Indiana Tribüne, Volume 24, Number 13, Indianapolis, Marion County, 1 October 1900 — Page 6
fr
' G ?vc:diana Tribr ne, Montag, den ! Oktober 1900
Die Paradehose.
::rc3!e ro.i C. Fetz. Tadelloses" Wetter lag über der Residenz' ausgezoffen; zwischen den Lunten Gruppen plaudernder SpazierLänder, welche die lachende Sonne auf 'die rottoirs gelockt hatte, sah man gefaüfiige Musketiere im Drillichanzuge .brübereilen. flüchtig und wicktig, das C5isjt in dienstliche Falten gelegt, galt eZ och die kurze Zeit noch auszunützen, um die zweite Garnitur für die morgen 'vor Seiner Majestät stattfindende Parade in Stand zu setzen. Morgen 'mußte alles klappen, das war klar morgen stand die Ehre des ganzen Corps auf dem Spiele, wenn Seine Ma.jstät beim Vorbeimarsche nicht .freundlich nickte, wenn der Eindruck nicht wie der speziell militärische Terminus technikus lautet ein tadel'loser" war. Auch Lieutenant Bummel, der in dem eine kleine Stunde von der Restdenz entfernten Dorfe Grünhausen in engem Quartier lag. stand bereits unter dem Eindruck des morgigen Tages. In langer Reihe lagen vor ihm ausgebreitet die blanken Paradesachen, von den blendend weißen Handschuhen bis zum dunkelblauen Waffenrock. Nur die weißleinene Hos: fehlte noch. . .Held! . Im nächsten Augenblicke flog die Zimmerthüre aus und in strammer Haltung stand der Bursche im Zimmer. Herr Lieutenant befehlen?" , 2öo ist die Paradehose?" ' Ueber das Gesicht des Burschen ging es wie Wetterleuchten; endlich kam gepreßt hervor: Herr Lieutenant, d Hose ist nicht da." Ja. zum Schockschwerenoth, wo ist sie denn?" . Nach peinlichen drei Minuten war festgestellt, daß die Unaussprechlichen in einem kleinen Neste, bei welchem das Regiment einige Tage manövrirt hatte, liegen geblieben waren. Der Bursche hatte sie in der Dunkelheit und Eile j beim Antreten morgens einzupacken vergessen. Sie kann- aber heuts Abend noch eintreffen," schloß er seinen Bericht; ich habe bereits darum geschrieben, und unser Quartierwirth. der Bäckermeister, hat geantwortet, daß tx sie ganz gewiß zur Parade schicken werde." Lieutenant Bummel schnürt: es die Kehle zu. So ein Kameel!" dachte er; aber er dachte es nur. denn reden konnte er nicht, und was hätte es auch geholfen, wenn er seinen Zorn über den rathlosen Burschen ausgeschüttet hätte. ; Die Hose war also nicht da, so viel War sicher, und für morgen mußte eine andere beschafft werden, das war klar; aber wie? Sie kann aber heute Abend noch kommen," meinte Held. Gewiß! sie kann aber auch nicht kommen!" und dies war im Manöver, wo alle paar Tage die Quartiere gewechselt wurden, das Wahrscheinliche. Jedenfalls durfte ein kgl. preußischer Soldat auf einen solchen Zufall sich nicht verlassen. Hm! Tiefe Stille war im Zimmer eingetreten, Bummel kalkulirte und auch der Bursche legte sein Gesicht in intelligentere Falten. Endlich war der Plan gefaßt: Held! Sie erkund!gen sich heute Abend noch einmal auf der hlesigen Station, ob die Hose inzwischen nicht eingetroffen ist. andernfalls lassen Sie sich von dem KammerUnteroffizier eine gute Mannschaftsbose für mick geben." ?' Zu Befehl." Eine Stunde später stand Bummel im ersten Militäreffektengeschäfte der Residenz. Sie sind also nicht in der Lage, mir über Nacht eine Hose anfertigen zu lassen?" Zu unserem größten Leidwesen, nein." Und auf Lager haben Sie auch keine?" Alles, war wir haben, ist vorausbestellt; sollte aber ein Paar nicht abgeholt werden, so steht es dem Herrn Lieutenant natürlich zur