Indiana Tribüne, Volume 24, Number 9, Indianapolis, Marion County, 27 September 1900 — Page 5

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Jndiana Tribüne, Tonncrstalj, den 37. September 1900.

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Lokal-.Nachrichten. Die Eröffnung Ter neuen German! Halle.

Ein schönes Fcst. Wenn man gestern Abend einen Blick über die im großen Saale der Gcrma nia Halle aufgestellten langen Tafeln schweifen ließ, so raill es einem vorkom men, als ob die fortwährenden Klagen über ein zurückgehendes Deutschthum absolut keine Berechtigung hätten. Die gestern zur Eröffnungsfeier erschienenen deutschen Vereine zeigten awiß das Gc genthcil. Seit der Einweihung des Teutschen Hauses und später der neuen Halle des Unabhängigen Turnvereins war das Tcutschthum von Indianapolis zu einem großenKommcrs nicht wieder zusammen gewesen. In der Tribüne vcröffcnlichcn wir einen deutschen Bcrcinskalendcr, welcher die ??amcn von 76 deutschen Vereinen enthält. Äar cö nun auch nicht möglich sämmtliche Vereine einzuladen, so hatte der neue Verwalter, Herr Victor Jose, jedoch in solcher Weise für jeden ge ' sorgt gehabt, daß die Vertreter aller deutschen Vereine willkommen geheißen wurden. Die Halle war gesteckt voll. An fünf langen Tafeln hatten sich die verschiedenen Vereine niedergelassen und als Herr Joseph Keller, der erste Sprecher des Unabhängigen Turnvcr eins, welcher das Präsidium übernommen, mit drei kräftigen Schlägen den Kommers für eröffnet erklärte, war jeder Stuhl besetzt. Aus der hübschen Rede des Herrn Keller nehmen wir folgende Stellen heraus: Vergegenwärtigen wir uns im Geiste das Aufblühen unserer herrlichen Stadt, halten wir Umschau unter den Pracht bauten, unter kosigen Heimstätten, unter gewaltigen Geschastsgebäuden und Ja brikanlagen, unter eleganten Klubloka litäten und modernen Vereinsbautcn, so dürfen wir einem neuen Unternehmer nicht aus dem Wege gehen, sondern demselben unsere völlige Anerkennung zollen, der neu erstandenen Germania Halle. Für Decadcn, von Jahren diente das alte Gebiude, die Mozarthallc, dem Dcutschthum dieser Stadt als Vcr sammlungsort. Harmlose, fröhliche Vergnügungen, Prachtbälle wie sie vor Jahren nur das cingcwandcrtc deutsche Element hier zu geben im Stande war, ja auch Versammlungen sehr ernster und politischer Natur haben in den alten Räumlichkeiten stattgefunden. Die Wiege mehrerer großer Vereine stand in der Mozart 5alle, sie war ein eim. ein Rendezvous für Deutsche, eine Pflegestätte des deutschen Liedes, ja auch der deutschen Turnerci. Den Anforderungen der Neuzeit Schritt haltend, mußten die alten Baulichkeiten' modernen AnspreäiuT'g tt)in r. ' 5.. t t rv:.i:r:' :r.c "t . ein stolzer Hort des Deutschthums. Möge dieses Un ternehmen prosperiren, wie die Hoff nungen sich erfüllen, die der tüchtige Leiter des Hauses sich gemacht hat, möge die deutsche Geselligkeit eine immer währende Stätte hier finden, wo deut sche Sitten und Gebräuche das Herr lichste Erbstück unserer schönen Heimath, gepflegt und gefördert werden, und mö gen Diejenigen der deutschen Vereine, die kein eigen Heim ihr eigen nennen, hier eine Städte finden, wo jene trau ten Laute, die die Mutter uns gelehrt, hier wiederhallen und wo tönen mögen die herrlichen Klänge des deutschen Lie des. Darauf, daß dieses Gebäude sei nen Zweck erfüllen möge und ebenso alle Hoffnnngen, laßt uns diesen Wunsch nach deutscher Mannes Art mit einem lräftigea Schluck besiegeln. ' Nach Schluß der Rede ergriff Herr Wm. P. Jungclaus, der Präsident der Home Brauerei, das Wort. Herr Jungclaus sagte unter Anderem sol gcndcs: .Deutscher Geist hat die Erbauer der neuen Halle geleitet, damit jeder Deutsche sich hier daheim fühlen möge. Der Mann, der heute ofsiciell die Vcr waltung der Germania Halle übernimmt, Herr Victor Jose, ist selbst ein deutscher Sänger, ein Mann, begeistert von deutschen Idealen. Von ihm bedürfen wir keines besonderen Gelübdes, daß er Wirthschaft wie halle so verwalten wird, daß Jedermann ohne Scheu, zu jeder Stunde hier verkehren kann, daß jeder Deutsche sich hier mit Frau und Kind heimisch fühlen wird, 'kurz, daß die Germania Halle, wie ich

