Indiana Tribüne, Volume 23, Number 336, Indianapolis, Marion County, 25 August 1900 — Page 3
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Ztxüxtxüt Künstler.
Cen N. v. Zo.nterfel). Wenn Künstler, vornehmlich schöpfetisch thätige Künstler, mehr an Krsireutheit leiden als andere Menschen, so darf uns dics nicht befremden. Leöen sie doch, bei ihrem künstlerischen Echaffe'n vorzugsweise auf die Phantaste angewiesen, fast tets in einer eingebildeten Welt, die, von der wirklichen sehr verschieden, ste die AngeleEinheiten der letzteren als nebensächlich und gleichgültig betrachten läßt. Wir finden daher unter len Künstlern, namentlich unter den Tondichtern älterer und neuerer Zeit nicht wenige, die sich durch einen hohen Grad von Zerstreutheit ausgezeichnet haben, wovon uns manche ergötzliche Beispiele überliefert worden sind. Blicken wir in das vorige Jahrhundert zurück, so begegnen wir zwei sehr hervorragenden Künstlern, Friedemann Bach und Georg Benda, die neben ihrer hohen künstlerischen noch ine? besonderen heiteren Berühmtheit .Rb ihrer Zerstreutheit bei ihren Zeitge-
ZnaU' ssen sich erfreuten. So vergaß es Friedemann Bach, der
älteste und genialste von den sieben Söhnen des großen Johann Sebastian, els er in Halle als Organist angestellt war, nicht selten, in die Kirche zu gehen und seines Amtes zu walten. Ging er aber auch, von seinen Wirthsleuten erinnert, so kam es ihm doch durchaus nicht darauf an, zu einer Kirchenthür hinein, zur anderen aber sofort wieder hinaus und nach Hause zu gehen, um seine unterbrochenen musikalischen Phantasien fortzusetzen. An einem ersten Pfingstfeiertage gedachte er seiner Obliegenheiten und begab sich, zu größerer Sicherheit früher als sonst, in die Kirche und setzte sich, bis die Gemeinde versammelt sein würde, auf den Frauenchor. Hier aber vergaß er gänzlich, was ihn hergeführt hatte und blieb ruhig sitzen, als der Gottesdienst mit dem Orgelpräludium beginnen sollte. Die Gemeinde wird ungeduldig, winkt und schüttelt die Köpfe. Er schüttelt mit, bleibt ruhig sitzen und sagt: ftun soll mich'Z doch wundern, wer heute Orgel spielen wird Spielte er aber, so fand er, uneingedenk des Zweckes, häufig kein Aufhören und erging sich, unbekümmert um Gottesdienst und Gemeinde, in herrlichen aber endlosen Phantasien. Da alle Ermahnungen seiner Vorgesetzten und Freunde nichts fruchteten, so verlor er in Folge dieser Unzuträglichkeiten sein Amt. Er suchte daher eine andere Stelle, aber in seiner zerstreuten Weise äußerst lässig. Schen Sie", sagte Friedemann eines Tages zu dem späteren Musikdirektor .Stuft, der damals in Halle studirte und Bachs Correspondenz zu besorgen pflegte, indem er ihm einen Brief gab, da habe ich einen recht hübschen Ruf als Hofkapellmeister in Rudolstadt erhalten; schreiben Sie doch, daß ich entschlossen sei, ihn anzunehmen." Erfreut liest Rust das Schreiben, sieht dann nach dem Datum und ruft: .Aber der Brief ist ja schon ein Jahr alt'." Während seine? Anwesenheit in Berlin wurde Bach öfters zur Prinz:ssin Amalie, der Schwester Friedrichs des Großen, eingeladen, die nicht nur eine große Freundin der Musik, sondein auch eine bedeutende Virtuosin auf dem Klavier war. Je öfter sie das erhabene Spiel des großen Meisters hörte, desto mehr war sie entzückt davon. Alles Hofceremonial war in solchen Stunden aufgehoben, und die Prinzessin pflegte sich dicht hinter Bachs