Indiana Tribüne, Volume 24, Number 2, Indianapolis, Marion County, 20 September 1900 — Page 2

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Jndiana Tribüne, Donnerstag, den 20. September liiOO

VcsUcn Sltanxi)tlttn. ! Während man !ei manchenGatngen von tfiföm und Kebsen, sowie auch Austern und noch rnehren sonstigen Schalthicren gewisse Arten von Erkranlunzen tat, weift man bei der wilden Thierwelt des Landes sogut wie nichts Den dergleichen, ud man darf dreist annehmen, daß diese Thiere äußerst ?enig von irgend welchen Krankheiten berührt werden. ans; infolge elementarer Ereignisse, besonderer Unfälle ode? künstlichen Cingreisens des Menschen. Etwas Andres aber ist es mit den Bestien, die sich in Gefangenschabt befinden. Viele dieser sind sehr ernstlichen Krankheiten ausgesetzt, welche gewöhnlich rödtlich verlaufen, und andere müssen wenigstens fort und fort ärztlich behandelt 'werden, damit sie sich beträchtliche Zeit am Leben erhalten. Tas Schlimmste dabei ist, daß ein großer Theil der Ursachen dieser Erkrankungen noch unaufgeklärt ist; über zngnche derselben wissen praktische Me-nagerie-oder Eircu-besitzer mehr, als gelehrte Aerzte, und einer der Ersteren hat sich jüngst folgendermaßen über diesen Gegenstand ausgelassen: Eine sehr verhänznißvolle Bedeurung im Leben vieler gefangenen Besiien haben Schwindsuck,t und Lungenentzündung. Affen erliegen diesen ranlbeiten allerincistens. Und die südamerikanischen Tapire sterben sämmtlick an der Schwindsucht. Es gibt überhaupt wenige Gattungen wilder Thiere, welche sich so schwer am Leben erhalten lassen, wie diese, sobald sie einmal von ihrer Heimath (meist am Ainazonenstroni) weg sind. Die Gefahr der Lungenentzündung ist bei allen aus tropischen Gegenden kommenden Tbiere stets eine große. Vielfach erkranken wilde Thiere aus Mangel an geeigneter Nahrung, und leider weiß man noch lange nicht vollständig, was diese geeignete Nahrung ist; oder man kann dieselbe doch nicht leicht beschaffen und glaubt, mit Ersatzfutter auskommen zu tonnen. Antilcpen, Moosethiere, sogar gewöhnliche Hirsche und Rebe und andere, zu den Laubfressern gehörenden Thiere sind oft gestorben, weil sie durchaus nicht die richtige Nahrung erhielten. Meiner Meinung nach bildet der Gerbstoff in den Rinden und Zweigen, an denen diese Thiere fressen, einen wichtigen Bestandtheil der Nahrung, welche ihr System braucht, um in gesundem Zustand zu bleiben. Im Heu und sonstigen Ersatzstoffen, die sie in der Gefangenschaft so häufig als Futter bekommen, ist sehr wenig Tannin enthalten. Man hättte schon lange eine Methode finden sollcen, darin nachzuhelfen. Was die fernwculichen Bestien unsercs Landes anbelangt, so scheinen dieselben eine besondere Qualität Alfafaklce und anderer Gräser absolut nothwendig für ihr Wohlbefinden und ibre Erhaltung zu haben. Ich glaube nicht.

