Indiana Tribüne, Volume 24, Number 27, Indianapolis, Marion County, 15 October 1900 — Page 6

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Jndiana Tribüne, Montag, den lS. Oktober 1900.

Vom Auslande.

(5 i n Ä i l d. das lebhaft an die Vergänglichkeit alles Irdischen gemahnt, bietet gegenwärtig das im Abbruch befindliche Brühl'sa Palais dar. Vom Reichsgrafm Brühl mit ungeheuren Geldopfern erbaut, war es einst die Stätte glanzvoller Feste und ttrfchwenderischen Wohllebns. In der Ausstattung des Palais mit den seltensten Tapeten, Gemälden und Porzellanen suchte Graf Brühl seinen königlichen . Herrn an Luxus zu übertreffen schätzte man doch die vorhandenen Möbel, Pretiosen, Garderobe und Wäsch auf weit eine Million Thaler an Werth. Ein Hosstaat von 00 Personen bevölkerte den Palast in den Tagen fürstlichen Glanzes. Aller dieser Pracht machte , Friedrich der Atrite von Preußen ein jähes End. Eine spätere Periode brachte vorüber gehend die Tage des Glanzes zurück. Vielfach ist auf die Geschicke der Völker in ten Räumen des Brühl'schen Palais, die Kaiserin und Königin Unterkunft gewährt' haben, bestimmender Einfluß ausgeübt worden. Und heute? Ein weites Trümmerfeld, dessen gewaltige Stein- und Balkenhaufen unter den fleißigen Händer der Arbeitsleute geordnet und ihrer neuen Bestimmung zugeführt werden. JnPariswirdderEinbruchsdiebst ihl im Großen und mit einer ganz unglaublichen Frechheit betrieben. Den Anreiz dazu geben die vielen Häuser reicher Leute, die oft jahrelang leerstehen, während die Eigenthümer sich auf Reisen befinden. ' Diese Tage fanden die Bewohner der Rue Lord Byron die Fenster des ersten Stockes eines solchen Hauses sammtlich geöffnet. Man' wußte, daß die Bewohner. Baron de la Borde und Graf Fris seit Monaten verreist sind. Auch der Portier war mit semer Familie auf's Land gezogen. Die herbeigerufene Polizei constatirte, daß Dieb: während der Nacht das Haus ausgeplündert hatten; sie hatten zertrümmert. was sie nicht mitnehmen konnten. Bronzen. Porzellanfiguren, Uhren lagen zerstückelt auf dem Boden. Gestohlen wurden 17 werthvolle Oelgemälde, darunter Werke von Paul Veronese, Millet. Vollon u. a. Die Rahmen der Bilder haben die Diebe zerschlagen. Die Herren Spitzbuben hatten Clavier gespielt, getrunken, gegessen und natürlich auch das Silberzeug mitgenommen. Wie viel im Ganzen gestohlen wurde. Iäfct sich gar nicht feststellen, da die Eigenthümer eben, unbekannt wo, auf Reisen sind. " Der Schah do PersZen kehrte von seiner Europareise perEquiPage nach seine? Hauptstadt Teheran zurück, und zwar begleitet von einem ziemlichen Geleit ton Eavalleristen. Diese Reise kommt ihm auf 2 Millionen Franken zu stehen und dauert über einen Monat. Dafür aber vermeid?: er die Seefahrt, welche er absolut nicht verträgt. Im Ostende versuchte der Schah eine kurze Spazierfahrt per Dampfer zu machen, wurde aber seekrank. Infolgedessen befahl er, schleurügst umzukehren. Un jetzt, wo er, an--statt zweimal 24 stunden für die See--reise zu opfern, einen ganzen Monat darangiebt, um zu Wagen zurückzukehxtri kommt ihm die Landreise allerdinas theuer zu stehen. ? Ein merkwürdige? Unfall hat sich in dem französisck'cn Ort Villeneuve - la - Garenne ereignet. Eine junge Frau war für einige Tage zu ihren Eltern zu Besuch gekcmn'cn und hatte ihr Töchterchen, ein Baby von drei Monaten, mitgebracht. Wähirtid eines Ausfluges legt: die junge Mutter das Kind, sorgfältig eingehüllt, in der Nähe eines Strohhausens zum Schlafen nieder und gnr dann zu den Ihrigen, die etwa 150 Jards ent fernt saßen. Kure Zeit darauf borte man das Kind laut schreien, und als die Mutter hinzueilte, fand sie es ganz bedeckt mit Ameisen, die ihm in Mund, Nase, Ohren und Augen eingedrungen waren: Das Kind blutete, es lag in Zuckungen und erbrach sich. Man bolte schleunigst einen Arzt, aber das Kind starb bald darauf. Eine grauenhafte Aufklärung erfuhr das Verschwinden des Schlossermeisters Xaver Bauer aus Münchsmünster bei Geisenfeld in Bayern. Bauer war seit dem 12. November 1898 verschwunden. Bald tauchte der Verdacht auf, daß er von seinem damals 22 - jährigen Sohne erschlagen sei. Dieser wurde auch verhaftet, ebenso seine 16 Jahre alte Schwester Marie, doch führten die eingehendsten Nachforschungen nicht zur Auffindung derLeiche, sodaß beide wieder aus der Haft entlassen werden snußten. Bald darauf wandert: der junge Bauer nach Amerika aus. Hierdurch wurde der Verdacht aufs neue erweckt, daß die Geschwister ihren Vate? ermordet hätten. Weitere Momente bestärkten den Verdacht, sodaß die Marie Bauer nochmals verhaftet wurde. Diese legte bar auch das Geständnis ab. daß der Sohn den Vater in der Werkstatt mit einer Eisenstange erschlagen habe. Den Leichnam hätten sie dann beide auf einen Düngerwagen eeladen und, mit Mist zugedeckt, auf ten Acker gefahren, wo sie ihn vergraden hätten. Thatsächlich wurde an der bezeichneten Stelle die fast völlig verweue xtizt gesunden. Die Bauer wur de in Haft behalten und wegen Ver-dacht-der Beihilfe auch ein gewisse? Johann Ettenyuoer von Munchsmun ster festgenommen. .

