Indiana Tribüne, Volume 24, Number 24, Indianapolis, Marion County, 12 October 1900 — Page 2
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jei 2 Jndiana Tribune, Freitag, den 13. Oktober 10 J0
Vakteriologlsche Neinigung der Avpäfser.
Die Anlage städtische: 2BaftarcxIc hat überall ine sehr bedeutende Steigerung des Wasserttrbrauchs zur F?lge gehabt und dadurch ist die Frage brennend geworden, auf n?elche Weise das verunreinigte Waffer cm besten abzuleiten sei, UM dem Eindringen desselben in den Lodiu und der Verunifinigung des letztern entggenzuwirlen. Eo folgten auf die Anlagen einheitlicher WJfferversorgung in den Städten bald und nothwendig die Anlagen planinäßig-r Canalnetze. Am einfachsten war es dabei' die zusamrnengeführkn Abwässer in den nächsten Fluß zu leiten. Indessen zeigte sich, daß solches in dielen Fällen, namentlich cann. lrenn die chiuutzwassermenge sehr groß war im Verhältniß zu der ! fccin Flune felbjt aefuyrten Wassermenge, nicht beibehalten werden tonnte, weil der Fluß dadurch selbst allzusehr verunreinigt wurde. Dadurch wurden die Etädte vor die neue, außerordentlich schwierige und kostspielige Aufgabe gestellt, ihre schmutzigen Abwässer" zu reinigen, bevor sie dieselben dem Fluß ütergebn, eine Aufgabe, die bis k:ute noch nicht in zufriedenstellender Weise gelöst ist, wenngleich es sich nur darum handelt, schmutziges Wasser wieder soweit zu reinigen, m daß die durch die Lerunreinigung der natürlichen Wasserläufe hervorgerufenen Uebelstände vermieden werden. Zur Lösung dieser Aufgabe hat man bisher, hauptsächlich die. folgenden Wege eingeschlagen: 1. Verie l lung von in landwirthschaftlichen: Betriebe stehenden Landflächen von geeigneter Vodenbeschaffenheit ; 2. Filtration durch kiesigen Boden, wo solcher fi geeigneter Beschaffenheit und ausreichender Mächtigkeit zur Verfügung stand; 3. mechanische Reinigunz durch 'lbfttzenlassen der schwebenden festen Stoffe; 4. mechanisch-chemische Reinigung, wobei das Absetzenlanen durch Zusatz chemischer Stoffe beförtert wird; 5. Verbindung mehrerer der vorgenannten Verfahren, namentlich der Verfahren 4 und 1, Berieselung nach vorausgegangener mechanischchemischer Klärung. Ein in neuester Zeit aufgekommenes und anscheinend viel versprechendes Verfahren ist das der bakteriologischen Reinigung der Abwässer, welches zuerst von einem Teutschen angeregt, aUz bisher besonders erst in England in größeren V:rsuchsanlagen practisch erprobt wurde und welches gegenwärtig die lebhafteste Aufmerksamkeit aller ietheiligtcn Kreise auf sich zieht. In Deutschland besteht eine Anzahl von Versuchsanlagen kleinern Maßstabes, so in Großlichtcrfelde bei Berlin, in Charlottenbürg und Himdurg, nxlckie unter sach verständiger Leitung, nach streng w;s- j senschaftlicher Arbeitsweise betrieben werden, während die englischen Ver-1 suchsanlagen sich mehr der practischen i Erprobung in größerm Maßstabe zu-, gewandt haben. Der Grundgedanke I des Verfahrens besteht darin, die Kräfte, die bei der Reinigung durch Berieselung von Landflächen und bei der Reinigung mittels Filtration durch Kiesboden wirken, und die auch stets in Thätigkeit treten, wenn die Unschädlichmachung von organischen Stoffen der Nutur selbst überlassen wird, nämlich die Thätigkeit gewisser Bakterien unter den für diese Thätigkeit günstigsten Bedingungen derart in Anwendung zu bringen, daß auf möglichst kleinem Raum eire möglichst große Wirkung erzielt rräd. Diese wird dadurch zu erreichen gesucht, daß man ähnlich den Filtern der Wasserversorgungsanlagen hergerichtete Bakterienbette ausführte, die jedoch, abweichend von jenen, nicht ununterbrochen mit dm zu reinigenden Wasser beschickt werden, sondern nach ihrer Füllung einige Zeit hindurch gefüllt stehen bleiden, dann entleert werden und nach der Entleerung wiederum einige Zeit leer stehen bleiben, ehe die folgende Beschickunz stattfindet; dabei kann das von dem ersten Baiterienbtt abflie.