Indiana Tribüne, Volume 24, Number 5, Indianapolis, Marion County, 23 September 1900 — Page 7
JtZdlkMi! Tribttnc, Sonntag, ZI. September 1900
Wornen as Well as Men Are Made Miserable by Kidney Trouble.
Kidney trouble preys upon the mind, dlsourages and lessens ambition; beauty, vigor and cheenulness soon disappear when the kidneys are out ot order "ff wi uiicasca. 1 ' ir-j . t rwicney irouDie näLS become so prevalent r , - fr" w v f M that it is not uncornmon for a child to be bo äff Iicted with weak kioncys. If the child urinates too often. if th rine scalds the flesh or if, when the child rcaches an age when it should be sble to control the passage. it is yet afflicted with bed-wetting, depend upon it. the cause of the difficulty is kidney trouble, and the first step should be towards the treatment of these important organs. This unpleasant trouble is due to a diseased condition cf the ' kidneys and bladder and not to a habit as most people suppose. Wcmen as Well as men are made miserable with kiftney and bladder trouble, and both need the same great remedy. The mild and the immediate effect of Swamp-Root is soon realized. It is sold by druggists, in fiftycent and one dollar sizes. You may have a sample bottle bv mail free, also pampht teil- Hom of SwunRoot ing all about it. includine many of the thousands of testimonial letters reeeived from sufferers cured. In writing Dr. Kilmex , & Co.. Binghamton. N. be sux and tncnücü this pacr. KsVjlZ-MWeistr von IMDiAAPOLiS. Lebensversicherung. New lorf Sife Insurance lscmxany. H. anbcrgcr, cp. 2l$rnt, 2'.' Indiana Trust Vuilding. American Centra! V ife ns. (so., 3 Cft Mar. fet 3tr. (f. B. Äarunrale, Präs. Capital $2mO,(hjU. Pianos und VZusikalicn. Carlin & Lennor, 59 Cst Market Str. Landwirthschastliche Ceräthe u. Wagen ftolten W. B. Mfg. Co., 339 t WaZH. T. (senöc Im?lc:nent (5o., 27 N. daVitol Ave. 32in;cr k Sauna:!. 221 23. 'ashiligkcll. ZuckcrOaarcn (Wholesale). TaLzctt k Co.. 18 Veft Georgia ctr. Schnittwaaren. Vurphy. fcib&en k Co., 135 Z. Meridtsu. KfritHst. ciÖiaA. Lavcnz & 05cc5 Co., i'Oi) 3. Meri Grundcigcnthum und Versicherung. Cpann, Ichn Z. & Co., SO Cst Market. ttcucrversichcrnttgsgcscllschastcn. Indien Insurance Co., Chas. Cchurman. Präs.; Thcs. B. Linn, cceretär. Eisen- inid Plcchsaarcn, Gcrochrc. 5i5n:an 5 C trr? Co.. 111-115 5. Thrik i'cfcrr, Treibriemen, Packmatcrial. i:c, Lcathcr & :2?:lttnc Co.. 227 3. Meridian 3tc. Wundarztliche Instrumente. W. ft. Arriftreng & Co.. 22t SMcriv-an. Pun-pcu, Wasscrlcitni, FahrzeulZ'. Cc-.ftcck k Cccnse Co., 371 Z. Mcriräau. bst und Produkte Commission. Gnu? k Co.. 2221 Z. Telaware Str. JceCrcam. ftsrr.ci, N. W.. 12 SI. Pennsylrania Str. Banliolz. Ccinrn, enrt), Leorzia ZU. Weißblech. 2cnr.tr & 3unban, 216 3. Meridian 3tr. Puhwaaren. Fahnley k McCrea, 240 3. Meridia Stc. Bäckereien. Th: Parrott k Taggart ?akery. Tel. S00. Vryce s Bakcry. 14 Cft 3oukh 3tr. Hute. Handschuhe etc. Hcörickson. Lesler k Co.. 131 3. Meridian. Eisen- und Schmicdevaarcn. Vonncgut 5zardare Co., 120124 Zt Washington Et?. Eisen und Stahl. HoUiday, W. I. k Co.. 107 3. Meridian. Kutschen und Reparaturen. Nobbins. Jrvin k Co., 32 Oft yeorgiaStr. Spiele und Spiclwaaren. Mayer. Charles k Co.. 29 W. Washington. Truggistcn (Whzlcsalc). Indianapolis Trug Co., 21 O. Maryland. 2öard Vros. Trug Co.. 120 S. Meridian. Sagen und Wcrkzcnge. E. C. Atkins k Co.. 402-410 S. Illinois. Trust-Compagnien. Jndian? Trust Co. k Sasety 3?au!t. Safe Tcposit Vaultö. Fletchers Cafe Teposit. 