Indiana Tribüne, Volume 24, Number 28, Indianapolis, Marion County, 16 October 1900 — Page 6

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Zndiana Tribüne, Dienstag, den 10 Oktober 1900.

Das Z-crnrohr. j Humo??sks den Albert Malden ' .Wohin willst Du. Clara? im ters unternehmen eine Ruderpartie cuf dem See. Ich habe gesagt, daß wir wahrscheinlich mithalten." Ach, Papa, diese ewige Rudere! ! Du kannst ja mitthun, wenn Du Lust hast. Aber ich ... . weißt Du, ich habe drüben vom Steinberg aus bei dem kleinen Tannenholz in prächtiges Bild entdeckt. Auch unsere Villa ist darin. Ich will heute eine Skizze davon entwerfen." Ach, diese ewige Malerei!" meinte der Papa, den früheren Ton der Tochter parodirend. Immerhin noch lieber, als diese Nuderei!" lachte daZ Mädchen. Jedenfalls gibt's dabei keine rauhen, schwieligen Hände." Dabei hatte sie auch schon von einem Regal ihr Zeichengeräth Herabgenommen und wandte sich zum Gehen. Uebrigens, Papa," begann sie gleich daniuf' wieder, Du wolltest doch an Mama einen Brief schreiben?" Ja. Du hast Recht. Kind. Ich wer de es auch besorgen, indeß Du draußen anDeiner Skizze bist. Komm' nur bald wieder, damit Du einige Zeilen beifügst." Na, ich werd' nicht lange bleiben. Adieu. Papa!" Sie verließ das Zimmer. Professor Walter trat an das Fenster und sah Mädchen nach, wie es- über den Vorgarten der Villa schritt. Er folgte ihr auch ausierhall des Villenraumes mit den Vliä'n, bis sie seinem Auge bei einer Wegkrümmung entschwand. Aber auch dann blieb er noch sinnend bei dem Fenster stehen. Es ging ihm Allerlei durch den Kopf. Was das Mädchen nur seit einiger Zeit haben mochte! Ihr munterer, fast übermüthig froher Sinn war geschwunden. Sie war nun still, in sich aekhrt und ging am liebsten auf einsamen Wegen ihrer Malerei nach. Ra, er wollte froh sein, wenn Mama wieder zurückkehren würde. Vor fünf Wochen war sie mit der jüngeren Tochter in' Bad gereist und hatte ihn und Clara allein zurückgelassen. Er mußte wohl nicht der richtige Gesellschafter für das lebensfrohe Mädchen fein. Deshalb ihr stilleres Wesen. Na. Gott sei Tank! Das würde nun bald an der! werden. Es war doch der letzte Brief, den er jetzt an di: Frau absandte. Dabei trat de? Professor an den Schreibtisch, nahm ein Briefpapier und begann zu schreiben. Dann barg er das Blatt in ein Couvert, dersah dieses mit de? Adresse und stellte den bronzenen Neufundländer darauf, der den Dienst eines Briefbeschwerers zu leisten hatte. Darauf erhob er sich. ' Da fiel sein Blick auf .ein länglichrundes Lederetui, das seitwärts auf dem Schreibtische lag. Rasch griff er danach und öffnete es. Es enthielt ein 'Fernrohr, das erst diesen Vormittag auf seine Bestellung hin aus Wien angelangt war. Er wollte es doch gleich noch einmal erproben. Vielleicht bekam er mit seiner Hilfe nun aus den felsigen Berzhöhen eine von den Semsen zu sehen, die sich nach Angabe des Bergführers dlselbst vorfinden sollten. Er richtete das Rohr nach seinem Auge und bestrich damit die zackigen Fels kämme der im Hintergrunde ausragenden Bergcolosse. Aber keines der gesuchten Thiere kam ihm zu Gesicht. ' Na. suchst Dir halt Dein liebstes Gemslein auf!" sagte er sich und lenkte dasTeleskop ein wenig tiefer und mehr zur Linken hinüber auf den bewaldeten Hang des Steinberges. ' Bald hatte er den kleinen Fichtenbestand gesunden, und da amRande des Wäldchens das bellschimmernde Sommerkleid! Ja, sie war es seine Clara! Aber in demselben Augenblicke ent

