Indiana Tribüne, Volume 23, Number 219, Indianapolis, Marion County, 27 April 1900 — Page 3

Dr. 7. A, Sutcliffe, Wund -Arzt, Geschlechts., Urin, und Rectum Krankheiten. .

Office: 155 OstMarletstr. Tel. 941 Oksicilwndn : 9 ftl 10 NZr Cicrn.t 2 Hl 4 Uhr Dr. Jos. E. Morrow, Geschlechts u. Harnkrankheiten. 20 West Lhio Straße. Dr. 3. B. lürkpatrick, Vehandelt Frauenkrankheiten und Krankheiten desNectums. öämorrlzoiden ohne TUtftr und antexiflrnng gebeilt, Cfftce : fcurne Buttding, 31 Ost Ohio Str. Dr. Louis Burekhardt. Willoughby Block, No. 224 Nord Meridian Straße. xrtchftdi: S -10 Uhr ?,rm. 24 Uhr Nchm. Conatig : 910 Uhr Vorm. . Ofstee'Televdou 1893 und lt. W,h,ng: 417 Sapttol on, orth. Telephon 2323, ad lt. 0TT0 DEPPERMANN, Deutscher Zrrhn-Arzt, Majestic Gebäude. Aimmn No. 207. DV.G.G.Wftff hat seine Offtee ach dem Willoughby Gebäude, No. 224 Nord Meridian Str., ,rste Stage, verlegt. Qsiiee.Stunden : sn 2 bi 4 Ulzr Nachmittag Tleplzo: Offtee 292 Wohnung 930. Die Wohnung befindet sich wie bisher : 1227 Nord Pennsylvania Straße. Dr. I. Wühler, 206 Ost ZNcSnrty Str. Sprechstunden : 8 MS UZ, Vorm. : 2 bi S 'Ix Naebm.; 8 fciJ 9 Uhr Abend!. Sonntag! von 8 9 kthr Vorm. und 7 S Uhr Abend. Telephon 1446. Office von Br. EL Pffl und Dr. C0LE, befindet ftch in SZo. 24 Oft Ohio Strasze Tklkphon No. 927 ie C. C. EYERTS, Deutscher Zahn 'Arzt. No. 8 t Noid Pennsylvania tr. 9al wird eus Wunsch argtvandt. WALTER FRANZ, Zahn-Arzt, o. Wtf Oft MarZet Straße, öoffia lock. ginn 43, 0sft.tbit 91U11B., 1IW5.. 7I sindl. eottstaglM10U$tBm. HUWtR RIPANS TABU1ES Are intenclcd sor thildren, bdicl tad U wtVo prtfer a roedldnc dlsgut5ed a cor icctiorcry. Thty nuy nowbchad (pct ttp b Tw Boxcs, sevcnty-twt Ja a box price, twcnty-s;vc ccnU er 6vc fcoxe fot ooedollar. Any drugjisJwaugetihcta il vou lasst, and ther may alwrn btaincd by rcrnitunj the pncc w - . ' . - ins Kipans I2euutiif ir. Cömpanv' -Xä t. ! T r&iMM !CL?t: V" aMi 60 YEAn3' r rvPPRIENCE Traoe Marks . -V DESIGNS 9fll Copyright 4c. tSSTVSSfäESSg ssöaassss&Äs T&S öS ISSTKSa wlthoat churge. la th Scitntific Jlinerican. A att4toolr ninirtmtjd weeklT- E?? sÄvÄtrioWä t"J;i & Co.36'8"111- 6V Yor I..UM1I w. wuhbutoo. D. C iIrlI UiUnM m " ' AdoHph Fney, (OU rrwdorn A Slsat.) Hotary Public, Translator, Correspondent etc. 2(o. 970 7est 7alnut St. TfthaBUiaSt Cai I I I I I I ms, wfc. cm rwd b4 H, nd rt 1 -1 I I I I I I.ster in.tr'-tion,rUI work tnilu.tr'.out'y. JUUU Uk t. itri IhrM TImmm , I Ullllll tk.ni.irlTnt.l!i-itü.fwW m. A TKAK f nd.rt.K.tabr'Mk tiar ta tr .w orliü.whw tb.y 11.1 wil Im r.trnM ri9 ,rtfi tf tr'-T""!' wlrh foacsa mih tbatarwent V. .HIT M M. IIIW WIIIMnil B. WO. I-uiiJ M ni - I 1mm bt m k fr. Mck dteuWt orrnuatT. kwlMUrMiftt u4 profUM wltt MpkfB.. r. , ff. ft f. MUUI . Twr M I . im B. W . t Al.tf. 'It-rÖMt' irr fcli, Mtmm.