30 Ost Washington. Boxes $ÖA0 und aufwärts. Samcnhändlcr. Huntington k Page, 130 Oft Market. Schuhe und Stiefel (Wholesale). W. T. Cooper 3hoe Co., 127 3. Meridian. ?,e Hendrids. Lance Co., 215 3. Meridian. Banken. The Capital National Bank. 23 S. Meridian !r. M. B. Wilson, Präs. ?L. T. Churchman. Kaffirer. Lcichenbestatter. Erinfteiner BroS., 522 Oft Market Ctr. Farben, Oele und GlaS. The A. Burdsil Co.. 102 E. Meridian Ctr. Indianapolis Pint k Color Co., 240243 Massachusetts Ave. Eroccrs (Wholesale). Geo. W. Etout, 207 3. Meridian Ctr. Lrinkmeyer, Kühn k Co.. 211 e. Meridian Str. Cttklin k Co.. 51 C. Meridian Ctr. M. O'Cs k Co.. 47 2. Meridian Ctr. I. (j. 3? & Co., 2$ G. Ekvrgia Str.
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Im Witwenschleier.
Welches Frauenherz hätte in diesen Tagen nicht voll Wehmuth und Sympathie der Königin gedacht, welche der Schurkenstreich eines Wahnwitzigen w einem Augenblicke von der höchstenHöhe irdischen Glückes hinabgeschleudert hat in das tiefste Leid, in trostlose Trauer! Die Königin Margherita von Italien, deren Gemahl der Kugel eines ruchlosen Fanatikers zum Opfer gefallen ist. erinnert jeden Lebenden an die Unbeständigkeit alles menschlichen Schicksals, an die Gleichheit aller, ob sie hoch oder niedrig geboren, vor der großen, unlösbaren Daseins frage. Strahlend in Jugendschonheit und Frische nimmt die Königin Helene auf dem Throne der savoyischen Dynastie Platz. Die Königin Margherita aber tritt in die lange Reihe der königlichen Frauen, die. im Wittwenschleier. abseits von 'den großen Ereignissen des Tages ihr Leden nur noch der Erinnerung an die entschwundenen Zeite einstigen Glanzes und Glückes weihen und schon als die Ueberlebenden einer vergangenen Generation erscheinen. Sie ist lang, die Reihe dieser Kömginnen und Kaiserinnen im Wittwenschleier. Allen voran schreitet Enzlands greise Herrscherin, Victoria, di nu? bald seit vierzig Jahren die äußeren Zeichen der Trauer um ihren Gemahl. den coburgischen Prinzen Albert, nicht abgelegt hat. Nur ein einziges Mal, bei einem feierlichen Anlasse, hat man sie seitdem im Theater gesehen. Wie es in ihrem Herzen einsam geworden ist, so ist auch um sie herum, an ihrem Hofe, an die Stelle fröhlicher Unterhaltung, rauschender Feste feierliche Stille und in deren Gefolge bleierne Langeweile getreten. Wie tief in dem Gemüthe der Königin das Andenken an den ihr so früh entrissenen Lebensgefährten wurzelt, zeigt sich am stärksten, wenn sie in Valmora - Castle, im schottischen Hochlande, weilt. Diesen einfachen Landsitz, der nach den Plänen des Prinzgemahls entstand, hat sie allgemach zu einer Erinnerungsstätte an ihn aemacht. Sein Denkmal erhebt sich im Parke und die Zimmer, die er bewohnte, sind seit seinem Tode unverändert erbalten. Nocb ein anderes Denkmal hat die Königin dem unvergeßlichen Gatten undFreunde gesetzt, indem sie die Herausgab ibrer Tagebücher gestattete, die sie wäbrend ihres gemeinschaftlichen Aufentbalies in den Bergen Schottlands aefübrt kzatte und aus denen dem Leser ds Bild einer durcb nichts getrübten, auf reinster gegenseitiger Zuneigung berubend?n Ebe entgegentritt. Welche ??