Indiana Tribüne, Volume 23, Number 217, Indianapolis, Marion County, 25 April 1900 — Page 1
o o rlC AY rlC ytx V -.00 w ft A M w v w W V O' O- K V v 's Office : No. 18 Göb Ola&msa Oteaßc Telephon 1171 Jahrgang L3 Zndianapoli?, Ind., Mittwoch, den 25. April 1900 No. 317
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CZlflU . Wilhelm Vae, alte ,o Hilen WllHU . Pap. a2Z. pril. imltn ,o ZS Jahre ad 13 Tigen. Zt keerdlgung findet statt am ranerftag, den 23. Lprll, um 2 Uhr Ziach. vom Trau ,rhse, 520 TZ'ghorft Etraße, und um halb 2 Uhr von der Ct Pakl irche, Cic es Jersey und .McTartz Straß an statt. Freund sind eingeladen.
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Editorielles.
Mit bloß einer Stimme Mehrheit wurde Quay zurückgewiesen. 4 ist Schade, daß ei bloß au technischen Gründen geschah, denn Quay ist einer der corrupteften Politiker, den eS je gegeben. Sein Verbleiben im Senate wäre eint Schande für daß Land gevesen. , ,, , Gouverneur Noosevelt hat die fünfzehn Mitglieder der von der StaatSlegislatur eingesetzten Tene mentUvterszchungk-Commission ' ernannt. Dieselbe ist aui Gelehrten, welche die socialen Verhältnisse der Großstädte, insbesondere auch europäischer, zu ihrem Studium gemacht, aui Architekten, praktischen Handwer kern und Anderen, welche Erfahrungen aus diesem Gebiete gesammelt haben, zusammen gesetzt. Sie wird jede Phase der sogenannten Tenement-Haui-Jrage, die sanitären und baulichen Zustände, die Sicherheiti-Ein-richtungen, Renten und die Einflüsse dei Tenement-Lebevi aus Erziehung, Sparsamkeit, Moral in den Vereich der Untersuchung ziehen. Dai Resultat ihrer Arbeiten wird von großem Interesse, und hoffentlich auch Nutzen, nicht nur für New Lork, sondern auch die anderen Großstädte dei Landei sein. In ein paar Monaten wird die Wahlcampagne loigehen. 3n endlosen Reden und Zeitungsartikeln werden dabei hauptsächlich zwei Punkte beprochen werden : die ELpanstonkpolitik und die Trusti. Wai erstere betrifft, o befindet sich die republikanische Parei in einer verzweifelten Lage. Sie hätte die Eroberung der Philippinen gerne dem Volke ali vollendete Thatache prasentirt, damit sie bei der Wahl nicht länger eine Streitfrage sei, aber ei ist ihr dai nicht gelungen. Die Administration hat sich zwar redlich bemüht, daö Ende dei Kriege? herbeizulügen, abti auch damit hat sie keinen Erfolg gehabt. Die Thatsachen sprechen zu laut, ali daß man sie derufchen könnte. Wir werden uni zur Zeit der Wahl noch mitten in unserem Eroberungskrieg befinden. Wie dai Volk sich zu dieser Frage verhalten wird, ob ei weiter gewillt sein wird die ungeheuren Opfer zu bringen, welche dieser Krieg nöthig macht, wagen wir nicht auch nur anzudeuten. Dai ganze Heer der Politiker wird natürlich fest ur Partei halten und seinen ganzen Einfluß gebrauchen, um dieser zum Siege zu helfen. . Die Politiker werden ihre" Administration schützen, daraus kann man sich verlassen. Dai Resultat läßt sich auch schon darum nicht schon jetzt vermuthen, weil man nicht weiß, durch welche andere Fragen die Wähler beeinflußt wttden, namentich ob die Silberfrage wieder in den Vordergrund gebracht werden wird, oder nicht. Wai die Trusti betrifft, so werden wohl beide