Indiana Tribüne, Volume 23, Number 331, Indianapolis, Marion County, 20 August 1900 — Page 4
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" Jndiana Tribüne, Montag, den 30. Llngnst 190(h
Jndiana Tribüne , Erscheint Täglich und onntag
Hcrausgrgrien vorder tkibune Publishing co. Ontianaroli, Ind. Office: 18 Süd Alabama Straße. 1171. Die täflliebk.Tridünk erscheint irden NachwiKoa und U'itt, tm Träger in z HauS geliefert, der per Z-oft ziigrZchickl. 1 Cent per Tag, Ernt die Wvche der tei SScraulbcjatjIung $3.00 das Jadr. tii einzige otfei:ia.f demokratische Abendblatt im Staate jndiana mit einer proßeren Circula:,, als irgendeine andere de Uiche Zettung. ' ; T as beliebtere Organ derTeut'lden m.d aZer bru:"&awTitnui&ca Vereine und Organija:ionrn. T lk tfülät!e vni dkdeutendstk deuislde kcmorrdtrde Zc.:u7,g der Statt und fccl Staate 3 dio::a. Z n t i n t n fj-ften rrtf die .Tribüne- die weiteste üfartreituna, ist bcbeii znerkann! den besten Erfolg. Da? SonntoaSblatt der Tribüne" 11 tat fciUiine und tk :e deutsche Familienclcrt großen ftrT:naiS in, Staate und wegen seiner Reickdalligkett und ces icrgfiiltig gemahlten Jnya!:4 allgeniein del;e tt. las - onntagsblatt kostet nur 5 Cent?, mit dra Ä5enkd!a:: juijTnmeii luGent xer 2i.Joce. vom Trazr? in'S Haus gcncUr rder xcr s:t vcrjandt. Entere! at InJinrarfli F. O. a sccodiI das tc.xA n.atter.3?2cntag, ben 0. August 1900. Terfrnen. elfte 'Me -ladt während ler ccx.rncr rratf reriaen. kv i.:en die Tribüneker zt 4tiii2: erüiin. rcr.n l Sirenen in der Cffice adzczeben eder Zr.'klich einsfianrt crden. ' Editorielles. Die Tribüne" hat aus dcr Tcut sehen Tag'cier fein. Kapital geschlagen. Die cicr des Teutschen Tages vcr!i:s sckcn, harmonisch und ürdcvoll. Tcr dauernde Erfolg des festes liegt nit in den: momentan errungenen äußeren schein, sondern in dein festen Zusammenwirken der deutschen Vereine, wodurch allein das vorgesteckte Ziel er reicht werden kann.- z Unser Kleinod", sagte treffend Herr Fritz Francke, Präsi dent des Verbandes, die deutsche Sprache, die wir mit hinübcrgcbracht haben, den Kindern zu erhalten, ist unsere heiligste und ernsteste Pflicht, (rs genügt nicht mit den Kindern, solange sie klein sind, zu Hause deutsch z:i sprechen, man muß seine Kinder auch wenn sie hcrangkN'achsen sind, dazu an halten und ihnen zeigen, daß das, was der Amerikaner eifrig zu lernen bemüht, ein ibncn in den choh gefallener Schatz ist, der nicht achtlos beiseite geschoben werden darf." Das sind herrliche, beachtcnswcrthc Worte, die jeder Teutsche sich tief in's Herz vragcn sollte. Tann allein wird der richtige Zweck der Teutschen TagFcic? erreicht sein. Wenn Graf Waldcrscc sich nicht beeilt, seinen Stab zusammen zustellen, braucht cr vielleicht gar nicht mehr zum Wanderstab zu greifen. Was gut ist für die Kälte, ist auch gut für die Hitze," sagen die Bauern im Pofen'schcn und tragen ihre Schaf pelze im Hochsommer. Was würden die wohl zu einem Shirt Waist"-Mann sagen?! Bis jetzt war die Politik, welche die. Filipinos aus warmen Freunden zu erbitterten Feinden gemacht, welche Tausende von ihnen gemordet und ihr Land in eine Wüstenei verwandelt hat, nur die Politik des Präsidenten. Nach dieser Wahl wird sie die Politik jedes Mannes, welcher seine Stimme für ihn abgiebt und dadurch mitschuldig wird an jedem Tropfen Blut, der noch vergossen wird. (Aus dem Manifest dcrAnti-Jmvcria-listen.)
