Indiana Tribüne, Volume 24, Number 3, Indianapolis, Marion County, 21 September 1900 — Page 2
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Int Buschfeld. Trotz der Opposition des GerxralZ Botha haben sich, wie die neuesten Meldüngen auS Süd - Afrika besagen, die Boeren entschlossen. rn Guerillakrieg gegen die Engländer bis zum Aeußersten führen. AuZ diesem Grunde gewinnt eine Schilderung, welche ein, genauer Kenner von dem Gelände oer bo.rst:henden Kämpfe entwirst, ein besonderes Interesse. -In derselben heißt c2: Das große Hochplateau, welches den Freistaat und den südlichen soirie östlichen Theil Transvaals umfaßt, fällt von Johannesburg allmälig über Pretoria nach Norden und über Rustenburq nach Nordwest zum Buschfeld ab. Das Buschfeld beginnt wenige Meilen nördlich von Pretoria, im Osten erstreckt es sich aus den südlichen Bezirken Transvaals nach Norden weit über Ermelo hinaus, um ziemlich unrnittelbar im Bezirke von Barberton abzufallen. Die Stadt Middelburg liegt noch auf der Hochebene, aber nur wenig nördlich beqinnt auch hier das Tiefland, das Buschfeld. Das Buschfeld ist der südafrikanische Wald, dessen Bäume von Dornen strotzen und den man zu Pferde nur auf aebabntem Wege ungestraft durchqueren kann. Der Vur nennt sehr bezeichnender Weise j einen der dort vorkommenden Bäume i Wart ein bischen", denn die hakenför- j migen Dornen dieses Baumes halten ! jeden unvorsichtigen .Wanderer uncrbitilich fest und zwingen ihn. will er sich nicht. die Kleider vom Leibe reißen, sich mit Geduld aus seinen Umarmungen zu lösen. Der Boden unter den höchstens 40 Fuß hohen Bäumen ist mit fast mannshohem Gras bewachsen. Den Sommer hindurch ist das Buschseld meist unbewohnt. Herrenlos sind die Gebiete jedoch nicht, auch bleiben, freilich in geringer Zahl, Farmer während des Sommers dort Meist aber gehört dann der ruhende Wald dem Wild. Die größeren Raubthiere, z. B. die Löwen, haben sich recht weit nach Norden zurückgezogen, auch die größeren Antilopenarten sind selten geworden. Kleinere Gazellen jedoch. Hasen, namentlich aber Flugwild (Perlhühner, Rebhühner, kleinere Trappenarten, Fasanen. Wildenten, Tauben) sind reichlich vorhanden und bieten zur Winterzeit Gelegenheit zur Ausübung der Jagd. Schlangen und Spinnen, fast alle giftig, fowie Skorpione sind hier häufig. Jnsecten, als unangenehmste die Mosquitos. durchschwirren die Lust. Das Buschfeld liefert Feuerung für Pretoria und Johannesburg. Hierher steht die Sehnsucht des Hochfcld-' farmers im Winter, weil er hier Schutz vor den eisigen Stürmen der Hochebene und vor der Nachtkälte und Futter für das Vieh findet. Im Frühling zieht er jedoch wieder von dannen, denn mit dem Höhersteigen der Sonne wird die Hitze in der stickigen Luft unter den Bäumen geradezu unerträglich und haucht der beständig feuchte Boden mörderisch giftige Dünste aus. Je weiter die englischen Truppen ihren Vormarsch fortsetzen, um so näher kommen sie jetzt, d. h. zu der Zeit, wo man das Buschfeld gern meidet, den ungesunden Gegenden Transvaals. Aber das Klima ist nicht der einzige Feind, der sich ihnen entgegenstellen wird, denn in der Hochebene erheben , sich Gebirge zur Theil wildester Art. Nördlich von Middelburg liegen die Zoutpansberge, deren Geländeschwieligkeiten aber aus den Kämpfen der Wirren gegen unbotmäßige Kaffernstamme zur Genüge bekannt sind. Im Osten durchsaust heute der Eisenbahnzug die Thäler bei Barberton und bohrt sich in Tunnels durch