Indiana Tribüne, Volume 24, Number 27, Indianapolis, Marion County, 15 October 1900 — Page 3
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V HumcreNz von Friedrich Thieme. Qs finz an zu regnen. . . . Profeizcr Grübler griff zuerst te fcenflich nzdi tiv.tm neuen Cylinder und dann fürsorglich nach seinem Negenschirrn. EinRezenschirm ist bekanntlich das beste Schutzmittel gegen unUebsanie Anfe.ichtung von oben, und icarum sollte sich jemand, der im Besitze dieses Schutzmittels ist, den Kopf oder noch schlimmer den Cylinder waschen lassen? Zu seiner Bestürzung entdeckte Professor Grübler jedoch, daß -er leider nicht im Besitze dieses Schutz,5nittels sei. Und warum nicht? Laienhafte Frage: Wenn ein Professor keinen Negenschirm hat, so hat er ihn eben stehen lassen. Richtig! Der Professor entsann sich, daß er schon seit sechs Wochen den betreffenden Gegenstand unter seinen beweglichen Vermögensstücken schmerzlich vermisse und sich die 'Abstellung dieses empfinolicben Man.els schon ein dutzend 23? a! vornotirt Ziabe, ohne indessen den gewünschten Effekt dadurch heröeizufübren. Rathlos blickte er sich um. Da znachte er die erbaulicte Entdeckung, daß er sich gerade vis-a-vis einem -Schirmzeschäft befand. Mit raschem Entschluß hineinstürzen und sich in den Besitz eines hocheleganten seidenenParapluies setzen, war für unseren Professcr das Werk von fünf Minuten. 'Dann schritt er wohlzemuth einige Straßen weiter. Ta erblickte er Fräulein Lozelmann, eine reizend: junge Dame feinde Bekanntschaft. Nun, Prosessor Grüner war noch jung, erst neunundzwanziz Jahre, unoerheirathet. und unter solchen Umständen kann auch ein Proeor galant zein. Dazu kam. daß er daZ Fräulein im Stillen anbetete und längst sckwn in seinem Gehirn zwischen Logarithmen und Quadratwurzeln nach einer Möglichkeit forschte, mit ihr näher bekannt .zu werden. Wie ein Blitz durchzuckte ihn der Gedanke, dß die ersehnte GeZegenheit jetzt erschienen sei. Denn gibt es wohl eine bessere Gelegenheit, als diejenige., die sich durch Gewährung ritterlichen Rezenschirmschutzes daröietet? Und Fräulein Vogelmann entbehrte offenbar eines Schirms, während das edle Naß von oben in ganz "bedenklichen Tropfen herabstürzte. Höflich grüßte der Professor, höflich wurde er wiederzegrüßt. Da faßte er Muth. Sie verzeihen, verehrtes Fräulein, es regnet so darf ich mir die Freieit nehmen, Ihnen den Schutz meines Äegenschirtns anzubieten?" Danke für Ihre Liebenswürdigkeit, Herr Professor, aber ich bin selbst im Vesitz eines Schirms." Der Professor machte ein höchst'??stauntes G-esicht. Wo haben Sie ihn denn?" Hier ich habe ihn bloß nicht aufgespannt, weil ich ja doch gleich zu Hause bin." Dabei zog die junae Dame 'ihren eleganten leichten Schirm unter 'dem ihn verhüllenden Mantelct hervor. Dann f:lich" bemerkte er ver legen. Aber Sie selbst. Herr Professor .rief Fräulein Vogelmann lachend, ha en ja keinen Schirm!" .Ich? Ich habe mir eben erst" er Ehielt inn: und forschte ebenso ngestrengt als vergebens nach dem neu:rn)orbenen Gegenstand. Wahrhaftig fatal, ich habe ihn gelauft, aber vergessen mitzunehmen " . Da gehen Sie nur gleich noch ein raal zurück und holen Sie ihn." Ja. trenn ich nur wüßte, wo ich ihn gekauft hatte," brummte Grübler ver drießlich. In welcher Straße war es