ßende Wasser durch ein zweites, das -von diesem abfließende Wasser nöthis,ensalls durch ein drittes Bakterienbett weiter gereinigt werden (Versahren von Tiddin). Eine Abänderung des Verfahrens besteht darin, daß die schmutzigen Abwässer, ehe sie auf die Bakterienbetten gelangen, in einen Raum, der annähernd dicWässermenge eines Tages zu fassen vermag und ununterbrochen Zu- und Abfluß hat, der Fäulniß überlassen werden, womit insbesondere bezweckt wird, die festen organischen Stoffe durch Vakterienthätigkeit zunächst in gelöste überzuführen und das den Bakterienbetten zufließende Wasser gleichmäßiger in seiner Beschaffenheit 'zu machen (Verfahren von Cameron). In England steht bereits eine große Anzahl Städte im Legrisse, das neue Verfahren für die Reinigung ihrer sämmtlichen Abwässer in Anwendung zu bringen. Große Unterschlag ngen zum Nachtheile der Eisenbahnbeamten - Spar- und Darlehnskasse sowie des südstädtischen Bürgervereins hat in Elberfeld der Eisenbahnbetriebssekretär Wilhelm Rehbein begangen. Im Ganzen hat er annähernd 15.000 Mark veruntreut. Durch Zufall kam man kürzlich dahinter und erstattete dann Anzeige bei der Staatsenwaltschaft. Um einer strafrechtlichen Verfolgung zu entgehen, hat .sich Reh-, bein in seiner Wohnung erhängt.
Thalia in neuer Rolle.
Das oft citirte Wort'die Kunst geht nach Brot" hat sich in unseren Tagen schon sehr vielseitig bewahrheitet, und in der allerueuesten Zeit scheint es in unserem Lande eine Illustration zu erfahren, von der man sich vor Kurzem noch nichts hatte träumen lassen. Denn wer hätte es gedacht, daß die mi'.ncnds M.se ein unmittelbares Wündmv mit gi?sjzdtischen Handlungsgeschastcn eingehen würde, und Zwar als denn sehr unterthänige Dienerin? llnfc fccß tu gar noch behufs Kosten-Ersparniß für die betreffenden Handlungsgeschäfte geschehen werde? Diese merkwürdige Idee ist zuerst in unserem Westen aufgetaucht und ist, obwohl sie in der Großstadt zur Verwirklichung gelangen soll, auf den Landonkel berechnet. Die Sache ist nämlich die: Seit vielen Jahren schon pflegen gewisse Großhandelsgeschäste, welche ine bedeutende Anzahl ländlicher Kleinhändler zu Kunden haben, diesen, wer,n sie zum Einkaufen oder zu Bestellungen in die Stadt kommen, sehr ausgedehnte Aufmerksamkeiten zu erweisen ja einen ihrer Angestellten fällt die besondere Aufgabe zu, solchen Landonkeln den Aufenthalt in der Großstadt so angenehm zu machen, wie das Gesckäft es sich irgend leisten zu können glaubt, ihnen alle Sehenswürdigkeiten zu zeigen, einschließlich der Theater, sie irgendwo on der Table d'Hote gut zu tractiren' und sie schließsich mit väterlicher Sorgfalt nach ih?em Hotel zu bringen. Solche Attraciionen leuchteten den ländlichen Käufern ein; ja sie sollen meistens sogar noch mehr, als langer Credit oder guter Rabatt, sie dazu bewogen haben, dieser oder jener Großhandlung ihre Patronage zuzuwenden. Denn eine gute Zeit" in der Stadt, und entsprechende Fürsorge und Schutz, was kann sich der durchschnittliche ländliche Besucher in der Großstadt mehr wünschen, wenn er nicht ohnehin gute