Parteien alle möglichen Versprechungen machen, gleichviel, ob sie im Stande sein werden, sie im Falle eine? Siegei zu halten. Die Gründung und die Zunahme der Trusti wird keine der Parteien verhindern können. Wir gestehen offen, daß wenn wir diei für möglich hielten, wir zu den Demokraten mehr Vertrauen hätten, ali zu den Republikanern. Wir trauen Letzteren in diesem Punkte nicht viel guten Willen zu. Dagegen liegt ei im Bereiche der Möglichkeit, Ehrlichkeit bei der Gründung und Verwaltung der Trusti zu erzwingen. 3n dieser Rlch tung werden wohl beide Parteien sich im Falle eines Siegei bemühen, sogar die Republikaner. Dai schulden sie nämlich den kleinen Kapitalisten, welche ihr Geld in Trusti anlegen vollen. .St wird ohne Zweifel einen recht heißen, interessanten Wahlkamps ge ben, bei dem viel versprochen wird, an dai nachher kein Mensch mehr denkt. ArchlMilhkli. ' Wetterbericht. . Schönes Wetter heute Nacht und morgen. Daraus folgt trübei Wet ter. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 54 Stunden 75 Grad, niedrigste 47 Grad. . in Fräulein varton.ift ärgerl i ch. Washington, D. C.,23. Upril. Varton erschien heute tüCtzztl
sekretär Hav und erklärte ihm, in welcher Verbindung sie mit dem Chicagoer Ambulanzcorpö gestanden hatte, dessen OTStATi.K. fc.PnntrtA fi.t Kr?snPnnfr
lll)llV( V M U, Vfc. lin ,in Pretoria daS rothe Kreuz mit dem Mausergewehr vertauschten. Sie er zählte, daß einei Tagei ein Herr 3udd aui Holyoke, Mass., bei ihr erschien und ihr erklärte, daß die irischen Ge sellschasten und Vereine in Chicago die Absicht hätten, ein Ambulanzcorpi naö Transvaal zu senden, sie ersuchend der Erpedition ein Beglaubigung?. schreiben und die Rothekreuzflagge mit zugeben. Nach einigem Zögern, und nachdem Herr Zudd angegeben hatte, daß jedei Mitglied dei Corpi sich vor einem Notar in Chicago eidlich verpflichtet habe, in Südafrika nur unter dem rothen Kreuz zu arbeiten, wurden die gewünschten Dinge verabfolgt und die Erpedition trat die Reise an. Ali st New Jork verließ, gehörten 58 Mann zu derselben, doch bei der Ankunft in Lissabon schlössen sich noch 150 Mann an, welche vorher nach dort abgereist waren, und jetzt siag die Sache an, verdächtig zu werden. Fräulein Barton bemerkte, daß sie die ersten Berichte, welche über die Angelegenheit einliefen, nicht geglaubt und ei für unmöglich gehalten habe, daß die Mitglieder sich einei solchen Vertrauenibruchei schuldig machen konnten, doch da nachträglich Consul Hay die Zeitungsberichte bestätigte, sei an der Wahrheit bei Vorgefallenen nicht mehr zu zweifeln. Fräulein Barton kündigte an, daß die amerikanische Abtheilung dei Kreuze derart!gen Expeditionen in Zukunft nicht mehr behülflich sein werde. Beweggrund noch unbek a n n t. W a s h i n g t o n, D. C., 24 April. Die neuesten Berichte vom Ver. Staaten Konsul in Clifton, Canada, in Betreff dei Versuches, die Schleusen dei Wellandkanals zu zelstören, melden, daß die kanadischen Behörden keinerlei Anhaltspunkte finden können, wodurch die genier belastet würden, und auch, daß die Getreideverlader in Buffalo mit der Angelegenheit nichts zu thun hatten. MH AuS dem (Kongreß. Washington, D. C., 24. April. Im Senatc kam heute die Frage der Zulassung Quayi von Pennsylvania zur Entscheidung. Gallerieen und Corridore waren gepackt voll von ZuHörern. 