Indiana Tribüne, Volume 24, Number 25, Indianapolis, Marion County, 13 October 1900 — Page 5
Jndmna Tribtttte,. Samstag, den 13. Oktober 1900
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Air jüdischen Speistgeseize. ' In civilisirien Lündern.ist nach der OegetJiischen die 'jüdis-Küe hinsichtlich tu Auswahl die beschränkteste. Xc, wo in eilen anderen Küchen die Delicaiesscn erst anfangen, hat der Küchenzettel der jüdischen Hausfrau schon avshört. versagt ist ihr alles rcni Jäger erl.gte Wild, verbeten sind ihr Nicht nur Austern, Caviar und dic rneisten Seefische, sondern auch Aale und Knbse. Tas Schwein, das in dem Haushalte d-r Volks massen eine so große Rolle spielt, ist dekanntlich aus der jüdischen Küche af's Strengste ausgeschlossen. Nicht genug damit, ist der (Lenuß des Hintc:r:ertels sonst gestatteten Schlachtviehs verpönt. Das Fleisch allzu junger Kälber, sowie aller von einer tödtlichen Krankheit oefallener oder tödtlich verletzter oder verwundeter Thiere darf nicht gegessen werden. Aber auch damit hören die Teschränkungen nicht auf. Tie jüdische Hautsrau kann nicht in dem ersten besten Laden ein ihr zusagendes Stück Rind- oder Hammelfleisch, eine ihr preiswerth erscheinende Gans. Ente, Taube kaufen und in ihrer Küche derwenden. Geflügel wie Schlachtvieh müssen nach der Vorschrift geschachtet sein. Das geschachtete Thier wird einer strengen Veschau unterworfen. Das einwandsfrei befundene Fleisch muß auch noch rituell behandelt, es muß ihm namentlich das Blut entzogen werden. Denn jeder Llutgenuß. gleichviel in
welche? Form, ist ein Greuel! Ist ! das Fleisch so weit für die jüdische ; Küche reif, dann fangen erst die eigent- j lichen Küchenschwierigkeiten an. Zum Kochen o?er Vraten von Fleisch und aller zum Fleisch zu genießenden Eemüse, Vor- und Zuspeisen dürfen weder Butter noch 2JMch oder Sahne verwendet werden. Alle Fleischgerichte müssen in besonderen, nur für diese stimmten Küchengeräthen aufbewahrt und gekocht oder gebraten und von besonderem Tafelgeschirr gespeist werden. Selbst Löffel, besser und Gabel, die man für Fleisch und mi: Schmalz (Gänseschmalz) oder Rindertalg zubereiteteSpeiscn' braucht, dürfen nicht für Speisen verwendet werd-en, die mit Milch und Butter hergestellt werden. Für das Osterfest sind noch wieder andere Einschränkungen vorhanden. Die Osterküche ist das wahre Kreuz der jüdischen Hausfrau, die für die icht Tage eine ganz andere Wirthschaft braucht und in der Hauptsache mit Osterdrot (Mazzes), Eiern, Fleisch und uner für das Osterfest hergestellten rigenartigen Suppe aus rothen Rüben spcriren muß. Daß eine so beschränkte Auswahl ler jüdischen Hausfrau die Herstellung eines abwechslungsreichen. Küchenzettkls ungemein erschwert, wird Jeder leicht begreifen. Weitere L?eschräntun$en stellen sie noch vor andere schwierige Aufgaben. Aber in der Beschränkung zeig: stch die Meisterin, und sie muß ben mit wenig auskommen. Die Noth macht erfinderisch. Die erste Aufgabe 5r jüdischen Hau-frau ist, das Fleisch ach Möglichkeit auszunutzen, nicht nur neil sie leine große Auswahl hat, soud?rn auch weil sie, zumal in kleineren Städten, sich es überhaupt nicht immer ixschaffen kann, sowie auch weil da für sie verwendbare Fleisch Verhältnißmäßig theurer ist. Was in reicheren Landestheilen weggeworfen wird, das wrd in der jüdischen Küche noch Vielfach zu Delieatessen verarbeitet. Was die Jüdin beispielsldeise aus Milz und Därmen, beiläufig nach besonderer ritueller Behandlung, die in der Entsernung von Häuten und Adern besteht, aus dem Gänsehals herstellt, verdient die höchste Anerkennung. Den gefüllten Därmen ist noch kein genügendes Loblied gesungen worden, und der nach den mannigfachsten 'Recepten gefüllte Gänseh,'-" bei richtiger Zubereitunz selofl von sehr verwöhnten Feinschmeckern geschätzt. Das Gänseschmalz muß im jüdischen Haushalte drei Vier!el der Ausgaben der Butter erfüllen. Darum spielt die Gans auch, nament.'ich die Stopfgans. in der jüdischen Ztüche dieselbe Rolle, wie das Schwein in der christlichen. Was Israel ohne die Gans gethan hätte, vermag keine Phantasie auszudenken. Die Gans ist nicht nur Retterin des Capitols. sondein auch Retterin der jüdischen Küche. Da Fleisch knapp und theuer ist, muß großer Werth auf Zu- und Vorspeisen gelegt werden. Früchte, Gemüse. Veetabilien sind von den jüdischen Speiseaesetzgebern schrankenlos freige-geben.