Indiana Tribüne, Volume 23, Number 329, Indianapolis, Marion County, 18 August 1900 — Page 3
Jndimm Tribilttc, Samstag, den 18. August 1
Tcr Wächter.
Von Fri Zücken. " j . Frilh an 2age, viel früher al die j Gäste des fcernefcmen Albergo Gran Bretagna ihre Morzenspaziergänge zu ! inachen Pflegten, schlupfte eine junge Same aus diesen? Hause durch den Garten, an den See und dann dein nahegelegenen Städtchen zu. Sie n?ar höchstens siebzehn Jahre alt. zierlich und flink; ihr Kleid war ein g!atUz, grauer Neiserock, darüber trug sie eine grün und roth gerauhte Golfkcipuze und eus dem blondn Haupte ein gradrandiges Matrosenhütchen auZ Stroh. Auch unter den gewölbten Laub:n der Uferstraße. tro die Händler jetzt ire Läden öffneten und ihre Waaren eu-kramten, Olivenholzarbeiten und Zhotographieen, wie sie die Fremden sein zur Erinnerung an Bellagio kaufen. mäßigte sie nicht ihren Schritt. Erst bei der Villa Serbelloni zögerte sie ein wenig, dann bog sie in diese' Treppenstraße ein und schritt nun. der Steigung wegen, etwas langsamer. Auch hier waren einige Kaufläden, 'nicht so reich jedoch als die an der Niva; einer der bescheidensten bot nur billige Töpferwaare aus. Aber grade vor diesem blieb die Fremde stehen. Ein becherartiaes Gefäß, das in meh?eren Stücken auf einem Vrettchen stand, hatte ihre Aufinerksamkeit erregt. Nähertretend las sie am Rande die Umschrift: I3evi se puoi, Tränke, wenn du kannst. Sie ahnte, daß es sich um eine 'Art Vexirgefäß. um einen Scherz handle, aber den Jweck der seltsamen Buchten und Buckel des Randes begriff sie doch nicht. Gern hörte sie deshalb die Belehrung einer Frau, die aus dem 5)ause kam, um ihr den Kunstgriff beim Gebrauche des Gefäßes zu erkläten. Die Fremde lächelte. Die Sache schien ihr ungemein heiter und unterhaltend. Deshalb kaufte sie eines der Stücke, hängte es der Bequemlichkeit wegen an eine Gürtelschnur ihres Rockes und setzte ihren Weg fort. Jetzt ging sie sehr gemächlich und dann erreichte sie den Park, der weltberühmt ist wegen seines üppigen Pflanzenwuchses und noch mehr wegen seiner entzückenden Aussichten. Der frühen Spaziergängerin war die Blüthenpracht des Südens nicht neu, aber ein solches Paradies hatte sie noch nicht gesehen. Wohin das Auge, blickte: zwischen Cypressen und Palmen nichts als blühende Camelien. Oleander, Granaten, Magnolien und mächtige Büschel verschiedenfarbigen Rhododendrons. Ganz eingenommen von Farbe und Duft schritt die Einsame auf den leise knisternden Sandpfaden dahin, bis sie unvermuthet an dem schroffen Abstürze der äußersten Spitze des Borgebirges stand, das den See an dieser Stelle in zwei Anne spaltet, so daß man von hier gleichsam auf drei Seen hinabschaut, die tiefblau, umbordet von den köstlichsten Landschaftsbildern, zu den Füßen des Hochgebirges ruhen. Lange stand sie da und schaute hinaus in die Ferne, sinnend und sehnend, so wie nur ein Menschenherz unbewußt sinnet und sehnet. Und dann begab sich das Wunderbare, um dessen willen diese Geschichte erzählt wird. Denn ein Wunder ist es immer, wenn urplötzlich in zwei Menschenherzen die Liebe aufgeht, wie eine geheimnisioolle Blume, die über Nacht ihre ganze Pracht entfaltet, um beim ersten Frühscheine den erschreckt Aufstaunenden da entgegenzuleuchten, wo tags vorher nicht einmal eine Knospe gewesen. Es geschah, daß ganz plötzlich neben dem Mädchen ein Jüngling stand, nur wenige