pridate Anhaltspunkte hierfür haben sollte? Lange Zeit schien sich dieses System, wie gesagt, zu bewähren. Aber nach und nach kamen verschiedene EngrosHandlungshäuser bei sorgfältigem Rechnen zu der Ansicht, daß es sich nicht mehr so gut zahle, wie ehedem, sei es, weil die besagten Landonkel etwas genauer und knapper in ihren Bestellungen geworden waren, sei es aus anderen Gründen. Man schöpft eberi auch bei uns in allenBeziehungen nicht mehr so aus dem Vollen! So mußten denn auch die Großhändler es genauer nehmen. (5s kam nur darauf an. was sie an Stelle des obigen, zu kostspielig gewordenen Systems setzen sollten. Denn dasselbe mit Stumpf und Stiel abzuschassen, nachdem sie es so tief eingebürgert hatten, schien doch zu bedenklich, zumal so konservativen Geschäftsfreunden gegenüber. Und wer weiß, rb nicht, auch wenn sich die Großhändler in diesem Sinne verständigen sollken, der Eine oder Andere nachher das Abkommen schnöde brechen und so die ganze ländliche Kundschaft für sich allein kapern würde? Da kam ein genialer" Kopf mit einem annehmbar aussehenden Mittelwegsplan. Und diesem Plan zufolge soll künftig die wichtigste oder begehrteste der bisherigen Attraktionen, nämlich das Tractiren mit Theater - Unterhaltungen, in derArt beibehalten werden, daß in dem Großhandelshause selbst, entweder oben unter dem Dach oder vielleicht auch im Erdgeschoß, ein regelrechtes Varietäten - Theater eingerichtet wird, wo man vielleicht 30 bis 40 oder mehr Landonkel auf einmalunterhalten kann (mit den Angestellten des Hauses und etwaigen Freunden als Füllgästen) statt sür alle diese die Billete zu anderen Theatern zu kaufen und noch einen ganzen Haufen sonstiger Unko'itn beim Herumlootsen, Tractiren '. w. in der ganzen Stadt herum zu )aben! Natürlich kostet auch die The-ater-Ausstattung Geld, und dieSchausvieler und Schauspielerinnen wollen bezahlt sein. Ueber letzteren Punkt aber setzt man sich leicht hinweg. Man rechnete nämlich damit, daß in den letzten paar Jahren bei uns eine große industrielle Reserve-Armee" von Varietäten - Schauspielern sich herausgebildet hat, arme Teufel, für welche die reguläre großstädtische VarietätenBühne keinen Platz bietet, und welche für jedes Salär, das ihnen noch die Lebensnothdurft sichert, zu mimen bereit sind! Und gar manche dieser mögen, ohne Kräfte allerersten Ranges zu sein, vollkommen für das Unterhaltungsbedürfniß eines Publikums genügen, dessen Heimathsplätze niemals von großstädtischen Varietäten - Truppen besucht werden. Manche der regelrechten VarietätenDirektoren sollen sich schon wie die Schneekönige auf die Aussicht freuen, durch diese Großhandels - Theaterunternehmungen" ein ganzes Heer lästiger Bewerber auf leichte Manier los zu werden, und manche Theater - Agenturen sollen ein schwungvolles Geschäft fccn dieser Seite her erwarten. Und die betreffenden Bühnen-Kulis selbst? Je nun, sie wären immerhin sozusagen besorgt und aufgehoben, soweit sie in diesen Unternehmungen Unterschlupf finden können, und für jeden ankeren öeruf sind sie ja doch verdorben. So mag sich das Pläncöen ganz nett austragen. , Freilich, ganz sicher ist es voch nicht, ob nicht die Rechnung doch
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Eine der unangenchmstcu Unfälle ist eine
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besonders schlimm wenn mit einer Our'kschung vrrbunkkn. Dr best Wkg um bette Unfälle ,U heilen geschieht durch die Anwendung on 8t. fosiots es, wodurch eine prompte Heilung bewirkt wird.