3 n F a u d v u r F B u i n t Deins von Paris wohnt eto Mann der v?n der Rasse Men:hu3 des Gut abZustammcn scheint. 2tr Mann heißt obendren? auch noch Bonhomme und hat eine bildschöne junge Frau, die eben leider auch ihren Paris fan. Eines langen Versteckenspiels müde, entflohen die Beiden, Helena und ihr Paris, eines schönen Tages, und lena nahm für die Reise 50.00) Frcs. aus der Kasse des Mannes mit. Der arme Bonhomme war außer sich, als er den zweifachen Abgang in seinemHaushalte bemerkte. Die Spur der Fluchtigen wies nach Brüssel. Borchomme reiste dorthin, suchte aber vergeblich. Endlich wies ihn ein Schutzmann an einen Polizei - Agenten, dem Bonhomme 1000 Francs versprach, wenn er das Pärchen finde. Nach wenigen Stunden waren Paris und Helena zur Polizei gestellt, und nun entwickelte sich die Tragödie zum Lustspiel. Weinend vor Schmerz und vor Freude fiel Menelaus - Bonhomme seiner Gattin um den Hals, bat sie wegen der verursachten Störung um Verzeihung, quittirte die ihm zurückgestellten 47.000 Francs, zahlte dem Agenten 1000 Francs und fuhr mit dem nächsten Zuge und mit der wiedergewonnenen Helena vergnügt nach Hause. Lange brauchte der Ingenieur Henri Parier, um seine Frau der Untreue zu überführen. Er wohnt in Buenos Ayres und war zur Weltausstellung nach Paris , gekommen. Einige Wochen vor seiner Abreise hatte er seine schöne Frau und seine drei Kinder nach Frankreich geschickt Und bemerkte bei seiner Ankunft in Paris. daß seine Frau im Wesen verändert sei und viel allein ausgehe; er ging 'ber Frau nach und kam darauf, daß sie seinen Freund Earassalo besuchte. Die Frau erklärte diesen Besuch für harmlos. da Herr Earassalo ihr während der Abwesenheit Pt?riers sehr gefällig geWesen sei und sie ihm danken wollte. Der verliebte Gatte glaubte diese Ausrede. Als er jedoch dieser Tage nach Neufchatel reiste, bat ihn die Frau so auffällig um ein sofortigesTelegramm, daß er neuerlich Verdacht schöpfte. Er reiste nach Absenkung des Telegramms sofort zurück und ertappte seine Frau, die eben am Arme Earassalo's dessen Haus verließ. Außer sich vor Wuth zog Porier seinen Revolver und schoß auf den Nebenbuhler, der nun ach den Revolver zog, so daß sich in der Ru? Voissire ein Feuergeftcht entoictelic. Die Verwundungen der Beiden sind nicht gefährlich, aber das untreue Weib ist vom Liebhaber verlassen und vom Manne davongejagt worden. ,, . Vom Jnlande. Durch giftig es Gas von Sprengpulver wurde Harry Beck getödtet und Henry Rydin war ebenfalls dem Tode durch Erstickung nahe. Beide waren Grubenarbeiter in den Minen der Ehippewa Eopper Company in Douglaß County, Minne., Ungeachket der Warnungen Rydin's ging Beck doch in den Minenschacht hinab, nachdem kurz vorbei in demselben Sprengungen vorgenommen worden waren. Rydin folgte ihm, um ihn zu retten, doch wurde er auch von dem Gas öetäubt, aber noch rechtzeitig herausg:--bracht. Als man Beck heraufholte, war er schon eine Leiche. Ein Rassen- Conflict ist in dem Städtchen Palmyra. N. I., ausgebrochen. 'Vor Kurzem wurden mehrere weiße Bewohner von j$eiß kappen- mit Brandstiftung bedroht, wenn sie die in dem Städtchen wohnhaften Neger nicht verjagen würden, und Letztere wurden auf ähnliche Weise bedroht, falls sie sich nicht entfernen sollten. Man war geneigt, die Drohungen für einen schlechten Scherz zu halten, allein die Weißkappen" haben

