Indiana Tribüne, Volume 23, Number 216, Indianapolis, Marion County, 24 April 1900 — Page 2
SnDfcroo Tribüne. Erschein Täglich und So?2t5 Ct t3U5vt .Xtti fint- kostet durch tn Xrljn J Qntt per Ooche, die Vontazl,rridSt'I Itf ptx Ooch. Seid ustsm II ttmiB Cnttf per Cinit, Ver y,ft uiZli UV plzefchi tx OitUlitlUna V K 3U.
crr. ia C2 cu)(oi c&gZu Indianapolis, Ind., 24. April 1900 OSfe Gegend für Liedende. ' Hierzulande sind Durchbrennereien von Liebesparchen ja längst etwas Alltägliches geworden, und gar manche derselben sind sogar nicht einmal echt, sondern Speculationsmache der ehrenwerthen betreffenden Schwiegereltern, welche sich damit beträchtliche Hochzeitskosten ersparen. Hin und wieder freilich sind sie noch so klassisch echt, wie sie in einer blutigen Feuertaufe irgend sein Kirnen; den die wahre Romantik auch in der tragischenForm ist auch bei uns noch immer nicht ganz geschwun den. Im Allgemeinen jedoch können sich bei uns Liebespärchen nicht sonder lich darüber beklagen, daß ihnen die Hölle zu heiß gemacht werde, wenn sie an Escapaden denken. Viel jammervoller ist daö Loos ihrer Schickfalsgenossen, besonders der wirklichen, in anderen Erdenwinkeln, deren manche gar nicht allzu weit von hier liegen, wenn sie auch selten Erwähnung sinden! Ta ist z. B. ein Strich in der südamerikanischen Republik Eolombia, unfern der üste. an welchem eigentlich die berühmte Aufschrift von Dante's Höllenpforte: Laßt alle Hoffnung fahren, die Ihr hier eintretet !" zur Warnung für alle durchbrennsüchtigen Liebenden in Flcmmenschrift prangen sollte, für Einwohnerinnen mehr noch, als für Fremde. 'Es ist allerdings kein Völkchen mit moderner Civilisation, welches , hier haust, aber seine Frauen und Töchter sind darum nicht minder chon und haben em nicht minder warm chlagendeZ Herz, sogar gelegentlich für remde Gäste. Dieses Volk sind die San Blas-Jn-dianer; wenigstens werden sie von den Händlern und fcn Matrosen, welche gelegentlich wegen der Cocosnüsse sowie wegen des pflanzlichen Elfenbeins in diese merkwürdige Gegend kommen, so genannt. Sie sind niemals von einem anderen Stamm oder einer Regierunz unterjocht worden, soweit man ihre Geschichte überhaupt kennt, und haben ihre eigenthümlichen Gewohnheiten seit undenklicher Zeit bewahrt. Obwohl gegen Fremde meist artig, sehen sie jeden Versuch, näher mit ihnen bekannt zu werden, als es geschäftlicb unbedinat notbioendia ist. mit eifersüchti gen Augen an. Wie viele Schiffe auch im Hafen von San Blas liegen, oder wie viele Handelsgeschäfte während des TazeS auch betrieben worden sein mögen: bei Sonnenuntergang muß jeder Weiße wieder an Bord eine Schiffes zurückkehren oder mindestens das Ge b'.et des Stammes bis zum nächsten 2?!orgen verlassen. ' 5n dieser Geaend .wachsen" aber höchst - anziehende Evastöchter, und schon manche liebes glühende Theerjacke hat hier. Leib und Leben aufs Spiel gesetzt bei dem Bemühen, dasHerz einer derselben zu erobern. Aber solche Ver bindungen gehören hier zu den aller schwersten Verbrechen, und wehe dem unglücklichen Mädchen, das mit einem Liebhaber durchbrennt und zwischen Lipp' und Kelchesrand abgefangen werden oder spater zu ihrem Volke zu rückkehren sollte! Denn sie ist unter al len Umständen dem Tode' geweiht, und der Liebende kann oym besonderen Schutz ebenfalls sein Testament machen. Man erzählt u. A. folgendes .Geschichtchen als Beispiel hierfür: Der junge Maat einer Barke knüpfte ein heimliches Liebesverhältnlß mit ei nem der schönsten Mädchen des Stam mes an. Ehe die Barke wieder absahren sollte, versteckte die Jndianermaid ihren Seladon in einem Dickicht bis nach Einbruch der Dunkelheit. Dann stahlen Beide ein Canoe und ruderten den Hafen hinaus, der Barke zu. Da erhob sich einer der furchtbaren tropi schen Stürme, und die Liebenden wurden weit aus ihrer Bahn-geschlagen und konnten sich nur mit äußerster Noth flott erhalten. Als der Morgen dämmerte, wurden sie, völlig erschöpft. an das Gestade geworfen. Die Wuth schnaubenden Indianer machten als- . bald Beide zu Gefangenen und verurtheilten das Mädchen zu sofortiger Tödtung. Inzwischen sandte der Capitän, welcher den Matrosen vermißte und das Schlimmste ahnte, eine Rettungspartie an das Land. Dieselbe setzte eö auch durch, daß der Maat her ausgegeben wurde, aber das Mädchen sollte sofort sterben, und die Bootsmannschaft hatte keine Lust, wegen derselben ihr eigenes Verderben heraufzubeschwören. Als alles Bitten und Drohen nichts fruchten wollte, da versuchte der ver zweifelte Maat auf eigene Hand, mit nur wenigen Kameraden, die gewaltsame Befreiung der Geliebten und hatte schon' beinahe seinen Zweck erreicht, als :n vom Vater des Mädchens geschleuderter Speer ihn in den Sand streckte. Rasend vor Schmerz, riß sich die Maid von den Häschern los. stürzte sich auf den Geliebten zu, zog den Speer heraus und stieß ihn sich tief in die Brust! So kam sie den Henkern zuvor. Die Matrosen aber mußten schleunigst auf .das Schiff fliehen und mußten froh sein, daß sie den verwundeten Maat ! mitschleifen tonnten. - Eine rme Arbeiterin, im East End von London wohnhaft, ließ ihr Töchtachcn, das am Tage der Qaffenstreckung Cronjes zur Welt kam, zu Ehren der siegreichen englischen General und der von? ihnen gewönneVJttt Gefechte aus die gewiß nicht alltäglichen Namen .Modderina, Belni:na,Roöe:tina, Bullerina" taufen.