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Hexengold.

Roman von 5. W'er n er. (Fortsetzung.) Die Begrünung konnte selbstixrständlich noch keine vertrauliche sein, ias entscheidende Wort sollte ja erst gesprochen werden, man blieb also in den Schranken des gewohnten Werkchrs. Hartmut berührte mit keiner Silbe die einstige Bekanntschaft im Raimar'schen Hause und ließ sich als Fremder vorstellen, und Ronald wollte sich offenbar jener früheren Begegnung nicht mehr erinnern, aber er war immerhin'artig und verbindlich dem Offizier gegenüber. -Dagegen machte er mit Max nicht die geringsten Umstände, dieser wurde mit einem kurzen Kopfnicken und einem sehr herablassenden: Ah. Herr Raimar, wie geht es Ihnen?" abgefertigt und die Antwort wurde gar nicht abgewartet. 5rnst schien sich draußen imParke verspätet zu haben, das Gespräch war schon im vollen Gange, als er endlich eintrat. Ediths Augen richteten sich gespannt auf die beiden Männer, deren Begegnung ihr ein Räthsel lösen sollte, es wurde auch theilweise gelöst, denn schon in der nächsten Minute wußte sie. daß die Feindschaft eine gegenseitige war. Wilma stellte Herrn Notar Raimar vor, und Ronald, der dessen Eintritt kaum zu bemerken schien, mußte nun nothgedrungen Notiz von ihm nehmen. Er wandte sich um, mit einer sehr nachlässigen Bewegung und zweifellos in der Absicht, den älteren Bruder mit derselben beleidigenden Nichtachtung zu behandeln, wie vorhin den jüngeren aber hier scheiterte der Versuch völlig. Ernst Raimar stand ihm gegenüber in einer so eisigen Haltung, mit einem so unnahbaren Stolze, daß er sich wenigstens zur äußeren Form der H'öflichkeit herbeiließ.. Er grüßte kalt und gemessen, und der Gruß wurde ebensc förmlich erwidert, aber dabei begegneUa sich die Blicke der beiden Männe? mit einem Abdruck, daß Edith unwillkürlich an zwei sich, kreuzende Schwerter denken mußte. Sprühender Haß auf der einen Seite, drohendes Aufflammen auf der anderen! Das war keine Gegnerschaft, wie zw Todfeinde standen sich die beiden gegenüber, Auge in Auge und maßen einander, wortlos, aber als gelte es einen Kampf auf Leben und Tod. Das dauerte freilich nur Sekunden, und zu Worten kam es überhaupt nicht, denn Raimar wandte sich sofort an die Frau vom Hause. Wir möchten uns Ihnen empfehlen, gnädige Frau, wir müssen aufbrechen. Arnold, der Wagen ist bereits vorgefahren." Der Major sah etwas überrascht aus bei dieserAnkündigung, man hatte ja erst in einer Stunde fahren wollen, aber er stimmte sofort zu. Marlow dagegen athmete erleichtert auf; nach dieser Begegnung hätte sich ein längeres Zusammensein allerdings sehr uvt erquicklich gestaltet. Der Abschied war ziemlich kurz, man bedauerte den schnellen Aufbruch der Gäste, der im Grunde