Verfügung. Unter welcher Adrene darf ich in diesem Falle die restirende Hose zusenden?" Die Adresse wurde angegeben; mit einem Seufzer trat Bummel auf die Straße; dies war em recht schlechter Trost; darauf konnte sich kein Mensch verlassen; es mußte noch ein Versuch gemacht werden. Und da kam in erster Linie der Regimentsschneider der Leibgrenadiere in Betracht. Der muß doch auf alle Fälle eine solche verdammte Porzellanbuxe beschaffen können. Wozu war er denn Regimentsschneider? Aber auch hier stieß Bummel auf denselben Widerstand. Auf Lager war nichts Unbestelltes. und die Zahl der Aufträge war eine so große, daß die Arbeiter nur wenige knappe Stunden noch zur Ruhe kamen, an die Ausführung eines neuen Auftrags war nicht zu denken. Sollte aber von den bestellten Hosen eine liegen bleiben, so würde sie ganz bestimmt morgen früh noch zeitig nach Grünhausen gebracht werden. Na, adieu denn!" Ein Gefühl prickelnde Unruhe überkam Bummel allmählich; wenn nun morgen keine Hose da sein sollte. Es wäre schrecklich. Was würde sein Compagniechef dazu sagen? Bisher war er ja jederzeit gern bereit, ihm das Zeugniß eines zuverlässigen und pflichteifrigen Offiziers auszustellen. aber jetzt, wenn er morgen an der Kaiserparade sich krank melden mußte! Na! auf alle Fälle hatte er ja noch eine Mannschaftshose. Schlecht genug allerdings wird sie sein und weit wie ein Mehlsack und ohne Stege. Aber da ließ sich ja noch helfen; diente doch in der Compagnie ein rothhaariger
n mußte heute Abend noch aufgesucht werden. Unter solchen Reflexionen schlenderte Bummel den: Halteplatz der Lokalbahn zu. die nach Grünhausen führt. Als die Maschine stampfend und -schnaubend sich in Bewegung setzte, hatte er einem Kameraden, der in's gleiche Coupe gestiegen war, bereits seine Hosenaffaire erzählt. Da kann Ihnen vielleicht geholfen werden, Herr Kamerad," meinte dieser. Oberlieutenant Köhler in meiner Compagnie ist Quartiermacher für unser Bataillon und macht als solcher die Parade wahrscheinlich nicht mit; ich will sehen, daß ich Ihnen dessen Leinenhose bis morgen' nach Grünhausen hinüberschicke." Sie würden mich sehr zu Dank derpflichten, Herr Kamerad." Grünhausen." Bummel kletterte heraus und schritt dem Quartier des Compagnieschneiders Munkel zu. Bald stand er in dessen Stube. Aus einer Ecke börte er gelmäßige Athemzüge; aber sehen konnte er nichts, es war bereits dunkel geworden. Er steckte sich ein Kerzenlicht an und richtig hier in du Ecke in einer niedrigen, schmalen Klappe lag Munkel. der Schneidermeister der siebenten Compagnie. Munkel!" Mu-u-unkel!" Munkel!" Der Gerufene hielt einen Augenblick den Athem an, zwinkelte mit dem einen Auge, schloß es aber bei dem ungewohnten Schein des Kerzenlichts, das ihm Bummel dicht unter die Nase hielt, sofort wieder und sank in sein knisterndes Strohlager zurück. Munkel! Sie Schlafmütze!" schrie Bummel und richtete ihn an den Armen in die Höhe. Jetzt öffnete Munkel beide Augen und richtete seinen gläsernen Blick auf die Uniform. Plötzlich zuckte er zusammen. sein Verstandesapparat sing an zu funktioniren. Er richtete den Oberkörper ganz auf und während er vergeblich suchte, den kleinen Finger in die Hosevmaht zu legen, schrie er: Richt euch! die Stube ist belegt mit " Maul halten! Munkel! verstanden!" Zu Befehl. Herr Lieutenant!" Munkel, Sie gehen jetzt zu meinem Burschen. Der wird Ihnen eine Mannschaftshose geben, die ich morgen äur Parade anziehe." Zu Befehl." Diese Hose setzen Sie in tadellosen