Indiana Tribüne, Volume 24, Number 16, Indianapolis, Marion County, 4 October 1900 — Page 2
Jndianci Tribune, Tonttcrstaa, den 4. Oktober moO.
Nugarische Vanknotensälscher BdJpst. im September. Der hiesige Advokat Dr. Zoltan Takacs ist als das Haupt ein weitverzweigten Banknotenfälscher - Bande 2771 Hotel Roya!" verhaftet worden. Ker Verhaftete spielte vor rnchr als Zehn Jahren während der Wehrgesetz.Debatte eine Rolle. Als absolvirter Jurist war er damals der Führer hti Universitätsjugend in den drei Monate lang dauernden Demonstrationen 2ind wurde sehr gefeiert; sogar TakacsLieder wurden damals fabrizirt, mit tinem. Wort, er war der Held des Tajc3. Seine verheißungsvoll begonnene Carriere endigte bald im Gefängniß. Zwei Brüder. Anton und EKuud Berecz. seine Freunde, hatten bei der Esccmptebank den Betrag von 30000 Gulden defraudirt. Der intellektuelle Urheber dieserDefraudation war Takacs, der auch den größten Theil der defraudirten Summe erhielt. Das Werbrechen -wurde entdeckt, die Brüder Lerecz und Dr. Takacs. damals schon Advokat, wurden verhaftet. Dr. TaZacs wurde zu 3 Jahren Zuchthaus verurtheilt, welche Strafe er theils in
Szeged, theils in Balassa - Gyarmat ! rerbüßte. Die Strafzeit Takacs' wäre j im xrooer lby zu isnce geweien, doch wurde er schon im Februar 1898. in Folge seines musterhaften Berhaliens bedingungsweise in Freiheit gesetzt. Seither fiel er durch den Aufivand. den er trieb, auf. Takacs meldete schließlich der Polizei, daß er in Aaracska (Kcmitat Fejer) angeblich rnit dem Gelde seiner Eltern ein Haus gekauft habe, wo er sich niederlassen werde. In dieses Haus zog sich Takacs mit seiner Geliebten, der berüchtigten Etelka Kovacs, zurück und seither befaßte er sich, wie sich nun herausstellt, mit Banknotcnfälschungen. Wie festgestellt wurde, hat sich Takacs mit Geldfälschungen schon im Balassa-Gyarm-atcr Gefängniß befaßt, dort das Fälschen erlernt oder mindestens vorbereitet. Bor drei Wochen verschwand Takacs aus Baracska. Er kam nach Budapest und reiste nach Mezötur weiter, wo er etwa zwei Wochen zubrachte. ; Wahrend seines Budapester AufentHaltes besuchte Takacs ven hiesigen Gastwirth Mandl, den er von früher kannte.' Takacs rief den Wirth in in snstoßendes Zimmer und .richtete an ihn die Frage: Wollen Sie bald ein reicher Mann werden?" Ohne die Antwort abzuwarten, zog nun Takacs seine Brieftasche hervor und entnahm derselben drei Stück Hunderter Banknoten. Sehen Sie." sagte er, das sind falsche ftoten; sie können von den cchicn nicht unterschieden werden. Verwerthen Sie diese Banknoten und wir iheilen den Erlös. Wenn diese drei Stück verausgabt sind, bekommen Sie ! so viel, als sie nur selbst wollen."! Mandl that, als gehe er auf den Vor- i Ichlag Planes7 ein und nahm die falschen Banknoten zu sich. Als sich dann Takacs entfernte, begab sich Mandl zum Polizeihauptmann Sajo und rnachte die Anzeige. Dieser trug Mandl Stillschweigen auf und leitete sofort die Untersuchung ein. Auf Sajo's AnWeisung empfahl Mandl dem Takacs einen gewiegten -Detectiv. den Mandl dem Takacs als einen Gastwirth aus Neusatz vorstellte, der imstande wäre, beträchtliche Mengen falscher Hunde:ier in Umlauf zu bringen. Takacs gin? ahnungslos in die Falle, übergab dem angeblichen Gastwirthe eine größere Menge Falsifikate und theilte ihm auch mit, daß er die Banknotenfabrik inMezötur eingerichtet habe. Bald kannte der Tetectio auch die meisten Complizen Takacs'. die zumeist der besitzenden ÄNd intelligenten K!lsse angehörten. Vor etwa 10 Tagen benachrichtigte der Nensatzer Gastwirth" TakacA, bafe er sämmtliche ihm übergebenen Falsifikate verausgabt habe, er werde in den nächsten Tagen nach Budapest kommen, er (Takacs) möge