allen erwünscht war. machte aber keinen Bersuch, sie zurückzuhÄten. Nur KleinLisbeth war sehr betrübt, daß ihr Freund schon fort- wolle und hing sich schmeichelnd an ihn mit derBitte, doch noch zu bleiben. Er versicherte lachend, die Aufmerksamkeit der jungen Dame sei ihm unendlich schmeichelhaft, aber fünf Minuten später saß er bereits mit den anderen im Wagen. Anfangs herrschte ein unbehagliches Schwelgen. Hartmut lehnte verstimmt in der einen Ecke des Wagens, Ernjt stumm und düster in der anderen, während Mar mit emem sehr langen Gesichte dasaß. Erst als man das Haus und den Park hinter sich hatte. fing der Major an. : Das war ja eine nette Ueoerrasckuna! Was zum Kuckuck hat dieser Ronald in Gernsbach zu suchen? Wir waren gerade mitten in der vollsten Gemüthlichkeit. Frau von Maiendorf lachte mit ihrer Lisbeth um die Wette sie hat etwas so kindlich Frohes, wenn sie lacht und sogar der steif leinene Bankler wurde ganz menschlich vergnügt bei einigen lustigen Kriegsgeschichten, die ich zum besten gab. Da wird der Nabob gemeldet und sprengt wie ein böser Geist uns ae ausemander! Was soll denn das alles bedeuten?" .Dak ick kein längeres Ausammensein mit dem Herrn Felix Ronald wünschte! sagte Ernst kurz, aber mit vollster Scharfe. ; Hartmut zuckte die Achseln. Nun ia. ich beareise. daß dies Au sammentreffen mit eurem ehemaligen Prokuristen und zetzigen Milliardende' siker Dir nicht gerade angenehm war, aoer oesyaio oraucylen wir noq mai so über Qals und Kovf davonzugehen. , . Jt !jtl Was soll Kim von Maiendirf denn davon denken! Maxi, Wu tijt ja o merkwürdig still geworden,, was sagst Du eigentlich zu der Geschlchte?' Mar war nicht blos verstimmt, son dern tief beleidigt. Anstatt im Bordergrunde zu stehen, wie tx sich geschmeichelt, war er heut überall beiseite geschoben worden und hatte oas nalur 7. e lieg sey? uoei genommen. Ich sage, daß dieser Besuch sehr eigenthümlich ist! Herr Ronald läßt sonst nur wenigen Auserwählten die Gnade seines Erscheinens zu theil werden, für gewöhnlich empfängt er, und wenn ihm das gerade nicht paßt, läßt er die Ersten und Vornehmsten abweisen. Bei den Marlews war er freilich oft. und jetzt fährt er vierStunden von Steinfeld hierher lind scheint tagelang zu bleiben, denn ich hörte, wie Frau von Maiendorf dem Diener, befahl, den Koffer des Herrn nach dem Fremdenzimmer zu tragen. Ihr gilt daZ natürlich nicht, Ronald kennt sie ja kaum man kommt dabei wirklich auf ganz eigene Gedankens .Ois. bist Du abtr eifeilüätia!

rief Harkmut lachend. Uebrigens könntest Du recht haben, mir kam die Begrüßung auch etwas verdächtig vor. Da hnßt es tapfer sein. Mazl! Vorwärts! Schlag die Milliarde aus dem Felde und sichere Dir die Million. Dir ist das ja eine Kleinigkeit."