daß cttmatiswe Veränderungen von beirächtlichem Einfluß auf diese Thiere sind. Schon Mengen RockymountainBergschafe. Antilopen. Mule"-Hirsche und andcre Bestien von diesen Regionen habe xf) nach Europa oder nach unserem Cor.tinent weit weg gesandt; aber sie bleiben alle noch kein Jahr am Leben. Von den Moosethieren weiß -man ganz genau, daß Flechten und Rinden einen großen Theil ihrer Nahrung im Freien bilden; Solches kann ihnen eben nicht in weiter Entfernung von den Wäldern geboten werden, wenigstens nicht im richtigen Zustands und das Heu ist nur ein armseliges Substitut dafür. Wäre dies nicht der Fall, so würden diese Thiere ohne Zweifel in der Gefangenschaft mindestens so lange leben, wie Löwen und Tiger, die doch eine viel größere 5lima - Veränderung überstehen müssen. Ueber die ärztliche Behandlung wilder Thiere sind vielfach falsche Vorfiellungen verbreitet. Diejenigen, die sich von Gras nähren, werden, wenn sie erkranken, beinahe ebenso behandelt, wie Pferde. Das gilt namentlich von Kameelen, Lamas und Antilopen. Löwen, Tiger und andere Bestien von der Katzenfamilie erhalten im Allgemeinen die nämlicbe Behandlung und dieselben Heilstoffe, wie Hunde unter ähnlichen Umständen. Eine eigene Eategorie bilden die Schlangen. Dieselben erkranken- und sterben in der Gefangenschaft meistens am Krebs. Ich habe oft.aus dem Rachen einer Riesenschlange Stücke faulen Gewebes herausgenommen, so groß wie eine Walnuß, und sobald ich eine krebsartige Wucherung im Munde einer Schlange entdeckte, wußte ich, daß das Thier nicht mehr zu retten war; meine Erwartung erfüllte sich stets. Dies Krankheit wird bei den Schlangen durch die Gewohnheit erzeugt, sich in Holz oder irgend eine harte Substanz einzubeißen, mit welcher sie in Berührung kommen. Dabei brechen ihre Fänge gewöhnlich ab, und der Mundkrebs ist die Folge. Einmal habe ich es auch erlebt, daß ein prächtiger bengalischer Königstiger durch zu vieles Fressen Krämpfe bekam und in seiner Raserei den größten Theil seines Schweifes abbiß und mit Haut und Haaren" verschlang. Ein ander Mal sind mir drei seltene Koodoo - Antilopen lediglich us Angst vor den Ratten gestorden, welche in der Umgebung des StalleS unheimlich zahlreich waren. 2ct sind dies seltene Ausnahmefälle.

Park am Misflssippi.UrspruttgZ Wie immer, wartet auf die nächste Tagung des Eongresses, im December, auch eine Anzahl nicht politischer Angelegenheiten, mit mehr oder weniger guxer Aussicht aus Erledigung. Eine der interessantesten derselben betrifft die Anlegung eines neuen Nationalparks m den, Quellgewässern des Mississippi, im nördlichen Minnesota. Die Geschichte soll Onkel Sam etwa 3 Millionen Dollars kosten, was zwar kein Pappenstiel ist, aber schließlich- neben anderen großen Bewilligungen nicht viel besagen will, vorausgesetzt, daß die Eeldaufwendung für diesen Zweck von genügender nationaler Wichtigkeit ist. Zu Gunsten gerade dieses Nationalparkes wird Folgendes geltend g:macht: Wir haben bis jetzt fünf Nationalparks in unserem Lande, welche zusammen 5,434 engl. Quadratmeilen umfassen. Jeder dieser hat seinen Werth, aber sie liegen sämmtlich in so ab'geleaenen Theilen der Ber. Staaten, daß sie" für die Bürgerschaft der Mittelstaaten so gut wie unzugänglich sind. (Auch liegt von den 36 Forst - Reserven, die es in der Union gibt, keine einzige im Mississippi - Thal.) Ein Nationalpark in Minnesota dagegen würde für die Bevölkerung von allen Theilen desLandes, wenigstens für einen Verhältnißmäßig großen Theil derselben, zuzänglich sein. Man hat berechnet, daß