Indiana Tribüne, Volume 23, Number 331, Indianapolis, Marion County, 20 August 1900 — Page 3
uvtiuuUivU aiui. Der Sheriff d2n SiZZiwäh Goimii), !fr:;r.'n f "st tt? fyiak?r,T;? s? jtteilte es niemals seinem besten Ull v.ilUlUtjj. V VV Freunde gegenüber, es ging ihin aber r.ie aus dem Sinn. Er war ein Feigling. Ein abgefeuerter Schuß rerurizälz ihni wildes HerUlopfen. bei wirnt und Slutcc rgießen fühlte er sich S faire bann mindetranl. Sein Puls stens 93 Schläge die Minute, und so cft er amtlich aufgefordert wurde. Jerunden zu arretiren, gab es ihin einen Stich in Herz. Jedes 2M wenn er sich auf seinen feurigen Nenner forcan, bekam er eine Art Nervenzucken, jedes plölich: Geräusch,, das eine Gefahr ankündigte, erfüllte ihn mit Furcht. Er war immer aufgeregt, empfindlich und fortwährend in Sorge. Trotz alledem war Nad Conrad im ganzen Territorium als der kaltblütigst: und couragirteste Sheriff bekannt. Durch einen täglichen und stündlichen Kampf, den er mit seiner ganzen moralischen Kraft gegen diese natürliche Schwäche führte, hatte er dies Renomin6e erworben. Seine Furcht vor Gefahr so groß sie war hatte er der größeren Furcht untergeordnet, bcß seine' Furcht bekannt würde, -eine einzige Sorge war also, wie er seine Feigheit vor der Welt derborgen hielte. l.it bleicher Furcht im Herzen suchte er die Gefahr auf, genau wie Einer, der sie liebt. Nuhig, ausdauernd, überlegend, ohne die Kühnbeit, wie sie die meisten Beamten seines Ranges im Westen haben, suchte er fortwährend die gewagtesten Sachen und Fälle, einzig von dem Wunsche ge trieben, furchtlos zu erscheinen. Manner, denen der Begriff des Wortes -ur?: sremo war. waren iiarr uoer den Unternehmungsgeist dieses Manr.es und bewunderten ihn. Aeuerlich ohne jedes Zeichen von Aufregung, spürte er die größten Verbrecher I ( . Clß .7iAlAM Als dll, W in lil.Cli -OVl.CUCil UUI, J.XlUl.ij.' lt 17? selbst wenn sie in der Uebermacht waI' ren, und führte überhaupt einen derartig rücksichtslosen Krieg gegen alles Gesindel, daß sein Name weit und breit bekannt wurde. Nadclifs Conrad bewahrte sein Geheimniß gut. Kein Mann in Siskiwah County hat:e ihn je vor seiner Pflicht zurückschrecken sehen und in allen Wirthshäusern und auf allen Lagerplätzen erzählte man viele Geschichten von seiner unerschrockenen TollKühnheit. Des Sheriffs persönliche Erscheinung half ihm hierzu. Er Nar stark, von elegantem Körperbau, besaß einen blonden Kopf von klassischer Schönheit und stahlblaue Augen. Seine inneren Kämpfe hielten ihn in eine? Spannung, die ihm ein reservirtes Wesen gab, und zede seiner Handlungen erschien als das VJf,t t,t Tthijr HoJvr ?mm ifrr I . . . . .
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fcrVI V 4 I 4 V V V 4 Vj 4 p V4 - - ' dessen, was sie thatsächlich war das V Q war nach der neuesten Mode Resultat inneren Antriebes. Er zit-! ugirt, genau w:e es die letzten ' ter:e. daß ihn sein moralischer Muth j Modeiournale vorschrieben. Ihre Eeines Tages im Stich lassen und daß er sichtszuge waren angenehm und rege -in den Augen seiner Freunde als der mamg; 1 hatte die Augen einer MelFeigling erscheinen würde, als den er ! pene und v-as Herz der alten brltii selbst kannte. Wie aut er sscb be- i tö Königin, deren Rainen sie trug.