, . rrZ' ?r y yi r r ' ' 4 Jk. vsrl v
filli
Girb Straft und macht Fletsch und Wut. VallonS gegen unterseeische Boote. Noch immer jagen sich kriegerische Erfindungen . und Gegenerfindungen. In den letzten paar Jahren war z. 33., namentlich in unserem eigenen Lande, so vieles Wesen von den, unterseeischen Booten in der Flotten - Kriegführung macht worden, und thatsächlich sind ja noch manche Erfinder eifrig mit der werteren Vervollkommnung derselben beschäftigt, und unsere Regierung ist bekanntlich daran, sich verschiedene solche Boote vom Holland'schen Modell zuzulegen, nach den erfolgreichen Proden mit dem ersten. Dabei aber ist berelts eme wichtige Gegenersmdung im Feld, sehr wichtig wenigstens, wenn sie sich im Ernstfall ebenso bewahrt, wie bei verschiedenen Experimenten. Dieselbe besteht nicht in einer Wasser Vorrichtung, sondern kommt, so kurios dies Manchem auch im ersten Augenblick erscheinen mag. aus dem Reich der Lüfte dem unterseeischen Boot auf die Spur. Es i.t dies einfach eine Art Fessel - Luftballon, allerdings im Gefolge von Kriegsschiffen. Sollte das unterseeische Boot wirklich eine so epochemachende Bedeutung im Seekrieg erlangen, wie von vielen Selten erwartet wurde, so dürfte künftighin d!e Ausrüstung der verschiedenen Kriegsflottn um eine colossale Menge solchcr Ballons, mit entsprechend ausgebild:ten Mannschaften, vermehrt werden. Auf unseren großen Schlachtschissen bürgern sich dieselben bereits imm.r mehr ein. Diese Ballons sind kleiner, als d'.e gewöhnlichen militärischen Beobachtungs - Ballons, unterscheiden sich ab:i sonst nicht wesentlich von denjellen. Ihre Verwendbarkeit für den obigen Zweck beruht auf einem merkwürdigen optischen Gesetz: Wahrend nämlich die Stellung und Bewegung eines Bootes, welches tief unter der Wasser -Ober-fläche operirt, von einer Höhe, wie ein Kriegsschiff sie bietet.' sich nur schwer und unter manchen Umständen gar nicht erkennen läßt, kann man sie von einem Fessel - Ballon aus mit absoluter Sicherheit und Klarheit erkennen! Darauf weisen wenigstens alle Ergebnisse der bisherigen Versuche hin, dic überraschend genug ausfielen. ., Man hat dabei sogar. Gegenstände, welche viel kleiner nxiren, als ein unterseeisches Boot, und mit einer wenig auffallenden Farbe angestrichen waren, vom Fessel - Ballon aus in einer Tiefe von 5 Faden oder 30 Fuß unter der Wasser - Oberfläche deutlich erkennen können, selbst wenn das Wasser trübe und unruhig war. . Mehr kann man, für alle praktischen Zwecke, gewiß nicht verlangen. Bei solcher Beobachtungs Sicherheit erscheint es wenigstens b e i T a g e ausgeschlossen, daß ein unterseeisches Boot an ein Schiff, das von einem d:rartigen Luftballon bedient wird, in gr fährliche Nähe herankommen könnle. eeres, Schiffbau im Binnenland. Interessante neue Entwicklungen im amerikanischen Schiffsbau vollziehen sich gegenwärtig an einigen amerikanischeu und kanadischen Binnensee--Platzen. Nicht wenizec als 22 Schiffe, welche sowohl für Binnensee- wie auch für Oceanfahrten bestimmt sind, werden jetzt im Binnlande gebaut, resp, sind contraktlich bestellt, darunter 4 mächtige Stahldampfer für eine Duluther Firma. Und ungefähr gleichzeitig kommt über das Meer die 5dunde, daß in britischen Schiffsbauhöfen derzeit 12 Dampfer gebaut würden, welche dem Ocean- sowie dem amerika-nisch-canadischn Binnensee - Verkeh: in seiner ganzen Länge dienen sollen. Was den, ersteren Schiffsbau anbelangt, so bildet derselbe geradezu der. Beginn einer neuen Epoche. Bisher hattm unsere großen Schiffsbauer des Ostens niemals Conkurren er.lten, weder ausländische noch ein heimische. Denn die amerikanischen Schifffahrtsgesetze machen es sogut wie unmöglich, daß Schiffe, die von Ausländern gebaut sind, sich dem Küstengeschäft in amerikanischen Gewässern widmen, und Niemand hatte Lust, Schiffe für den transoceanischen Verkehr in amerikanischen Schiffsbauhöfen bauen zu lassen und die hohen Preise dafür zu zahlen (ausgenommen die American Line", welche von der Regierunz Vergünstigungen in Gestalt von Post-Subsidien erhäli.) Die englischen Schiffsbauhöfe dagegen sind freiem Mitbewerb offen, und die Preise dementsprechend niedriger; aber dort gebaute Schisse kommen, wie ge sagt, nicht für den amerikanischen Kü stenverkehr-in Betracht. Ein Mitbewerb von unseren Binnensee-Regionen her aber war einfach wegen der seichte, ren (Wässer und der kurzen Schleusen zwischen den Seen, und dem Meere so? gut wie völlig ausgeschlossen. Sc konnten die östlichen Schiffsbau ge" radezu Monopolspreise fordern, wenn die Schiffsbesitzer nicht auf das ameri kanische Küstengeschäst von vornherein verzichten wollten. Die Eröffnnng der St. Lawrence, Canäle in diesem Jahr bedeutet jedoch einen wichtigen Wandel; fit gestattet Schiffen von einer Län bis in 240
s4
t&f&ZZ-At'S'
eh mann
x
schreibt: Ich h-dk Zobann BoffY malz - etrM wunderbar kräftigend und nahrhaft gefunden. Ls ist mir roohl bekannt und ich gebrauche es sehr häufig.