Tie Engländer haben ihre Vcr luste in Südafrika sicher nicht zu, hoch angegeben ; allein es läppelt sich doch eine recht hohe Vcrlust-Ziffe: zusammen : 6000 Vermißte, d. h. Gefangene, davon etwa 400 Offiziere (etwa 4000 resp. 250 Offiziere find wieder frei geworden); 8000 Todte, darunter 4G0 Offiziere; 20,700 heimgesandte Invaliden, darunter 920 Offiziere; 30,000 in den Lazarethen Liegende : im Ganzen also ein Abgang von mehr 'als 0,000 Mann mit mehr als 1200 Offizieren. Und das gegen ein Volk, das mit.aller Anstrengung nur (50,000 Mann in's Feld stellen konnte ! Dazu kommen noch die Verluste der letzten Tage. Z7 Heute Abend Freikonzcrt am Monument. Die Hundstage bringen oft viele Krankheiten; aber Dr.,August König's Hamburger Tropfen ist ein Mittel welches schnelle und vollständige Heilung bringt.
, ns Volksfest im Dstttsche,, Park. , . - : !. : . r. - ehcrzigclislpcrllvortc des 'präficntcu ricriefy ';' graues c. z ' : - . Betont die Pflege der deutschen Sprache am eigenen Herd.
Unser Kleinod, die deutsche Sprache, den Bindern zu erhalten, ist unsere heiligste. Pflicht. . Tas Ende der Teutschen Tag'Feier.
Tah es gestern hcift war, weiß Jeder. Wie schön kühl und lustig cs dagegen im Teutschen Park war, wissen jedoch nur diejenigen, die dagewesen. Jeder, der die gestrige Deutsche Tag Feier mitgc ma5)t, hatte es schon des angenehmen, schönen Luftzugs wegen, der fortwährend fühlbar war, nicht zu bereuen gehabt. Andererseits war die Feier des Tages eine so hübsche, daß Jeder, der sie mitgemacht, daran seine Frcnde gehabt hat. Tas Vublikum traf an. frühen Nachmittag nur langsam ein. Auf zwei Uhr war das Fest angesetzt, es wurde jedoch 3 Uhr, ehe der Präsident des Verbandes Teutscher Vereine von Indianapolis, Herr F. Francke, zum offiziellen Programm schreiten ließ. Äillcr'- Orchester halle während der ganzen Zeit konzer tirt und die Fcstgaste unterhalten. Um 3 Uhr war der Platz zwischen Tanzhallc und Klubgckäudc derart angefüllt, daß mit dem offiziellen Programm begonnen werden konnte. Am nordwestlichen Flügel der Tanzhallc war ein Theil der , Veranda mit Flaggcntuch hübsch verziert und zu einer Rednertribüne her gerichtet. Der Vorhand des Verbandes, die Herren Fricdr. Francke, Vorsitzer, Jos. Keller, erster Beisitzer, (5arl Freund, zweiter Beisitzer, Joseph Bchringcr, Schatzmeister, Jacob W. Loepcr, Schriftführer und die Vertrauensmän ner, Henry Victor und August Duden, nahmen auf der Tribüne Platz. Vor ! derselben eröffnete die Kapelle'den ossi-! ziellen Theil des Programms durch das j Lied: Es braust ein Ruf wie Donner- i hall", was einen dicht neben der Kapelle ! stehenden alten Deutschen zu derartiger Begeisterung hinriß, daß cr persönlich das Lied zu dirigiren versuchte. Die vereinigten Sänger sangen darnach untcr Leitung des Herrn Ernst Knodcl das j Lied: Es steht eine mächtige Linde".! Nach Schluß des Liedes trat Herr! Francke vor und hielt eine kurze, fräs tigc Ansprache an die Versammelten, j Im Anfang seiner Rede wies cr darauf