herrschen konnte, bewies am besten, daß j sein Ansehen sowohl in.frava Canyon j eil auch weit nach Osten und Westen ! im Munde Aller täglich wuchs. j Eines Tages wollte es ein grausames Geschick, daß der Sheriff gezwun-' gen war, sein schwer gepeinigtes Ge-! müth mit verdoppelter Grausamkeit zu foltern. Die Stadt Lava Eanyon lag ! iuf einem Stuckchen Ebene, das von . ir:tm liefen yaie au- janst naaz e:-: nem Fluschen zu abfiel. In diesem ! Thale war noch ein Stück richtigen Ur- j Walds ; dieser verlief zwei Meilen hinter der Stadt in ein Defi!6, das etwa ! ine halbe Meile breit war. Die beiden ! 'Seitenwände waren fail und nur den ' Klapperschlangen zugänglich, die zwischen den Felsstücken nisteten. Ganz am Anfang des Thales, wo d!e dichten Waldungen anfingen, stand das weiß getünchte Häuschen des Posthalters Emmet Reed. der gleichzeitig mit Eisenwaaren. Waffen und Munition bandelte. Hier am Ufer eines kleinen Gebirgsbaches und zwischen den moosbewachsenen Felsen spielten die allerjüngsten Mitglieder der Familie Reeds. mehr oder weniger sorgfältig überwacht von dem ungefähr 20 Jahre alten . Fräulein Boadicea, der ältesten Tochter des Hauses. ' An dieses idyllische Plätzchen kam eires Nachmittags spät Arizona Dan, Zer berüchtigtste Mensch im ganzen Bezirk, nachdem er kurz vorher für einige hundert Dollars Spiegel und Gläser in den verschiedenen VergnügungsEtablissements der Stadt zerschlagen und einige klein: Stückchen Blei in diverse Mitbürger eingepflanzt hatte, was diesen einiges körperliches Unbeha gen verursacbte. Dan nar wohl, wie man sagt, angetrunken, aber doch nicht derartig benebelt, um nicht eine heillo.e Llngst vor Rad Conrad zu haben, un er beabsichtigte, sich zu verbergen, bis e ! in der Dunkelheit entkommen könnte. Sobald der Sheriff von diesen Ereiniizrn Kunde erhielt, war er sich sofort seiner Pflicht bewußt und bereitete sich vor, Dan zu verhaften. Ein tapferer Mann an seine? Stelle, der den Werth des Lebens eines guten Bürgers im Vergleich zu dem eines Desperado wie Arizona Dan hochschätzte, würde eine starke Truppe aufgeboten haben, um durch numerisches Uebergewicht d'.e Verhaftung ohne Blutoergießen zu bewerkstelligen. Radcliff Conrad kam dies nicht in den Sinn. Genau so fc?iü es sein Herzenswunsch war. Gefahr
möglichst zu vermeiden, ebenso geflissentlich suchte er den Anschein zu erwecken, als ob es ihm in keiner SituaHer. an Mut!, ma-.acle.
Was für Waffen nahm er mit?" i fragte er einige Männer, die zugesehen j hatten, wie sich Är:zona U)an diskret zurückgezogen hatte. Keine," sagte der Wirth, der auch unter des Flüchtlings Launen zu Uten Schabt hatte, er ließ seine beiden Retc.ter hier. Der Sherisf schnallte leinen vusci ver ab und schob ihn über den Schan!tisch. Heben Sie mir dies bitte auf, ich will gehen und Dan holen Dann schritt er langsam die Straße hinunter, gerade auf den Wald zu, und alle Männer blickten ihm voll Bewunderung nach. 2er hat noch nie gewußt, was Furcht ist." sagte der Postillon. Der Stadtschreiber meinte: Der kam so auf die Welt. Ein Mann, der keine Courage im Leibe hat, sollte auch . wirtlich kein Amt bekleiden; er nahm keinen Revolver mit. werl Dan'den seinigen hier gelassen hatte. . Bei einem Kerl wie Dan ist das doch ein bischen sorglos. Dan ist mindestens 23 Pfund schwerer als er!" IM Thale gingen die Dinge äußerlich ihren gewohnten Gang. Ter kleine Eebirgsbach. der übek die Felsen herab rauschte, perlte und schäumte im tiefen Schatten und" wenn sich ein Sonnenstrahl auf seine Oberfläche verirrte, gab es einen Reflex wie von