Indiana Tribüne, Volume 23, Number 329, Indianapolis, Marion County, 18 August 1900 — Page 7

Jndiana Tribüne, Samstag, den IS- ülngust li'09'

Krlöst

Roman von M. E. Braddon. (Forlsctzuncz.) agen Sie dem Herrn Baron, Daß Zch zu krank bin, meine Stube zu derlassen bestellte Lambert, aber heute Abend werd ich ihrn meine Aufwarjung machen." Wieder verfiel er ii: eine Betäubung, nicht Schlaf und nicht Wachen war. Inzwischen wanderte Tom langsam und verdrießlich durch den Park, dem eisernen Gitterthor zu, vou wo aus er daö Schloß und seine Umgebung am bequemsten beobachten konnte. . Trotz seiner Beschränktheit hatte er ein warmes Gefühl für die Schönheit des stolzcn, alten Gebäudes und der herrlichen Anlagen, die es umrahmten, und haßte deshalb die Person, die ihn aus diesem Paradiese vertrieben hatte, um so grimmiger. Leise umschlich er die Drahtumzäunung, die den Rasenplatz abgrenzte, bis zu der Gruppe hochstämmiger Buchen, die das Zimmer des Barons überschatteten. Bon der SKlle ings umher ermuthigt, wagteTom sich in den Garten und endlich bis zu der GlMür des freiherrlichen Arbeitszimmers. Durch die Scheiben spähend, tonnte er sehen, daß sich Niemand darin befand. Auf dem Tische standen Pistoltt'.kasten, lagen verschiedene Revclver und andere Waffen; mehrere sädene Tücher, ein Stück Gemsenleder und eine gefüllte Oelflasch gaben Zeugniß, daß dr Baron den Bormitrag dazu verwendet hatte, seine Waffen zu ordnen und zu putzen. -Trotz der Gefahr, die ihm drohte, vermochte Tom der Versuchung nicht widerstehen, durch die nur angelehnte Glasthür in das Zimmer zu treten. Zitternd vor Erregung warf er sich in einen Sessel und musterte die kostbaren Schi'ßgerathe. Mit besonder:m Entzücken betrachtete er eine kleine, zierliche Pistole, die'wie ein Damenspielzeug aussah und sehr gut in der Tasche eines Damenkleides untergebracht werden konnte. Merkwürdig, daß man mit einem so kleinen. Ding einen großen Menschen wie Dich ermorden könnte murmelte Tom, mit einer kurzen Bewegung des Kopfes nach der Richtung der Wohnung Lamberts deutend. Er hctte die Pistole noch in der Hand, als die Thür sich plötzlich öffnete und Honora auf der Schwelle stand. Mit einem Schauder, der sie vom Kopf bis zu den Füßen durchbebte, wich sie zurück, als ihre Augen dem widerwärtigen Gesicht Toms begegneten. Sie hier!" kam es entrüstet von ihren Lippen. In seiner tödtlichen Verlegenheit wußte Tom nicht, womit er seine AnWesenheit entschuldigen sollte. Er riß sich die Mütze vom Kopf und wirbelte sie zwischen seinen großen Händen hin und her. Wer erlaubte Ihnen, dieses Zimmer zu betreten?" fragte die Baronin. War es Ihnen nicht verboten, hierher zu kommen, wenn auch der Gestütsaufseber Sie in seine Dienste nahm? Wer schickte Sie hierher?" Er," erwiderte Tom störrisch. Georg Lambert?" - a." Was will er?" Er befahl mir im Schlosse nachzusehen, ob Sie und der Herr Baron schon zurück wären." Dann können Sie ihm sagen, daß wir wieder da sind," entgegnete sie verächtlich. Nehmen Sie gleich einiae Zeilen für ihn mit und warten Sie so lanae. bis ich sie geschrieben habe. Sich an ihres Mannes Schreibtisch setzend, warf sie zwei Zeilen auf ein Blatt, schob es in einen Briefumschlag, befeuchtete den gummirten Rand mit ihren Lippen und übergab das Schreiben dem harrenden Boten, der sehr froh war, so leichten Kaufes zu entkommen. Sobald er den Schutz des schattigen Parkes erreicht hatte, fing er an, das ibm anvertraute Schreiben zu Untersuchen. Der zu stark befeuchtete Briefumschlag ließ sich leicht offnen, ohne verletzt zu werden. Erst.als er sich überzeugt hatte, daß Niemand in der Nähe war ihn zu beobachten, zog er den Zettel heraus. Zwischen halb neun und neun Uhr an der Südseite des Parkes, in der Nähe des Zaunes' buchstabirte sich Tom zusammen. Er drückte den Umschlag mit seinem schmutzigen Daumen wieder zu. Gleiö) nachdem Tom verschwunden war, schickte sich honora an, das Zimmer zu verlassen, um ihren Mann aufzusuchen. Auf der Schwelle trat ihr Frau von Walter entgegen. Wird Oberst Maddison hier speisen. gnädige Frau?" fragte sie U scheiden. Ich weiß es nicht," erwiderte Ho nora kurz. Haben Sie schon lange an der Thür gestanden, ehe ich herauskam?" Nein, gnädige Frau. Haben Sie mein Klopfen nicht gehört?" Sie werden wohl nicht geklopft ha ben, sonst hätte ich Sie hören müssen." O. doch, gnädige Frau, ich klopfte zweimal." Ich werde hier auf meinen Mann warten und inzwischen alle diese Wasfen wegpacken, die ti so nachlässig ist, hier fcnimikaert zu lassen."