4 Fuß und von einem Tiefgang bis z 14 Fuß Zugang zu dem Salzwaffer. Nun ist es Thatsache, daß die Danpfer, welche der a Ng me i nen Güterbeförderung gewidmet sind, durchaus nicht wesentlich über diese GroßenVerhältnisse hinauszugehen brauchen Mit .diesen Dampfern sind die .Tramp" Dampfer gemeint, die keineswegs immer alte Kästen sind, aber jedenfalls Dampfer, welche sich an keine bestimmte Route zu binden brauchen und überallhin gehen können, . wo ein Cargo mitzunehmen ist. Der größte Theil des Güterverkehrs der Welt wird noch immer von solchen Dampfern vermittelt, durch deren zahlreichen Besitz sich bis jetzt England so sehr hervorthut. Ein derartiger Dampser ist bei 240. höchstens 250 Fuß Länge schon profitabel, und sein Tiefgang geht auch auf dem Meere durchschnittlich nicht über 18 Fuß hinaus. Es ist sehr wohl möglich, einem solchen Schiff auf flacheren Binnensee-, resp. Canal-Gewäs-sern durch etwas geringere Beladung einen Tiefgang von nur 14 Fuß zu geben, es dann bis zu seiner vollsten Capacität zu befrachten und auf das Meer zu senden. So nähern sich die beiden Gattungen Schiffe immer mehr, selbst wenn die binnenländischen Wasserwege nicht noch mehr verbesserr werden sollten, was aber bestimmt zu erwarten ist! In mehrfacher Hinsicht hat dieser Wandel viel zu besagen. Bisher müssen unsere BinnenseeSchisse vier oder fünf Monate im Jahr müßig liegen, da die Häfen durch Eis gesperrt sind. Trotzdem hat sich der betreffende Güterverkehr gewaltig gehoben, noch viel mehr wird das der Fall sein, wenn z. B. ein solches Schiff, nachdem es den ganzen Som mer hindurch, bei 18 Fuß Tiefgang, ein schwunghaftes Geschäft auf den Seen betrieben hat, am Schluß der Saison unter Mitnahme einer Ladung von nur 40.000 Bushels Weizen welche den Tiefgang nur auf 14 uß bringt, es also dem Schiff ermöglicht, durch die Canäle hindurchzukommen alsdann stolz In das Meer lauft und den gan zen Winter über auch dort Geld ver dient! Es bestehen noch Unterschiede im Bau zwischen den vorbildlichen Binnensee und den Oceandampfern ; aber die obenerwähnten, jetzt gebauten neuen Schiffe stellen bereits eine Ver einigung der beiderseitigen Gattungen dar. Auch Passagierboote dürften nicht wenig von diesem Umschwung berührt werden. Der durchscmutliche Ocean Küsten-Passagierdampser , kann sehr wohl durch die neuen Canäle in die Binnenseen laufen, wenn er nicht zu tief beladen ist, und auch umgekehrt. Die ostlichen Schiffbauer aber haben mit der Conkurrenz binnenländischer College bei dem Bau von Tramp - Dampfern und Küstenschiffen ganz entschieden zu rechnen. Sie bereiten sich denn auch schon darauf vor; denn die Cramp'sche Firma, die größte von allen, hat es unternommen, einen Schiffsbäuhof zu Eollingwood, Ont.. (Canada), für das Binnensee-Geschäft anzulegen. Wie wird es erst noch wer den. wenn wir einen vollkommenen Wasserweg von den Seen nach dem Golf hinunter erkalten! Tjtxx von Dalau." Ein Echwank von A. R. Mein Freund Wilhelm ist ein herzensguter, braver und anständiger Nensch. Wenn er wüßte, daß er dadurch dem Glücke eines seiner Freunde förderlich sein könnte, so würde er, sich in einer Decembernacht zu einer genau bestimmten Stunde auf dem kleinen hölzernen Aussichtsthurm auf RigiKulm einfinden. Nein, er würde noch mindestens zehn Minuten früher da hin. Aber er würde es keinem Freunde zuliebe fertig bringen, seine Witze aufzugeben. Und seine Witze sind schrecklich, grausig und wohl im Stande, den friedfertigsten Menschen in Zorn und Wuth zu bringen. Es gibt wenig Worte in der deutschen Sprache, die er nicht schon verdreht und geschändet hat, und tausend .'und abertausend Sätze hat er verstümmelt und verrenkt, um irgend einen Unsinn hineinzubringen oder herauszuholen. Fragte ihn zum Beispiel Jemand ganz harmlos: Wie geht's?", so antortete er unfehlbar: Wie man'ö treibt!", und sagte man zu ihm: .Setzen Sie sich!" so erwiderte er sicher: Ich bin doch kein Setzer!" Er erfand auch selbstständig allerlei kleine Gelegenheiten, um seine Witze anzubringen. Ich bin eben beim Zahnarzte gewesen." erzählte er einmal, der wollte mir einen Zah ausreißen ich hab' aber selbst Reißaus genommen." ' Einmal kam er mit einem zerknitter ten Hemdkragen. Da hat meine Wäscherin Schuld.logte er, ihre . Starke ist ihre Schwäche !" 5in andermal zeigte er. wie er auf die Gaskrone in seinem Zimmer hatte neue Brenner setzen lassen. Dabei citirte er: Erneuert ist der Glanz der alten Krone.- ' Kurz, es war. ihm kein Mittel zu schlecht und keine Gelegenheit zu unallnllia. seine üadxftxau
