Indiana Tribüne, Volume 23, Number 332, Indianapolis, Marion County, 21 August 1900 — Page 3
Jttdiana Tribüne, Ticustag, den 81. August 19ö(h
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lies'. rci;e EÄIzeBrück. " 2)5 r grce Rheidaipr 2rach-u-ftlT förscinir. jironauf. LXi2in .toaz grün und klar, die Sonnt schien gci:r. auf die S2:Uen und cuf die fcraunsn Uferfifen. Aus den Kxißeu Häusern cm Ufer achten die Men.schen mit ihren Tüchern, Glockenllnz lani niznchinzl fcon den stiithürir.en xer ein Singen und Jauchzen cen ir$:nd iroher. Es war jo rnärchenz au be lisch, wie es efcn nur an Siijein lim sinn. )2NZ vcrn ans deni oderen 2cd saß ein c infamer Reifender. Er schaute manchmal andächtig . . C 1 w. CI-. l .-
i cuf vhöhi una oergi uko manchmal 1 that er andächtig einen Zuz au- dem Glase, das Der ihm stand. Die MenT scheu um ihn störten ihn nicht, die Mei-
sten hatten :q auch an geschultere Stellen verzogen. besonders die .jungen Ehepärchen, die so zahlreich sind cuf den Rheindampfern, hatten die seltsamsten Verstecke aufgesucht. Der einsame Reisend hatte ssga? eins ..davon Lorher zwischen zwei riesigen Kisten unangenehm überrascht, wo es sicher sehr unbequem zu sitzen war. Aber er war ein nacbsichtiger Mensch. Flitterwöchner" hatte er gebrummt und war schnell und diseret davonge.gangen. 2lde: seit dem Augenblick hatt: er nicht mehr die schöne Ruhe, die zum rechten Genüge von Rhein und Wein so unentbehrlich ist. Die junge Frau hinter der großen Kiste hatt: ihn mit so erschreckten großen Blauaugen angesehen, mit solchen Augen, wie ttit r. . ii. .-5 ? r i. - r
i x.uz) yz yaiie. ai5 er lyr lagie, Daß er V Abreisen müsse. Und nun sah er imA iner Lilys Augen vo: sich.
Lily, Lily! Wie süß war sie doch. wie blond, wie blauäugig, wie rein, wie frisch und fröhlich. Und wie liebt: sie ihn. Ja, :t liedte lyn, und er, er reie
i -ab. Ehrlich gesagt, er lies davon. 1 Eigentlich hätte er stolz sein können aus sein Davonlaufen! Auf die Selbstüberwindung, mit der er der Versuchung aus dem Wege ging, die Lily hieß. Denn es war ihm nicht leicht geworden, wahrhaftig nicht. Er that einen tiefen Zuz aus dem , Glase.
Rudesyelmer, murmelte er. mtx gesegnet edles Getränk. " Rein. leicht war's ihm nicht geworden! Schwer, verdammt schwer! Aber durft: er sich von dem Wege abbringen lassen, den er gehen wollte? Durfte er sein: schöne Zukunft, die ihm so glänzend winkte, die so genau berechnet und überlegt, abgesteckt und vorgezeichnet war durfte er die in Frage kominen lassen durch einen schönen Traum? Wenn der Traum auch Lily hieß und so reizend war wie. nun. wie eben ein Jugendtraum sein kann! Er seufzte und rechnete. Ein Jahr noch bis zum Assessorenexamen dann irgend ein Plätzchen bei irgend . ..... ... S ein-rn Eonsulai wer weiß wo? Irgendwo in der Welt draußen, wo ' ihn Schicksal oder Glück hinverschlägt. Und dann Jahre lang immer von cinem Weltteil zum andern! Heut: Zn $,!fc?and?ien. morgen vielleicht in Ki:w oder Amsterdam? Dazu durfte man keine Frau haben! Rein. i ijua iiii ui. ui.u w. uu ;auu. wie 3 fcw - h f fit I sXm A t V A das silima