Indiana Tribüne, Volume 23, Number 333, Indianapolis, Marion County, 22 August 1900 — Page 3
Opferreicher elektrischer Fortschritt.
Der Mensch hat scbon manche Naturkraft in seinen Dienst gespannt Ut ,s ist ihm no6 nickt aelunaen. alle Äiese Kräfte auch wirklich unter vollständiger Controle zu halten. Gleich einem halbwild gebliebenen ArbeitZikr, lehnen sich dieftlben manchmal in oanz unberechenbarer Weise gegen ihren Sy.xxn auf und richten, wenn auch efeffelt bleibend, größeres oder gerinaeres Unheil an. Es ist gerade wie em 2ri5u?, den ' die geknechtete Natur von Zeit zu Seit 'einzieht, und daß diese Arandickakunaen unregelmäßig erfolgen, macht sie nur um so schlimmer! Von seiner anderen Naturkraft aber gilt dies mehr, als von der Eleckricität; der Mensch hat bisher für die Unierjochung dieser Kraft eine hohe Prämie an Leben und Eigenthum zahlen Tniissen, und je vielfacher die Ausnuhung der electrischen Kraft erfolgt, desto größer scheinen auch vorläufig wenigstens ihre Opfer zu werden. Das ist ein Problem, auf welches besonders unsere Versicherungs - Gesellschaften mit zunehmender Besorgnih blicken. Seit zehn Jahren haben sie das electrische Risico .als besonderen 'actor in ihren Bcreöhnungen heute .öer fragt man sich in manchen Feuer- ' tersicherunqs - Kreisen ganz ernsthaft: Lohnt es sich überhaupt, dieses Risico in Kauf zu nehmen?" Sie sehen na- - türlick die Frage nur von ihrem eig:v.en Standounkt an. Denn die Zahl derer, welche auch allgemein glauben, dan. ii: Electricität überhaupt nicht den Verlustpreis werh sei, der. für ihreBeNutzung entrichtet werden muß, dürste . 'dock nur eine sehr geringe sein, wenn . znän von den unmittelbar Betroffen! -und Geschädigten absieht. Im Jahre 1893 waren, nach " Bericht des nationalen AssecurantenVerbandes, 336 Feuersbrünste in den Ver. Staaten, mit einem materiellen Gesammtverlust von nahezu 5 Acmioncn Dollars, unmittelbar auf die ElecMricitat zurückzuführen. Das Jahr 1899 wies eine geradezu beängstigende , Zunahme solcher Brände auf, nämlich ' 750, mit einem Eigenthumsverlust von beinahe 6 Millionen. Und einen nocy Qlarmirenderen Ausweis erwartet man vom heurigen Jahr! Dabei ist noch in Betracht zu ziehen, "'daß diese Zusammenstellungen höchstwahrscheinlich nicht vollständig sind. ' Denn nicht alle Brände electrischen Ursprunges können sich hinterher als sol.che feststellen lassen, da die Anhalts punkte für die Ermittlung der Ursache . oft mitzerstört werden. In diesem Punkt sind unsere Versicherungs kreise selber getheilter Meinung; mancheVersicherungsleute glauben stark, daß die . Hälfte aller Brandverluste in unseren Städten mit dem Gebrauch der Electricität zusammenhänge, während an- ' dere mindestens 25 Procent" annehmen. Auf alle Fälle erscheint das Uebel sehr groß, und man ist sich ziemlich inig darüber, daß dieser Factormeh? . als jeder andere zur gewaltigen Zunah- . rr.c unserer Brände im Allgemeinen beigetragen hat. Das Furchtbarste ist natürlich der begleitende Menschenverlust, auf wel.chen in den obigen Zusammenstellunzen keine Rücksicht genommen ist. Der Vorsteher einer unserer größten Versi- .... 3 rzi .r.frr j: n t . n . m . r- j. 