j hin, daß der Verband deutscher Vereine keine- politischen Zwecke verfolge, wie j ihm seiner Zeit zum Vcrwurs gemacht ! wurde. In den Statuten des Verbau- ! des heißt es schlicht und einfach, daß der Zweck der Vereinigung der vt, die In-1 tcresfen und Zusammengehörigkeit des ! Deutschthums zu fördern und zu wahren. ! Politik sei immer ausgeschlossen gewesen und werde stets ausgeschlossen bleiben. Er dankte in einfachen Worten für das Interesse und die Theilnahme, welche dem Fackclzugc am Samstag Abend cnt gcg'cngcbracht wurde und dankte den Anwesenden auch dafür, daß sie gekom men, um ein Fcst mitzufeiern, welches den Deutschen von Indianapolis zur Ehre gereiche. Redner ging darauf auf den deutschen Unterricht in den öffcnt lichen Schulen über. Der letzte Bericht des Herrn Nir, Supervisor des deutschcn Unterrichts in den öffentlichen Schulen, habe gezeigt, daß 6000 Schülcr den deutschen Unterricht besuchen. Davon sind 4000 Schüler Kinder ame rikanischer Eltern und nur 2000 Schülcr Kinder deutscher Abstammung. Woher kommt es," suhr Redner weiter fort, daß zwei Drittel der Schüler Kinder amerikanischer Eltern sind? ' Der Amerikaner ist' ein- praktischer Mensch, der nur derartige Dinge unternimmt, die für ihn von praktischem Nutzen sind. Er hat eingesehen, daß die Kenntniß der deutschen Sprache in den V?r. Staaten den Kindern ein großer Vortheil im späteren Leben ist, daß diejenigen jungen Leute, welche Deutsch verstehen, auf bessere Stellungen' Anspruch erheben können und sie auch bekommen." Redncr beleuchtete des Weiteren in klarverstandlichen Worten die Lage des Deutsch, thums in Amerika. Es gebe nur ein einziges Mitte! das Deutschthum aufrecht zu erhalten. Und der ist die Pflege der Deutschen Sprache zu Hause am eigenen Herd. Was man gelernt hat, kann Einem Niemand nehmen, es sei denn, daß man durch Vernachlässigung das Gelernte selbst wieder vergißt. Wenn auch die öffentliche Schule eine gewisse Hilfe dem Schüler bei der Erlcrnung einer fremden Sprache ifo so i a v . jn v? rr r . - gai vo ie riayrung. miekrt. dak
meistert, es sei denn, -man pflege sie auch und benutze sie im .Umgänge mit Menschen. ' ' . , Unser Klclnod, die deutsche Sprache,' die wir mit hinübcrgebracht haben, den Kindern zu erhalten, ist unsere, heiligste und ernsteste Pflicht. Es genüge 'nicht, nur mit den Kindern, wenn sie klein sind, zu Hause deutsch u sprechen; man muß seine Kinder auch, wenn sie herangewachsen sind, dazu anhalten und ihnen zeigen, daß das, was der Amerikaner eifrig zu lernen sich bemüht, ihnen gcwisscrmaßcn von selbst in den Schoß ge fallen ist.' " Zum Schluß erzählte ir ein kleines Vorkommnis, welches er persönlich auf einem Straßenbahnwagen einmal erlebt. Sitzt da eine Mutter mit ihrem Kinde, einem kleinen Mädchen, im Straßenbahnwagen und die Mutter stellt an ihr Kind eine Frqgc, worauf das Kind unwillig! erwiedert: Aber Mama sprich doch nicht so laut, sonst hören die Leute ja, dak ' wir .Deutsche sind!" Schallendes Gelächter der Anwesenden.