die himinelanst redenden Ketten der verlängerten Drakensberge. Etwa 60 Meilen westlich von 'Barberton senkt sich die Straße von Middelburg zum ersten Mal auf ihrem Wege nach Osten. Nur mit festgebundenen Rädern überwinden selbst leichte Gefährte diese erste GeZvaltprobe, die sich beim Teufels Konicr", dem letzten felsigen HLHcnzuge vor Barberton, in verstärktem Maße wiederholt. Damit ist man dann in das breite Thal eingetreten, welches sich in der allgemeinen Richtung von SüdWesten nach Nordosten zwischen den pa--rallelen Gebirgsketten dahinzieht und die De Kaap - Goldfelder birgt. Bon Natal her ist der Abstieg ähnlich. Barberton selbst liegt am westlichen Hange einer derartigen Bergkette. In diesem zerklüfteten Gebirgslande ist absei! der mit unendlicher Mühe gebahnten Wege jedes Fahren, ja, selbst jedes Reiten unmöglich, und die Straßen haben ein derartiges Gefälle, daß Auf- und Abstieg nur unter den größien Anstrengungen und mit der Peinlichsten Vorsicht zu bewerkstelligen sind. Das Klima aber in den Niederungen mordet während der Sommermonate Menschen und Thiere in gleicher Weise. Selbst Esel, deren Widerstandsfähigkeit bekannt ist. sterben hier wie die Fliegen. Die Aussichten für den englischen Soldaten sind aus solchem Bo.den nicht rosig. Kein Gelände eignet sich zum Guerillakrieg besser als diese wilden Gebirgsgegenden. Der Anmarsch der englischen Colonnen" muß sich auf den wenigen vorhandenen Wegen vollziehen; er wird schon von weitem beobachtet; kleine, in unzugängliche Felsen aufaestellte Trupps können ungestraft ih".e rauchschwachen Gewehre nach Herzenslust spielen lassen, den Gegner Nachts beunruhigen, seine rückwärtigen Verbindungen bedrohen. Kleinere Abtheilungen setzen sich ein fach dem Verderben aus. Die tropische fiile jtoub emen Massencoizsum .'oon
Wasser öe! den marschirenden Truppen veranlassen und in der Folge, zusammen mit dem Aufenthalt und Schlaf in Zelten auf dem feuchten Erdboden, Massenerkrankungen an Malaria mit Wahrscheinlichkeit herbeiführen. Die Eavallcrie, Artillerie. Colonnen aller Art werden mit noch stärkeren PferdeVerlusten zu rechnen haben, als es bisher schon de? Fall war in gesunderem Klima. Freilich werden unter dem Klima und der Unwegsamkeit des Geländes auch die Boeren zu leiden haben, aber doch wenig:? als die Engländer, die dem Klima gar nicht angepaßt sind und den Eigenthümlichkeiten des Terrains vollkommen fremd gegenüberstehen. i m m Tle Koch'sche Malariaforschung. In der neuesten Nummer der Deutsch, med. Wochenschr." wird der fünfte Bericht üb die Thätigkeit der Deutschen Malariaexpedition veröffentlicht. den Professor Robert Koch von Stephansort an die Colonialabtheilung des Auswärtigen Amtes abgeschickt hat. Zum Verständniß des Berichtes ist erforderlich, das Versahren in die Erinnerung zurückzurufen, das Koch zur Bekämpfung der Malaria anwendet. Es besteht darin, daß alle Fälle von Malaria, hauptsächlich die versteckten Fälle aufgesucht und dadurch unschädlich gemacht werden, daß man sie nicht nur, wie bisher, ein wenig bessert, sondern zur Verhütung von Rückfällen gründlich heilt. Um festzustellen, ob in einer Gegend Malaria heimisch ist, dafür hat sich Koch als das beste und zuverlässigste Mittel die Untersuchung der Kinder in dem Bezirke auf Malaria erwiesen, die früher vernachlässigt worden ist. Die BeHandlung der Malariafälle besteht in der zweckmäßigcnAnwendung des Chinins, in demSinne. daß mit Hilfe der mikroskopischen Untersuchung und der Fie-