'uctuiiy - vyccuu,uicn ücjicuic jiüj vor einiger Zeit von einem sogevnten 'Preß - Ausschnitte - Bureau regelma- , ßig Berichte über Todesfälle durch Electricität. Dieses Material ist noch inicht tabellarisch zusammengestellt und erstreckt nch auch erst über einen kurzen .Zeitraum, kann aber bereits einen recht erschütternden Eindruck machen: es weist u. A. an einem einzigen Tage in den Ver. Staaten 60 Menschen auf. die -durch Electricität durch künstlich erzeugte ihr Leben verloren! a; Zvill die verschwindende Anzahl electr! s x. rn.t - i , mec eroreer - inrlazluagen lm Vergleich hierzu beiagen? 5s sin Nicyt allein obenrduche electrische V-leuchtungs-und Telegraphendrähte. weiche ihre unmittelbaren und Mittelbaren Opfer fordern, sondern auch Drähte und Schienen elektrischer Bahnen und überhaupt beinahe alle Anlagen. in denen diese Kraft zur Verwendüng kommt. Dazu gesellen sich noch viele andere Uebel und Gefahren aus electrischen Ursachen, wie Zerstörung vonJsolirungen durch sogenannte Electrolyse. Schädigung von Wasser- und sonstigen Röhren, sowie von Gebäuden selbst, obwohl man in letzterer Beziehung al--lern Anscheine nach etwas zu schznarz gesehen, hat. .Heute werden bei uns in sast jedes Gebäude der Großstädte Drähte für electrische Beleuchtung gelegt, und sogar die Dörfer haben imrner allgemeiner ihre Drähte und Be-leuchtungs-Anlagen dieser Art. Dementsprechend vermehren sich auch die electrischen Uebel und.Gefahren. Bor zehn Jahren waren nur wenig; Häuser, namentlich wenig Privathäuser, auf .electrische Beleuchtung eingerichtet, und selbst bei der. seiner Zeit vielverschrieeiten Petroleumlampe waren die Feuer- . Verluste niemals geradezu abnorme. " WH wie sehr haben sich die Dinge im . -letzten Jahrzehnt geändert! Und ob- - ivchl in derselben Periode auch die Systeme und Vorrichtungen zur Bekampfung des Feuerdämons sehr be.'eu-
lende Verbeüerungen erfuhren, haben sich unsere Feuerverluste beinahe verdoppelt. Gleichwohl braucht es die Menschfyit im Ganzen nicht zu bedauern, du electrische Kraft sich dienstbar gemacht zu baben. Und man darf sich der Soff-
nung hingeben, daß derselbe rastlosErfindungsgeist, welcher Solche zuwkge brachte, auch im Lauf der-Zci! diese wunderbare Kraft noch mehr züaeln und ihre Ausschreitungen v:rmindern wird.
Das verhängnißvolle Boquet. Daß ein Blumenstrauß, welchen ein Verehrer seiner Angebeteten . schenkt, unter Umständen auch Katastrophen verschiedenster Art herbeizuführen vermag, ist von Lustspieldichtern zu wiederholten Malen haarscharf bewiesen worden; durchwegs neue Nuancen de? dramatischen Verwickelung zeigt jedoch nachstehende Geschichte, welche aus Paris berichtet wird: Eine Tänzerin der Pariser Oper.Fräulein Bianca Mante, erhält seit einiger Zeit von einem ihrer Verehre? täglich einen prächtigen Vlumcnstrauß, den sie stets sorgfältig in ein großes Wasserglas stellt, welches während der Nacht auf. dem Fensterbrett steht. Eines Morgens fiel der Blumenstrauß auf die Straße, ode: vielmehr auf den Kopf eines Passanten. der eine unbedeutende Verletzung davontrug. Der Mann ging als ordentlicher Bürcer sofort zur Polizei. Fräulein Mante erhielt eine Vorladung und das Gericht verurteilte sie zu fünf Francs Geldstrafe. Sie hatte sich nun eigentlich vornehmen müen, in Zukunft vorsichtiger