Soll ich Ihnen helfen, gnädige Frau?" O. nein, ich danke." ,Ach, bitte, erlauben Sie .es mir. Diese Waffen sind so interessant. In der That, es giebt so wemg in der Kunst, wie in der Natur, das man nau betrachtet." Es wäre mir angenehmer, wenn Sie meinen Mann aufsuchen, und ihn fragten, ob der Oberst zu Tisch zu uns kommt," fiel Honora der diensteifrigen Wittwe in's Wort, die Deckel der Pistolenkasten zuklappend und auf die dazu bestimmten Wandbretter stellend.

,, wenn Sie allein zu sein wunschen, Frau Baronin, gehe ich sofort." erwiderte die Wittwe, noch einen verstohlenen Blick auf Honora werfend und dann geräuschlos ans dem Zim mer verschwindend. .Mit wem hat sie gesprochen, gru belte sie. Ihre Stimme konnte ich hören, aber nicht die der anderen Person. ' Vielleicht war es der Baron, doch'oer pflegt nicht so still zu sein." Sie blieb an einem der Flurfenster stehen, und ihre Zweifel waren sofort beseitigt, als sie Tom Rack erblickte, der sicn vorsichtig im Schatten der Bäume hielt. Der Baron war nirgends im Hause zu entdecken. Auf nähere Erkundiauna erfuhr sie ton emem der Diener, daß Herr von Mellis in das Pförtnerhäuschen gegangen sei. den kranken Gestutsausseher zu sprechen. So werde ich mich wohl selbst aus den Weg machen müssen, den Herrn Baron zu fragen, wie es mit unserem Tischgast steht." lächelte die Wittwe, nahm ihren Sonnenschirm und schritt rüstig vorwäris. Wenn ich Tom überhole," dachte sie, kann ich vielleicht herausbekommen, was er im Schlosse gewollt hat." Frau von Walter langte wirklich vor Tom am Ziele an. Der Baron saß in dem Zimmer Lamberts und besprach einige Anordnungen sür das Gestüt. Ich horte mit Bedauern, daß Sie krank sind, Lambert," sagt: Mellis in seiner freundlichen Weise, ich kam deshalb hierher, statt Sie in das Schloß zu bestellen, um die Sache mit Ihnen zu berathen." Einen größeren Gegensatz als zwischen dem Baron und seinem Diener konnte man sich nicht denken. Der Baron stattlich und breitschulterig, das kurzgelockte kastanienbraune Haar aus der Stirn gestrichen, sein Hemd frisch und blüthenweiß, die strahlenden blauen Augen voll erwärmenden Sonnenscheins, der graue Hausanzug sauber und gut gearbeitet, alles um ihn von der leichten Anmuth verschönt, welche die Eigenthümlichkeit des Mannes von guter Familie und guter ErZiehung ist. Tr Diener viel schöner als sein Herr, und doch jeder Zoll ein Bauer, sein Hemd unsauber und zerrissen, das Haar zerzaust, das unrasirte Kinn dunkel von den bläulichen Stoppeln des sprossenden Bartes und von den Spuren des nächtlichen Gelages besudelt, das Gesicht von dem Ausdruck mürrischer Unzufriedenheit entstellt. Das Gespräch über die Gestüts angelegenheiten interessirte Frau von Walter nicht, und so näherte sie sich ohne weiteres dem Baron, um auch ihm die wichtige Frage wegen Oberst Maddison vorzuleben. Ja. der Oberst kommt zu Tisch." erwiderte der Baron. Die Wahl der verschiedenen Gänge bleibt Ihnen überlassen. Haben Sie meine Frau gesehen?" Der Baron setzte seinen Hut auf, gab Lambert noch einige Anweisungen und ging. Haben Sie meine Frau gesehen, Frau von Walter?" wiederholte er. I ja. Erst ganz vor Kurzem sprach ich in Ihrem Zimmer mit der Frau Baronin, die eine Unterredung mit Tom Rack hatte." In meinem Zimmer eine Unterredung mit Tom?" rief der Baron. Dem Kerl ist es auf das Sircngste verboten, den Gutshof zu betreten, und meine Frau verabscheut seinen Anblick. Erinnern Sie sich nicht mehr des Tages, an dem er den armen Ponto so grausam mißhandelte?" O ja. ich erinnere mich des 'unangenehmen Vorfalles ganz genau." Es ist also nicht sehr wahrscbeinlich. daß meine Frau mit dem Menschen sprechen sollte. Sie müen sich entschieden irren." Nein, nein. Herr Baron." erwiderte die Wittwe mit einer Miene unerfchütterlicher Ueberzeugung, von einem Irrthum meinerseits kann nicht die Rede sein, die Frau Baronin sprach mit dem halb blödsinnigen Burschen, der jetzt Lamberts Bedienung übernommen hat. Vielleicht sollte er ihm etwas bestellen." Etwas an ihn bestellen?" brauste der Baron auf. Unsinn, was könnte meine Frau an ihn zu bestellen haben?" In den grünlichen Augen der Wittwe sprühte eine unheimliche Flamme auf. Es kommt, es kommt," jubelte eS in ihrem neiderfüllten Herzen und ihre Wangen überflog ein leises Roth triumphirender Genugthuung. Aber im ächsten Augenblick hatte der Baron seine Selbstbeherrschung wiedererlangt. Fange ich wieder an, zu zweifeln?" fragte er sich ärgerlich. Kenne ich den Adel ihrer Seele, die Hoheit ihrer Eesinnung noch so wenig, daß ich bereit bin. jedes Geflüster zu beachten, mich von jedem Blick erschrecken zu lassen?" Sie hatten sich inzwischen etwa hundert Schritte von der Wohnung Cem bertö entfernt. Unentschlossen wendete