denn?" Das weiß ich leider auch nicht mehr." Aber Sie können doch nicht in dem 'Regen nach Hause g$en Sie wohnen s? weit wissen Sie was, Herr Professor, begleiten Sie mich die paar Schritte, ich leihe Ihnen meinen Schirm." Der Professor war tl zufrieden höchst beseligt ging er mit dem Schirm Izer jungen Dime nach Hause. Was ,lag ihm an seinem eigenen verlorenen ."Parapluie? Hatte er doch mit Rosa Äogelmann angeknüpft, das war die Hauptsache. Um den errungenen Vortheil nicht wieder aufzugeben, gedachte tz, ihr den entliehenen Schirm höchst eigenhändiz zurückzubringen. Am nachsten Tage hatte er indessen Abhaltung, so machte er sich am zweiten Tage Vormittags zehn Uhr auf den Weg. Das heißt, er wollte sich auf den Weg madHn. aber wo war der Schirm, den er der jungen Dame mit herzlichem Dank zurübrinzen wollte? Ja, wo? Geliern Mittag hatte er ihn noch gehabt. Wo war er denn nur inzwischen gewesen? Richtig, auf der Universi tätsbibliothek! Sofort eilte er hin. um nach der verlorenen Kostbarkeit zu fragen. Habe ich nicht gestern meinen Schirm stehen lassen?" . - Ein Sctirm steht allerdings da, Herr Professor ich habe nicht gewußt, daß il der Ihrige ist." Jawohl, es ist der meinize danle." Gott sei Dank, er hatte ihn wieder! Was hätte Rosa von ihm denken sei l?n. wenn er das ihm anvertraute Hei lizthum mit so ausfälliger Mißachtung!
Ti: Negenschirn!
behandelt hatte? 'Tcynellen Schrittes! raliunz: wanderte tz nach dem Hause, wo sie! .Vor einiger Zeit von einem Profesmit ihrer Mntter, einer verwitweten' sor ein Schirm stehen gelassen. Gegen Stau Kirchenrath, wohnte. Beide -Da- Belohnung abzugeben l - Straße 61"
men befanden sich zu Hause und der Professor wuroe mit großerFreundlich keit empfangen. So nehmen Sie denn", sagte er. indem er die Entdeckung mackte, bis er die feierliche, für diesen edlen Zweck wohleinstudirte Ansprackie im Stt-jen blick, da er Rosa gegenüberstand, vergössen hatte so nehmen Sie denn mit gerührtestem Dank den Schirm zurück, den Sie mir so freundlich geliehen haben." Er hielt ihr die Hand mit dem Schirm entgegen Rosa lachte hell und laut. Herr Professor, das ist ja gar nicht der meine." Richt?" Er sah höchst bestürzt aus. 'Keine Ahnung der mein: war erstens ein Damenschirm und das hier ist ein Herrenschirm zweitens war der meine schwarz und der hier ist graublau, drittens war der meine neu
uno dieser ist total verschoben. Welches Malheur! Natürlich entschuldigte er sich, dann ließ er sich das genaue Signalement des richtigen Schirms geben, worauf er die Damen mit dem Entschluß verließ, sofort Ersatz zu schaffen, da er auf das Wiederzumvorscheinkommen des verlorenen Objects doch nicht gut warten konnte. Zufällig gerieth er in die Handlung, wo Rosa ihren Schirm gekauft hatte. sz dan e? qan aenau denselben erhielt., Freudestrahlend eilte er zu seiner Angeöeteten, glücklich, sie wiedersehen zu können und seine Verpflichtung abzutragen. Man unterhielt sich wieder vortrefflich; Rosa war geistooll gewesen, lustig, eine Stund: rann im Fluge dahin, der Professor schwelgte im siebenten Himmel aber als er nach Hause kam, hatte er den Schirm prompt wieder mitgebracht. Aergerlich rannte er auf und ab war es denn aber nickt auch zum rasend werden? Wo er nur hinkam, ließ er die Schirme stehen, die er wieder