Indiana Tribüne, Volume 23, Number 334, Indianapolis, Marion County, 23 August 1900 — Page 3

Vom Zlus lande.

JnderganzenPfalzsind schwere Gewitter mit Sturm und Rczen medergegzngen. In Miesenbach erschlug der Blitz die 19 Jahre alt: Tochter .des Schmiedemeisters Appel. Auf der Bahnstrecke Mutterstadt Rheingönheim wurden sämmtliche Telezravhenstanaen um2:worfen. Das Glück kommt oft im Schlaf dieses alte Sprichwort hat jüngst in folgendem Faktum seine Besiätigung gefunden: Der Fähnrich im 1. Spahis - Regiment, Leotard, schlief ruhig den Schlaf des Gerechten in seiner bescheidenen Wohnung zu Medeah Algerien), als er von seinem Bursche geweckt wurde, der ihm ein dringliches Telegramm brachte. Donnerwetter! Muß man denn immer gestört weren!" schrie der Lieutenant. Als er aber das Telegramm geöffnet und-gele-sen hatte, machte er, vor Freude laut aufjauchzend, einen , Luftsprung und gab dem angenehm überraschten Vurschen ein Bufferl". In dem Telegramm theilt: man ihm nämlich mit. daß er bei der letzten Panamaziehung das große Loos von 100,000 Francs ' gewonnen habe.. . EinSoloatdesin Vautzen garnisonirenden sächsischen Infanterie- - Regiments No. 103, der sickz freiwillig zur Theilnahme an der Expedition nach China gemeldet hatte, aber zurückgewiesen worden war, wandte sich kurz entschlossen mit einem Bittgesuch an den Kaiser, worin er um seine Auf uahme nachsuchte. Das Schreiben ist jetzt vonBerlin aus an das Regimentscommando gesandt worden mit der kaiserlichen Bestimmung, den Wunsch des jungen Kriegers zu erfüllen. Dieser . .Bestimmung wird Folge gegeben verden. Da aber der Bittsteller es v:rab säumt hatte, den ihm vorgeschriebenen Instanzenweg zu betreten, so mutzte er vorerst einen Tag in Arrest wandern. D e'r 5t ö 7n - Berliner Schnellzug, mit Schlafwagen ausgestattet, gerieth be: der Einfahrt in den Bahnhof Camen in ein falsches Gleis und stieß mit voller Wucht auf einen dort stehenden Güterzug. Der Anprall war ein furchtbarer; die Locomotioe des Schnellzuges wurde aus dem Geleise geschleudert und bohrte sich in das Erdreich ein,' der Tender riß sich kos, wurde mit mehreren nachfolgenden Wagen an der Locomotive vorbeigeschoben, wobei insbesondere die Holztheile der Eckcoupes zerstört wurden. Der Packwagen wurde umgeworfen, schwer beschädigt wurde auch der Post 'wagen. Bon dem Güterzuge wurden gegen 6 Wagen ganz zerstört, ein Wagen wurde direkt auf seinen Vorderwagen gefahren. Zahlreiche Passagiere waren zwischen den Trümmern, eingezwängt, es dauerte eine Stunde und länger, ehe man sie aus ihrer entsetzlichen Lage befreien konnt:. Es sind bei dem Unglücke zu Tode gekommen der Locomotivführer Schneider und, der Heizer Lubinger. beide aus Dortmund. Schwer verletzt wurden der Zugführer; Emil Hartmann aus Berlin - Schone-! berg und der Packmeister Wilhelm Er'öper aus Berlin. Die deutsche 'Sprachlehrerin Käthe Schmidt - Eckstein in ' Rom, die bei ihrer Freundin, Frau Maska. wohnte, hat sich eine Revolverkuzel in Herz gejagt. Obwohl Frau Maska bestreitet, daß Käthe Schmidt irgend ein Liebesverhältniß gehabt habe, glaubt man dcch. aus verschiedenen Umstanden schließen zu dürfen, daß unglückliche Liebe der Beweg-, gründ des Selbstmordversuchs gewesen sei. Fräulein Schmidt hat alle ihre Briefe deutsche, englische., französische, italienische zerrissen; man fand in ihrem Schreibtisch nur noch eine Werlobungsanzeige ihrer Cousine Hedwiz Schmidt, deren Bräutigam ein Herr Gustav Anspach ist. Käthe' Schmidt war ein sentimentales, hisierisches Madchen. Obwohl sie sehr wohlhabend war, gab