Herr Francke knüpfte an diese kleine Episode die. Hoffnung, daß einst die Stunde kommen möge," wo das deutsche Kind an seine Mutter die Bitte richten möge: Sprich Teutsch' Nach Schluß der bcherzigcnswcrthen Rede des Herrn Francke, welche stürmisch applaudirt wurde, sangen die vereinigtcn Sänger den Frühling am Rhein". Herr Henry Victor trat , darauf vor die Versammelten und theilte mit, daß ihm cil1 Gedicht von einem alten deutschen Pionier übergeben sei, welches werth sei vorgelesen zu werden. ' Das Gedicht hat folgenden Wortlaut: . Euch Freunden von der alten Welt Reich ich die Hznd zum Gruß ! ,. Zwar bin ich Euch nicht vörgest.llt, Wie man'S gemöhnl'ch muß. " Ich grüße Such nach deutscher Weis, Nach altem deutschem Brauch ! Wir sind einander Zllle, gleich Nach göttlichem Gebrauch,...,. Wir l:ben hier im f:c:ndcn Land Im Land Amerika ; W.'nn auch daö Schicksal uns verkannt : Wir sind nun einmal da. . Trum rozllen wir zufrieden sein. Wenn auch noch Manches fehlt. Bei Vtäserklang, bei Bier und Wein, Was unö die Neryen stählt. Wir Alle lieben Bier und Wein Mit fröhlichen Gelagen, Tie Armen. Reichen. Grzß und Klein : Auch noch in alten Tagen. : ' - . : u vt r. Wir lieben unsern Landesherr AIS unsern Herrn Gebieter; Und zahlen auch die Steuer gern Und streiten nicht dawider. Tie Bibel ist alseitestern In jedem Haus vertreten. Auch geht man zu der Kirche gern. Um nach Bedarf zu beten. Toch bleibt kein Deutscher halt verschont Vom Tod und vom Verderben, ' ' Trum bittet E.-auch seinen Gott: In Seligkeit zu sterben , -, ' Wir feiern h.'ut den deutschen Tag Mit Liebe. Lust und F.'euden. Und hoffen, daß auch keine Klag 'Ten Frohsinn wird verleiden. Klein ist das deutsche Vaterland, Toch groß sind seine Thaten ;., -. Tenn immer hat es an der Hand Ein guteö Heer Zodatcn Was ist jas deutsche Vaterland ? Ein kleiaer Flecken Erde. . Toch ist die Hoffnung aufgebaut, ' Daß es noch großer .werde. ' ; In Frankreich. Rußland wie Tirol Sind viel? deutsche Brüder .. Im Süden wie'am Nordenpol . Singt man auch deutsche Lieder. Ich selbst bin 70 Jahre alt ' Hab PieleZ schon erlebt. '. Ich komn nicht weit voti Odenwald, ' "? Wo man kein Silber cjrabi.' Sehr trübe war mein frühes Loos :v. ' In meiner Jugendzeit. , , Ich kannte nicht dcr Mutterschooß Noch ihre Zärtlichkeit. Zwar denk ich noch der Eltern Haus, Wo meine Wiege stand. ... Bald zog ich in die Welt hinaus Verlassen und verkannt, ' ' .' : ' ' i . ; ' Fort ging ich ach Amerika Mit Nicht? als schmiet'ger Hand, Mit Muth allein, daS war mir klar. Komm ich durch ganze Land Ein Blockhaus war ein erstes Heim,'
Tie vausyard meine, Farm. Ich hatte weder Vieh noch Schwein, ltfcOT.'il .ch S i.n.
.m.w;.), m -f
: Hoch mit der Zeit ging's besser schon, t ' j Jedoch nicht ohne Plag." v - ' ; Ich batte immer guten Lohn Und Llrbcit jeden Tag. ' . Jetzt habe ich m?in eigen Heim ; .Sowie mein eigen Feld,: . Trint meinen sclbstq machten Wein, : '.So viel mir auch gefällt. Bald kommt der Tod zu mir und spricht: . Mein lieber Alter: Geh!" ... Dann mache ich kein schief Gesicht 'Sag nur der Welt Ade!" AIs Herr Victor geendet, wurden Rufe nach dem Verfasser laut. Herr Victor entsprach dem ZLunsche und stellte Herrn Henry Köhler als den Vafasse? vor, einen allen, deutschen Gärtner aus