Indiana Tribüne, Volume 23, Number 361, Indianapolis, Marion County, 17 September 1900 — Page 2

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Jndiana Tribune, Montag, den 17. September 1100.

ttgltsche Brutalität

Unter Um Titel .Englischer Wortb?v.ch ud cjser.wii)afiung mJohannesburz", veröffentlicht der rnilttarischeBerichterstatter der .Tägl. Rundschau". Herr Gentz, eine auffallende Geschichte. Er ist nämlich in einer der größten deutschen Wirthschaften von Johannesburg nebst etnxi 40 anderen Gästen, meist Deutschen, verhaftet und unter militärische Bedeckung gebracht worden; man ließ den Leuten nicht einmal Zeit, ihre Zeche zu bezahlen. Auf die Frage, warum die Verhaftung erfolgte, wurde nicht geantwortet, daciegen erklärte der führende Officier, Jeder, der einen Fluchtversuch mache, werde niedergeschossen. Die Verhafteitn wurden nach dem Johannesburger Fort gebracht und dort in kleine schmutzige Zellen eingeschlossen. Während der Nacht kamen neue TransPorte cn und zuletzt mochten es etwa dreihundert Verhaftete sein. Ehemänr.cr hatte aus ihren Betten geholt. Leute, di zu llem Anderen, nur nicht zum Soldaten geschaffen waren und nie ein Gewehr in der Hand hatten, alte aebrechliche Männer wurden mit auf das Fort lransportirt. Geschäftsleute hatten ihre Geschäfte im Stich lassen muen, ohne sie atfmen ZU' können. Das Essen im Fort war schlecht und bessert nur UN theucreZ : Geld ZU bekommen. Die !&etTj:ttcn ' cppellirten an ihre Consuln, die in dos Fnl gelassen wurden, und nun e.s-j n die Verhafteten, daß die englifchen, Lch'örderi einer Verschworung auf der Spur sein wollten, die von deutschen Osficieren angezettelt sein und zum Aeck haben sollte, den mit den Beeren außerhalb Johannesburgs fechtenden Engländern in den Rücken zu fallen, die Besatzung von Johannesburg zu entwaffnen und die Stadt an die Boeren zu übergeben. Der Verichterstaäter erklärt dieses Gerücht für unsinnig, da alle Ausländer des 5irieges müde seien und nur wünschten, daß wieder Ruhe und Ordnung herrsche. Am Sonntag darauf wurden die Verhafteten an den Bahnhof geführt und in offene Kohlenwagen verladen; sie sollten nach EastLondon überführt werden. So wie sie am Freitag Abend aufgegriffen waren, mit den Sachen, die sie gerade auf dem Leibe trugen, ohne - jedes wärmere Kleidungsstück, sollten sie die jetzt etwa eine Woche dauernde Reise nach EastLondon im offenen- Kohlenwagen antoten. Kein Protest, keine Bitte half. Won den Deutschen, die arretirt waren, hatte die wenigsten am Kriege theilgenommen. Viele hatten Frau und Kinder zu Hause. Die meisten waren Geschäftsleute, die ihre Geschäfte so in Stich lassen