Indiana Tribüne, Volume 23, Number 228, Indianapolis, Marion County, 6 May 1900 — Page 4

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tt tätlich .TribSn- kostet durch den Xxij J Vet per Woch, die emniao-.XrUAe'! fctl p, Oo4 Bette ixf srani H Etl ,d Set p, Ve, Vft Ju ptgeschi 1 rabilnz l r Sr. cmi II Oüd cusss cttcy Indianapolis, Ind., 6. Mai 1900 Sonntags - pmiereL Wie die Leser der Tribüne bereits wissen, dird don dem Geiger Petschnikoss erzahlt, daß er Anfangs in Amerika auf Schwierigkeiten stieß, veil er grau und Kind bei sich 'hatte. Die jungen Damen gingen nicht in seine Konzerte. Die Geschichte mag nun erfunden sein oder nicht, jedenfalls könnte sie vahr sein. Ich erinnere nur daran, daß als Herr Kolke?, der erste Liebhaber der Schauspielergesellschast vom Grand Opera House sich verheirathete, seine Bleiben hier auch nicht ehr var. Die Direktion kannte ihr Publikum. Sie wußte sehr gut, daß eine große Zzhl veiblicher. Theterbe sucher ihr Interesse an dem Künstler und manche von ihnen an den Vorftellungen überhaupt, verloren hatte und nicht mehr inS Theater gekommen wäre. Die Sache erscheint lächerlich, ist eS aber durchaus nicht. SS kommt wohl in der ganzen Wett vor, daß junge Männer für Schauspielerinnen und junge Mädchen für Schauspieler schwärmen, aber einen solch hohen Grad wie hier zu Lande nimmt daS meines Wissens nirgends an. 3n dem Grade in welchem diese Schwärmerei hier häufiz vorhanden ist, ist sie krank hast. Am Schlüsse der Matineevorftellungen kann man an den SeitenauSgaagen unserer Theater eine ganze Anzahl junger Mädchen, viele davon noch im Backsischalter auf daS Erscheinen der Schauspieler warten sehen, so daß sie diesen wirklich lästig fallen. Die dummen einfältigen Dinger schämen sich dabei gar nicht. SS fällt mir nicht ein darübe? zu moralifiren, denn dazu eigne ich mich schlecht, nur vom Standpunkte de Kunst auS möchte ich meine Mißbilligung übe? solches Gebühren auSspre chen. DaS Smpsiaden auS welchem solche hervorgeht, beschränkt sich gan gewiß nicht aus junge Mädchen. Wenn aber der finnliche Sindruck der Jndididulität deS Künstlers mehr gilt, als der intellektuelle Sindruck seiner Lei ftung, dann ist daS geradezu abscheulich. 3m Uebrigen ist daS nicht bloß ein Beweis krankhaften individuellen SmpfindedS. Wenn, gesellschaftliche Sitte und natürliche. Veranlagung deS Menschen nicht im Sinklang stehen, dann treten solche Erscheinungen und noch viel schlimmere zu Tage. Noch selten hat mich der AuSgang eines Prozesse so befriedigt, wie der deS von dem Countyschatzmeifte? gegen den Verwalter deS Gallupschen Nach lasseS angestrengten. Der alte Gallup versteuerte $20,000 bewegliches Eigen thum. Als er starb, befanden sied $500.000 in .der Nachlassenschaft Der Schatzmeister vurde für die hinterzogenen Steuern klagbar und bekam ruud $47,000 zugesprochen. Der NachlassenschastSvervalter appellirte und daS Obergericht entschied, daß auch noch Zinsen, somit rund $50.000 zu zahlen seien. ... Ich bin sonst kein schadenfroher Mensch, aber leid thut eS mir, daß der nun Todte nicht selber den Aerger darüber empsinden kann, daß' nun doch noch daS schöne Sümmchen von $50,000 an den FiSeuS geht. Sa der That den Aerger würde ich ihm mit Freuden gönnen. Die Reichen haben viele Vortheile, welche der Arme nicht hat. Zu diesen Bortheilen gehört auch der der Steuerhinterziehung. . Der arme Teufel de? nichts sein eigen nennt als ein kleines Heim, der muß eS verfteuern bis auf den letzten Cent. Darum freut michS doppelt, wenn .eiumal so ein GeizhalS erwischt wird. Ich weiß wohl, eS ist eine Schwache aller Menschen nicht gern Steuern zu bezahlen und keiner nimmtS mit seinen Steuerangaben seh? genau. SS ist niemals zu befürchten, daß Einer zu venig angiebt. Aber so schlimm, daß man $20,000 statt $500,000 angiebt, treiben eS nur Wenige. 3m Uebrigen bin ich der festen Ueberzeugung, daß wenn alle, reichen Leute richtige Steuerangaben machten, man alle armen Leute gänzlich von Steuerzahlung befreien könnte. Der Plauderer. .H. Ochmedel, Vürfteu-gabrikant, 176 Oi vlkTsrty Vtraße.