irgendwo ein Loch hat. So ein Dachoder Kellertheater, eines Grcßhandlungshauses wird wohl dvch ein Bischen hinter einem regelrechten Varietä ten Theater in dem Aeußern zurückbleiben, und was die gebotenenLeistungen betrifft, so ist es auch fraglich ob alle die Landonkel ein so dankbare Publikum sein werden, wie man erwartet, oder ob sie nicht durch das alte Systein' schon zu sehr in puncto theatralischer Kunstgenüe verwöhnt sind! Daher ist die ganze Geschichte erst als Experiment anzusehen, und vieleGroßHandelshäuser verhalten sich noch, wie man so gern zu sagen pflegt, abwartaib , 17 Jahre im Schlaf. In dem französischen Torfe Thenelles wohnt die seit siebzehn Jahre schlasend Marguerite Bouyenval. vor deren Zustand die Aerzte und Gelehrten als vor einem unlösbaren Räthsel stehen ! und auf Vermuthungen und Hypotyesen beschränkt sind. Ein Mitarbeiter des Pariser Mrtm" hat die Kranke ausgesucht und schildert seiner Besuch folgendermaßen: Das Dorf Theuelles, das vier bis fünf Kilometer von dem Hauptort des Bezirks, Ribemont. entfernt ist, liegt in einem malerischen Thal und ist sehr ruhig. Fast am äußersten Ende des Dorfes liegt an der großen Straße das Haus der Familie Bouyenval. Das einfach, fast ärmliche Häuschen mit dein Strohdach und den rothen Ziegelmauern hat nur zwei Zimmer im Erdgeschoß, die von kleinen auf die Straße geyendcn Fenstern nur mäßig beleuchtet werden. Dort schläft seit siebzehn Jahren Marguerite Bouyenval. die in Thenelles allgemein die Kranke" genannt wird, einen lethargischen unerklärlichen Schlaf. ' Als ich das ersteZimmer betrat.saen fünf oder sechs Personen um den Tisch und tranken Kaffee. Es sind Verwandt. Mutter. Schwester und Schwäger der Schläferin. Die Mutter ist eine alte. ahx kräftige, fast korpulente Frau, mit ergrauendem struppigen Haar und sehr kleinen, lebhaften, glanzenden Augen. Sie spricht sehr leise und langsam, fast flüsternd. Sie wollen die Kranke sehen? Da ist sie." Und dabei stößt sie die angelegte Glasthür auf, welche die beiden Zimmei trennt. Die hereinbrechende Nacht erfüllt das Zimmrt mit einem Halbdunkel, das die Gardinen an den Fenstern und am Bett noch vertiefen. Als ich mich dem Bett nähere, unterscheide ich deutlich das Gesicht und den von der Decke verhüllten Körper. Das Gesicht ist knochig, gelb und Wachsfarben, eine kleine Mütze verhüllt die Haare und einen Theil des Kopfes. Kein Athem dringt aus den geöffneten Lippen und die halbgeschlossenen. erdfarbenen Augen gehen in's Weite. Und dennoch lebt Marguerite Bouyenval. Seit siebzehn Jahren verharrt sie unbeweglich, ohne fe ein Wort zu äußern, in diesem Zustand. Das Herz schlägt schwach, die Athmung ist nur ein Hauch und der Körper 'bleibt warm. Die Glieder sind nicht stcif, man kann Arme und Beine beliebig beugen und ii Augenlider heben, nach dem Versuch sallen sie allmälig zurück. Es ist Schlaf. Starrsucht oder Lethargie, bis auf den heutigen Tag hat es Keiner erklären k'önnen. Seit 17 Jahren hat man keinen Seufzer, keine Bewegung oder sonst ein Zeichen gesehen, das Leben verriethe. 17 Jahre lebt die Mutter neben dieser Tochter wie bei einer Todten, alle ärzt lichen Berühmtheiten der ganzen Welt sind zu ihr ackommen, haben sie untersucht, und Keiner konnte sie erwecken. Man hat denVersuch gemacht, ihr Nahrungsmittel durch den Mund zuzuführen und einen Zahn ausgebrochen, weil de? Kiefer zusammengedrückt war. Aber es war unnütz, nichts ging herunter. Jetzt bekommt sie täglich Ernährungsklystiere aus Pepton und Eigelb, was ihr Leben unterhält. Natur lich ist der Fall im ganzen Dorfe bsannt und es gibt Leute, die sie vom ersten Tage an kannten. Dieselben erzählen Folgendes Jm Jahre 1883 bekam die zwanzigiährige junge Frau, die als Näherin in Ribemont arbeitete ein Kind, das bei der Geburt starb. Es entstand ein böses Gerücht, und eine Untersuchung wurde schließlich eingeleitet. Die Gendarmen betraten die Wohnung der Mme. Bouyenval. bei ihrem Anblick fiel Marguerite in diese Bewußtlosigkeit, die noch dauert. Zehn Jahre lang hat Dr. Cherrier die Kranke ohne Resultat behandelt, Dr. Charcot hat sie untersucht, aber er wie alle Anderen ohne Resultat. . Die merkwürdiasien Gerüchte sind üb sie im