nickt vertrug, die Heimweh hatte. die sich in die fremden Verhältniffe nicht finden konnte! Eine ! "Frau, eine Familie, die Geld kostet, die j überall und immer ein Hinderniß, eine .Kette am Fuß war! All: seine Freunde hatten ihm das czesagt! Nur keine Frau! Und ( einige hatten dazu gesetzt: Ra, bei Dir hat das keine Noth, Du bist ein LJernunstmensch! Du machst später, wenn Du fest sitzest, eine glänzende 'Partie!" Ja, er war ein Vernunftmensch. Und deshalb war er davongelaufen. Er seufzte auf. Es sollte ein Seufzer der Befrledigung sein. aber t klang dafür etwas trübselig. Und dann trank er noch einen Schluck Rüdesheirner. Besser so, besser so! Freilich, früber war es sein Ideal gewesen, ein braver friedlicher Amtsrichter zu werden in einer kleinen Stadt, mit einer kleiiren netten Frau und mit einem Zinderhäuflein. Aber das war Iin;? rorbei! . J-etzt wollte e? mehr! Di: Sonne blinkte in den tausend XIrn::n Wellen und in dem Schaum. Itn das groß: Rad des Dampfers aufwarf. Es drehte sich schnell und rasselnd, ganz tacimäßig: Riti titi titi tili! Li ly Li ly Li ly .Zum Donnerwetter doch! Lily Lily Lily!" Er sprang auf und tzing unruhig hin und her. Aber dabei vermied er ängstlich die beiden g?oßen Listen! Da konnte ja Lily sirjen, die and: 2i:?, die mit Lily's Augen. Si: wird j:tzt unglücklich sein! , Es war di: böchste Zeit, daß er ging! Es hätte nicht kiel gefehlt und er hätte sich rettungslos verliebt. Aber nun war's c,'.zzU noch früh genug! Sie Nirbt nii daran, und er wird's euch überwinden. Und desbalb hatte er auch die Rheinrei? gemacht. Acht 2ace war er unterweas und er fühlte ordentlich, w'e wohl iöm dos that. Strom und Zziaz und der köstliche Re bensaft.
Eine Gruppe Studenten mit farbi gen Mützen sing an zu singen: -Zwi-fchcnFranlreich und dem Böhmerwald, da wachsen unsere Reben Grüß' vr.iin Lieb ein grünen Rhein! Nein, das stimmte richt, seinLieb war ja nicht am grünen vihein! Dann zupfte einer die Guitarre, die er an einem blauen Band: umhängen hatte, und begann mit. einer prächtigen Stimme: Ueber die Lerge mit Ungestüm . Äor der Lieb: (in Jüngling lief" Der einsame NeisenLe horcht: hoch auf Dachte sie wär: hinter ihm, Aber sie saß ihm im Herzen tief." Da rannte er mit langen Schritten nach dem äußersten Schisfscnde. Aber es nutzte ihm nichts, lind ließ mit wonnigem Vehagen Ueber die Terge sicb heben und tragen." Er hörte es deutlich. Er stampfte mit dem Fuße und that einen Fluch. Und dann saß er mit aufgestütztem Kopfe, sann und murmelte: Alerandrien Kiew Lily! Die große Schiffsglocke bimmelte lang und anhaltend. Der Drachenfels" bog um eine' Stromecke und da war das Ziel St. Goar! Rechts hob sich gewaltig, brandgeschwärzt, auch im Verfall noch mächtig und imponirend Schloß Rheinfels aus den Felsen, unten schmiegten sich die weiß:n Häuser, die Kirchen und Villen