mindestens 20 Millionen Menschen im Mississippi-, im St. Lawrence- und im Red River - Thal iner Reise von nicht mehr als 24 Stunden von ihrem Hewi aus bedürfen, um in dieses Herz des UrwaldLs zu gelangen. Die Lage eines solchen Nationalparkes wäre also eine viel centralere, als diejenige aller anderen. und dem entsprechend sein Werth weit größer. Auch ließe sich hier ein vorzügliche? Fisch- und Wildpark für alle Zeiten fre wahren. Die Flüsse, und Seen in dieser Gegend wimmeln von Riesenhechten, Muskellingen, Schwarzbarschen, Silberbarschen, Seeforellen, Weißfischen u. s. w. In den reichen Waldüngen gibt es noch Dammhirsche, Caribou, gewöhnliches Rothwild und Bären in großer Anzahl, desgleichen auch noch einige Elche. Unter dem Kleinwild sind besonders Füchse. Wölfe. Wieseln, Ottern undEichhörnchen überreich vertreten. Das Wildgeflügel weist fast alle Gattungen Wildenten, Wildgänse. Waldschnepfen. Kibitze, Fasanen und Haselhühner auf. Bis jetzt ist Alles, was hier kreucht, fleucht und schwimmt, nur sehr wenig von der Hand des Menschen gestört worden. Denn die einzigen Menschenbewohner der Gegend, die Rothhaute, tödten nur so viel Wild und Fische, wie sie zu ihrem täglichen Bedarf nöthig haben. Zu dem Landstrich gehören die Mississippi-. Ehippewa-, die Leech Lake-, die Winnibigoshish- und die Caß Lake - Indianerreservationen. Das Ganze ist etwa 1,297 Quadratmeilen doer 830.063 Acres groß; 341 Quadratmeilcn aber entfallen auf die Wasserflächen. Nicht str weit östlich vom Mississippi entspringt hier der St. Louisfluß, der ich in den Superiorsee ergießt, und nordwärts der Bowstring, welcher seinen Ausfluß hoch oben in die Hudson-Bai hat. Erst in neuerer Zeit ist diese ganze Region mit ihren Flüssen, Seen und Forsten durch Bahnlinien zugänglich geworden, sie hat aber noch immer ihren frisch - ursrünglichen Zustand bewahrt; noch wenig ist die Axt in die Waldungen eingedrungen, und sogar Brände haben dieselben nicht nennenswerth beschädigt. Was soll nun aber mit den Jndianern geschehen, welche bis jetzt in diesen Reservationen Hausen? Der Verband, welcher die Agitation für die Schaffung dieses Nationalparks hauptsächlich betreibt, macht den Vorschlag, daß dieselben ruhig gelassen werden, wo sie sind, die ihnen in Einzelzutheilung überwiesenen Landstücke behalten, bei der Ausmerzung der abgestorbenen Nadelholzbäume und' Verbesserung der Farste, unter Aufsicht sachverständiger Regierungsbeamten, Beistand leisten, und außerdem noch als Fremdenführer für die erwarteten zahlreichen Besucher ver,wendet werden. Man hofft nebenbei, daß der jährliche Besuch vieler Tausende Bürger aus allen Theilen der Union den Bestrebungen bezüglich weiterer Eivilisirung und Hebung jener, oft genannten Jndianerstämme wesentliehen Vorschub leisten und so der Bundesregierung im Laufe der Jahre Hunderttaufende von Dollars ersparen werde, ohne daß sich die Indianer schlechter dabei ständen. Eine gemeinschaftliche Resolution in Sachen dieses Nationalparks war schon in der vorigen Tagung des Eongresses vom Senat angenommen und an das Abgeordnetenhaus vom Comite für Indianer - Angelegenheiten günstig einberichtet worden. Aber es wird behauptet, lediglich gewisse Einflüsse, hinter denen die Holzindustriellen Minnesotas ständen, hätten den -Sprecher des Abgeordnetenhauses bestimmt, die Resolution nicht wieder auf's Tapet kommen zu lassen. Von den Holz - Jndustriellen scheint der einzige ernstliche Widerstand gegen den Plan auszugehen. Die Befürworter des Projectes hoffen jedoch, denselben diesmal zu überwinden.