sie doch Unter-! richt; zu ihren Schülern gehörten An-w-älte und Officiere, welchen sie deutschen Unterricht ertheilte. Zwei Offiziere brachen den Unterricht plötzlich ab; den Grund hat man nicht erfahren. Fräulein Schmidt, eine hübsche, etwa 26 Jahre alte Dame, liebte die Reisen und die Abenteuer. Das dürfte fciefcs erklären. In Stocker au bei Wien sand in der dortigen Cavallerie - Reit schule ein Säbelduell zwischen dem Rittmeister der Landwehrulanen Baron Ludwig Erlanger und dem Herausgebe? der sozialdemokratischen Wie?:er .Arbeiterzeitung", Dr. Victor Adler, dem Führer d-.'r Wiener Arbeitcrpartei. statt. Baron Erlange? hatte vor zwei Wochen Str,:it mit einem Stockerauer Bauern gehabt, der sich Äber die Zerstampfung seines Feldes durch die Cavallerie beschwerte. Erlanger verletzte den Bauern angeblich durch einen Säbelhieb über den Kopf. Die Arbeiterzeitung" brachte hierüber einen Artikel, worauf Erlanger in der Redaktion erschien und den Herausgeber Adle? heftig zur Rede stellte. Infolge dessen forderte Adler den Rittmeist:? zum Duell auf. scharfe Cavalleriesäbel unte? schweren Bedingungen heraus. Gleich beim ersten Gang erhielt Baron Erlanger einen Hieb über den Kopf und die linke Schulter, wodurch er kampfunfähig wurde. Victor Adler, der schon als Student ein vorzüglicher Fechte: gewesen war, blieb unverletzt.

I n Kre u zna-ch unter nahm der dort zu? Kur weilende Herzog Victo? Massena von Rioili auf feinem Moto?wag:n mir Familre einen Ausflug in's Guldenbachthal. Auf de? Landstraß: hinter Stromberg brach plötzlich die Lenkstange- des Wagens, und das steuerlos gewordene Autoiobil' wurde in voller Geschwind i.gie:i irr den Guldenbach hineingetrieben. Die Insassen wurden hinausgeschleudert. kamen aber mit dem Schrecken und einigen Hautabschürfungen davon ; nur eine Stieftochter des Herzogs, eine Prinzessin von Eßling. erlitt eine Beiletzung des Gesichtes, A u f d e rT o u r v o n S ta r n. berg nach Wolfrathshausen begriffen, versuchten zwei Münchner Radfahrer, der 16 Jahre alte Mechaniker David Scheer und der 17jährige Schriftgießer Ludwig Roose auf einem Tandem die ziemlich steil gegen Dorfen abfallende, ehemalige Poststraße herabzufahren, ohne der oben angebrachten Warnungstafel zu achten. Dies rächte sich bitter. ' da infolge Kettenbruches und beim Mangel einer Bremse die Maschine in rasendemTempo den Berg herabeilte, auf der unteren Straßencurve auf einen Randstein stieß, und in weitem Sturze die beiden unglücklichen Radfahrer über die Straße hinauswarf, wo sie bewußtlos liegen blieben. Scheer erlag am folgenden Tage den erlittenenVerle jungen, während Roose mit dem Leben davon, kommen dürfte. Nach den Grundsätzen Die Welt will betrogen sein" und Die Dummen werden nicht alle" han- , delnd, hat ein Londoner Namens John Bryson Goldstücke aus Pappe fabricirt und thatsächlich an denMann gebracht. Statt sich erst lange mit der Hersiellung von Formen und dem Gießen der Goldstücke abzumühen, kaufte er einen Bogen starker Pappe, schnitt daraus runde Stücke von der Größe einerGuinea, versah sie mit irgend einem Gepräge, vergoldete sie und machte sich daran, sie den Unterthanen Ihre? Majestät als vollwertige Goldstücke aufzuhängen. Sein Lieblingsplan war, in Postämtern, in denen junge Mädchen am Schalter saßen, sich einige Marken oder Postkarten zu kaufen, oder ine an seine eigene Adresse gerichtete Postanweisung abzusenden. Er baute darauf, daß diese jungen Damen viel zu sehr von der Unterhaltung mit ihren Nachbarinnen in Anspruch genommen waren, um , über den Betrug