geschliffenen Diamanten. Die Vögel sangen in den Zweigen, als ob ts überhaupt keine so unmenschliche und herabgekommene l . "Tv r" i Kreatur wie Arizona Tan, der sich unter den Bäumen herumtrieb, um sein unwürdiges Dasein zu verheimlichen, gäbe. Die kleinen Reeds waren in der Schule; Geräusche, wie sie durch ungebetene Zuhörer entstehen, waren nicht vorhanden, der einzige wahrnehmbare Laut war die erhabene Stimme der Natur. Kein Kritiker hätte etwas zu tadeln gehabt, es sei desn, daß die Accorde seiner zartbesaiteten Seele etwas verstimmt gewesen wären durch den Anblick von Fräulein Bodicea Reed, die nachlässig in einer Schaukel von wilden Reben saß und durchaus nicht sylphidenhaft ausfah. Miß Boadicea von ihrer Familie und Freunden Ticey" genannt, ein Kosenamen, der von ihrer originellen und willkürlichen Aussprache des Namens herrührte sang und erging sich in Tönen, die vielleicht eine Dissonanz waren, sis gaben aber trefflich die kräftige und doch sanfte Melodie des Waldes wieder. Wie sie sich so halb zurücklehnte über den machtigen Stamm des alten Baumes, knitterte ihr frischgestärktes weißes Musselinkleid um ihre r' f c; t.r, r.t. liniTTi l. ytii l vrnn - rv rr n . m - Vw ?jiyi -cm 3 mu, wivui' Miß Boadicea hatte auch ein Geheimniß. Als Frau hatte sie es natürlich ihren besten Freundinnen schon oft mitaetbeilt. aber denienien. die es eigentlich anging, mußte es vorenthalten bleiben. Dieser Theil der Menschheit waren die sogenannten Herren". Dieses schreckliche Geheimniß war, daß sie, so lange sie denken konnte, niemals, sicher niemals, die geringste Spur von Furcht oder Scheu vor irgend einer Person oder einem Wesen gehabt hatte. Mit dem Vorurtheil eines Menschen, der eine fremdartige Erscheinung nicht verstehen kann, verachtete und verurtheilte sie alle die kleinen weiblichen Scbwächen und Schrecken ihres Geschlechtes. Wär: sie zu einer günstigeren Zeit für sie auf die Welt gekommen, so hätte sie sicherlich den Sturz einiger Dynastien geleitet, irgend ein krönt's Haupt gefangen genommen, oder wäce zum Mindesten als der weibliche Specialvertreter einer der größten Zeitu.'gen der Welt in einem Luftballon aufgestiegen. Schlangen, Hunde, Spinnen. Klatsch, Blitz, Männer waren !ater Dinge, die Miß Reed mit veracht!!cher Heiterkeit betrachtete. Diese Liste wird dem Leser einen Begriff von ihrer Geistesverfassung geben. In der Gegenwart eines Mannes, des Herrn der Schöpfung", fühlte sie durch-aus keine Ehrfurcht. In einer Minensiadt an der Grenze lebend und mit ihren anziehenden Eigenschaften ausgestattet, waren ihr schon seit Iahren Heirathsanträge gemacht worden, aber für ihre Verehrer hatte sie nie ein anderes Gefühl gehabt als höchstens Freundschaft. Sie lachte die Meistei, aus. warf einen zum Fenster hinaus und sagte Einem wie dem Anderen, daß sie sie langweilten". Thatsächlich gab es nichts auf der Welt, was ihr je Unbehagen oder Zittern verursacht hätte. Räuber betrachtete sie als gemeine Menschen, nicht einmal werth, daß man Notiz von ihnen nehme. Schlangen. Kröten. Mäuse u. s. w. als uninteressantes und harmloses Gethier,. zu unbedeutend, als daß man sich davor fürchten könnte. Bis sie 18 Jahre alt. war. gab es nur einen 'geheimen Wunsch für sie. nämlich Männerkleider anzuzieben und so die Welt zu bereisen, um Seife, Diamanten oder sonst irgend etwas zu verlaufen wen. sie nur binaus konnte! Seit sir Zwanzig war, hatten sich ihre Ideen zir dem festen j Entschluß vereinigt. Primadonna' einer Operettenzesellsch-ait 5? loerden. undi seit Monden ballte da Thal, täglich