Jahre älter als jenes. Sie beide, wenn man sie später gefragt, hätten nicht anzugeben vermocht, wie das gekommen, noch weniger, wer von ihnen zuerst zum andern gesprochen und, daß sie sich unterhielten, als ob sie schon lange einander gekannt hätten. Sie redeten in italienischer Sprache, mit einem von einander abweichenden Tonfall, sodaß ein Dritter wohl hätt: merken können, es sei keines von ihnen Muttersprache, und auch diese sei ihnen nicht die nämliche. Nach einiger Zeit wandten sie sich und schritten selbander den Pfad entlang, der an der Seite des einen Seearmes sich in der Höhe dahinzieht, der entgegengesetzten Seite des Parkes zu. .Auf einer Bank, die hier an wunderbarer Stelle steht, saßen sie dann nebeneinander und schauten hinülxr auf ein Dörflein, das in einer Mulde vor ihnen aus grau-grünlichen Oliven auftauchte, und weiter auf den Höhenrücken, der zwischen den beiden Armen des Sees in wechselvoller Gesialtung zum Monte San Primo emporsteiat. Hoch über ihnen spannte sich das blauseidene Gezelt des wölkenlosen Himmels, hinter ihnen, ihren I -ff r f sr toirj unuagmcnu, jraj ein dz büsch von Rosen und Myrthen. Kein Zweiglein regte sich, andächtige Stille ringsum, zwischen ihnen aber entfaltete die Wunderblume immer mehr ihre Pracht, also, daß die , Beiden vor unbewußtem Staunen stumm wurden und der Rede gänzlich vergaßen. i Zeit wurde ihnen nicht lang dabei und es währte eine ganz: Weile so, bis ein harmloses Schlänglein sich plötzlich vor ihren Füßen ringelte und si: beide - empcrschreckte. In mehr launig gespielte?, als wirklich empfundener Furcht sprang das Mädchn auf und davon, der jung-: Mann hinte? ihr her. Aber sie war flinker als er und es dauerte ewe Zeit, bis er sie ereilte, und auch dann nur, weil sie vor einem
elsenthor ihren Lauf freiwillig einstellte. Es war ein allerliebstes Neckespiel der Liebe. Auch, daß sie sich jetzt hoheitsvoll zürnend gegen ihn wandte, war nichts anderes. ' Ich muß es sehr unstatthaft finden, mein Herr, sagte sie, daß Sie mich verfolgen. Und Sie haben sich mir ja noch gar nicht vorgestellt.
Verlegen stotterte er einige Worte der Entschuldigung und. dann: Ich heiße Earlo. Earlo. wiederholte sie. das ist hübsch. Aber haben Sie nicht auch noch einen anderen Namen oder einen Titel? forschte sie weiter, denn sie war doch neugierig zu wissen, wer er sei. Das schien ihn noch verwirrter zu machen. Man nennt mich hier nicht anders, und ich bin Angestellter im Hotel Gran Bretagna. Eine ganz kleine erschreckte Vewegung machte sie. Unwillkürlich ließ sie ihren Blick über seine schlanke Gestalt gleiten, den geschmackvollen Morgenanzuq aus weißem Flanell, die guten Handschuhe und di: feinen naturfarbigen Schuhe. Sie zweifelte nicht, daß er scherze. Ich heiße Eliza. sagte sie. und ich bin Kammermädchen, tos, bei Lady Camöury. auch im Hotel Gran Bretagna. Gestern Abend sind wir angekommen. Jenseit des Felsenganges rieselte die Quelle, von der jenes Bächlein ausgeht, das den Garten bewässert. Da Eliza das krystallklare Wasser erblickte, kam ihr die Luft, zu trinken. Daran, daß es der vom Laufen Erhitzten schädlich sein könne, daazte keines von ihnen. Schnell nestelte sie den Becher los. den sie am Gürtel trug, füllte ihn und trank, indem sie den erlernten Kunstgriff anwandte. Schalkhaft lächeUe sie dabei, denn sie freute sich darauf, daß Carlo, dem sie auch zu trinken aeben