Indiana Tribüne, Volume 23, Number 336, Indianapolis, Marion County, 25 August 1900 — Page 6
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Jndicma Tribsme, Samstag den 25. August 1000.
Heraus Temolraten? Gründet Clttbö!
An die Demokraten in den Vereinigten Staaten! Die demokratische Parte! und ihre Freunde müssen den Mächten ber Corruption und politischen Einschüchterung diesmal durch gründliche Organisation entgegentreten. In jeber Stadt, jedem Town,- jeder Village und jedem Wahlbezirk des ganzen Landes sollten demokratische Clubs ober Gesellschaften in's Leben gerufen werden. Es ergeht deshalb hiermit an alle Demokraten sowohl, wie an einen Jeden, der mit den in . der Kansas City Platform aufgestellten Grundsätzen übereinstimmt, die dringende AufforUxunq, .demokratischen Clubs. anzuschließen. oir wo keine bestehen, teren Gründung zu veranlassen. Die nach Gesetz und Freiheit ringenden Kräfte zu einer mächtigen, disciplinirten Heerschiar zu vereinigen, ist eine Arbeit, welche in jedem Theile des Landes zugleich und zwar sofort in Angriff genommen werden sollte. Die Freund einer Regierung, welche an der bisher unangefochtenen Theorie der politischen Gleichheit Aller, über welchen unsere Flagge weht, festhält, dürfen sich nicht dem Vorwurf aussetzen, daß sie weniger eifrig sind und weniger thatkräftig vorgehen, als die Verfechter eines von Kanonen gestützten amerikanischen Colonialreiches. Kein vaterlandsliebender Bürger darf die Angriffe, die gegen die GrundPfeiler unserer gegenwärtigen tadellosen . Regierungsform gerichtet sind, ruhig mit ansehen. In diesem Jahre sollte ein jeder Bürger auch Politiker sein. Alle Clubs und Gesellschaften sollten sich sofort mit dem Sekretär der NationalAssociation der demokratischen Clubs. 1370 Broadway. NenYork City, oder dem Westlichen Hauptquartier. Zimn 32 Auditorium Building. Chicago. in Verbwdung setzen, sodaß die Mitglieder aller gemeinsam und shstematisch zurVertheidigung der Republik eilen können, wie unsere Väter sie geschaffen haben. Alle Staats- ode? sonstigen demokratischen Comites seien hierdurch aufgefordert, dem National - Verein der demokratischen Clubs zu diesem Werke ihre Hilfe zu leihen. W. I. Vryan. A.L.Stevenson, James K. Jones, Vors. des demokratischen NationalComites. W. R. Hearst. Präs. des National-Vereins der demo kratischen Clubs. Bryan und die Philippinen. In seiner Rede zu. Indianapolis legte Wm. I. Bryan das folgende Vrsprechen ab: Wenn ich erwählt werden sollte, so werde ich den Congreß zu einer auer ordentlichen Sitzung zusammenrufen, sobald ich inaugurirt sein werde, und eine sofortige Erklärung im Namen der Nation empfehlen: Erstens, daß auf den Philippinen eine feste Regierungsform errichtet werden soll, wie wir sie jetzt auf Cuba errichten; zweitens. daß wir den Filipinos die Unabhängigkeit geben, wie wir sie den Cubanern zu geben versprachen; drittens. daß wir die Filipinos gegen auswärtige Einmischung schützen, wie wir die Republiken von Central- und Mit-tel-Amerika beschützen auf Grund der Monroe-Doktrin. und wir uns verpflichten. Cuba zu beschützen." Die Ausführung dieses Programms würde Frieden und Wohlfahrt auf den Philippinen bedeuten, die Ver. Staaten ehren und sie von dem Fluche des Imperialismus befreien. Wir würden statt eines unversöhnlichen Feindes zuverlässige Freunde und Bundesgeuossen in Ostasien haben. .... (Chic. Fr. Pr.) i Expansion