der Baron sich um, als hatte er Lust, wieder umzukehren. .Ach ja. sie wird doch wohl etwas an Lambert zu bestellen gehabt haben,

denn wie m allem, versteht sich meine Frau auch auf das. was unsere Pferde betrifft, besser als ich. und so oft ich auf ihren Rath nicht hörte, hatte ich es bitter genug zu bereuen." Frau von Walter hätte den Baron am liebsten geohrfeigt. Der verölendete Narr! Sie sind ein bewundernswerther Gatte," sagte sie schwermüthig, und Ihre Frau Gemahlin . soll sich sehr glücklich fühlen." O. ich bin noch lange nicht gut genug für sie. Was kann ich thun, ihr meine Liebe zu beweisen! Nichts, als ihr in allen Dingen ihren Willen zu lassen." Wünschen Sie wieder zu Lambert zurückzugehen?" fragte die Wittwe, ohne etwas auf seine letzten Worte zu erwidern. Sie waren umgekehrt und nur noch wenige Schritte von dem Gärtchen vor dem Pförtnerhause entfeint. Nein ja -" Aufblickend hatte der Baron bemerkt, daß Tom Rack sich der Gartenthür näherte, und seine Schritte beschlesnigte. um ihm bis an dieSchwelle des Häuschens zu folgen. Tom trat in das Zimmer, der Baron blieb draußen. Es war nicht seine Absicht, zu horchen, er zögerte nur. um zu überlegen. was er thun sollte. Haben Sie die Baronin gesproqtn i fragte Lambert seinen Diener. Ja. Und sie gab Ihnen eine Antwort?" Nein, das hier hat sie mir gegeben." Einen Brief?" rief Lambert erregt. Her damit." Der Baron hörte das Aufreißen des Briefumschlags und das Knittern des Briefbogens und wußte, daß seineFrau an seinen Diener geschrieben hatte. Er ballte seine rechte Hand zusammen, bis ihm die Nägel in das Fleisch drangen. Mit einem heftigen Ruck wendete er'sich nach Frau von Walter um, die dicht hinter ihm stand. Welche Aufträge meine Frau auch gegeben hat, sie werden zweifellos richtig sein," sagte er gelassen, ich denke also nicht daran, mich in ihre Anordnungen einzumischen. Und sich de:n Schlosse zukehrend, wanderte er geradenwegs nach Hause. Frau von Walter," rief er, nicht ohne Heftigkeit, es würde mir leid thun, wenn ich Sie. unsern Gast, mit meinen Worten kränken sollte, aber ich möchte Sie bitten, sich zu veraeaenwärtigen, daß Sie mir einen großen Gesauen erweisen wurden, wenn Sie sick merkten, daß ich keinerlei Mittheilun " t . i gen uoer oas yun uno xa)n meiner Frau verlange, wed von Ihnen, och von sonst wem. Was auch die Baronin thut, geschieht mit meiner vollen Zustimmung, meiner unbedingten Bill:gung. Ich dulde es nichts daß meiner Frau nachspionirt werde."' ..Nachspionirt! Mittheilungen! Aber, Herr Baron, wenn ich wirklich zufällig und in Erwiderung auf Ihre Frac?e bemerkte, daß ich glaube, die gnädige Frau habe " 0, ja, ich verstehe Sie recht gut. Es gibt krumme und grade Wege, und auf beiden kommt man an's Ziel. Ich ziehe unter allen Umständen die geraden Wege vor." 3. Capitel. Anton von Mellis begab sich sofort in sein Arbeitszimmer, wo er seine Frau anzutreffen erwartete, aber er fand die Waffen an ihren gewohnten Stellen untergebracht, doch Honor war fort. Er klingelte nach dem Kammermädchen seiner Frau, das ihm b?richtete, die Gnädige habe heftige Migräne und sich deshalb in ihrem Zimmer auf das Sopha gelegt. Der Baron schlich so geräuschlos ' wie möglich bis zu den Gemächern seiner Frau, ängstlich bemüht, ihre Ruhe nicht zu stören. Mit fiebergerötheten Wangen laa sie. von der Hitze des Taaes und ron seelischen Aufregungen erschöpft, in festem Schlaf auf dem Sopha. Der Baron neigte sich mit einem zärtlichen Lächeln zu ihr nieder. Dem Himmel sei Dank, daß sie schlafen kann, trotz der traurigen GeHeimnisse, die zwischen uns getreten sind," dachte er. Ingram gab sie auf, weil er die Todesqual nicht zu ertragen vermochte, die ich jetzt erdulde. Welche Veranlassung hatte er, an ihr zu zweifeln, im Vergleich zu der. die ich vor vierzehn Tagen, gestern Abend, heute gehabt' habe? Und dennoch, dennoch vertraue ich ihr, will ich ihr bis an's Ende vertrauen." Er setzte sich in einen Sessel neben dem Sopha, stützte den Kopf und beobachtete sie. Nach wenigen Minuten war er selbst eingeschlafen, um erst nach mehreren Stunden zu erwachen und zu bemerken, daß Honora ihn mit einem eigenthümlich ernsten Blick betrachtete. Armer Tony seufzte sie, ihre brennende Stirn auf seine Hand legend, wie müde mußt Du gewesen sein, daß Du mitten am Tage so fest einschlafen konntest. Ich bin schon sei! einer Stunde wach und habe Dich be obachtet." .Mich beobachtet, NöraTMeLhalb?" Und mir gedacht, wie qut Du gegen mich bist. Ach, Tony, mein geliebter Tony, womit könnte ich Dir je das alles vergelten?"' vn ijiuuiuv, wii4u, uiunuu er mit heiserer Stimme, sei , glücklich und schicke den Mensen iort . . Set aluckllch, Honora." erwiderte

.a. yeuerper, er soll vaio gehen, noch heute Nacht, Anton." Du haft ihn also in jenem Briefe entlassen?"