mit der Ausführung ihrer Drohung.'n begonnen. Eine awße Scheune auf der Farm des Martin Saabve wurde nebst den darin enthaltenen GetreideVorräthen und Ackerbau - Gerathen durch Feuer zerstört, das augenscheinlich von Brandstiftern angelegt worden war. Das WohnbauZ des Farmers rourdc nur nach großen Anstrengungen der Feuerwehr gerettet. Die Bewohner von Palmyra haben jetzt ein Sicherheits - Comite zum Schutze gegen die Weißkappen" organisirt. Daß die 70jährige Wittwe Mary Krennerlein etwa dreißig Katzen in ihrer Wohnung in HobVen. N. I., hielt, ärgerte ihren Landlord Mbert Wagner nicht wenig. Wegner ist selbst eine Katzenfreund, aber die dreißig Katzen der Krennerlein sind selbst ihm eine zu große Dosis. Die Thiere sollen ein Gemeinschaden erst'.r Güte sein und in der Nacht Concerte anstimmen, für die selbst der enragir teste 'Musiklieöhaber kein Verständniß hat. Auf die Erfahrung hin. daß d:r Landlord sie mit ihren dreißig Katzen an die Luft setzen wolle, begab sich die Katzenwittwe, d. h. die Wittwe mit den Katzen, zum Friedensrichter Seymour und bat ihn um Schutz für ih Rech te". Zwei ihrer Lieblinge, die sie in einem Korbe hielt, bildeten ihre Eskörte. Während sie mit dem Richter sprach, erschien der Landlord und verlangte e'men Exmissions - Befehl gegen Wittwe und Katzen. Der Richter ver wies die Parteien vor das Distrik'tsge richt. Als Frau Krennerlein sich zum Verlassen des Gerichtssaales anschickte. entsprangen ihre Lieblinge dem Korbe und konnten erst nach aufregender Jagd dingfest gemacht werden.

In Folge eines schlechten Scherzes ist Nea?l'B?yd. ei hübsches junges Mäda;cn in Nome. tcn Raserei befallen, und ihr Liebhaber, Paul Laird. zum Selbstmörder geworden. Pearl hatte sich häusig damit gebrüstet, daß nichts sie in Furcht versetzen könn:, und Laird hatte, um ihren Muth auf die Probe zu stellen, die Hand eines todten Eskimos in ihr B:tt gelegt. Als sie die Todtenhand sah. verfiel sie in Raserei, sprang auf das Bett und zerfleischte die Hand mit ihren Zähnen. Laird, der den Vorfall durch das Fenster beobachtete, fiel zuerst in Ohnmacht, und als er wieder zu sich kam, jagte er sich eine Kugel 'durch das Hirn. EinemVerbrechen ist in aller Frühe der 75jährige Chas. Gruß, ein Geizbalz, welcher unweit von Woodstown, N. I., wohnte, zumOpfer gefallen. Gruß hatte die Gewohnheit, mit seinen Reichthümern zu prahlen und erzählte in Gegenwart mehrerer Männer, daß er $375 in Gold im Hause habe. Am folgenden Morgen stand sein Wohnhaus in Flammen. Das Feuer wurde von der Feuerwehr gelöscht, ehe das Haus völlig niederbrannte. Bei einer Untersuchung des Gebäudes fand man Gruß' Leiche auf der Hausflur liegen. Er hatte eine Kugelwunde in der Brust und dazu war sein Kopf eingeschlagen. Das Haus war vollständig ausgeplündert. Offenbar haben Raubmörder den Unglücklichen erst getödtet. dann beraubt und, um ihr Verbrechen zu verdecken, -das Haus in Brand gesteckt. Drei Neger sind der That verdächtig. S' ist bekanntlich Alles schon 'mal dagewesen, und daß junge Mädchen mit dem Kutscher des Papa's durchbrennen, gehört erst recht nicht zu den Seltenheiten. Daß aber eine bildhübsche. 19üihrige Blondine, dazu noch Erzieherin einem vornehmen Hause, mit dtt jeder angehende EcinmiZ oder selbst Millionärssohn um's Leben gern