Die Sache ist durchaus nicht scherz-' haft, Herr Major," versetzte Max in gereiztem Tone. Wenn ein Ronald als ernstlicher Bewerber auftritt, hat ein anderer kaum noch Hoffnung neben ihm, denn da entscheidet natürlich nicht die Persönlichkeit oder das Talent. Da triumphirt einzig das schnöde Geld erbärmlich!" Ja, 5as Geld ist immer erö'armlich. wenn man es nicht haben kann," bemerkte der Major philosophisch. Bei Dir ist übrigens diese Verachtung des schnöden Reichthums ganz neuen Datums. früher dachtest Du sehr Hochachtungsvoll darüber. Was meinst Du. Ernst, glaubst Du an derartige Pläne? Marlow ist ja selbst reich, da wird seine Tochter sich doch nicht verkaufen, um des Geldes willen." Warum denn nicht?" sagte Ernst mit schneidender Bitterkeit. Vielleicht reizt sie weniger das Gold als die Macht, die es verleiht. Es beugt sich ja alles vor diesem Ronald, diesem Götzenbilde des Mammon! Warum sollte es da ein Mädchen nicht reizen, sich an seine Seite zu stellen und si$ auch anbeten zu lassen!" Nun, ihr seid ja heut beide in eine, liebenswürdigen Stimmung!" brack Hartmut ärgerlich aus. Was has: Du denn eioentlickEryst?. .D u has. doch nicht auf die Milltonarm spekulirt und benimmst Dich gerade so wüthend wie der Maxi. Mir ist es höchst gleichgültig, wen dieser Nabob mit seiner Hand und seinem Mammon beglückt, aber ich habe mich tagelang auf diese Fahrt nach Gernsbach gefreut, und nun " er brach plötzlich ab und biß sich auf die Lippen, als habe er sich übereilt, aber weder Raimar noch Max achteten darauf. Sie hingen schweigend ihren eigenen Gedanken nach, und so lehnte sich denn der Major zurück und schwieg als der Dritte im Bunde. In Gernsbach war mit der Abfahrt der Gäste der Zwang gefallen, den man sich vor ihnen auferlegen mußte, und Marlow stellte die Geduld seines künftigen Schwiegersohnes auf keine harte Probe. Nachdem man noch eine Viertelstunde geplaudert hatte, nahm er die kleine Lisbeth an der Hand, um mit ihr draußen auf. der Terrasse die Tauben zu füttern. Wilma folgte ihnen, und damit war die gewünschte Gelegenheit zur Erklärung gegeben. Edith und Ronald waren im Salon zurückgeblieben, aber ein Fremder hätte schwerlich errathen, daß es hier eine Brautwerbung galt. Da gab es kein plötzliches Verstummen, auf der einen Seite, kein Errathen und keine Verwirrung auf der anderen, wie wohl sonst bei einem ersten Alleinsein, aber hier handelte es sich ja auch um keine romantische Scene. Die junge Dame, die in ihrer gewohnten kühlen Haltung auf dem Sopha saß, sollte einen An' trag entgegennehmen, den der Vater ui ihrem Namen bereits angenommen hatte, und der Mann ihr gegenüber wußte es ja, daß er ein Jawort erhalten würde. Die Sache vollzog sich so durchaus correct und nüchtern, wie gewohnlich solche Verbindungen in der großen Welt. Noch vor wenigen Stunden hatte Edith dieser Unterredung so ruhig, so sicher und hochbefriedizt entgegengesehen: äußerlich schien sie das ia auch jetzt zu sein, und doch lag es auf ihr wie ein beklemmender Druck, wie eine räthselhafte Angst vor dieser doch lang erwarteten Entscheidung. Für den Augenblick freilich sprachen sie noch von gleichgültigen Dingen. Sie wollen im Sommer nach der Schweiz?" fragte Ronald. Herr Marlow sagte mir schon, daß er einen längeren Aufenthalt in den Berner Alpen beabsichtige.. Wer sich doch auch so losreißen könnte-von den Sorgen und Arbeiten des Tages!" Werden Sie sich denn im Sommer