Indiana Tribüne, Volume 24, Number 26, Indianapolis, Marion County, 14 October 1900 — Page 11
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, ?!e Pültc. 5Zon Tiesdor Wildh gen. Franz war zwölf Jahre alt. sein Bruder Tom um elf Monate jünger. Sie waren, wie man zu sagen pflegt, besserer Leute Kinder, ihr Herr Batersaß sogar im Rathe der Stadt. Ta für waren die zwei Jungen aber nicht verantwortlich zu machen, sie Hütten ohnehin schon genug auf dem Gewissen. k?ranz und Toni waren der Stolz ihrer Jrau Mutter, nur manchmal, wenn sie's gar zu bunt trieben, rief sie schnaufend und mit hochaeröthctem Ge-
sicdt: .Kott sei Tank, daß ich nur die Zwei hab'!7nanz und Toni kzätten nämlich ganz gut sechs jüngere Geschwister ha den können, wenn diese es nicht vorge zogen hätten, der Reihe nach gleich nach ihrer Geburt da? Zeitliche zu segnen. Seinen Fond? von Ungezogenheit scheint fedeö der verstorbenen Kinder den beiden ältesten Geschwistern ver erbt zu haben. So bekamen im Laufe der Jahre Franz und Toni eine Menge Ungezogenheit zusammen; und weil der Herr Vater, der öl? Stadtrath das wissen mußte. immmer sagte: .Wa5 ein rechter Bub ist, muß schlimm sein!" wucherten sie mit ihren Pfunden. Weil aber der Herr Bater selten zu Hause war und weil die Äuben,so oft, oder besser: so selten sie mit ihm zusammenkammcn, einer für ihr Alter ganz demerkenswerthen Ver stellung sich befleißigten und dreinschauten, als konnten sie nicht bis fvünf zäh. len, waren sie dem Herrn Vater nie schlimm genug, und nannte die gelegent lichen Magen seinerLrau. sowie jene der Lehrer und Nachbarn Uebertrei bungen. aus die nichts zu geben sek ÜedrigenZ.- meinte er, dürften sich die Söhne eines Etadtrathes schon einmal etwas herausnehmen, auch .den Lebrern gegenüber, oie ohnehin nicht wissen, wo sie mit ihrem Tünkel hinaus sollen." Gegen Lehrer hatte der Vater und Stadtratb eine angeborene Aversion, und diese war durch die Erb schast de? BluteZ auch auf seine beiden Söhne gekommen. Alles zusammen genommen waren Franz und Toni so recht zwei Musterknaben; aber es brauchte lange, bevor der Herr Stadt rath hiervon überzeugt wurde. Ta5 war dann freilich der chmcrzuch)te Tag seines zwischen dem Stadthause und der Weinstube hin und herpen delnden TaseinS. Ter Herr Stadtrath gehörte nicht zu jenen Repräsentanten, die nn RathhauSsaale energische Reden halten und in den Wirthshäusern renommiren, während zu Hause de? Pantoffel Iah resregent ist, wie daS dem Vernehmen nach häufig vorkommen soll. Nein, der Herr Stadtrath fand seine Stärke im Schweigen. Die? übte er mit einer Beharrlichkeit, die ihm die Liebe aller seiner Kollegen, gewiß aber die Liebe Jener eintrug, die ihre Gedankenar muth ununterbrochen hinter vielen, wenn auch nicht immer logisch gefügten Worten zu verbergen trachten. Und weil der Herr Stadtrath diese Tugend auch zu Hause übte, wurde er von seiner Gattin angebetet. Wa? er schwieg, war gut, waZ er unterließ, war in der Ordnung. Mochte er daZ Heimkom men noch so sehr versäumen um den Preis. Frau Stadtrath- genannt zu werden, nahm sie das als selbstver ständlich hin und unterdrückte die schön sten