für einig Woche auf Reisen gegangen wäre, sich einen vierzigjährigen, kohlschwarzen Negerkutscher, der Frau und' fünf Kinder hat. zu ihrem Begleiter aussucht dieser unerhörte Fall hat sich ln Norfolk. Va..' zugetragen. Der Neger heißt .William Morse. Das Mädchen kam vor einigt Zeit-aus England und nahm eine Gouvernantenstelle bei Frau Shields an der Duke Straße an. Morse fuhr oft Gäste nach dem yause und lernte die spleenige Engländerin kennen. Sie hatten manchmal geheime Zusammenkünfte und sind jetzt nach unbekannten Regianen verduftet. Vor wenlgen Jahren noch der Gatte einer italienischen Herzogin und im Genuß der Zinsen eines Vermogens von 57.000.000, heute aber ein einfacher Matrose m Onkel Sam's Bundesmarine mit einer Löhnung von $13 monatlich diesen gewaltigen Schicksalswechsel hat Edward L. Dwyer erfahren, der sich zur Zeit an Bord eines Transportdampfers auf dem Wege nach den Philippinen beslndet. Dwyer wurde vor 42 Jahren in Connecticut geboren. Anfangs der 80er Jahre ging er nach Mexico, wo er sich im Bergbau Geld erwarb, das bei Weizen - Spekulationen wieder verlo ren ging. Es gelang ihm dann, englische Kapitalisten für mexikanische Grundspeculatlonen zu gewinnen, worauf er das hierbei Erworbene bei Grundspeculatlonen m Florida verlor. Auf einer Reise durch Florida lernte er die 73 Jahre alte Herzogin Te Castellanie, eine geborene Tomeio aus Brooklyn. kennen. Die Alte fand Gfallen an dem blühenden jungen Mann, und heirathete ihn trotz des Widerspruches ihrer Kinder und Enkel. Nach sechsmonatlicherEhe verschied sie. nachdem sie aber vorher ihrem Manne $350,000 geschenkt hatte. In dem Testament war er nicht bedacht worden. Mit dem ihm geschenkten Gelde spielte Dwyer abermals in Weizen, aber er verlor Alles. Vor zwei Monaten ließ sich der Mann in Harrisburg, Pa.. für die Marine anwerben. Seitens einer speziell.'i Expedition des American Museum es National History" in New York fc:r den jetzt unter Führung von Raymond Harrington die Muschel - Hügel von Weir Creek. Throggs Neck, auf Ueberbleibsel aus der vorcolumbischen Indianerzeit untersucht. Diese Hügel verdanken ihre Entstehung sozusagen dem Münzamte der Küsten - Indianer, denn hier wurden aus den Muscheln die unter dem Namen Sewan bekannten Wampuni - Münzen der Ureinwohner Amerika's hergestellt. In diesen Münzwerkstätten" wurden die geüogenen Theile der Muscheln abgeschlagen. so daß ein flaches rundes Stück übrig blieb, das jn der Mitte durchbohrt wurde, da die Rothhäute in Ermangelung von Hosentaschen ihr Geld an einem Stricke herumzutragen pflegten. Selbstverständlich bergen diese Haufen eine Anzahl von aus jener Zeit stammenden Gegenständen, die dort verloren oder weggeworfen und später mit den Abfällen bedeckt wurden Man hat dort außer Pfeilspitzen, Perlen. Geschirr undPfeifen auch prähistorische Skelette gefunden und bald wird eine ansehnliche Sammlung davon im Westlicben Flügel des Gebäudes aufgebaut werden. Als wichtigster Fund Wird bis jetzt ein Kupferkügelchen angesehen, aus dessen Vorhandensein man auf die Benebunaen zwischen den Küsten-Jn-dianern und denen des kupferreichen Lake Superior einen Rückschluß rna chen zu dürfen glaubt.

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