St. Goars an. Links Katz und Maus, die beiden ehemsligen Räuberncster. das eine schwarz wie der Fels, an dem es klebt, das andere neu aufgebaut mit blinkenden Fenstern und wehender Flagge. Unten Sr. Goarshausen. auch weiß und lustig und glänzend, und im Hintergrunde trotzig und steil di: Loreley! Ja, das ist ein Fleck Erde, wo es gut sein ist. Der einsame Reisende warf einen letzten grollenden Blick auf die singenden Studenten. . Schwärmer," murmelte er. Aber man hätte nicht sagen können, ob er's verächtlich meinte, oder neidisch. Dann pilgerte er den Rhein entlang zu Papa Schneider Wer kannte Papa Schneider nicht! Er hat freilich seinen Sitz auf der Herrlichen Terrasse, wo er gleichsam als Wahrzeichen seines Hauses tagaus, tagein thronte, mit einem stillen Plätzchen aus dem wunderschönen Kirchhofe St. Goars vertauscht. Aber in seinem Hause geht's noch nach seiner Weise zu, wenn auch statt des Papa Schneider der Sohn regiert und guten Wein ausschenkt. Der einsame Reisende saß entschieden mißvergnügt auf der Terrasse. Denn das junge Ehepaar war zwischen den Kisten hervorgekommen, war auch ausgestiegen und saß nun auch auf der Terrasse. Sehr dicht rückten sie zusammen, flüsterten und lachten. Da mußte ein vernünftiger Mensch sich ärgern. Lange hielt er's nicht aus. Er pilgerte hinaus nach dem Rheinfels. Mit jedem Schritte aufwärts that sich vor seinen Augen mehr Schönheit aus. Die Sonne stand tief und übergoß Strom und Berge und Burgen mit rothern Goldschein. Seh? still war es hier oben, nur manchmal kam ein Ten I heraus, Hundegebell oder ein laut:r !Ruf. . In dem Manne, der in eine? Fensternische der Burg stand und aus die Herrlichkeit schaute, war es sonderbar zwiespältig. Ein bunter GedankenWirbel ging durch seinen Kops. Manchmal entschwand der grüne Strom vor seinen Augen und es erschienen allerlei seltsame Gebilde, vergoldete Kuppeln, Prachtpaläste, seltsame Berggipfel und barocke Felspartien. Und dann tauchte aus dem Strom ein Gesicht auf mit blauen Augen und blondem Haar. Lily, Lily! Ueber die Berge mit Ungestüm Vor der Liebe ein Jüngling lief." Träumte er? Narrte ihn eine Ähnlichkeit? Aus dem dunklen Gej wölbe vor ihm kam-eine zarte weiße Madchengestalt. Das blonde Haar krauste sich wie eine Glorie um ihren Kops und die blauen Augen blickten. ihn mit dem Ausdruck unaläubiasten Staunens Schreckens ja eines förmlichen Entsetzens an. .Lily!" Er hatte es gerufen nein, herausgeschrien. Sie stand einen Augenblick still, dann schwankte sie. Und sie wäre wohl umgesunken, wenn nicht der Mann mit dem festen Zukunftsplan auf sie zugesprungen wäre und sie stützt' hätte. Die Kuppeln von Alexandrien und die Prachtpaläste stürzten zusammen für immer. Der festeZukunstsplan zerstob in alle Winde und die Liebe, die er so widerwillig mitgetragen hatte, wuchs in einem einzigen Augenblick riesengroß in seinem Herzen auf. Er wunderte sich gar nicht, daß si: so plötzlickz da war. Sie hatte einmal von Verwandten am Rhein erzählt. Sie war eben da si: lag in seinen Armen. Lily. Lily, Lily!" Er küßte sie unzählige Male und sie ließ es geschehen. Er hob sie in die Höhe und jauchzte wie ein junger Mensch, der die unvernünftigsten Dinge zu thun bereit ist, er schwatzte tolles Zeug und sang mit schallender Stimme: Ueber die Berge mit Ungestüm Vor der Liebe ein Jüngling lief!"
Vom Jnlande.