mußten, wie sie sie am Freitag Äbend verlassen hatten. Fünfzig und hundert Pfund SterIing wurden von einzelnen GeschäftsInhabern geboten, wenn ihnen gestattet würde, unter Begleitung einer" englischen Patrouille für eine halbe Stunde ihre Wohnung aufzusuchen, um die nothwendigsten Anokdnungen treffen zu können. AllcS umsonst. Alle hatten den Neutra!itäts-Eid geschworen iund waren den in ihm übernommer. Verpflichtungen gewissenhast nachzekommen, schon aus Sorge, mit den gefürchteten englischen. Behörden in Berührung zu kommen. Die englische Regierung aber hat die bei Ablegung des Reutralitätöeides gegebenen Zusicherungen, daß sie die. persönliche Freiheit aller Nichtcombattanten achten und sie vor Belästigungen schützen werde, nicht geHallen. Sie hat ihr geebenes Wort schmählich gebrochen. Auf die Kunde von dem bevorstehenden Transport nach East-London traten die fremden Consuln noch am Sonntag Vormittag zu einer Besprechung zusammen, deren Ergebniß war. daß eine Anzahl Verhaftete freigelassen wurde. Es waren etwa 10 bis 12 Deutsche, darunter auch der Berichterstatter. Mit den andern Verhafteten 'fuhr der Zug ab, er kehrte aber noch an demselben Tage zurück, ohne daß man erfuhr, warum. So im Wesentlichen die Darstellung Berichterstatters. Es scheint uns keinem Zweifel zu unterliegen, daß die so ohne Grund schwer Geschädigten Anspruch auf Schadenersatz haben. In der N. Hamb. Ztg." erzählt ein anderer Teutscher ähnliche Erlebnisse. 5r war ebenfalls in Johannesburg plötzlich verhaftet und mit Andern in einen Zug mit Kohlenwagen nach dem Hasen East London transportirt worTn, wo die Verhafteten nach dem Dampfer Hawarden Castle" der Castle-Linie gebracht wurden. Hier wurden sie tief unten eingepfercht; es waren etwa 800 Leute, darunter 400 holländische Bahnarbeiter mit ihren Familien, die sich ge'.oeigert hatten, für die Engländer zu arbeiten, dann fünfzig Deutsche, die übrigen Oesterreicher, Skandinavier, Italiener und Holländer. die ebenso aufgegriffen worden waren, ohne zu wissen weshalb. Die Franzosen, die man auch aufgegriffen hatte, waren beim Eintritt der Bahnfahrt sämmtlich wieder entlassen wordn. Ob sie diese Gunst Um energischen Auftreten ihres Confuls zu verdanken hatten, oder welchem Grunde sonst, wurde nicht bekannt. Alle Proreste halfen nichts, auf Fragen wurde j nicht geantwortet. Dann ging es in See, unbekannt wohin. Nach langer ' Fahrt, auf der es schlecht zu essen und j vielerlei Chikanen gab, landete das Schiff in ; Vliessingen, wo die Verhafteten ausgeschifft wurden; Jeder bekam einen Zehrpsennig und konnte ehen, wohin er wollte. Wir Deut'chen fugt der Erzähler bei, .sind wlt