wollte, nickt damit zurecht kommen würde. Aber Carlo kannte den Scherz, er nahm und trank ebenfalls. Da lachten sie beide laut und hatten ein: kindliche Freude. Sie waren sich dabei ganz nahe gekommen, und wie si: jetzt ihre vom frischen Wasser feuchten und gerötheten Lippen sahen, da war es ein geheirnnißvollerZauber. der diese zueinanderzog. unwiderstehlich, also, daß si: sich berührten ganz leise, in einem kurzen Küssen. Ein seliger Schauer durchzuckte Eliza, aber auch ein tödtliches Erschrecken. Jach drängte sie den Genossen von sich und nteilt: von neuem. Carlo wollte ihr folgen. Aber: Xo, no, Sir, I bog you, let nie-, rief sie zurück, so angstvoll, daß Carlo stehen blieb und wartete, bis sie hinter einem Gehölz verschwand. Noch eine Weile stand er und blickte ihr lächelnd nach. Dann ging er in and:rer Richtung davon. Durch das nämliche Thor, durch das sie hineingekommen, verließen si: beide den Park, jedes allein, nur durch eine kurze Zeit getrennt. Aber keines sah den Wächter, der hinter ihnen vor den Eingang trat, ihnen fürder den Garten zu wehren; nicht der göttliche Eherubim mit dem flammenden Schwerte ein anderer war es. ein znenschengeschaffener. der grausamer ist als jener, und dessen Wachsamkeit keiner entgeht . . . Im Gasthofe erfuhr Carlo, daß an diesem Morgen der Marquis of Highmore und sein Sohn, Lord Patrick, angekommen, Verwandte der gestern schon eingetroffenen Herzogin von Edderton und ihrer Enkelin. Lady Carnbury. Der Courier erzählte ihm, daß die Herrschaften hier eine Zusammenkunft hätten, um eine wichtig: Familien - Angelegenheit zu ordnen. Das war Carlo sehr gleichgültig, und wenn tz sich mit der fremden Dienerschaft in eine Unterhaltung eing:lassen. so geschah es nur, um etwas über Eliza zu hören. Weil er aber nicht unmittelbar fragte, harte er keinen Erfolg. Immer hoffte er auch ' dem Mädchen im Hause zu begegnen, aber vergebens, weder sie noch eine ihrer Damen verließen ihre Zimmer. Nur den jungen Lord sah er, einen steifleinenen Menschen, der eine Bootsfahrt auf dem See machte, während der Marquis zu langem Besuche in den Gemächern der Herzogin weilte. Später am Tage sah er den Lord nochmals, wie er von einem Schlendergange aus dem Städtchen kam; er hatte einige kleine Einkäufe gemacht, die er selbst heimbrachte, dabei auch eins der Vexirgefäße aus der Via Serbelloni.' Carlo empfand ein peinliches Gefühl, als er das Gefäß in der ftand des andern bemerkte. Er wußte selbst nicbt, weshalb das. Er hatte überhaupt so seltsame Gedanken heute. Bis dahin hatte er sich immer noch für einen Jungen gehalten. Heute kam er sich wie ein Mann vor und er faßt: mannhafte Entschlüsse. Alle gipfelten darin, daß Eliza sein nxrde. Er war der. einzige Sohn eines wohlhabenden Gasthosbesitzers in Deutschland. Sein Vater war ein höchst praktischer Geschäftsmann, dem Geld und Besitz eine sehr wichtige Sache; mehr als einmal hatte dieser die Hoffnung ausgesprochen. daß der Sohn ihm eine ebenbürtige Schwiegertochter zuführe. Da würde es wohl 'einig: Kämpfe geben, ehe Eliza in den Weißen Schnxm" einzöge, denn, daß sie vermögenslos sei, daran war nach ihrer Stellung dich nicht zu zweifeln. Carlo aber befand sich hir im Süden weniger um Geld zu verdienen, als um den Betrieb eines andern großen Gasthofes durch eigene Ausübung kennen zu lernen. Deshalb betheiligte er sich am Dienste nur wie und sonxit es ihm .paßte.