benden Witze in rllckslchlskos'cher Weise von sich zu geben. Er erhielt deshalb den Namen Herr von Kolau. Nun waren wir damals sechs Herren, die so einen kleinen Verein gegründet hatten. Herr von Kalau war auch dabei. Wir kamen jede Woche
einmal in einem kleinen Clubzimmer zusammen und erörterten bei einem bis zehn Glas Bier alle bedeutenden Fragen der Vergangenheit und der Gegen wart. Wir waren Alle noch Ziemlich jung, voll Hoffnungen und Entwürfe, und Jeder von uns hatte gerne möglichst viel dazu beigetragen, die aus den Fugen gegangene Welt wieder einzurenken. Dabei störte uns aber Herr von Kalau sehr oft mit seinen Witzen. So las einmal bei Ertöägunaen über die hohe Politik Freund -Münden aus einer Zeitung vor: Der Herr Minister des Innern äußerte ..." Dann ist er doch Minister des Aeußern!" rief Herr von Kalau dazwischen. Und ein anderes Mal, als erzählt wurde, daß wieder in einer der kleinen südamerikanischen Republiken eine Verschw'örung angezettelt, aber gleich wieder unterdrückt sei, schrie der Fürchterliche: Also die Verschworung des Fiasco!" So ging es bei allen Discussionen. Wir baten ihn dringend: Laß das nach da sagte er: Ich leb' doch noch, wie konnt Ihr über meinen Nachlaß verfügen?Einmal nun war er nicht in unserm Club erschienen. Da kam naturlich die Rede auf ihn und seine menschenunwürdige Gewohnheit. .Und es ward die Frage aufgeworfen, ob man ihn nicht einmal ordentlich bestrafen und dadurch vielleicht bessern könnte. Und da heckten wir einen fürchterlichen Plan auS. Freilich, der ängstliche Herr Kober opponirte zuerst stark dagegen. Man dürfe so etwas nicht thun. Es könne schlimme Folgen haben. . Der Aengstliche ward natürlich niedergestimmt, und wir verabredeten unsern Racheplan in allenEinzelheiten. Wir gebrauchten zwei Helfershelfer, die beide von Herrn von Kalau nicht gekannt sein durften. Den einen erbot sich Herr Munden zu stellen, den an dern wollte ich liefern. Und Herr Münden instruirte seinen Freund, den Zuckermakler Binse, ganz genau, und ich unterrichtete meinen Freund, den Postsekretar Schwarz, von allen Ein zelheiten unseres teuflischen Planes. Mein Freund Schwarz ist ein lustiger Bruder und ging mit Vergnügen auf Alles ein. Also am nächsten Dienstag Abend waren alle Mitglieder unseres kleinen Vereins im Clubzimmer versammelt. Herr von Kalau war auch da. Da trat ich mit meinem Freunde Schwarz ein. Erlauben Sie, meine Herren," be gann ich, daß ich Ihnen einen guten Freund vorstelle WennSie ihn vorstellen, können wir doch nlr seh'n, rief Herr von Kalau. Wir warfen ihm drohende Blicke zu, aber mein Freund Schwarz lachte laut aus. Also, meine Herren," fuhr ich fort, dies ist Herr Postsekretar Schwarz auS Magdeburg. -Er ist einige Tage zum Besuche bei mir und hat den Wunsch geäußert, als ich ihm von un serem Verein erzählte, einen Abend mit uns zu verbringen. Sehr angenehm, wenn er waS zubrmgt, rief Herr von Kalau.Mein Freund Schwarz lachte wie der sehr laut über diesen Witz, und Herr von Kalau hatte sofort herausge funden, daß er in unserem neuen Gaste ein au?roroenl::cl) oanioares Puouturn finden wurde. Kaum hatte sich also Herr Schwarz auf den ihm von uns angewiesenen Platz. Herrn von Kalau gegenüber. niedergelassen, als dieser ihn auch schon massenhaft mit seinen surchter Uchsten Witzen überschüttete. Mein Herr,Sie sind Posisekrctär? Jawohl." Da haben Sie wohl sehr viel zu schreiben, nicht wahr?" Allerdings." Dann