Der verkannte M ot o rwagen. Karlchen (den Vater Herbeinisend): .Vater! geschwind! a Wagen rcißl uusrju--

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-Sehr allgemein. YZl'yliche Aenderungen d:r Xerrperatar kntic7.!n c'rtc Seiden dcs galses und der Lnuge, vlk Husten, (?rkZltui,qru, ?roncZ?ltiZ. tf"np?r v.r.l SQrn, Orten elche üttdcn c iiicfct besser; gieb: toi

mmm t ' erkwürdiger Gottcsmann. In unserem Lande ist der Begriff Geistlicher" noch am wenigsten scharf abgegrenzt, und neben den regulären Kirchenpredigern gibt es ungewöhnlich vielerlei Gattungen Geistliche, die wenigstens. von einem gewissen Kreis als solche voll und ganz anerkannt werden und sich, wenn dieser Kreis groß oder einflußreich genug ist, auch der Privilegien erfreuen, die man seitens unseuz Elsenbahnaesellschaftcn u. s. w. Angehöriaen dieses Berufes gewöhnlich zu Theil werden läßt. Manche der Irregulären werden von der übrigen Welt nur als mehr oder wenige? aufrichtige Sonderlinge angesehen, während andere auch bei sfernersiehenden ho5g?achtet sind. Manche stellen in ihrcn Ei'genthümlichkeiten nur Bräuche irgend einer bekannten Secte dar, während Andere ganz auf eigene Faust fungiren, und wenn man da von Secte reden will, dieselbe einfach in ihrer eigenen Person verkörpert ist. ' Zu den Letzteren gehört auch der Gottesmann A. W. Hobson in derQrtschaft Lyons, im nordöstlichen Rebraska. Er ist überdies der Landlord" seiner Kirche, und die Gem:indemitglZ--der sind einfach seine eingeladenen Gäste! Hobson nimmt keinerlei Gehalt für feine Thätigkeit an. Er predigt, verrichtet die Befugnisse eines Küsters, liefert auch die Beleuchtung und Heizung für seine Kircheselber und besorgt die nothwendigen Reparaturen. Eine besonders auffallende Eigenthümlichkeit Hobson's besteht darin, daß er stets in einem rothen Gewand auf der Kanzel erscheint! Er beruft sich auf eine gewisse Stelle im 63. Capitel des Propheten Jesaiah als Autorität hierfür, mit dem Hinzufügen, daß er die tiefere Bedeutung des rothen Gewandes noch nicht enthüllen dürfe, und dasselbe einstweilen einFragezeichen an die Welt bilde. Es hat scbon allerlei Gerede über diese rothe Robe gegeben; boi hat dieselbe seinem Ruf keinen Abbruch gethan. Hobson, als Landwirlh geboren und zeitweilig auch Lehrer, hat dasDruckergewerbe gelernt und ist schon weit i unserem großen Lande herumgekommen, hat auch an verschiedenen Orten kleine religiöse Zeirschriften herausgegeben. Er wurde übrigens seinerzeit in der Methodistenkirche regelrecht alsPastor ordinirt; später schloß er sich den United Brethren in Christ" an, und gegenwärtig steht er außerhalb aflci bekannten Religionsbekenntnisse und predigt nur Gottes- und Nächstenliebe. Auch stellt er jederzeit seine Kirche anderen Geistlichen ohne Rücksicht auf Confession oder Geschlecht zur Verfügung. Er nimmt nicht nur kein Salär an, sondern nimmt auch keine Collect in der Kirche vor; nur wer sich angetrieben fühlt, etwas zu geben, dem steht dies frei. Von Zeit zu Zeit spricht er davon, daß er in naher Zukunft mit einer neuen Glaubenslehre vor die Welt treten möge. Das Publikum ist so ziemlich einig darüber, daß er jedenfalls durchaus aufrichtig und ein ernster, furchtloser und origineller Denker sei. Noch eine seiner Eigenthümlichkeiten darf nicht unerwähnt bleiben. Hobson hält nämlich unter keinen Umständen Leichenpredigten; denn wie er sagt: Meine Amtswaltung ist. wie diejenige Christi, eine solche des Lebens. und nicht des Todes." In dieser Auffassung dürfte er nur sehr wenige Seinesgleichen haben. Gift und Abschwämme. Es gibt in den Ver. Staaten etwas über 1C0 Gattungen eßbarer Schwämme, und nur wenige Verwandte derselben sind geeignet, Vergiftung und Tod herbeizuführen. Aber jedes Jahr bringt eine beträchtliche Anzahl Unfälle der letztern Art. Die Familie der Morcheln oder Mushrooms" (in Europa Champignons genannt) ist bei uns in zahlreichen wildwachsenden Gattungen vertreten, und nur eine einzige dieser, mit dem botanischen Namen Apraricus anianita bulbosa", ist giftig, aber diese eine fordert Opfer genug. Diese Frage ist von um so größerer Bedeutung, als esViele gibt, welche den wildwachsenden Schwämmen den VorZug vor gezüchteten geben, theils wegen des Unterschiedes am Geldbeutel, theils aber auch, weil sie an den ersteren ein feineres Arma entdeckt haben wollen. Sei dem, wie da wolle, d:e Gefahr ist allezeit da, so lange man überhaupt Eßschwämme im Freien sammeln kann. Es ist bei uns schon sehr Vieles darÜber aeschrieben.wo.rden. wie. man. die