Stand, nähen sie vom Knie an abwärts etwas ein und setzen auch Stege an!" Zu Besehl." Und dann verlasse ich mich bestimmt darauf, daß die Hose morgen früh um 6 Uhr auf meinem Zimmer ist, verstanden?" Zu Befehl. Herr Lieutenant!" Bummel wandte sich zur Thüre. Richt euch!" schrie Munkel aus seiner Ecke hervor. .Als er Bummels Säbelscheide nicht mehr stackern hörte, blies es das Licht wieder aus. legte sich auf die linke Seite, knurrte: Zu Befehl! Herr Lieutenant!" und schlief nieder ein. Die Hose konnte ja auch morgen ' noch eingenäht werden, dazu brauchte man doch zu nachtschlafender Zeit nicht aufzustehen. Als Bummel in sein hellerleuchtetes Zimmer trat, streifte sein Blick suchend von einer Ecke zur andern. Nichts! Die eigene Hose war also inzwischen nicht eingetroffen. Auf dem Tische lag ein: Karte von einem Jugendfreunde aus der Residenz; er wollte später noch einmal kommen. Held, sorgen Sie für einige Flaschen Bier und Cigarren für heute Abend!" Bald saßen die beiden Freunde in traulicher Unterhaltung beisammen und wie die blauen Rauchwölkchen stiec;en. sich dehnten und gegenseitig durchdrangen, so wuchsen auch die Erinnerungen an die gemeinsame Studienzeit sich gegenseitig . ergänzend und neue wachrufend, empor. Die Batterie der
cyneioer, lummei genannt. tt
vollen Flaschen war allmählich stark gelichtet und die geleerten lagen unregelmäßig am Boden umher. Endlich war die letzte volle verschwunden, die Cigarren verglimmt, der Rauch hatte sich verzogen und mit ihm auch der Besuch. Bummel lag in seiner Klappe mit dem Gefühl, alles gethan zu haben, was zur Lösung der verklemmten Situation beitragen konnte. Mochte kommen, was da wollte; er hatte seine Pflicht gethan. D'.e Weckeruhr rasselte fürchterlich. Bleich und verstört fuljr Bummel von seinem Lager auf. Kalter Schweiß stand ihm auf der Stirne. Oh Es hatte ihm also nur geträumt! es war also nicht richtig, daß er beider Parade aufgefallen war in einer engen, engen, kurzen, schmutzigen Hose. Noch konnte alles gut werden. Sechs Uhr um sieben Uhr war Antreten. Held! He-e-eld!" Bummel holte tiefen Athem; es lag ihm wie ein Alp auf der Brust und in den Füßen wie Blei. War dies die Nachwirkung des schrecklichen Traumes, oder war es ein regelrechter Kater? oder stand Beides in inniger Wechselbeziehung? Draußen ging ein leichter Regen nieder. Dann ürde es wenigstens heute nicht so heiß. Der Bursche mußte schon im Zimmer gewesen sein, denn die Flaschen von gestern Abend waren der schwunden, aber bei den Paradesach?a lag noch keine Hose. . .Held!" Herr Lieutenant! .,.,., f
.Keine Hose angekommen? Nein. Herr Lieutenant!" , Tann cevst du sofort zu unser:m
j Compagnieschneide?, zu Munkel. zu i dieser Schlafmütz? und bringst mir die Mannzchaftshose nur dem chneioer hierher." Zu Befehl." Zehn Minuten später zwängte sich Tummel mit Mühe in eine furchtbar enge Mannschaftshose. Munkel hatte sie' von oben bis unten um Handbreite eingenäht, damit sie eleganter aussieht, meinte er. So sah die 5zose aus. von der Bummel geträumt hatte. Sollte sein Traum nur eine Vorahnung sein? Er musterte sich im Spiegel. Nein es ging nicht. Er hatte Beine wie eine Spinne. Die Hose reichte nur bis an die Knöchel, wie sollten da noch Stege angebracht werden? So ein Kameel! Pfuscher Sie. Sie vermaledeiter Dorfschneidermeister!" Und doch! es war nichts mehr zu machen, in einer Viertel stunde traten die Corporalschaften an. Er mußte in dieser Hose zur Parade gehen! Wie- wird die Mannschaft