Du weißt, daß ich ihm geschrieben habe?" Ja, rnun Engel, Du schriebst ihm natürlich, um ihn zu entlassen. Gieb ihm so viel Geld, wie Du willst, damit er das Geheimniß bewahre, das er entdeckte, aber schick' ihn fort. Sein Anblick ist mir verhaßt. Schick ihn fort, T?nrrt nVr trf rrni-fe ,8 seifst 4fi?n " .N leidensckasllrcker Erreauna stand . . ' ' I tr rntf fcnrf ftnnnr Uni tfmt UU KZ, ' l l 7 mj i-J I I f WU 4frVV 144 V t V V Hand auf den Arm. Ueberlasse nnt alles," fugte sie ?n hig. Glaube mir, daß ich thun werde, was das Beste ist. wenigstens dasBeste, wenn Du es nicht ertraaen konntest. mich zu verlieren." irf iwfwTMd 6Z4 5m nora, weshalb sacck Du mir solche inn3 n??rh Iti v irnH mm mer verlieren, ich wurde Du bis aws ' Iklb MM4 4k I X.A r I Ende der Welt folgen, und der HiMmel sei denen gnädig, die sich zwischen uns ZU kranken waaen. Um Neben Uhr trAmm bft Rarvn u s o"" I TTTlh fSnvnm im &,tf,iimrr.rr ihr I "-r" " I 7 . - - - - - I Tischaäte. Ober Maddison und seine &rKnrfhT , rmnrhtn M stA mes. mit großer Pünktlichkeit einsanden. Das Madl verlief reckt anaenebm. Wach sliffslffirkhMvr ?sI FiPßlrfeJ - ' . i Honora FraukttN Maddison in den Mustksaal. Acht Uhr vorüber, zn?an- ,? fenFitKiAa?!. ntn: m,? flt f -'sl'M M V I I Vivuiu , liiiu utwi wtl llfc m U v - lichki. U totnn sie ihren Jrmndiimm .i.s im. ' ;.:.t. , 1. m.,. cv, NT,:?,, f?: v w f und fo eilte sie unaufgefordert an den Flügel un'd vertiefte sich in die Musik i i iiiii n inni ltwiiiivi i iiiiiiiririi i i i i ihres Lieblingscomponisten. Honora durfte überzeugt sein, daß die AufinBÄsamkeit Irmas sich schwerlich von den Tasten abwenden werde. Kaum saß s fünf Minuten am Flügel, als Honora sich entfernte und ??rau von palier allem zurückließ, die in entzück- . v Ml il(mi.lliitiliil Mm SlnvA Vm ter Aufmerksamkeit dem Vortraa der AuiiBi ,,1. , iVmi.Wa4. rii " (4ta lA rt1 rrs t i I cic uuciivuui uiiu, , vuuu iyy rri.r. o:...i- isu.:u in -rr jiwiu. jcic c icuiciiuuisiuutiyc 111 uu r t v v TYt- v o r n 'x. s'Wd und aNhormd. Wer soll ich Vyt r f 11 MnAlltm 4 n iiiu. vuv ix;. uvuuu, wyii.iuy iuy üiiu niemals vor ihr gefürchtet habe? Was habe ich zu befürchten, als ihn. meinen geliebten, meinen mir fo treu ergebenen Anton unglücklich zu machen!" Honora hüllte sich in einen schwarzen Spitzenshawl und eilte hastigenSchrittes dem Südrande des Parkes zu. 4. Capitel, Während die Baronin