zu sein. Aber Fräulein Mante, die eine große Blumenfreundin ist, stellte auch an den folgenden Abenden den Blumenstrauß des Geliebten glückselig auf das Fensterbrett, und eines Abends purzelte der Strauß wirklich zum zweiten Male in die Tiefe und traf zufällig wieder den Cylinderhut eines Herrn, der, ganz so wie sein Vorgänger, die Tänzerin zum Kadi citirte. Der Richter sah sie scharf an und sagte mit einem nichts Gutes verheißenden Stirnrunzeln: .Sie . sind rückfällig? .Nicht ich, Herr Richter, und auch nicht der Blumenstrauß, denn es ist- nicht der vom vorigen Mal; nur das'Wasserglas ist rückfällig! Aber der Richter war kein Freund von solchen Scherzen und verurtheilte das 'schöne Fräulein Mante zu ttfiin Tag Gefängniß,. Die Tänzerin aber hatte zu ihrem Glück einflußreiche Freunde, die eine .Revision" des sensationellen Processes durchführten. Das erste Urtheil wurde aufgehoben, und Fräulein Mante wurde wieder zu fünf Francs Geldstrafe verurtheilt. Die Tänzerin soll nun ihrem Verehrer, der ihr jeden Abend den Blumenstrauß schickte, ersucht haben, etwas weniger gefährliche Geschenke zu senden. Wenn Sie durchaus Blumen schicken wollen," schrieb sie, .so schicken Sie wenigstens immer einen Fünf - Francs - Schein mit. damit ich die Polizeistrafen nicht immer aus meiner Tasche zu zahlen brauche. Noch viel einfacher wäre es, wenn Sie anstatt der Blumen Juwelen schicken wollten. Denn Juwelen lege rch nie auf's Fensterbrett, so daß sie kelnem Passanten auf den Kopf fallen können; und wenn sie schon herunterfallen würden würde ich doch deswegen nicht vor Gericht citirt werden." Der Verehrer hat sich's thatsächlich überlegt und schickt jetzt weder Bouquets noch Juwelen. ; )tls H Ein Verbrecherbund. . - i ' ' i-Ü " """""" """" " ' Vor demGericht in PalttiCalabrien, kommt ein Riesenproceß gegen eine große Verbrechergesellschaft zur Verhandlung; es sind 243 Personen angeklagt, darunter nur zwei Frauen. Etwa 200 Personen sind bereits verurtheilt worden, und wenn man den Zeugen, der Polizei und der öffentlichen Meinung Glauben schenken darf, bilden die 450, die bereits in die Hand der' Justiz gefallen sind, nur einen kleinen Theil des Verbrecherthums, der jene Gegend unsicher macht. Die geheime Gesellschaft ist nach einem vollständigen Statut in drei Abtheilungen getheilt: Die erste .La Maggiore", ist die der Camorristen, welche den leit:ndenRath bilden und den Gewinn vertheilen; die zweite .La Piccola". ist die der .Picciotti", die bei der Aufnahme als Geschenk ein Spiel Karten und ein Messer erhalten, die Befehle der .Maggiore" ausführen und Camorristen werden, wenn sie sich durch besondere Ruhmesthaten auszeichnen; die dritte Abtheilung bilden die .Ehrenjllngling:", die neu aufgenommenen Mitglieder. Von der kleinen Abtheilung (.Piccola") aelangt man in die größere (.Maggiore") durch die .Blutprobe", d. h. wenn man irgend einen Menschen mit dem Messer angreift und das Blut des Verwundeten einsaugt. Die Gesellschaft verurtheilt die Ungehorsamen oder die Verräther zu Gelostrafen oder zum Tode, und die Namen der Vollstrecker der Urtheile werden durch das Loos bestimmt. Wer sich irgend etwas zuZchu',d:n Um men läßt, wird vorläufig aus seiner .Stellung" entlassen