schmunzeln, wie werden die Kameraden spötteln, was wird der Compagniechef sagen! Es war zum Weinen! Zwei rothe Goldfüchse hätte er für eine feine Segeltuchhose ausgeworfen, extra für den heutigen Tag; eine tadellose Hose schleppte er drei Wochen lang im Manöver mit. und nun, wo er sie brauchte, lag sie sechs Stunden entfernt, bei seinem früheren Quartierwirth, einem dicken Bäckermeister. Und dieser Kerl war zu faul, sie ihm zeitig zuzusenden und brachte ihn durch seine Bequemlichkeit in diese verdammte Lage. Er hätte ihn erwürgt, wenn er ihn zur Stell: gehabt hätte; er hätte ihn erdrosselt, aber sicher. Munkel war niedergekniet und bemühte sich eifrig, d Hose herunterzuziehen, um die Stege schließen zu kön-nen.-es ging nicht. Er zog wie ein Verzweifelter. Ritsch! der eine Stegstreifen war abgerissen! Aummel fluchte. In dieser verdammten Buxe sollte er Parademarsch machen und beim ersten Schritt mußten die Stege reißen; zum Krankmelden war es jetzt auch zu spät und Held war fort; am Ende kam der auch zu spät zum Antreten und der blödsinnigß Munkel auch. Donner und döria!" Bummel stampfte vor Unwillen, der andere Steg riß ebenfalls. Bummel sah Munkel an, er sagte kein Wort mehr. Da hörte man draußen auf dem Gange Tritte; es klopft! Herein!" Eine schöne Empfehlung von der Firma X., hier schickt sie eine Hose für den Herrn Lieutenant" und vor den trunkenen Augen Bummel's entrollt er eine blendendweiße, tadellose Leinenhose. Im Nu war das Froschbeinkleid aus- und die gute Hose angezogen. Es klopft! Herein!" Awei Absätze klappten zusammen: Der Herr Regimentsschneider schickt Hcrrn Lieutenant die versprochene Hose und hofft, daß sie gut sitzen werde." Himmelschockschwerenoth!" Herein!" Herr Oberlieutenant Köhler von der siebenten Compagnie schickt hier ein Packet für den Herrn Lieutenant uno läßt sagen, daß er nicht zur Parade komme." Alle Heiligen! jetzt habe ich vier Paradehosen!" Da hörte man draußen ein schreckliches Gepolter und ein schwerer Körper fiel mit dumpfem Krach gegen die Zimmerthüre, daß sie aufsprang. Bursche Held lag draußen mit hochrothem Kopfe, nach Athem ringend, über jeder Schulter eine blendendweiße Paradehose. Her? Lieutenant! die eigene Hose ist angekommen!" Und die andere, du Scheuermensch?" Hab? ich auf dem Hinweg zur Sation von einem hiesigen Schutzmanne geliehen," meldete Held, immer noch auf dem Boden liegend. Da brachen alleSchranken militärischer Subordination. Lieutenant. Burschen und Ordonnanzen lachten, daß ihnen die Thränen in die Auge traten. Auf der Treppe hört man Schritte; ein Gefreiter im Ordonnanzanzuge! Das Parolebuch für den Herrn Lieutenant." Scher dich zum Teufel, ich habe keine Zeit mehr vor der Parade!" Herr Lieutenant, der Befehl bezieht sich auf die Parade." meldete die Ordonnanz und hielt Bummel das aufgeschlagen Parolebuch entgegen: Comvagniebefehl: Zur heutigen Parade Werden Tuchhosen angelegt." Fürchterliche Rache. Zeisigbastel ist eben vom Amtsgericht wegen Vogelstellern zu vierzehn Tagen Gefängniß verurtheilt worden und kommt wüthend heim. Weißt Alte, wer mir die Suppe ein'brockt hat? Der Lokomotivführer an der Klingelbahn, der mi g'seh'n hab'n will. Aber i nehm' mei' Räch'. paß auf!" Um Gottes will'n, do net an., der Bahn?" G'rad' au der, denken sollens an mi, das schwör i, in alle Blätter muß's kommen!" Bastel! Das thut net " I thu's. in der Nacht noch schmier' i mein ganzen Vogelleim auf d' Schien'!" Der unglücklichste Mensch ist der, der Glück heucheln muß.