üüe der Ereignisse hat die 81-jähriae Köniain nickt erlebt und überlebt! Sie hat Reiche entstehen und zerfallen. Monarcken und Staatsmänner kommen und aeben sehen, und es muß sie seit sam webmütbiq stimmen, wenn sie au? ibrer alljäbrlichen Frühlingsfahrt nach Frankreich in Paris den Gruß desPräsidenten der Republik empfänat. sie, die noch der König Ludwig Philipp vor fast seckziq Jahren durch sein Land bis zum Mlttelmeergestade celeitete. die den aan?en Prunk des zweitenKaiserreiches aeseben und mit Navoleon III. und der schönen Euaenie von Montiso in enger persönlicherFreundschaft gestanden hat. Härter ist das Schicksal gegen die Kaiserin Eugenie gewesen, die es. wie eine Märchenprinzessin, auf den Thron des damals mächtigsten Reiches erhob, wo sie Jahrzehnte hindurch der ganzen Welt als das Vorbild weiblicher Grazie und Schönheit galt. Nun trägt sie. 74 jährig, die Bürde eines Daseins, das zweck- und freudlos geworden ist. seitdem ihr Stolz und ihre Hoffnung, ihr einziger Sohn, unter den Speeren der afrikanischen Kaffern in fremdem Kriegsdienste sein junges Leben ließ. Es duldet die so schwer getroffeneFrau nicht lange an einem Orte. Nur die Wintermonate verbringt sie in Farmborough - Castle, das als ihr ständiger Wohnort gilt, den größten Theil des Jahres aber durchstreift sie auf ihrer Yacht die Gewässer des Mittelmeeres. kurze Rast in ihrer schönen Villa am Cap Martin machend. Jedesmal hält sie. ehe sie die Rückfahrt antritt sich einige Tage in Paris auf und steigt dort im Hotel Continental ab, gerade dem Tuileriegart?n gegenüber, wo einst das stolze Kaiserschloß, der Schauplatz ihrer Triumphe, stand. Am Arme eines ihrer beiden Ehrenfräulein, auf einen Stock gestützt, unternimmt sie dann täglich einen Spaziergang durch die Anlagen der Champs - Elys6es und des Vois de Voulogne, von Niemand erkannt noch beachtet. Wo sind die Tage hin, da sie an jedem Nachmittag denselben Weg in offenem Landauer, vierspännig vom Sattel gefahren, von Piqueuren. Stallmeistern und blitzender Cavallcrie - Escorte begleitet, zurücklegte, überall begeistert gegrüßt und gefeiert! Nur wenige Getreue bringen noch der Gräfin von Pierrefonds", wie die Ex-Kaiserin sich nennt, ihre Huldigungen dar. Aber die gleichzeitig mit ihr in Paris anwesenden Fürstlichkeiten versäumen es nie. ihr die Auswartunq zu machen. Wie ihre Mutter hat auch die Kaiserin Friedrich seit dem Tage, der sie zur Wittwe machte, die Wittwentracht beibehalten, und nur sehr selten erscheint sie zu einer größeren HofsestlichZeit. Sie hat sich in Cronberg ein wundervclles neues Heim geschaffen, das den Comsort des englischen vornehmen Landhauses mit deutschem künstleri scheu Schmucke vereint und in dem sie sich am wohlsten fühlt, wenn sie die Schaar ihrer Kinder und Enkel um sich versammelt. So fließen die Tage der treuen Gefährtin des KaisersFriedrich in ruhigem Gleichmaß dahin. Der Kaiserin - Wittwe vonRußland würd wohl der jähe Wechsel, der sie durch den Tod Alexanders III. auö der ersten Reihe in die zweite stellte, zuzrst sehr schwer zu eriraaen. Sie fühlte
sich immer noch als als die eigentliche Herrscherin, und ihr Ehrgeiz, in polttischen Dingen eine Rolle zu spielen, bereitete den Ministern manche schwere Stunde. Mit der ihm eigenen, langsamen Zähigkeit, die Worte vermeidet aber unablässig das einmal gesteckte Ziel verfolgt, hat Zar Nikolaus-II. es verstanden, allmählich den Einfluß seiner Mutter ganz zu beseitigen und ihr jede politische Macht zu nehmen. Ganz eigenartig gestaltet sich die Stellung der Königin - Wittwe Cmma der Niederlande, welche seit 2 Jahren die erste Unterthanin ihrer Tochter, der blonden, jungen Königin Wilhelmine ist und ihr im Range demnach bei