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Dr. AuzuZ ü'kiz'z Hamburger Brustthee. ö .vj harmlosen Schwämme von ihren gisttgen Verwandten unterscheiden könne, während wiederum Andere diese Un terfcheidung unter den sreiwachsenden Schwämmen für nahezu unmöglich erklärt haben. Nicht mit Unrecht wird neuerdings auch auf die Beispiele europäischcr Schwämmesucher in dieser Bezichung hingewiesen. Wohl die meisten Amerikaner haben das einsichtige Suchen vonSchwämmcn :m Freien noch immer zu lernen, und eine gründlich: Anschauung kann da vielleicht mehr tkun. als alle theoretische Anweisung. Diejenigen wildwachsenden Morcheln, welche man bei uns gewohnlich Toadstools" nennt und im Gegensatz zu den Mushrooms" als unbedingt giftig bezeichnet, kommen in Frankreich Deutschland, Italien und Rußland, wo der Schwämme-Consum ein ganz besonders großer ist, und viele arme Leute diese Gewächse einen Theil des Jahres hindurch als Ersatz für Fleisch benutzen, ebenfalls vor. Tort macht man jedoch den obigen Unterschied nicht, sondern versichert, es sei an sich keine Ursache vorhanden, die eine der beiden genannten Gattungen für mehr oder weniger giftig für das menschliche System zu halten, als die andere. Und doch sind Vergiftungsfälle dort äußerst selten; jene Schwämmesammler wissen in der Regel auf den ersten Blick, zwischen einem giftigen und einem harmlosen Schwamm zu unterscheiden. Unzweifelhaft hängt diese Fähigkeit zum guten Theil mit einer, von Generationen her ererbten Uebung zusammen. Den Haupt-An-Haltspunkt für das Urtheil dieser Schwämmcsucher aber könnten sich auck die unsrigen zu eigen machen, wenn sie auch vorerst zu seiner Feststellung in vielen Fällen etwas längere Zeit brauchen. Dieser Anhaltspunkt besteht in den sogenannten Becher oder sotkeT.", in welchem der Stiel des Pilzes v.nten ruht, d. h..bei den giftigen Pilzen, und der sich ungefähr mit einem kleinen Blumentopf dergleichen ließe. Man versichert, daß alle schädliche Morcheln einen solchen aufwiesen, harmlose aber nicht. Es ist indeß große Sorgfalt beim Suchen nach diesem Becher" erforderlich, denn bei manchen giftigen Schwämmen befindet er sich nicht ü b e r der Erde, sondern gerade weit genug unter dem Boden, daß man geneigt sein. mag. den Pilz für unverdächtig zu halten! Es gibt noch allerlei andere Proben, z. B. die Art. wie sich der Pilz schält: aber die sichere AnWendung dieser Proben erfordert lange Erfahrungen und ist nichts für Anfänger. Vorgeschichtliche Alaskancr. So weit auch sonst schon die amerikanischen Forschungen hinsichtlich vorgeschichtlicher Bewohner unseres Continents stellenweise gediehen sind, hatte man doch im höchsten Norden noch keine bestimmten Anhaltspunkte dafür gefunden, daß auch dort eine vorzeitliche Civilisation ezistirt habe. Jetzt aber will man auch einer arctischen vorgeschichtlichen Menschheit sozusagen auf die Fersen gekommen sein. Darüber herrscht in manchen Bergbauer - Kreisen Alaskas nicht geringe Aufregung, nicht sowohl wegen des wissenschaftlichen Interesses der Sache, als vielmehr, weil dieselbe mit der Entdeckung reichhaltiger Kupferlager in den Gebirgsregionen hinter dcmMount Elias in Verbindung steht. Zwei Metallsucher fanden dort so wird erzählt während sie Stätten durchstreiften, die noch niemals zuvor der Fuß eines Weißen betreten hatte, ein ehemaliges Flußbett, 6000 Fuß über dem Meeresspiegel, und als sie an diesem entlang aufwärts gingen, entdeckten sie an den Uferbänken unverkennbare Ueberreste vorgeschichtlich:! Menschenwohnungen. Schließlich fanden sie- in einer Stromschlucht "auch mehrere Menschen - Ueberreste, eine verlasseneSteingrube und dort Kupferkessel, Hämmer, Aexte und andere Geräthe von Stein oder Kupfer, die sämmtlich einer weit entfernten, nicht genau bestimmbaren Vorzeit angehören sollen. Die betreffende Menschheit muß sich viel mit Kupfergewinnung und Kupferverarbeitung befaßt haben, und die Neuzeit will jetzt da. wo jene das Werk einstellten, di: Ausbeutung der Kupfererz -Schätze fortsetzen! iV nii-imb trarribinf. W iirt jroa. Xo riik. toa cau deroti yout spur Bonwnl, or all jour tiro to d, ora. 1 nia U av ntirniy MW ld.id tmoff wonderfal luecan lotnrywmkb trfiDMra ar aainina: trom 9H to i per weck and cpwuu r After ütiia i rcriene. We ca fura-'ib ?e CM a !. wittfcf f.m t4-cM erT-j c. JX

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