'Die Anhänger Quay'i hofften mit Sicherheit auf einen Sieg. Wie die Folge lehrte hatten sie sich getäuscht. Die Debatte dauerte bis Nachmittag um 4 Uhr, ali ei zur Abstimmung kam. Mehrere Senatoren, darunter Hanna, waren absichtlich weggeblieben. Mit 33 gegen 32 Stimmen wurde Quay zurückgewiesen. Zweifelhafte Vergnügen. Boston, 24. April. Unter den reichen Amerikanern sind jetzt Winterauiflüge nach dem mittelländischen Meer bekanntlich sehr beliebt. Sine solche Tour machte auch über 1200 Passagiere aus dem Dampfer New England von der Dominion-Linie, welcher hier ankam. ' Aber ihr Vergnügen war mäßig. Aus dem Schiff waren die Pocken auigebrochen, ali ei in Neapel ankam. Fast alle Passagiere waren nach Rom gegangen und dort wurden sie in Marine. Spital quaran tänirt, die Kranken ini Hospital geschafft. Drei starben in Rom, der Schiffözimmermann untervegi von Neapel und seine Leiqe wurde im Meer versenkt. Marion Backer von Seneca Falls, N. S., starb in Smyrna an einer Leberkrankheit. Hier durden die Passagiere geimpft und dann ent lassen. . Die Republikaner von O h i o. C o l u m b u i, O., 24. April. Die Republikaner begannen heute dahier ihre Staatieonvention. Dieselbe steht ganz und gar unter dem Einflüsse dei Senatori Hanna mit den römischen Vornamen .Narcui Aureliui. Er hielt eine lange Rede bei der Eröffnung der Conveatioa und rief sömlilZe Otürme de Oeifallk hervor. Oo sich dr Scrnaad dei yrasidenten sehen U$, r??rden iZ-, Or-:is:n ctbrcht.
Für Freisilbe?.
Wiöita, KansaS, 24. April. William I. Brhan kam hier heute auf dem Wege von TezaS nach NebraSka an. j Während einer Unterredung äußerte . . . . orr .v r . 1 1 er sieh solgenvermapen : zusecer seilungSherauSgeber noch sonst Jemand können mich dazu bringen, ,die Freifilberplanke auszugeben. Ich bin heute so sehr dafür wie im Jahre 1896 Wenn Freisilber während der nächsten Campagene am Ende auch n'cht der wichtigste Gegenstand ist. um den ei sich handeln wird, so wird er neben Trusti und Imperialismus doch seine Stelle behaupten. Vom Kriegsschauplatz in Südafrika. London, 24. April. Dai Kri?göamt hat folgende Depesche von Lord Robertö veröffentlicht : Die Generäle Brabaat- und Hart umgingen gestern die Position der Buren und traten mit dem Kommandanten der belagerten Garnison in Wepener in heliographische Serbin dung. General Brabant verlor an Verwundeten 13 Mann und 1 Mann wird vermißt. Gestern Mittag befanden sich Brabant und Hart acht Meilen südlich von Wepener. Die elfte Division unter General Pole-Carew und General French'i zwei Kavallerie Srigaben kamen gestern Nachmittag bei Twende Caluk an, ohne auf ernstlichen Widerstand gestoßen zu sein. Mit General Rundle ist ebenfalls heliographische Verbindung hergestellt worden. Eine Patrouille von den 7. Dragonern unter Leutnant Zenkini, die gestern ali vermißt gemeldet wurde, ist in General French'i Lager wieder angekommen, mit Auiaahme von zwei SXinr, von welchen man annimmt, daß sie' gefangen genommen wurden. Berittene Infanterie unter Genera! Hamilton besetzte gestern die Wasserwerke bei Sannai Post. Da die Buren die benachbarten