Schon'seit längererZeit wurden in Fond du Lac, Wis.. über das von der Wassergesellschaft gelieferte r:r ,7 r. Tirf eR irfireckiv 4.Uiuiv fi.Uey. l4.. iJ k 1"kU,v unangenehm und Prioatuntcrfuchunaen auf Bakterien hin sollen ein recht ungünstiges Resultat geliefert haben. Um den vielen Klagen zu begegnen, resp, die Ursache derselben zu ermittern und eventuell zu beseitigen, ließ die Wass:rwerk - Gesellschaft das Wasser aus dem Reservoir ab und man fand auf dessen Boden zwei Kindesleichen. Wie dieselben dorthin kamen und wer sie in das Reservoir versenkte, das konnte nicht ermittelt werden. Die Polizei hat sich des Räthsels angenommcn und forscht eifrig nach dessen Lösung. In einem Friedensgerichte zu Trenton. N. I., wurde der angesehene Farmer Edward Spencer zu einer Geld- und Gefängnißstrafe verurtheilt, weil er seine Frau gevrügelt hatte. Die Ankläger waren Spencer's Nachbarn, die erklärten, wenn das Gesetz nicht einschreite, würden si: es thun. Spencer vertrat selbe? seine Sache, wobei er seine Handlungsweise durch Biöelsiellen zu rechtfertigen suchje. Spencer's Frau gab selber zu, glaube, ihr GaU: sei durch die Bibel verpflichtet gewesen, si: zu züchtigen, nur habe er das Maß überschritten. Sie sagte aus. einmal habe Spencer sie gepeitscht, weil sie ein Eichhörchen auf einem Baume nicht sehen konnte; ein anderes Mal habe sie Prügel bekommen. weil sie das Buggy nicht waschen wollte, mit dem sie in die Kirche sahren wollten, wo Spencer im Chor zu singen hatte. Spencer sagt, er werd: den Fall in die höheren Gerichte brin aen 'Die Liebe vermag Alles, dachte die reiche Farmerstochter Frl Fiorence Jackson aus Arownhill, Ky., und da ihre Eltern einer Verbindung mit ihrem Geliebten John W. Clemmons cppo?iirten, so kletterte sie Nachts aus einer Leite? aus ihrem jungfräulichen Gemach und wurde unten von ihrem Galan aufgefangen, der sie auf feinem Rücken sicher durch den Muddy Fort Creek, der durch Regen angeschwollen war, geleitete. Zwei Meilen entfernt wohnt Clemmon's Vetter John Wilson; als sie dort ankamen. wurden sie von einer Horde Hund: cn gefallen, und da Wilson bei nachtschlafender" Zeit Diebe vermuthete, gab er mehrere Schüsse ab, von denen einer seinen Vetter in den Arm traf. Aber selbst Dies verhinderte das verwegen: junge Paar nicht an der Fortsetzung seiner Tour, und um Mitternacht noch erreichte es den Sauire, der, in Pajamas gekleidet, von seinem Balkon aus der Erzählung Elemmon's und seiner Braut lauschte und dann dem jungen Paar den erflehten Segen gab. Ein Arzt entfernte die Kugel aus des Verwundeten Arm. und Frl. Jackson ist jetzt glücklich Frau Clemmons. Pastor S. I. Der? von! Hampstcad, Carroll C-ounty, hat in seltene Entdeckung gemacht. Er kehrt: Abends von einem Krankenbesuch: zurück und spannt: seine Pferde aus, al durch das Geschrei seiner Hühner sein: Ausmerkszmkeit auf seinen Hühnersta g'.lenkt wurde. Er begab sich dort, hin und sah einen ihm bekannten Knaben davonlaufen und stellte sich stillschweigend neben die offene Thüre, wo der Knabe gestanden hatte. In wenigen Sekunden wurde ein Paar fette: Hühner heraufgereicht, dann noch ein Vaar und dann noch immer ein Paar, so daß der Prediger sechs seine? f:tt?n Hühner hielt. Da nach seiner Ansich! dies für ihn crenug war. saa.t: er: J glaube, ich habe dieses Mal genug!''' Die Bcmerkuna bracht: den Mann auZ dem Hühnerstalle und zur größten Ueberraschunq des Seelenhirten fcatte e: eines der freigebigsten Mitglieder sein:r eigenen Gemeinde vor sich.. D:r Prediger hielt ihm sofort eine Standrede, in welcher er besonders daraus hinwies, daß es Unrecht sei. die Nacht, ruh: der Hühner, welche schon so wi: so früh gestört würde, zu unterbrechen. Dann ließ er den Dieb die Hühner in den Stall zurückbringen: von der VerHaftung des ManneZ nahm er Abstand. In sensationeller Weise hat auf dem Meere