allen officiellen Gelegenheiten nachsteht. Verbände Mutter und Tochter nicht so zärtliche Liebe, so könnte dieses seltsame Verhältniß zu so manchen VerWickelungen und Intriguen führen, die der dramatischen Feder eines Scribe würdig wären. Und ähnlich wird sich die Lage der Königin - Regentin von Spanien gestalten, wenn sie die Zügel der Regierung in die Hände ihres volljährig gewordenen Sohnes Alfons XIII. wird legen müssen. Beide Frauen, Königin Emma von Holland und Königin Christine von Spanien, haben in ihren Kindern den Ersatz für eine Ehe gefunden, welche man darf es wohl aussprechen nicht vom Glück begleitet war. Alfons XU. von Spanien verursachte durch seine Schwäche dem weiblichen Geschlechte gegenüber seiner Gemahlin viele Thränen, und König Wilhelm III. der Niederlande war ein gar absonderlicher Herr, zudem um 41 Jahre älter als die blonde Prinzessin von Waldeck, die er. der 62jährige, als 21 - jährige vor den Altar führte. Eine andere Frau von königlichem Blute, die. wie die Kaiserin Eugenie. den jähen Sturz vom Gipfel derMacht ins Unglück hinab durchmachen mußte, hat die Vorsehung das Gefühl dafür genommen, indem es ihren Geist mit ewigem Dunkel umgab. Kaiserin Charlotte von Mexico, die Wittwe des öfterreichischen Erzherzogs Maximilian, der sein abenteuerliches exotisches Kaiserthum mit dem Todde büßte, hat keine Erinnerung an die vergangene Tragödie ihres Gebens. Ihr Bruder. König Leopold II. von Belgien, hat sie bei sich im Schlosse Lacken aufgenommen, und dort fristet die unglückliche Irre ein der Menschlichkeit entrücktes Dasein. Sie weiß nichts davon, daß seit 33 Jahren, seit dem 19. Juni 1867. an dem die Kugeln der Republikaner das Herz des Kaisers Max durchbohrten, statt der Kaiserkrone der Wittwenschleier ihr Haupt bedeckt.
Der Schwur der ZZlindcn. Von R. v. Rosen. Von einer Gesellschaftsdame geführt, durchmandelte eine elegant gekleidete, junge und schöne, leider aber blinde Frau die dunklen Corridore des Pari ser Polizcihotels. Endlich erschien ein Beamter und zeigte den beiden Damen an, daß der Chef der Criminalpolizei sie zu empfangen bereit sei. Sie wünschen eine Anzeige zu er statten, Madame?" fragte der Polizeich?f. Eine Anzeige von solcher Wich tigkeit. Mg Sie durchaus meine Jntervcntion beanspruchten und keinem meincr Untcrbeamten Mittheilung machen wollten." So ist es, mein Herr," lispelte die Blinde. ' Nun denn. Madame ich bin bereit, Sie anzuhören. Doch vorerst daZ Nöthige in Bezug auf Sie selbst. Sie heißen ?" Charlotte Marny, dreiundzwanzig Jahre alt, aus Besancon gebürtig, verhcirathct mit Laurent Marny. Das heißt: Nur Dem Gesetze nach mit diesem Elenden verehelicht." Wie soll ich das verstehen!" Der Chef der Criminalpolizei blickte erstaunt auf. Tann gab er dem daZ Protokoll schreibenden Beamten durch eine Geber de zu verstehen, daß die Aussagen der Blinden mit minutiösester Genauigkeit zu fixiren seien. Erklären Sie sich deutlicher, Madame!" Cs wird sich AlleZ genau ergeben aus der Anzeige, die ich gegen Laurent Marny, meinen sogenannten Gatten, hiemit erstatte. Laurent Marny, der momentan in Paris ein tolles Leben führt und mit meinem Gelde die Chan sonnettensüngcrin Clou-Clou soutenirt, ist der Mörder meiner vor fünf Jahren auf gräßliche Weise ums Leben gekommenen Tante Alice Labouron." Der Mörder der Alice Labouron, einer alten Witwe, die in der Rue Meu don-Bluart wohnte, ist allerdings noch immer ausständig. Tuclos, bringen Sie die Acten