Stuhl zu stellen, wenn er spielte. Einst befahl sie eine Tasse 2fce. Ich bitte mir auch eine aus." sagte Friedemann, ohne sich im Spiel stören zu lassen. Kirnberger. der große Musiktheoretiker, der auch zugegen war, wollte vor Lachen ersticken, die Prinzessin aber legte beschwichtigend den Finger auf die Lippen. Der Thee kam. und Amalie reichte Bach selbst die Tasse. Er nahm sie ohne Weiteres mit einem kurzen Danke", schlürfte sie mit Behagen aus. gab die geleerte Tasse der Prinzessin zurück, die sie ihm auch lächelnd abnahm und spielte dann cuhig weiter. Fast noch ärger in seiner Zerstreutheit trieb es Bachz Zeitgenosse Georg Benda, der Erfinder des Melodrama, einer der beliebtesten Operncomponisien seiner Zit und außerdem großer Virtuose auf dem Klavier und auf der .Violine. Erst war er Concertmeister in der Kapelle Friedrichs deZ Großen, später Hofkapellmeiste? in Gotha. Wenn er sich zum Componiren aufo.elegt fühlte, Pflegte er, um nicht aus "fcer Stimmung gerissen zu werden, seine Mahlzeiten aufzuschieben. In solchen Fällen bat er seine Frau, ihm -einige Speise in sein Studirzimmer zu stellen. Eines Tages was dies auch -geschehen, und Benda verspürte, nachtm er eine Zeitlang gearbeitet, das Verlangen nach leiblicher Stärkung. Da, ein halbes Huhn gewahrend, glaubte er. die andere Hälfte schon genossen zu haben und rief, seinen Ma&n berührend, aus: Nein, zu viel ist zu viel! Ein halbes Huhn hast du schon gegessen und willst auch noch die andere Hälfte? Wir wollen lieber fortfahren zu componiren Benda befand sich einst auf einem Maskenball. Nach einiger Zeit wird ihm die Gesichtsmaske beschwerlich, er nimmt sie ab und spazierte, sie in der Hand kaltend, "durch den Saal. Da jiiijji er auf einen Wannten, der ihn
mit den Worten begrüß: Ei, sieh btr,.'j
Benda!" Benda aber, der sich innrer noch maskirt glaubt, antwortet mit sorgfältig . verstellter Stimme: Weit gefehlt, mein Herr, weit gefehlt! Sie müssen besser rathend .Einst hatte die Herzogin von Giitha ein neues Klavier bekommen und ließ Benda rufen, um es zu probirbn. Nachdem er einige Zeit gespielt, lptte. sprang, er plötzlich auf und lief in die entfernteste Ecke bei Saales, wo er in horchender Stellung stehen blicö. Was machen Sie denn da für Betrachtungen, mein lieber Benda?" fragte dieHerzogin erstaunt. Gnädigste Herzogin, ich wollte nur hören, wie das Instrument von ferne klingt." Als Benda seine Gattin durch den Tod verloren hatte, strömt: er seinen Schmerz am Klavier in Tönen aus. Da unterbricht ihn sein Diener, der kommt, um zu fragen, wie es mit dem Leichenbegängniß gehalten werden solle. Gewohnt, alle häuslichen Angelegenheiten seiner Frau zu überlassen, antwortete Benda: Danach, frage Er nur meine Frau." Nach dem Tode seiner Gattin hatte Benda eine kleinere Wohnung bezogen. Eines Abends aus der Gesellschaft kommend, nimmt er in seiner Zerstreut heit den Weg, anstatt nach der neuen, nach der alten Wohnung, findet sein ehemaliges Schlafgemach offen, entkleidet sich und legt sich in das darin stehende Bett. Als er schon im tiefsten Schlafe liegt, kommt der rechtmäßige Bewohner des Zimmers nach Hause und ist nicht wenig erschrocken, einen Fremden in seinem Bette zu finden. Er weckt ihn. vermag ihn aber nur mit Mühe zu überzeugen, daß er sich in einem fremden Bette befinde. Es sind dies nur einige wenige von den unzähligen Anekdoten, die seiner Zeit über