Indiana Tribüne, Volume 24, Number 18, Indianapolis, Marion County, 6 October 1900 — Page 2
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SJndmna Tribüne, Tttmstan, den Oktober illüö .
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Die Kleidung der Chinefett.
Eine genaue Beschreibung der ver"schiedenen Arten der chinesischen Kleidung würde kaum in den Rahmen eines Zeitungsaufsatzcs passen, weil solche Auszahlungen ermüdend und langweilig sind. Wir müssen uns desha auf einige allgemeine Angaben vjxx die Mannerkleidung beschränken. " Das Reich der Mitte ist seit, Eitlen Jahrhunderten so ausgedehnt es die größten Temperaturunterschiede von tropischer Hitze bis . z' sibirischer Kälte aufweist. Beinahe, Landesiheile haben jedoch sehr. htze Sommer, oenn diese auch vermieden lange dauern. Die Häuser 's;nd durchweg einstöckig und infol dessen wenig luftig.' Um der Luft wenigstens einigen Zutritt zu gewähren, läßt man in großeTen Hänserr, eine Seite jedes Zimmers theikveise uus Holzrahmen bersicllen, !die mit ounnem Papre? verklebt werdeA. Nur lanzsam Derdängen die von Tn Ausländern eingeführten Fensterscheiden dieses Papier. Bei der über- : liegenden Mehrzah? der Häuser ist es noch in Gebrauch, und da erfüllt es seiuen Zweck höchst unvollkommen. Denn ,im Somme? hal die Luft 'doch keinen erdentüchen Zutritt, während andererseits die Wintnkälte durch das dünne Papr $ar nicht abgehalten wird. KünstlicheETwärmung derZimmer sindet man fast nur in den nördlichsten Provinzen. n?cil China an Holzarmuth leidet, und Kohlen tro-tz des KohlenReichthums einzelne? Provinzen wegen ?nangelndrr Eisenbahnen im allgemeinen theuer sind. Diese Umstände d)aben von selbst zu einer Kleidung geführt, die im Sommer kühl und nn Winter warm ist. Im Lause derJahrHunderte ist dann im einzelnen mancherlei daran geändert worden. DieAnficht, die man selbst von Ausländern in China, manchmal hören kann, daß die Chinesen überhaupt keine Mode bärien, ist in dieser Allgemeinheit falsch. Michtig ist jedoch, daß der Grundcharakter der Kleidung trotz aller Wandlungen, die die Mode in Eeinzelheiten vorgeschrieben hat, immer derselbe geblieben ist. Stets findet sich als Oberjemand die ursprünglich, mandschurische lange Robe, die je nach der Jabreszeit von sehr verschiedener Dicke ist. Die unteren Theile des Körpers weren durch sie und durch die unten zugeschnürten Beinkleider weit besser geschützt als durch unsere Kleidung, wäh?end man im Sommer das bequemste Unterzeug darunter tragen kann. Bei zunehmender Kälte zieht man einfach immer noch einen solchen langen Rock mehr an. Auch die Kinder packt man bann dermaßen in stark wattirte Kleider ein, daß sie oft ebenso breit wie lang werden. Sie bieten so einen sehr drolligen Anblick dar. Fällt ein so vermummtes kleines Ding hin, dann ist es nicht im Stande, allein wieder aufzustehen, sondern muß wie ein Häufchen Unglück liegen bleiben, bis jemand kommt, der es auf die Füße stellt. Jedermann weiß, welchen Verdruß ns unsere Kleidung bei plötzlichen Witterungsumschlägen bereitet. Wechseln wir im Frühling unsere Unterkleidung zu früh, so setzen wir uns bei Kälterückfällen Erkrankungen aus; thun wir es zu spät, dann fühlen wir uns für eine Weile sehr ungemüthlich. Die Chinesen kennen keine derartigen Sorgen. Sie können, je nach der Witterung, rasch legen oder wieder anlegen. und damit ist die Sache gut. Die chinesische Art der Kleidung hat in ausländischen Augen einen Nachtheil, der