sonst und jetzt. Als die Ver. Staaten das LouisianaGebiet und diespanischen Besitzungen in Nordamerika erwarben, erwarben sie ein riesiges Ländergebiet ohne Be völkerung. Sie erwarben es. um es zu bevölkern. Das war die Expansion unserer Altvordern. Als wir die spanischen Besitzungen in Asien erwarben, erwarben wir eine riesige Bevölkerung, aber kein Land. Auf dem ganzen aroken Jnselaebiet giebt es kaum eine Quadratmeile Land. die nicht in privaten Händen war. Um in den Besitz des Landes zu gelangen. müssen wir es e n t-v o I ! t z n und nun den Anfang damit haben wir ja gemacht. Selbst wenn die Verluste der Philippiner bei unserem Versuche, sie zu assimmrer. , auch nur halb so schwer gewesen sein sollten, wie die Berichte unserer Generale sie hinstellen, so mutz die Bevölkerung Luzon's mindesiens um ein Zehntel abgenommen ha den. Das . ist die Expansion Hanna's, Roosevelt's und McKinley's. Die Expansion unserer Altvordern bezweckte, eine menschenleere Einöde in eine Wöbnstättö für Millionen umzu schaffen; McKinky's Expansion bt zweckt vielleicht nicht, aber ist eifrig daran. eine Wobnsiätte für Millionen in
eine Einöde zu :?an)e
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Neues aus Natur- und Heilkunde.
Pflanzen als . Elektricitätserzeuger. Wenn die Netzhaut des menschlichen Auges unter die Einwirkung einer starken Beleuchtung gesetzt wird, so vermag sie elektrische Ströme abzugeben, selbstverständlich in geringfügigem, aber doch meßbarem Grade. Waller hat auf Grund dieser Thatsache untersuchen wollen, ob auch andere lichtempfindliche organische Stoffe unter der Wirkurg d:s Lichtes elektromotorische Kräfte entwickeln. Es lag nahe, zu dem Verfuch Pflanzen zu wählen, deren Blätter doch hochgradig von dem Einfluß des Lichtes abhängig sind. Der Forscher nahm ein Blatt von einer jungen kräftigen Lilienpflanze, breitete es auf eine Glasplatte aus und setzte es durch zwei Drahte mit einem Meßapparat für elektrische Ströme- in Verbindung. Dann wurde die eine Hälfte des Blattes mit schwarzem Papier bedeckt und das Ganze zeitweise den Sonnenstrahlen ausgesetzt. Es stellte sich heraus, daß bei jeder Belichtung des Blattes ein kleiner elektrischer Strom durch den Meßapparat hindurch ging, und zwar von der belichteten Hälfte des Blattes, nicht aber von der anderen. Es ist darauf hinzuweisen, daß dieser einfache Versuch leicht nachzuahmen ist. ObereGrenzederBlüther.pflanzen. Bisher war der höchste Punkt, an dem Pflanzen in der Blüthe beobachtet worden waren, eine 17.000 Fuß hoch in den Anden gelegene Stelle sicher nachgewiesen. Der botanische Garten zu Kew enthält jedoch verschiedene Blüthenpflanzen, die in Höhe von 17,000 bis 18.000 Fuß gesammelt sind. Sir Martin Conway hat von seiner letzten Forschungsreise in Bolivia mindestens ein halbes Dutzend Arten heimgebracht, die in 18.000 Fuß und mehr Meereshöhe blühend angetroffen werden; eine Art kam blühend bis zu 13.500 Fuß Höhe vor. Es befinden sich darunter eine Sarifraga, eine Malve, eine Valeriana und mehrere Kompositen. Die letzteren gehen auch in Thibet von allen Phanerogamen in den Gebirgen am höchsten hinauf, denn j dort hat Thorold eine solche Pflanzen-( art in dem Gebiete zwischen 40 und 34 Grad nördlicher Breite noch in einer Höhe von 19,000 Fuß gefunden. Reste von Sternen ? ' Ein neuer Stern erschien in der Constellation des Adlers. Dieses große Weltereigniß wäre gleichwohl