Gardinenpredigten, die. wie jedem Welbe auch lyr lm Busen schlummer ten. (5s klang etwas wie Hoheit aus ibren Worten, wenn sie von ihrem Manne, dem Herrn Stadtrath, sprach; sie ahnte nicht. daßiFranz und beson derS Toni Lust daran fanden, ihren Ton bis zur Karrikatur verzerrt nach zuahmen und so sowohl den .Herrn Vater- als sie selbst in unerhörter Weise zu verspotten. Es machte ibr großen Kummer, daß die beiden Buren für die besondere Lebensstellung ibreS Vaters kein Verständniß hatten, daß das von Wein und stiller Majestät durchleuchtete Antlitz deZ Vaters nur wegen der darin thronenden bläulichroth schimmernden Nase Eindruck auf diese Knaben machte. Franz hatte sich ein eigenes Heft angelegt, in dem er die wechselnde Färbunq der väterlichen Nase mit Pinsel und Wasserfarben von ?it zu Zeit firirte. wozu er dann je desmal das Datum setzte. Aber daß ihr Mutterstolz so sehr beleidigt werden könnte wie an dem Tage, der auch dem Vater der schmerzlichste wurde, wie hätte sie dies zu ahnen vermocht? Und doch ! Das Schweigen deS Herrn Stadtra thes hatte jüngst die Ehre der Stadt ge rettet. Er war Zeuge gewesen, wie der große Huud des Herrn Bürgermeisters e!em Metzger einige Rostbraten davon getragen hatte. Da der Metzger auch dem Gemeinderathe und zwar der Op Position angehörte, nahm er - die Gele genheit wahr, darob dem Bürgermei ster Eins am Zeug zu flicken. Dabei berief er sich auf unseren Stadtraih, der dieser traurigen Scene angewohnt babe. Was aber that unser Stadtrath? Er schwieg! Als der erzürnte Metzger aber nicht ablief und immer wieder die Jeugenschaft forderte, erhob sich der Vater der zwei Musterknaben und sagte nichts weiter als: Ich halte es unter meiner Würde zu antworten.Man applaudirte, , man jubelte ihm zu. und nach der Sitzung drückte der Bürgermeister dem Herrn Stadtrath die Hand und nannte ihn daS .Muster unentwegter Pflichterfüllung-. Ein paar der intimsten Freunde deS Bür germeisterS beriethen, ob nicht zu Ehren unseres Stadtrathesein Bankett veranstaltet werden sollte. Wie stolz war da ie fältln! Zum ersten Male regte sich in ihr der Wunsch, daß alle ihre Kinder am Leben wären, um mit ihr auf ihn. den Gatten. Vater und Stadtrath stolz sein zu können. Sie faßte einen Entschluß. Vor we nigen Tagen erst war da Standbild eines großen ManneS auf einem der Plätze enthüllt worden war ihr M rnn nicktauch ein aroker?!,Ia:und auch er
sollte sein Denkmal haben, wenn es auch vorerst noch nicht öffentlich aufgestellt werden konnte, sondern fein bescheiden in einer Zimmerecke, deren Kahlheit si.' ohnehin stets gestört hatte. Und wie sittlich würde der Anblick der Büste des BaterS auf Zdie beiden Knaben wirken! So hatte sie denn endlich auch ein de fonderes Geburtstagsgeschenk fü? den Gatten gesunden; siedrauchte nicht wie der seinen Vorrath an HcuZschllheN, Hauskappen und Schlafröcken zu ver mehren. Wie gut sich das traf: Da stand in der Zeitung eine Annonce, daß