Jndiana Tribüne, Montag,
von ihren Trillern, die, was Klarheit und Stärke, vielleicht auch was melodische Schönheit betrifft, sicher jede andere Stimme in Lava Gänsen üöertraf. Die Gestalt in dem ißen Musselinkleide wa knitternden r ein 'ac:u niikmtr,? rnn nn'-'iliiinem Leben und Kraft, die fortwährend ein Object hafcen mutzten, woran sie ihre Energie auslassen konnten. Wie sich so Boadicea schaukelte es mc&it lmcefafcr 300 Mc er weit im Mit einem Ruck saß sie aufrecht in der Schaukel, doch als sie bemerkte, daft c die Augen eines Mannes waren, fuhr sie sich nachlässig mit der Hand in's Haar, glättete es ein wenig und befestigte ihre Haarnadeln. Ziommen Sie nur heraus!" sagte sie. Mit rotbem Gesiebt und schweren Augenlidern rückte Arizona Dan seinen revolverlosen Gürtel zurecht und schob seine unförmige Gestalt durch die bieg(amen Zweige aus den Fußweg. V1 ri 11 r l , . I ! nrPFJa& Vmitv "'"V m? 2 Lächeln, das beruhigend sein sollte, ich tbue bnen nichts. Miß!" Mir was thun?" meinte Miß Reed verächtlich. .Ich glaube nicht. .Was machen Sie denn hier?" Ich verstecke mich, bis es dunkel wird. Sehen Sie, ich habe mich ein bischen amüsirt, zerbrach ein paar Gläser. habe auch vielleicht Jemanden verletzt. Alles vom Whisky. Ich möchte ein Roß wetten, daß ein nettes, junges äulein wie Sie einen Mann nicht .... verrathen wird. Sein Versuch, ihr ein Compliment zu machen, hatte keinen Erfolg. Sie betrachtete ihn mit scharfen, mißbilligenden Augen. . Warum streifen Sie nun in der Nähe dieses Hauses herum haben Sie Angst?" Angst habe ich gerade nicht," sagte Arizona Dan, indem er mit den Füßen unruhig zuckte, außer, daß sie mich holen. Ich kann doch nicht gegen die ganze Stadt kämpfen." Ist Jemand hinter Ihnen her?" Wen,n noch nicht, dann sicher bald. Rad Eonrad ist in der Stadt und .... Arizona-Dan unterbrach sich mit einem Fluch und sah den Fußweg hin ab. Da kommt e? schon!" murmelte er. Boadicea richtete sich auf und blickte über die vorhängenden Büsche. Der Sheriff, unbewaffnet, in einem leichten Sommeranzug, der seine kräftige und geschmeidige Gestalt vo?theillaft hervorhob, kam den Pfad herauf und die goldenen Strahlen der Sonne spielten um sein blondgelocktes Haar. Boadicea sah ihn und nar verliebt. Als der Sheriff ungefähr noch zehn Schritte von dem Manne entfernt war. nahm er seinen Hut ab und wischte sich die Stirn mit eim seidenen Tuch. Tan," sagte er ruhig, ich brauche Dich." Arizona-Dan zo-z ei neun Zoll langes Bowiemesser aus seinem linken Stiefelschaft. . Komm und fange mich," grinste er und machte eine andeutende Be:vegu?i.g mit der rechten Hand. yauy aTI, vnvfA, .UltU tödtliche Furcht packte wieder den She v uiivi ivvuivmuiLH, ifciiuu xil aU er die blanke Klinge sah. die der Desperado hielt und den er unbewaffnet verhaften wollte. Sein Stolz und seine wunderbare moralischeKraft, die ihn in verzweifelten Lagen die couragirtesten Dinge verrichten ließ, trieb ihn einen Schritt vorwärts. ArizonaDan lachte leise, halbnüchtern, aber um erstarren zu machen. Es war ringsum so still, daß dem Sheriff das Rauschen des Baches wie Hohngeläch'ter in den Ohren klang. Einen Augenblick war RadcliffConrad unschlüssig. Ein panikartiges Gefühl bemächtigte sich seiner und das Bein, mit dem er einen Schritt vor-wärt-machen wollte, war zentnerschwer. Das Rascheln eines Zweiges zu seiner Rechten über dem Pfade machte ihn rasch aufsehen und er blickte zehn Sekunden lang in zwei dunkle Augen, die eine eigenartige, kräftigende Essenz in seine Adern zu strahlen schienen. Es kam ihm vor, als ob ein Gewicht