Nahrung -4 und ihr

Werth. Es ist nicht von so großer Wichtigkeit, wie viel Nahrung lvir genicßen, als das, wie viel davon a-ssimilirt wird. IPjrni Euere Nahrung nicht ordentlich assimilirt wird, kann sie Euch nickt gut thun thatsächlich schadet sie dann'. Sie überladet den Magen und schwächt die Verdauunasor. gane. Nahrung wird leicht und schnell assimilirt, wenn Johann k)off s Malzextrakt beiMahlzeiten getrunken wird. Johann Hoffs "g&atzextva&i fördert die Verdauung und den Stoffwechsel erheblich und ist auch an sich ern Nahrungs Mittel. . ' Prof. D. HayeS Agnew riech $xau lvelchans. der Gattin des Dr. Ivelchaus von kancaster, pa., folgen dermaßen : verschaffen Sie sicheine kung. Keine Dosen in kleinen wein alZsern. sondern ein gut gemessenes halbes N?asseralas voll oder auch mehr bei jeder Mahlzeit, nnd Sie werden keine Ursache haben, das zu bedauern." Vrgewlgtrt Such, daß Jbr daß cd Johann H o f f.' s Malzextrakt kaust. All anderen sind Vkachakmungen. Johann Hoff: New lZork, Berlin, Paris. Zlm d:r Siebe Millen. ?!ovellette von M. Carpenter.Mever. Gedämpftes mattes Licht herrscht in dem großen Salon mit seinen düstern Nenaissancemöbeln und den schweren dunkeln Vorhängen. Gespenstisch fast huschen die Schatten des Kaminfeuers an Teppich und Wänden entlang. Vor dem Kamin' sitzt eine alte Dame, zurückgelehnt in einem Arm sessel. Ihr Gesicht ist von jenem strengen, herrschsüchtigen Typus, wie er den Statuen der alten Römerinnen eigen ist, wie harter Stahl blitzen d hellen Augen unter dem weißen Scheitel, hatt und kalt klingt uch die Stimme, mit. de? sie zu dem -jungen. Manne, der vor ihr steht, spricht. ' -Deine Worte sind absolut nutzlos, Harry. Du hast die Wahl zwischen mir. Deiner Mutter, und jener Theaterprinzessin, wähle nun " Schneidend fallen die Worte don ihren Lippen. Trotz der Wärme des nahen Feuers überläuft tl den Mann wie Frost. Er tritt einen Schritt vor wie ähnlich i seiner Mutter ist, dasselbe strenggschnittene Gesicht. Er sieht sie jetzt an die Augen aber-sind verschieden die seinen sind dunkel, weich. Mutter sagt r, Lottie ist keine Theaterprinzessin, sie ist das beste und reinste Mädchen wenn ich sie Dir bringen dürfte. Du sie kennen lernen würdest Mutter, wenn Du wüßtest, wie ich sie liebe, wie sie mich liebt, sei doch einmal milde, Mutter ich gab ihr mein Wort soll Dein Sohn, der einzige Lord Goodword in wort brüchiger Schurke werden?" ' Die Mutter hat sich erhoben etwas drohendes fast liegt' in der Haltung, wie sie vor ihm steht. Gegen Deine, Liebe zu ihr habe ich nichts, garnichts aber in der Stunde, in der Du die Comödiantin zur Lady Goodword machst von jener Stunde an hast Du keine Mutter mehr Du bist todt für mich dann nun wähle! Und sie weiß, wie er wählen wird obschon er schweigt. Ohne ein weiteres Wort verläßt sie das Zimmer, unbeugsam. Keine Wim per zuckt in dem harten Gesicht, fejn Laut entflieht den festgeschlossenen Lippen. Lady Rosanna hat ihrem Stolz das höchste Opfer gebracht, ihr einziges Kind, ihren innig geliebten Sohn. , ' . . .Schon fliegen die ersten Silberfa den über die Wiesen und Felder, ein erster, leichter Nachtfrost hat an der Küste bereits die grünen Blätter und farbenprächtigen Blüthen zu Tode ge küßt der Sommer entflieht, es wird Herbst. Verödet liegt der Strand, die Badegäste sind entflohen, nur eine Villa noch ist bewohnt, ihre Insassen kamen mit den ersten Frühlingsboten, der junge Lord Goodword wohnt darin mit seiner Gattin. DaS' junge Ehepaar steht in dem kleinen