Einer nach Photographien, ohne beruf störende Sitzung, Büsten in jeder Grö ße anfertige und dillig auch noch! Für die heimische Kunst muß etwas ge than werben: Der Mann sollte die Bü ste liefern. Und dabet malte sich die ütclü ladt raty im Geiste die Enthüllungsseier aus. Ihr Ehrgeiz stieg ins Ungemes feue : Die ganze Stadtvertretung war anwesend, und der Herr BürgerMeister selbst hielt eine Rede. . . . ! Die Seligkeit des Vorempzmdens verwirr die Frau stadtratb.- Vollends aver verlor sie den Kopf, als der Herr Bär germeister wenige Tage vor dem Ge durtttage des Gatten ihr einen Besuch machte und bei dieser Gelegenheit die fertige Büste in Augenschein nahm. (r nickte gnädig mit dem Kopfe, bedauerte, daß ihm der Künstler nicht vorge stellt werden könne, und sagte endlich: .Ader da müßte doch eine Enthüllung?' feier veranstaltet werden !" Man kam überein. daß der Herr Bürgermeister unter Anwesenheit der ältesten Mitglieder des Gemeinderaths die Enthüllung selbst vornehmen würde. Franz und Toni hatten das an der Thüre erlauscht. Sie waren empört darüber, daß dies Alles hinter ihrem Rücken geschehen war; ihnen, den eige nen Söhnen, hatte man den Anblick dcr edlen Züge ihres VaterS versagt! Selbst als die Mutter, durch die jage de? Bürgermeister? dem irdischen Getriebe entrückt, ihre Söhne an sich preßte und thränenden AugeS ausrief: Was habt Ihr für einen Vater!-, fühlten Franz und Toni vorwiegend Entrüstung darüber, daß die Mutter ihnen noch im mer nicht die Büste zeigen wollte Und der große Tag war erschienen. Der Herr Stadtrath wußte sich kaum zu fassen, als der Bürgermeister und einige Stadträthe im feierlichen Frack bei ihm erschienen. Da wurde die Thür des Salons geöffnet, vom Klavier er klang ein feierlicher Marsch. Was sollte das Alles? Der Bürgermeister und die Stadträthe traten an einen in graue Leinwand gehüllten, von Pflanzen um gebenen Gegenstand im Hintergrund des Zimmers. Die Frau Stadtrath hielt ihre zwei Söhne an den Händen und hatte feuchte Augen? .Du Muster der Bürgertugend,- be gann der Bürgermeister, .die großen Thaten des Menschengeschlechtes ver zeichnet ttlio mit eisernem Griffel im Buche der Geschichte: was wir Gutes thun, bleibt der Nachwelt erhalten. Ader nur zu oft geht das Andenken Derer, die in stiller Pflichterfüllung sich verbergen. Denen, die nach uns kom men, verloren, so daß man sich am Ende seiner Tage fragen möchte wozu hab' ich gelebt? Vor diesem Schicksal, Freund sollst Du bewahrt bleiben. Glicht die Liede Deiner Gattin und Dei. ner wohlerzogenen Söhne allein strebt Dir zu, die Männer, mit denen Du die Geschicke unserer geliebten Vaterstadt leitest, die ganze Bürgerschaft hat Dich in's Herz geschlossen! Und darum stehen wir heute vor Dir, denn in dieser Stunde sollst Tu uns zum zweiten Male gegeben werden.Ter Herr Stadtrath blickte verwundert bald aus die Gattin, bald aus den Bürgermeister, sein Blick streifte mit Zärtlichkeit seine beiden Buden, die ihre frömmsten Gesichter machten. Der Bürgermeister aber schilderte in bewegten Worten die Verdienste des Stadtrathes und vergaß selbst des tü ckischen Metzgers nicht. Tann, .dem Schlüsse seiner Rede zueilend-, rief er: .Und so falle die Hülle, und das Denk, mal, das die Liebe gestiftet, sei fortan in diesen Räumen das Wahrzeichen Deiner unvergänglichen Thaten als Gatte und Vater, als einer der angefe hensten Bürger unserer geliebten Va terstadt! Hoch! Hoch! und zum dritten Male Hoch !