berbeobachtung die Zeit der Chinindarreichung geregelt wird. Unter Hinweis auf die sechsmonatige Beobachtungszeit und die sicheren Ergebnisse es ist gelungen, in dem Bezirke die Malaria in verhältnißmäßig kurzer Frist fast zum Verschwinden zu bringen kommt Koch zu dem Schlüsse, daß in seiner Methode die Grundlagen für eine wirksame Bekämpfung . der Malaria gegeben sind. Andere Methoden durchgehend, äußert sich Koch dahin: Es ist allerdings nicht ausgeschlossen, daß gegen die Malaria auch durch andere Mittel und auf anderen Wegen etwas uszurichten ist. So könnte man daran denken, die Malaria-Jm-munität. welche unter natürlichen VerHältnissen erst nach 4 bis 6 Jahren und nach vielen Anfällen zu Stande kommt, künstlich und womöglich in kürzerer Zeit zu bewirken. Aber da sich bis jetzt noch gar keine Möglichkeit geboten hat, die ix Erzeugung der Immunität erforderlichen Giftstoffe zu beschaffen, so ist die Aussicht, auf diesem Wege etwas zu erreichen, eine sehr geringe. Auch die Ausrottung der insizirenden Mücken, welche, wenn sie durchführbar wäre, allerdings ein Radikalmittel sein würde, halte ich nach meinen Erfahrungen für aussichtslos. Es ist vielleicht möglich, die betreffenden Mücken in kleineren Bezirken 'zu vertilgen. Aber ganze . Länderstrecken, namentlich in den Tropen, davon zu .oefreier:, das geht über den Bereich der dem Menschen zu Gebote stehenden Hilfsmittel. Schließlich könnte man versuchen, die Menschen vor den Stichen der Mücken zu schützen, wie es ja bereits durch die Moskitonetze theilweise geschieht. Alle derartigen Mittel, welche, in die Haut gerieben, die Mücken verscheuchen sollen. haben sich indessen, soweit ich dieselben prüfen konnte, nicht bewährt. Sie wirken nur für kurze Zeit, und manche, wie die ätherischen Oele, sind uicht unbedenklich für die Gesundheit, wenn man sie lange Zeit benutzen wollte." Koch schließt mit dem folgenden Vorschlage: .Unter diesen Verhältnissen konnte man annehmen, daß die Aufgabe, welehe der Malariaexpedition gestellt wurde, gelöst sei. Im' Grunde genommen ist dies auch der Fall. Dennoch würde ich es nicht für richtig halten, wenn man bei dem bis jetzt Erreichten stehen bleiben wollte. Nach meinem Dafürhalten würde es, durchaus nothwendig sein, den Versuch, der uns unter gewissen, durch die hiesigen VerHältnisse gegebenen und vielleicht besonders günstigen Bedingungen gelungen ist, nun unter anderen klimatischen und socialen Verhältnisse mehrfach zu wiederholen, namentlich auch in leicht erreichbarer Gegend, um den Versuch fortwährend unter Augen zu haben und den Erfolg lange Zeit hindurch, womöglich Jahre lang, auf seine Beständigkeit nachprüfen zu können. Ich zweifle nicht, daß derartige Oertlichleiten in Deutschland zu finden sind, und erlaube mir den ergebensten Vorschlag, den nächsten Versuch nach den gleichen Principien auf deutschem Boden anzustellen. Daneben können jederzeit, sofern es gewünscht wird, noch weitere Versuche in den deutschen Colonialgebieen in's Werk gesetzt werden." Ein Gemüthsmensch. Warum hau'n Sje denn Ihren Hund so erbärmlich? Ja wissen's, er . hat halt immer gar so a Freud', wenn ich aushor! - - -
Jndiana Tribüne, Freitag,
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WiSMor!en f.ni kr l Felge schwerer Arbeit okkk. einer Zuzleft a ganzen Körper stcis, rasa 'vergesse deöha nicht, dag cS geee Steifheit in dsn Gliedern nicht5 be7ereA sitbt le .
t. Iakoös HcL.