Salon am Fenster. Lord Harry hält in Tele gramm in der Hand. Er war sehr bleich, und die Hand, die das Telegramm hielt, zitterte leicht, während er las. Die junge Frau war mit einem, verzweifelten Schrei zusammengebrochen. Er beugte sich zu ihr hinab? Lottie. süße LotUe, weine nicht. Du darfst nicht gleich an das Schlimmsie denken, ich werde ja wieder kommen, mache es uns nicht schwer " Ach, dieser entsetzliche'Krieg, Harry. bleibe bei mir unser Glück war zu groß, .ich war Deiner nicht werth, barrö. aeb' nickt von mir

Kiste von Sem ecdten oyenn rzoss schen Malzertrakt und aebrauchen Sie dasselbe reichlich und ohne LinschrZn

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Karuiaj zog oer wuix ian zaziy u stch'uno versuchte mit tausend Tro':5-' Worten ihren Schmerz zu lrnvern. erschallt Pferdegetrappel, ein i&cz?f. halt vor der Einsavi:. Gleich daraus meldet. v:e Bienenn: Lady Rosanna Goodword wünscht Lord Harry Goodword zu sprechen." Einen Augenblick zögert Lord Harry die'Mutter doch ein Blick auf sein Weib weist ihm den rechten Weg, mit fester Stimme sagt er: Melden Sie der Lady, daß Lady Charlotte und Lord Harry Lady Goodword erwarten " Draußen werden ein paar Worte laut, dann fliegt der Schlag des Wagens zu bis in das Zimmer hinein drmgt die harte Stimme: Ich kenne keine Lady Charlotte Goodword " Der Wagen rollt den Weg zurück, den er gekommen. Harry. o Harry. was hast Du gethan? Schnell, reite ihr nach, nimm das Rad, Du holst sie ein Harry. es ist Deine Mutter und um meinetwillen geh. bitte ach!" Flehend ringt es sich über die Lippen der jungen Frau. - So 'groß, und rein das Glück ihrer Ehe auch gewesen, Lottie hatte es dennoch gefühlt, daß ein Schatten über demselben gelegen.. Nie hatte der zartsuhlende Gatte s sie merken lassen. Doch sie hatte geahnt, daß Harry unter der Trennung von der Mutter litt. Sie hatte die Mutter ihres Mannes fürchtet, fast gehaßt ob ihrer Starrheit. jetzt aber in der ernsten Stunde dachte sie in all' ihrer Liebe nicht mehr an Furcht und Haß und hatte nur den einn Wunsch. Mutter und Sohn au versöhnen. Es war nur ein Augenblick gewesen. aber er hatte genügt, um aus dem la Senden, glücklichen Geschöpf ein opfer freudiges, heldenhaftes Weib zu machen. Nur wenige Tage noch waren ZJ . . i . r . r Xioir lsoovworo gegonnr, um eine An aeleaenbeiten in der Heimath zu ord nen, er mußte hierzu nach London sah ren. Er entschloß sich nur schwer zu der kurzen Trennung von der Gattin, immer wieder schloß er sie in seme Arme er wußte nicht, was ihn dazu trieb aber ein seltsames Gefühl der Unruhe quälte ihn. ; AlS er nach drei Tagen zurückkehrte wunl.er de en iruno. Kein sonniges Lächeln empfing ihn in der Halle ein Brieflein , war alles, was er von der heißgeliebten Frau fand. Sie schrieb ihm: - Mein theurer Harry!" . Wenn Du diese Zeilen liest, bin ich fern, weit fern schon, für immer Verzeih' mir, daß h Dir diesen gro ßen Schmerz zufügen muß. aber er wird Dir das wiedergeben, was Du um . meinetwillen verloren Deine Mutter. Ich habe mich gestern Deiner Mutter zu Füßen werfen w'ollen, doch sie ließ mich von ihrer Schwelle wer sen wenn ich nicht mehr sein werde wird sie Dich wieder lieben. Sie kann Dich nicht mehr lieben als ich aber sie ist Deine Mutter. Ich kann .es Nicht ertragen, daß Du zhne Versohnung mit Lady Rosanna in den Krieg ziehst ich habe Dich so sehr geliebi. daß ich jetzt, aus Liebe zu Dir, gehe Lebe wohl, habe Dank für alle Deine Liebe. Lebe wohl. Gott schütze Dich! Lottie." Lord