Bendas Zerstreutheit erzählt wurden. Unter de.n neueren Meistern der Tonkunst war Robert Schumann einer der zerstreutesten. Meistens war er so geistesabwesend, daß er der gewöhn lichen Welt gänzlich entrückt schien, das Sprechen ganz vergaß und nur leise vor sich hin zu pfeifen pflegte. Selbst mit seinen Kindern, so sehr er sie auch liebte, vermochte er Nicht, wie andere Väter, zu verkehren, obwohl er ihren Spielen oft still lächelnd zusah, um sich dann hinzusetzen und eine seiner reizenden Kinderscenen niederzuschreiben. Wenn ste ihm auf der Straße begegne ten. erkannte er sie selten, es sei denn, daß sie ihn bei der Hand faßten und mit Papa" anredeten. Dann sah er sie überrascht mit zerstreutem Lächeln ein Weilchen an und sagt: endlich: Ah. Ihr seid's! Gut, gut! Geht nur zur Mutter." Einst hatte Schumanns geistreiche Freundin, Frau Hnriette Voigt, ihm zu Ehren in Leipzig eine große Gesellschaft eingeladen. Aber Schumann erschien nicht, und schon fürchtete man. e? würde qar nicht kommen. Da öffnet sich plötzlich die Thür, Schumann tritt ein, nickt der Gesellschaft flüchtig zu. geht stracks jius den geöffneten Flügel zu, präludirt eine Weile, steht dann wieder auf, dreht sich auf dem Absatz herum und geht pfeifend, ohne ein Wort gesprochen zu haben, mit flüchtigem Kopfnicken wieder hinaus. Als Heinrich Dorn einmal nach Leipzig gekommen war, besuchte ihn Schumann, begrüßte ihn stumm, setzte sich ihm gegenüber und sprach kein Wort. Dorn machte verschiedene Versuche, ein Gespräch in Gang zu bringen. Umsonst! Schumann . lächelt geistesabwesend, pfeift leise vor sich hin und schweigt. Endlich hört Dorn auch auf zu sprechen, und so sitzen sie einander stumm lange Zeit gegenüber. Plötzlich erhebt sich Schumann, reicht Dorn die Hand und sagt: Wenn ich nach Köln komme, besuch: ich Sie." Thun Sie das," versetzte Dorn ernsthaft, da wollen wir uns einmal wieder recht gegeneinander ausschwelgen." Auch dem berühmten Sänger Lablache, der sonst ein sehr geistreicher, witziger Mann war, spielte seine Zcrstreutheit so manchen Streich. Während seines Aufenthaltes in Neavel ließ ihn der König öfter zu sich rufen, um sich an seinem geistvollen Humor zu ergötzen. Eines Tages einer solchen königlichen Einladung folgend, wartete Lablache im Vorzimmer und unterhielt sich mit den Hofleuten, wobei er um die Erlaubniß bat, seineir Hut aufbehalten zu dürfen, da er an einer Erkältung leide. Plötzlich ruft ihn der KammerHerr vom Dienst in das Cabinet deZ Königs. Eilig folgte der Sänge: dem Rufe, und da er vergessen. ins er seinc: Hut aufbehalten hatte, nahm er schnell einen anderen und. trat beim König ein. Dieser empfing ihn mit lautem Gelächter, was den Künstler einigermaßen in Verwirrung setzte. Doch faßte er sich bald und erlaubte sich zu fragen, was die Heiterkeit Sr. Majestät errege. Mein lieber Lablache," antwortete der König, sagen Sie mir doch, welcher von den beiden Hüten ist der Ihrige, der. den Sie auf dem Kope oder der. den Sie in der Hand haben, oder haben Sie beide mitgebracht, au? Vorsicht, daß Sie einen vergessen könnten?" Verzeihung. Majestät!" rief Lablache mit komischperlegener Miene, zwei Hüte sind in der That zu viel für einen Mann, der keinen Kopf hat." VonihremS t r n d Punkt. Doctor: Ich sixg' Ihnen. Fräulein. Doctor zu werden, ist wohl schwer!" Fräulein (seufzend): Ach, und Frau Doctor zu werdur,. noch viel schwerer!