H:ute -aber, da sein .Verlangen, Eliza wiederzusehen, sich gar nicht erfüllen wollte, bat er den Director. das Diner bei der Herzogin auftragen zu dürfen. Hatte er einmal Zutritt zu diesen Räumen, so mußte er doch Eliza wieder-
scqen. , Endlich war die Stunde gekommen. Die englischen Herrschaften begaben sich in ihr Speisezimmer. Der Marquis führte die Herzogin, ihnen folgten der Lord und die Lady; nur mit den Fingerspitzen berührte die Lady den Arm ihres Vetters. Carlo, in tadellosem schwarzen Frack und Lackschuhen, wartete unterdessen im Anrichteraume nebenan. Auf ein gegebenes Zeichen ergriff er die erste Schüfet und trug sie hinein. Aber kaum, daß , er die Schwelle überschritten, erfaßte ihn ein so heftiges Erschrecken, daß di: Platte in seinen Händen schwankte und klirrte; es fehlte nicht viel, sie wäre gefallen: drüben an dem viereckigen Tische, dem Eintretenden gerade ihr Gesicht zuwendend, zwischen dem Marquis und dem Lord und gegenüber der Herzogin saß Eliza, wie jene in kostbarem Gesellschaftsanzuge. Auch Eliza erschrak, als sie ihn sah. und starrte ihn mit denselben weitgeöffneten Augen an. mit denen sie ihn air. Morgen angesehen, als er sie küßte. Dann wandte sie sich nach der Seite des Lords, der ihr eine Artigkeit sagte. Carlo aber erstraffte sich. Hatte die vornehme Dame ihr Spiel mit ihm getrieben, so sollte sie doch nicht den Schmerz sehen, der ihn durchzuckte. Festen Schrittes trat er an den Tisch und reichte der Herzogin die Schüssel; dann ging er zu Eliza. Aber diese dankte mit einer leichten Bewegung des Hauptes und nahm nicht. Wie ein Held, der auf gänzlich verlorenem Posten mit TodesVerachtung seine Pflicht thut, so bediente Carlo Gang für Gang weiter. Aber bei jedem Gange wiederholte sich das nämliche. Eliza aß nichts, sie war todtenblaß und vermied es. ihn anzusehen. Er bemerkte, wie sie immer leise zitterte, wenn er neben sie trat. Dtf kam ihm die Erkenntniß, daß sie leide, wie er selbst, vielleicht noch tiefer, und der Haß, der ihn ergriffen, wich wieder der Liebe, und zu dieser gesellte sich das Mitleid. Endlich wurde auch der Marquis auf das Benehmen der Lady aufmerksam. und er erkundigte sich theilnehmend. ob sie nicht wohl sei. Nein, antwortete sie leise, aber es wird vorübergehen. Unterdessen war man beim Nachtische angelangt und der Lord, dem das einsilbige Verhalten seiner Dame peinlich war. erinnerte sich des Vexirge säßes. da? 'er gekauft hatte. Er erzählte davon und ließ es holen, um es zu zeigen, denn er dachte. daß der Scherz die Lady erheitern und sie in eine bessere Stimmung bringen würde. Als das Gefäß gebracht war. goß er Champagner hinein und reichte es ihr hm. Drink il vou can, sagte er. Matt lächelnd nahm Eliza das Gefaß und wollte den Kunstgriff anwenden. Aber als sie es ihren Lippen näherte, schloß sie die Augen, das Gefäß entfiel ihrer Hand; es zerbrach und sein Inhalt floß über den Tisch. Sie selbst aber sank ohnmächtig zur Seite und würde zu Boden geglitten sein, wenn Carlo, der ihr zunächst stand, sie nicht aufgefangen hätte. Bestürzt sprangen alle Anwesenden auf von ihren Stühlen. Man rief und klingelte nach Elizas Jungfer, einem ältlichen Mädchen, das eilig herbeikam. um mit Hülfe einer Gastl-ofbe-d:ensteten und gefolgt von da Herzogin die Ohnmächtige in ihr Zimmer zu