vorher bcnicrüc, der Sammelplatz des Tcutfchthums von Indianapolis werden wird. Ihr zahlreiches Erscheinen am heutigen Abend, ich rechne, daß sämmtliche deutsche Vereine der Stadt der Ein ladung des Hrn. Jose Folge geleistet haben, wenigstens nach Kräften be weist, daß Sie einvcrstandei'. mit dem Umbau und der Verbesserung der alten HaUe gewesen sind und daß Sie mit Freuden die Umgestaltung der ehe maligrn Mozart Halle in die Germania Halle begrüßen. Möge denn auch, cnt sprechend Ihrem Sinne, ein neuer Geist hier einziehen, möge unter der neuen Verwaltung der Germania Halle die Halle wieder zum Sammelplätze des Tcutschthums der Stadt werden, damit man noch in fernen Jahren mit Ehren der Germania 5alle gedenke, selbst wenn der Bau nach vielen Jahrzehnten ver fallen sein mag. Vertreter des Deutschthums von In diauapolis! Ich überreiche hiermit als Präsident der Home Brewing Eo. Hrn. Victor Jose, dem neuen Pächter der Halle, die Schlüssel der Germania 5)allc gcmä? Ihren eignen deutschen Grundsätzen, zur Ehre des Deutsch thums, zur Ehrung des Namens Ger mznia Halle." . Das fröhliche Treiben begann nach der Rede des Herrn Jungclauß. Es wurde bald seh? gemüthlich. Der Präses rief die Präsidenten der ver schicdcncn Vereine zu kurzen Ansprachen auf, welche jedoch meistens in dem all gemeinen lustigen Lör verloren gingen. Die verschiedenen Gesangvereine trugen Lieder vor, die Turnlehrer Fischer und Ruihcr kommandirten Salamander, die Kapelle spielte deutsche Lieder, die An wesendcn sangen, kurz es herrschte jene Stimmung, welche nur einem feucht fröhlichen Kommers eigen ist. Nach Aufhebung des Kommerses fand man sich unten in den Parterreräumlichkeit: zusammen und kneipte weiter bis zur frühen Morgenstunde.