Labouron." Ein Amtsdiener entfernte sich. Der Chef der Criminalpolizei forderte die Blinde auf, Platz zu nehmen und in ihren Enthüllungen fortzrfahren , Es wird nothwendig sein, daß ich etwas weiter aushole," sprach die Blin de. Meine Jugendjahre verbrachte ich in Besancon bei einer Tante, die sich meiner angenommen hatte, denn ich war eine Waise. Ais die gute Frau starb und mir deren Verwandte mitleidslos die Thür wiesen, trotzdem ich blind war, brachte mich ein Bürger von Besancon nach Paris zu einer anderen Verwandten, nämlich zur Wittwe Alice Labouron. Ich erinnere mich noch ! heute, daß mein Begleiter zu mir sagte, ! wie scheußlich finster das Haus aussah, j in welchem meine Tante Labouron in der Mansarde wohnte." ! .Ganz richtig!" murmelte der Chef der Criminalpolizei. in den ihm mittler ! weile von dem Amtsdiener überbrachten , Actenstücken des Fascikel Labouron" blätternd. In einer Mansardenwoh nung geschah der Mord." Meine Tante Labouron." fuhr , Charlotte fort, umspannte damals mit ' ibren harten Fingern meine Hand und sagte zu mir: Ich besie nicht viel, aber ich habe die Anwartschaft. auf .ein
großes Vermögen, wenn ein schwebender Prozeß zu meinen Gunsten entschie den werden sollte. Ich bin alt und setze Dich im Falle meines Ablebens zu meiner Erbin ein!" Die Wittwe übergab mir in Gegenwart zweier Zeugen ihr kurzgefaßtes Testament. In demselben wurde mir ein Vermögen zugeschrieben vorderhand mußte ich aber die schma len Bissen dankbar annehmen, die mir die von einer spärlichen Rente lebende Wittwe zukommen ließ." Hat das Bezug auf die Anzeige?" Ja, mein Herr. Sie werden es gleich wahrnehmen." sagte die Blinde. Das Vermögen ist die Ursache, daß icd heute den Mörder der Bestrafung zuführen kann. Die Acten liegen vor Ihnen, mein Herr, und Sie werden bald wissen, daß sich meine Aussagen von damals mit denen vollkommen de cken, die ich nun deponiren werde. Eines Nachts fuhr ich aus dem Schlafe emvor. Ein gräßlicher Scbrei mußte mich geweckt haben. Als ich aber ängst lich lauschte, war im Zimmer Alles still. Doch nein ich hörte rasche Athemzü ge. So athmet nur Jemand, den große Erregung durchzittert. O. hätte ich doch sehen können!! Die Ahnung, daß Entsetzliches geschehen sei, verstärkte sich. Mit dem Muthe der Verzweiflung verließ ich mein Bett. Als ich mich an den Gegenständen forttastcte. berührten meine ausgestreckten Hände den Körper eines Mannes. Ich stieß einen furchtbaren Schrei aus. Der Mann wollte mich von sich abschütteln, ich aber faßte nach seinen Kleidern. Ein ungleiches Ringen entstand. Der Mann warf mich zu Boden und herrschte mich in wildem Tone an: Halte Dein Maul, oder ich mache Dich auch still: "Ich lag in Ohnmacht. Als ich wieder zu mir kam und erfuhr, daß man die Witt we Labouron in ihrem Bette erdrosselt hatte, um sie ihre? wenigen Habselig, leiten zu berauben da schwur ich fei erlich, des Mörders Stimme niemals vergessen zu wollen, ihn falls er mir jemals begegnen sollte, an derselben zu erkennen! Außerdem," bemerkte der Chef der Criminalpolizei. übergaben Sie dem Führer der am Schauplatze des Verbre chcns erschienenen Commission die Cravatte des Mörders, die Ihnen bei dem Kampfe in Händen geblieben war. In dieser Halsbinde stak eine unechte Nadel von aant avarter rtorm. Doch führte dieses Corpn.3 delicti damals nicht zur Entdeckung des Verbrechers. Sie ha ben sich die Stimme desselben gemerkt?" O ich konnte dieselbe niemals vergessen!" betheuerte