gar keine Erholung gönnen?" fragte Edith. Ich kann nicht. We? im Mittel, punkte so vieler Unternehmungen steht wie ich, der wird schließlich ein Sklave seiner eigenen Schöpfungen. Man muß immer auf dem Platze sein, wenn man Herr bleiben will, über all dies Getriebe. Ich habe keine Zeit zu Erholung." ' Nein, Sie haben nur Zeit für die Arbeit, wie es scheint." Bis jetzt, ja," sagte Ronald langsam. Aber nun möchte ich endlich auch Zeit für etwas anderes haben." ; Er hielt inne, als erwarte er eine Antwort, als diese aber nicht kam, er hob er sich und trat an die Seite der jungen Dame. : Sie haben mir erlaubt, nachGernsbach zu kommen, und nun komme ich mit einer Frage, einer Bitte zu Ihnen, die Sie vielleicht schon errathen haben. Ihr Vater hat mir eine Hoffnung e geben, deren Erfüllung bei Ihnen al lein steht, und ich möchte 'nun mein Urtheil von Ihren Lippen hören. Ich biete Ihnen meine Hand, Edith darf ich hoffen?" Es war ein Antrag in aller Form. in klaren, kühlen Worten, aber in dem Ton lag eine mühsam verhaltene Er regung, und die Augen des Bewerbers hingen mit verzehrender Unruhe an dem schönen Mädchen, das mit der Antwort zögerte. Da war sie wieder, die räthselhafte Angst, die sich vorhin so dunkel und oe klemmend regte. Jetzt im Augenblick der Entscheidung flammte sie aus mit jäher Gewalt und schloß die Lippen. die das bindende Wort sprechen soll ten, sie blieben stumm. Edith, ich warte ich bitte! mahnte Ronald. Das kam aus dem Munde eines Mannes, der jetzt nur noch zu befehlen gewohnt war. Hier laa wirklich eme Bitte in semer Sum me, und hier gab eö ja überhaupt keine Wahl mehr. Mit ihrer ganzen Wll lepskrsft entriß sich Edith itzm h

nemmenven Druck und warf all die widerspruchsvollen Empfindungen weit' hinter sich. Wenn mein Vater Ihnen bereits Hoffnung gegeben hat, so werde ich sie wohl bestätigen müssen," sagte sie mit einem Lächeln. Nun denn ja hier ist meine Hand!" Sie wollte ihm die Hand reichen, aber da fühlte sie sich plötzlich von seinen Armen umschlungen, an - seine Brust gerissen, fühlte heiße, wilde Küsse auf ihrem Antlitz, ihren Lippen. Es war, als breche aus dem Innern des Mannes urplötzlich eine Flamme hervor, die über sie hinwehte und sie versengte mit ihrem glühenden Athem. Bestürzt, halb betäubt duldete sie das einige Sekunden lang, aber schon in der nächsten Minute riß sie sich los und stieß ihn von sich. Herr Ronald!" Das klang nicht angstvoll, sondern entrüstet: als gelte es, eine Beleidi gung aozuweyren. Donald zuckte zi! sammen und trat einen Schritt zurück. Was soll das. Edith?" fragte e? mit drohender Heftigkeit. Ich dächte, Sie hätten sich soeben zu meinerBraut erklärt!" Edith stand bleich mit bebenden Lip-

pen da. Sie war einer i?nwillkürli'chen. halb unbewußten Regung gefolgt. ohne zu wissen, was sie damit verrieth. Ronald sah sie noch immer unverwandt an, und ein seltsamer Blick schoß aus seinen Augen. Ist das Ihre Antwort auf die erste Umarmung des Bräutigams? Ich meine doch, ich hatte jetzt em Recht dazu. Aber das sah ja aus wie wie Widerwille!" Sie haben mich erschreckt mit diesem stürmischen Aufflammen," sagte Edith leise. Erschreck.t? Sie sind doch sonst nicht schreckhaft! Welche Ceremonien erwarteten Sie denn bei unserer Verobung? Sollte ich Ihnen nach allen Regeln der Etiquette die Hand küssen und für die gütige Zusage danken? Darf ich meine Braut nicht in dieArme schließen?" Er hatte recht mit semem