- Vom Klavier erbrauste eine Jubel Hymne, die Hülle fiel, Aller Augen blickten gespannt da. Rufe des Entsetzens, ein markerschütternder Schrei von den Lippen der Frau Stadtrath. Was, war das?! Welcher Hohn, welche Blamage! Von dem schwarz glänzenden Sockel blickte das Bildniß eines Branntweinbruders. Aus dem Kopfe emen schäbigen Lodenhut, zwischen die Lippen, Me leicht geöffnet waren, einen Zigarrenstummel, mitten im Cesichte aber ein bläulichroth leuchtender Vor sprung so blickte die Büste in den festlichen Raum. Der Bürgermeister und die Stadträthe, die das Lachen kaum meistern konnten, empfahlen sich rasch, dem Gefeierten war, als fühlte er aus ihren Händedrücken beschämen deS Mitleid. Die Mutter kauerte in einem Winkel, Franz und Toni wollten stch gerade drücken. ..Sprachlos stand der Herr Stadtratb' m der Mitte des immerS, dann ersah er seine Buben und war mit zwei Schritten be: ihnen. Sein Mund blieb auch jetzt stumm, aber seine Hände sprachen,, nach den Weh laulen, die den Raum erfüllten, eine kräftige Sprache. DaS ist die tragische Geschichte von der Ceburt5tazsbüste und von den zw i Musterknaben des StadtratheS, der den Glauben an die Bravheit seiner Söhne just an seinem Ehrentage verlieren mußte. Kinvermunv. Karl: .Papa und Mama haben sich schon wieder gezankt! Emil: .Ja.- Karl: Wer hat denn Unrecht?" Emil: .Ich weiß noch nicht; wollen 'mal sehen, wer 'rausgeht und die Thür am tollsten zu-schmeißt.-
Deutscher Vereins- und Logen-Kalender.
Gesangvereine, larugari Sangerchor. Jeden 1, Sonntag Geschäftsver sammlung. Probt jeden Donnerstag in 29 Süd Delaware Str. Präsident, Henry Laatz; Sekretär, Otto Jfenthal; Dirigent, I. Guntermann. Indianapolis Männerchor. Gesangprobe, gemischter Ehor, jeden Dienstag. Mönncrchor jeden Freitag Abend in dcr Manncrchorhallc. Präsi dcnt, Fred Francke; Sekretär, Rudolph Müller: Dirigent, Franz Bellinger. Monatliche Vorstands Versammlung jeden ersten Sonntag im Monate. Indianapolis (iederkranz. Probt jeden Donnerstag in dcr St. Marien Hatte, S. Delaware Str. Prä sidcnt, Fritz Weiffenbach fr.; Sekretär, Valentin Hoffmann; Dirigent, Ernst Knodcl. Monatliche Geschaftsversamm lung jeden zweiten Sonntag im Monat. V. A. und Musikverein. Gemischter Chor, probt jeden Dien stag und Münnerchor Freitag Abend im Deutschen Hause. Präsident,- George Kothe; Sekretär, I. George Müller. Dirigent, Alexander Ernestinoff. Regelmäßige VorstandsVersammlung jeden zweiten Montag im Monate. Sozialistischer Sängerbund. Probt jeden Dienstag Abend in der Columbia Halle. Präsident, Gustav Döpper; Sekretär, Louis Meyer; Dir! gent, Joseph Guntermann.' Geschäfts Versammlung jeden ersten Freitag im Monat. Südseite Männerchor. Probt jeden Mittwoch Abend in der Lyra Halle. Präsident, Albert Schröder; Sekretär, Christ. Michel; Dirigent, Joseph Guntermann. Geschäftsver sammlung jeden vierten Sonntag im Monat. Tnrnvereine. Socialer Turnverein. Versammlungen am ersten und dritten Mittwoch jeden Monats im Deutschen Hause. Erster Sprecher, Heinrich Mösch; Schristwart, Konstantin