sind Sie doch eigentlich Schrelbsekretär. Bitte, ae ben Sie mir Aufschluß, wie viel ich mir bei Ihnen herausnehmen kann?' Bravo, famos!" rief HerrSchwarz. Aun, nun, Sie sind.la ein ganz fa moser Herr. Sie müssen eine Flasche Wem mtt mir trinken!" Na ja, Sie lachen und ich -weine; übrigens, wissen Sie, ich versorge alle Zahnärzte hier in der Stadt mit Lach gas." ' So ging es mit kurzen Unterbre chungen fort, und dazwischen trank Herr von Kalau Rothwein. Wir muß ten, daß er nicht viel Wein vertragen konnte. Unser Rift schi-n sich nrcfinriia .yt HO Y0U GET ÜP WTTH A LAflE BACK ? Ki&ey Troudlc IXakes You Illscratlc Almost everybody who reads tho newspapers ls sure to know of the wonderful eures maae ty Dr. l Kilmer's Swamp-RooL Jl ; VJY the ffreai kidney, liver fl tfnfrr wdlhdder remedy. 3H7EL'; ItUtha rrt m-A. fjS cal trtumph of the nineii teentn centurv: ül covered after vears of m KO m sclentific rescarch by n.'u nem Kioney and blad der soeciallst. and t wonderfully successful In promptly curtng Iame back, kldne. kladder, cric acld troubles and Bright's Disease, which ls the worst form of kldney trouble. . Dr. Kllmer's Swamp-Root ls not reoommended f or everything but if you have kidney, liver or bladder trouble It will be f 3und just the remedy you need. Ithasbeentested In so many vays, in hospltal work, in private practlce, amone the helpless too poor to pur chase relief and has proved so successful in every case that a special arrangement has been made by which all readers of this paper tho have not already tried it, may have a sample bettle sent free by mall, also a book telling more about Swamp-Root and how to find out if you have kidney or bladder trouble. ttvt . j t wnen wrningmenuon rsaoing mis generous otter in tnis paper ana ttnd your address to Dr. Kümcr & Co.,Binghamton, N. Y. The rerular flftv cnt and Coom ot Cmkp-CooC ?ii'ar sUs ar moli by all good ixvlzt
yö
wvr
vi n i
KxcSf I
Ms
sJZK-r CLl.rj
amüTiren und kam aus vem sauten Vachen gar nicht heraus. Wir andern Vereinsmitglieder aber saßen ernsthaft und mit recht unfreundlichen Gesichtern da. Es mußte uns deutlich anzusehen sein, daß uns
das Benehmen unseres Collegen Mißbehagen verursachte. 5)err Postsekretar," sagte Munden, ich bitte Sie, beurtheilen Sie unsern Werein nicht nur nach dem. was Sie von diesem Herrn hören. Wir führen sonst im Allgemeinen eine ernsthafte Unterhaltung und bedauern aufrichtig, daß dieser Herr uns heute jede Mögllchkeit dazu bemmmt. Seine UnterHaltung heute Abend paßt durchaus nicht für vernünftige und gebildete Männer." Nein, ich weiß warf Herr von Kalau ruhig ein. Der Postsekretar sprang tn wieherndem Lachen auf. Nee, nee, zum Walzen! Ich krieg' Magen- und Kopfschmerzen vor Lachen so was nee. nee! Warum sagen Sie immer: Nee, nee?" fragte Herr von Kalau. Sie sind doch keine Nähmaschine!" Daraufhin aber ging das Lachen -des Herrn Sekretärs in ein ganz sonderbares Brüllen über. Es war eine ganz unheimliche Art von Brüllen. Dabei griff er sich mit beiden Händen an den Kopf, seine Augen begannen wild zu rollen, und mit einer scheußlicheNSorte von Geheul sank er zu Boden. Mit ganz nett gespieltem Schrecken stürzten wir über ihn her und schleppten den anscheinend Leblosen auf's Sofa. Einen Arzt! Einen Arzt!" Ich hole einen Arzt!" rief Herr Münden und stürmte aus dem Zimmer. Zwei Zimmer davon, im Restaurani, saß der Mitverschworene, Zuckermakler Binse, und wartete daraus, daß wir ihn zur ärztlichen Hilfeleistung riefen. Jünf Minuten später trat Herr Münden mit ihm in's Clubzimmer. Hier ist ein Arzt!" rief er athem-los.