ihm bis dahin neue falsche Banknoten in Bereitschaft halten, und ihn im öotel .Rorial" erwarten. Takacs kam dieser Weisung! auch nach, von dem Momente an aber ! stand, er unter polizeilicher Beobachiunq und schließlich konnte zu seiner Äeryaftung geschritten werden. Stadthauptmann Sajo ließ Takacs d::rch den Zimmerkellner wecken. Als die Thüre aufging, drangen Tetertivs in das Zimmer und bemächtigten sich des j Advokaten. Takacs erkannte dieSachläge sofort und griff nach einem geladenen Revolver, doch kam ihm Sajo zuvor, entwandt ihm die 'Waffe und nun wurde zur Durchsuchung des Zim- - rners geschritten. Der Diener Takacs, Josef Esider, wurde unter dem Bette verkrochen gefunden, außerdem 200 Stück falsche Hundertgulden - Noten und zahlreiche andere Beweisstücke. Takacs leugnete nun nicht mehr und legte ein umfassendes Geständniß ab. . Im Laufe des Vormittags wurden auch mehrere Complizen Takacs, die zu ihm ins Hotel gekommen waren, verhaftet. Als Erster sein Haupt-Com-pagnon Josef Csapo. Zur nämlichen Zeit wurde auch Vt Geliebte Csapo's. Rosa Kallay. in einem Gasthause festgenommen. Man fand bei ihr 2000 Gulden in falschen Noten. Bei Johann Oravetz, der ebenfalls im Hotel Royal verhaftet wurde, wurden 28 StüS zU scher Hunderter - Noten gefunden. Inzwischen verhaftete Detectiv - Jnspector Seszenszky in Mezötur den dortien Grundbesitzer Franz Balint. die ' Mutter desselben und sieben Mitglieder ir Bande, beschlagnahmte die Bankz:o!enpresse unb 600 Stück falscher
Hu::dertguNennot?n. Franz Balint ist ebenfalls geständig und bezeichnete als seine Complizen auch seinen Bruder, den Mezoturer Stadthauptmann Stephan Balint, den Polizeibeamten Ferdinand Lakner und mehrere angesehene Beamte der Stadt. Nach seiner Angäbe wurden innerhalb zweier Monate etwa '1000 Stück falscher Hundertnoten hergestellt. Dr. 2a.ac gibt an. in die Geheimnisse der Falschmünzerei im Szegediner Stern" - Gefängniß von dem verurtheilten Mitglieder einer iniernationalen Fälscherbande eingeweiht werdn zu sein. . - Einwanderer-Analyse.
Eine Fülle interessanter Mittheilungen enthält der Bericht, welchen der Einwanderungs - Commissär Fitchie dem Bundes - Schatzamt über die EinWanderung im Hafen New Aork während des mit dem 30. Juni endenden Fiskaljahres unterbreitet hat. Das Berichtsjahr ist das zehnte, in welchem das Einwanderungswesen unter Controlle der Bundes - Regierung steht. Die Gesammtzahl der in New Aork eingewanderten Fremden betrug darnach 400.842. Außerdem aber kamen 99,760 amerikanische Bürger im Zwischendeck dort an, welche sich als Zwischendeckler einer Inspektion seitens der Einwanderungsbehörde zu untere werfen hatten. Unter den Einwänderern der verschiedenen Nationalitäten hatten die Portugiesen und Italiener die meisten Analphabeten, und die Thatsache trat an den Tag, daß, wie die Ziffern nachweisen, je größer die Zahl der Analphabeten unter den EinWanderern, desto geringer der Betrag des Geldes per Kopf war. das sie mitbrachten. Engländer, Deutsche und Franzosen brachten nahezu den gleichen Geldbetrag, nämlich etwa 530 perKopf mit. In diesem Jahre machte sich die immer stärker werdende Tendenz der Einwanderung von südeuropäischen Ländern und aus dem Orient bescn-, ders bemerkbar, und obwohl die Einwanderuna. in diesem Jahre sich um beinahe 200.000 gegen das Vorjahr vermehrt hat, so haben doch die alten Quellen der Einwanderung, nämlich Skandinavien, das Deutsche Reich und Großbritannien, zusammen nur 9722 von dieser vermehrten Einwanderung beigetragen. Diese ist von den genannten Ländern thatsächlich noch nie zuvor so klein gewesen, und wird bald den Punkt erreicht haben, wo sie als überwundener Standpunkt betrachtet werden kann. Die