-Da aber auch diese noch verhältnißmäßig theuer sind, so werden Reis, Hirse, Graupe, Sago, Grieß und namentlich Mehlspeisen . verschiedenster Art viel gekocht. Die Zerstreuung über alle Länder der Eide urd die Wändelungen von Land zu Land haben das Aufhäufen von Küchenrecepten ungemein begünitigt. Zwiebel und Knoblauch sind spanische, orientalische und wohl noch egyptische Reminiscenzen. Wenigstens drücken nach dem biblischen Berichte die Juden in der Wüste ihre Sehnsucht wie nach den Fleischtöpfen, so auch nach den 'Zwiebeln und dem Knoblauch Egyptens aus. . Der Jüdin ist es geradezu zur Pflicht gemacht, den Sabbath und die Festtage durch einen guten Tisch zu ehren. Am Sabbath sollen Fleisch. Fisch und Wein genossen werdcn. Da rituell gestatteter Wein, zumal von den ärmeren Juden, nicht leicht bescbasft werden kann, haben sie sich durch Herstellung von Rosinenwein. zu helfen getoukt. Aber da sind wieder neue Be,
! sörankungen, die neue Mittel zu ersin-i nen zwangen. Am Sabbath darf nichts j ! cekocht werden.' Tls Essen für den j fsreitaqabend und für den ganzen !
ih Eamitaa mukte föcn am reitaa her- i - ' ! cestellt rcetden. Für den Freitagabend ' V ' . . . . 1 ' tonnte man sich noch leicht rel en.- as I 1 fertige Essen wurde in der Nähe des i nicht' auegelöschten Herdseuers warm gehalten oder in gewissen natürlichen Thermophoren aufbewahrt. Für den Sabbath wurde das durch Heine klassisch gewordene Schalet erfunden und ' ebenso wie das Fleisch, die Kuael. eine
; fetttriefende, süße Speise, ja der Kaffee ! wenn ein Zujammenspeisen nicht statt- ! zum Bäcker geschickt, der Alles im hei- j findet.
ßen Backofen aufbewahrte, bis man es ' zu den verschiedenen. Sabbathmahlzeii ten abholte. Der Versöhnungstag ist i gleichzeitig ein sehr strenger Fast-und ! Festtag. Volle 24 Stunden dürfen die ! Juden nichts essen und nicht einmal ! einen Schluck Wasser genießen und l ebenso wenig am Herde Hantiren. Nach L4stündigem Fasten aller, auch der weiblichen Mitglieder im Alter von ! mehr als 12 bis 13 Jahren, das ! Abendbrot, da obendrein ein feierli- ! ches sein soll, herzustellen, geht, nicht gut an. Man kocht daher bereits den ! Tag vorher Alles für den folgenden ! Abend und bereitet einige Gerichte so- , weit vor, daß, sie in kürzester Zeit frisch j gekocht werden können, so Nudeln oder j Eiergraupe, die den Tag vorher gej backen werden und am folgenden Abend ; nur auf wenige Minuten in lochendes ! Wasser geschüttet zu werden brauchen. Daß eine so eng begrenzte und streng geregelte Küche einen ' ganz j außerordentlichen Einfluß auf Ge- ! sundheit. Sitte. Wirthschaftlichkeil, ; Gesellschaftsleben ausüben mußte, w.rd ! auch Derjenige sich leicht vorstellen kön1 nen, der die dem täglichen Augenschein ! widersprechende materialistische Lehre, daß der Mensch ist, was er ißt, nur sowett gelten läßt, daß kaum noch etwas ! davon übrig bleibt. Der onhodoze i Jude liebt es nicht, zu hören, daß Mo- ; ses den Genuß des Schweinefleisches ! und anderer triefender und schwimj mender Thiere aus Gesundheitsrückj sichten, den anderer Geschöpfe aus I ästhetischen oder humanen Gründen ; verboten habe. Er läßt lieber seinen Gott den Juden den Fleischkorb höher j hängen. Alle anderen Menschenkinder werden lieber annehmen, daß das ! Schwein den Juden