Indiana Tribüne, Volume 23, Number 331, Indianapolis, Marion County, 20 August 1900 — Page 6
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Jndimm Tribune, MontNI, den 20. 'August 1000
2aö erste deutsche Unterscc.abei. Die Deutsch-Atlzntische Kabelges:llschaft ist ein Kind jüngster Zeit. Znzar reichen die Bemühungen, Deutschland in eigenes Ueberseekabel zu schaffen, schon einige Jahre zurück. Etwa 1894
knüpfte err von Stephan die ersten '
Verhandlungen zu diesem Zwecke an. Aöer geboren wurde das Kind erst Ende 1893. Und am 21. Februar 1899 trat die Gesellschaft in Köln in
tunz des Unternehmens, und am 23. Juli 1866 begann man wiederum an der irischen Küste die Arbeit. Nachdem 1062 Seemeilen des Kabels in den Schooß des Meeres gebettet waren, riß das Kabel. Der Great Eastern" kehrte unverrichteter Sache zurück. Es ist ein Zeugniß für die Zähigkeit im Charakter des Engländers, wenn das Unternehmen trotz all dieser Fehlschlage nicht aufgegeben wurde." John Pender brachte alsbald eine neue Ge-
sellschaft zu Stande. Am 13. Juli
Thätigkeit. Die bekannte Weltfirmz
Felten u. Guilleaume. deren Drähte i 1866 stach der Great Eastern" wieüber die ganze Welt gehen, hat dasVec- j derum in See. Er sollte ein neues
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ter Gesellschaft mitgeholfen zu haben.
Die Kabllegung begann Ende Mai,
err von Podbielskl das m
Enaland aefertizte Seekabel auf der
rnoem
Kabel legen und das vom Vorjahre wieder auffischen. Beides gelang. Am 27. Juli 1866, nach 14tägiger Fahrt, landete der Great Eastern" das neue
Kabel in Huarts Content auf New
Nordseeinsel Borkum. wo das Kabel-! Joundland Kurz darauf fand er das .M, t I , f.. V I . . '
aus tut cie vereits längere Zayre im alte Kabel aus und landete es eden
Dienst befindlichen englischen Kabel dort. Seitdem sind Europa und Nord
steht, an das Landkabel anknüpfte. Der Akt wurde mit Recht feierlich beganLen, denn in Anlehnung an ein bekanntes Wort kann man mit gutem Fug sagen, daß dieser neue Knoten den Herr
von Podbielski auf Borkum schürzte.
amerika dauernd verbunden. Der Mee-
resgrund, den man zuerst am meisten fürchtete, erwies sich als . der beste Freund der gewaltigen Kabel. Sie nisten sich in dem weichen Sande fest ein, und nur. wenn ihre Qüllen nickt ohne
Itz Menschheit mehr nützte, als manche jeden Fehler, ist eine Gefahr vorhanAkte, die ungleich feierlicher inscenirt j den. Dann gehißte Jsolirunz verlowerden. Mit der Leauna des Seeka- ren. Aber man ist inzwischen so weit
bels von Amerika nach den Azoren ist
jetzt auch begonnen worden und zwar nimmt dasselbe an Manhattan Beach seinen Anfang. Dieses Kabel wird durch den Dampfer Anglia" von der Telegraph Construction & Main!:, nance Co. von London gelegt werden. Der Kabeldampfer übertrifft an Ladefahigkeit sogar den größten Oceanriefen einer früheren Generation, den Great Eastern", der, als die in ihn gesetzten Erwartungen als Transportdampfer sich nicht erfüllten, dazu benutzt wurde, das erste transatlanische Kabel zu legen. Die Legung des Kabels bis zu den Azoren hofft man binnen 14 Tage fertigstellen zu können, worauf sofort der Betrieb auf der ganzen Linie eröffnet werden wird. Das Kabel, 4366 Knoten lang, wurde in England hergestellt und von der englischen Gesellschaft verlegt, die es auch in Stand halten wird. Dafür zahlt die deutsch-atlantische Telezraphenzesellschaft 19.700.000 Mk. Weitere Kalh wird die Gesellschaft selbst bauen und verlegen. Zu dem Zweck hat sie ein eigenes Fabriketablissement in Nordenham bei Emden errichtet. Sie hat . auch ihren eigenen Kabeldampfer, den ..von Vodbielski". zur Aufsuchung und