schlössen, alles aufzubieten, damit die Regierung uns zu unserem Rechte verhilft und uns wenigstens für die Schäbislang in unserem Beruf und den Verlust unsere Vermögens Ersatz er-wirkt.-

Bei den Jeggmen". Von keinem neu entdeckten Volks stamm möge hier die Rede sein, und auch nicht etwa von einem Geheimbund, sondern einfach von einer bestimmten, obwohl nicht organisirten VerbrecherKlasse, die in letzte? Zeit sich bei uns sehr fühlbar gemacht hat. Wer die neuerlichen Berichte über Bank - Räubereien gelesen hat die an kleineren westlichen Orten wieder im Zunehmen sind dem kann es nicht entgangen scin, daß in vielen Fällen die Räuber, wenn sie gestellt wurden. sich knk zur Wehre setzten, ja mitunter einen Kampf auf Leben und Tod riskirten. und auch bei ihren unmittelbaren Operationen eine große Portion Verwegenheit zeigten, wie man sie sonst an dieser Art Verbrecher nicht gewöhnt war. Wie die Geheimpolizei erklärt, haben wir es hier nicht mit Gentlemen - Einbrechern" zu thun, von denen früher die Mehrzahl dieser Räubereien ausglNj?. jor.dörn mit einer, erst se:t tolto:p..üji!3 kurzer Zeit aus dem Ciicv.ur;i;-.in; h..'riusen prickelten und lesor-ttrS gclährlien Toaxt von Rzud - Atknkäieru. Man hat dieselbe in Detcctiv - Kreisen anfangs nur als hoho experts" bezeichnet und ihre weiterhin den Eingangs erwähnten Titel beigelegt, dessen Ursprung etwas dunkel ist. vermuthlich aber mit dem Rothzvälsch der Strolchenwelt selbst in Beziehung steht. Eine der besten Autoritäten auf diesem Gebiet. W. A. Pinkerton, sprach sich folgendermaßen darüber aus: Bor fechs oder sieben Jahren wußte man noch gar nichts von diesem Auswuchs des Trampthums. und noch lange darnach kannte man noch zu wenige Exemplare desselben, als daß man sich veranlaßt sah, sie zu einer besonderen Klasse zu gruppiren. Heute aber begeht der Tramp - Verbrecher bei uns die meisten Bankräubereien, wo solche überhaupt noch möglich sind. Beinahe ein Halbhundert Banken in Kansas. Nebraska. Missouri und eini gen anderen westlichen Staaten sind in den letzten paar Jahren von ihm heimgesucht worden, und er wird nach dem Maßstab der heutigen Verhältnisse furchtbarer, als sein G?nt!eman-Col-lege. Die gewöhnlichen Tramps wollen mit Verbrechen höchstens von Weitem zu thun haben; sie sind nicht aggressiv. Jenes Element unter ihnen, das wir als cats" bezeichnen, will nichts weiter thun, als betteln. Nur die Kühneren darunter bieten gelegentlich zu kleineren Diebereien ihre Hand, schrecken aber vor Eapitalsverbrechen gleichfalls zurück. Eine andere Schicht, die gay cais ist mitunter bereit, sich an einer Expedition gegen eine Geldspinde u. s. w. zu betheilizen. aber nur wenn keineAussscht vorhanden zu sein scheint. daß sie am Wickel gefaßt werden; bei einem Schatten von Gefahr wollen sie nichts mit dergleichen zu schaffen haben. Aus ganz anderem Holz sind die aggressiven Stromer geschnitzt, die Yeggmen-, wahrscheinlich ein Berzweiflungsproduct des Stromerlebens! Unter allen Einbrechern, Spitzbuben und Geldschranksprengern unserer Zeit aeht keiner so furchtlos, ja tollkühn auf sein Ziel los. wie der Feggman. Oft zeigt er sich, statt sich schleunig in Sicherheit zu bringen, geneigt, mit einem Haufen Bürger, welche das Geräusch einer Geldschrank - Explosion herbeigelockt hat, einen Kampf aufzunehmen, und unterhält ein lebhaftes Feuer. Aber fast noch tollkühner ist die Art. wie er mit dem Sprengstoff umgeht, den er zu seinen Operationen anwendet. Es ist dies stets Nitroglycerin. Um dasselbe zu erlangen, pflegt er eine Quantität Dynamit zu stehlen und mit Alcohol oder warmem Wasser das Glycerin - Oel herauszuziehen. Nach genügende? Einweichung schüttet er entweder da freigewordene Nitroglycerin oben ab oder er läßt, das Wasser vom Boden des Behälters davonflicßen. Den Sprengstoff verwahrt er dann entweder in einer Flasche oder in einem Gummi - Spritzbeute! und hantirt das Zeug dann beinahe so leichtfertig, als ob es etwa Schnaps wäre! Einmal wurde ein Geldschrank aufgesprengt, und der Thäter entkam, ohne die geringste Spur zu hinterlassen. Wir nahmen ihn jedoch schließlich in einem anderen Staat gefangen, mehrere Hundert Meilen vom Schauplatz der That entfernt. Ich fragte Black Jack" dies war fein Professions - Name wie in aller Welt es ihm gelungen sei, so spurlos das Land zu verlassen, und ich ersuhr. daß er u. A. achtzig teilen weit auf dem Waggon - Gestell eines Pullman - Schlafwagens gefahren war. Während der ganzen Zeit hatte er ine Quartflasche Nitroglycerin bei sich. auf dem fortwährend stoßenden und schüttelnden Waggon - Gestell, wo der Zleinste Stoß die sürchterlichste Explosion hätte verursachen und den Tramp und den gar.zen Waggon in , Atome hätte sprengen können! Und so sind sie Alle von dieser Klasse. Nimmermehr würde ein Gentleman - Räuber sich so etwas zutrauen. Auch im Aeußeren unterscheidet sich der Ieggnian wesentlich vorn. Gentle-

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L Uitr Caisen des Zaires kommen und geben unseriikidcn uuö Unordnungen des Magens. Ty5Pesic und Usverdaulichlcit