Becherer; Turnlehrer, Hugo Fischer. Südseite Turnverein. Versammlung am ersten Dienstag jeden Monats in der Südseite Turn halle, Meridian und W. Morris Str. Erster Sprecher, Henry Victor; Schrift wart, Otto Deppermann; Turnlehrer, Curt Toll. Unabhängiger Turnverein. Versammlung am zweiten Mittwoch jeden Monats in der Halle des Unabh. Turnvereins, Ecke Ohio und Illinois Str. Erster Sprecher, Joseph Keller; Schristwart, Adam Großkops; Turn lehrer, Oskar Ruther. Vorort des Nordamerikanischen Turnerbundes. Versammelt sich jeden ersten Samstag im Monat im Deutschen Hause. Erster Sprecher, Hermann Lieber sr.; Erster Schristwart, Theo. Stempsel, P. O. Box 166. Logen. Odd Fellows. Sermania Loge N o. 12 9. Versammelt sich in der Grand Lodge Halle jeden Donnerstag Abend. Frank Decke, Präsident; Henry Thoms, Se lretär. Mozart Loge No. 5 2 1. Ver sammelt sich jeden Freitag Abend. John Dietz, Sekretär. Verbesserter (Orden der ptlzias rilter. Castle 5)all, 14 W. Ohio Str. G r o ß l o g e. Versammelt sich in der Castle Hall jeden zweiten Dienstag im Februar. Columbia Loge No.8. Ver sammelt sich in der Castle 5)all jeden Donnerstag Abend. Jame? Reagan, Sekretär. Körner Loge No. 1. Ver sammelt sich jeden Montag Abend in der Castle 5)all. Aug. F. Dietz, Präsi dent; Friedrich Wenzel, Sekretär. Liberty Loge No. 5. Ver sammelt sich in Castle Hall jeden Mitt w och Abend. Gustav Kothe, Sekretär. Phönix Loge No. 4. Ver sammelt sich jeden Freitag Abend in Castle Hall. Schiller Loge No. 2. Ver sammelt stch jeden Dienstag Abend in der Castle Hall. Grden der Druiden. Germania Circle No. 1. Versammelt sich in der Druidenhalle jeden zweiten und vierten Sonntag im Monat. Octavia Hain No. 3. Ver sammelt sich jeden Montag Abend in der Druiden Halle. M. Dammel, Sekretär. - (Orden der arugari. HertbaLogeNo. 4 3. Versam melt iicü jeden weiten und vierten Sonntag im Monat. Schiller Loge No. 3 81. Ver sammelt sich jeden 2. und 4. Montag im Gebäude der Deutschen euerver sicherunqs Gesellschaft an der Süd De laware Str. Präsident, Christian Orthwein; Sekretär, John Dtetz. ZZrieda Loge No. 114. Ver sammelt sich jeden ersten und dritten Sonntag rm Monat am Nachmittage. Präsidentin, Frau Caroline. Erahardt; Sekretärin, Frl. Pauline Emhardt. Unights and kadies of onor. MarthaLoge2 3 6. Versam melt sich jeden Dienstag Abend in der Drnden Halle. John Wörner, Sekretär.
Elisabeth Loge No. 498. Versammelt sich im Morrison Block jeden Freitag Abend. nights of onor. Eureka Loge N o. 24. Ber sammelt sich jeden Freitag Abend No. 132 N. Pennsylvania Str. Germania Loge No.2tt34. Versammelt sich jeden ersten und letzten Donnerstag im Monat No. 13 Ost Washington. Str. Schiller Loge N o. 40. Ver sammelt sich jeden ersten und letzten Donnerstag im Monat No. 29 S. De laware Str. Hermanns Sölzne. C h e r u s k e r L o g e N o. 1. Ver sammelt sich jeden 2. und 4. Freitag in der Columbia hatte. Präs,. Sebastian Oeftering; Sekretär, Chas. Thielmann. Teutonia Frauenloge No. 1. Orden der 5)ermanns Töchter. Versammelt sich jeden 3. Donnerstag im Monat in der Columbia Halle. Präsidentin : Anna Du; ; Sekretärin : Agnes-Zernicke.