bei Atlantic City, N. I., ein Unbekannter seinem Leben ein Ende gemacht. Ein junger Mann, dessen Identität nicht festgestellt werden konnte, bestieg gegen Abend das von Cavitän Parker befehligte Segelboot Edith", um auf demselben ein: Sp.:zierfahrt zu mack:n. Das Fhrzeuz wird von den Gästen mit Vorliebe zu Spazierfahrten auf dem Ocean benutze und es befanden sich über 29 Herren urd Damen an Acrd. als das J:ot um I Uhr vom Inlet" abfuhr. Der jung? Mann yztt: nahe dem Bug Platz 3 nommen, alZ die Edith", etwa sieben Meilen vomStrand: sich znr Rückfahrt anschickte, stand er auf, bestieg den Bug und sprang, nachdem er seinen Filzhut über Bord oeworfen. in's Meer. Die weiblichen Passagiere schrieen laut auf und Alles gerieth in Aufregung. Capt. Varker drehte sofort bei und versuchte, an den jungen Mann heranzufahren, d:r aber ein guter Schwimmer war und fortschwamm. Plötzlich richtete er sich theilweise auf, zog einen Revolver und schoß sich in die rechte Schläfe. Der Mann war sofort todt und sank unter. Dies erhöhte di: Aufregung unter den Passagieren und die Damen fielen in Ohnmacht. Wer der Selbstmorder war. wurde nicht festaestellt.
zn$ vor hji Z a y re n urtünt Ehret, der Sohn des rnillionnreichen Brauereibesitzers Geo. Ehret in New Tjork, die englische Varietäten - Künstlerin Ada Dare, eine geschieden: Frau mit einer sehr zweifelhasten Bergang:nheit, als Gattin nahm, entzweite er sich mit seiner Familie und die Kluft konnte seitdem nicht überbrückt werven. Die Ehe ist aber schlecht ausgefallen. Das flatterhafte Weib war ihm nicht treu, und Frank Ehret hat jetzt eine Ehescheidungsklage angestrengt? in derselben wird ein Akrobat atö SJUt schuld iaer?enaiint. Seiner Gemeinde berei tete der Pastor Reo. W. W. Holley von . der Christ Episcopal-Kirche in Hackensack. N. I..' eine große 'Ueberraschung in einer Predigt, in welcher er gegen die Gewohnheit vieler Frauen, ohne Hut in die Kirche zu kommen, eiferte. In seiner Philippica wies er auf den ersten Brief des Apostels Paulus an die Corinther hin. in dem es heißt: Ein Weib aber, das da betet oder weissaget mit unbedecktem Haupt, die schändet ihr Haupt, denn es ist ebenso viel, als wäre sie beschoren. Will sie sich nicht bedecken, so schneide man ihr auch das Haar ab. Nun es aber übel stehet, daß ein Weib verschnittene Haare habe oder beschoren sei, so laßt si: das Haupt bedecken." Großes Aufsehen wurde in Ocean City, N. I., während einer Betstunde in einem Camp Meeting" dadurch erregt, daß Constablers den Wanderpr:dig:r Rev. D. H. M. Wharton wegen eines angeblich von ihm verübten groben Betrugs verhafteten. Auf sein Ansuchen hin hatte Miß Clara Somers von Ashbury Park ein 56000 werthes Grundstück für die Errichtung eines Waisenhauses geschenkt. Dr Wharton ließ die Dame ein Document unterzeichnen, das diese als einenBesitztitel für das erwähnte Grundstück erachtete. Das Dokument soll indeß eine Übertragung von Grundbesitz in Long Bcanch im Werthe von $30.0X) aewesen sein. Erst als Dr. Wharton dies Grundstück verkaufen wollte, kam die Cache an den Tag und er wurde verhaftet. Von einem Nieskrampf ist die 35 Jahre alte Hattie Stone in Danbury, Conn., befallen worden und di: Aerzte erklären, daß sie, wenn dem Uebel nicht bald abgeholfen wird, daran sterben muß. Zuerst beachtete die Kranke das Niesen nicht, da sie dasselbe für die Anzeichen einer Erkältung hielt. Als die Anfälle sich aber immer häufiger einstellten, wurden ihre Angehörigen besorgt und versuchten, dem Uebel mit Hausmitteln Einhalt zu gebieten. Als auch diese nicht halfen, wurde ein Arzt zu Rathe gezogen. Derselbe fand die Patientin in einem sehr geschwächten Zustande und machte ein seh? bedenttiches Gesicht. Bisher sind alle Mittel, die von den völlig rathlosen Aerzten angewandt wurden, wirkungslos geblieben, denn die Patientin niest noch immer.