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6 man - Verbrecher. Letzterer kleidet sich, wenn er gut genug bei Kasse ist, seh? gewählt und lebt sozusagen vom fteii t Landes. Der Veggman aber laust stets schäbig herum, und wenn alle sine Taschen von Geld strotzen sollten! Er vereinigt ständig die Manieren des Trampthums. und des verwegensten VerbrecherthumS in sich. Tksr.'frrfchrtize't im Mömee?. Der nzn norwegischen Staat ciccr.5 für Meeresserschunaen und Versuchsfischereien gebaute Dampfer Michael Tars ist von seiner ersten Reise, fcic der Erforschung der zwischen Norwegen und Grönland liegenden Meerestheile galt, zurückkehrt und hat reiche und interessante Ergebnisse erzielt. Dem durch seine Untersuchungen über die Fischereiverhältnisse an den skandinavichen KÄsien bekannten Dr. Hjort hatte insbesondere die praktische Seite der Erpedition obgelegen, während Professor Fridtjof Nansen die hydrographischen Forschungen leitete. Mit Staatsunierstützung wurden in den letzten Jahrzehnten in Europa, um die wichtigsten zu nennen, die norwegische Nordmeer - Erpedition unter Leitung des Professors Mohn, die Challenger" - Expedition unter Rares, die Jngolf" - Expedition unter Commandeur Wandel und die Valdivia"-Er-pedition unter Professor Ehun ausgesandt; vor allem sind auch die gründlegenden Forschungen des Kieler Professors Hensen zu nennen, die sich auf das Plankton, die Urnahrung der höheren Tierwelt des Meeres, und in mikroskopischen Organismen bestehend, bezogen. Welche Rolle in der Meeressorschung die zoologischen Stationen mit dem Neapeler Mutter - Institut an der Spitze spielen, bedarf kaum der Erwähnung. Für 'den europäischen Seefischereibetrieb. an em auch Teutschland einen mächtigen Antheil hat. ist die Erforschung der nördlicheren Meerestheile von besonderer Wichtigkeit, da, wie behauptet nnrd, selbst" die Nordsee, eines der fischreichsten Gewässer der Erde., schon eine Abnahme zeigen soll, ein Umstand, der auch deni deutschen Seefischereiverein Anlaß gab. im vorigen Sommer eine Erpedition zur Bäreninsel zu senden, um dieMöglichkeit einer -deutschen Fischerei in den arktischen Gebieten zu ermitteln. In noch höherem Grade fühlen die Norweger -das Bedürfniß ach neuen Fischgründen, und solche enthält auch offenbar. nach den Erfahrungen der eben heimgekehrten norwegischen Expedition zu urtheilen, das Meer zwischen Norwegen und Grönland. Auf dem offenen Meere zwischen Norwegen und Island wurden mit dem Treibnetz Heringe gefischt, und verschiedene Arten Schellfjscbe fina man in einer Tiefe von 35 bis 55 Meter von der Oberfläche, wäh- j rend das Meer fast 2000 Meter tief war. Auch zwischen Norwegen und Jan Mayen erhielt man Schellfische und andere Art?n in 18 Meter Tiefe, wo das Meer 3000 Meter tief war. sodaß damit der Nachweis erbracht lst, daß wichtige Fischarten selbst der tiefsten Meere in den höheren Wasserfchichten leben und in diesen Wanderungen vornehmen können. Von besonderem n-I teresse ist ber Umstand, daß an Uz ganzen Oberflache des Eismeeres uns der Dänemark Straße, -dem Gewässer zwischen Island und der .grönländischen Ostküste, soweit sich die Untersuchungen erstreckten, einige Zoll lange Junge von allen wichtigeren Dorscharten Norwegens gefunden wurden. Die Strömung führt sie im Frühjahr von den norwegischen Fjorden auss Meer hinaus, doch kommen sie nur im Golfstromwasser. nicht im Polarstrom vor. Das 'Studium der Thiere, die im Meer mitten im Wasser oder an der Oberfläche leben, nahm überhaupt in biologischer Beziehung das 5)auptinteresse der Expedition in Anspruch. Man war zu diesem Zwecke u. a. mit einem Netz von 6.5 Meter Durchmesser ausgerüstet, das nicht auf dem Boden schleppte, sondern in einer beliebigen Höhe gerade durchs 'Wasser geht. Nansen hatte für hydrographische Zwecke verschiedene Instrumente construirt, mit denen eine Menge Temperaturmessungen ausgeführt und auf einer Anzahl Stationen ein großes Material an Wasserproben gesammelt werden konnte. Von großen hydrographischen Interesse war 'das Studium der Wasserschichten zwischen dem Polarstrom und dem Golfstrom. Beide Strömungen sind scharf abgegrenzt, und zwar fowohl dort, wo sie sich an der Oberfläche begegnen, z. B. in derDänemarkstraße. wie in der Tiefe, wo der Po-