und unter Anklage gestellt; wenn seine Ausstoßung aus dem Bunde beschlossen ist, wird er .ehrlos" und ist während seines ganzen Lebens Verfolgungen jeder Art ausgesetzt. Wenn das Urtheil nicht an dem vollstreckt werden kann, der es verdient' hat, müssen seine Verwandten bis zum siebenten Geschlecht ' darunter' leiden. Das ist der Hauptinhalt des Statuts' der .Picciotteria". Viele Verbrechen, die von der Gesellschaft begangen wu?den, gelangt überhaupt nicht zur Anzeige, durch Diebstahl, Raub' u. s. w. Geschädigten die Rache tä Rundes fürchteten. - - ------
Jttdinna Tribüne, Mittwoch,
Vom Irland c. Der F a r m e ?. D a n i e l H oward in Bell Gcuntn, Ky.. ein Vetter des: berüchtigten Berry.5)oward. g?gen den eine Anklage wegen Theilnahme an d:r. Mordverschwöruz gegen Gsuvernear: Goebel vorliegt,. surde von.Geo. Hos-' ard. seinem eigenen Sohne,, erschossen. Der Sobn bebauvtet. in Nothwehr oe--handelt zu babn. Seiner Behauptung nach kam der Alte betrunken nachHause und attackirte' ihn mit. einer-Flinte, so, daß er gezwungen gewesen sein will, von seinem Revolver Gebraüch zu machen. Entschieden Pech hab de? Beobachte" in Salt Lake City. Uta?. Vor einigen Wochen verkündete cr seinen Lese.cn in aller Se:lenruhe. daß die Zeitung die folgende Woche mcht erichsxntn werde und erklärte dies folqendermaßen: .Unsere Freunde sollten den Briefträger nicht schimpftn. wenn sie keinen .Beobachter".erhalten. da er Bcbachtermann nach Jdaho gehen wird, um Geld und Käse zu sammeln zur Unterstützung des Beobachters. Der Schriftscher sollte auch ein bischen Ruhe haben während des beißen Wettcrs." Nach 14 Tagen erschien dann der .Beobachter" wiederum, aber unter Schwierigkeiten. Zur Aufklärung diente folgende Notiz: .Während der Abwesenheit des Beobachtermanus ist der Schriftsetzer fortgegangen und man fnirn ibn nickt finden, so müssen wir ,in,n nnd?ren Mann dinaen Wenn disse Nummer des .Beobachters" seh lenhaft ist sö bitten wir Entfschuldi auna." Eine aus drei New Yorker jungen Leuten gebildete menschliche Kette, die sich über einen ovang an den Palisaden bei Elision Park. Weehawken. schwang, errettete Edward Grandley von Palisade Ave.. Weehawken Heights. von dem fast gewissen Tode. Herr Grindley, der sich mit mehreren Freunden auf dem Wege nach der 42. Str. Ferry nach New York befand, hatte, um den Weg abzukürzen, trotz des Abrathens seiner Begleiter, einen gefährlichen Seitenweg eingeschlagen. Es dauerte nicht lange, so konnte er nicht mehr vorwärts noch rückwärts. In s-.iner gefährlichen Position, wo ein kleiner Fehltritt ihm den Tod bringen konnte, schrie Grindley um Hilfe. Drei New Yorker Herren, welche ihre Namen aus Bescheidenheit verschwiegen, machten sich sofort an das Rettungswerk. Durch das Bilden einer menschliehen Kette gelang es ihnen, den Verwegenen aus seiner schlimmen Lage zu befreien. ' . . In Bradford bei 'New' Albany, Ind., spielte sich während des Leichenbegängnisses von James M. Bracken eine aufregende Scene, ab. Als der Leichenwagen in den Friedhof einfuhr, traten die Pferde in ein altes Nest von Hornissen und im Nu schwärmten die Insekten aus dem Neste und flogen auf die Leidtragenden zu. Die Pferde wurden durch die Stiche der Insekten scheu und wollten