nrerirnyungs- unv ionstige Bereine. Alpha gegenseitiger Unt. Verein. Versammelt sich am 1. Montag im Monat im Lokal von Chris. Ellerkamp. Präsident, John Langmeier; Sekretär, Wm. Möwe. Bierbrauer U n t. Verein. Versammelt sich am 1. Sonntag im Monat in der Columbia Halle. Pra sident, Fritz Eberhardt; Sekretär, Theo. Volkert. BadischerUnt.Vexein. Versammelt sich am 2. Sonntag im Monat im Lokal von Ottmar Keller. Präsi dent, John Weindel; Sekretär, Paul Großkopf. Germania Unt. Verein. Versammelt sich am letzten Dienstag im Monat in der Jefferson Halle. .Präsident, Bernhard Thau; Sekretär, Hugo Keil. Hermann Unt. Verein. Versammelt sich jeden letzten Sonntag tm Monat im Jefferson hause. Präst dent, Gustav Merz; Sekretär, Paul Schludecker. Heimath Unt. Verein. Versammelt sich am 2. Sonntag im Monat in der Lyra Halle. Präsident, William Behrendt; Sekretär, Fr. Reinegarbe. Plattdeutscher Unt. Vere i n. Versammelt sich am letzten Montag im Monat im Lokal von Ottmar Keller. Präsident, Henry Tielking; Sekretär, Henry Deerberg. Schwäbischer Unt. Verein. Versammelt sich am 3. Sonntag im Monat im Lokal von Ottmar Keller. Präsident, Gottlieb Leukhardt; Sclrc tär, Heinrich Kurtz. Springdale gcgens. Unt. Verein. .Versammelt sich am 1. Mitt woch im Monat in Fritschcs Halle. Präsident, Friedrich Leukhardt; Sekre tär, John hildebrandt. 30er Unt. Verein. Versam melt sich am 1. Sonntag im Monat im Lokal von Michael Galm. Präsident, Christ. Schörshusen; Sekretär, Carl Schako. 3öer Unt. Verein. Versam melt sich jeden letzten Sonntag im Monat an der Ecke der Virginia Ave. und Prospekt Str. Präsident, Willhelm hoffmeister; Sekretär,. Heinrich 5öltke meier. Deutsch Amerik. Unt. Ver ein. Versammelt sich am 2. Sonntag im Monat im Lokal von Fritz Heß. Präsident, John Emhardt Sekretär, Chas. Schako. ' . Deutscher gegen s. Unt. Verein (Ost 10. Sir.) Versam melt sich am 3. Donnerstag in Futsches Halle. Präsident, Otto Schmidt; Sekretär, Ed. Jsenflamm. Schwäbisch? Damen Unt. Verein. Versammelt sich jeden 2. Mittwoch im Monat. Präsidentin, Frau Caroline Emhardt; Sekretärin, Frl. Pauline Emhardt. H. Lieber Co. Unt.'Verein. Versammelt sich jeden 3. Mittwoch im Monat in MarrS Halle, Ecke Minnesota und East Str. Präsident, Wm. Lauch; Sekretär, Wm. Schneider. B a v a r i a. Versammelt sich jeden zweiten Montag im Monat bei Ottmar Keller. Präsident, Andy Heinlein; Sekretär, John Siffl. Deutscher' Park verein. Versammelt sich am letzten Mittwoch im Monat in der Merchants National Bank.. Präsident, Otto Frenzel; Sekre tär, Paul Krauß, sr. Metzger Verein. Versammelt sich jeden ersten Donnerstag im Monat in O . Keller's Halle. Präsident, Crist. Heinrich; Sekretär, I. W.Wörner. MUitärVerein. Versammelt sich am 1. Samstag im Monat' bei Fritz Bernhardt. Präsident, Joseph Fischer; Sekretär, Andreas Voll. Südseite Schwaben Ver e i n. Versammelt sich am 2. Sonntag im Monat in der Columbia Halle. Präsident, Joseph Eggert; Sekretär, John Greiner. Deutscher Veteranen Ver ein. ' Versammelt sich jeden zweiten Sonntag im Monat im 'Deutschen Hause. DeutscherGärtner Verein. Versammelt sich zeden ersten Sonntag im Monat in der Germania Halle. PfälzerVerev. Versammelt sich am 1. Sonntag im Monzt im Lokal von Fritz Bernhardt. Präsident,, Daniel Monninger, Sekretär, Heinrich Myer. PreußenVerein. Versammm sich am letzten Sonntag im Monat in