Reparatur der Kabel bereits in Dienst. Daß Kabel soll in der Minute mindefienS 125 Buchstaben vermitteln. Seine RoAe ist sehr einfach. Es läuft von Vorkum bis Fayal. einer der Azoren, mündet hier in die Kabelstation Horta. imb eilt von den Azoren in schnurznder Linie durch den Ccean nach New i r- " l i l. rn
&011. icr munoei es IN oen ureuur der Commercial Cable Company, die die Weiterbeförderung der Telegramme 'besorgt. . Wenn das deutsche Kbel demnächst 'seinen Dienst beginnt, kann die überseeische Telegraphie das 50jährize Jubiläum ihres Bestandes seiern. W:nizsiens liegen die Versuche, eine telegraphische Verbindung der alten und ier neuen Welt durch ein überseeisches, auf dem Meeresgrunde lagerndes Kabel herzustellen, nahezu 50 Jahre zurüd. Nach vielen Versuchen in befchränktem Umfange ging der Niayara" am 5. August 1867 von der J.istt Valentia an der irischen Küste, wo zicch heute eine hervorragende Kabelsta- ' lion existirt, mit einem Kabel in See. uim es bis New Foundland vor New
York zu führen. Das Kabel brach. Schon am 10. Juni 1858 wurde der Versuch erneuert, und in überraschend kurzer Zeit, am 5. August 1853. war Nordamerika mit Europa durch das glücklich verlegte Kabel verbunden. Freilich, lange dauerte die Freude nicht. Man hatte dem Kabel zu viel .zugetraut. Der angewendete starke Strom machte die Jsolirung alsbald unbrauchbar. Am 1. September war die Verbindung der beiden Welttheile wiederum vereitelt. Vier Wochen hatte somit das Kabel seinen Dienst gethan und 800 Telegramme vermittelt. Das Wort kostete dazumal Z5. Der kurze Dienst lieferte inen gewaltigen Ertrag. Aber die Verluste beliefen sich bereits auf 52. !500,000, und man mußte wohl oder Äbel erst weitere Studien machen, ehe man ein neues Kabel zu legen begann. Das amerikanische Capital, das bisher den englischen Unternehmern zur Versügung gestanden, zog sich zurück. So terging nahezu ein Decennium. ehe -Cyrus Field, der bereits an .den ersten mißlungenen Versuchen der KabelverBindung dort Europa und Amerika beiheiliat war, aufs neue an das Pro-
blem herantrat. Im Verein mit John Pender gründete er im Jahre 1864 die
.noch bestehende Telegraph Construction
cnd Maintenance Company, die .auch
'das neue deutsche Kabel hergestellt hat, und zu Beginn des Jahres 1865 be-
-gann. nachdem bedeutende englische
Capltalisten für die Sache gewonnen
'waren, die Herstellung eines neues Ka-
bels. Der damals größte Dampfer der
Welt, ein diel beschriebenes Werk eng
lischer Schiffsbaukunst, der Great Lastern-, wurde unter dem Befehl von
'James Anderson dem Unternehmen zu? Verfügung gestellt. Die beiden be-
rühmtesten englischen Elektriker, Sa-
-muel Camma und Wmum Thompson