Thousands Have Kidney Trouble and Don't Kaow it.
IIow To rind Oct. Fill a bott!e or corr.rnon glass with ycur watsr and let it stand twenty-four hours; a - - Pct('fAW Ät a4 mB , r- - w- i.üii t ji tung inaicates an unhealthy condition of ths kid7 J V r nsys; if it stains your linsn it is evid:ncs cf kidney trouble: tco frequ&nt desirs to pass it er pain in th ha.lf i? -alert t convincing proef that the kidneys and bladder ars out of order. . "What to Do. Thsrs is comfort in the knowledgs so eften expresasd. that Dr. Kilmers SwampRoot, the great kidney remedy fulfills every wish in erring rheumatisip., pain in ths back, kidneys, iiver. bladder and every part of the urinary passag-. It corrects inability to hold watsr and sealding pain in passing It, er bad effects following . use of Iiquor, wine or beer, and overcomes that unpleasant necessity of bsing compslled to go often during the day, and to get up many times durin g the night. The mild and ths extraordinary effect of Swamp-Root is soon realized. It Stands the highest for its vcnderful eures of the most distressing cases. If you need a medicine you should have the best. Sold by druggists in 50c. and$l. sizes. Youmay have a sample bettle of thls wonderiul discovery and a book that teils more about it, both sent absolutely free by mail. addresz Dr. Klimer CC Horce of Swamp-Root. Co., Binghamtcn, N. Y. When writing mention reading this generous off er In this paper. " 3nbtcma tt rwunE Gegründet 1877. Tägliches Abendblatt. Frei in's Haus geliefert vom Träger in der Studt und in den Vorstädten. Die beste und reichhaltigste deutsche Zeitung per Woche, für einschließlich Sonntagsausgabe. Aufträge werden per Träger, per Telephon und per Post oder auf der Office entgegengenommen. Per Post kostet die Tägliche Tribüne nur HW.W(U per Jahr, portofrei versandt nach irgendeinem Theile der Ver. Staaten. Mit Sonn tagsblatt per Jahr. l MW Beide Televiove Ml.l Ossicej: 18 Sud Alabans Str.