bring:::. ' In Eile schickte man in das Stadtch:: nach mehreren Aerzten zugleich. Bald war auch ein alter Doctor zur Stelle, der, als er die Besinnungslose eine Weile beobachtet hatte, ein sehr ernstes Gesicht machte. Nervenfieber, sagte er und verordn:t: Eis und Chinin. Drei Tage l2ng stand der Enge! des Todes an ihrem Lager. Sie erkannt: ihn zuweilen und lächelt: ihm freundlich entgegen: sie hatte, und war es auch nur eine Stunde, im Paradiese geweilt; das erhob sie. indem es sie zu vernichten drohte. Carlo ging ruhelos umher. Unermüdlich fragte er dazwischen nach dem Befinden der Lady. also, daß deren Jungfer ihm fast stündlich Bericht gab. Endlich siegte die starke Jugend und der Arzt verkündete, daß eine Gefahr nicht mehr vorhanden. Da jubelte Carlo laut auf. Etliche Tag: später überbrachte di: Jungfer ihm den Dank ihrer Herrin, denn sie hatte dieser erzählt, welchen Antbeil jene? jung: Kellner an ihr genommen und wie oft er sich nach ihrem Befinden erkundigt habe. Dabei übergab sie ihm als Andenken ein seltsam geformtes Trinkgefäß. an dessen Rande ein ihr unverständlicher Spruch stand.. Vertraulich erzählt: sie dabei, daß die Lady, sobald sie wieder vollkommen gesund sei. ihren Vetter, den Lord, heirathen werde. Das sei eine fest beschlossene Sache. Da ging Carlo, ohne ein Wort zu antworten, in sein Zimmer. Lanze saß er da und blickte auf den Becher un auf die Umschrift an dssen Rande, die er emPfand, wie eine Offenbarung des Erbloses der Menschheit: Entsagung und die ewige Sehnsucht, die bestehen bleiUn bis an das Ende aller Tage. Er schluchzte bitter .. . Nicht lang: danach verließen die englischen Herrschaften denGasthof. Ueber
Menagzio und . Lugano wollten si: durch die Schweiz nach England reisen. Als die Barke, die sie über den See führen sollte, an der Terrasse lag und die Lady, unterstützt von ihrem Vetter, einstieg, kam Carlo die Steintrcpp: herab und überreichte der Scheidenden einen Strauß Rosen und Myrthen, die . I 01 t . v. m ! rr r t . yy I
ci vuvu -paiic ucr -oiua vscretuuru gebrochen hatte. Seit ihrer Krankheit war es der erste flüchtige Schimmer von otb. der über Eluas errät ging, als sie die Blumen in Empfang naym. Ganz leise dankte sie, in italienischer Sprache. Dann stand Carlo auf der untersten Stufe der Trevve. dickt am Wasser und sah dem Schifflein nach, wie es immer kleiner und kleiner wurde, bis es im goldenen Glänze der Sonne seinen Äliaen surrend entschwand . . . Der grausame Wachter vom Parkthore hatten seines Amtes trefflich gewaltet. i ... Beim Ohrenarzt. Patient: Wie viel beträgt meine Schuld, Herr Sanitätsrath?" Arzt: Vierzia Mark." Patient (legt zwanzig Mark auf den Tisch und will gehen). Arzt (lauter sprechend): Ich sagte vierzig Mark." Patient: Da hat die Kur also doch nichts genützt, denn ich höre auch jetzt nur die Hälfte von dem, Ttts gesprochen wird!" 6 i n schlechter Witz. Herr (zu einem Schneider, der mit einem jungen Studenten soeben einen Streit gehabt hat): Was sind Sie 'denn gar so aufgeregt, Herr Fips?" Schneider: Ach was, von so einem jungen Äenschen lasse 'ich mich nicht anulken!" Bekannter: Aber was' hat er denn gethan?" Schneider: Was er ge:han hat? Die Rechnung hat er verlanqt!" hübsche Dauer. Richter (zum Kläger): Also gerade als Ihnen Ihre Frau eine Gardinenpredigt