Vorwurf. Edith fühlte es und machte den Veruch den Eindruck uverwiscben. sftoriscfung folgt.) Dte ( tut ii)uic uu oeovsdal. - 5n einem Briefe an Prof. Bruns in Tübingen gibt Dr. Küttner in Ja cobsdal von der Einnahme dieserStadt durch die Engländer folgende Schilderuna: Als die ersten Klemgewehrlugeln in den Ort flogen, flüchtete alles, was an Frauen und Kindern da war, in unser Hospital, so daß m dem schon überfüllten Hause schließlich fast 100 Menschen zusammenkamen. Die Buren, welche anfangs vor der Stadt lagen, zogen sich bald in dieselbe zurück und feuerten nun hinter Mauern,Häufern, überhaupt hinter jeder Deckung hervor, wobei sie auch :n die nächste Nachbarschaft des Hospitals kamen. Waren die Kugeln im Anfange schon ziemlich reichlich geflogen, s? wurden wir bald mit einem wahren Kugelregen überschüttet, und es ist ein wahres Wunder, daß im Hospital niemand verletzt wurde. Spater erfuhren wir, daß besonders unsere deutsche Flagge, welche für die Transvaalflagge gehalten wurde, das Feuer auf sich gezogen hatte. Es ist wohl keiner von uns, dem die Geschosse nicht rechts und links dicht am Kopfe vorbeiflogen, und die Gebäude des Hospitals tragen noch überall, wo man hinsieht, d deutlichsien Spuren dieser Beschießung. Nur ein Einwohner wurde, allerdings sehr schwer, durch die Schenkelschlagader verletzt und wurde sofort von uns operirt. Waren wir im Anfang nur mit Kleingewehrkngeln beworfen worden. so begann nun. als die Buren sich ans dem Orte zurückzogen, die Beschießung mit Shrapnell und Granaten, welche zu dem Aufregendsten geHort, was ich je erlebt habe. Die. Granaten explodirten rechts und links vom Hospital, zischend und heulend flogen sie über unsere Kopse hlnnxg. und am spannendsten war, zu sehen.' wie sie von beiden Seiten immer näher bei uns einschlugen. Als nun schließlich die schon im Ort befindlichen Englander in Salven zu feuern und die 5!azimZ zu rasseln begannen und man in dem ohrenbetäubenden Lärm sein eigen Wort nicht mehr verstand, da waren es die wahren Schreckensscenen, welche sich im Hospital abspielten. Die Leute krochen unter die Tische und Betten, die Schwerverwundeten lagen stumm Und schreckensbleich :n ihren Betten, in dem Weinen der Frauen und dem Schreien der Kinder horte man das Aufkreischen bei jeder in der Nähe des Hospitals . einschlagenden Granate, junge Mädchen lagen in Zuckungen auf der Erde, kurz es war unbeschreiblich. Dr.' Hildebrand und ich hatten fortwährend damit zu thun, die Leute zu heruhigeN, welche sich an die wenigen Menschen, die den Kopf hoch behielten. angstvoll anklammerten. Nicht genug kann ich das Verhalten unseres ge sammten deutschen Ambulanzperfonalz rühmen, von denen keiner verzagt wur de, obwohl es eine Probe auf gute Nerven war. Namentlich das Verhal ten der Schwestern war bewundernswerth; dieselben harrten in den dem Kugelregen am meisten ausgesetzten Räumen aus und waren Nicht zu beioegen, von ihren Schwerverwundeten zu weichen. Neben zweien der Schwe stern schlungen rechts und links die Kugeln durch das Zimmer in die Wand, sie ließen sich jedoch nicht sto ren. sondern arbeiteten ruhig weiter. Schließlich waren die Buren fort, und die Engländer zogen ein. Alles athmete erleichtert auf, und nur die Furcht vor einer Plünderung bewegie noch die Gemüthe? der Einwohner. Die Furcht erwies sich als unberechtigt, wenn auch die Soldaten m unbewachten Augen blicken nahmen, was sie kriegen konn ten. Ich für meine Person habe eine erhebliche Einbuße erlitten, da meine Uhr, ein großer Theil meiner Bücher und Kleider in dem Trubel verloren gegangen ist." '