9 MM Jahres. !27siron x-crn vsolsstrom bedeckt wird. Wie fcharf diese Grenzen sind, zeigt er Umstand, daß während des Fahren2 von der grönländischen Eisgrenze nach Osten beim Uebergang vom Polarstrom in den Golfstrom im Laufe einer Viertelstunde die Temveratur von 4,5 Grad E. auf 10 Grad C. stieg. Mit der Vertheilung des Wassers des Polarstroms sieht auch die Ausbreitung der Organismen in so genauem Zusammenhang, daß einer der wissenschaftlicben Teilnehmer der norwegischen Tiefsee - Expedition. Cand. Gran, allein durck: das Studium der schwimmenden Pflanzen und ganz unabhängig von den Hydrographen den schroffen Uebergang von einem Strom zum anderen feststellen konnte. Welche Rolle der Golfstrom und der Polarstrom für dicTemperaturverhältnisse Nord - Europas und Grönlands spielen, ist bekannt. Dank dem Golfström, der an der Westküste Norwegens entlang geht, erfreuen sich die Norweger selbst im Winter offener Häfen und können noch auf einem Breitengrad Korn bauen, auf dem diesseits des Atlantischen Oceans so gut wie alles unter Eis und Schnee erstarrt ist. Aber der Arm des Golfstroms, der gegen die Dänemarkstraße geht, findet in dem unterseeischen Höhenzug, der sich zwischen der grönländischen Ostküste und Jslond in etwa 550 Meter Höhe unter der Oberfläche des Meeres hinzieht, ein unüberwindliches Hinderniß, und so bespült der Eisstrom, der aus dem Polarbecken kommt, ungehindert Ostund zum Theil auch Westgrönland. Der traurige Zustand, in dem sich infolgedessen auch ein großer Theil Nord - Amerikas befindet, hat einem Vankee die fchlaue Idee eingegeben, vorzuschlagen, sie sollten die Halbinsel Florida durchstechen. Dadurch würde !cr Golfstrom nicht nach Europa hinübergehen, sondern hübsch, be! NordAmerika bleiben. Für Nord - Europa würde eine erfolgreiche Durchführung dieses großartigen Planes schlimme Aussichten eröffnen, nämlich eine neue Eiszeit herbeiführen, wie sie Grönland in so überwältigender Weise zeigt. Indessen dürfte noch etliche Zeit darüber hingehen, ehe es gelingt. Europa kalt zu stellen." ' In Gildeha'uS wurde der Arbeiter I. Büld. als er dasLicht der elektrischen Lampe in seiner Wohnung anzünden wollte, vom elektrischen Strom aetödtet. Das gleicbe Schicksal traf den Buchhalter Herms in Gildehaus, der Zeuge des Unglücks in der Büld'schen Wohnung gewesen war, und zu Hause angekommen, sein Hausgenossen an der eigenen Lampe zeigen wollte, wie das Unglück bei Büld entstanden sei. Der Hund, welcher über die Leiche seines Herrn hinwegsprang, würde ebenfalls aetödtet. F l e den v o n M i l ch u n d K a ffee werden aus wollenen und seidenen Zeugen dadurch entfernt, daß man die fleckige Stelle mit reinem Glycerin bestreicht, mit lauwarmem Wasser durchwäscht und sie auf der linken Seite, ehe sie trocken wird, glättet. Das Glycerin hat die Eigenschaft, den Gerbstoff d:s 5kaffees. sowie die Fettigkeit der Milch aufzunehmen und greift selbst die zartesten Farben nicht im Mindesien an. Essig zu klären. Man gießt in die Essigflasche einen Eßlöffel voll frische Milch und läßt sie etwa zwei Tage stehen. In dieser Zeit wird sich alles Trübe zu Boden gesetzt haben und der Essig wird hell sein. Ist dies der Fall, so gießt man ihn vorsichtig vom Bodensatz ab. Andernfalls ist der Aufguß nochmals zu wiederholen. Schnitt-undBrechbohnen in Salz einzumachen. Die Schnitt- oder Brechbohnen werden vorbereitet, dann tüchtig mit Salz durchmengt und eine Nacht damit stehen g:lassen. Am nächsten Morgen drückt man sie mit der Hand fest, reibt einen großen Stewtopf mit Salz aus. thut auf den Boden des Topfes Salz, drückt eine Lage von den Brechbohnen fest darauf und streut auf diese wieder reichlich Salz. So legt man sie alle ein. Hat man die Brechbohnen in dem Topf, legt man ein sauberes Leinentuch darüber und schichtet alsdann die Schnittbohnen in gleicher Art ein. Die Schnittbohnen laken besser und geben den Brechbohnen die gewünschte Lake, wenn letztue zu Unterst im Topf sind. Sind alle Bohnen eingelegt, kommt eine tüchtige Schicht Salz obenauf und dann eine Handvoll etersilienblätter; letztere verhüten, daß ltwaiger Schimmel sich auf dieBohnen setzt; die Petersilic würde zuerst verschimmeln und die Bo'änen davor idmten.

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