-Der Zuckermakler begab sich sogleich zu dem Leblosen auf dem Sofa, und wir umringten die Beiden. Herr von Kalau ging sichtlich erregt im Zimmer auf und ab. Herr Binse betrachtete den regungslosen Postsekretär eine Weile mit streng prüfenden Blicken. Hm hm sonderbar. Will einer der Herren mir gütigst sagen, was mit dem Manne geschehen ist?" Er er ist umgefallen So ganz plötzlich?" Ja." Ohne Veranlassung?" Er er hat so stark gelacht." Aha. Nun werden wir's gleich haben." Herr Binse, zog so eine Art von Pfeifenrohr aus der Tasche, hielt es dem Leblosen in's Ohr und sagte: Will erst also 'mal das Trommelfell untersuchen." Zwerchfell!" flüsterte ich ihm zu. Wollte sagen, Zwerchfell." Sitzt nicht im Ohr,- flüsterte ich weiter. Ach was!" Er untersuchte emsig weiter. Hm, hm ja, ja wie ich gleich vermuthet geplatztes Trommel-, Zwerchfell Bluterguß in die graue Gehirnrinde, hat sich krank gelacht. Sehr bös. Geben Sie 'mal 'n Glas Wasser her." Wasser war nicht in unserm Clubzimmer. Dann geben Sie 'mal 'n Glas Bier." Der Doctor goß einige Tropfen davon auf den ziemlich kahlen Schädel des Verunglückten und fing an zu reiben. Einige Tropfen waren aber auch dem Postsekretar in den Nacken gelau fen. Schweinerei," zischelte ganz leise der Leblose. Der Zuckermakler aber rief weiter: Sehen Sie, meine Herren, 'das Bier bleibt oben darauf. Das Gehirn steht still und arbeitet nicht mehr. Die Sache ist sehr bös. Der Mann muß sofort in's Krankenhaus.' Wahrscheinlich hat er sich todtgelacht." Einige von uns wendeten sich nun ostentativ zu Herrn von Kalau. Er saß auf einem Stuhle in der Ecke und starrte zu Boden. Er war sicher wohl auch ein wenig benebelt, denn wir batten ibn ia absichtlich durck denWein vor oer Ezecutlon zu vetauven versucht. , Schrecklich, schrecklich!" schrie nun Herr Münden zu ihm hinüber, das kommt von Ihren verdammtenWitzen." Der Mann hat eine Frau und sechs Kinder," fügte ich beinahe jammernd hinzu. Der fingirte Arzt' horchte hoch auf. Steht dieser Herr in irgend einer Verbindung mit dem Unglücklichen da?" Wir schwiegen betroffen und wollten augenscheinlich unsern Kameraden durch unsere Aussage nicht belasten. Meine Herren," fuhr der Zucker makler in strengem Tone fort, als Arzt bin ich verpflichtet, Aufklärung zu , verlangen. Aus Ihren Worten scheint mir hervorzugehen, daß der Herr Veranlassung gegeben hat zu dem so höchst bedauerlichen , Unfälle. . Also ich muß dringend bitten, meine Herren " Er hat ihn so heftig in's Lachen gebracht " ' Aha!" Der Arzt trat zu Herrn von Kalau und redete tief ernst auf ihn ein. Mein Herr, so leid es mir thut, meine Stellung und die Gesetzesvorschriften verlangen von mir, daß ich den Fall bei der Behörde zur Anzeige bringe." Herr von Kalau erhob sein von Schrecken verzerrtes Gesicht und stöhnte: Ich ich bin ein unglücklicher Mensch!" ' Es ward uns Allen ein bischen Angst. Mein Herr." begann wieder der Zuckccmakler. so sehr schlimm kann ja für Sie die Sache nicht werden. Anzeigen muß ich Sie freilich und Sie werden auch vielleicht vor Gericht geüellt es muk iä Alles seinen ernsten
vlx kAS VA' V V
- s S v.fc.v v.- .ir "rrT-i'? I ' 4. A y sf f sf sf 'sx sf A, -' . v Tr- . Fortwäkrcm? oj ? .bglekch Viel Lchmer,en nicht ' doch di Vkerv sehr angreisen.
Fall bei Aeuralgta.
eiche das ganze Lyftem angreift. St. Mobs Gel ist ein irksames und prompte Heilmittel dagegen. ? beruhigt die Nerven, heilt die Vchmerzen. und bringt den, ganzrn System
?Vx ft" vA
C7 vy l s - -? I T a w : " "T 'tN 't ' T x ir' s x
For a Iong time," aid the farraer's wife, I suffered from gtstric tronbles and dyspepsia. After all my meals I experienced a disagrccable, heavy sort of feeling and oftentimes in tha morning my tonue vould be coated ; in fact, tbis would be th case for whole days at a time. I bad recourse to the wbole catcfory of correctires, aperienta, laiatires, etc, but the relief I found was only temporary. Indead, in most cases. alter I had taten them for any length of tlm, the early fficaey teemed entircly Titiated. I had so often aeen in the ad vettisement of Tabnnles the Statement, one gives relief, that at last it to impressed Itself upon me that I decidad to give them a trial. A trial was entirelv convincing and in a short time I was well. While I have now no regulär use for them I fdways keep them on band, to be used in case of emergency."