durchbrennen. Der Kutscher gab sich alle Mühe, die Thier? ruhig zu verhalten, doch vergebens. Auch er wuro'e von ben Hornissen attackirt und derart gestochen. daß ihm binnen weniger Augenblicke beide Augen zugeschwollen waren und er nicht mehr sehen konnte. Zahlreiche d?r Leidtragenden wurden ebenfalls schlimm zug'?ichtet und es enistan? einl furchtbare Ausregung, namentlich unter den Frauen und inöern, die vor SchmeMt Iz'ai aufschrieen. Älele de? Traui?rgäsie ergriffen die Flucht. Es dxiukrte über 30 Minuten, bis märt hk Hornisse betrieben hatte, wokäuf hU Beisetzung de? Leiche von Statten gehett konnte. Der Geschäftsreisende Bseon L. Wizatt wurde bei Atlanta, Ga., das Opfer eines ganz ungewöhnlichen Zufalls. Er befand sich in einem Waggon eines Passagierzuges. Sein Rock hing in seiner unmittelbarenNähe. Als der Zug eine scharfe Curve passirte, wurde der Rock, in dem sich ein Revolver befand, gegen die Wand des Wagens geschleudert. Der Revolver entlud sich und die Kugel drang Wyatt in den Kopf, den augenblicklichen Tod herbeiführend. Der berüchtigte .Cap" Hat. field, dessen Name in allen Blutfehden, die sich sut Jahren an der Grenze von West - Virzinien und Ketttucky abgespielt haben, genannt wurde, ist wieder ergriffen worden, nachdem ihn .die BeHorden seit neun Monakn gesucht. Als er in Mmgo County, W. Va., aus dem Gefängniß entsprang, floh er nach Cuba, kehrte aber schließlich zurück und arbeitete in McDowellCounty in einem Holzfäller - Lager, wo er gestern mit Wilbur Curtis in Streit gerieth. Beide schössen und wurden schwer verwundet. Als Hatfield glaubte, daß sein letztes Stündlein geschlagen, verrieth er seine Identität. Dik'Aerztc hoffen, ihn am Leben erbalteu 211 können. Weil der Vater ihren? Bund seinen Segen verweigerte, ergriffen die 17 Jahre alte Martha Hcndricks und Paul Varner aus Poplar Bluff, Mo., die Flucht. Der ergrimmte Vater setzte ihnen nach und war ihnen dicht auf den Fersen, als die Ausreißer den Currant River erreichten. Schnell entschlossen bestiegen sie ein Boot, um ihrem' Verfölger zu entgehen. In der Mitte des Stromes kippte das' Boot jedoch um, das Paar wurde von' der' Strömung erfäßt und ertrank vor den Aug?n des am' Ufer siehenden: Vo.ters deö Mäd chkNö,'.
den 22. -&atftttftl000-
Ein Liebesroman, welcher mit der Flucht einer reichen Erbin mit dem Knischer ihrer Familie in Hol land seinen Anfang nahm, fand letzt: Woche in einem kleinen- Flecken inIowa ein unglückliches Ende, indem d?e junge. Frau ihren Kutsch:r-G:mahl verlief nd nach dcm- Lande ihr Kindheit zurückkehrte.-. Letzten April trafen Marie Aaltß. die Tochter des'. verstorbenen Prof. Aaltß von der Utrrversität Amsteroan.und-. Schwester oes Capitän Aaltß r.m der königlichen Marin? von Holland), ur.d Adrian Schoenmacher, dar-lange Zeit hind-urch als Kutscher in öer-Familie Aaltssgedient hatte, in. New- Aork ein. Die Beiden waren mit-einander vonAmsterdam durchgebrannt, hatten s?ch sogleich nach ihr-Anknft auf a.nerika nischem Boden-durch einen Friedensrichter in Hoöoken- trauen la',7en und waren dann nach Appleton. Wis.. gekommen, wr, sie sich einige Wachen ti Cornelius Meycr einem Mwandte des Bräutrgams aufhielten. Von dort' gingen die jungen Leute nach IoN?a. wo sie