so lange im Dunkeln zu bleiben, bis er Zeit gefunden hatte, zu verschwinden. Tbatsächlich glückte ihm der Schwindel ein halbes Dutzend Male. Schließlich wagte sich der Gauner auch in die Provin'z. hier aber wurde er abgefaßt. Sein Lohn waren sechs Monate Gefängniß. B e i Gamösheim in der Nähe von Straßburg wurve eine interessante militärische Uebung abgehalten. Das 2. Rheinische Husaren - Regiment No. 9 und das 15. DragonerRegiment passirten den Rhein, wobei die Pferde eineStrecke von 1200 loQQ Fards durchschwimmen mußten. Dabei wurde eine neue Art von Booten verwandt, die lediglich aus Caoallerielanzen hergestellt und mit wasserdichtem Segeltuch überzogen waren. Das Eigenthümliche dabei ist, daß je zwei Boote auf einem Pferd verpackt waren; in einigen Minuten waren die Boot; aufgestellt. Die Lanzen in Ruder verwandelt und das .Ganze ins Wasser verbracht. Es wurden jedesmal 16 Mann mit ihren Waffen und 4 Pferde, die Sättel im Boot, ans jenfettige Ufer befördert. Das Uebersetzen ging sehr flott und ohne jeden Unfall glatt von statten und erregte den Beifall sämmtlicher Zuschauer, namentlich der vielen anwesenden Officiere. wo-! runter die Commandeure der 31. DiVision und der 31. Cavalleriebrigadk waren. In einigen Minuten waren die Boote auch wieder auseinander genommen und aufs Pferd verpackt. Der Erfinder dieses Systems ist ein elsässischer Schiffseigenthümer. Adolf Rey aus Bischheim bei Straßburg, der dieBoott selbst steuerte und commandirte. Der Abgeordnete Jre neoMachado in Rio de Janeirc hatte vor drei Jahren, die 18jährig Eleonore Carvalho. Tochter des brasilianischen Ministers der auswärtiger, Angelegenheiten, geheirathet. Balc nach der Hochzeit knüpfte Machado jedoch ein Verhältniß mit einer anderen Frau an; seine eifersüchtige Gattin erklärte darauf, daß sie in das Elternhaus zurückkehren würde. Am Vorabend des Tages, wo sie ihren Entschluß ausführen wollte fragte Machado seine Frau, ob sie bei ihrem Beschlusse bleibe, worauf sie mit großer Entschiedenheit erklärte, daß si- nichtZ mehr von ihm wissen wolle und zum Vater zurückkehren werde. Nach dieser Erklärung zog Machado einen Revolcer aus der Tasche und feuerte mebrere Schüsse gegen die unglückliche Frau ab. die lebensaefäbrlich verletz! wurde. Als die Schüsse fielen, eilte dii Tante der Frau, Fräulein Maria Ferraz, herbei und sucht: den Rasenden zu entwaffnen. Der Morder afci richtete di: Waffe gegen sie und tobtet sie gleichfalls. Inzwischen trat die 17jährige Giosuina Carvalho, ein Base der ermordeten Eleonora, in daZ , Zimmer ein in welchem das Drama sich abspielte und stürzte sich in ihrer Ver- ! zweiflung auf den Mörder, um ihm den Revolver zu entreißen. ES ent-

vann sick ein wilder Ringkampf. i: o lamgt dauerte, bis es der PoNzei oilano. TOcriabsl m ntmei säen. i

Indianer Tribüne, DoM:crstag,'dcn 23. Jlngust 1Ö00J

Vom Jnlande. Die Cron7-Jndiarrer: ln Montana haben im letzten Jahre, wieder um 51 Köpfe abgenommen und. der Stamm hat nur 1M1 Mitgliedern Der , dortig: Agent behauptet, daß es nicht Feuerwasser sei. das sie ausrotte, sondern ansteckende Krankheiten, besonders Schwindsucht urdie Skropheln. Die überlebenden Crows sind Verhältnißmäßig gesittet. Sie haben 47,000 Acker ihres Landes unter Bewässerung und cultioiren 7000 davon mit großem Erfolge. Letztes Jahr, erzielten sie 70.000 Bushel Weizen. 20.000. Bush el Hafer und 400) Tonnen Heu,, mahlten ihr eigenes Mehl und verkauften der Regierung noch 450,000 Pfund, davon für die Cheyenne.