Harry starrte wie geistesab wesend.. auf den Bogn stumm saß er, bis die Dämmerung herabsank. Thräne um Thräne entrann semem Auge. Tags darauf verließ er die Villa, wenige Tage später auch England. Er hatte seine Mutter nicht mehr gesehen. Ohne Begleitwort hatte er ihr Lotties Brief geschickt. All' das endlose Abschiednehmen der anderen, das Hoffen und Wünschen bei der Ausfahrt in Southampton bereitete ihm namenlose Qual, er hatte nur ein Hoffen, ein Wünschen das Schlachtfeld eine mitleidige Kugel'. . Und sein Wunsch ward erfüllt, der ersten einer blieb er auf dem Wahlfelde. Als schwer verwundet lag er seil Monaten im Hospitalschiff. Und Dr. Paterson. erzählte es allen, die es hören und nicht hören wollten, 'daß nur die aufopfernde Geduld der Pflegerin ihn dem Tode abgerungen., Dr. Paterson hatte soeben ein Telegramm erhalten, daß Lady Goodword, des jungen Lords Mutter, gekommen sei, um ihren Sohn zu pflegen. Es war wenig Höfliches für Damenohren, was er brummte, als er dem ebenfalls verwundeten Marquis öu?. einem Vetter des Lord, die Mittheilung machte. k Wie geht es Harry. Doktor? Wird der Arm steif bleiben?" Ich fürchte ja, Marquis Lux, aber noch weiß der Patient nichts davon." Eine Pflegerin in der Tracht des Rothen Kreuzes trat jetzt an den Doktor heran: Lord Goodward bittet Herrn Doktor!?' sate sie. Wie lange ist er bei Besinnung?" fragte der Doktor. Seit einer Stunde, Herr Doktor," antwortete leise die Pflegerin, nach einigem Zögern fügte sie hinzu: Ich möchte bitten, mich in den großen Saal zurückzuversetzen. Herr Doktor, Lord Goodword bedarf meiner nicht mehr!" Der Doktor wollte nichts davon wissen. Eine leichtere Pflege wird Ihnen gut thun." Sie schüttelte ernst den. Kopf. Ich -bitte, 5)err Doktor, mich zu versetzen." 'Der Doktor nickte Gewährung; ihm war das zarte, schattenhaft blasse Geschöpf mit anscheinend übernatürlichen Kräften ein Räthsel. Verrücktes Weibsvolk, ruinirt sich selbst," brummte er er konnte ja niemalö ' ahnen, daß die stille Pflegerin, die als erste freiwillig sich in London gemeldet zur Krankenpflege auf dem

The Eminent Kidney

and Bladder Specialist. sie vlacoTcrcr es Swtmp-Root tt Work la Eis Laboratory. There !s a disease prevaillne In this country most dangerous because so deceptive. Many sudden deaths are caused by 1t heart disease, pneumonia, heart failure or apoplexy are often the result cf kidney disease. If kidney trouble is allowed to ad vance the kidney-poisoned blood will attack the vital organs, or the kidneys themselvea break down and waste away cell by celL Then the richness of the blood the albumen leaks out and the sufferer has Brieht'a Disease. the worst form of kidney trouble. . Dr. Kllmer s Swamp-Koot the new di covery is the true specific f or cidney, bladder and urinary troubles.' It has cured thousandl ofapparently hopeless cases, alter all other efforts have failed. At druggists In flfty-cent and dollar sizes. A sample bottle sent free by mall, also a book telling about SwampKoot and its wonderful eures. Adaress Dr. Kllmer 2c Co., Binghamton, N. Y. aid saeaüon txiis paper. itncgsiaup;a, nocy vor wentgcn Monden in rosiger Schönheit gestrahlt als das vergötterte lümo des jungen Lord den sie jetzt vom Tode errettet. Er wußte nichts von ihrer Flucht, von ihrem Entschluß, unter dem Schutz des rothen Kreuzes über den geliebten Mann wachen zu können, ihn pflegen zu können und dann unter den Hun derten wieder zu verschwinden, die .den grünen Mantel und'Schleter trugen. Abermals waren Wochen vergangen. hellauf lohte die Fackel des Krieges, Trauer herrschte in dem großen Lager, ".?."vi r?c r. .r. 