unbeachtet geblieben, wenn nicht auf dem Observatorium zu Arequipa fortlaufende photographische Aufnahmen des Himmels gemacht würden. Auf diesen hat, bei Untersuchung derselben, Madame Fleming von der Sternwarte zu Cambridge gefunden, daß der neue Stern zuerst am 18. April 1899 auf den Platten stand, als Sternchen 7. Größe, daß er dann rasch abnahm und am 27. October nur noch 10. Größe war. Zwei Photographien, die am 7. und 9. Juli 1900 aufgenommen wurden, zeigen, daß der Stern bis zur 11.5. Größe herabgesunken ist. Am 3. Juli 1899 zeigte er noch ein Spectrum wie die früheren neuen Sterne, am 27. Octoder war es aber in das Spectrum tines gangen Nebelflecks verwandelt. Was auch immer die Ursache dieses ungeheuren kosmischen Vorgangs sein mag. ob der bis dahin unsichtbare Stern in eine Wolke kosmischen Staubes eintrat und dadurch zum Aufglühen kam oder ob glühende Materie aus seinem Innern hervorbrach, jedenfalls ist der Stern gegenwärtig nicht von einem kleinen gasförmigen Nebelfleck zu unterscheiden und der Vorgang hat ein ähnliches Ende gefunden wie mehrere frühere. Möglicherweise sind die zahlreichen kleinen gasförmigen Neoelslecle. welche starke Ferngläser am Himmel zeigen, die letzten für uns sichtbaren Ueberreste von Fixsternen, die vor uralten Zeiten aufttuazteten und wieoer verstanden. HoherLuftvruck. Gewöhnlich nimm? man an, daß ebenso wie auf den höchsten Bergspitzen der niedriaste Lustdruck herrscht, auch der höchste Luftdruck am Meeresstrande sich vorfindet. Dieses ist durchaus nicht der Fall, und zwar hauptsächlich aus dem Grunde, weil, es auf der ErvOberfläche viele Stellen gibt, die erhebZich tiefer als die Meeresoberfläche lie gen. Daß diese Gegenden nicht von Wasser ausgefüllt sind.- hat seinen Grund darin, daß sie ringsheruni durch Wasserscheiden von den Flüssen, die sich in's Meer ergießen, gerrennt sind, und daß alle Regen-Niederschläge durch die Wärme des KlimaS stets schneller zur völligen Verdunstung ge bracht sind, als bis neue Regenmengen sie zu größeren (een ausbilden könnten. Aber auch klimatische Einflüsse bewirken oft einen bedeutend vergrößerten Luftdruck und auf diese Weise kommen - für einzelne Gegenden abnorm hohe Barometer - Anzeigen zu Stande. Der höchste Barometerstand, der jemols beobacktet wurde, war der von 796 Millimetern in Luktschun in Sibirien, bei einer Höhe von 17 Metern unter dem Meeresspiegel, dann folgt dasUfer des todten Meeres, wo man bei einer Höhe von 394 Metern unter dem Mee resspiegel 775 Millimeter beobachtet hat. Es ist aber anzunehmen, daß an beiden Plätzen vorübergehend derLuftdruck bis zu 800 Millimeter steigt. Die übrigen unterhalb des Meeresniveaus liegenden Gegenden, wie Gegenden in
Californien. der Sahara nd am Assalsee haben einen verhältnißmäßiz niedrigen Luftdruck. Farben und Nerven. Die Wirkung der verschiedenen Farben auf die Nerven ist durch genaue Experimente untersucht worden. Seit langem schreibt der Sprachgebrauch den verschiedenenFarben eine bestimmte Wirkung auf das Empfinden desMenschen zu. man spricht von warmen Farben, worunter man besonders Roth versteht, ferner von Blau als einer kalten Farbe, von Gelb als einer belebenden Farbe u. s. w. Eigentlich macht jeder feinempfindende Mensch täglich die Beobachtung, daß die eine Farbe angenehm und die andere unangenehm auf ihn wirkt, und darin liegt ja bereits eine Beeinflussung der Nerven. Der Physiologe