Indiana Tribüne, Volume 23, Number 211, Indianapolis, Marion County, 19 April 1900 — Page 1
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Jahrgang S3
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Editorielles. DaS Obergericht unseres Staates hat gestern entschieden, daß ein Wirth nicht strafbar ist, wenn sein Barkeeper ohne sein Wissen und Wollen am Sonntag Getränke verkauft. Dieser Punkt ist schon unzahlige Male in gleicher Weise entschieden worden. 3n den meisten Fällen gelingt eS jedoch dem Wirthe nicht, nachzuweisen, daß der Verkauf wirklich ohne sein Wissen und Wollen stattgefunden hat.'UebrigenS ist, wenn auch nicht der Wirth, so doch der Barkeeper strafbar. Die American Steel and Wire Company" hat beinahe ihre sammtlichen Fabriken zeitweilig geschlossen und dadurch etwa vier tausend Mann außer Arbeit geseht. 3a Anderson allein, wo sie eine ihrer größten gabriken hat, find sechs hundert Mann plötzlich brodlos geworden. Die genannte Compagnie ist ein Trust, der Draht und Nagel fabrizirt und fast die ganze Fabrikation dieser Artikel kontrollirt. Er hat in den letzten Jahren die Preise ungeheuer in die Höhe geschraubt und riefige Prosite gemacht. Aller Wahrscheinlichkeit nach ist in Folge dessen der Verbrauch von Nägeln stark zurückgegangen. Auch find, die dir irgendwo kürzlich gelesen daben, die alten eisernen viereckigen Nagel wieder theilweise in Gebrauch gekommen, vaS vielleicht ebenfalls den hohen Preisen der Drahtnagel zuzuschreiben ist. ES ist auch möglich, daß der Trust die Preise in unersättlicher Prositgier noch weiter in die Höhe zu schrauben beabsichtigt, waö aber immer die Abficht ist, die Thatsache steht fest, daß Tausende von Menschen, die außer Arbeit gewarfen wurden, darunter leiden und dah sie und daS Publikum überhaupt die Zeche bezahlen müssen. Von allen Gründen, welche für daS Verfahren angegeben derden, ist der. welchen der Trust selbst angiebt, der dümmste und glaublichste. Er ist der, daß in Folge der ArbeitSeivstellungen in Chicago ein Stillstand im Geschäfte eingetreten ist. Zwar packen verschiedene Zeitungen diesen Grund auf, und schreiben lange Leitartikel darüber, allein ek ist leicht ersichtlich, daß man nur gar zu gerne die Gelegen hei! wahr nimmt, um die Arbeiter billige Moral zu lehren. Viel nützen wird daS freilich nicht und eS vird der Gesellschaft wohl nicht gelingen daS Odium für ihr Verfahren auf die Arbeiter abzuwälzen. Auf die Arbei ter wird dieser angebliche Grund sicher lich gar keine Wirkung ausüben. Wohl aber wird man sich der Macht bewußt, welche ein einziger Mann, der Seiter deS Trusts, über daS Wohl und Wehe Tausender von Menschen aus üben kann. Selbstverständlich wird dieser Umstand dazu benützt derden gegen die Trusts zu polemisiern und auf die Gefahr aufmerksam zu machen, welche durch dieselben entstehen. Man bedenkt dabei nicht, daß es nicht der Trust selbst ist, durch. welchen die Gefahr entsteht, sondern der Umstand, daß der Trust mit seinen gewaltigen Macht Mitteln sich in Privathänden befindet. SS geht damit genau so wie mit den Masinen. QlS der Maschinenbetrieb sich ent wickelte, war man auch entsetzt über die
Wirkung drSselben, weil die Nasi
nen Tausende von Menschen überflüssig machten. Man bedachte damals nicht und bedenkt heute noch nicht, daß die Maschinen an sich ein Segen für die Menschheit find, und daß die Uebel,