Hügel besetzt halten, so wurde die neunte Division abgesHickt, um General Hamilton zu unterstützen. Nach englischen Berichten find die Buren bei Wepener jetzt derartig eingeschlossen und umzingelt, daß an ein Entkommen nicht zu denken ist; veniger hoffnungsvolle Correspondenten allerdingi deuten darauf hin, daß die Buren sich nach Ladybranb zurückziehen könnten, in welchem Falle dann die großartigen Anstrengungen englischerseiti umsonst gewesen wären. London, 24 April. Sine ofsizielle Liste der britischen Verluste bei Wepener vom 9. bii zum 18. April wurde heute veröffentlicht. Si wurden getödtet : 8 Offiziere und 13 Mann, verwundet : 14 Offiziere und 88 Mann. Aui Pretoria wird Folgendes gemeldet : Die Verbündeten setzen die Kämpfe bei Wepener fort und haben eine zur Truppenabtheilung dei Generali Brabant gehörende Heerde von Zugochsen und Pferden erbeutet. General Devet verlor bei Dewetidorp 7 Mann, einer davon wurde getödtet und 6 verwundet. Außer den Getödteten und Verwundeten verloren die Engländer zwanzig Gefangene. y a r i i, 24. April. , Capitän Leon, der französische Ingenieur, welcher einen Theil der Ourenartillerie besehligte und bei der Belagerung von Kimberley am Kopf verwundet wurde, ist in Marseillei angekommen. Er hat dai linke Auge verloren und sein Kopf ist noch verbunden. In einer Unterredung drückte er sich dahin aui, daß die Buren ganz vorzügliche Artilleristen seien, daß sie niemals mehr ali 3 bii 40,000 Mann unter Waffen gehabt hätten und daß ihre Verluste bii dahin 6000 Mann betrugen, von denen nur 600 getödtet wurden. Um seine Meinung über die englischen Generäle befragt, äußerte er sich solgendermaßen : Sie find durchaui unbrauchbar. Ihre Unfähigkeit übertrifft alle Vorstellungen. Die gehler, welche sie gemacht haben, find enorm und unverständlich. gür die Hungernden in Indien. O erlin, 24. April. Unter dem Vorsitze dei Reichibank-Pkäfidenten Dr. Koch fand heute eine Oersammlung der bedeutendsten givanzmänner Berlin statt, in der beschlossen wurde, einen gond zu? Änderung der entsetz-
li:n HLr:r:?stZ in Sn:i:n zu til-
den. Die Anwesenden zeichneten so-
fort Z100,000. Kalkutta, 24. April. Die letzten Berichte aui den Hungerbezirken besagen, daß die Noth unbeschreiblich ist, daß sie alle früheren HungerSnöt'.e wett übertrifft und daß der verfügbare Nothfond nicht entfernt im Stande ist, die vorhandene Noth zu lindern. Auch die Sterblichkeit unter dem Rindvieh ist so groß, daß die Behörden eS schon für nöthig erachtet haben, die Pflüge und andereLckerbaugeräthefürmeusch liche Zugkraft einzurichten. Eine solche Maßregel war niemals vorher erhört worden oder für nothwendig erachtet. Infolge der entsetzlichen Noth sind die Eingeborenen auch den Europaern feindlicher ali je gesinnt, Angriffe aus die Weißen sind nichti Seltenei. Am Freitag griff ein Volkihaufe in Shap pur, dem militärischen Mittelpunkte der nordwestlichen Provinzen, eine Abtheilung Soldaten an. Nur mit großer Mühe gelang ei, die niedergeschlagenen und bewußtlos gewordenen Soldaten zu befreien. Fortschreiten de? Beulen pest. Melbourne, Victoria, 24. April. Ratten, welche mit der Beulenpest behastet find, find in BriSbane, uckland und Melbourne gefunden