de Parville hat nun durch zahllose Versuche festgestellt, daß das rothe Ende eines Spectrums die Nerven erregt, während das entgegengesetzte Ende mit den Farben Grün, Blau und Violett sie beruhigt. Dr. Bona geht noch weiter, indem er gewisse nervöse Krankheiten durch AnWendung bestimmter Farben zu heilen gedenkt. Schwermuth behandelt er mit Roth, Wahnsinn mit Blau, nervöse Depressionen mit Violett. Ein anderer Physiologe hat durch Anwendung von rothen Lichtern ein Schwindelgefühl künstlich erzeugt und hat wiederum durch Abwechslung von rothen und grünen Strahlen solche Symptome zum Verschwinden gebrachte In einer großen Fabrik für phoiographische Platten soll sich die Stimmung der Arbeiter wesentlich verändert haben, seit statt rothem Licht" grünes zur Beleuchtung der Arbeitsräume benutzt wird. Früher sangen und unterhielten sich die Arbeiter auf's lebhafteste während der Arbeit, während sie jetzt nur in ruhiger Weise mit einander verkehreir. Außer Acht zu lassen ist die Hygiene' der Farben bei nervösen Krankheiten jedenfalls nicht, und es mag ein richtiges Princip darin liegen, wenn in einem' bekannten Kurorte diejenigen Kranken, hit: einer. Beruhigung bedürfen, stets ein Zimmer mit dunkeln, namentlich violetten' Farben erhalten, während man solche,' d?5 angeregt werden sollen, in einem rothen Zimmer unterbringt. Polarbleichsucht.' Ueber eine merkwürdige Krankheit die er mit dem Namen Polarbleichsucht" bezeichnet, sprach in der Jäca demie de Medicin" in Paris' Dr. Friedrich Cook, ein Arzt, der die Südpolar - Expedition der Belgiai" mitmachte und Gelegenheit hatte, die Gesundheitsverhältnisse während der Polarnacht zu beobachten. Wir wurden."' erzählt Dr. Cook allma'lig blaß, und die Hand nahm zusehends sine grünliche Hautfarbe an; dabei wurden, alle Organe träge und versagt, tyxt Funktionen. Am bedenklichsten waren die Erscheinungen an Herz und Gehirn Der Herzschlag war ganz unregelmä--ßig. und die geistigen Funktionen nahmen derart ab, daß die meisten von uns. unfähig waren, ihre Aufmerksamkeit auf irgend einen Gegenstand zu concen--triren. Einer der Matrosen zeigte sogar Spuren von Irrsinn. Alle diese Zeichen schwanden sogleich bei der.Wiederkehr der Sonne." Athmung. Das Einathmen reiner frischer7Luft' gehört zu den wichtigsten Anforderun--gen der Gesundheitspflege. D.ie ge fünde Luft allein thut's aber nicht man muß sie auch richtig einathmen. Die meisten Menschen athmen durch, Mund undNase zugleich oder, gar: durch den Mund allein; viel richtiger.wäre es,, sich daran zu gewöhnen, nur. durch die Nase, den eigentlichen Luftweg.- zu aich men und den Mund geschlossen zu r)al ten. Dabei ziehe man die. Luft mög lichst tief ein (Tiefathmung); dadurch dehnen sich die Lungen ! weit: aus, mrd
die Luft dringt ln alle.Theile derselben ein. Nicht wenig trägt dies.-auch, zur Ertwickelunssides Brustkorbes und der Büste bei. Es gibt zudem keiir besseres Mittel zum Vorbeugen von: Lung.en krankheiten als Tiefathmen, iw. unverdorbener. an- Sauerstoff ich Luft. Dr.Blersch äußert sich über, die schlechte Gewohnheit, durch den Mirnfy statt durch die. Nase zu athmen, tmt folgt: Bei der- Einathmung miU offenem Munde wird- die Luft. wie. sie ist. direkt den Lungen zugeführt Aeußerst schädliche Folgen stammen schm hieraus für die Athmungsorgane, da die kalte: und, staubige Luft einen: unbedingt nachtheilwen Einfluß aus den Rachen und die Schleimhäute