verboten worden i ist, weil seine Verwendung im heißen j Orient unzuträglich war. Ob Moses auch bereits d:e Trichine geahnt oder empirisch die Schädlichkeit des Schweinefleisches für die es Genießenden gekannt hat, bleibe dahingestellt. Diese obligatorische Fleischbeschau hat die Juden vor mancherlei Krankheiten 'bewahrt.' Auf die gemischte Kost, die von den Aerzten als die zuträglichste bezeichnet wird, sind die Juden durch ihre Speisegesetze geradezu angewiesen. Nicht minder groß als die gesundheitlichen sind die gewollten oder unbeabsichtigten sittlichen Folgen. Man mag gegen das Schächten sagen, was man will, die humanen Gründe, die ' das Schächtgebot veranlaßt haben, die Thatsache, daß min das- Schächten nicht dem Fleischer, sondern einem immerhin doch etwas höher stehenden Cultusdeamten anvertraut hat, - der ihm durch Segenssprüche eine gewisse religiöse Weihe verleih:, mußten norhwenvig bei den Juden Rücksicht - auf die Thiere erzeugen. Im einfachsten jüdischen Haushalt mutz die Küche mit großer Aufmerksamkeil behandelt werden. damit keine der zahlreichen rituellen Vorschriften verletzt werde. Das könnte nämlich unter Umständen sehr kostspielig und unbequem werden. Benutzte man einen falschen Löffel oder Tops,, spritzte die überkochende Milch in ein nahestehendes Fleischgericht, that man aus Versehen ein Stück Butter zu elnem zum Fleisch zu brauchenden Gemüse oder zu einer Vorspeise' dann durfte in manchem Falle die Speise nicht genossen, das Geschirr nicht mehr gebraucht werden. Man achtete darum die Frau oder Köchin, von der gewisser maßen auch das Seelenheil abying, die eine Art Priesterin des Hauses war. Es ist auch nur natürlich, daß der fromme Jude, der an so vielen schönen Dingen vorbeigehen mußte, sich an große Enthaltsamkeit und Selbsibeherrschung gewöhnte. Hatte er zu Mittag ein Fleischgericht gehabt, dann mußte er sechs Stunden warten, bis er seinen Vesperkaffee mit Milch und einem Butterbrötchen zu. sich nehmen durfte. Denn und das mag als Beispiel für die sonderbare rabbinische Logik und Consequenzmacherei dienen es ist im alten Testament verboten, das Junge in der Milch seiner Mutter zu kochen. Daraus folgert man, das Kochen jed?s Fleischgerichts mit allen Milchproducten sei unstatthaft, fowie ferner, daß bis nach vollständiger Verdauung des Fleischgerichts keinerlei Milcherzeugnisse genossen werden dürsen. Seltsamerweise nahm manes nicht so genau mit dem Fleischgenuß nach verzehrter! Milchproducten, obwohl ganz fromme Juden auch hier gewisse Grenzen zogen. Es ist begreiflich, daß den Juden auf Reisen die Ernährung außerordentliche Schwierigleiten bereiten mußte,- ganz besonders in kleinen Städten. Man kann sich denken, wie sie sich nach Hause sehnten. Wer möchte bezweifeln, daß dies sehr viel dazu beigetragen hat. die vielgerühmte jüdische. Familien - Anhänglichkeit zu fördern? Und noch eine anere Tugend erzeugt die rituelle Küche: die Gastlichkeit. Der' Fremde war am Sabbath und n den Festtagen fast
auf die Gnade der ansässigen tzlauben5g.en?ssen angewiesen. M5N ietrrtc es1als 'religiöse Pflicht und als uohüe officinrn ansehen, an solchen
jrf 1, t 4 1 fl agen fremde Einzuladen. M i durchaus nichts Seltenes, daß dort, wo f" 1 . ' v . : i f . fl2) oel oen uoen -noa) anrengioje Sitten erhalten haben, der routinirte Schnorrer, oft schrec!lich zu schauen", an der üppigen Festtäfel mit der Familie des jüdischen Magnaten" speist. Der Schnorrer muß schon außerordentllch wenig courfahig. der Magnat schon ein hypercirilisirter Snob sein, Eine sehr ernste Folge der Speisegc setze war die durch sie , bedingte Abschließung der Juden. Wenn man beten't, daß sehr viele Juden nicht einmal bei den eigenen Kindern speisen, wenn diese hinsichtlich der Speisegesetze schlafferen Grundsätzen huldigen, dann kann man sich leicht vorstellen, wie ängstlich