der heute wegen seiner Verdienste vm 'die Wissenschaft den Titel Lord Kelv'n fuhrt, übernahmen die technische Lei-
gekommen, daß man derartige Fehler gewissermaßen im Handumdrehen entdeckt und ausbessert. Eine gefährliche Flucht. T Die belgischen Ingenieure der Lu han - Eisenbahn (Peking nach Hankau) sind nach manchen Fährlichkeiten von Paoting (dem jetzigen Endpunkt der Bahn, etwa 82 engl. Meilen südlich von Peking) in Tientsin angekommen. 30. Personen, daruster sechs Frauen und ein Kind, hatten Paoting in zwölf Dschunken in Begleitung des Telegraphendirektors Scheng und unter Deckung einer chinesischen Truppe verlassen. Die erste Tagereise von etwa 50 Meilen in westlicher Richtung verlief ohne Zwischenfall. Bei der Durchfahrt eines Sees verloren die Flüchtlinge jedoch das Fahrwasser und geriethen in einen seichten Kriek, den eine Schaar Boxer umgab. Die chinesische Begleitmannschaft rieth zunächst, die Luken zu schließen und mit vollen Segeln durchzufahren. Dabei fuhren indeß int Dschunken auf und die Boxer eröffneten das Feuer. Die Flüchtlinge gaben regelrecht Feuer durch die Luken und tödteten zahlreiche Boxer. Einer der Letzteren, der auf eine Dschunke klettern wollte, wurde durch Kolbenschlage niedergemacht. Die Boxer oarfen ihre Waffen weg und flohen. Darauf stiegen die Ingenieure auZ und drückten die Boote ab. Die Flüchtlinge begaben sich an das jenseitige Ufer, wobei indeß ein Herr Ossent, Frau Asti?r. der Italiener Pezzaro und ein Türke sich von der Gesellschaft trennten, offenbar um auf den Rath des Dolmetschers nach Paoting zurückzukehren. Man hat seitdem nichts wieder von ihnen gehört. Nach chinesischen Mittheilungen soll der Führer der Vier, Ossent, enthauptet und seine Schwester getödtet und gräßlich zugerichtet worden sein. Die übrigen 26 bildeten ein Viereck, nahmen die Frauen in die Mitte und wandten sich in der Richtung nach Tientsin. Sie waren dabei ohne genügende Kleidung und Schuhe und ohne Nahrungsmittel, ihr einziges Getränk war Brakwasser. Sie vermieden Dörfer und Städte und kämpften dreiundeinhalb Tage unausgesetzt. Sie verschossen über 2000 Patronen und
glauben bestimmt, mehr als 100 Mann
Da keiner von :h-
Vom Auslande.
D ! e Ausgrabungen vorrömischer Grabhügel in dem württembergischen Hundersing:n gehen ihrem vorläufigen Abschluß entgegen. Im ganzen wurde bisher der Inhalt von drei dieser interessanten Massengräber an's Tageslicht gebracht. Der erste und umfangreichste Grabhügel barg 30 Bestattungen mit 73 Funden, bestehend in Waffen und Schmuckgegenständkn. .Im zweiten Grabe fand man außer 14 Skeletten 31 gut erhaltene Fundst!:' 'sowie eine Anzahl mehr oder weniger beschädigter Gegenstände. Dem dritten Hügel wuren außer fünf Skelitn nur einige werthlose Funde entnommen. Die Skelette waren mit -dem Gesicht nach Norden gekehrt, auf großen Steinplatten, die Gräber selbst waren seitlich gut ausgebaut, oben odalförmiz verschlossen und mit. Erdabraum überschüttet. Sämmtliche zu Tage geförderten Schmuckstücke und Waffen sind aus Bronze hergestellt und zum größten Theil recht gut erhalten. Die Königliche Staatsammlung vaterländischer Alterthümer in Stutt gart hat die Funde aufgekauft. Vorkurzer Zeit machte ein activer österreichischer