sich aus einer Farm niederließen-, welche mit dem Gelde der Frau gekauft wurde. Allmälig wurde die Frau ihres ungebildeten Mannes überdrüssig, und da- mch das Farmkben der. Frau zu eintönig wurde. verNctz sie ihren Ma?m- und jetzt ist sie nach Holland zu rückgereift. Ein Lebenslauf, de-r unter fc besten Auspizien begann, hat im Baltimore? Unioersitäts Hospital" seinen Abschluß gefunden, indem der 32 Jahre alte Otto Hortenstein daselbst seinen letzten Athemzug that. Als Hortenstein im Hospital ausgenommen wurde, befand er sich in einem entsetzlichen Zustande. Seine Kleidung bestand aus einem Paar alter Hosen und einem Guanosack. Maden hatten ihm bereits den linken Arm angefressen, weil er zu trage war. sich zu waschen, oder sich ärztlicher Behandlung zu unterziehen. Bor seinem Tode theilte Hortcnstein über sein Vorleben Folgendes mit: .Meine Eltern waren Deut.sche. die in 1849 nach Italien auswanderten. Ich wurde rn Neapel :n 1869 geboren; studirte auf der IngenieursSchule in Württemberg, dann in einer technischen Schule in Deutschland und kehrte darauf wieder' nach Neapel urück. Hier erhielt ich bald darauf eine Ernennun. f 1. Hülfs - Ingenieur in der det fi Marine, resignirte iedoch bald ;r und gmg zurück nach Neapel. Hl lar ich Huljs - Vermesann als Obermaschinist ;npfer ..Bohemia"' det .rikanischen Linie ange ser und wc auf dem Hamburg - stellt. Bald lgnirte ich auch hier wieder und ka.' nach Hoboken, N. I. Dn ich dort keine. Arbeit fand, arbeitete ich in einer Grobschmiede in Brooklyn, N. I., durchreiste dann Louisiana und Kenlucky. Von Louisville. Ky.. ging ich zu Fuß nach New Fork und arbeitet: dort eine Zeit lang als Chemiker, zab die Stellung wieder auf, wanderte dis nach Havre de Grac? und von dort nach BaUim. 3 n fernem e t w a z e h n M e il'ü! von Aazleton, Pa., gclrgenen Hause c:r älteste Bewohner des Staates. Henry Hoffmn, im Altcr von 105 Jahren gestorben. Er stammte auZ New Brunswick, N. I., und b:5 vor wenigen Jahren konnte e? nsch Mdarbei: verrichten. . Beim Passiren ei nltz Leichenzuges vor ihrem Haufe sagte die 43 Jahre alte Frau Fritz in Winsted. Conn.. zu ihrem Gatten, sie freue sich Md sei Gott dankbar, daß er ihnen so ausgezeichnete Gesund:!!' bescheert habe. Kaum waren die Worte ihren Lippen entronnen, als die Frau, vom Schlage getroffen, todt zu Boden sanf. Mucho's Cigarrenladen befindet sich in No. 299 Ost Washington Str. Dr. J. L Sutcliife, Wund-Arzt, Geschlechts-, Urin- und RcctumKrankhelten. Ofsice: 155 Ost Market Str. Tel. 91 Oksice.Ltundtn: 9 bil 10 Uhr Vorm. : 2 bis 4 Uhr Nm Br. I. Buhler, 206 Ost McCarty-Str. Svrcchstunden: 8 bis 9 Uhr Vorm.; 2 bis 3 Uhr Nachm. ; 8 bis 9 Uhr Abos. ; Sonntags von 8 bis 9 Uhr Vorm. und 7 bis 8 Uhr Abends. Tclcphou 144C. WALTER FRANZ, Zahn-Arzt, 5o. C0 Ost Martet.Strabe, Coffm Block. Ammer 48. cssiustundkn : t 12 5rn.; 1 5 5?rn.; 79 Abend!. Sonntag von 10 Uhr Lm. bii t Uhr "Um. 0r. L. A. GREINER, empfiehlt sich für tu Bttüjlegnnz kranker Thiere. tZT Kranke Pferde rwrbtn entgi gengenvinmen end erhalten bessere Abwartung all in ihrer eigenen EtaHung. 1 blS 24 Zd Lst.Stratze. Telephon 905. Wohnung 1798. DU, JOS. L Ml'. EelchkchU'Und Harnkaulheikn. 20 VJcct Ohio Qtr.
jpa&tonfi-Sn
PT - zt
A??K.