- Agentur Sie haben 4000 Stück Rindvieh und 35.000 bis 40,000 Pferde. Bon, den 107 schulpflichtigen Kindern dieser Rothhäute werden 87 in katholischen und 45 in Regierungsschulen erzogen. Salomonische Weisheit verräth eine Entscheidung, die soeben das Staats - Obergericht von Kentuckr abgegeben hat. Ein Mann war dort wegen Tragens verborgener Wasfen processirt worden. In diesem Precesse gab er sein?Zeugniß dahin ab, daß er keine Waffe getragen habe und unschuldig sei, worauf er freigesprochen wurde. Nun ließ ihn der Staatsanwalt, auf die Anklage von Meineid verhaften und lieferte den Beweis, daß der Mc.nn doch eine Waffe getragen hatt:. Die Geschworenen verurtheilten dsn Angeklagten zu 17 Monaten Gefängniß, wogegen er Berufung in legte. Das Staats - Oberaericht hat darauf entschieden, daß das Urtheil in dem ersten Processe maßgebend über die Fragen gewesen sei, ob der Verklagte die Waffe getragen habe oder nicht. Da der Mann nach der Ueber zeugunz des ersten Gerichts keine Waffe getragen habe, könne er keine Unwahrheit beschworen haben und nicht wegen Meineids verurtheilt werden. Die New York und New Jersey Telephon - Gesellschaft trägt sich mit der Idee, alle Dampfer erster Klasse, sobald sie an ihren Docks angelegt, in den Bereich des Telephonnetzes der Gesellschaft zu ziehen. Versuche wurden in den letzten Tagen auf dem Dampfer Auguste Victoria" der Ham bürg - Amerika - Linie an den Docks der Gesellschaft in Hoboken angestellt, die zur allgemeinen Zufriedenheit verliefen. Zunächst wurde eine automatische Zahlsiation auf dem Dampfer errichtet und der Draht durch eine der Luken geführt. Auf dem Pier war eine Verbindungsstation angebracht worden, und so war denn weiter nichts nöthig, als den vom Dampfer kommenden Draht in d'er üblichen einfachen Weise mittelst eines Stiftes mit der auf dem Pier angebrachten Leitung zu verbinden. In wenigen Sekunden war dies geschehen und von dem Dampfer Auguste Victoria" aus konnte nach allen Richtungen der Windrose hin televbonirt ?r.den. Gebackene Kartoffeln wachsen in gewissen Gartenbeeten zu Binghamton, N. A.. und die Besitzer dieser Beete blicken mit Mitleid auf die Geyser des Aellowstone Park, in denen es bekanntlich aesottene Forellen gibt. Die Wüste Sahara, in deren Sande man Eier sieden kann, zählt bei den biederen Binghamionern überhaupt nicht mit. Die aebackenen Kartoffeln entstehen auf folgende Weise: Seit nahezu zwei Monaten ist der Boden zwischen Riderside Drive und Leroy und Beethoven Straße in einem langsamen Verbrennungs - Prozeß begriffen. Es besteht aus Torfmoor und weder Regen noch die Spritzen des Feuerwehr - Departements waren bisher im Stande, den Brand für länger als ein paar Stunden zu unterdrücken. In diesem Torfmeer werden die Kartoffeln langsam gebraten und da Frühkartoffeln jetzt reif sind, haben die Haushälter in dieser Nachbarschaft jeden Morgen eine delikate Speise. In den Sternen war mir meine Handlungsweise vorgeschrieben," erklärte der Dekorationsmaler Abraham Frank, als er im Cent Str.Polizeigericht in New York unter der Anklage vorgeführt wurde, seine Gattin böswillig verlassen zu haben. Als der Kadi ihn etwas verwundert anblickte, fuhr der sonderbare Kauz fort: Kürzlich ließ ich von einem Astrologen meinen und meiner Gattin Horoskop stellen. Der gelehrte Mann erklärte mir. daß mein Weib im Zeichen der Venus geboren sei und daher zweimal heirathen werde. Wasin den ewigen Sternen gdschrieben steht, muß eintrefsen, und um .einer lieben Frau die ihre vom Schicksal bestimmte zweite Heirath zu ermöglichen, bin ich aus dem Wege gegangen." Magistrat Mayo ließ diese