Einwanderung aus OesterreichUngarn hat sich seit dem letzten Iahresbericht von 63.000 auf 90.000 vermehrt. Die Einwanderung aus Kuß"land zeigt wohl eine beträchtliche numerische 'Vermehrung, doch bietet sie keine neuen Elemente dar. Sie besteht aus derselben Proportion Juden, Polen, Slawen und Deutschen wie in den letzten Jahren. Die Tendenz macht sich geltend, daß die Einwanderung aus den Balkan - Staaten, der Türkei und Griechenland sich ständig mehrt. Die Einwanderung von Kroaten und Slowenen, welche erst seit wenigen Jahren begonnen, ist jetzt mehr als doppelt so groß als die englische. Rumänien schickt gerade so viel Menschen als Norwegen. Auch Serbien und Bulgarien stehen nicht zurück. Hinsichtlich der Geschlechter zeichnen sich Irland und Böhmen dadurch aus, daß sie mehr weibliche als männliche senden. Bei den Deutschen und Skandinaviern ist das Verhältniß in dieser Hinsicht drei Frauen zu vier Männern, bei den Nord - Italienern 1 Frau zu 4 Männern, bei den Griechen 1 Frau zu 31 Männern. Commissär Fitchie sagt weiter, daß die Zahl der zurückgesandten Einwanderer sich nicht vermehrt und die Zahl der unter Contrakt importirten Arbeiter sich vermindert hätte. Das letztere schreibt der Eommissär weniger dem Umstände zu, daß der Charakter der Eingewanderten ein besserer als früher sei, sondern daß der unter Contrakt importirte Arbeiter besser instruirt bier ankommt und weiß, was er den Inspektoren auf ihre Fragen zu antworten hat. Von der Gesammtzahl der Eingewanderten tsaxtn 222,414 männliche Personen und 113.298 weibliche, wovon 185 'nnerhalb eines Jahres dem Gemeinwesen zur Last gefallen waren und daher wieder nach ihrer resp. Heimath zurückgesandt wurden. Zum Schluß erklärt Herr Fitchie, es ei seine feste Ueberzeugung, daß die eit dem Bestehen des Contraktarbeier - Gesetzes wegen Verletzung desselden wieder zurückgeschickten Einwänderer die fähigsten und wünschenswerthesten gewesen seien, und daß- deren Teportation den hiesigen Arbeitern eher geschadet als genützt hätte. Die Hauptyefahr für den hiesigen Arbeiter sei der Einwanderer, der ohne inenCent hierher kommt und gezwungen sei, irgend eine Arbeit zu irgend einem Preise anzunehmen, um nicht zu verhungern. D erOesterreicherWaldbaum aus Irchberg, ein Kupferstecher, 31 Jahre alt und der Ungar Ma? Ell aus Wiesenburg, Maurer, 24 Jahre alt, die vor einigen Tagen aus Buenos Ayres in Brüssel eingekommen waren. wurden dort wegen Ermordung eines Polizisten, der sie bei einem Einbruch überrascht hatte, verhaftet. Sie bezeichnen sich selbst als. Anarchisten
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Zwei große Leiden Q scheinen allenthalben ein Erbtbeil der menschlichen Familie zu sein, nämlich Rheumatismus und Neuralgie. Liese Leiden werden jedcch geheilt durch das Neisterheilmittel
St. fc O" Znr Bekämpfung der Pest. Auf der Tagung des Deutschen Vereins für öffentliche Gesundheitspflege, welche dieser Tage in Trier stattfand, hielt Prof. Gafsky-Gießen einen interessanten Vortrag über Maßregeln zur Bekämpfung der Pest. Die furchtdare Seuche, so führte der Redner aus, die im Mittelalter so grauenhafte Verheerungen anrichtete, schickt ihre VorPosten wieder in bedrohlicher Weiseuns näher. Die Krankheitsfälle, lvelche in Porto, neuerdings in Glasgow vorgekommen sind, haben uns die grvß.e Gefahr wieder vor Augen geführt. Und leider hat die Ceuäe nichts von ihrer Furchtbarkeit verloren. Dazu kommt, daß ie außeiordentlich hartnäckig ist, wenn sie stch einmal eingenistet hat. Daher sind Maßregeln zur Äetämpfung und Abwehr der Pest außerordentlich nothwendig. Diese Maßregeln haben durch die Entdeckung des sp'cififchen Krankheitserregers und durch die Forschungen