der Columbia Halle. Präsident, Bruno Schelske; Sekretär, John Hoffmark. PionierVerein. Versammelt sich jeden dritten Sonntag im Monat' im Lokal von O. Keller. Präsident, Fritz Schrader;Sekretär,Wm.Weiland. Sachsenbund. Versammelt sich jeden 3. Sonntag im Monat in der Columbia Halle. Präsident. Theodor
hauffc; Sekretär, Hugo Keil. Bäcker Verein. Versammelt b am 1. Sonntag im Monat im Ge bände der Deutschen Fcuerversicherungs ClpftUfihriU MirKfihowt OUrndrXt fiX,t. -ytMivit,'viiuiyuvv,iyuu) Sekretär, Bcrthold Schreiber. Deutscher Gegen s. Unt. Verein. Versammelt sich am letzten Sonntag im Monat im Jefferson Hause. ! Präsident, Louis Hellmann; Sekretär,! Louis Zieglcr. VerbandDeutscherVereine! von Jndianavolis. Versam ; melt sich in dcr Männerchor Hall? jeden I zweiten Montag d s Monates. Präsi- j oent, vrm vrancke; Sekretär, I. W.Z Löper. . ' Indianapolis Schützen Verein. Versammelt sich No. 110 Süd Delaware Str. Sckükenvark an der Süd Meridian Str., südlich vom Pleasant. Nun. Präsident. Philip Japs; Sekretär, Edward A.Bretz. Westphatia Unt. Verein. Versammelt sich jeden letzten Freitag im Monat in Warwegs Halle. Ecke Mich. & BevilleAve. Präs.: Anton Wiese ; Sekr. : Heinrich Deerberg. Schweizerbund. Versammelt sich jeden ersten Sonntag im Monat in John Voxdermark's Halle. John Stoll, Präsident. Jos. Keller, Sekretär. Zweiundzwanziger Unt. Verein. Versammelt sich jeden 1. Sonntag im Monat. I. Lizius, Prä sident; Fred. Noelke, Sekretär; Wm. Kiemeyer, Schatzmeister. Arbeiter Kranken- und Ster belasse. Versammelt sich jeden letzten Sonntag im Monat im Lokal von Peter Hammerle. Deutscher Literarischer Klub. Versammelt sich jeden 2. und 4. Dienstag eines jeden Monats. Prä sident, Frau Charles M. Walker; Sekretär, Frau.Segur. Lyra Casino Klub. Versammelt sich jeden Dienstag im Deutschen hause. Präsident, Chas. Krauß; Sekretär, Äobert Keller. Brauer Union No. 77. Ver sammelt sich in Bernhart 's Halle jeden letzten Sonntag im Monat. Deutsche Tyvoaravbia Versammelt sich jeden 1. Dienstag im Monat, in Ottmar Keller's Halle Präsident. 5)enry HedderiÄ: Sekretär John König; Schatzmeister, Julius Ledig. Evang. Lutherisches Wai senhaus. Präsident, Pastor P. Seuel Sekretär, Lehrer A. Paar; Waisen vater, Wm. Jaeger. Waisenhaus: No 3310 Ost Washington Str. Deutscher Allgemeine Prot. Waisenverein. 5äll jeden zweiten Sonntag im Monat im Eourtyause seine Versammlung Präsident, Henry C. Bakemeier Sekretär, C. Henry Nosebrock: Waisen vater, Henry F. Röscner. Waisenhaus: udwcstccke State Ave. und Nebraska Str. Frauen v er ein des D. A. P. W a i s e n v e r e i n s. Versammelt sich jeden ersten Sonntag im Monat im Courthause. Präsidentin, Frau Elisabeth Schmidt; Sekretärin, Frau Minna Roepke. Deutscher Frauen hilfsVerein. Versammelt sich jeden ersten Freitag im Monat um 2 Uhr Nachmittags im Deutschen