Officier Aeußerungen gegen einen Erzherzog., welcher jüngst im Vordergrund der Ereignisse stand. Leutnant Marchese Tacoli. der Sohn des Oöersthofmeisters der verwittweten Herzogin von Modena, to:U cher den Erzherzog auch persönlich kennt, trat für dessen Ehrenhaftigkeit ein und stellte den Officier zur Rede. Dieser bot Beweise, welche eine Dame der Aristokratie habe. Tacoli forde:? Aufklärung von der Dame, die ver. nichts zu willen vorgab. Wieder stellte Tacoli den Officier zur Rede, der mit einer Herausforderung zum Duell auf Pistolen, fünfzehn Schritte Distanz und fünf Schritte avanciren, antwor tete. Tacoli erklärte nun. sich mit U uem Officier, der lüge nicht-schlagen zu wollen ein solche? sei nicht satisfactionsfähig. Der Officiersehrenrat!; erklärte jedoch, eine Lüge mache einen Officier nicht satisfactionsunfähiz. Tacoli müsse sich schlagen Dieser berieth sich hierauf mlt leinen Freunden und beschloß, als katholischer Arisiokrat, die Forderung nicht anzunehmen, dagegen den Officier wegen Beleidi gung eines Mitgliedes des Kaiserlichen Hauses vor Gericht zu verklagen. Hierauf wurde. Marchese Taroli weg?n Nichtannahme der Forderung aus dem Verbände der Armee entlassen und degradirt. Er muß im Kriegsfalle 'alü Gemeiner dienen. D i e zu hoherBlüthe gediehene französische Haarindusirie ifi durch den Aufstand der Borer in eink sthr üble Lage gerathen. Ti: Coiffeun und Perrückenmacher jammern, daß ihi Geschäft zu Grunde gehe. Sie haben das Haar, das sie verarbeiteten, bishel zum größten Theile aus China bezogen und zwar zu mäßigen Preisen, diesk aber haben sich seit Ausöruch der Unrubcn in wenigen Wochen verfünffacht, sind von '20 auf 100 Francs für daKilogramm gestiegen. Der Bezug vor. Haar aus anderen Ländern ist schwierig. Die Französinnen sind auf ihren natürlichen Kopfschmuck zu stol?. aU daß si: ihn überhaupt hergeben würden. Man hat ihnen schon 100 Francs füi das Kilogramm geboten, und da eim mit starkem Haarwuchs ausgestatteik
Frau gut. 500 bis 600 Gramm abgeben
konnte, Ware, da ein ganz hübscheStück Geld zu verdienen. Allein swsl den ärmsten Mädchen sind ihre Haan lieber als drei Louisd'ors; ehe sie si: verkaufen, würden sie lieber Hungers
Vom Inland c.
aetödtet zu haben.
nen chinesisch sprechen konnte und ihr sterben. Dazu kommt, daß die französi
Dolmetscher aus Furcht vor den Bo- schen Perruckenmacher ihr Hauptabsatzxern versagte, konnten sie kaum Freund geöiet in Amerika haben und hier mek, rs c i.r.-:v. eri. crn " , , - , rt l -
von üeino unieriHeioen. jiz uiannzx Mjeiiq OUT icitie UNO anqe oes
betrugen sich wie 5elden und trugen Haars gelegt wird, als auf Schönheit, die Frauen, als diese zusammenzubre- Diesen Anforderungen aber aenüat a:-
chen drohten. Als sie noch 10 bis 12 rade das chinesische Haar in hervorra-
Meilen von Tientsin entfernt waren, aendem Maße. Der Krach steht daher
schienen suns der Ftucht'.mge in froigc vor der Thür.
der Entbehrungen den Verstand. verto- tr htim 5aserrbsr.Td
ren zu haben und trennten sich von den Kaufmann Schrofmayer, in, der.
nnoeren. uo lamcn am anccccn n.s,.. 14 mannt Sülolmiä
Tage wieder: der Eine hatte eine Kopf- nm crnfm "sekenen Kiifi
it..ici. ' ' ' .