den Park durchquerte, unterhandelte auf den breiten Steinstufen vor dem großen Schloßportal ein Fremder mit einem der Diener des Barons, der den schlichten Mann verächtlich abwehrte. Dieser Fremde war der Schiffscapitän Horaz Oliven, der spät am Nachmittag in Doncajter angelangt und mit , einem Methwagen nach dem Schloß gefahren war. . V" i i auie erwioerie oer wiener auf oes Fremden Anfrage. Oberste ist beschastigt und jetzt nicht zu sprechen. - -.1. . .4.4 4Ut I Vielleicht wird sie mich dennoch em pfangen, wenn Sie ihr meine Karte überreichen," erwiderte der Seemann mit Selbstgefühl. Ich bin ein naher Verwandter der Baronin. Wir haben Gäste zu Tisch," wies ihn der Diener kühl zurück, und ich weiß nicht, ob die Herrschaften bereits den Speisesaal verlassen haben, doch wenn tie ein verwandter der Frau Baromn sind, will ich einmal nach sehen. Der Capitän wartete in steigender & Unqeduld. Die Frau Baronin ist nirgends aufzufinden." meldete der Diener und schlug dem Fremden die Thür vor der Nase zu. Der Capitän beschloß auf gut Glück einen Spaziergang durch den Park zu unternehmen. Je näher er dem Walde kam, desto dunkler wurden die Schatten der Bäume, aber der Seemann konnte doch noch die Umrisse zweier Gestatten unterscheiden, die ihm in schräger Richtuna entaeaen kamen. Die Gestalten waren die eines Mannes und einer trau, ne trau irug em oelliaroia.es vr t Kleid, das durch die Dämmerunz schimmerte, der Mann, der sehr stark kmtte. stutzte sich. aus emen Stock. (Fortsetzung solgt.) l?ackom' er s ntt V z c . tm Nucktbaus aeseffen hat, soll Fred. Hitt mann, welcher seiner Zeit in Rohster. Minn.. einen gewissen John Schröbe? ermoi-dete. beanadiat werden, um Vi liuuw - . seinen Verwandten nach Deu schland nickls werden. Jneinemoerhöchstgelegenen Thäler in Oa?aca, in einer Höhe von 8000 bis 9000 Fuß wurde eine blühende Eisindustrie entdeckt. Der Boden ist dort mit zahlreichen seichten Holztrögen bedeckt, die mit Wasser gefüllt sind. Während der Winternächte erstarrt die Oberfläche des Wassers zu einer nur etwa ein Achtel Zoll dicken Eisschicht. Das Eis wird Morgens entfernt, in Erdlöcher geschaufelt und mit Erde bedeckt. Unter solchen Umständen verwandelt sich das Eis in eine feste Masse; es wird dann in Blöcken herausgeschnitten und durchMaulthiere in die Stadt gesandt, wo zu allen Iah1 23,:in , 3" cn " WU ein lebhafter Elsbandel be-