sich von ihm abgelöst habe, und er konnte hören, wie es in eine unergründliche Tiefe fiel. Er sah auf Ari-zona-Dan und lachte leise und vergnügt wie ein Kind, das ein lang begehrtes Spielzeug bekommt. .Willst Du jetzt?" fragte der Sheriff in einem Tone, ungefähr wie ein Bräutigam zu seiner Braut spricht. Ich schneide Dir das Herz aus, Rad Conrad." sagte Arizona-Dan, wenn Drr noch zwei Schritte näher-kommst-Boadicea- oben raschelte ein 'wenig und der Sheriff lächelte wieder, oöne hinaufzusehen. Arizona-Dan hielt sein Messer vor sich wie ein Rappier, die Spitze nach außen, den Daumen am Heft. Der Sheriff bewegte sich einige Zoll vor wie eine Katze und schien sein Gewicht auf beide Füße gleichmäßig zu vertheilen. Arizona-Dan stand ssanz ruhia. das Messer für den Stoß gerichtet. War Rad Conrad thatsächlich so toll, ihn mit bloßen Händen anzux greifen? Der Sheriff hätte vor Freude, laut, aufjauchzen mögen. Wie ein Blitz, wahren Tapferkeit und kühner Muth über ihn gekommen, er fühlte, daß, er niemals mebr .Furcht haben würde. Es wai-etwasUn sein Blut übergegangen' dih'rr'QuZ dem Zwitterdinze,'.dÄs. er"
Thale gewe en sein . wandten 1:3 j r nliS ihre Blicke träge dem Sebüsch zu als sie LM l ? Ä plötzlich zwei roth unterlaufene Augen , AS'w aus den Blättern auf sich starren sah. 1 B
den 2G. An.qnst 1900
dZZbe? gewesen, zum Manne mach!:. Er fühlte, daß zwei dunkle Augen von oben auf ihn gerichtet waren, seine eigenen richteten sich aber scharf auf Ari-zona-Dan. Visher war es immer ein unerhörter Glückszufall gewesen, daß t; bei seinen Thaten so gut davon gekommen war, der gleiche Aufall, der Kinder und Trunkene ans iren Wegen schützt, jetzt spürte er das unbezähmbare Verlangen zu handeln, noch kommen. Die Zecherei hatte sicher ArizonaDan's Nerven angegriffen, sonst hätte er gewiß den 5)opf nicht schnell gedreht, als Voadicea's Fuß an einen kleinen Stein stieß und dieser den Pfad hin-' unter rasselte. Aber er that's und im gleichen Augenblick packte der Sheriff seine rechte Hand am Gelenk und mit dem anderen Arme faßte er ihn um den Leib. Arizona-Dan wunderte sich dann, daß sein Arm, der das Messer hielt, sich langsam drehte, so sehr er sich auch dagegen sträubte; er drehte sich UUa VwlUlUWl l.tUUVtV. Vfc Vfclk l"7 nach auswärts, bis die Sehnen und m.,Mn m lran stnnß, w5 Sheriffs Hand war wie eine v-?tahl klammer und da Arizona-Dan den Schmerz nicht mehr aushalten konnte, ließ er das Messer fallen. Als der Sheriff es an den Felsen aufschlagen hörte, ließ er das Gelenk plötzlich los und legte seinen linkenVorderarm über Dan's Kehle. Sie waren sich zu nahe zum Schlagen und sie bewegten sich nur wenig hin und her. Der Arm über Dan's Kehle drückte den Kopf zurück und die andere erlerne Klammer uin seinen Leib hielt ihn ganz nahe. Auf einer Seite war es eine stille, wilds und scharfe Anstrengung, die Gegenseite aus dem Gleichgewicht zu bringen, auf der anderen eit, den Schwe unkt zu gewinnen. Die erstere Seite gewann und die Gladiatoren stürzten auf den Boden. Ein kleines Felsstückchen, auf welches Dans Kopf fiel, machte aus ihm ein hilfloses Häufchen. Der Sheriff kniete auf dem besieaten Raufbold, zog Stricke aus seiner Äsche und band ihm schmählich Hände und Füße. Dann sprang er auf und wendete sein geröthetes Antlitz mit den blonden Locken der Urheberin seines neuen Daseins zu, gerade wie eine Sonnenblume sich gegen die Sonne drcht. Boadicea glitt durch die Büsche her ab w:e ein junger Panther. Sie slild in Teufelskerl!" sagte sie. wenn eS je einen gegeben hat. Ich habe zugesehen. Ich ... ." S unterbrach sich plötzlich. Der Sheriff sah ihr gerad? in die Augen. Zum ersten Male fühlte sie eine sonderbare Flamme auf den Wangen und glaubte das Fieber zu haben. Ihre Augen senkten sich langsam, zum ersten Male, vor denen eines Anderen. (23 wird bald dunkel," begann dn Sheriff und seine Stimme klang ganz fern wie der Wind in den Tannen. Wenn Sie erlauben, gehe ich mit Ihnen zum Hause zurück. Für diesen Jungen werde ich ein Pferd bringen, sobald er sich erholt. Nicht wahr. Sie sind Miß Reed. Ich kenne Ihren B-a, ter." er nf: ,rL 5..,.. I . . uviuiuu iuuWc lUfLu vmu 1 . . ' rr 'i vi - auf einen Hickory - Baum urld üü) dem Walde klang der erste Eulenschrei. Das Gcplätscher desBaches machte sich nicht mehr lustig, es sang jetzt ein Triumphlied. Als sie den Pfad zusammen hinabgingen, stieß die Namensschwester der englischen Schlachtenkönigin einen Schrei aus. g .Oh. welch' entsetzliche Eidechse!" rief sie. Der starke Arm des Sheriffs beruhigte sie. Das Wunder war vollst'anbig. Ihre beiden Seelen hatten sich H(rtauscht. Dr. J. i Sutcliffe, Wund-Arzt, . Geschlechts-, lirin und RcetumKrankheiten. Ossice: 155 Ost Market Str. Tel. 9-ü cssick.Ztunden: 9b:i IS Uhr Vorm.; 2 biS 4 Uhr Nm -wvf twv rfv y I v Dr. A 2tt6 Ost McCarty-Etr. Svrechstunden: 3 bis 9 Ubr Vorm.; 2 bis 3 Uhr Äachm. ; 8 bis 9 Uhr AbdS. ; oi.ntaas von 8 biS9 Uhr Boim. und 7 bis 8 Uhr Abends. . TclcplM 144C. WALTER FRÄWZ Sahn-Arzt, No. 50)5 Ost Mark-straße. CoZftn Äl?c!. Zimmer 43. CfSaRn.ibei: 12 i;n.; 1-5 7!m.: 7-S AbendZ. Gtmiujjl v. n 10 U5r Am. bit - lUrrn. Ur, L. L GRElNEi tinfllt stch für bi: VcriZilcgnng Imker Thic're. IST" Krankt $ferbe werden entgigengenommen nnd erhalten dessen Adattunz all in lyrer igenen Stauung. 18 diS 24 ca Ost.Ttrak-. Telephon wö. Wohnung 17LS. DR, J0S. E, MI', Geschlechts ud Hanikraulheitc. 2 VJest Ohio Str.
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Ein hervorragender deutscher Redakteur d?,eugt tli, kettsnm-n Sr3fie Sies,r Armeimiu.t. vabe zwn XaSett von Dr. KM'z Renovator gebraucht und suhle iegt besser, al, vor adren. Ich bin überzeugt, da Ve großen Erfolqe Jdrer Heilmittel die erh-.ltenen ttanntmzchuivm rfchnettizfn. Ich füb?:? durch und durch krank, ermüdtt und liinfällia. Ich gedrauchte ihren Renovator vorschnslsmäkiz. In den sten Taqen südlte ,ch mich ge. icdwchrer. aber nach nner Woche weiteren Gebrauchs znqte stch ein merklicher Wechsel zum Beser erde. Ich "kdme letzt gelegentlich. ,e nach Beöürinig. zeden Nachmittag ein bi Arrei Tvsf. Tvrch df Gcbrauch IdrcS SifnevatoN habe ich ln eine? natürlichen Wene Keine Ein flfmh intfter h neHtrinr fÄti,-. - '..r.i , w'lv .iittv vhk
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i k ' . Ämtern litt ick linker einem heftigen Anfall von Grivve und bin seitdem 8' le'chtkrnrngrissen5ieser rankheit ungesävr um dieselbe W auge ? S D ' . Langend a I sa rn peilte mich tn diesem Winter sofort. Ich bade kesmu sicherem Erfolg diesen Lungen-Balkam in meiner Familie gegen Husten und Mltunq a?ero?n det. sownt mne Ersabruna geht kann ich mit gutem Gewissen Jdre Med! Ä d eMb. lcn, was Sie sur dieselbe reanspruchen." 'Savz Ergebenst l"äIB""mro? 9 v a.fu, Cit. M.. den 20&? 4 "ieVififal Cit 5Be -Vttii 25 Cnlj und $1.00. verkauft Un Zotdeker oder durch die Post versandt. "dere Gegenmittel fedlschlagen, so beseitigen unsere Mittel die Ursachen und heilen chronische rantheiken. Schreibt uns für -Dr. Kay's Horna Treatment;" ti t tm iverrhvollez Buch von Sr.ien. Man adreistre ; "
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