sie sich bei Andersgläubigen von Speise und Trank fernhielten. Ein Zusammentafeln, ja auch nur ein gemüthliches Zusammensein mit Juden war geraozu unmöglich. Die Juden mußten sich zurückziehen, und sie waren nach dem Satze: Wer sich in Einsamkeit begibt, ist bald allein, von allem Verke.hr ausgeschlossen, auch wenn es keine mittelalterlichen Ghettos und modernen judenreinen" Locale gegeben hätte. Am allerschlimmsten vielleicht war die Wirkung auf das naive Volk. Der Bauer mußte den Kopf schütteln, wenn der jüdische Händler alle ihm angebotenen Bauernauts - Delicatessen: ein Glas frische Milch, saure Milch, Kase, Schinken, Wurst rundweg ablehnte. Er mußte'darin eine Beleidigung, ein Mißtrauen erblicken, sich getränkt fühlen und dem Mißtrautschen" seinerseits mißtrauen. Ziveifellos ist ein gut Theil der überall verbreiteten Abneigung gegen dii Juden auf die Sonderbarkeiten der jüdischen S?eisegesetze zurückzuführen. Diese Speisegesetze haben auch die jedenfalls nicht beabsichtigte Nebenwirkung gehabt, die fable convenue von dem jüdischen Reichthum zu erzeugen. Gewiß gibt es sehr reiche Juden. Die Masse der Juden hingegen ist, wie im Grunde nur natürlich, arm. Das wird das Volk nie zugeben wollen. Denn so wird die christliche Frau aus dem Volke sagen 'man komme doch nur in eine jüdische Küche. Diese vielen Töpfe, Schüsseln. Teller. Löffel. Messer. Gabeln müssen doch gebraucht werden, also müssen die Juden viel zu schnabuliren haben. Die gute christliche Hausfrau weiß eben nicht, oder bedenkt nicht, daß die ärmste jüdische Hausfrau Kü-chen-und Tischgeschirr für Fleisch-, anderes für Milch-, eine dritte Garnitur für neutrale Gerichte und sogar noch eine vierte für das Osterfest haben muß. , Dazu ist noch zu bedenken, welchen Eindruck der Sabbath- und Festtagstisch der Juden auf die einfache christliche Nachbarin machen muß, die keine Ahnung hat, welche Entbehrungen jüdische Familien sich die ganze Woche auferlegen, um den Sabbath das Jahr hindurch und die Feste würdig zu feiern. ' So haben denn die jüdischen Speisegesetze den Juden als Schutzwall gegen Krankheiten und wirthschaftlich, sittlich und selbst ästhetisch, als Erzieher gewirkt, andererseits aber auch sie unglaublich eingeengt und abgesondert. m m m Mit einem Gesammtprsduct von 78,000,000 Vushels steht Kansas auch in diesem Jahre wieder an der Spitze unserer Weizenstaaten. Die Eisenbahnen können die Weizenmassen nicht schnell genug befördern und Tausende von Bushels liegen im Freien, des Transportes nach den östlichen Märkten harrend. Wenn das ganze Product auf -einmal befördert werden sollte, so würden 139,125 Frachtwaggons nöthig sein oder ein Frachtzug, der von Kansas City bis nach Buffalo, N. Y., eine Strecke von taufend Meilen reichte. Agenten von Blitzableitern haben in Point Pleasant. W. Va.. eine reiche Ernte unter Denen eingeheimst, die nicht alle werden., und die Farmer der Nachbarschaft um mehrere Hundert Dollars beschwindelt.' Hugh Jordan von PointPleasant unterzeichnete eimn Contract für $1.50 für einen vollständigen Blitzableiter. Als derselbe eingerichtet war, präsentirten ihm die Leute seinenWechsel über $180 und er bezahlte als Compromiß $100. Peter Schweizer von derselben Nachbarschaft war ein anderes Opfer, der Schwindler. Er unterschrieb einen Contract für $3 und fand später aus. daß dieser in einen Wechsel über $260 ven?andelt worden war. Er benachrichtigte feine Bank, aber der Wechsel wird jedenfalls in die Hände eines unschuldigen Dritten gerathen und schließlich von dem Aussteller bezahlt werden müssen.' . n i.i Deutsche Massen-Persamm-lung in der Phönix Halle, Ecke Meridian und Morris Ttr.. am Samstag, den 13. Oktober, Abends 8 Uhr. Der Slchtb. Jacob Ingenthron aus Illinois, wird die poli tischen Tagcsfragen besprechen.
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