fuhr ihm euch ein lauter Arksruf kalb vor Ueberraschung, halb vor Be stürzung. Das Mädchen war nicht allein. Ein Mann befand sich in ih rer Gesellschaft. Lei dem Gedanken, der den Ausschauenden jählings durchzuckte, bepann die Hand, welche das Fernrohr hielt, ein wenig zu zittern. Aber ein anderer Gedanke ließ die Erregung sofort wieder schwinden. ' Die Beiden werden sich - draußen zufällig getroffen haben," sagte sich der Professor zur Beruhigung, .und da hat der Herr dem Mädchen wohl das Geleite gegeben." Das Landleben ist i ein ungezwungenes. Ah, und nun kehrte der Herr auch dem Fernrohrdas Gesicht zu! Es war der junge Doctor 'aus Wien, der sich in der ländlichen j Stille des schönen Gebirgsortes von : den Strapazen seines .Doctorixamens ; ausruhte. Na, Clara schien sich in seiner Ge'.sellschaft recht wohl zu fühlen. Sie ! lachte und blickte überglücklich drein. Sie saß zwar auf dem zusammenzu klappenden Feldstühlchen, das sie sich mitaenommen hatte, und hielt auf ihi rem Schooße die Zeichenmappe, that auch ab und zu einen Strich aber i bei der regen Unterhaltung, die sie augenscheinlich mit dem Doctor führte, i rnochte die Skizze wohl keine sonderlij chen Fortschritte machen und .... Ah. was war das?" ü r cn r.rr c . e'-.sZ jjzux iüCjui yau es juiumu cmwi Ruck an teilt ganzen Körper, daß die Beiden auf der Berghöhe drüben für einen Augenblick qanz aus seinem engbegrenzten Gesichtskreis entschwunden, waren. Er batte nämlicb bemerkt, wie

der junzelrz'? die Hand des Mädchens ergriff und einen Kuß darauf drückte. Krampfhaft preßte derProfessor das Fernrohr an das Auge. Das Vaterherz schlug ihm dabei in banger, fast furchtsamer Erwartung. Aber es war drüben bei dem Handkuß geblieben. Das Errathen des Mädchens, das der Ausblickende durch das scharfe Glas zu gewahren glaubte, gab ihm Zeugniß dafür, daß es zwischen den Beiden nicht weiter, als bis zum Handkuß gekommen war. Aber immerhin, es war offenbar kein Zufall, daß sich die Leutchen aus der Berghöhe getroffen hatten. Clara hatte wohl in der letzten Zeit alle ihre Skizzen in Gesellschaft des Doctors angefertigt. Die Malerei war ihr nur ein Vorwand geWesen. Also, das war die Wunderblume! Und heimlich wuchs sie in dem Herzen des Mädchens empor! Aber weshalb heimlich? Warum hatte sie sich ihm. dem Vater, nicht anvertraut? Der Doctor war ja ein recht charmanter Mann! Ach. diese Mädchen! Sie sind eben in Sachen der Liebe zaghaft und verschlossen. Wie gut doch, daß die Mama bald zurückkehrt! Was für ein glücklicher Zufall das war, das Fernrohr zu erproben! Wozu solch' ein Fernrohr Alles dienen kann. . .!" Ja, zum Kukuk!" unterbrach sich der Professor plötzlich abermals mit lautem Ausruf in seinem stillen Gedankengange. Will er denn immerfort ihre Hand küssen!" Wenn das noch Jemand Anderes bemerkte! Was für ein Gerede es gäbe! Da war es wohl am besten, gleich zu den Beiden hinüberzugehen schon der Leute wegen. Ja, das wollte er denn auch sofort thun. Das Fernrohr konnte ihm dabei zum Vorwand dienen. Er habe es da oben auf der Höhe des Steinberges erproben wollen. Und schnell entschloen klappte der Professor das Teleskop zu und steckte es 'in die Lederhülle. Dann griff er nach Hut und Stock und verließ die Villa. Wenige Minuten darauf schritt er den mitunter steil ansteigenden Fußpfad hinan, der zu dem kleinenFichtenbestände des Steinberges führte. Absichtlich trat er mit besonders festen Tritten auf und ab und zu stampfte er auch mit dem eisenbeschlagenen, derben Spazierstocke kräftig auf den Boden, daß man schon aus einiger Entfernung sein Herannahen vernehmen mußte. Er wollte die Beiden da oben nicht unvorbireitet aus ihrem Traumleben aufschrecken und ihnen Gelegenheit bieten, sich von ihrer Ueberraschung und Verlegenheit zu sammeln. Aber das weltverlorene Pärchen wurde seiner nicht früher gewahr, bis er dicht hinter den Fichtenstämmen auf die freie Waldblöße hervortrat. Der Papa!" kam es wie in leisem Schreck von den Lippen des Mädchens und sie erhob sich jählings von dem kleinen Feldstuhle. Ihr Gesicht war in dunkle Gluth getaucht. Es prägte sich unverkennbar Etwas wie Schuldbewußtsein darin aus. Der junge Mann schien um Einiges gefaßter. Er schritt dem Professor entgegen. Ah, Herr Doctor!" rief dieser. Lockte es Sie auch herauf auf diese einsame Höhe?' Schön, daß Sie meiner Tochter bei ihren Malkünsten Gesellschaft leisteten! Wie weit bist Du denn eigentlich mit Deiner Skizze, liebe Clara?" Dabei, trat er auf das Mädchen zu und blickte in die Zeichnung. Na, besonders flink ist es Dir diesmal nicht von Statten gegangen. Hat wohl die Plauderei mit dem Herrn Doctor Schuld daran?" Ein leichtes Lächeln glitt über die Züge des Professors als er das Mädeben in wortloser Verlegenheit mit glnthrothem Gesichte vor sich stehen sah. Ganz recht, Herr Professor!" nahm nun der junge Doctor statt des Mäd