die Blinde. Und diese Stimme führte Sie zu der Entdeckung, daß Ihr Gatte der Mörder der Witwe Labouron sein müsse?" Ja, mein Herr!" Seit wann sind Sie mit Laurent Marny verheirathet?" Seit zwei Jahren, mein Herr." Und wann erkannten oder glaubten Sie zu erkennen, daß Marny die Stim me des Menschen besitzt, der Ihnen da mals die Drohung zugerufen hat?" Ich erkannte dies vor zwei Stunden, als mein Gatte Marny zum ersten Ma le mit mir sprach.. .." Der Chef der Pariser Criminalbehörde stand auf. Er schüttelte den Kopf und sah die Begleiterin der Blinden fragend an. Die Blinde selbst gab Antwort aus die unausgesprochene Jra ge des Oberbeamten. ,, Halten Sie mich nicht für irrsinnig, mein Herr. ,jch bin es nicht, obzwar meine Erlebnisse, die Sie sofort wissen sollen, ganz dazu geeignet gewesen wa ren, ein menschliches Gehirn seiner Ver nunst zu berauben. Es ist wahr, daß mein Gatte Laurent Marny, dessen Namen ich schon seit zwei Jahren trage, heute vor zwei Stunden zum ersten Male mit mir sprach. Vernehmen Sie den Hergang der Dinge. Bald nach der Ermordung der Witwe Labouron wurde in dem erwähnten Eivilprozesse die obergerichtliche .Entscheidung zu Gunsten der Madame Labouron gefällt. Ich war die Erbin eines großen Vermögens. Trotz meiner Blindheit wurde ich umworben. TaS Grgan und das liebvolle Sprechen eines ManneS, der sich mir als Laurent Marny vorgestellt hatte, erwärmte mein Herz. Ich liebte den Mann, der so sanft re dete. In dem Dorfe St. Eustache fondmeine Trauung mit Laurent Marny statt. Auf dem Wege zur Mairie sprach Laurent kein Wort. In der Kirche ließ er sein Ja!" so leise und dumpf daß ich es kaum vernahm. Auch kam es mir vor, als hätte Laurent plötzlich ganz anders geformte Hände. Doch meine Bedenken schwanden, als wir als jungvermähltes Paar im Cisenbahncoupe saßen und Laurent mit seiner milden Stimme sich in mein Herz schmeichelte. O, damals ahnte ich noch Nichts von dem erbärmlichen Betrüge, den man nur an einer Blinden begehen konnte!" Der Amtsdiener Duclos reichte Ma dame Charlotte Marny ein Glaß Wasser. Sie netzte die Lippen und erzählte dem gespannt zuhörenden Chef der Polizei noch Folgendes: Der sanfte Mann, den ich für meinen Gatten hielt und liebte, brachte mit mir zwei Jahre im Süden zu. Mit der Welt kamen wir kaum in Be rührung. Mit mir konnte Niemand sprechen, als das Dienstmädchen, denn Laurent hielt Jedermann von mir ferne, Laurent der, den ich für meinen Gatten hielt wurde krank. Eine Lungenentzündung raffte ihn rasch hin, doch er hatte nvch Zeit, auf dem Sterbebette mir zu gestehen, daß er nicht Laurent Marny, sondern ein von dem wirtlichem Marnn bezahltes und unter moralischer Zwangslage stehendes Individuum sei. Der echte Marny. welcher sich in Paris befinde und mein Vermögen vergeude, habe es bemerkt, daß ich für Anatole Vrochard dies der Name des Menschen, der gewisse Gründe hatte, dem Abenteurer Marny vollkommen ergeben zu sein eine Neigung gefaßt. sBrochard spielte den Bräutigam bis amn Momente der