worden. Sidney, Neu Süd-Walei, 24. April. Zwei Todesfälle und acht Erkrankungen an der veulenpest find heute hier gemeldet worden. KönigAlberti Geburtstag. L erlin, 24 April. Gestern feierte König Albert von Sachsen die 72. Wiederkehr seinei Geburtötagei. Kaiser Wilhelm bifinbet sich in Dresden, um dai FeS mit feiern zu helfen. Die deutsche -Presse' ergeht sich in langen Artikeln, in welchen sie die Verdienste dei SachsenkönigS, sowie seine Weisheit hervorhebt und besonders betont, daß er einen wohlthätigen Einfluß auf den impulsiven Kaiser ausgeübt hat. Chinesische Christen massakrirt. Tients'in, 24. April. Am Samstag wurden von der in letzter Zeit viel genannten fremdenfeindlichen chinesischen Vanditenorganisation Boxer" in der Nähe von Pao Ting Fu in der Provinz Petschili, südweftlich von Tientsin, viele chinesische Katholiken massakrirt. Am selben Tage kam dai deutsche Kanonenboot Jltii" bei Taku an. Die anderen fremden Kriegsschiffe haben den Hafen von Taku wieder verlassen. Unser Streit mit dem . Sultan. Con staut inopel, 24. April. Die Pforte hat eine Depesche vom türkischen Gesandten in Washington, Ali Ferrough Be, erhalten, welche auf den schlechten Eindruck hinweist, welchen die Nichtbezahlung der schuldigen Schadenersatzsumme in den Ver. Staaten macht und den Entschluß der Ver. Staaten ankündigt, aus . prompter Ordnung der Angelegenheit zu bestehen. GQli70naQtlCta Angekommen in : New I ork: Königin Luise" von Bremen; Trave" von Genua; Marquette" von London; Thingvalla" von Christiansand; Pretoria" von West-3udien; Michigan" von Sambürg; Jvernia" von Liverpool. Genua: California" von New öork. Glasgow:- Norwegi,n" von Portland. B o ü o n : Sardinian" von SlaSgov. QueenStovn: Oceanic" von NedSork. P l y m o u t h : - Pennsylvania" von New Lork. Cta unbekannter Qnabe ge tödtet. Der schrecklich verstümmelte Seich vam einei unbekannten ungefähr sechzehnjährigen Knaben wurde heute Morgen um h Uhr an der Kreuzung der Minnesota Str. und der 3. & v. Geleise gesunden. Die Polizei und der Coroner kehmea an, daß der 3un?e ein Landstreicher war. Der Leichnam wurde in die städtische Norue ee- -
Dulöete
Zahre. ttAr. Mary Leroiö. Frau eineZ promi, jjjt nenten ffarmeri und wohlbekanut unter w aütn Bewohnern nahe Belmont. N. f). schreibt: .Seit 27 Jahren litt ich fortwährend an nervöser Erschlaffung und bezahlte orode Geldsummen für Doktoren und angezeigte Mittel ohne Abhilfe. Vor drei Jahren wurde mein Zu fund beängstigend, der geringste Lärm erregte mich und machte mich nervöZ. Ich konnte nicht schlafen und hatte eine Anzahl verderblicher An falle und wurde allmählig schlimmer. Ich begann Tr. Milek' Reftorative Nervine und Nerven, und LeberPillen zu gebrauchen. Anfang? schien die Medizin nicht zu wirken, aber nachdem ich einige Flaschen genommen, trat Aenderung ein. Ich ruhte Nacht besser,' mein Appetit besserte sich und ich befand mich bald wohlcr; nun bin ich nahezu wieder gänzlich gesund, wie ein Person meinet Alter tS erwarten kann. Gott segne Dr. Milek' Nervine. - . Dr. MileS' Mittel werden durch alle Apotheker verkauft unter einer positiven Garantie: die erste Flasche- nützt oder daZ Geld wird zurücker stattet. Buch über die Krankheiten