'i. f jr fr. ' uoersuui ino oic opuaicgijf(, uoer füllt die Lazaretbe. Zum erstenmale hat heut Lord Goodward das Oberdeck betreten. Er trägt den rechten Arm in der Binde, noch ahnt er nichts von dem schweren Schicksal, das lhn getroffen. Er geht hinüber nach dem großen Saal, nach Bekannten zu sehen. Ach, wenn er nur erst hinaus könnte die nächste Kugel wird sicherer treffen. Da tritt ihm eine Pflegerin entgegen, es ist dieselbe, die ihn zuerst gepflegt hat. Er richtet eine Frage an sie doch sie wendet ihm den Rücken. Es fällt ihm ein, daß sie stets vermieden hat, ihn anzusehen, warum wohl? Er sinnt nach darüber, doch lange vermag sie feine Gedanken nicht zu fesseln, ihn drückt und quält immer der eine Wunsch r . ' tm . . naaz jetnem verlorenen vetoe rote unendlich setne Sehnsucht ist! Seine Mutter kommt heut an. Wer gebens zwingt er sich, Dank zu empfin Se für diese Aufopferung er kann nicht, es steht zu viel zwischen ihr und ihm. Diese tyrannische Liebe, die in ibrem Eaoismu?..nm folgt bis in den fernen Weltthetl, hat ihn um alles Glück seines Lebens gebracht Nun stehen sie sich gegenüber, Mutter und Sohn. Noch immer ist ihr Ge sicht hart und kalt, aber Sorge und Gram haben tiefe Runen hineingegra den und die Augen haben etwas von dem harten Schimmer verloren. Tiefer Schmerz durchzuckt sie, als er so bleich, kummervoll und abgezehrt vor' ihr steht, sie umschlingt ihn mit ihren Armen: Mein armer Harry. aber nun wird ja alles besser werden o wie ich mich um Dich geängstigt habe- in Ton. wie er ihn nie gehört, liegt in hm Worten schon will er ein warmed Wort entgegnen, als sie fortfährt .ach, Harry, nun soll uns nichts mehr trennen, Nein, Mutter," sagte er, ihre Arme lösend, zurück kehre ich wohl nie, sobald ich kann, gehe ich zum Regiment zurück." Harry so hat man Dir noch nicht gesagt, daß Dein - .Um Gotteswillen, Lady, nicht- so! Harry weiß nichts Es ist die Pflegerin.' die mit der Medizin eintretend, die grausamen Worte vernahm, und vom Impuls ihres Gefühls hingerissen der Lady das Wort abschneidet Die Aristokratin weist zornbebend nach der Thür .Harry? Harry?ruft sie dann .ich wünsche mit meinem Sohn allein zu sein M Doch ehe sie noch weiteres hinzufügen kann, hat Lord Harry die Pflegerin in seine Arme gerissen und küßt sie ohne Ende ' .Lottie!-' Und dann tritt er auf die Mutter zu und sagt ihr, was ihr schon der Doktor gesagt, - daß er nur diesem muthigen Weibe sein, Leben verdanke, und daß nichts auf Erden ihn von ihr zu trennen - vermöge. Und Lady Rosanna sieht die alles 'bezwingende Liebe in den Augen der Beiden, sieht das zag hafte Flehen in denen des jungen Weibes und sie fühlt., wie einsam sie gewesen all die Zeit, seit Harry von ihr gegangen, und die allmächtige Sprache der Liebe rührt auch ihr Herz, schmilzt das Eis ihres Hochmuths. . -Sie- reicht dem Sohn die Hand und küßt die Frau auf die Stirn: .Meine lieben Kinder!- sagt sie, .labt uns dergessen und. liebt auch mich um Eurer Liebe willen- r '. Und 4?or ihnen liegt das Land x wüstet, kriegsdurchdröhnt, voll Trauer und . Schmerz und hüben und drüben, bei Freund und Feind, im Sieg und Kampf ist es das eine Wort, das so viele Herzen bewegt, so manche Hoffnung,! manchen Wunsch belebt, sei es für Weib und Kind, sei's um.-der Freiheit willen, sei'L für Jtt :Cs::r land um der Liebe vzill

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