über sein Verhalten innerhalb und außerhalb des menschüch:n und thierischen Körpers schon jetzt eine sichere Grundlage gewonnen. Die Bacillen gerathen zumeist durch kleine Hautverletzungen in den Körper: durch die Körpersäfte gerathen die Kran!heitserreger in die Lymphdrüsen, wodurch die letzteren zu großen Beulen anschwellen. (Beulen- oder BubonenPest.) Aber auch durch die Athmungsorgane kann der specifische Erreger in den menschlichen Körper gelangen, wodurch es zu einer Lungentzündung kommt, der sogenannten Pest-Pneu-monie. Eine Jnfection durch die Verdauungsorgane wie bei der Cholera findet wohl nicht statt. Für die Verbreitung der Pest ist es ganz - außerordentlich wichtig, daß es sehr leichte Fälle gibt, die übersehen werden und daher den Krankheitsstoff ungehindert weiter tragen können. Noch ein antcres Moment kommt hier in Betracht. Ein deutscher Arzt in Alerandrien bar gezeigt, daß bei Personen, die von der Pest genesen sind, noch Wochen, ja Monate lang, vollgiftige Pestbacillen in den Lungen vorhanden sind. Diese Beobachtungen haben sich besonders in Porto vollkommen bestätigt. Zur Abwehr der Pest richtete man früher PestCordons ein, die aber zumeist völlig wirkungslos waren. Neuerdings sind nun durch die internationale SanitätsConvention von Venedig Abwehrmaßregeln getroffen, die als ausreichend anzusehen sind. Die wichtigste Bestimmung dieser Convention ist die Pflicht jedes Staates, jeden Pestfall sofort allen andern Staaten mitzutheilen. Aber trotz den besten Abwehrmaßregeln ist eine Einschlepz?ung und Verschleppung der Seuche mit völliger Sicherheit nicht zu vermeiden, so sind schon in den seuchefreienZeiten Maßnahmen zu treffen, um den Ausbruch der Seuche zu verhindern. Da ist die erste Forderung nun, überfüllte und unreine Wohnungsquartiere zu saniren, da solche für die Pest den günstigsten Boden bi!den. Es ist einleuchtend, daß die möglichst frühzeitige bakteriolcgische Feststellung der Pest an einem Ort nach erfolgter Einschleppung außerordentlich wichtig ist, um die Seuche im Keim zu ersticken. Leider ist diese Forderung außerordentlich schwer zu erfüllen, denn das klinische Bild der Pest ist ganz ungemein vielgestaltig und die Krankheit ist somit ganz besonders im Anfang oft schwer zu erkennen. So wurde aum der FalZ rn Hamburg zunächst auf Typhus diagnosticirt. Erst nach mehreren Tagen stieg der Verdacht auf. daß es sich um Pest handele, und dieser Verdacbt wurde durch die bakteriologische Untersuchung denn auch bestätigt. Daher ist auch bei drohender Pestgefahr ein auffallendes Sterbcn unter den Ratten, weiterhin ein gehäuftes Vorkommen von Lungenentzündung wohl zu beachten. Außerordentlich wichtig ist serner die gesundheitliche Ueberwachunz der Schiffsbevölkerung in den Hifen durch geschulte Aerzte, und die genaue Controlle don verdächtigen Schiffen. Weiterhin sind bakteriologlsche Sachverständige zur Unterstützung der Behörden nach solchen Orten zu entsenden. Zum Schlüsse besprach der Vortragende noch die Schutzimpfung gegen die Pest. Ihre Erfolge sind im Allgemeinen sehr günstig. Man unterscheidet eine active Jmmunisirung mit abaetödteten Pestbacterien oder eine passive mit Serum geimpfter Thiere (Pferde). Die active Impfung ist viel wirksamer, aber mit einigen Unbequemlichkeiten verbunden. Personen, die der Ansteckung ausgesetzt sind, wie Aerzte, Pflegerinnen usw. sollten geimpft werden. . '