Zionsvllle'. welcher seit Jahren dort wolmt.7:jDas Publikum brachte dem alten"' Herrn' dinc hübsche Ovation. Das offizielle Programm war damit zu Ende und die verschiedenen Vereine bc gaben sich in ihre respektiven Hauptquar ticrc. Ein reges Leben und Treiben herrschte während des ganzen Nachmittages. Die einzelnen vereine sangen verschiedene Einzclchöre. Dazwischen konzcrtirtc - die Kapelle und die Gäste ließen sich die verschiedenen Ersrifchun' gen munden. Um 5 Uhr Nachmittags war der Platz zwischen dem Klubhause und der Tanzhallc gesteckt voll Menschen. Superintendent Ouiglcy äußerte unse rein Berichterstatter gegenüber, cr habe selten eine Menschenmenge gesehen, bei welcher cs in so netter, hübscher Weise zugegangen. Schlechte Elrtnentte hatcn sich gestern ferngehalten, wohl infolge des Eintrittspreises. Ruhestörungen kamen mithin nicht vor. Die V olts spiele. Später fanden in verschiedenen Thcilcn des Parks die Volksspicle statt, welche sowohl den Thcilnehmcnden als auch den Zuschauern viel Vergnügen gewährten. Nadcl-Laufen fürDamen: Die Damen mußten während des Lau fes nach dem Ziele einen Zwirnsfaden in ein Nadelöhr einfädeln. - Siegerinnen:. Frls. Pansy Fahle, Lillie Trümper, Mamie Emhardt, Frieda Klink und Hazel McDonald. K a r t o f f e lL a u f e n für Knaben: Hier siegten Paul Keller und Joseph Schaub. Im Knabe nW et t l a n f errang Jos. Mack den Preis. ' E i e r L a u f c n (mit Teller) sür Mädchen: Siegerinnen: Frls. Badewitz, Bertha Keller, Berkamp, M. Jngcrsol!,' A. Adair, Hattic Gray. Lillie Mack, Emma Krämer, Ella Kurt, Louisa Fester und Josie Hündling. Sack -Laufen sür Knaben: 1. Laufen Paul Kcllcr, 1. Preis, Gaudcr 2., Hildcbrandt 3. 2. Laufen G. Trucmpcr 1., I. Kel lcr 2., David Baumann 3. 3. Laufen E. Schwarzbcrgcr 1.. Nichau 2., H. Hcrsing 3. 4. Laufen G. Oliven 1.,W.-Scholz 2., G. Hildcbrandt 3. s. Laufen C. Kleis 1., F. Scholz
2.. T. Mauer 3., H. Studcr 4. 6. Laufen A. Bröking 1., L.Adams 2., O. Schaub 3. Top-f-Schlagen für Mädchen. Jda Licbcr, L. Schweinsbergcr, I. Prcuß, C. Nichaus, N. Mack, L. Trümper, M. Emhardt, H. Warman, H. Färber, S. Schulsky, M. Hcllsing, Bucncman, E. Mahler, Wohlcckc, Klink, Fertig, Klink. Psistcrcr. Schubkarren W e t t f a h r e n für Herren. , Otto Bingcr, Ehas. Wctzcl. Ad. Frcigang, W. M. Hoffbaucr und I. Kcllcr. Sämmtliche Spiele gefielen. Sie verursachten oft große Heiterkeit, wie z'. B. das Schubkarren Wcttsahrcn und daö Eicrlaufen. Es gelangten über 200 Preise zur Vcrthcilung, die anzu führen Zeit und Raum leider nicht gestatten. In der Tanzhalle gelangte im Laufe des Nachmittags eine schwäbische Altweibermühle unter Leitung des Herrn A..Baur zur Aufführung. Mitglieder des .Schwäbischen Untcrstützungsvercintz beteiligten sich daran. Das Publikum amüsirte sich jedesmal 'riesig, wenn die Mühle aus einem alten Wciblcin ein junges Fräulein hervorzauberte. Ueber all herrschte Frohsinn und Fröhlichkeit und als die Dunkelheit zum Ausbruch mahnte, nahm man mit Bedauern von dm schönen Platz Abschied. Die Ko mitecn, in deren Händen die Arrangc ments-.usw. lagen, hatten Alles aufs Beste vorbereitet. Die Dekoration des ganzen . Platzes machte einen schönen Eindrück. Die Komiteen setzten sich aus folgenden Herren zusammen :
uSöulöete 2Ä) Zahre.