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K SV1 brjybGLä; GcmcittilüMcS. Schutz dr Vögel in der Geanaenschaft gegen Sonnenstrahlen. Man ist vielfach der Meinung den Vögeln in der Gesangeni.chast emen töC" allen zu erweisen, wcnn man an warmen sonnigen Tagen ihren Vogelbauer an's Fenster seht oder Hängt. Die glühenden Sonnenstrahlen bereiten den armen Gefangenen zedoch unsägliche Qualen, besonders wenn keine SchutzL m - t- L in oeae uoer oem ciuer angeorai Am besten ist es daher die Thiere an Heiken Tagen an. emen kühlen, zugfreien Ort, auf der Schattenseite des Hauses zu stellen Zugluft ist stets zu vermeiden und ihnen durch irgend eine Vorrichtung Gelegenheit zu einem Bad zu geben. Bei einer derartigen Behandlung werden sich die kielnen Pfleglinge - entschieden, wohler fuclen als m der heißen Sonnenhe. Die dicken Winterstrumpf lassen sich sehr unangenehm stopfen, zumal wenn l:t Wolle rauh und dick ist. Schon das Einfädeln, macht Mühe, da man, um einen gleichmäßigen feinen Stopfer zu erhalten, keine zu dicke Stopfnadel nehmerwvlrs. Man kann nun die Wolle auf hx einfache Weise glätten und sich das Einfädeln recht erleichtern, wenn man den Faden leicht mit einem Stück trockner Seife überstreicht, er ist dann geschmeidig genug geworden, um auch durch feinere Nadelohren zu schlupfen. ElnautesDeslnfektlonsmittelfürKrankenzimmer. In ein Gefäß (Topf oder Krug) gieße man 1 Quart Wasser, verbinde emen Theelöffel vollTerpentinöl damit durch Hmemtraufeln, und der schönste Tannengeruch durchströmt nun das Aimmer. Jeder Ansteckungsstoff wird durch dieses täglich 23 mal zu wlderholende Verfahren unschädlich gemacht. Bei Brustkranken ist die Wirkung überraschend günstig. . Reinigung von GlaceHandschuhen. Zur Reinigung weißer Glacehandschuhe ohne Anwendüng von Benzin wird eine Auflösung von Seife in heißer Milch empfohlen. Es ist zweckmäßig, auf das halbe Quart dieser Lösung ein zu Schnee gerr 5 V 1 cyiagenes z uat einzurühren uno einige Tropfen Salmiakgeist zuzumischen. Die Handschuhe werden über die Hand gezogen und mittelst eines Wollläppchens, das in die Mischung getaucht wird, abgerieben. Hangt man die Handschuhe im Schatten zum Trocknen auf, so bleibt das Leder weich. Reinigen von Lackleder. Zuerst reibe man das Leder mit feinem. trockenen Roggenmehl tüchtig durch, worauf man es wieder sorgfältig abstaubt und mit einem reinen leinenen Lappen trocken behan1lt. Hierauf überstreiche man die ganze Fläche mittels einesSchwammes mit hochgradigem Weingeist, dem man eine Wenigkeit schwarzen Anilins zugesetzt hat, lasse denWeingeist auf dem Leder trocknen und frottire danach wieder mit einem reinen, trockenen Lappen. Schließlich wäscht man das Leder mit Seisenwasser tüchtig ab und reibt nun mit einem weichen Wollenlappen gleichmaßig und gelinde über die Fläche, bis das Leder vollkommen trocken und der Glanz wieder hervorgetreten ist. ; Spiegel und Fensterscheiben putzt man am schönsten, wenn man Schlemmkreide fest in ein Leinwandläppchen bindet, mit kaltem Wasser befeuchtet, daß die Schlemmkreide sich erweicht und damit über die Scheiben hm, und Herfahrt, sogleich aber mit einem reinen Tuche nachwischt, bis die Scheiben blank sind. Tintenflecke. Sowohl aus yavZer, wie auL unsefärbten Äeusen