Hause. Präsidentin, Frau Fannie Tilly; Sekretärin, Frau Guüav Westing. Deutscher G e g e n s. F r a u e n U n t. V e r e i n N o. 1. Versammelt sich jeden zweiten und vierten Donners tag i:n Monat um 2 Uhr Nachmittags. Deutscher fteaens. brauen Unt. Verein No. 25. Versammelt sich jeden letzten Freitag im Monat. Frauenverein des Metzger Vereins. Versammelt sich jeden zweiten Donnerstac, im Monat in John Heffner's Lokal an dir Ost Washington Str. Präsidentin. Zrau Christ. Heinrich; Sekretärin, Fr.in Jakob Roos. P h o e b eV e r e i n. Versammelt sich jeden ersten Mitlwoch im Monat in einer verdeutsch protestantischen Kirchen der.Stadt, Nachmittags 2 Uhr. (Der Verein ist der Frauenverein des Prot. Diakonie Hospitals). Präsidentin: Frau Dora Aldag ; Sekretärin : Frau Elizabeth C. Kalbfleisch. DamenVerein des. Süd seite Turn Vereins. Versammelt sich jeden letzten Dienstaa im Mona! in - der Südseite Turnhal'e. Präsidentin, Frau Elisabeth Klink; Sekretärin, Frl. Elise Weiffenbach. Eine Fluth von Dollars 1 JlJ toa3 die kmischenIeit: W vSrzZ ungen Idneil glauben li'lFitHrZt machen wollen, da notk.V JtTx3 wr-, l weoig sei für irgendwelche ' 'S- .'11 a , l. im l r- . Plumorr rveucn. ir wissen ei natürlich besser, wenn Sie mit uns bereit in Geschäftsverbindung gestanden sind es ist nie zu spätku lernen, wenn Sie unsere Methode unk Preise nicht kennen. Wir gebrauchen nur edrlichei Altuterial und berechnen Ihnen nur ehrliche Preise. C. Anesliaöiisel & Co., 2933 Ost Ohlo Strafte. Angekommen : Cuba Papageien. Jetzt ist die Zeit um einen jungen Vog:l sprechen zu lernen, auch sind dieselben jetzt am billizsten. Ein Jeder wird garantir sprechen zu lernen. Alle andere Sorten Vögel, Käfige, Saamen usw. Junge Cm baner und Mericanische Gelb-Köpfe. C. F. Klepper, 431-433 Wässachusett, venue. zwischen Vvt und Vichigan Str?e.
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politische Ankündigungen.
Stimmt fiir Jacob lvoeßner, Nominirter Kandidat für Sheriff von Marion County. Stinttnt fnr Peter Sindlinger Nomininer Kandidat für Schatzmeister von Marion CounihZ Why try to stick things with sornething that doesn'f stick? Buy MAJOR'S CEMENT; you know it sticks. Nothing breaks away from it! Stick to KAJOR'S CEMENT. Buyonje. you will buy for"ever. Thcrc b Inothinör' as cood; MQMDÄ substituier. ' don't hfliv th MAJOtt'S RUBBER and MAJOR'S LEATHER. swe separat uvtmnr the bet. Inlt on bavUi Unu, ESTAWJSHED 8;. 15 aal 85 oent Mr bottl at all dnifrglst. B3AJOR CEMENT CO.. NEW YORK CITY. Die3nbtana ? o tr ... Erldune, egründet 1877. Tägliches Abendblatt. Frei in's Haus geliefert vom Träz.', in der Stadt und in den Vorstädten. Die beste und reichhaltigste deutsche Zeitung für per Woche. einschließlich v Sonntagsausgabe. Aufträge erden per Träger, per Telephon und per Post oder auf dtf Office entgegengenommen. Per Ps.i kostet die Tagliche Tribüne - nur QS.CIDCID per Jahr, portofrei versandt nach irgendeinen Theile der Ver. Staaten. Mit Sonu tagsblatt Q3.CIDCID per Zahr. WV WM. Beide Telepheue IM. Offices 18 Süd Ulzlzxi Str.
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