Ä J
-TV
rfnrassÄEsa
trrwuij L3üii.-F.Si3 SsWW: gsffjT.Y.ifjl
fcsÄ
IlÜ
11
5
COMPANY
Eisenbahn - Mhrplun. vandalia (ine. Abgang Ankunft NI St L Lim täglich 86 6 43Bm New Aork Erpreß täglich 8.. I 20Vm St Louis Erpreß 12 15Vm Schneller Erpreß täglich 8... 8 20Vm St Louis Acc, nur Sonntags. 7 23Vm Indianapolis Acc täglich.. 10 00Vm Western Erpreß täglliö ds.. 3 30?irn Efsingbam Acc täglich 1 Qlm X $auU & Efsingham Acc.. 4 00?lm Atlantic Expreß täglich d s.. 3 CKtfirn Schnellzug, täglich 7 00Nin Fast Line täglich 4 45Nm Nacht-Erpreß, täglich. 8.. ..11 20Nm St L & 3i 3 Lim täglich s &d 7 00?km
Neveland, Cincinnati, Chicago & St. (ouis Railwas. Clev eland Dibifion. Abgang Ankuak New Aork Erpreß täglich s.. 4 25Vnt U'n Eity & War Acc täglich 9 25Vm
. V. ' ' - f 31 r N A & B Lim täglich äs... 2 LöNm Union City & War Acc tägl 4 50Nrn Knickcrbocker Sp taglich 68 6 25Am St. L o u i ö Abgang St Lorns Mail 7 30Vm Southwesiern Lim tgl d & s 11 45Vm St Louis Lim täglich pds. 3 25?tm rf Ä i. . p rni.il fvr r
erre yauiz cc vnai n ncc. . o uitt'ini si routö vjcaii 5 35Nnt N A k St L Expreß, tägl s.11 20Nm Knickcrbocker Sp täglich 8&d lON-ut Eincin nati Division. . Abgang Ankunft Ein & Lous Nachtcrprcß tgl8 3 45Vm Grcensburg Acc 9 O0VmSt Lous & Ein Nachtczp rg 8 4 1Vm Eincinnati Acc täglich 11 iZVm Eincinnati Acc 7 15Vm Ehic k St L Erpreß tg d 8 k pH 40Vm Eincinnati Acc 10 50Vm Ebicago Lous 6: StLExprcßll 40Vm Eincinnati F Expreß, tägl p 2 45Nrn Whitc Eity Spezial p 3 25?trn' Louis F Expreß...'. 2 45Nm Eine & Indianapolis Acc... 6 40m Greensburg Accom 5 30Nni Cnc 2nd & St L E?pr ta s. .11 03Nm Eine & Wash g X tg ds &p 6 20?irn Ehil k Sou NaHtcxpreß'tg s 11 45Vm Chicago Division. Abgang - Ankunft Laayettc Accom 7 45Vm Eine Nachtcrpreß, tägl s 3 30Vm Chicago Fan Expreß tgl d p 11 45Vm La Faycttc Accom 10 45Vm Wknte Eity Spccial d & p. . 3 30Nm Cinc Fast Erpreß tägl pd.. 2 30Am LaFayettc Accom 5 15Nrn La Faycttc Accom 5 15Nni Ehicngo Nachtcxpreß tägl s.. 12 OZVm Eine Wash F L., d k p.. G lONn: M t ch t g a ti Division. Abgang Ankunft Vcnton Harbor Expreß 6 4535m Warsaw Accom täglich 9 25'Önt Michigan Mail Erpreß 11 15Vm Benton Harbor M & Expreß 2 5oNm Warsaw Accom täglich . 4 50Nm Michigan Expreß 8 33Nrn P co ria D i vi si 0 n w e st l i ch. Abgang Ankunft coria Expreß K Mail 7 25Vm Eolumbuö & Eine Exp tgl s 3 30Vm Western Expccß täglich p d. .11 50Vm Elzampaign Acom . 10 35Vm Ehampaign Accom p & d. . . 4 lONin N 3 & Ohio Spccial d & p. 2 25Nrn Pcoria Expreß täglich s 11 50Nm Pcoria Expreß täglich p fc d COSNnt Peoria Divifio n ö st l i ch. -
Abgang Eolumbus Expreß 5 4öVm .'m" . . rv ylo pcclal, ap 3 ooi'nn Lynn Accom 6 15Nnt