Weg gehen, aber da Sie doch nur die ganz indirekte Ursache dieses Unglücksfalles sind, so wird man Sie ohne Zweifel freisprechen." Herr von Kalau blickte stier im Kreise, umher. Wie abwesend murmelte er: Freisprechen freisprechen ja freisprechen." Plötzlich sprang er wild empor, riß sich den Rock auf und schlug sich mit der Faust gegen die Brust. .Da da da. da sitzt es das Gewissen!" Dann sank er wieder wie ohnmächtig auf seinen Stuhl zurück. Unsere Angst vergrößerte sich. Ich hab's gleich gesagt wimmerte der ängstliche Herr Kober, o 'was darf man nicht thun." Herr von Kalau rief ihn mit zitternder Stimme zu sich. Kober Sie Sie sind 'n guter Mensch. Geh'n Sie zu meiner Mutter. Sagen Sie ihr, wenn ich heute nicht nach Hause komme und morgen nicht und übermorgen nicht und und später vielleicht auch nicht ich könnt's nicht ändern es ist zu schrecklich und hier sind meine Schlüssel sie soll Alles haben Alles ganz allein. Nun hielten wir's aber nicht mehr aus. Schwarz, Schwarz,- rief ich. komm' schnell her! Der Postsekretar erhob sich langsam, rieb seine Glieder und sagte gähnend: Donnerwetter, ich habe wohl geschlafen!" . Nun aber geschah etwas Schrecklicheö. Kaum näherte sich Herr Schwarz dem augenscheinlich wahnsinnig Gewordenen, als dieser mit einem furcht, baren Schrei in die Höhe sprang, in wilden Sätzen zum Fenster stürzte, es aufriß und sich hinauszuwerfen versuchte. Wir hatten uns auf ihn gestürzt und konnten ihn noch eben zurückreißen. Zitternd vor Angst und Schrecken umringten wir ihn. Da sagte er ganz ruh'g: Kinders, Ihr zerreißt mir das Zeug das ist ja dummes Zeug." Wir standen stumm und starr. Der Mensch hat uns gefoppt!" r lachte laut auf. Blut in's GeHirn! Nun lach' ich die reine Blutlache!" Wir sind verrathen," rief ich. wer hat das gethan?" Herr von Kalau verbeugte sich tief vor unserm Arzte: Herr Zuckermakle? Binse, wie geht's?" Binse hat uns verrathen das ist schändlich!" Aber gan wahrhaftig nicht!" rief Binse entrüstet. , . Pee, er selber nicht, aber sein Hut!" rief Herr von Kalau und holte einen schwarzen Schlapphut aus der Ecke. Da steckt eine Visitenkarte drin: Erich Binse, Zuckermakler. Der reine ZuckerHut." Donnerwetter, der Hut!" Ja.- er war nicht auf seiner Huth. aber ich war auf seinem Hut." Nun geht's wahrhaftig schon wieder los mit den Witzen!" Na. ich hab' Euch doch eben gezeigt, daß ich auch 'mal 'n guten Witz machen kann." - Ja. wenn mir das Einer ' gesagt hätte, ich hätt' nicht d'ran geglaubt." Hi. hi. deshalb habt Ihr eben d'ran glauben müssen!" :
Oie fcC 6 Gest Gicm ia htt ClzlU C;:frZ:.
v V v..' . s - . w v4-Vv.-44 --.;T w
f x s . 'Yx 'fN yx f ,f , . . ' 4 . , ' fr JA. es VAr fthr heftig sind, können dieseiben - T Diese ist an, besonder der fN A' T iy 'tv 't .' nA' .Gesundheit und Behaglichkeit. 't v.4 'A' l'LL2li x yx yx yx yx yx y K&iniifi) nicht Darüber klagen Tausende in diuscr Jahreszeit. Sie haben keinen Appetit, das Essen schmeckt nicht - Sie müssen den Magen und d;e Verdauungs, Organ stärken, das der Gebrauch von Ilood's Sarsaparilla verursachen wird. Es reinigt uud bereichert auch das Blut, kurirt Beschwerden nach dem Essen welche nur ein Magenschwacher kennt, verursacht Appetit, bewältigt Nervenschwäche, und stärkt und erhält das ganz; körperliche System. Es erleichtert so schnell und wirksam magenschwache Symptone und kurirt nervöses Kopfweh, dass es last scheint als ob es "Zauberei" wäxe. Ist die beste In der That die einzige wahre blutrein1ger.de Medizin. Ilood's Sarsaparilla wird von allen Drogulsten für f 1 ; sechs für $5 verkauft. Von C. I. llood St Co., Lowell, Mass., präparirt Hood's Pillen ffifTS-S-Sä Bei alle Drogulsten. 25 cents. ftasylveni i. nach Philadelphia. New York, Baltimore, Washington, Pittsburgh, Dayton. Vier schnelle Züge täglich. d Lndianapsli 3.S5Sm.. 8.0093m. 24091m I.OOJlm., 7.10211. -Schlaf nd Spetlege. Chicago und dem Nordwesten itcet schnelle Züge täglich, i 5lndinav,lil 11.85 Ütn. U.&5K. Büffet Parlor Gar im Togzug und Schlafwagen X (in a. er mm C im fttajijug. Jun"" vu o uqe cd hi, kouisville und dem Süden. Drei schnelle Züge täglich. t Jndianopsli, t.40Bm LB 4.00R. 7.1 levd. Näher No. i$ West Washtngt 6trw Uui,n tatton der bet Vf. W. RJchardton. D. P. A. B A. Ford. S. . . iwimwti Ziigs I CH.&B. BL-iL abfahrt 3ntUnapoIU Btfatrt 1 450 m , 8 068m , 10 4553m , i , - 4 45N . 7 0091m nkunft Cincisneii kunft 1 805 m m 11 2033 m i ln . 6 0092m . 7 Rm 10sorn St:n Züze. C. H. b D. ZI. 0. Abfahrt Qvkunst Inonsapolis Dayton bfahrt 8V5V rumst iRMVm I0VM , n!n SNm 4Rrn w 7Nrn t 7 00Km . 11 00Rm 'TeledsüDetreitZüt. C, H. & D. R. R, - Nbfahrt Nnkusft Onkuuft 3d'dl: Toledo: Oetroit frtI0U0 nk'sfS?: Ak'ftS7! . . 7 Nm , i e?2m , 6 U2rn ) VIgeome CsaRt;;. : 2ii:tDfr.ra : U-l:a Chtica uab n. ?.ir?3r-'"-i"2 Ciri. Ci s . u
c Whac.