AufbilligeWeise wollte de?Kohleng?abe? Anthony Muscowitch in Mcunt Carmel. Pa.. ein hübsches Mädchen käuflich" erwerben und von seinerAbsicht macht? c: seinem Arbeitskollegen Frank Kossosky Mittheilung. Letzterer erklärte, er habe 'eine,18jährige Tochter in Rußland, die unter Brüdern $1cK) werth sei und die er herüberkommen lassen wolle. Musco witch kaufte das Mädchen ungesehen und zahlte 510 an. Dieser Tag: kam die Kleine an und Kassosky verlangte die restirenden 5140. Der Arme besah sich das Mädel, zuckte die Achseln und verzichtete auf Alles. Wuthschnaubend rannte Kassosky vor einen Richter und verklagte seinen Landsmann auf den Rest der Kaufsumme". Es konnte dem Manne aber nicht g-holfen werden, da der Kauf einen ungesetzlichen Contrakt darstellt. Br. J, A. Sutcliffe Wund-Arzt, j Ec?ch!cchts-, Urin- und RcctumKrankheiten. Olsice: 155 Ost Market Str. XeL 941 Cffire-etunbcit: diS 10 Uhr Vorm.; 2 di 4 Uhr Nm 5 mM W Pr. . 20G Ost Mc(5artt)-Str. Sprechstunden: 8 bis 9 Uhr Vorm.; 2 lü 3 Ül,r achrn. ; 8 bi? 0 Uhr Abds. ; 5o!,nta 5 von 6 bis!) Uhr Voim. und 7 bis 8 Uhr Abcnds. DklÄSü 1440. ; WALTER FRAfUZ SnlMsA!?Zt, &o. I0,l Ci: 'Nart.-trabc, Cofsin toi $i-!!2icr48. Cffl'nben : f llCJ-n.; 5?lu.: 7 Abend! u,i .1 i,'.,,Z Vi'.t IJ U i;r 4';n. bu - Utr 3n. ür, L, i DREIER, invUehlt fi für bit Strjjkgnng lmkcr Mcrc. X37 ranke Tfert wndtil entfli cirnqenoaünen mo erhalten bessere Adwartuaz ali ia ihr eizenea k-ialluiiz. i 1 Di 24 S5 Ost.Ltrahe. Telephon 905. Wohnung 17SS. ! DR. JOS. E. MORROW, ; Geschlechts- und Harnkranlheitcn. 20 West Ohio Str.
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Ripans Tabules seern to agree with the stornachs of childrcn, just as well as thosc of grown up folks. " I give rny four year old boy Ripans Tabules when he f eeb bad," says a gentlernan residing in Philadelphia, Pa., "but that does not occur often now. After I took his bottle away froni hirn he seerned to lose his appetitc and didn't care to eat. . I heard of Ripans Tabules and gave hirn sorne. In a short tirne he could eat anything on the table. He is now a big, fat boy, weighing 69 pounds. We claim his health comes from Ripans Tabules.'
Tf YNTO : A cw of bad health that TlTTM AK prolou Hta. irtv pelief. No thu wonl B l y) t. . IM i'-A N-s. tu ror 6 cnU. nir ü hod &i any rjf t- jmoniiUa r II nwihl to ujij atJirvbs lor 11 ,U aPruc" öt cW 3fwrlt'
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