5 Vtffl&I im w , rk. Mar? Le wtk. ?rau emcö promi- ' nrn?k ?'asn-,erS uz uz.'dlklk ut unlkk bUill " IL w H I II I III;. Vl.i . ). Tcfcrctbt: ,rit -j7 jflkcr. li't ich fertwährend an :icrtsjrr ßischiatslirig und Vrzfkike eroxe Vcld':iir,ikn sür Tk!krcn ui'd anksi.' r"1 i r 1 1 1 rfcne Älb,'.sr. ?cr drei I:brn wurde in: in ju ftöiid Licn(i'tiofn5, der octinjüc ''irin errcate mich und :nQ(ttc in.Ül) uttdiJ. frrr.tt nicht scklzfcn una fcatlf ein? ÄN'.ahl trtbctMiAci An falle und wurde cllinaküz fctitimnicr. Ich brjonn Tr. Wilf,' j(c!öreticc 'Jftrt'iiic und !H:t'.tn und i'rtcr'ii2cn u gcdrauchcn. Anfang; schien die Ai;iil richt zu wirlrn, aber nachdem ich einige Zilaschcn ?fneinn:k, trat A,nvcrung ein. Ich rütre Ächt! dc5cr. nein Ur?ctit fccvitt sich ur.to x'i d:fcr.d riich tclö rollcr: nun din ich nc!;:-,: r-eder xanzii, gcsurid. teit (ine Pciso T'fi.ir Vü:.t3 frioatlfti laan. Wett slgn. w w --.,. :. ,-1,.... .... u.r.n-.t p.y n ;r. iiifj' Viert-tre. Tr. "SliUi' iiittcl r..f f'MkL.c.'g' ' " cr durch !le sitictet sftauft Dr. vntir t'.-r rrfttitca (arrir.ü;: die erit; PIcsch: -odcr da? QjilT tj::? jurüJti: geltet. r.&) übe: H: Ärar!V.:en dc5 ä.'t'jfnS und t-cr tljTJcn frei. Vor, sie: rnt!2' n . -n -i g-ivcrvinoj X Rtore3 TKJthv' 1 aiikw i i in i rni I D r. NilekMedieal Co.. EUHart, Ind. John Hcinlcin, Theo. Hausse, Fred. Hoshcrr, John 2?cber. Presse: Jacob W. Loepcr, Vors.; Harry O. Thudium, Jos. Miller. Unterhaltung: Jos. Keller, Vors.; Gco. Richards, Louis Ncubachcr, Gottl. Lcukhardt, Franz Schäfer, Tony Bals, A. L. H. Mcßmcr, Oscar Ruther und John Merz (als Vertreter von Eurt Toll) ex officio. Musik: Ernst Knödel, Vors.; Emil Steinhilber, Henry Laatz. Dekorationen: Louis Murr, Vors.; Max Trach, Sr., Ehas. Truemper Wm. Kattau, Charles Freund. F Ordnung: Christ. Off, Vors.; John Emhardt, John Hofmark, David Pfaff, Wm. Weiland. Phil. Graf. Transportation: Otto N. Frenzel, Vors.; Fred. Mack und Joseph Beh. ringer. ,,, Grundeigenthums-Uebertragungen. Indianapolis, 18. Aug., 1900. Berichtet durch die 21. Metzger Grundeigentums Agentur No. 102 N. Pennsylvania Str. Augusta Shelby an Joel T. Elliott u. A., Lot 60, Mösch's dritte Addition. $350. Berkshire Life Insurance Company an Charles F. Surbcr, Lot 44 und 45, 43, Light's Broad Ripple Subdivision. $200. Berkshire Life Insurance Co. an Charles Surbcr, Lots 44 und 45, Light Broad Ripple Subdivision. 5200. Agnes Rund an Catharine Stewart Lots 19 und 20. Baker's Haughville Sub., Block 20, Holmes's West End Add. $900. ' Clara Knodcl an Fredcrick Pfisterer, Theil von Lot 3, Coffman's Sub., Outlot 101. $1,000. Frederick Pfisterer an John Knodcl, Theil von Lot 36, Coffman's Sub., Outlot 101. $1,000. Übertragungen 6; Gcsammtwcrth $3,630.00. Baucrlaubnißschcinc. L. E. Lane, hölz. Cottage, Dorncan, nahe Marlowe Str. $1,000. L. E. Lane, holz. Cottage, Dorman nahe Marlowe Str. $1,000. Young Wo mcn's Christian Ass'n., 3-stöckigcs Back steingcbäudc, 380 Susquchanna Str. $11,693. B. D.' Brooks, hölz. Cottage, Ecke Harding und Ray Str. $400. D. M. Bradburg, Verbesserungen, 1915 Corncll Ave.' $392.70 L. D. Bcntal, hölz. Wohnhaus, 1523 English Ave $700. ' , Mucho's Cigarrenladcn befind: t sich in No. 399 Ost Washington. Str. Tie tägliche Tribüne" kostet nur sechs Cents die Woche durch den Träger ins Haus geliefert. Mit dem Sonntagsblatt zusammen kostet das Blatt nur 10 Cents die Woche. Telephon alt und neu 1171.