Jndicma Tribüne Samstag,
Vom Auslande. E'dürfte mtclt verwundern, zu hören, da der verstorbe--ne König Alfons XII. von Spanien noch nichr begraben ist. sondern einbal famirt, nur bedeckt mit einem Leichen tucb. in einem Gewöbe des Escuriak, welches ähnlich wie der Aremer Bleike!?. ler von der Luft abgeschlossen ist. auf eine? Marmorplatte liegt. Das ist die Folge uer seit dem Jahre nw l? gehaltenen Sitte. Täe Leiche bleibt wie henie liegen, bis einst der jetzige Koma- verstorben tu. dann et t nxxd der lönialicbe Leichnam unter großem Pomv neben den sterblichen Ueberresten der Vorganger in dtc Kapelle des tzscucial. beigesetzt. Ein g r aI icher Utattv meid wurde in der russischen Stadt Lercza - Kartusta. Gouvernement Grodno, verübt. In die Wohnung der reichen üdischen iranrnV. Lemlovicz drangen Raubmörder ein, nachdem sie dem vor der Hausthür seyenden Nachtwächter den Schädel mit Axthieben aesvaltet ballen, und nmoroelen auf grausame Weise die ganze aus acht Personen besreyenve Famnu; nur einen Säualina verschonten sie. Am anderen Morgen fanden die Nachbarn acht schrecklich verstümmelteLeichen und einen weinenden Säugling neben ver ermordeten Mutter. . Die ganze Wohnung war ausgeplündert. Von den Thätern fehlt jede Spur. Ein Leser der Westminster Gazette", der die Berichte der Zeitungscorrespondenten vom Kriegsschauplatze mit großer Gewissenhaftigkeit verfolgt hat, hat die britischen Angaben über die Burenverluste sorgfältig notirt und findet nun. daß die Buren bis jetzt üta 250,000 Mann verloren haben. Da die Streitkräfte der Buren jedoch nur auf 50.000 geschätzt wurden, möchte er wissen, woher die übriaen 200.000 Todten und Verwundeten kamen und was das eigentlich für Leute sind, die jetzt noch der 235.000 Mann starken britischen Armee so viel Unaeleaenbeiten bereiten. Dies kleine Beispiel zeigt wohl deutlich ge nug. wie die englische Presse mit der Wahrheit umgeyt. Der französische General Jacquey. Abgeordneter für das Landes-Departement, hatte im anno zu CauteretS mit 10.000 Francs gesvlelt. die er zu diesem Zwecke dem aus sichtführenden Croupier entliehen, und hatte damit einem anderen Spieler 17.000 Francs abgewonnen. Da Jacouev diesen Betrag nicht zu erhalten vermochte, weigerte er sich, die entliehertfri innrWl TiTTTsS iiinirfjiilslftfett. v -ivy v g-'-';j-o ' Die Angelegenheit kam vor Gericht, Jacquey erhob den Einwand des Spiels, da ihm das Geld nicht von dem Crouvier versönlich. sondern aus der Spielkasse vorgestreckt worden sei, nachdem er im Easino 8000 Francs verloren hatte. Er bekannte sich als völlia zablunasunfäbig. Die Civilkammer wies zwar die Klage ab, allcin der General geht sehr zerzaust aus dem Prozeß hervor. 2e r Gutsbesitzer Bache in Aarhus hatte einige Freunde zu einem Diner eingeladen, und das Fest verlief in fröhlichster Stimmung Kaum aber hatten die Gäste sich vom Tische erhoben, als sie alle h?stige Schmerzen spürten und bedenklich tU krankten. Aerztliche Hilfe war schnell zur Stelle, trotz aller Bemühungen aber gelang es doch nicht, die Leiden der Kranken zu lindern. Im Gegentheil verschlimmerte sich ihr Zustand, und am folgenden Tage starben der Gutsbesitzer, seine Stiefmutter, seine Frau, die Tochter und die Schwester. Von. den anderenGästen sind noch mehrere so schwer erkrankt, daß an ihrem