Morgen Abend versammelt sich das Komite für Kontrakte und Wegercchte, um den Kontrakt der Vor ortbahnen zu besprechen. Philip und Leo M.Rappaport, Ad v'katcn, Zimmer 730 und 731 Law Building. Neues Televhon 3345. Gestern Abend machte sich das berüchtigte '-Bungaloo Gang" wieder einmal in frecher Weife bemerkbar. Die Bande, ungefähr 50 Bengel, zog in der Nahe des Monuments ' umher, infultirte junge Mädchen und griff spater einen jungen Sieger an. . Ttcinc ! flogen umher und an der Ecke der Ohio und Illinois Str. erhielt ein Passant einen Stein an den Kopf geworfen. Die Polizei kennt mehrere der Rowdies und ihre Verhaftung steht in Aussicht. Die neuesten Tapeten bei Carl Möller, 152 N. Dclawae Str. ':t' Kali. uumi, Zci kzitt die Si.r.f vom Himmel geglüht. Die Ziililtz machten gute Geschäfte. Der große Jahrmarkt ist das Ereigniß Pekings. Welch' einMenschengewühl, welch' ine Budenverschwendung! Rund um die Anlage des Sonnentempels zogen sie sich entlang, jene verschlissenen. geflickten Zelte und Stände, in welchen unzählige Dinge feilgeboten wurden: trübe Pflaumenlimonade. leckeres, gebratenes Geflügel, Pasteten in Ricinusöl gebacken, allerlei jämmerlichen Tand, alles behängt mit bunten Papierlaternen und Wimpeln, schmutzig und grau von Staub. Schier unerträglich war der Lärm, das'Klappern der Holzinstrumente. Da hockten die Geschichtenerzähler auf den schmierigen Holzkisten, um der Menge ihre Weisheit auszukramen, Schlangenund Kautschukmenschen zeigten ihre wahrhaft halsbrechenden Künste für wenige Kupserkaschs. blinde Tambourinschläger tanzten eine Runde. Hühneraugenoperateure boten ihre Dienste ci Wie ein Bienenschwarm strömte es aus dem Tempel. Händler undPriest verkauften Kerzen und Weihrauch. Vor den Altären, den widerlich bemalten Götzenbildern, fratzenhaft verzerrt, warfen sich dieGläubigen auf die Knie; überall flammte es. ein merkwürdiger, übersinnlicher Anblick. 'Seit langer Zeit hockten sie immer an derselbenCtelle. Liu-Pei mit feinem Weibe Kao-Sin. In einem kleinen Wägelchen, einer wahren Schachtel auf Rädern, fuhr er die arme, halb blödsinnige Alte auf und ab. hinkend, fast blind. Ab und zu warfen ihnen die Reichen, welche in Sänften und Jinrickschaws vorüberpassirten, einige, Münzen zu. davon mußten sie leben und noch abgeben. Einstmals, hatte Liu-Pei bessere Tage gesehen, da war er ein angesehener Mann gewesen, nun hatte ihn der Schamschu, der Brantwein, und das Opium auf den Hund gebracht. Der Oberchef der Bettler, 5kuna-To. besoldete ibn :7, . Dasü:

mutzte, er das Wägelchen mtt Kao-Sin den ganzen Tag umherziehen. Liu-Pei träumst Tu?" Der Alte blickte auf. Pen-Ho, der Mann mit dem Eisenfuß. hatte ihn angestoßen; nun wies er mit häßlichem Grinsen auf zwei Männer, welche trotz Staub und Hitze die Gassen zu Fuß durchquerten. Fankwei! Weiße? Teufel!" Er spie aus. Nicht einmal den Feiertag gönnen sie uns, die rothen Thiere. Fankwei". schrie er gleich darauf mit gellender Stimme, und -Fank-wei" heulten den Männern die Kinder nach, indem sie mit Pfirsichen hinter ihnen herwarfen. Einer von den Beiden, ein großer Blonder, blieb, unbekümmert um das Geschrei, vor dn Wägelchen siehen. Sieh doch. Welten, die Alte glaube beinahe, sie hat so was wie 'nen Sonnenstich, muß doch mal in -die Karrete reinsehen." und er bückte sich über das Wägelchen. Pfui den Teubel auch, welch' ein Duft." sagte er dann in unverfälschtem mecklenburger Dialekt. Hunger scheint die Alte so heruntergebrach! zu haben, lauter Scherben und sonstiges Zeug, treibt sich da zwischen den Lumpen herum, aber nichts Eßbares. Welch' ein Stinkloch, dieses Peking, und doch interessant mit all seinen Schmutzfinken. Merkwürdig, eine ganz verteufelte Stadt." Der Andere nickte. ..Weiß Gott, ich hab's dick, das Pestnesi. Habe ich erst in 18 Monaten die Sprache, das heißt Chinesisch, los. , ist das Uebrige Kinderspiel, mein Lieber, darum Kopf hoch. Alterchen." Das frische Antlitz ves Blondbärtigen drehte sich wiederum Liu-Pei zu. etliche Kupserkaschs warf er in die welke, zittrige Hand, dann folgte er seinem Begleiter, welcher eilig weitergeschritten war. Liu-Pei trat an die nächsteBude und erstand ein Gläschen jener trüben Pflaumcnlimonade, jetzt die Rettung für Kao-Sin. denn kaum hatte, er der Alten etliche Tropfen ingeflößt, als diese, gleichsam neu belebt, sich zu regen anfing, um bald darauf mit ihrer klägliche Stimme die Vorübergehenden anzubetteln. Etliche Tage später tönte und heulte es vom Trommel- und Glockenthurm in der Tartarenstadt. Stundenlang schallte es durch die Lüfte, bald die Trommeln, bald die Glocken, die Leute waren wie unsinnig, es mußten schlimme Dinge vergehen. Fank-wei," schrie es auf den Straßen, schlagt sie todt,' die weißen Teufel!" Europäer sah man nicht in der eigentlichen Chinesenstadt. Mutherfüllt schrieen die Menschen' sich's einander zu: Fankwei! Fank-wei! Weiße Teufel!" so brüllte das scheußliche Gesindel. Straflinge, Soldaten, Schwarzflaggen, Piraten. Aus dem Bettlerpiate vor dem Tonnenniempel ho?kte Liu-Pei mit seiner Kao-Sin. Er war traurig. Was kümmerte ihn das wüste Treiben, nun konnte er sich den Leibgurte! wieder enger ziehen. Hunger thut weh, und heut gab es nichts, nicht einmal die abgenagten Knochen, welche ab und zu noch von den Hunden fortgeworfen wurden. Kao-Sin schlummerte. Liu-Pei hatte Zeit. Wie ausgestorben schien derPlatz. alles war nach dem Hata-men - Thor geströmt. Staub und Hitze hatte Häuser und Menschen wie mit grauem roM vtpr3rnp'n Isd TÄf;n ,ri "- - " . k ;" JtV ' f ! '. V . UiT -'. i; '. u ;ii .v. .! - is'r-; 3 iffvr -i r" M-! 4 ' a.i Vi..;Ti ('' -ft