Hygiene des Effenö. ! Die Erfahrung des täglichen LebenS lehrt, daß unser Gnnüthszustand zur Zeit der Nahrungsaufnahme von sehr wesentlichem Einfluß auf den Ablauf der Verdauungsvorgänge ist: bei Aerger bekommt uns das Essen nicht, und wir magern ab. Wir verdauen gewiß ganz anders," sagt der Hygieniker Veit sehr treffend, bei Aussicht in eine heitere Gegend als auf Kerkermauern.Es ist sogar vielfach beobachtet worden, daß für bestimmte Verdauungsstörungen der Anlaß in Gemüthserregungen zu suchen ist, in Schreck. Aerger, heftigen Aufregungen, die den Betreffenden gerade bei der Mahlzeit überfallen haben. Taraus ergibt sich die wichtige Regel, niemals eine Mahlzeit zu beginnen, bevor die Wogen der heftigen Erregung sich gelegt haben und eine ruhige Stimmung Platz gegriffen hat. Für das allgemeine Verhalten während des Essens ist zunächst hervorzuheben, daß langsames Essen von wesentlichem Vortheil ist und zwar, weil nur bei langsamem Essen ein gehöriges Kauen möglich ist. Nur bei sorgfältigem. einige Zeit in Anspruch nehmendem Kauen kann die so wichtige Durchtränkung desGekauten mit dem Mundfast, die sogenannte Einspeichelung, in genügendem Maß erfolgen; die Speisen werden dadurch schlüpfrig, sind leickt berunterzuscklucken und werden im Magen besser verdaut. Auch gei-1 stige Beschäftigung oder sonstige Bethätigung lenkt vom eigentlichen Eßakt ab und läßt das Kauen nur unzureichend vor sich gehen; daher empfiehlt es sich auch nicht, wie es so häufig geschieht, beim Essen zu lesen. Man soll also lanzsam essen; das schnelle Herabschlingen der Speisen hat für gewöhnlich zur Folge, daß dieselben ungekaut, in größeren Stücken in den Magen gelangen und dort das Gefühl von Druck und Schmerz hervorrufen. Man streitet oft darüber, ob man während des Essens. Flüssiges zu sich nehmen soll und wie viel. Ein Teller Fleischbrühe als Einleitung zu einer größeren Mahlzeit ist zweckmäßig: die Würz- und Genußstoffe der Brühe rcgen, wie der berühmte Vhysiologe Munk nachgewiesen hat. d't Abscheidung der Verdauungssäfte in den Magen an und befördern dadurch denVerdauungsvorgang. Daneben aber noch eine größere Menge, sei es auch nur ein halbes Pint Flüssigkeit in Form von Wasser oder Bier zu sich zu nehmen. ist nicht zu empfehlen; denn dadurch wird der 'Magensaft, mit Hilfe dessen wir verdauen, verdünnt und seil Verdauungsfähigkeit beeinträchtigt. Allenfalls kann kohlensaures Wasser, 'Selters z.V.. gestattet werden; auch gegen ein Glas guten Weins bei Tisch ist nichts einzuwenden. Bei setten Speisen erweist sich für viele, die an sich Fette nicht gut vertragen und danach' an Verdauungsstörungen lei-, den. ein Gläschen Eognak als vortheilhaft. , Von nicht genügend gewürdigter Ledeutung für die Verdauungsvorgänge ist .das zweckmäßige Verhalten nach dem Essen. Der Verdauungöakt nimmt fü? die Verdauungsorgane thun erheblichen Theil der Gesammttutmasse des menschlichen Körpers in Anspruch und macht infolgedessen das Gehirn blutleer. So stellt sich mit Nothwendigkeit nach größerett Mahlzeiten ein mehr oder minder ausgesprochenes .Müdigkeitsgefühl ein, das wir durch die erregende Wirkung des Kaffees zu bekämpfen suchen. Beim Säugling ist dies Müdigkeitsgefühl so überwältigend, daß er in unmittelbarem Anschluß'an die Nahrungsaufnahme' sofort einschläft; aber auch blutarme, bleichsüchtige, fettleibige und magen kranke Personen können selbst unter Aufbietung großer Energie diesemMi digwtsgefühl für gewohnlich nicht wi derstehen. Die so häufig erörterte Frage, ob es zweckmäßig ist, nach Tiscöe zu schlafen oder nicht oder gar Körperbewegungen zu machen, läßt sich keinesfalls nach der einen oder anderen Seite ausschließlich entscheiden. Ohne Zweifel empfinden viele Menschen KörPerbewegungen in unmittelbarem Anschluß an das Essen als eine Anstren gung. während sie ruhiges Sitzen als Behagen empfinden und sich dann schnell wieder frisch und arbeitsfähig fühlen.. Ein Grund, sich mit vollem Magen absichtlich stark zu bewegen. liegt nicht vor. Die Nothwendigkeit des Schlafens nach Tisch besteht allen falls für Schwächliche, sowie für Nervose, Magenleidende . und Bleichsüchti ge. und ein. halb-.bis allerhöchstens ein
den 31. September