wunoe von cmein aociqico; occ an luder Bürgers, hat, sich, erhängt. Xtt dere wußte gar nicht zu sagen, wie es orimn trwr hon ftrau Nenus ftief-
ihm ergangen sei. Die chinesischen Be iitterlich bedacht worden und ob' sei-
Horden ttiegraphnlen naq lenm, m hen Haare und seiner zahlreichen
Durch eine hochherzige Stiftung ist die Stadt M.-Gladbach in den Stand geseht worden, eine große Lungen - Heilstätte zu errichten. Das im Alter von 46 Jahren verstorbene Fräulein Luise Gucury hat eine Reihe von Legaten für Verwandte, sowie für Vereine und Wohlthätigkeitsanstaltcn ausgesetzt und den gesammten Rest ihres Vermögens de? Stadt M.-Gladbach zum Zwccke der Errichtung und Unterhaltung einer LungenHeilstätte in unmittelbarer Nähe der Stadt vermacht. Da das Vermögen der Verstorbenen zur Zeit n:t genau zu übersehen ist, läßt sich die Höhe der der Stadt hinterlassenen Summe no5) nicht bestimmt angebm Sie wird auf etwa 500.000 Mark geschätzt. EineganzeAanoe jugendlicher Verbrecher, fünf an der Zahl,, von denen noch keiner das 20. Lebensjähr erreicht hat, während der jüngste kaum 15 Jahre zählt und die beschaftigungslos herumvagabundiren, ist in Dijon wegen Ermordung , des Kunst-, gärtners Frey dingfest gemacht worden. Sie haben ihre Frevelthat bereits, ohnedie geringste Reue zu bezeugen, einge--standen. Zwei waren über die Gartenmauer geklettert, und hatten. d:n Anderen die Thüre geöffnet. Sie hat--ten sich in derKüche zu einem Schmause aus der Speisekammer und d.'m Weinkeller Frey's niedergelassen, als- der vomihrem Lärmen aus dem Schlafe g weckte Greis mit seiner Hose in, der Hand an der Thür erschien Sie warfen sich auf ihn und suchten, ihn zu ersticken, da das aber nicht schnell genug ging) drehten sie ihm den Hals herum: Sie-erbrachen darauf alle Schränke und bemächtigten sich einer bumme von 300 Francs, die sie unter einander vertheilten, und entfernten sich ruhig, um das 'Geld dann in wenigen Tagen zu vergeuden.
Eistnbuhn - Mhrplun.
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Abgang
N 5) & St L Lim täglich skd C 45i?ni New Aork Erpreß täglich s. . St ouis Erpreß 12 1535m Schneller Erpreß täglich s. .. St ouis Ace, nur Sonntags. 7 25V Indianapolis Acc täglich. .
Ankunft 3 20Bm 8 20Vm 10 00Vm
teuern Erprcz; tägllich Z s.. 3 30m Efsinham Äcc täglich 1 20?iui T Haute & Efsingham 5lcc. i OOTnix Atlantic Erpreß täglich ds.. 3 OO?irn Sämcll;ng, täglich 7 OORin Aast Sine täqlich 4 455un
Nncht-Ervrcs;, täglich. S....11 20?km St L & iX $ Lim täglich s &d 7 00?int
Cleoeland, Cindnnati, Chicago & St. Louis Railway. ölcvcland Division.
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Ankunft
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Union City & War Acc tägl Knickcvüockcr Sp täglich d -s St.
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St Louis .Mail.
worauf 25 Freiwillige den Bedrängten mit Lebensmitteln entgegenritten, sie
jedoch verfehlten; nur 10 Infanteristen stießen zu den Flüchtlingen und brach ten sie glücklich nach Tientsin. Tort
wurden die Flüchtlinge in ärztliche
Sommersprossen dal Gespötte aller Kameraden. Adam nahm sich dieä sa
zu Herzen, daß er beschloß, in den Tod zu aeöen. Im Zimmer des Selbftraor.