chens das Wort. Mein Plaudern störte den Fortgang der Arbeit. Uebri gens dünkt, mich auch eine heitere, unterhaltende Plauderei eine Art Arbeit.:." Gewiß. Herr Doctor. sowie Alles, was die schöne Ferienzeit angenehm verbringen läßt. Na, ich war indeß auch nicht faul, liebe Clara, der Brief an die Mama wartet nur noch auf ein paar Zeilen von D-einer Hand ..." Das Mädchen klappte mit raschem Griff ihr Feldstühlchen zusammen. Gut, Papa, gehen wir!" Na, na, es eilt nicht so sehr! Nun bleiben wir schon noch ein Weilchen hie.- oben. Die Pst geht doch erst um 6 Uhr ab. Bin übrigens ja auch heraufgestiegen, um mein neues Fernrohr hier zu erproben. Will gleich einmal sehen, wie sich denn unsere Villa von hier ausnimmt. Wiener Fabrikat, Herr Doctor!" Dabei nahm er das Teleskop aus Futteral und blickte hindurch. Ah. prächtig!" rief er nach kurzer Weile aus. Sehen Sie nur, Herr Doctor, wie deutlich und greifbar nahe Alles vor das Auge tritt!" Der Doctor nahm das Glas. In der That ein ausgezeichnetes Instrument!" Damit reichte er das Fernrohr auch dem Mädchen hin. Wunderbar!" rief dieses. So klar und deutlich! Selbst das Barometer bemerkt, man, das an dem Fensterbrett Deines Arbeitszimmers angebracht ist." Ueber das Gesicht des Professors ging ein' leises Schmunzeln. .Nickt wabr." saate er und strick den