Mi.TC
Glzt kt U2angcn:h,m$2 Ifcfiilr,
ist
eine
Verrenkung, besonder sÄtnr enn mit einer Quetschung verdanken. Der bcfte Wun beide Unfälle tu jeikn geschieht dusdi AnwenuK !. Ja!zo6s d
Mur4) eine prompte tAhhhAKt ji ? H sor . . . s
j,mm Irrs (lrfi SÄpil3! fc; r Ö n 5zre j ife-xT-VVk. k? öflä UJ?OHi MMHW K fAtQm!, I 5lrvÄ4.CL DMMMM ? nFfli fk is 1r Wt. FrV'it,"'?-'?-.' "' -ti-'-,"v.l C M Mjk iWi M n u is f; i44v?".s VÄi' ß5? 4V 3 B UQ! 0 O & AsZWMÜ
Year
An elclerly lady iiving in Philadelphia, Pa., says Ripans restored her health and strength: "I haye been in bad health for sorne years back. My doctor said I was gcnerally debilitatcd. Ripans Tabules helped ine wondersully and if I take one occasionally I seel splendid and can do all rny own work of a tenroorn house. Ripans is the cheapest and best rnedicine I ever had in the house. My husband says they arc a wonder." WAXTED: A rao haft 1i'1 tba II I I A-N S will not tontflt. Thpy b.inlsh poln aiul proloiiif llu. ) rl n reli-r. Soi he nrt R I P A-N tm ih pokge äiwI aotfpt uo utiMtlnu. IM I' ANS, lt f rr f nin, mT b hl t aoy drii etorr. Ten ainpU'K an.t i, l,nl ifsllnioulal will Im tnailnd to mnj AddreM for 3 Cccts, kor warüe4 ttf ttje lUjjans liernlealCo.. No. lu .Sjirai-! SU, New orx
ynyff0vOWsVIWOWO0YOnYs
4? , 4? Ein hervorragender deutscher ? ? .ck Kabe ilwei Vackete von Dr. ftc'i
öl vor fahren. Ich d,n überzeugt, dag Ve groken Erfolge Jdrer Heilmittel die erbeltenen Bekanntmachunzen rechtfettiaen. 5ich füd:? durch und durch trank, ermüdet und bmfällla.
Ich gebrauchte idren Renovator vorschrifrsmükig.
mn IlUiuaujICI, uuci iium iuiu uuue wciicicii uiiviauu! .jciiu iiui nu uuiuiuiit utu4ti gut V in 1. stA nedme ipftt orlmmtücb. t naA iHeüürfnttt. ieben Nacknttttaa ein bt rnri r&
ich machter. aoer nach e,ner Zoqe weiteren Gevrsu zngie n em rnetma, eniei zum e rz.
Tosen. Turck, den Gebrauch Jhr4 RenovatorS habe tch m kiner riatörlichen Weise meine ma 13 aeweide wieder m die gehörige Thätigkeit gebracht," . X ' r w A ' j 0 ri I 1 - M äs OTr'O Jk TT m S f Uk
i iM . xi.a v. n ? Jßoi einia Wintern litt ick unter einem 4? ? jeden Winter leichteren Angriffen dieser Krankheit ien, roas cie yur oicjcmc ceanipruajta. ?5 .