peorn zu weroen. ouien i9 mflinx z,. 10

schen Behörden gegen Hittmann's & 14 portation Anspruch erheben, so g Speck - Klarer English wird wohl aus semer Begnadigung 11 aLmttr Suaar ffunb

Täglicher Marktbericht. Vichmarkt. Indianapolis Union Viehhöfe, 18. Aug.

Rindvieh. . Auserlesene bis prima Stiere, 1350 Pfd. und aufwärts $5.40 5.75 Gute bis mittlere Stiere 1350 Pfd. und aufwärts 5.00 5.40 WlS.laiAM k. I "u-",rnc nma f 1 4-V V . A V SV ItCtt U0U ViS liUU Pfd, 4.90 5.35 Gute bis mittlere 1150 bis 1300 Pfd. Stiere.... 4.75 5.10 Mittlere bis oute Stiere 900 bis 1100 Pfd.... 4.50 5.00 5.00 4.40 3.50 4.35 3.60 3.00 6.25 5.00 4.25 3.75 3.85 56 30 Gute bis gewählte Rinder. 4.25 Mittlere bis gute Rinder. 3.65 Gewöhnliche leichte Rinder 3.00 Ulk 015 gewühlte KlUye . . 3.70 Mittlere bis gute Kühe.. 3.40 Gewöhnliche alte Kühe.. 4.75 Kälber 4.00 Schwere Kälber 3.00 cn t r rr . . -prima töhcj uraon m t UULN 6,)0 Gute bis gewühlte Schläch tCt BullM 3.50 Zöhnliche bis guteBullen 3.75 5? ru .i-:!. r " i. - ! i ft - rr . r vycmiiiujenifle mit aio 10 S ck w e i n e. .. ... Gute bis gewählte, Mitt. wnc. . . . .vo.o T fl. A-r-rT n iitt n rn m ftvn 1 5.30 f-t . if r , r y . ( . ' ()utc US oewablte Ie:chle 5.30 o.-u 5.37z 5.30 5.37z 5.15 c oc - Gewöhnliche leichte 5.25 Pigs Roughs 3.50 4.75 Schafe. Spring Lambs '...$5.25 5.75 4.50 3.75 Gute bis gewählte Schafe 3.00 Gewöhnliche bis mittlere Lämmer ' 3.25 $u!e bis gewählte' Jähr I ' linge 4.75 5.25 Gewöhnliche bis mittlere I ' äkrlinne I o" 00 3.75 3.25 3.00 r,v: ;s ,. ,i?k 0 r.i roinare 0!S gute scyase z.bO Böcke. per IvuPsd...... 2.00 1 1 Früchte und Gemü. . 'Früchte. Pfirsiche, 51.25 per Crate, 6 Körben; 60c 65c für i Bushel Korb. Tomatoes, einheimische, 30c per Bushel. Orangen, California Navels 4.00. Citronen, $5 für 300; 5.50 für 360. Aepfcl, neue, 50c-75 per Bushel Box. Feigen, 12zc-1 5c. Bananen, 1.50-1.75 per Bunch. Datteln, Persische 5$c-6c per Pfund. Kokusnüsse, 3.50-4.00 per Hundert. Ananas, 3.50 per Case 30-36. Johannesbecren, 1.00 per Case. Rothe Pflaumen, 4.00 per 24 Qt. ase. Wassermelonen, 514 per Hundert. Brombeeren. 