erwähnt werden muß: sie laßt kein schnelles Gehen zu. Für die Chinesen selbst fällt dieser Umstand aber gar nicht ins Gewicht, da man rasche Fort- . Bewegung bei jedem, der eine lange Robe trägt, für nnziemlich hält. Außerdem benutzen stets alle, die irgend die Mittel dazu haben, im. Norden einen Karren und im Süden einenTragsesscl, die überall billig zu bekommen sind. Kulis und Soldaten tragen keine Roben. Abgesehen von dem erwähnten Nachtheil, den die Chinesen selbst gar nicht einmal als solchen empfinden, ist ihre Kleidung der unsrigen jedenfalls an Formen- und Farbenschönheit und allgemeiner Brauchbarkeit überlegen. Wenn ein Ausländer im Sommer in seiner eng anliegenden Tracht vor Hitze umkommt, fühlt sich der Chinese in seiner lang herabfließenden Robe von dünnster hellgrüner oöer rein weißer Seide ganz behaglich. Umgekehrt empfindet der Ausländer im Norden die Winterkälte bedeutend stärker als der Chinese, dem oft fchon allein der reicht Pelzbesatz seiner Kleidung für alle Ofenwärme entschädigt. Im Auslande aben die wenigstenMenschen eine Vorellung davin. wieviel Pelzwerk aller Art 'im nördlichen Theile des Reiches der Mitte mit seinen verhältnißmäßig sehr strengen Wintern getragen wird. Jedermann aus dem Volke besitzt ein Schaffell und konnte ohne ein solches der schneidenden Kälte, auch gar nicht standhalten. Unter den eigentlichen Pelzen sind für den Besatz von Roben diejenigen am beliebtesten, die ein geringes Gewicht und dabei doch dichtes Haar haben, wie der Pelz des weißen Fuchses und Halsstücke von anderen Füchsen. Die kostbarsten von allen Pelzen sind die der immer mehr verschwindenden Meerotter und des schwarzen Fuchses. So theuer sie sind, darf sie doch jedermann traaen. dem es sein Geldbeutel erlaubt. Nicht dasselbe gilt fcon den minder theuren Zobelfellen. Diese dürfen in ihrer natürlichen FarU nur von Civilmandarinen vom vierJen und Militärmandarinen vom drit-
' 5 . 7" ien Rane an v'ufwaris. getragen werden. Forlen untere mte und Officiere vder' ritt&ttiU ihre Robe oder aufy nur 'jh Ävpfbedeckung mit ZobAsell besetzen lassen, so muß es zuvor efärbt werden. , Nur die Mitglieder
der tzanlin - Academie in Peking, die sämmtliche literarischen Prüfungen bestanden haben, brauchen sich schon von er achten Rangstufe an die Zobelfelle nicht färben zu lassen. Dem Kaiser und seiner Familie ist eine besondere Art von Jacke aus Zobelfellen vorbehalten, worin d:e Felle so angeordnet sind, daß die helleren Theile der Brust Reihen von Flecken bilden, die genau im gleichen Abstände voneinander stehen müssen. Niemand außer dem Kaiser darf eine solche Jacke ohne besondere Erlaubniß tragen. Sie wird so gut wie ausschließlich an Prinzen aus der kaiserlichen Familie vetliehen. Zum Schlüsse sei noch eine sehr merkwürdige Sitte erwähnt. Mandarinen, die aus den Provinzen nach Peking kommen, müssen, außer bei der ersten Audienz, die ihnen Uz Kaiser gewährt, eine Robe von chocvladenfarbener und mit goldgestickten Drachen verzierter Seie tragen, wenn sie an den Hof gehen. Nun sollte man denken, daß der erste Empfang beim Sohne des Himmels eine noch glänzendere Kleidung erheische. Aber dasUmgekehrte ist der Fall: ein in .der Hauptstadt anlangender Mandarin begibt sich in ganz einfacher Kleidang zur ersten Audienz. Der Gedanke dabei ist der, daß der Beamte sofort nach der Ankunst, und ohne sich erst die Zeit zum Wechseln der Kleidung zu nehmen, vor seinem Gebieter erscheinen solle. Obgleich