YJ i I p p p JVif wl liunvigcr schlaf kann schon gestatte: werden; indeß bei auszesprochenerFettleibigkeit und gewissen Herz- und Gefäßerkrankungen ist, da in der Verdauung der Blutdruck gesteigert ist, ein Schlaf in horizontaler Lage unmittel bar nach dem Essen zu vermeiden. Auch geistige Thätigkeit unmittelbar' nach der Nahrungsaufnahme ist nicht empfehlenswerth; besonders Unterrichtsstunden gleich nach der Mittagszeit sind durchaus unhyzienisch und daher vom ärztlichen Standpunkt zu verwerfen. Brlganten in Spanien. Wie in Andalusien von Zeit zu Zeit die Bandoleros von sich reden machen, fo hört man auch ab und zu von den Roders in dem Bereich von Valencia. Beide spanische Namen bezeichnen das selbe: Banditen, Bnganten, welche offe nen Straßenraub treiben und von dem ärmeren Theile der Bevölkerung unter stützt werden, sei es aus Furcht oder aus Bewunderung, oder weil man sich gut dabei sieht. Aus diesen Gründe gelingt es nur selten, dieser Banditen Herr zu werden, obwohl die Gendarme rie häufig mit ihnen zusammentrifft. Dann kommt es zu regelrechten Kam pfen, wobei es auf beiden Seiten oft zahlreiche Opfer gibt. Mit den Bandi ten, welche in die Hände der Behörden fallen, macht man gewöhnlich kurze Proceß. Man führt sie auf Nebenwege oder auf das freie Feld, um sie .von hinten niederzuschießen, gleichsam, als ob sie einen Fluchtversuch gemacht hätten. Da die Banditen wissen, daß sie, wenn sie in die Hände der Behörden fallen, ohne richterlichen Urtheilsspruch nieder geschossen werden, vertheidigen sie sich bis auf's Aeußerstc. um nicht lebendig in die Hände ihrer Verfolger zu fallen; dagegen verkehren sie wahrend der Ab Wesenheit der Gendarmen in friedlichster Weise mit ihrer Familie und mit den übrigen Bewohnern des Dorfes.' Eine solche Banditenbande zeigt . sich augenblicklich in Torrente (Valencia) und macht den Behörden viel zu schafsen. Trotzdem die Gendarmerie mehr fach ein Gefecht mit den Banditen un terhalten hat, ist es ihr bisher noch nicht gelungen, eines der Roders. die man Alle personlich kennt, habhaft zu wer den. Der Führer der Bande ist ein gewlsser Fernando Eaftlllo, ein 23iahri aer Bursche, der auf dem Transport nach Ceuta der Gendarmerie entwischte (er war wegen verschiedener Verbrechen zu zwanzig Jahren ZuchtHaus verurtheilt); der zweite Führer ist ein früherer Laienbruder aus dem Klo ster von Torrente. Sobald die Gendarmerie den Ort verläßt, verkehren einzelne Mitglieder der Bande nlit ihren Familien, während die übrigen Wache halten. Um der Roders habhaft zu werden, wird der Regierung nichts Anderes übrig bleiben, als Truppen gegen sie auszusenden oder die Gendarmerie erheblich zu verstärken. Die Kleinigkeit von 325 Pfund wog die neuniahrigc Pearl z&l liams in Taylor, Mo., die dieser Tage gestorben ist. e r Land mann G i c vanni Pietroni arbeitete in dem italienischen Dorfe Orvieto mit seinem 12jährigen Sohne auf dem Felde. Als der iahzornige Alte den Knaben r.nen Augenblick mit gekreuzten Annen müsnq dastehen sah, geneih er dermaßen in Wuth, daß er ihm einen Stock an den Kopf warf. Das Kind stürzte lautlos zu Boden und blieb liegen.ohne sich zu rühren. Der Vater glaubte, sein Sohn wolle sich einen schlechten Scherz mit ihm erlauben. Mit der Absicht, ihm durch eine Ohrfeige auf die Beine zu helfen, schritt er aus ihn zu. Da erkannte er zu seinem namen losen Entsetzen, daß er in dem Knaben eine Leiche vor sich hatte. Auf das laute Jammern des verzweneltenMan nes eilte seine Frau mit einem wenige Wochen alten Kinde auf dem Arm herbei. Als sie erkannte, was geschehen war, legte sie das Baby auf die Erde nieder und warf sich weinend über den Körper ihres Jungen. Nachdem sie den ersten Schmerzensausbruch überwunden hatte und schluchzend zu der Stelle zurückkehrte, wo sie ihr jüngstes TLchterchen hingelegt, fand sie nur einen blutigen Arm und den zernagten Kop des kleinen Wesens. Ein Mutterschwein, das am Tage vorher gewor fen, war über das hilflose Kind hergefallen und hatte es aufgefressen. Während Btttroni m Untersuchungshaf gebracht wurde, mußte seine vor Schmerz wahnsinnig gewordene Frau in em Jrrenhius überfuhrt werden.
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