pittsburgh, Cincinnati, Chicago Sc St. Louis R's. O estliche, Division. Abgang Ankunft Eastcrn Expreß täglich 3 3öBm gast Expreß täglich 30Bm Eolumbus Accom 7 15Vm Limited Mail täglich s d G 4oVm Fan Expreß täglich s d.... 8 25Äm Nichmond Accom 8 55Vm Nichmönd Accom 1 25Nm St Louis Espr täglich d & s 12 10Nm Atlantic Expreß täglich z k d 3 05?tin Western Expreß täglich 8.... 32. Day Erpreß täglich 5 OONm Mail Expreß täqlich 6 oOrn St 55 & N Ä Lim täglich s d 7 10Nm Indianapolis Accom s ..'..10 30Nm Chicago Division via Kokon 0. Louisvillc , Ehic Exp tgl pd 11 3?Bm Ehic Lon F Erpr täqlich s 3 53V Lou & Ehi F Expr täglich s 12 20Vm Ehic & Lou Expr täglich pb3 35Nm Luisville Division.. Lou So Spl tägl s 4 10Vm Mad & Indianapolis Acc.. 10 20Vm Ind &: Mad Acc nur Sonnt 7 30Vm Mad & Indianapolis Acc. . 5 40Nin Lou Accom täglich 8 OZVm St L Ehi F L täglich p b 11 25Vnr Indianapolis &: Mad Acc.. 3 30Nm Lou & Mich Erpreß ttäalich s 7 00sVm Lou Atlantic F Ltäglich p b 4 OONm Mad 2nd Acc nur Sonnt 9 lOAm Louisville Accom. 7 lONm Lou & Ebic F Ezprcß tägl s 11 55?irn Indianapolis & vincermes R. R. Abgang - , Ankunft Eairo Vinccn Expr taglich 7 20Vm Spencer Accom täglich.'... 8 15Vm Martinöville Accom. 12 30?ini Vinccnnes Expreß täglich.. 10 20Vm Vincennes Expreß 4 15Nm Martinsville "Accom 3 5)Nn Spencer Accom tätlich OONm Eairo Erpreß täglich 6 OONra
Cincinnati, amilton 8c Danton H. R. Abgang Ankunft Eincinnati Best täglich $ & c 4 lOVm Eincinnati Vestibüle täglich 8 12 4ZV Fast Mail täglich 8 '.. 8 2lVm Fast Mail täglich 8.... (; soVm Eincinnati & Det Expr .... 10 43Vm Ein Ehi St L Ex tgl p . . 11 45Vm Ein Ehi St L Peo p . . . . 2 43Nm Eincinnati Veft. d & p . . . . 3 25Nm Eincinnati Best täglich d p 4 45Nm Einc & Ind -Accom 7 30Nm Ein & Detroit Expreß täglich 7 07Nm Ein 2nd St L Peo Ex tg s-cIO 35Nm kake Erie Western R. R. Abgang Ankunft Mail und Expreß 7 OOVm Indianapolis Expreß täglich 10 2öAm T Det6:,M E Ex täglich. .12 20Nm Mail & Erpreß .4 15Nm
Evening Expreß 7 20Nm
Zndiana, Decatur 6c Ivestern R'y. (i Abgang ' Ankunft Mail k Expreß 8 15Vm Fast Expreß täglich c&s.. 4 Orn Chicago Expreß 11 50V m Tuscola Accom 10 40Vm Tuscola Accom 3 45Nm Chicago Erpreß 2 40Nm Fast Expreß -täglich c& s..11 30Nm Mail & Expreß 4 40Nm Via I., D. k W. Ny. und Noachdale. Chicago Expreß 11 50Vm - Chicago Expreß . . .V 2 40N Chicago, Indianapolis & (ouisville R'y. Abgang Ankunft Chic Night Expreß täglich.. 12 55Vm Eincinnati Best täglich s 3 30Vni Fast Mail täglich 8........ 7 OOm Fast Mail täglich s 7 55 Chi Expref nur Sonntags p 11 50Vm Monon Accom 10 0053m Ehi k Mich City Best dp.. 3 35Nm Chicago Ex. (ID5:W)x... 2 4Mm Monon Accom 4 OONm Chicago Best taglich d p 4 37Nnt
e-Schlafwagen, p-Parlorcar, e-Chaircar, dDinninar, d-Büffetcar.
" "v"" H O XKJ.illl Elebeland Mail c zotm B H'b'r & Andersen Erpreß. 8 33Nrn New Zor! Erpreß, täglich, 8.10 40Nm Division. Ankunft New Iork Erpreß täglich 8.. 4 05Vm Mat'n & T Haute Acc 9 45Vm N I & Boston Lim taal pds 2 50Nm - . . " 47
cir nkunft Lynn Accomodation 9 25Vm - )yl0 ccial dp 2 50')lm Eolumbus Expreß 10 35Nm Toledo Expreß 10 25Nnt