Trauung, 'Vor dem Altar stand jedoch der wirkliche Laurent Marny an meiner Seite, der wirkliche Laurent erhielt auch das ehecontractlich ausbe dungene Versügungsrccht über den größten Theil meines Vermögens.' Während Anatole, den Gatten der ge täuschten Blinden spielte, amusirte sich Laurent in Paris.' Der Chef der Criminalpolizei, die Beamten, sie alle standen unter dem Eiuflusse dieser sensationellen Mittheilung. Nachdem der Betrug entdeckt wor den war, entließ ich das mit den Schur ken im Bunde stehende Dienstmädchen, engagirte mir diese Dame und reiste hierher in die Hauptstadt." sagte Ma dame Marny. Ich stellte vor zwei Stunden meinen gesetzlichen Gatten zur Rede. Als er mir brüsk und in lautem Tone entgegnete, durchzuckte es mich wie ein elektrischer Strom. ES war die Stimme des Mörders der Witwe Labouron ! ! Bei meinem Leben ich schwöre es ihnen ich kann mich nicht täuschen! Ich danke Ihnen, Madame!" erwi derte der Chef der Pariser Criminal Polizei." Es sollen auf der Selle alle Verfügungen zur Ergreifung und Ueberführung des Verbrechers getroffen werden." Nach drei Wochen gestand der in das Gefängniß gebrachte Adenteurer Lau rent Marny, überwältigt von der Last der von der Pariser Polizei aufgebrach ten Beweissacten, endlich ein, das er den Raubmord an der Witwe Labouron begangen hatte. Frühaufsttycn. Vielfach wird das Frühaufstehen für ein unerläßliches Stärkungs- und Gesundheitsmittel für die Jugend gehalten; ja. es gibt Eltern, die darin mit einer an's Grausame grenzenden Strenge gegen ihre Kinde: vorgehen. Sie bedenken nicht, daß jedes Kind körperlich und geistig verschieden vom anderen geartet ist, dem nach auch einer besonderen, individuellen Behandlung bedarf, soll es gedeihen. Starke, gesunde, kräftige ZZinder sind schon von Natur aus Frühaufsteher. Da ihr Schlaf vor Mitternacht schon ein tiefer, ergiebiger ist. so genügen ihnen acht bis zehn Stunden, um ihren Organismus auszuruhen und ihm erneute Kräfte zuzuführen. Sie wehren sich selbst nach dem stets zeitigen Erwachen, noch liegen zu bleiben oder gar noch einmal einschlafen zu sollen; auch sind sie sofort munter nach dem Aufstehen und gehen mit offenbarer Frische an ein Spiel oder irgend eine Thätigkeit. Solche Kinder soll man unbedingt und zu jeder Jahreszeit an das sonst nützliche und löbliche Frühaufstehen ,gewähnen, und wenn sich bei einem ein kleinerHang zur Faulheit zeigt, denselben gütig, aber energisch bekämpfen. Ganz anders verhält es sich mit Kindern jeden Alters, welche schwächere Constitutionen, blutarm, von nervöser Anlage und sehr schnellwachsend sind. Es ist fast die Regel daß. so lange solche Zustände herrschen, ihnen da? Frühaufstehen große Qual macht, und es ist irrig und ungerecht, dies als Faulheit zu behandeln. Auch wenn solche Kinder sehr frühzeitig zu Bette gehen, genießen .sie meist vor Mitternacht keinen sehr tiefen, erquicklichen Schlaf; sie sind meist unruhig, hören das kleinste Geräusch, und erst in den Morgenstunden fallen sie in festen. Wohlthuenden Schlummer. Bricht und nimmt man ihnen denselben durch frühes Wecken, so zeigen schon ihr verstörtes Aussehen und ihre traumhaften, noch ganz befangenen schwankenden Bewegungen, ihr müder Gang und Mangel an Hunger beimFrühstück. daß man mit dem Wecken einen Eingriff in die Rechte ihrer Natur beging. Sehr häufig stellen sich aber im Tageslauf Kopfschmerz, Schwindel. Uebelkeiten ein; das Kind wird bei seiner Arbeit träge, kann nichts fördern, ja schläft sogar' häufig über dem Lernen oder Spielen ein. Das nun sind genri? deutliche Zeichen, daß der Organismus um den Theil erneuterLebenskraft verkürzt wurde, den der Schwache und Nervöse ganz vorwiegend durch den Morgenschlaf findet. Wo es also nur irgend zu ermöglichen, soll man schwache, zarte Kinder, besonders auch schnellwachsende Mädchen im EntWickelungsstadium wenigstens bis 7 Uhr Morgens schlafen lassen. Ein verschollener Käse.
