liegt "die philosophische Moral dieser kleinen, aber wahren Geschichte. Die türkische Regierung soll ja, einem dunkle Gerücht zufolge, nicht immer zahlungsfähig sein, aber man kann trotzdem nicht gut annehmen, daß sie nicht im Stande ist, ihre Diplomaten zu besolden. Solch ein Armuthszeuguiß stellt sich im civilisirte Regierung aus; die Diplomaten sind die schönste Zier eines modernen Staatswesens, und man überschüttet sie mit Geld, selbst wenn man es pumpen muß. Man kann also nur annehmen, daß der unglückliche Gesandte in Madrid seiner Regierung nicht mehr gesiel. daß sie aber nicht den Muth fand, es ihm offen und ehrlich zu sagen. Man griff also zu einem Mittel, das der orientalischen Geriebenheit Ehre macht: man ließ den Diplomaten auf seinem Posten. aber man schnitt ihm gewissermaßen die Zufuhr von Lebensmitteln ab. Er konnte ja, wenn er wollte, seinem Lande weiter dienen, aber nur wegen der ßhre und nicht für Geld. Da der Gesandte aber von der Ehre nicht satt werden konnte, vackte er seine Kofsei und reiste nach Hause, was den Bc weis liefert, daß das Mittel sehr gut war; es würde wahrschewlich auch in anderen Ländern zum Ziele führen . . .
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i Chinesische Opfer. In dem Brief des Kaisers von China an den Deutschen Kaiser macht jener davon Mittheilung, daß er zur Sühne der Ermordung des deutschen Gesandten v. Kettele? an einem A!t.ir durch den Großsckrctär Kunkang zwei Trankopfer darbringen läßt. Es wird wteressiren, aus diesem Anlaß zu erfahren, was es mit d?n Opfern im chinesischen Reich sür eine Vewandtniß hat. Die von der chinesischen Staatsreligion vorgeschriebenen Opfer werden nicht von Priestern, sondern von dem Kaiser und den Mandarinen dargebracht. Diese Verpflichtung der Mandarinen zurDarbringung der Opfer ?st auch ein Grund, warum das Christenthum in China keine Fortschritte macht; denn kein Christ kann Mandarin werden, weil ihm seine Religion verbietet, sich an diesen Opfern des Staates zu betheilien. Geopfert werden Weihrauch, Seide, Speisen, Früchte. Wein und Thee, letzterer nur beim Ahnenopfer. Der Wein ist nicht R:bensaft, sondern ein Extrakt vonFrüchten. Getreide und hauptsächlich Reis und wird aromatisirt dargebracht. Der Weihrauch ist aus einer Gattung Aloeholz gemacht und wird in Stanz?n durch das ganze chinesische Reich derkauft. Bei dkn vom Kaiser oder auch von dessen Delegirten zu vollziehenden Opfern stellen am Tage der Ceremonie die Beamten der verschiedenen Höfe alles bereit, was für dieselbe nöthig ist, die Opfergaben, das Gebet, die Chöre, die Orchester werden vorbereitet, die Instrumente in Stand gesetzt. Ist der Moment gekommen, so verständigt man den Kaiser, der mit einem je nach der Bedeutung des Opfers glänzenden und zahlreichenGefolge erscheint; jeder beim Opfer Beschäftigte hat bereits den ihm durch das Ritual angewiesenen Platz eingenommen. Niemand, selbst der Kaiser nicht, setzt sich nieder letzterer bat vor sich ein geflochtenes Kissen, um sich niederzuknieen. Wenn alles auf seinem Platze ist. ruft man die Geister, die man ehren will, und begrüßt ihre Ankunft. Tann beginnt die Ceremonie mit. Tarbringung des Weihrauchs. Der Kaiser zündet drei Stangen Weihrauch an und steckt sie in einen vasenförmigen Leuchter, den er erhebt, um ihn gegen den Sitz des Geistes zu tragen, d.'m seine Verehrung gilt. Diese Cer:monien wie alle anderen sind von Kniebeugungen. Zubod'enstreckungen und tiefen Verbeugungen, wie sie der dienstthuende Beamte vormacht, begleitet. Jede Handlung des Cultus wird durch einen Ceremoniar den Umstehenden angekündigt, was der Sache eine große Monotonie verleiht. Dieser ersten Opferung folgen dann mehrere andere, begleitet von Gesängen und vor Allem von den Gebeten, ind die Darbringungen beendigt, grüßt man den Abgang der (Geister, werden das Blatt oder die Tafel, auf denen das vorgetragene Gebet steht, die Seide, der noch vorhandene Weihrauch, manchmal mit dem Opferfleisch, verbrannt, die dargebrachten Nahrungsmittel, werden wieder fortgeschafft, das Gefolge, das den Kaiser hergebracht, führt ihn wieder zurück. Das ist im großen Ganze a das Schema, nach dem sich jedes Opfer bei Hofe vollzieht. Nicht gering ist die Zahl der Opfer, bei denen der Kaiser assistiren muß, oder zu denen er einen Vertreter entsenden muß; es gibt m!hr als 40 verschiedene Arten. Die Hauptopfer sind die beiden großen Opfer an Himmel und Erde, denen in Peking zwei prachtvolle Tempel errichtet sind. Vor dem 99 Fuß hohen Tempel des Himmels erhebt sich ein Altar, eine steinerne Tafel, aufgestellt auf einem runden Massiv. Hier ist es. wo der Sohn des Himmels" jährlich zur Zeit der Wintersonnenwende das große Himmelsopfer darbringt, bei dem er einen mächtigen Scheiterhausen verbrennen läßt und, sich auf den Boden werfend, ein Gebet spricht. Die Opfer an Himmel und Erde sind dem Kaiser allein vorbehalten; wer sich anmaßt, dieselben darzubringen, ist ein Rebell, ein Usurpator der kaiserlichen Macht. Wie in China alles nach Stusen geht, so sind nämlich die Opfer für Gegenstände der Verehrung, je nachdem letztere ihren Einfluß nur auf Provinzen. Kreise oder Ortschaften erstrecken, nur von den Provinz-, Kreis- oder Lokalbeamten darzubringen. Drei Tage vor dem Opfer bereitet sich der Kaiser durch Fasten auf dasselbe in einem zurückgezogenen Quatier vor. Auf dem Tisch des Gemaches, in welchem sich der Kaiser vorbereitet, steht ein bronzenes Figürchen (Tongjin). Es hält in der Rechten ein Täselchen mit den Worten: .Fest drei Tage!" und drei Finger der