er dies nun in Wirklichkeit keineswegs thut, so behält man die Sitte doch bei, was wieder einmal em Beweis für das be-? kannte Beharrungsvermögen im Reiche der Mitte ist. Tie Kolthgffsche Polarexpedition. Fast gleichzeitig mit dem Herzog der Abruzzen !am aus der Eisregicn eine andere Expedition zurück, die zwar nicht solches Aufsehen wie die Reise des prinzlichen Nordpolstürmers erregt, aber nichtsdestoweniger ausführlicher erwähnt zu werden verdient. Diese von dem schwedischen Conservator Gustav Kolthosf geleitete Polar - Erpedition verfolgte ausschließlich zoologische Forschungen und kommt mit Sammlungen heim, wie sie in solchem Umfange noch nicht in den arktischen Gebieten gemacht worden sind. Mit einem eigenen Jahrzeug, dem norwegischen Fangschiff Frithiof", ausgerüstet und verschiedeneu Naturforschern, wie Dr. Oestergren, Dr. Levin. Dr. Odhner und 5Zjeld Pclthoff zur Seite, versuchte der Erpeditionsleiter zuerst die Bäreninsel anzulaufen, doch lag schon zehn Mcilen südlich davon so umfangreiches Packeis, daß man vorzog, nach Spitzbergen zu gehen. Auch hier herrschten schlimme Eisverhältniffe, wie u. ä. die auf Spitzbergen wirkenden Gradmessungs - Erpeditionen sehr empfindlich erfabren mußten. Eisblöcke in allen Größen und Formen waren überhaupt in diesem Sommer die auffallendste Eigenthümlichkeit der arktischen Gebiete. DerEisfjord, Spitzbergens mächtigster Fjord an der Westküste, führte in diesem Jahr seinen Namen mit Recht: er war, eine ungewöhnliche Erscheinung im Juni, so voller Eis gepackt, daß die Expedition am Eingang bleiben mußte. Das ganze Land lag noch unter so gewaltigen Schneemassen verdeckt, wie es vielgereiste Arktiker nicht erlebt hatten. Trotz alledem fand die Expedition Gelegenheit, an verschiedenen Stellen Spitzbergens eingehende zoologische Forschungen övrzunehmen und ein reiches Material zu sammeln. Es wurden drei für Spitzbergen neue Vogelarten angetroffen. Von Spitzbergen richtete die Ezpedition den Curs auf Jan Maycn. Anfangs fuhr sie längs der Kante des Polareises, doch suchte sie bei dem fortwährend herrschenden Nebel wieder aus dem Bereich des Eises zu kommen. Die Eismassen, die man am Rande der festen Eisdecke sah, setzten alle Theilnehmer in Erstaunen, und Polthoff, der schon eine ganze Anzahl Polarexpeditionen mitgemacht hat, berichtet, daß er noch niemals in der Eisregicn so gewaltiges Polareis gesehen hätte. Die Eismassen machten den Eindruck wie ganze 'Städte, die in Schnee und Eis gehüllt lagen, und aus den Massen ragten gigantische Eisberge gleichKirchthürmen empor. Nach einem kurzen Besuch auf Jan Mayen steuerte man zur Ostküste von Gtönland. wo man. anfänglich gleichfalls bedeutenden Eisschwierigkeilen begegnete, aber schließlich in den Kaiser Franz Joseph-Fjord segeln konnte. Hier sah man u. a. zahlreiche Herden von Moschusochsen, von denen man schließlich zwei jungeThiere, ein Männchen und ein Weibchen, mit Netzen fing. Man will versuchen, diese Thiere im nordlichenSchweden heimisch zu machen, was bei ihrem zahmenCharakter nicht schwer halten kann, wenn sonst die Thiere die entsprechendeNahrung finden. Im übrigen war die zoologische Ausbeute auch auf Grönland sehr reich, und die schwedischen wissenschaftlichen Anstalten, unter denen die Sammlungen vertheilt werden, rhalten ein werthvolles .Material. Die ultesteZeitung de, Welt solr die .Kin-pau" in Peking sein, die seit mehr als eintausend Jahren ohne Unterbrechung im Druck erscheint.