Tr.aySLnngenbalsani heute mich ,n diesem Winter iotott. Ich vave :tn mu nerem Erfolg diesen Lungen-Balsam in meiner Familie gegen Husten und Erkältungen ar.gemen- r tet. Soweit meine Erfahrung geht kann ich Mit gutem ewlssen Ihre Mevizin als das emp"lz.. ms
. m bnaueer der täglichen und !?!chsn:licheu ansas Litl, Ptt,1e ZK 4 7.? CittZ. Mo-, den 50. Mar ii?. . ' ttil 25 CentZ und $1.00. VjCetf anst do potZekeru rief durch die Pift dersandt. Q 4BQ köenn Aerzte enolglo? sind und alle andere Gegenmittel fehlschlagen, so beseitigen unsere j5 Mittel die Ursachen und heilen chronische rankheiken. Schreibt un4 für "Dt. Kay's Harni -t 1rkmeut!" es ist ein wenhvolleS Buch von 6 eilen Man avressire: Z DR. B. J. KAY MEDICAL CO.. ... . 0UHA, (EBRASKA. V cnfc(.cocyccoorc(c VWWWWWVWWWWVVWWWWW
uiiö Deppermann. Deutscher Zahnarzt, Majcstic Geboeudc, Zimmer 51. 207. Theodore ?. Süillief gkjchickter und jutierfafsll SlÄchbsÄZSV. Pech- und K!es-Dacher, Asvhalt. und GllsonwDächer. EngroZHändler in allen Arten von Dachmaterialien. Telephon ttl. 301 Vosi niaryland St. Eudweftlich Hit von Mississippi und Naryland 2tr Neue PiiDlograpliisclie Gallerie I 159 SU.) Jlliuois Straße. Ter Iwtttzeichnete ladet die Teutschen der Stadt und Umgegend zu einem Besuche seiner Gallerie ein. Gute Vilder garantirt. Preise niedr!g Teutsch,? Photograph Zn veemielthsn : 71 Ziemer im Majesfic Gebsude zu reduzirttn Preisen. Das feinste OffleeZebäude in der Ctadt. Vollständig feuersicher. . Schnelle Fahrstühle und alle modernen Bequemlichkeiten. Nachzufragen bei GnECtOnV Cl APPEL, Agenten. . für die JndiaaapoliZ Gas Co.
Carl Piper,
.
t
yytmiS v 9tVfr
l m :i - .' SLlunz bewirkt K. ? tc SSSSjZ? z z Redakteur
ßpMAtS ;VM-Wk t ' ' T - sjs?-f$z&&ilj C s "TIi ,
c
bezeugt dlt heilsamen Aräste dieser Arxnelmltte!. i
Renovat r gebraucht und fühle letzt bester, z In den ersten Tagen fühlte ich mich je a avjjljlu v cAivyjL bektiaen ?sall von Grivbe und bin seitdem Ss? ungesäor um dieselbe Zeit ausgesetzt. Jdr avz vrgrvrnn . ßr arlava. . Joshua S. Florea. George EeidenstiZe I noolpy eioen,liurt. rioren & Scidonstickos sMakaten uitg kMtii $1 m Miüttt Str. Slcphon 1772. t-.3tüa ufhypolhekakischcSicha hcit zu dcrkihcu. Alles Vechö blitzblanö in Küche und HauS zu haben, erüllt jede gute Hausfrau mit gerlem Stolz. Das beste Mittel, all, Me. tallwaaren in kürzester Zeit un!,) für die längste Dauer blitzblank und glän zend wie einen Spiegel zu machen, ist die v. 8. METAlV . POLISH PASTE, die von ter altbekannten uu bewährte Firma GEORGE 17. IIOFFMAN, 549 Ost Washington St., Indianapolis, Ind.. hergestellt wird. Für Gastwirthe ist fcal altbewährte Puk Mittel iltz irisHiiD von derselben Firma hergestellt, zum Vud der Var.Fixture etc. einfach unentbehrlich und wer eö einmal gebraucht hat, wird et? wieder holen. .Bar Keeper' Frievd. dak Unentbehrliche, ist überall i Opotkekeu zuhaben. '
1 1
m