1.25 per (5a c. Cantcloupes, 75c per Cratc; südliche diana 25c per Korb; Tcckcrs Littcl Gems 25c per Korb. Trauben, Alabama, per Case von 6 Körben $1. Heidelbeeren, 1.75 per IC Qt. Case. Neue Gemüse. ' Kraut, 25c per Faß. Radieschen, 15c per Dutzend Bunches. Zwiebeln, 8c per Dutzend Bunches; Neue Bermuda 2.00 per Crate; Neue Louisiana $4 per Fäß. Rothe Rüben, 15c per Tuhcnd. Gelbe Rüben, 75c per Dutzend Bun ches. i Gurken, 20c per Dutzend. Neue Kartoffeln, 35c per Bushel. Sommer-Celery, 15c per kl. Bunch. Korn, 3c per Dutzend. Alte Gemüse. Parsnips, 1.25 per Faß. Squashes, $18-22 per Tonne. Kartoffeln, Burbanks und nlndc weiß 42c pcr Bushel. Zum Versandt bereit 5c mehr. Zwiebeln, Gelbe Denvers ö0c per Bushel. rothe Globe 75c; weine Globe $2 per Faß. I , t 4 r y -v seme uoen. unaewa cyene i.zu1.50 per Faß; gewaschene 1.50-1.75; Canada Rutabagas 1.10-1.25 per Faß. Rothe Rüben, 1.25 per Faß. Geräuchertes Fleisch. Sugar Curcd Schinken Erste Quali tät: 20-18 Pfund ; 15 Pfund 12c; 12-10 Pfund 12c; Zweite Qualität 20-18 Pfund ; 15 .Pfund llc; 12 hnf1t if. in Nsnk . ' .s-' .7 m c V w I V -w IZc; 6-7 Pfund im Durchschnitt 12jc; 8 bis 9 Pfund im Durchschnitt c; 10 bis 12 Pfund im Durchschnitt 11c; 5 Pfund im Durchschnitt, schmal, 11c; 6 Pfund im Durchschnitt, schmal, llc. Speck, Engl. Gewählter, 8 bis 10 Psund im Durchschnitt, llc; 10 bis 12 Pfund im Durchschnitt, 10Zc. Speck Klare Seiten, 50 bis 60 Pf. im Durchschnitt, 9$c; Klare Seiten, 30 bis 40 Pfd. im Durchschnitt, c; Klare Seiten, 20 bis 30 Pfd., 9c; Klare Bellies, 25 bis 30 Pfd., c; 18 bis 22 Pfd., 10c; 14 bis 16Pfd.,10ic; Klare Rücken, 20 bis 25 Pfd., 9c; Rücken 12 bis 16 Pfd., 9zc; Klare Rücken 6 bis 9 Pfd., 10c. Schultern. Ennl. Cured 10 bis 20 Pfund im Durchschnitt, c; 16 Pfund

1 . . , 1 -

im Durchschnitt, 9Zc; 10 bis 12 Nsund 9c.