deS Herzen und der Nerve frei. Adresse: a"Vfi!7 V Dr y r.: f s'crvino3 nterca Iteskth f 'UMlIyS D r. M i l M d i a l E Elkhart. Ind. Allerlei. Tie DtnotticD merkwür dige Erste Pfarrkirche in Concord. Mass.. ist durch Feuer zerstört worden. Sie stand auf derselben Stelle, wo das im Jahre 1712 errichtete denkwürdige Gebäude gestanden hatte, in welch?m im Jahre 1775 der erste.Provmzial - Congreß abgehalten wurde. Von der lrche aus waren viele berühmte Männer zu Grabe getragen worden. und den in derselben abgehaltenen Gottesd'ensten wohnten Emerson, Thoreau und andere namhafte Schriftsteller, dichter u. s. w. dei. Vor mehreren Wochen verschwand das reich: Fräulein Habighorst, das allein in einem Hause iu dem an Altenbruch anstoßenden Qrtötheil Oster - Groden, der bereits zum Harnburgischen Amte Rltzebuttel gehört, wohnte. Der Verdacht lenkte sich auf einen Nachbar, den ' Privatier und ehemaligen Lehrer Lehndorss fr., der auch von der Rikebütteler resp. Curhzvener Polizei in Untersuchungshaft genommen wurde, in der er sich noch befindet. Sehr erschwert wurde die Untersuchung dadurch, daß die Leiche nicht gefunden wurde, denn man konnte bis dahin immer noch mit einem Unglücksfall rechnen, und die angeblich geraubten 20.000 M. konnten sich noch bei d.r Leiche vorfinden. Die Absuchung nach der welche war aber in der ganzen wegend vergebens, bis der Hofb.sitzer Theodor Blohm die -Leiche in dem Graben eines Weidestücks fand. Wie die gerichtliche Besichtigung ergab, ist der Tod durch Erwürgen herbeigeführt worden; Geld wurde bei der Leiche nicht gefunden. Die R eiterst tue WashZngton's, welche am 4. Juli auf der Place de Jena in Paris enthüllt werden soll, ist jetzt in der Henry Bonnard'schen Broncegießerei in Nett York fertiggestellt. Die Statue wiegt 8200 Pfund und ist vom Sockel bis zur Spitze des Schwertes, welches hoch erhoben getragen wird. 22 Fuß hoch. Bemerkenswerth ist ferner derUmstand. dah dies die erste hierzulande gegossene Bronzestatue ist. welche nach Europa geschickt wird.. Auch ist es das erste Reiterstandbild, bei welchem das ganze Pferd nebst Beinen in einem Stücke gegossen wurde. Die Figur Washington's wurde für sich allein gegössen und kann vom Pferde abgehoben werden. Die Ähnlichkeit der Statue ist vorzüglich. Washington hält das Schwert in der hoch erhobenen Rechten. wävr,'nd die Linke die Zügel deö Rossts hält und der Hut des Gen.erals unter dessen linkem Arm ruht. Das Denkmal,' welches ein Geschenk der Frauen Amerikas ist. wurde von Daniel C. French modellirt. Das Piedestal ist das .Werk don Edward C. Potter. Der Sockel der Statue ist aus Tennessee Marmor von Fascher & Co. hergestellt worden, wie denn überhaupt da! ganze Denkmal amerikanischen Ursprungs ist. Da kein Fahrzeug groß genug Ist, um die ganze Statue aufzunehm, muß die Figur des Reiters für den TransPort nach Paris von dem Pferde abgenommen werden. Bildhauer French ist bereits nach Paris abgereist, um die Aufstellung der Statue zu überwachen. IM Clne Erkältung in eine Jage loö zu werben. Lazative Orcno Quinine Tablett. Qlle potieker geben da Celd zurück, cesn s.k NlA helf C. Q. Trove'! Unterschrift ist auf jede?
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