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NJO linken Hand an ven Mund, um dem Monarchen zu sagen, daß er Stillschweigen beobachten müsse. Auch alle Übrigen Theilnehmer des Festes müssen fasten, vom 7. Range des Adels und nom Sekretär 2. Classe aufwärts. Der Tempel der Erde darf nicht so Prachtvoll sein, als der des Himmels. Immerhin sollen beide an Glanz und Grcßartiglcit stets alle Cultusstätten des Reiches überragen. Bor dem Tempe! der Erde opfert der Kaiser an der Sommersonnenwende. Das Opfer ist. wenn auch immerhin feierlich, nicht so prunkvoll wie das an den Himmel, mit dessen Pracht keine andere Ceremonie auf der Welt sich vergleichen kann. Unter den vielen übrigen Opfern, die dem Kaiser außerdem obliegen, nennen wir diejenigen in der kaiserlichen Erpeditionen, sei es gegen die äußeren Feinde, sei es gegen Rebellen, und zwar beim AusZiuq. Kampf und Sieg, und bei r Rückkehr, ferner Ti-uecopf:?. Wie cben schon mitgetheilt, haben auch die Provinzen. Distrikte. Städte und Ortschaften des Reiches ihre Opferanläss?. denen die Mandarinen vorstehen und bei denen diese die Opfer darzubringen haben. Diese Opfer machen dem Mandarincn viele Arbeit. ' Tritt im B:reiche seiner Amtsgewalt eine Dür?e ein. fällt zu viel Regen, zu viel Schnee, treten Ueberschwemmunqen ein. hat er zu opfern; den Geistern der Berge, der Flüsse seines Bezirkes, den Schutzgeistern. die sein Bezirk verehrt, hat er die gebührenden Opfer darzubringen. Daß dieses mit dem seinem Range entsprechenden Pompe und der gehörigen Prachtentsaltur.g geschieht, versteht sich von selbst. Oklahomas Entwickelung. Ohne Zweifel wird unserem Congreß bald nach seinem Wiederzusammentritt eine Vorlage behufs Erhebung des jugendlichen Territoriums : Oklahoma in den Staatenrang unter- , breitet werden, und die Aussichten diej ser Vorlage sind nicht schlecht. Es wird 'natürlich dafür -und dawider geredet j werden, und auch politische Erwäg.'.ngen werden sich wohl geltend machen. Aber abgesehen von allem Anderen kann jedenfalls, soweit zahlenmäßige Ausweise in Betracht kommen, das kaum zehnjährige Territorium sich stolz in die Brust werfen. Denn Oklahoma, dessen Flächenräum ungefähr demjenigen des Staates Ohio gleichkommt, hat heute bereits eine Bevölkerung von rund 375,000 Köpfen aufzuweisen, und einen steuerbaren Eigenthumswerth von mehr als 75 Millionen Dollars. Nicht weniger, als 150 Zeitungen erscheinen in diesem Territorium, und es hat Schulen genug. daß jedes Kind den Vortheil einer Freischul -, Erziehung genießen kann. Auch hat sich die Bevölkerung bereits die Erbauung von 700 Kirchen leisten können. Drei Bahnlinien durchschneiden das Gebiet, das zum Theil von so großer natürlicher Fruchtbarkeit ist, daß in manchen Fällen eine einzige Weizenernte für das ganze betreffende Land nebst allen Verbesserungen auf demselben bezahlte! Die BaumwollErnte allein bringt zur Zeit 5 Millionen Dollars jährlich, und von den Erfolgen der Oklahomas? Maiscultur war schon bei früherer Gelegenheit die Rede. Wenn man bedenkt, daß diefes Territorium erst 18891890 für die Vesiedelung eröffnet wurde, so erscheint das in dem kurzem Zeitraum Erreichte geradezu wunderbar, und unter den südwestlichen Territorien sieht dasselbe hierin einzig da. Schönes fiar.b" ist die indianische Bedeutung des Namens Oklahoma.- und dieser Name ist wenigstens durch die Culturarbeit vollauf gerechtfertigt worden. DasOvsereinesRaubmörders wurde der Priester Simon in Malgrange bei Nancy und als der Mörder verhaftet wurde ein fünfundzwanzigjähriger Mensch Namens Helsenstein, der sich durch große Geldausgaben verdächtig machte. Er beabsichtigte, wie er sagte, zu stehlen und wurde zum Mörder, als sich seinOpfer zur Wehre setzte. Die Mordgeschichte chemt sich noch mehr verwickeln zu ollen. Die Polizei in Nancy verhafete nocö vier weitere Personen: den Restaurateur Sebalte, Mon Desertstraße in Nancy. bei dem Helfenstein in, Kost war.. und dem er nach VerÜbung des Verbrechens 2000 Francs übergeben hatte. Emilie Hamel. die Geliebte Sebaltes, den Vater Sebaltes und endlich' einen Taglöhner. den Helfenstein nach dem Verbrechen zehrfrei gehalten hat.
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