ders fand man unzählige Tuben, uud CcrfcMn nrrn ftanrFärbtnttlielri-
Pflege genommen. Einer vonj ihnen, Schönheitssalben und Gesichtspomad.'u Namens Llppmann. hatte acht Schule u Tischlade des UnaMli. -.1 k- .M A (TV A i44a II! - ? 1 7 . . A. . .
tiqauzn.iiiK -uuiacu wuÖ chen befanden sich an 400 Necepte unö in der Schulter. Andere waren leichter kztärMHmUMn. 3)tT
I . IIP I Vlfck4V VVl V( MHH- - nTVnitnt Tltt 9r iftfltfT irslffn lim irr, , (.' c r -.x.i
Xi.,. V, . v . veio iinoto oes etncn naoen Ilks iüji tCti.llmets am ir 1)1 hT rit I 1 . .
amiiHuu,i a, iiuui 3""i"' geringes Ausseyen hervor. lung von 30 Kosaken ausgesandt Gitl Vr öfter Münzen.
?flc mißten jix retten. funb wurde in tzorsens (Jütland) geDiese Abtheilung kehrte mit mehreren ysz?k.kn?n ne-
eigenen Verwundeten zurück, ohne ihren einem Keller, wo man CttJ ..tifil in fi n I . . . - .
oiücu flu ,,u.. 1ct0n v.. fruderen alten 2cunzen-
as.. v,.r;;. m . . . sammlungen gefunden hatte, stieß man De? pensionirte Pro- ' . . ' Jlr e,r
fessor Vruaovecki in Aaram wurde .
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JUtst) ttnt llusyanrim, oit uiaicw . c mönl,n :m f,u 1620 fÄJ'Ä Z" W"s w't Mb d. m i (nb fnt Münz-n n P'ug'5. war llstand,g hlmd stal'lU7 prägt, und
un iai H '7 ' von Frdmnd II. (1635) wurden in f-ll$ Ll''Ä,? der Sammlung gefunden. Endlich tut sich in Amerika befmdkn. Piugo- . . g, .anA braun-
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Wie eine Scene aus einer. Operette klingt nachstehen, Geschichte, die aus Earatov berichtet, wird. Im chvalyuskischen Kreise besucht ein höherer Beamter mehrere Dörfer, und trifft darunter eines, das eine' freiwilligeFeuerwehr und einen Feuerwachthurm, besitzt. Nach der Besichtigung, andererRäumlichkeiten erklettert: der' Beamte: auch den Wachthurm,,, auf dessen Be randa ein Bauer auf- und abgeht. Was treibst Du da?"' fragt der Beamie. Ich gehe herum und sehe. ob. es nicht irgendwo brennt, oder sonst etwas passirt." So,. so; Aber mich tennst'Du nicht?" Nein. Väterchen." Ja. siebst Dii.denn nicht, daß ich eine Uniform trage?" Wie soll ich das sehen? Ich bin ja blind!" JnFolklingeni n.L o t hringen spielte sich kürzlich folgendeTragikomödie ab. Als der Hüter des Gssehe einen Mann, der.bei einer Schlä-
gerei in Klein Rösseln betheiligt rar, .
aus seiner Wohnung abfuhren wollte, bat die Ehefrau des Mannes,, der. berrits gefesselt war,, den, Gendarmen, doch noch einen Augenblick zu verziehm, damit sie sich von ihrem. Ehemanne, in geziemender Weise verabschieden könne. Der Gendarm ließ sich, rühren, und nunmehr begann eine, gar eigenartige Abschiedsscene. Die gute Frau holte
einen Besen herbei, und.- prügelte mit. größter Kaltblütigkeit, auf den Telinouenten los.. wahrscheinlich damit, der
Gatte ihrer, noch längen Zeit.-hinter ' Schloß und Riegele gedenke. Die-Frau: scheint sich , der, zur. Zeit, herrschenden Bewegung- für die, Wiedereinführungder. Prügelstrafe anschließen: zu. wollen.. Mit wie g exi n g en. A u s.--gaben man in einem modernen' Staats wesen wirthschaften- kann, wenn- man. nur will., ersieht man: aus einer der,letzten Nummern des Amtsblattes' v.an; Dahomey. Dort heiles' u a... daß der.