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mi v i;i zw i Umlauf. Die Kranke sollte zu bestimmten Stunden unter dem Einfluß der Suggestion erwachen. Nahrung zu sich zu nehmen; das ist jedoch unrnöglich. denn alle Verdauungsorgane sind vollständig verkümmert, und falls sie erwachte, könnte sie höchst wahrscheinnch nicht die gerinqfie Nahrung vertragen. Es ist ein Schlaf, der etwas Erschreckendes und Düsteres hat. Montana als Tapphirlans. Noch nicht lange ist es her, daß auch den Edelstein - Schätzen des jungen nordwestlichen Staates Montana besondere Beachtung geschenkt wird. Die wichtigsten derselben scheinen die Sapphire im östlichen Montana zu sein, die zu den hervorragendsten Neuheiten der amerikanischen Edelstein - Produktion des verflossenen Jabres gehörten und in dem Jahresbericht, welchen G. F. Kunz für das Geologische Vermessungs - Bureau der Ver. Staaten erstattete, zum ersten Mal einen größeren Raum einnehmen. Die Förderung der Sapphir-Minen im 7)cgo - Thal (Montanaer County Fcrgus) hat sich beträchtlich gesteigert und wird eine immer systematischere; prächtige Edelsteine bis zu 3 Earat Gewicht findet man hier nicht selten. Auch hat man im Eounty GranitSapphire von besonderem Glanz in vielen Farbenschattirungen entdeckt. Seit einigen Jahren schon haben sich Sapphire in dem Schwemm-Material im Rock Creek. 35 Meilen nordöstlich von Philipsburg, am Fuße hoher Gebirgsstätten, wo man eigentlich nach Gold suchte, nebenbei gefunden, zunächst nicht besonders rein, mit allerlei fremden Einsprengungen. Dies führte schließlich auf den Gedanken, daß. wenn man diese angeschwemmten Steine bis nach ihrer Quelle hin verfolgen konnte, sich wohl reinere Lager, mit besseren Farben, finden würden. D. Jankowcr, welcher eine diesbezügliche Forschungstour leitete, kam zu der Ueberzeugung, daß die Quelle nicht viele Meilen entfernt sein könne, wegen der hohen Hügel um jene Fundstellen herum. Die Thatsache, daß den meisten Steinen, welche hoch oben in jenem Creek entdeckt wurden, noch immer die Mutterhülle anhing, machte es beinahe gewiß, daß ihr Ursprung in der Nähe liege. Doch sind diese Forschungen noch nicht zum Abschluß gelangt; man verspricht sich aber viel von ihrer Fortsetzung in der kommenden Saison. Die Montanaer Sapphire zeichnen sich durch kleine Flecke in verschiedenen bunten Farben aus, und bei richtiger Schleifung' nimmt der ganze Stein diese Farbe an. Eine solche Mannigfaltigkeit gerade bei diesem Edelstein ist nichts Gewöhnliches. Künstliches Licht bringt die Farben besonders wunderbar zu Glanz und Geltung. Man hat übrigens auch Amethyst etwa 25 Meilen von Diaride, Mont., entdeckt; aber in den bisher gefundenen Amethysten ist die Purpurfarbe zu ungleichmäßig vertheilt, um geschliffene Steine von mehr als einen Earat zu liescrn. I n A ! l a n t i c C i t y. N. I.. fand eine Kinder - Hochzeit statt; dort wurde nämlich der IS.Jahre alte William Shaw mit der um ein Jahr jüngeren Carrie Anderson copulirt. Das Pärchen war durchgebrannt, .aber in einer Nachbarstadt erwischt und zurücktransportirt worden. Um dem Skandal ein Ende zu machen, gaben die beidrseitigen Eltern ihreZustimmung zu: Verbeirathung des feuchtohrigen Paares und dieselbe wurde dann schleunigst vollzogen. DerTöpsermeister Werner in Salzwedel wurde auf der Promenade ermordet und beraubt aufgefunden. Als muthmaßlicher Thäter wurde der 36jährige. bereits wegen Straßenraubes vorbestrafte Roßschlachte? August Müller verhaftct. Der Debrecziner G e, richtshof hat die, Verhaftung des angesehenen Gutsbesitzers Taroszkay in Zalkod und der reichen Wittwe Bazso angeordnet. Taroszkay wird beschuldigt. im Jahre 1889 seinen Jugendfreund, den Gatten der Bazso, in deren Auftrag ermordet und in die Theiß geworfen zu haben. Die Beiden lebten seither im gemeinsamen Hauöbalt. Ein Bauer, der zufällig Zeuge der That gewesen, hat auf seinem Krankenbette die Sache gebeichtet und, wird, da er wieder genesen ist, als Kronzeuge ror Gericht erscheinen. . -
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