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Politische Ankündigungen.
. Stimmt für Jacob lVoeßner, Nominirtcr Kandidat für Sheriff von Marion Connty. Stinlmtfttr ' -. , 7 pcter Sindlinger, Nominirtcr Kandidat für Tchahmciftcr von 93rtfidit CCnijHtfi. Billiges Eis ! Wenn Tie einen guten "Beiding" Eisschrank sausen, dann mird sich bre Sirechnung bedeutend nicdrigrr eilen, als rvcnn sie irornd ein anderes !5avriZat sausen, und nur dadurch llein tönnrn 2t tillies Eis knallen. Zrten lie sich unser Lager an ttt ie Ihre Auiwar.l treffen. 'iioeit" r!n k'roet.'r frieren in 3 Mircn den schönsten Crcam. Wasscrkühlcr aus Metal und Zinkwaaren. vrnm.iviii; . Nascnmäber. Gartenschlanch . Lollsländize AuZniaZzl von Ntcnsitten für Wirthschafte. V0III1E6UT HARDWARE CO. No. 120-124 Oft Washington Str HOTEL - KESTAUBANTBISMARCK, cinca,o. 180-180 Randolph Zt. : Sammelplatz der Deutschen. : Vhy try to stick things v:th sonething that !oe?n't stick? Euy MAJOR'S CEMENT; you kr.ow it sticks. Nothing erpr"V;i awnv frnm it gf- MWf Stick to MAJOR'S ttratrai. tuycr.ee, you will buy sor'i ever. i ncre is- , nethiner as goevi; 4't'Ä Cent believe the :-9 sub:tituter. ' MAJORS RUSBER ar.d MAJOR'S LEÄTHER. ! Two sepaite ceaienT t1flt. Inist on tiavicgtutiu. MAi'.UMIKU l.x.6. 15 anl 25 ct-uts kt u-jti.e st z'.l drnrrirts. MAJOR CEMENT CO., NEW VOR K C17YDr. I. B. Eirkpairick r-tanbtlt Frauenkrankheiten und Krankheit ten deS Neetums. Hämorrhoiden ohne 2Neffer und kZantekist rung gekzeilt. 0k5-: Tim Baildina, 31 Cst Oilo Str. Dr. 0. 0. Pfa hat seine Cffice nach dem Willoughbti-Gcbätlde. No. 224 Nord Meridiaa Ctr., erste Mut;, verieqt. Office.Stunden: Von di 4 Udr 5ZachmittaOZ. Z'l.plwn: Qlfi 2Z-Wohni:nc;LZL. Tie Wohnung delndek sich wie Umt: 1337 Nord 1'eniiHylyanla St.. F? v m. wr. s. cvuri Deutscher Zahnarzt, 81 Ilord Pennsylvania S(r. Gas wird auf Wunsch aucroandt. Wm GIERKE, Tcntfchcr :-: Buchbinder C31 2üö Telaware Str.. (HiakerhauS.) fe-r S. ?,n:sanz.' 17 Süd Äladaciutrofee ninrn ar v.tiS) iciicEur.ta entzezen. Aergcrt dich dem Auge so reiße tt nicht auS und werfe ei nicht von Tir. sondern. ker.ce Tich au PiB . KV l 1 ÜPenuSt; wo man Tir sür Zt:n Auge' dal nöthige Vla an scrnzt. Künstliche Äuzen werden schnierzlLs eingcskyt. V V 1 1 1 c n werde ach den besten Mtlhcdeu de Augen anav Pakt. Sf Kjyni' Wir wünschen Kunden die wiederrommcn, deszhalv verlaufen wir. nur reines iSSKite Lead" (Bleiweis), rcincS Leinsamen Oel, reines xrärarirte OrlsardMund Farben, welche atsout frt'x von Fälschungen sind. Wir geben Ihnen das hefte Material zu mäßigen Preisen, denn !r roänschen Ihre beständige Kund schaft. ' TIIE Alüzz Pcint C Vnicli Co ?!o. 23 Or ashwten Strafe.
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