Gedörrtes Rindfleisch, Schinken, reg. Sets, 13c; Außenseiten 10c; Innen seitcn 15:; Knöchel 15c. Schmalz, in Ticrccs, 1. Qualität8c; , 2. Qualität 8c; 3. Qualität Bit. Gcpöckeltcs Schweinefleisch, Knochen loses Fancy Pig 17.75; Klares Bean 17.25; Family 16.25; Short Clear 15.75; Rumpf 15.75. Würste, Geräucherte Bratwurst 7cj Frankfurter 7c; Wicnerwurst 7c; Knackwurst 7c; Bologna in Därmen. 6c, in Tuch 6c. - Butter, Eier und Geflügel.'. - Händler bezahlen folgende Preise : Butter, frische, 12, Eier, 10c per Dutzend. Hühner 7c, ' Spring Chickens 7c Psd Turkey Hennen 6c, junge Hähne 5c alte 5)ähne c; Enten 5-8c; Gänse wer den verkaust zu 3.75-4.25 per Dtzd. Getreide. Weizen-No. 2 rother 73c auf dew Geleisen, 73c - von der Mühle ; No. 3 rother 69-71c; August 73c auf dut Geleisen; Wagcnweizen 73c Ko?n-No. 1 weiß 41s c; No. 2wkJ 44c; No. 3 weiß 41s c; No. 4 weiK 38i-10c; No. 2 weiß gemischt 402c; No. 3 weiß gemischt 40Zc; No. 4 wei gemischt 37Z-39Ze; No. 2 gelb 41c; No. 3 gelb 414c; No. 4 gelb 380ic No. 2 gemischt 40Zc; No. 3 gemischt. 40Zc; No. 4 gemischt 37-39; an Kolben 41Zc Hafcr-No. 2 weißer 24c; No. 3. weiper 23c; No. 2 gemischter 22c; No. 3 gemischter 24$c Hcu-altcs No. 1 Timothy 13.0014.00; neues No. 1 Timothy tzll.50--N2.50; altes No. 2 Timothy $12.0012.50; neues No. 2 Timothy 11.0011.50. Groceries. Zucker Dominocs 6.67c; Stück;uckcr6.82c; pulversirter 6.52c; XXXX pul verisirter 6.57c; Standard granulirtcr-, 6.42c; feiner gramilirter 6.42c; granu lirter in 5 Pfund Säcken 6.52c; granu lirter in 5 Pfund Cartons 6.52c; extrcd feiner granulirtcr 6.52c; Cubcs 6.57c; Mold A 6.67c; Conscctioncrs' A 6.22c; 1 Columbia A-Kcyftone A 6.07c; 2 Windsor A-Amcrican A 6.04c; 3 Ridgc. wood A-Ccntcnnial A. 6.07c; 4 Phönix A-California A 6.02c; 5 Empire AFranklin B 5.97c; 6 Ideal Extra Gol den C-Keystone B 5.87c; 7 WindsorExtra C-American B 5.77c; 8 Ridge wood extra C-Centennial B 5.72c; 9 gelber extra C-California B 5.67c; ICH gelber C-Franklin extra C 5.62c; 11 gelbcr-Keystone extra C. 5.57c; 12 gelber-American extra C 5.52c; 13 gel bcr-Ccntcnnial extra C 5.52c; 14 gelber -California ertra C 5.52c; 15 gelbem 5.52: ; 16 gelber 5.52c. Naffee. Folgendes sind dic Indianapolis' Preise : öewöhnl. bis guter 12c-18c; prima bis gewählter 20-22c. Fzncy 26-27c;. Golden Rio 23-26; Jada 28-31c. In Packcten: Atiosa $13.25, Lion 12.25, Jersey 13.25, Caracas 12.25, Dillworth's 13.25, Dutch Java Blcnd 16.00, Mail Pouch 12.25, Gates Blended Java, 11.75. ttäse. Cngros Verkaufspreise, JmportirtcrSchwcizerkäse 27c pcr Pfund; einheimischer Schweizerläse 17c; Wisconsin. Crcam Käse 10c-12c; New York fed dars 124c; einheimischer Limburger 12c;. Brick 13c.

Sämereien. Kaufpreise: - Kleefamen, Rother, 5-N-25; eng lischer, je nach Qualität $4-4.50; Al' syke 5-7.00; Alfaifa 5.50-6.00 perBushel. Timothy .sl.20-N.30. Dctail-Preise : Kleesamen, alter, prima, -54.757 neuer $5.00. Timothy, gewählter $1.50; prirni $1.45. Blue Gras, Fancy Kcntucky $1.25 pc, Bushel; extta reines G5 75c per Bushel.

Kohlen. Tonne vj Tonne Anthracit $7.00 Pittsburg 4.25 Kanawha 4.25 Winifrede 4.25 Raymond City 4.25 Jackson. 4.25 Brazil Block..'. '3.25 Island City Lump u. Egg 3.00 Jndiana Lump 3.00 Island City Domestic Nut 2.75 Mine Run 2.75 Slack 2.00 Bloßburq 5.00 Rauchlose 4.50 3.65 2.25. 2.25. 2:25. 1.801.65. 1.651.50 1.50. 1.15 2.65. 2.40 Lump Coke 11c per Bushel. $3 per 25 Bushel. , Zerkleinerter Coke 12c per Bushel. $3 per 25 Bushel. Wolle. Folgendes sind dic Preise für Wagenladungen : Ungewaschene mittelmäßige Wolle-19-20c; seine Merino 15 17c;. ungereinigte, von 3c bis 5c wenig; zubcrge vaschene 28-30c.