hätte mitnehmen müssen, und nun. wo er den Schirm hätte siehenlassen dürfen, nein sollen, n:in müssen sogar schleppte er ibn wieder mit fort. Was blieb ihm übrig, als am näcbtten Tae seinen Besuch zu wiederholen? Gestern hatieer im Eifer des Gesprächs ganz vergessen, vom eigentlichen Zweck seines Besuchs zu reöen, heute nahm er sich zusammen; er kam sofort darauf, entschuldigte sie? und mußte zu seiner Schande ge stehen, daß er den fatalen Schirm z: Hlluse gelassen habe! Mutter undToch ter lachten herzlich, man lud den Pro jt0T zum sieoerrommen ein, da er Rosa gern einmal singen hören wollte, und er versprach, dann unter keinen Umständen wieder den unglückseligen Rezenabhalter zu vergessen. Trotz feierlicher Zusicherung kam ihm natürlich der Schirm doch wieder aus den Gedanken, die Damen wollten auch nicht daran erinnern, schließlich wurde der Sache gar nicht mehr erwäbnt. Die geheimnißoollen Beziehungen Professor Grüblers zur Familie Parapluie waren damit jedoch noch nicht abgethan. 5ines Tages schickte man von der Bibliothek, der wahre Ei genthümer des damals dem Professor ausgehändigten Schirmes habe sich aefunden und forderte ihn zurück. Ja. wo war der nun? Anständig, wie er war, lauste der Professor einen neuen, und da er. trotzdem er innerhalb der in Frage stehenden vierzehn Tage drei Regenschirme acquirirt hatte, für seine erson noch immer ohne Regenschutz ar, so legte er sich selber auch einen neuen zu, den er sich diesmal klüglich nach seiner Wohnung schicken ließ, um nicht wieder zu verlieren, was er noch gar nicht besessen. Die Zeit verging der Regenschirm hatte seine Schuldigkeit gethan, der Professor war mit Rosa bekannt geworden, er verkehrte täglich dorr, derlobte sich, ndlich heirathete er. Vierzehn Tage waren den jungen Leuten etwa seit der Begründung der eigenen Wirthschaft verflossen, als Rosa, das Muster einer guten Hausfrau, die Sachen ihres Mannes revidirte. Was fand sie da ganz , hinten in einer Ecke des Kleiderschranks? Ihren das heißt, den seiner Zeit für sie gekauften Schirm. Als sie am nächsten Tage ml ihrem Gatten einen Laden betrat, um etwas einzukaufen, holte der Inhaber hinter dem Ladentisch einen Schirm hervor, den er dem Professor mieden Worten überreichte: Haben Sie vielleicht vor längerer Zeit diesen Schirm stehen lassen. Herr Professor?" Der Professor schüttelte den Kopf, er erinnerte sich nicht, kannte den Schirm euch nicht, aber Rosas sicherer Blick identdfizirte ihn auf der Stelle: es war der Bibliotheksschirm. , Zwei Tage später betrat der Professor mit seiner Frau daZ Schirmgeschäft wZeder, in dem er sich einst den neuen Schirm gekauft hatte, den er dann mitzunehmen vergaß. Der liebevolle Ehemann wollte seiner geliebten Rosa einen prachtvollen Mode -.Sonnenschirm erstehen. Bei seinem Anblick rief der Verkäufer verwundert: Ach, Sie sind ja der Herr, der den Schirm gekauft hat und stehen ließ!" und brachte den längst verloren geglaubten zum Vorschein. Rosa amüsirte sich köstlich. Run des Spaßes halber gedachte sie zu versuchen, ob sie nicht auch ihren ersten Schirm, den sie dem Professor geliehen und der ihr als historisches Andenken werthvoll war, zu ruckerhalten könne. Unverzüglich erlich sie folgende Annonce in lxr Lo
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