originelle Ausrede nicht gelten, obgleich sie ihn, höchlichst amüsirte, und wies den merkwürdigen Heiligen an. seinem Weibchen von seinem $49 betragenden Verdienst wöchentlich $10 abzugeben. v S.W. HodgeinLilly, Laurel ! County. Kentucky, hat es fertig, gebracht, drei Schwestern nach einander' ein liebender Gatte zu- sein. Derselbe heirathete zuerst ein Fräulein. McHargue. von der er sich, nach kurze: Ehescheiden ließ. Dann versuchte er sein. Glück mit deren Schwester Nannie. .doch auch mit. dieser.' fühlte er sich nicht, glücklich. Er ließ sich scheiden, über--lete Ich den: F.!L. a?r.nachträAlicö.noa

einmal unA'enchte Naume zum $a ten Male. Eine dritte Schwester muß ihm aber besser gefallui- haben und er ließ sich schleunig wieder scheiden um diese als Gattin heimzuführen. Jetzt schwebt zwischen, den. beiden Eheleutcn wiederum ein Scheidungsprozeß und Hodge soC es. stark vorgehabt, haben, es mit seiner zweimal von ihm geschielenen Nannie noch ein drittes Mal zu versuchen.. Nannie hatte aber dazu keine Lust und ließ sich, inzwiscten in London. Ky:..von-, H. C. Snvdgraß aus Central City. NeZ... heimfüM. Schcr.de.. daß. der selige Baron Wünchhausm nicht mehr lebt, denn er würde seme Freude haben an dem f'rchtbareir SchlangenAmetzel, das die Arbeiter- isx Firma Cayle Bros. M Eckley, Pa... angerichtet haben. Dort war eine gros'e DampfschaufeNn.ThätigkÄt und dii' Waschine schleuderte eine Ladung Sterze, nur wenige Schritte vo.n..den Arbeitern ent-; fernt, gerade in ein in einer Felsspalte befindliches Schlangen-Nest. aus dem nun mehrere hundert Klapperschlangen mit suichtbaremZischen auf dieArbeiter losschössen. Vcm- allen Seiten eilten die Männer herbei, und es entspann sich ein wilder Kampf mik den wüthendew Reptilen, der damit endete, daß über-100 derselben erschlagen wurden, während die übrigen entkamen. Die größte der Schlangen war über 6 Fuß. lttia und hatte 14 Klappern. Die Uebrigen waren durchschnittlich übe? 3 Fuß lang. So lautet die grausige Mär. hinter welche man wohl ein großes Fragezeichen machen kann. Trotz der Tropenhitze, die jüngst herrschte, wäre der Kellner Alfred Fritzel in Elisabeth, N. I., dieser Tage beinahe erfroren. Als nämlich ein Gast bei Frel ein Steak bestellte, eilte der Kellner in den Eisschrank, um dasselbe zu holen, und ließ die Thür des Schrankes etwa eine Handbreit offen. Ein Gast glaubte, die Thür sei aus Versehen offen geblieben "und drückte sie in das Schloß, worauf er das Lokal verließ. Sobald Fritzel dasSchloß einschnappen hörte, wurde er sich seiner unangenehmen Lage bewußt hämmerte gegen die Thür und schrie aus Leibeskräfien um Hülfe. Aber die Wände des Eisschranks waren zu dick, als daß man ihn hätte hören können. Schließlich wurde der Gast, welcher dasSteak bestellt hatte, ungeduldig und rief den Wirth. Letzterer rief nach dem säumigen Kellner, doch ohne Erfolg, so daß er glaubte, Fritzel sei auf und davon gegangen. Herr Wußler begab sich nun selbst nach dem Eisschrank, um das Steak zu holen, doch wer beschreibt seinen Schrecken, als er beim Oeffnen der Thür Fritzel in bewußtlosem Zustande auf dem B'den des Eisschranks liegen sah! Fritzel wurde sofort herausgezogen und Wiederbelebungsversuche anesteÄ. die, nachdem ärztliche Hülfe reauirirt worden war, auch von Erfolg gekrönt wurden. Fritzel kam wieder zu sich, aber er war in einem bejammernswerthen Zustand. Einer seiner Füße, welcher auf einem Eisblock gelegen hatte, war so stark erfroren, daß er wahrscheinlich amvutirt werden muß.

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