hielt, muß der Einbruch in Ihrem Hause geschehen sein um welche Zeit war das?" So von eins bis zwei!" Backfischchens Kochkunst. Onkel: Nun. liebe Nichte, was macht die Kochkunst? Hast Du schon selbstständig etwas geleistet?Richte: O ja. ich habe heute meinem Papa einen Teller Supp? vorzüglich gewärmt!" S ch ö n e r T i t e l. Die Kaffeeschwester: Die Frau Krause kommt wohl auch heut'? Die Wirthin: Ja, aber bitt' schon: Frau Krause dur fen S' ja nit sagen; der ihr Mann hat an Anstellung kriegt, die ist jetzt Frau Bedurfnlßanstaltslnwector!" Stimmt doch ! Schwiegersohn: Si: sagten mir doch, daß ich mich verwundern werde über die iL-cu gift, die Ihre Tochter mitbekomme und nun ist sie ganz teer ausgegangen: Schwiegerpapa: Nun, verwundern Sie ssck darüber vielleicht nickt k Dr. J. A. Sutcliffe Wttnd-Arzt, Cesch!echts-, Urin- und RectumKrankheiten: Office: 155 Ost Market Str. Tel. 941 Os?ce.-:unden: S biS 10 Uhr Jorn.; 2 biZ -lUdr NA WALTER FRAWZ. Sahn-Arzt, "0. C0; f! Marl!l.,rabe, 3kl Limu?er 4.3. Cjs.:if?:-:rrt;t : Äm.: 1 5 S7m ; 7 0 Sbzrll co.niM;vi cu:i li U'it li i 2 Uür Jir.. Or, i. mimi er.pf;ii):t sich t'-ir du IttMgnsg franfee Thiktt. Z5T sirar.fe Uferbe werden tstqeaercr.omcren ono erSalicti fcefere Ätreartun a'.j ia "tätet etr.tn eufluii 3. 18 bis 24 Ga Ost.Ltrabt. Telephon 905. Woyaung 17SS. Otto Deppermann, Deutscher Zahnarzt, Majestic GS-ela5u.d.Ca J'.mmer No. 207 DR, JOS. E. HROW, Geschlechts' und Harnkranlheiteu. 20 West Ohio SU. C. C. Everts, Deutscher Zahnarzt, 81 liori Pennsylvania Sir. E as wird auf Wutisch angewandt. , hat s?:n: O?ft ach Kr Willeuglzby-Gedände, s. 3l3rt 2::criiisc Et?., erste (r.'aze. rr,:. cscc.Ct-lrd??: No? -2 t,,Z 4 U5r S'achiitazZ. 2 -rvli: rx: Ciri -iCol)nun ZZ. Z't XBifiiTusil l'-f.i-O?: sich biit-r: 1337 Norl lcnnsylvjnla SU Dr. I. IiihZcr, 206 Ost MciZcirty-Ttr. Svrcchstunden: 8 b$Q Uhr 5oom.; 2 bis 3 UU Vicchin.; 8 bis 9 Uhr Ad)s. : GounlvUiö Ucn 8 UZ 9 Uhr Boim. und 7 d:3 8 Uhr Abends. Tclkphcn 144G
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? Ein hervorragender deutscher Redakteur de,nst ttt K,U5m,n Sr5ff Arzneimittel. 4? ?tfi habe zwei Packete von Dr. KD'SRenovator gebraucht und fühle iest besser. 4w 42 a!Z vor .iadren. J5 b,n überzeugt, da Ve großen Erfolge Hörer HeUmlttel die erd-'.tenen Y Hi Vekantinachuren rechtfertigen. Ich füdl;? durch und durch krank, ermüdet und blnfällig. d C Ak . . . n . r r - , - . - . . 9" v
m-i Htwiauuiic igicn jitMiri'uiut oor,n7r,mag,g. an orn exnen xaitn tuoitf i(J miz qe 43 jchachrer. aber nach rinn Woche weiteren SedrauchZ znqte sich ein mertilcher Wechsel zum Be-
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leben Winter leichterekrAnzrlnen dieier rankbnt ungefävr um dieselbe int auSgeiet dr Ir. an' Lnngendalsam keilte mich ,n diesem Winter sofort. Ich bade ftet mit sich? rem Er'olg diesen Lungen-Balsam in meiner Familie gegen Husten und trrkältungen angemen det. nt meine Erfahrung geht kann mit gutem Gewissen Ihre We!z:a al U3 1 rnpfb lcn. waZ Sie für dieselbe beanspruchen.'' Sanz Ergedenst Earl Zang. Herausgeber der täglichen und wöchenrlichen ansas Situ Presse. t . ansaZ Citv. Mo., den 30. März wr. PreiZ 2Z Cent unj $1.00. verkauft Un otdekeru ifitr durch die P? derludt. -
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