Aufkommen gezweifelt wird. Daß eine Vergiftung die traurige ' Catastrophe herbeigeführt habe, war außer Zweifel, jedoch konnte man nicht constatiren, welche Speise die Krankheit verursacht habe. Die Aerzte meinten erst, daß verdorbenes Fleisch die Ursache sei, jedoch hatte eine genaue Untersuchung nichts Verdächtiges ergeben. Erst später stellte es sich heraus, daß die Köchin, um einen Pudding zu bereiten, Arsenik anstatt Zucker benutzt hatte. In der Speisekammer befand sich Arsenik, das man als RattengP gebrauchte, und die Köchin hatte die Materialien verwechselt. Vom Jnlande. Aay vteleGegenden des sonnigen Südens unter dem Joch des Temperenz- und SonntagszwangeZ ebenso schwer zu leiden haben, wie viele Theile des? Nordens, ist eine alte Geschichte. Auch in Little Rock. Arkansas. ist dies der Fall. Dort gelang es den Fanatikern und Heuchlern, eine langst vergessene und vergilbte SonntagsVerordnung auszazraben, und sie zozen im Triumph ausK NathhauZ, um )em Bürgermeister vsn ihrer kostbaren Entdeckung Kenntniß zu geben und ihn i-i's Bockshorn zu jagen. Infolge dessrn ist es' jetzt in Little Rock am Sonntcq mehr als trocken: sogar auf den Verkauf von Eis steht eine Strafe von 550. Alle Apotheken und Restaurants, ja sogar die Zeitungsstände müssen geschlössen sein. Ein rabiater Prohibitionist har sich die Aufgabe gestellt, sämmtliche Wirthschaften der Stadt zu besuchen und' zu beschnüffeln, um zu seinen j ob der Befehl zum Schließen derselben'durchgeführt wird.
den 25 August 1000-
Wahre irlr eines in Mlliamsport, Pa., niedergegangenen Gewitterstürzte der Thurm der MemorialBaptistenkirche zusammen, während sich die Gemeinde bei der Andacht befand. Der Thurm fiel auf das Dach der Kirche, wodurch unter den Andächtigen große Aufregung entstand. Beim Hinausstürmen- aus der Kirche wurde eine Anzahl Frauen und Kinder schwer verletzt. Ein geladenes Gewehr. das vor der- Thüre eines Obstoerladers in Benton Harbor. Mich., stand, rerursachte den Tod eines Knaöen. Frank Oelhaffer, 11 Jahre alt, war mit einem Auftrage zum Nachbar gesandt worden und sah das Gewehr stehen. das er neugierig aufnahn?. Gleich, darauf entlad sich dasselbe, der Schuß. fuhr dem Knaben in den Kopf und. führte augenblicklichen Tod herbei. Zunrersten Mckke wird xrt dieser Saison der samenlose Apfel auf den Markt gebracht werden. Derselbesoll sich Nicht nur durch hochfeinen Geschmack auszeichnen, sondern wird auch. wtt von maßgebenden Pomologen der sichert wird, dank seiner absoluten Nnsähigkeit. durch verschluckte Kerne rmd Kernhausschalen zur Ursache von Ap pendicitis" zu' werden, der erste unges fährliche Apfel sein, welcher der Welt qeboten wird. n W e g e n d e r T r o ck e n h e i i. 'die schon im Frühjahr herrschte, beabsichti-' gen die Viehzüchter, auf der Sioux Range in Nord - Dakota artesische Brunnen anzulegen. Den Anfang wird Herr P. F. Clure auf semer CedarCreek Ranch machen, und sollte der selbe erfolgreich sein, so werden m den nächsten zwei Jahren Hunderte von Brunnen auf der Sioux-Range gebohrt werden. I m Wo nat Mai 1893 wurden in Henderson County, Texas, James Humphreys und seine beiden Söhne von einemMob gelyncht, und jetzt wurde in Palestine W. B. Brooks als einer der Hauptbetheiligten an jenem Lynchmord zu lebenslänglichem Zuchthaus verurtheilt. Es ist