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0CK 000000000CK0000K0 Wahrscheinlicher Gletscher-Untc? gang. Eine wahre Trauerkunde sür Touristen, soweit solche es sich leisten können, manchmal den hohen Norden aufzusuchen, und auch für Andere, welche einigen Antheil an amerikanischen Natur - Attraktionen in Nah und Fern nehmen, kommt von mehreren Seiten aus Alaska. Darnach ist der be-rühmteMuir-Gletscher, ein der großten und großartigsten der Welt, nicht mehr, oder es sind doch nur noch Trümmer von ihm übrig! Das gewaltige Erdbeben, welches vor Jahresfrist die alaskanische Küste heimsuchte, scheint ihn zerstört zu haben. Schon während des aanzen verflossenen Sommers haben viele Fahrzeuge auf jeder Fahrt versucht, diesen Gletscher zu erreichen, der sich am oberen Ende der Muir - Bucht die zur Gletscher - Bai gehört befindet oder befand. Aber sie stießen auf ungeheure Eisfelder am Eingang der Sletscher - Bai und konnten nur wenige Meilen jenen Meeresarm hinaussahren. Eisberge, wie man sie nie zv.vor von solcher Größe in diesen Gewässern geschaut hat, ragten aus diesen Eisfeldern empor und waren allem Anschein nach auf dem Grunde der Bai aufgelaufen, obwohl dieselbe sehr tief ist. So oft die Gletscher - Bai auch schon in vergangenen Jahren mit Eis gefüllt war. steht diese Erscheinung, wie gesagt, bis jetzt einzigartig da. Soweit man weiß, hat seit dem September vorigen Jahres, also seit dem besagten großen Erdbeben, Niemand mehr bis zum Fuß des Gletschers vordringen können. Unter den Schiffscapitänen herrscht einhellig die Ueberzeugung. daß der Gletscher bei diesem Erdbeben seinen Untergang gefunden hat, und sich nur aus seiner Zerstörung das Vorhandensein jener ungewöhnlichen Eismassen und riesigen Eisberge in der Bai erklärt. Ein kleiner 5NecrolOg" für den Muir - Gletscher scheint daher angebracht. Wenn das Erdbeben seine Vernichtung zu verantworten hat. so hat es nur mit Einem Schlage vollendet, was mit der Zeit dochüas Schicksal dieses Gletschers werden mußte. Denn der Muir - Gletscher, gewaltig, wie er war, ist einst ungleich größer gewesen, wie nicht nur die Geologen an gewissen Anzeichen erkennen können, sondern wie es auch aus einei noch vorhandenenBeschreibung von dem berühmten Schissfahrer Vancouoer (nach welchem Vancouver's Island benannt wurde) direct hervorgeht. Immerhin war vor jenem Erdbeben seine Vorderseite zwei volle Meilen lang, und seine senkrecht aufsteigenden Klippen erhoben sich 200 Fuß aus dem Wasser, das an dieser Stelle 600 Fuß tief ist. Es ist daher anzunehmen, daß die gesammte Dicke des Eissiromes in Wirklichkeit 800 Fuß betrug, eher etwas mehr, als weniger. Nur so ist es möglich, daß abgeschleuderte Eisberge auf dem Grund der Gletscher - Bai stranden konnten. Die Annäherung an diese größte natürliche EisbergeFabrik" unserer Zeit war niemals ganz gefahrlos; denn auch unter gewöhnlichen Umständen könnten riesige Stücke losbrechen und dann einen sehr bedenklichen Wogenschwall verursachen, wie es Prof. . F. Reid einmal erlebt hat. Einen merkwürdigen Gegensatz zu dieser Eisstrom - Welt bildeten die arünen Berge am oberen Theil der Gleticher - Bai, zwischen' der Muir- und der Tidel - Bucht, mit ihrem reichen Pflanzen- und sogar Baumwuchs, und auf der entgegengesetzten Seite der Bai wachsen im August massenhaft Erdbeeren! Zu den größten Eigenthümlichleiten der Eismassen selber aber gehörien gewisse Wasserhöhlen mitten in den festen Eismauern; diese Wasserkörper, gewöhnlich Badewannen" genannt, wurden anscheinend durch das Eis seider am Zugesrieren im Winter verhindert; so kann sich die Natur in Gegensätzen bewegen. Einst aber hatte der Muir - Gletscher eine Vorderseite von mindestens acht Meilen, und das Eis war wahrscheinlich 3000 Fuß und am oberen Ende 4000 Fuß dick! Unzählige Eisberge haben sich zu Vancouvers Zeiten dort abgebröckelt, und Niemand zweiselte. daß auch diesem Gletschnriesen ein langsamer Tod be schieden sei. Doch die Natur scheint es anders gefügt zu haben. m m ' a,9c VI Zur Zeit der Griechen und Nomek aab es w Central Asien, ba wo jetzt