Resident- von Savaln. ermächtigt: wr?-
den sei., eine Summe vmr 100 Francs.
auszugeben, was doch sscherlich nicht.
vtel.ist;-und mit diezeriS.Umm5 soll, der
Reildent die Telegrphenstation: dmr Savalu: nicht nur- wieder, aufbauen, sondern sogar noch vergrößmr. Wie er
das fertig bekommt;, rst serir Geheimniß Ein anderer Resident, der von Athierse. darf 250 Franrä ausgeben, um in Athieme ein Feldlager zur die eingeborenen Gar.dr einzurichten. Hütten für die Leibwächter- zu bauen und oii großes Hauä für den Oöeraufseher hmzustellen. Der Resident muß ein Zauberkünstler: sein wenn er das zu Stande bringt. Und ein solches Finanzgenie muß im dunkelsten Afrika verkümmern!: .Im Verlaufe eines P rivatgesprächs. das Graf Orlowski. Attach6 bei der russischen Gesandtschaft in München, mit seinem Vetter, dem bekanntem nationalistischen Abgeordneten Grafen de Castellane in Paris, hatte, ließ der Erstere sich zu sehr schar-
fen Auslassungen über die. französi-
sche Armee und deren Chefs hinreißen, die er nach ruhige? Ueberlegung selbst in einem Briefe an 'den Grafen de Castellane zurückziehen zu müssen glauöte. Damit war: die Sache, die nur di: beiden Herren betraf, erledigt gewesen, wenn nicht durch nne Indiskretion des Grafen de Castellane der Inhalt des Briefes des russischen Diplomaten bekannt gemacht und in der Presse commentirt worden wäre. Graf Orlowski forderte nun seinen Vetter und das Duell fand auf Degen in der Umgebung von Paris statt und endete schon nach dem ersten Gangz mit einer nicht
unerheblichen Verletzung des Gra X " I p . . . en . ..... l. "
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Louis Division. Abgang Ankunft 7 30Vm New 5jork Erpreß täalich s.. 4 0ZVm
outhweiurn Lim tgl d 6c s 11 Mat'n & T Haute Acc 0 4rm St Louis Lim täglich pds. 3 '2öTi:i Ti Ä &: 2?afton Lim tägl pds 2 r0?irn Tcrrc Haute Matn Acc.. 5 00?iis St Louis Mail 5 Soi'im 9t gj-&: 3t L Erpreß, tägl 8.11 20m Knickcrbocksr Sp täglich s,H G 10Nm E i n c i n n at i D i v i f i o n. Abgang Ankunft Ein k Louö Nachtcrprcß tgl s 3 4.Vini Greenöburz Acc ö 00V:n St Lous Ein Nachtcrp tg s 4 löVm Eincinnati Ac täglich 11 !5Vm Eincannati Acc T l.Bm Ehic &3t LErprejj tg dspll 40Vm Eincinnati Acc 10 50Vm Elucago Lous St L Erpreßll 40Vm Eincinnati F Erpreß, tägl p 2 45Nm Whitc Eity pczral p.. ... 3 2öTim Louis F Erpreß 2 4.Nut Eine & Indianapolis Acc. . . C 40Nm rcenöburg Acccm 5 30s?irn Enc ?nd &z 3t L Erpr tg s. .11 05??ni (Sine &:2Sag - tg dfr&p G 203iin Ehie & Lou Stachterprejj Igs ll 4övm Chicago D i. v i s i c n.. Abgang Ankunft LaFaycttc Accom T 4'Vm Eu;c NachtcMß, tägl s 3 30Bm Ehicago Fast Erpreß tgl älp 11 4-Vm La Fayetts AccÄM 10 45Vm Wbite Eity Social d riep.. 3 30Nm (iux Jas: Erpreß tägl r6.. 2 30Nm
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