dies das dritte Mal. daß in Texas ein Mann wegen Theilnahme an einem Lynchmord ver urtheilt wurde. Die60jährigeFrauEliza McDonald stürzte in Dcpere. Wis.. eine Treppe hinab, brach dabei ihren rechten Arm und . erlitt Verletzungen im Gesicht. Dies verhinderte sie jedoch nicht, am zweiten Tage darauf sich mit Edward Ryan von Green Bay, der ebenfalls 60 Jahre zählt, zu vermäh l$ny Die Trauung fand in Depere statt. ' . Der 27 Jahre alte David LZMenhouse, ein angesehener Farmer in Shannonvllle, Pa., wurde auf eigenthümliche Weise von einem Unfall betroffen, der seinen Tod zur Folge hatte. Während er mittelst einer sog. Patent-Heugabel das Hen vom Wagen in die Scheune brachte, riß plötzlich der Strick, wobei die Gabel auf ihn fiel und die Zackn derselben ihm in das Qeri dranaen. . - . . : Theodore F. Smither gkjchlckler isr.i zuverlässig Pech- und K:es-Dacher, Nslihalt. und Gilsonit.Dacher. Engros-Händler in allen Arten von Dachmaterialien. Telephon kl. 301 Vssl Rlaryland St. Sütotjiliät Eck von Ässiskiz' und Marylaud 2tr Joshua E. Florca. Vcorge Seidensticke' Adolph Seidenstickcr. Florea & Seitiensticker, Advokaten und Notare, ZU Süi) Mmre Ctr. Telephon 1772. CIT. (Selber auf hypothekarische Sich, hcit zu vcrlcihcrt. Neue PliotQgrap!iisG!?e Galierie, 150 Süd JlÄoiZ Straße. Der Unterzeichnete ladet die Deutschen dcr St?dt und Umgrgend zu einem Besuche seiner Gallerte ein. Gute V!ld,r garantirt. Preise nledrZg Teutsche? Pht,gr Ott vermiethen : Zimmer im rajestic Gebasude SU reduzirten Preisen. . DaZ seiafte OfsiGebSude in der Stadt. VollstZnöig feuersicher. Schnelle Fahrstühle und alle modernen Bequemlichkeiten. Nachzufragen bei GREGOR? & APPEL, Agenten ' für die Indianapolis GaS Co. W. GIERKE, ' Deutscher : : Buchbinder, 631 öd laar Ztr., (HiiUrrhaui.) ' $m 5. Pinevanz. 17 Säd labamStrah i,t skr ich BfttauAe entgeae.
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jv" uuiiuiiiiiciiiuniH. s oen cruen xagen ti'DItf taj mim Qr ichmachker. aber nach einer Woche weiteren edrauch? znqte sich ein merklicher Wechsel zum Be-. ler werden. Ich nehme letzt gelegentlich. ,e nach edürfniß. jeden Nachmittag ein dis zwei Tosen. Durch den Gebrauch Idre Renovator habe tch :n etner natürlichen Weise meine Eingemnoe kvteoer t die gehörige Thätigkeit gebracht." 1 Dr. Kay's Renovator Vor einig Wintern litt ich unter einem Keftkaen nkall in nn unk h;n kt
irden Winter leichteren-Angriffen dieser j?rankl,nk ungefähr um dieselbe .Seit ausgesetzt. Ihr T r .$ta n 4 Lnngenbalsam d eilte mich tn diesem Winter sofort. Ich habe stets mtt stckevem lrrn hielen S'nniin 4)1(tm . 0M:r; c .. w . -. .
T rent Erfolg cieten ungen-Balsm in meiner tti mutn inCTiic l.uurung grql kann ,ca ? len, voii Sie für dieselbe deanspruchen."
CarlZang. . Herausgeber der täglichen JNd wSchenll,cheitansaCitn Presse.'' inszZ Citv. Mo., den V. März 1897. r'.jj,, '. IL ' ,K Vuli 23 Vtntjun 51.00erkauft U atbeker der durch die Pa? ders.ndt. Q Wenn Aerzie enolgloi sind uiik) a?e adelt egenmittel sedlschlagen. so beseitigen unsere Mittel die Ursachen und beilen chronische Zkrankbetren. Schreibt un4 kür "Dr. Ivays Home Treatment;" es ist ein werthvolleS Buch von 03 Seiten. Man aoresiire ; ' DR. B. J. KAY MEDICAL CO.. - - - - ru.u. ucBS,.
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