Beim Durchstöbern der Briefschaften eines Apothekers des Badeortes Spa fand der dortige Archivar A. Body ein Schreiben, das mit Recht seine Neugierde erregte. Es war ein am 2. Mai 1783 geschriebener Brief, worin der Herzog vonSachsen-Teschen (Prinz Albert von Sachen) dem erwähnten Arzneimann eine unter dem Namen Vierfarbiger" bekannte Sorte Käse bestellte, den er einige Zeit vorher bei einem Aufenthalt in Spa gekostet habe. Bücherwürmer und Landwirthe zerbrachen sich den Kopf, was es mit den herzoglichen vier Farben für eine Bewandtniß habe, als ein glücklicher Zufall endlich Aufklärung brachte. Beim Durchblättern eines 1792 unter dem Titel Le Grand Calendrier de Ilerve gedruckten Almanachs stieß der Spadenser Archivar auf folgende Stelle: In Herve und seiner Umgebung werden die so gesuchten, unter dem Namen Remoudous bekannten Käse gemacht, die für die besten von Europa gelten. Auch bereitet man dort eine zweite Sorte, die Käse zu den vier Jahreszeiten" heißt und so genannt wird, weil die vier Ecken dieser Käse einen verschiedenen Geschmack und ine verschiedene Farbe haben. Es Wird dies durch Gewürze und den Saft von gewöhnlichen und wohlriechenden Pflanzen bewirkt. Die Käse wiegen 1224 Pfund . Schon im
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18."Jahrhundert'war die Ausfuhr von Käse aus dem bei Vcrviers gelegenen Städtchen Herve sehr bedeutend. Der Absatz erstreckte sich auf Deutschland. Elsaß-Lothringen. Burgund' und die Schweiz, wohin die Waare auf Fuhrwerken gebracht wurde. Der Ramadous von Herve ist heute noch beliebt. der Vierfarbige" dagegen völlig von der Vildfläche verschwunden. Es ist schwer, zwei Herren zu dienen, aber sicher noch schwerer zwei Damen. Neue PhofographiscliB GaJIerie 1 150 Süd Illinois Straße. Ter Unterzeichnete ladet die Deutsche, der Stadt und Umgegend zu einem Besuch, seiner Gallerte ein. Gute Bilder garantirt. Preise niedrig Deutscher Photograph Alles recht bliizblank in Küche und Haus zu haben, erfüllt jede gute Hausfrau mit gerechtem Stolz. Das beste Mittel, alle Me, tallwaaren in kürzester Zeit und für die längste Dauer blitzblank unv glän zend wie einen Spiegel zu machen, ist die U. 8. WAL PÖLISH PASTE, die von !er altbekannten und bewährte Firma GEORGE W. HOFFMAN, 549 Ost Washington St., Indianapolis, Ind.. hergestellt wird. Für Gastwirthe ist das aübewähtte Putz mittet von derselben Firma herzestellt, zum Putzen der BarFixturcs etc. cinjach unentbehrlich und wer es einmal gebraucht hat. wird es stcls wleüer holen. .Var Zteexcc's Friend". daZ Unentbehrliche, ist überall in Apothekeo zu haben. DR. j. ?M, praktischer Arzt, Zimmer 3 nnd 9, Commcrcial Block, Ecko Kentucky Ave. und Washingtonstraße Telkph, alte 2S2: neue 3057 und 282. Sprechstunden: 911 Vorm.; 2 Nachm.; 7 Abd Dr. I. B. Kirkpatrick gehandelt Frauenkrankheiten und ranlhei ten des Nectumö. Hämorrhoid h Tltfitx Cantrtlfli tun geheilt. Offlee: Harne Bailding, 31 OstOnloStr. r. I. Aschler, c5 206 Ost McCarth-Str. Sprechstunden: 8 bis 9 Ilhr Vorm.; 2 bis 3 Uhr Nachm.-, 8 bis 9 Uhr Abds.z Sonntags von 8 bis 9 Ubr Vorm. und 7 bis 8 Uhr Abends. Telephon 1446. WALTER FRANZ, Sahn-Arzt, No. Ö0K Ost Market.Straße, Cosfin loch Zimmer 48. Ossicrstunden : 512 Vm.z I 5S!m; 79 b'nd. Sonntags von 1 Uhr S,'m. Ii3 2 UlzrNm.
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