deS AthmungsWeges ausübt. Bei - geschlossenem Munde hingegen muh die Athmung durch die Nase erfolgen; zu diesem Zweck und gewiß nicht lediglich 'zur Zierde hat die Natur dem Menschen die Nase in's Gesicht gepflanzt. Bei der Athmung durch die Nase hat die Luft zunächst einen weiteren Weg zurückzulegen, so daß sie stark vorgewärmt in die Lungen gelangt. Außerdem wird die unreine Luft beim Vassireder Nasenaänge sozusagen filtrirt. in?em der Staub und Schmutz in de: Nase stecken bleiben. Denselben aüfzufang5n ist der Zweck der kleinen Härchen im Innern der Nase. Ganz unacnüaend ist die Athmung bei offenem Munde aber auch deshalb, weil die Lunaen dabei nicht eehona gefüllt wer den; dabei bleiben diese sowohl wie die Brust beträchtlich m ihrer Entwicke lung zurück. Weil ferner das Blut in diesem Falle nicht gehörig oxydirt, d. h, mit Sauerstoff aemenat wird, Besonn men Kinder, die immer mit tlna
ijtunt-c athmen, Ulxt ein blasses, .ränkl'chzSZfeö:::. Ars ti: K3ip:r Haltung hl? das Athmen durch die 'Ut ebenfalli einen günstigen E!nflllß, dennwenn man bei geschlossenem Munbe athmen ill, wird mau zu einer aufrechten Haltmig gezwungen; bei dem Nasenathmen drückt sich die Brust, weil die Lungen sich vollständig füllen,, nach vorn und dieSchultern müssen zurück. Das Schnarchen ist oft nur eine Folge tes Schlafens mit offenem Munde. Um Kinder daran zu zewöhnen, betm' Schlafen den Mund zu schließen, wird empfohlen, ihneu' Abends nach dem Einschlafen einig Tropfen kalten Wassers in den Mund? zu träufeln. Dieses sehr einfache' Mittel muß längere Zeit allabendlich wiederholt werden. Vererbte Taubstummheit. An 3078 Ehen-hat soeben ein engli-' scher Arzt sehr interessante Nachforschungen darüber 'angestellt, in welchem' Maße bei Ehen zwischen Verwandten Taubstummheit der Linder auftritt.' Es zeigte sich, daß dr, wo beide Eltern' an Taubstummheit leiden, die Möglichkeit der Vererbung auf die Kinder sich' verdoppelt. Da die Urfache der Taubheit verschiedenartig s?rn kann, so ist' eine Vererbung weniger wahrscheinlich, wenn die Ursache, welche, die Taubheit der Eltern veranlaßt hcrt. nicht die gleiche gewesen ist. Diejenigen Eltern, bei welchen Taubheit angeboren ist, übertragen den Defect leichter auf die Kinder, als solche, bei welchen Taubheit erst nach der Geburt zur Entwickelung kam. Ueberhaupt kommt es auch gar nicht selten vor, daß taube Eltern kein einziges taubes Kind haben. Was nun die Abhängigkeit der Taubstummheit derKinder von der Verwandtschaft der Eltern betrifft, so ließen sich . für eine solche Annahme aus den7 beobachteten Fällen nur sehr geringe Anhaltspunkte finden. In den meisten Fällen ließ sich auch beim Vater oderbei der Mutter oder bei beiden Taubstummheit feststellen. Es muß deshalb 'angenommen werden, daß in der Mehrzahl der Fälle die Taubstummheit; ebenso wie jede andere Störung des nervösen Systems vererbt und nicht etwa' als Folge der Verwandtschaft zwischen den Eltern anzusehen ist. Steigerung. Frl. A.: Na, wie geht's mit dem Klavierspiel?" Frl. B.: Ach. sehr gut, ich kann schon große Fortschritte in meinem Spiel verzeichnen." Frl. A.: Was Sie fagen!" Frl. B.: Ja. die Familie neben an bei uns zog, als ich zu spielen anfing, schon nach einer Woche aus. Die zweite blieb einen Monat, die nächste ein Vierteljahr und jetzt die Fa milie ist schon seit sechs Monat"n."da."
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