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entfernt' man die tnlensiecle am sichersten mit CHZorkalk-Auflösung. Zur Beseitigung derselben auf Dielen un? Holz dient am besten verdünnteSchwefelsäure. Nach Anwendung der Schwefelsäure vergesse man nicht, noch gut mit Wasser nachzuwaschen, da sonst die Stelle leicht bräunlich wird. Motten. Bald kommt die Zeit, wo die Winterkleider abgelegt werden. Um diese vor Motten zu schützen, klopfe man sie bei trübem Wetter im Freien tüchtig aus, bürste sie ganz gehörig und lege sie in mit Zeitungspavier ausgelegte und gute verschließbare Kisten, Kosfer, Schränke etc. Die Sachen müssen vollständig luftstaubfrei aufbewahrt werden. Wenn dies geschieht und man denSommer über einbis zweimal obiges Verfahren wiederholt, so' werden sicher keine Motten kommen. Pelzsachen werden am besten in weniger gebrauchte Bettüberzllge gepackt und erst dann in gut verschließbaren Schränken aufbewahrt. GegenSchlaflosigkeit. Vor dem Schlafengehen befeuchte man die 'Hälfte eines Handtuches mit frischem, kaltem Wasser, lege es in den Nacken, daß es zugleich die Hälfte des Hinterkopfes bedeckt, und schlage darauf, um die zu schnelle Verdunstung des Wassers zu verhüten, die trockene Hälfte des Handtuches darüber. Hierauf wird das Gehirn erfrischt und ein gesunderer Schlaf hervorgebracht, als durch narkotische Mittel bewirkt werden kann. Wird die Schlaflosigkeit durch Unterleibsbeschwerden verursacht, so taucht man ein Handtuch n kaltes Wasser, windet es aus, so daf- es nur feucht ist. schlägt es um den Leib, legt ein zweites trockenes Handtuch und darauf in wollenes Tuch fest darüber. . " Der Volksschullehrer Bergstrand in Heßleholm (Schweden) vergiftete sich und sieben' seiner neun Kinder mit Blausäure. Bergstrand und vier der Kinder sind bereits gestorben. Als Beweggrund der Schreckensthat sind die Unterschlagungen anzu sehen, welche Bergstrand als Sekretär einer Bank verübt hatte. JnMonhlminBayern wurden zwei gefährliche Spitzbuben verhaftet, der Händler Karl Becker von Kaiserslautern und Thomas Hartenstein von Solnhofen. Sie führten fol. gende Gegenstande o sich: Brecheisen, Dolche, zwei Revolver mit großem MunitionSvorrsth, Signalpfeifen, Feldstecher und namhafte Summen baaren Gelde?, also die gediegenste Ausrüstung für Wegelagerer und ElNbreche?. Ein dritter Spießgeselle ent kam dem Gendarmen. ' E tn ergötzliches Geschichtchen passirte in Nienöurg, Provinz Hannover. Dem dortigen NachtWächter geschah es zuweilen, daß er nach Beendigung seiner Dienststunden wegen allzu intimer' Bekanntschaft mit der Flasche nicht mehr im Stande war, seine Wohnung selbst aufzusuchen. Er wurde dann gewöhnlich von mltleldlgen Passanten nach Hause gebracht Kürzlich fanden nun junge Burschen des Nachts auf der Straße einen sinnlos Betrunkern. Da derselbe infolge der herrschenden Kälte leicht erfrieren konnte, so trugen sie ihn kurzer Hand in das benachbarte Haus, des Nacht Wächters, legten ihn im Hausflur nie der und entfernten sich. Die Frau des Nachtwachters glaubte, man hatte ih ren Mann nach Hause gebracht, und schlug, ohne Licht zu machen, auf den i i r i v e w Bezeazien luazilg ein. n oieem viu genblick kam aber der richtige Nacht Wächter, etwas durchfroren, aber dies mal ganz nüchtern, nach Hause. Als dieFrau ihren' Mann vor sich stehen sah, bekam sie velnaye einen Ohn rnachtsanfall.

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