die Russen zwischen Aschzba)) und Merw mit dein Dampfroß hin- uno herschnauben, große Stutereien einer Pferderasse, die von dem gesammten Alterthum als an Schönheit und Schnelligkeit unübertrefflich gerühmt wurde. Die Pferde von Nysa oder Nisaea galten als die edelsten, sie nahmen damals die Stelle der arabischen Rasse ein. Die nysäischen Stutereien erregten jeder Zeit den Neid der Nachbarstaaten. So kam es, daß sie auch die Ursache wurdcn zur Festsetzung des chinesischen Reiches in Central - Asien. Es wurde nämlich, wie Terrien de Lacouperie in seinem Merke The Western Origin of Chinese Civilisation" nach chinesischen Quellen erzählt, dem Kaiser Lan Wuti (140 vor Chr.) berichtet, daß der König von Ta-yuan. d. i. Ferglana, ein großes Gestüt von wunderbaren Pferden halte, die Blut schwitzten, von einem himmlischen Hengst abstammten und an einem Tage tausend L: lausen konnten. Ihr Zuchtort war Ni-se, die Hauptstadt des KLnigreichs aber Kweischan, das gegenwärtige Kaschan, eine der siebzig Städte des Königreichs. Sie waren berühmt als langhalsia und lanabeinig". Der Kaiser von China wünschte sehnlichst, eins dieser Pferde zu erhalten. allein seine Gesandten richteten nichts aus. Als er. sich so enttäuscht sah, beschloß er. koste eS, was es wolle, einige dieser Zuchtpferde in seinen Besitz zu bekommen. Er ließ deshalb im Nordwesten seines Reiches Militärstationen errichten, um. unabhängig von den Launen der Hunnen, nach CentralAsien hin freie Bewegung zu haben. Das war im Jahre 109 vor Christi Geburt. Tann schickte der Kaiser einen außerordentlichen Gesandten Namens Tschai-ling, mit einem goldenen Pferd und einer ungeheuren Summe in Gold, um eines der vielbegehrten Pferde zu kaufen. Allein Mcgas, der König von Ta-yuan, verweigerte den Verkauf, ließ den Gesandten ermorden und das goldene Pferd stehlen. Die Hunnen nahmen auch die Feindseligleiten wieder auf und vernichteten eine im Jahre 104 vor Chr. gegen sie gesandte Expedition. Darauf hin rüstete der Kaiser ein großes Heer aus, das er unter den Oberbefehl Li-Kwang-lis, des nysäischen Generals, wie er benannt wurde, stellte. Dieser erreichte das Land Ta-yuan (Ferghana), legte demselben einen Vertrag auf und kehrte, halb aufgerieben, mit zehn nysäischen Pferden zurück, die China fünfzehn Jahre kriegerischer Anstrengungen und Opfer aller Art. darunter den Verlust von 300,000 Mann, gekostet hatten? Hatresignirt. N e w Y o r k . 5. Okt. Herr Carl Schurz hat in seiner Eigenschaft als Präsident der Zivildienst-Association resignirt. Es ist dies dem Vernehmen nach geschehen, weil Herr Schurz beschlössen hat, W. S. Bryan zu unterstützen und dieser .Schritt in Anbetracht seines bisherigen Wirkens für den Zivildienst falsch ausgelegt werden könnte. Kommt nach Haus. New York. 5. Okt. Mark Twain wird nach neunjähriger Abwesenheit in Europa am Samstag von Lonöon nach den Vereinigten Staaten-zurückkehren, um dauernd hier zu bleiben. Er sögt, daß er verjüngt an Geist und Körper nach seinem Heimathlande zurückkehre. Er wird über Winter in New York bleiben und sich dann dauernd in seiner alten Heimath. Hartford. Conn.. niederlassen. ..Englano," so sagt der große Humorist, ist der beste Freund, den wir in Europa haben, und die Vereinigten Staaten sind der einzige Freund, den England in der. Welt hat. Niemand xhti ein formelles Büncniß zwischen den beioen Mächten befürworten, aber das Gefühl gegenseitiger Freundschaft sollte auf beiden Seiten des Ozeans gehegt und gepflegt werden. Ich mag zu schwarz sehen, aber mir kommt es vor, daß das Konzert der Mächte in China, welches schon zur Komödie geworden ist, mit einer Tragödie enden wird. Wenn die Krisis kommt, dann wird es das Beste für England, das Beste für die Vereinigten Staaten und das Beste für die Welt sein, wenn die Sterne uns Streifen und der Union Jack Seile td Seite wehen." - Gut gesagt. Der Herr wird wohl wissen, wo die Bleibtreustraße .ist. ' Wollen wir ihn fragen?" Laß sein, Ella, das scheint so ein mo derner Maler zu sein, der schmiert uns doch an.- -
Dr. J. A. Sutcliffe, Wunv-Slrzt, Geschlechts-, Urin- und Rectum Krankheiten. . Oksice: 155 Ost MürZet Et?. ?el. 941 C!fic-lttnbtn: L tttlQll iiMGL; 2 Sil 4 Ufrt ?la DR. J0S. I MORROW, Geschlechts und Harnkranlhcitcn.
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