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Jakobs es. f Sechs Jayre Golffpor Eine geradezu märchenhafte Ausbreitung, wie sie im selben Zeitraum und Verhältniß kein anderesSportvergnügen aufweisen kann, hat in den letzten paar Jahren das Golfspiel in unserem Lande gefunden. Bindet es sich doch weder an die Jahreszeit, noch an das Geschlecht; und zugleich hat es ein gewisses aristocratisches Air an sich, kraft dessen es, ohne jemals 'das Na-, tionalspiel des gewöhnlichen Volkes zu werden, immerhin in gewissen zahlreichen Classen der anglo-amerikanischen Welt das fashionable Spiel sür's ganze Jahr geworden ist. Schon wenn man die Reclame-An-zeigen unserer Sommer- und Winterveraüngungs - Plätze liest wo immer dieselben in unserer großen Republik liegen mögen kann man einen ungefähren Begriff von der colossalen Ausdehnung und maßgebenden Bedeutung des Eolfspicles bekommen. Denn keiner dieser Plätze scheint ohne die Golf-Attraction Heuer auskommen zu tonnen. Vielleicht die beste Vorstellung vom raschen Umsichgreifen des Golfspieles aber kann man erhalten, wenn man einen Blick auf die Organisation dieses Sports wirft. Es sind erst knapp sechs Jahre der, daß es zu einer nationalen Organisirung der Golf-Bestrebungen kam. Am 22. November 1894 wurde unser National - Golfrerband geboren, und dazumal umfaßte er ganze 5' Clubs, heute aber wird die Zahl der regelrechten Golf-Clubs in den Ver. Staaten auf rund 900 geschätzt! Diese Angabe kommt aus der besten Quelle, nämlich aus der neuesten Ausgabe von Newman's Official Golf Guide". Dem Nationalverband sind derzeit 20 Staatsverbände untergeordnet, und dies Alles repräsentirt noch keineswegs die wirkliche Zahl der Golfspieler und Gclfspiclerinnen; die organisirten allein werden auf mindestens 200.000 beziffert, wovon übrigens noch lanqe nicht alle zum Nationalverband L-Hö-ren ' Und beständig ist dieser Sport noch im raschen Wachsen; nur besonders schlechte Zeiten mögen dasselbe hemmen, denn der Geldpunkt ist gerade bei diesem Sport, sowohl in der Ausstattung wie in der Bethätigung, ein sehr wichtiger. Ursprünglicher Shirtwaist" Mann? Kurz vor Abschluß der SommerSaison hatte das Blusenhemd oder Shirtwaist" als Männertracht vielfach bei uns von sich reden gemacht, und es ist. alle Aussicht, daß es in der nächsten Saison erst recht sich Beachtung erzwingen wird. Unter diesen -Umständen mag es Viele interessiren, daß derjenige, weleher denAnspruch erhebt, der ursprüngliche Blusenhemd - Mann in unserem Lande gewesen zu sein, ein ArapahoeIndianer ist,, genannt Bad Ell". Häuptling und Medicinmann! Zum Beweis, daß er das Blusenhemd ohne Rock oder Decke schon seit wenigstens fünf Jahren stolz zur Schau trägt, hat er ein von ihm genommenes Bild versandt, das fünf Jahre alt ist. Bad Elk" ist, wie noch bemerkt sei. ein sehr gebildeter Indianer, welcher auch ein Diplom der Carlisle Schule sowie eines kanadischen Aerzte - Instituts hat. Er ist dreifach beweibt! Sollte Prof. Starr nicht Luft haben, diese Geschichte der Shiltwaist"-Män-nermode ebenfalls als Beweis für seine Verindianerungs - Theorie in's Feld zu führen? Ein ergreifendes j rniliendrama hat sich in Wans-
dorf bei Spandau abgespielt. Dieser Tage starb der Bauer Willen ganz plötzlich. An dem Tage, wo er beerdigt werden sollte, schnitt die Wittwe aus Gram über den Tod ihres Gatten sich die Kehle durch und stürzt: sich, als die erletzung ihren Tod nicht sofort h:rreiführte, in die Dunagrube, ws sie umkam. Im PalaisNewVort" Zn Budapest spielte sich der folgende eigenthümliche Vorfall aö. Der Monteur Max Blum wollte die Bedienerin Apollonia Molnar, die im Corridor des ersten Stockwerks crbeitete, küssen. Die Bedienerin wies jedoch den Zudringlichen ab und es tein zu einer Balgerei zwischen Beiden, die damit endigte, daß das Paar vom ersten Stocke über das Treppengeländer herabstürzte. Blum erlitt einen Armbruch, die Bedienerin einen Bruch des linken Juöes. ... .
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