, ' !.fi Lt -.VI V. t . k. r t d-.. l- -ch Z: ..::rjl ' . ' . --'!. .Tr-t': U lar: (f t .?!.-!. - ' 77 s -" i - j V V I j klägliches Wimmern aus, sie ist erwacht. Ein ungeheurer Menschenschwärm wälzt sich dem Platze zu, mitten darin Maulthiere, von denen man Menschen herabgezerrt hat. man stößt und sticht nach ihnen. Es sind Fankwei's.' Europäer. Und nun nähert man sich der Mitte des Platzes. Allen voran der gelbe Riese Pen-po. sein College. der Eisenfuß. Früher hat er einmal einen wilden Mann auf dem Jahrmarkt gezeigt, so erzählen sich die Bettler. einen Menschen, dem er selbst die Haut stückweis vom Leib geschnitten und sie dann durch Thierhaut ersetzt hat; dafür brummte man ihm 30Jahre Ketten auf; jetzt ist er frei und versteht sein Handwerk. Liu-Pei sieht und hört nun alles wie im Traum. Kreischende Laute. Hohngelächter, furchtbares Gefchrei. Fank-wei, Fankwei" gellt es von tausend Stimmen. Man hatas Wägelchen mit seinem Inhalt umgestülpt. Lumpen darauf geworfen. Fackeln hineingeschleudert, und nun brennt es lichterloh. Lichterloh brennt auch das Sattelzeug der Maulthine. Eine ungeheureMenge tobt und ergießt sich über den Platz. Fank-wei", will Liu-Pei rufen, denn er sieht ganz deutich. wie Pen-po einen großen Bärtizen mit der Kicke stößt. Da erreicht auch Liu-Pei das Geschick. Knisternd leckt's an ihm empor, Seligkeit ersaßt den Alten. Kao-Sin wird ihn mitnehmen in die himmlischen Gefilde, wo es' keinen Hunger gibt, keine schlechten Menschen, nur Reisfelder. Cedernhaine und den großen Buddah. den Segenspender in all seiner Pracht und Herrlichkeit. , Etliche Augenblicke später hat sich der wüste Haufe verlaufen. Nur ein Aschenrest. Lumpen, kleine Blutlachen. Cadaver zeugen von dm Spuren der Mordbuben. Liu-Pei ist mit Kao-Sin bei den Himmlischen. Auch der erschlagene Fank-wei wird mit ihnen dort zu sammentreffen. . ...... .

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