KSSEN
XI Z Sarsaparilla
18
Eisenbahn -Tabell, n!unjt uaRfcgana der derlchiednien Sis bahnjUge im Lnion Depot, Jnttanapoltt. vandslis. Ngang Postzug 7C5 C5 Ex?reA 11 85 5Irt Expreß 12 85 rj Accomodatwn 7 25 ft'ni - Expreß ; 4 00R Erpreß 7 15 Vn
Vnkunft Ervreß 3 20Vt Erpreß 4 4öNu' Accomodation 10 00 Vm Erpreß 2 2SN Schnellzug 7G5$rn Llccomadarisn Schnellpostzug 8 20 32 Cledelanb, Cineinnatt, Chicago urA . Ot LonU. Indianapolis und Sleveland Diöiston. Abgang Expreß. - 4 25 Et xprep 6 35 Cm Expreß 10 60 Sei Limited Expreß 4 25 Sa Expreß 6 25N ?l?ckinft Expreß SlONu' Expreß 10S5V LimUed cx???Z..... 9 45V Expreß VOR Erpreß 11NN-, Vt.LouiS Division. dgang ExPNß IZOXZx Limitvd Erpreß 11 expreß 11 20 Erpreß, täglich 4 80 Lnkunft Erpreß täglich. h 40 Bm Erpreß 10 30 V Limited Erpreß 4 05 Erpreß 610 Vm Chicago und EincinnaU Vision klich Abgang Schnellzug S4S V Accomodatton tägli 7 00 V Accomodation 10 50V Postzug 2 45 Accomsd. lm LonntagS). Accomodatton 6 20 i Ankunft-Rushvill Reconudation. Postzuq 11 40 C Jnd'pli See. (nur Const), Accomodation 11 50 L Accomodatton 6 40 Ob Schnellzug. 1105R Thicago und Eincinnatt Divtston roeU) Abgang Accomodation 7 45 L Scknell.Post ....11 45 Lasayette Acuctbatio. . . . 515N cbnell,ua 12VSV nkunft-Schnellzu, IS0C Lafayett HewwsiUa ... 10 45 C Schnellpoft UcumodkitiöN... 5 45 53 Peoria Divifton veiich. Abgang Erpreß 725 Expreß ...1145K Danville AcsdLtisn. . . . 4 55R Erpreß ..11 15 Ankunft Expreß 8 SOG Danvill Uccosdst!....10 20 L Erpreß 2 42 Expreß SIS Veoria Division tlllich. Abgang Expreß 5 10 C Accomodation Erpreß 8 20 nkunft Expreß 11 C5 C Secomodatio Srpnß . ........104!) yittki'nrg, Ciseiuustt, Chicezo und 0t.Lsni5, Jndianapoltl Oisrfto. Aigzng Eipreß 4 00 a Eolumblli SIxcornubatiD 7 lb Ca Expreß 8 WC Lchnellpostjug o. 14 L25V Expreß 7 10 r Ankunft oegneujug 9 00 Expreß.... 12 25 Lccomodatio 8 45 Crpf 60 erpreß 10 03 Ehicazo Dtviften via öks. . Abgang Expreß.. ....11 5 Cl Erpreß ll&.n Ankunft Expreß 8 45 Erpreß...' 8 20C LsuitvMe Division. Abgang Expreß 8L5 L LouiSville Vcconodation... 745L Schnellzug 80 Accomodatton 4C0ri Ankunft Accomodatisa 10 üO D Schnellzug ....11 3 C Accomsdation 5 40 Cpcjial tätlich .....12 25 Sineinnati, Hauülto und Da;ton, LbgLNg NaU : 8 25 iogang Sxprek 8 65 US Eincmnati Accomodtisn . . 10 45 Expceß 7 07 Ö Expreß 4 451 Erpreß ...2 45 Zlakunft Accomodatton. 12 45 L Expreß... 1145 Expreß ... 8 23 Expreß ....lüCHj Cprtj 6 50 Ankunft Mall 750 Cineinuati, Wabafh uub NiAzsa Äbzara Expreß .... .'. 6 5 3 Expreß 11 15 C Expreß 4C0 Kmft-Exvreß 9 25Q? Expreß 810 Erpreß 6453 Jntianapolis und OineeRNtZ. Adgang-Expreß .. .. 815C LincenneS Accomodatto, .. 4 23 Lndmft Vincenn-S Accomodat. ,10 40 Erpreß.. 4 53 5, , - nVianapons, eesr kss i,k5N:. Äbg2na--Expreß . . . ...... .". 8 15 3. - Äccomodation 8 45 Schnell.Expreß 11 53 5 Onknft Schnell. Expreß 8 53 ; CccornodaUos .....10 43 CXil 2 0a Chicago, Indianapolis und Lsni5di. Ne?oa ÜCZtU TickeOffiee : 25 Oeft Oashktzto Ctr. " Oe-nz-EhieastS achter?. 0..120 Chicago Fast all, O... ICQCz Chicago Erpnß (via I O S . , -UltOC Chicago Vestibüle, Cr preß, nur Sonntag 1153Qz Chicago Vestibüle, Uzlich ausgenommen OonntasK, DP 8 33 Tionon Sccommodatisn... 4C0n Ankunft Chicago Nacht'xp. O. 3 53 Chicago Fast KzU, ü ... 7 53 Chicago xpreß (via I D S 12) t3 03 Chicago Vestibüle, ?. Ex. preß, nur Sonntags 4C7H . Chicago Vestibüle, i';lch ausgenommen OontaZ, D.P O-5?n ccccnncdaiicn. . . tl0 C3 rj -Täglich ; S-Ochlafvazen ; y. lorwagen ; D-Eßwaen; i-czZu PII'IMI fAWwfti ' " IiihiCi Vvmiiha4
j