leicht ergrauten Vollbart, da- (5'täS z-:igt vortrefflich. Ich dachte mir auch gleich, von de? Höhe hinunter müßt: der Ausblick damit zumindestens ebenso deutlich sein, wie von unten aus hinauf auf die Höhe ..." Das Mädchen ließ bei diesen Worten wie vor Bestürzung das Fernrohr vom Augen sinken. Wie Papa, Du hast . . Y Gleichzeitig entrang sich auch dem Munoe des jungen Doctors die überraschte Frage: Ach, Herr Professor haben schon unten ...?" Der Professor mußte über die gleich lautende Fracke der beiden Leutchen hell auflachen. ..Freilich hab' ich . . .! War auch einigermaßen überrascht. Dich, liebe Clara, hier oben in Gesellschaft des Herrn Doctors zu sehen. Und als ich dann bemerkte, wie Sie, Herr Doctor, mitten in der regen Unterhaltung die Hand meiner Tochter ergriffen und festhielten ... na, da ' dachte ich mir: Ah, da wird wohl ein kleiner Bund geschlossen! Da mußt Du als Dritter mithalten! dies war mein weiterer Gedanke. Ich bin gewährt mir die Bitte!" u. s. w. Sie wissen doch, Herr Doctor. wie der herzbezwungene Tyrann in Schiller's Ballade spricht? Na, und da bin ich denn schnell heraufgestiegen . Der Professor, den eine schelmische Anwandlung überkommen zu haben schien, weidete sich einige Augenblicke an der verlegenen Miene des jungen Paares. Na, na!" fuhr er dann nach kleiner Weile fort und schlug den Doctor leicht auf die Schulter, nur nicht kleinmüthig aus einmal, lieber Doctor! Ich bin durchaus kein Tyrann! Homo siitn ... Nichts Menschliches liegt mir ferne. Ich habe auch gar Nichts gegen Ihren jungen Herzensbund. Aber nur keine Heimlichkeit! Immer nur gerade und offen, Herr Doctor!" Dabei streckte e; dem jungen Manne die Hand entgegen. Und nun auch Deine Hand, liebe Clara! So! Und damit lege ich die beiden Hände ineinander und gebe meinen väterlichen Segen dazu. Ist's recht so, Du Heimliche?" Das Mädchen flog ihrem Vater an den Hals. D, Du guter, lieber Papa!" Ihnen auch recht so. nbDocto?? Herr Professor! Ich ... ich wagte nicht ... o. wie ich Ihnen danke! Sie machen mich so überglücklich!" Na. dann ist Alles gut!" sagte der Professor lächelnd. Aber durch seine Stimme zitterte es dabei in leisem klänge. Doch nun wollen wir wieder irach Hause kehren, Kinder!" fuhr er fort und schob das Fernrohr zusammen. Du hast ja noch dem Briefe an die Mama einigeWorte beizufügen. Magst ihr schreiben, sie solle nur' rasch heim kehren womöglich schon in den nächsten Tagen. Wir hätten hier ein Fernrohr, das gar wunderbaren Ausblick ge währt. . ." Und das auch sonst noch vortreffliche Dienste thut!" warf der Doctor mit heiterem Lächeln hin. ??a. ein Fernrohr." meinte darauf.

h'n der Professor, das wie die Sonne Alles an den Tag bringt selbst heimliche Liebe." Lachend schloß er dabei das werthvsllc Instrument in das Etui' und hob es hoch in die Höhe.' Auch das junge Paar lachte und sah ' mit überglücklicher Miene drein. Es hatte alle Ursache dazu. Merkwürdige Schlafstelle Daß Jemens, einen Weicenbaum mit seinem 5fct: verwechselt und die Baum kröne zu sei :er Schlafstätte erwählt, dieser Fall dürfte' wohl einzig dastehen. Dieses Kur.ststück hat ein 26 Jahre alte: Einwohner- eines Kanaloorfes nahe Frankenthal in der Pfalz fertig gebracht, natürlich in einem tüchtigen Rausch. Als er nun. in 'später Abendstund: schwankenden Schrittes sein Heim auf suchte, machte er vor einem alten Weidenbaum Halt, entkleidete sich, erstieg den Baum uns bettete sich quer über einige Aeste. Das unbequeme Lager und die nächtliche Kühle störten ihn nicht im Geringsten, denn er konnte, als er am anderen Morgen von Vorübergehenden bemerkt wurde, nicht aus dem Schlafe aufgerüttelt werden.. Erst den Anstren gungen seines Vaters, der mit einem Karren gekommen war. um den Sohn nach Hause zu befördern, gelang es. den Schläfer etwas aufzumuntern. Der junge Mann entschuldigte später seinen Kapitalrausch mit der Güte und Schwere des Heurigen". Es giebt keine Kinder mehr! Frau Navrolle schickt dieser Tage ihr zehnjähriges Töchterchen Marguerite aus ihrer Wohnung 18s Avenue de Paris aus, um verschiedene Einkäufe zu machen, und giebt dem Kinde ein Fllnffranksstück mit. Auf der Straße trifft die Kleine einen Buben im gleichem Alter, den sie weiter -nicht kennt. Du Kinder plaudern, und wie der klinge hört. Marguerite habe 5 Franks bei sich, meint er : Holla, da können wir in die Ausstellung -gehen." Marguerite ist ein verstanden, und die beiden Rangen sah ren mit der Tramway in die Innenstadt, kaufen sich Kuchen, trinken Sahne und amüsiren sich bis in den späten Abend. Dann sind die 5 Franks zu Ende, der Junge verläßt Marguerite. und-das Mädchen steht heulend auf der Straße, bis die Polizei es aufgreift und nach Hause bringt. Ein ganzer Rom'an in Kinderformat ! .

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