welche auS der Verwendung derselben hervorgehen, dem Umstände zuzuschrei be find, daß sie sich in Privatbesitz befinden und dem Oesitzer eine große Macht über den Nichtbesitzer geben. Genau so ist e mit dem Teuft. S venig der Menschheit durch Abfchas sung der Maschinen genützt wäre, so venig däre ihr durch Unterdrückung der Trusts genützt. Was der Menschheit dirklich nützen vükde, daS waren solche Aenderungen in unserer gesellschaftlichen Organisation, welche die Bortheile deS Trusts der Allgemeinheit, statt einzelnen Personen zugute kommen ließen. Der Menschheit kann S nichts nützen, wenn irgend eine Sinrichtung abgeschafft dird, welche veniger Aufwand an menschlicher ArbettSkraft nöthig macht. Trfparniß menschlicher Arbeitskraft st gleichbedeutend mit Fortschritt der Kultur. Die ultur schreitet um so rascher vorwärts, je veniger Aufwand an Zeit und Kraft für die Beschaffung der LebenSbedürfnisse nöthig ist. Die Lösung liegt demnach nicht in der Abschaffung der Trusts an sieb, sondern Abschaffung derselben als Privativstitute.' ArHmchilhlell. Wetterbericht. OchöneS Wetter heut Nacht und morgen. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 71 Grad, niedrigste 54 Grad. AuS dem dongrest. W al h in g t o n, D. 17. April. Im Hause wurde die Debatte über die Marine - Bewilligungsbill fortgesetzt. Allerhand politische Fragen wurden in die Debatte gezogen und dieselbe artete schließlich in ein zweckloses Gezänke über die Portoricofrage aus. Der Senat beschäftigte sich mit dem Civilgesetze für Alaska. $25,000 wurden für Herstellung von Bronzemedaillen zur Erinnerung an die Seegefechte im spanisch-amerikani-schen Kriege bewilligt. Aus den Philippinen. . New Jork, 13. April. Eine Depesche auS Manila meldet, daß Col. JameS 0. Pettit vom 31. Freiwilligen Regiment vor ein Kriegsgericht gestellt wurde, weil er einen Kriegsgefangenen an den Präsidenten Medell von Zamboango auslieferte, welchen dieser ohne weiteren Prozeß umbrachte. Pettit ist derselbe Ossizier, it welchem Col. HahS, welcher unlängst resigvirte. Streit hatte, als ersterer sich vegen Landung von Truppen it den Gingeborenen in Unterhandlungen einließ, die für die Amerikaner Unannehmlichketten zur Folge hatten. Grober Cledeland warnt vor falschen Führern. New S o r k, 13. April. Der Vrooklya demokratische Klub gab heute Abend im Germania KlubhauS ein Bankett, zur Feier des 157. Jahres tages der Geburt Thomas Jeffersonö. Ungefähr 150 Personen daren anwesend. Unter den Gästen befanden sich Sigouvernör James S. Campbell von Ohio, Joseph L. Willett von Alabama und andere prominente Demokraten. Eipräfident Grober Sleveland hatte ein Schreibe geschickt, in welchem er bedauerte, nicht anvesend sein zu können und gleichzeitig die Gelegenheit wahrnahm, seine Ansichten über die gegenwärtige demokratische Parteiauszudrücken. JndemSchreiben warnt er die Partei vor den falschen Führern und mahnt sie, sich über Lehren, welche ihnen frühere Nieder lagen gegeben, nicht so leicht hinweg zu letzen, es könnte diese Nichtbeachtung sonst leicht eine weitere Niederlage zur Folge haben. , ,, Zum Streik der Italiener in Croton Valley. Croton Landing, N. 8, 18. April. Heute Morgen um 7 Uhr vurden die Arbeiten am Cornell Damm theilweise wieder ausgenommen. Die Otreiker verhielten sich ruhig und kam c) zu keinen Demonflrstienkn. Unzefähr 500 Nann, meistens Italiener,
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entschlossen, auf ihre Lohnforderung von 51,50 den Tag zu bestehen. Die Arbeit geht nur sehr langsam von Statten, da S an Leuten zum Trdeschaufeln fehlt und die Kontraktoren überzeugten sich bald, daß sie mit.der ihnen zur Verfügung stehenden Mannschast nur an einem kleinen Theil des DammeS arbeiten' konnten. '1250 Mann Miliztruppen haben jetzt, ein Lag,? in der Nähe der italienischen Niederlassung bezogen und man hält diese Zahl sür den Schutz der neu einzustellenden Arbeiter genügend.' .Der alte Crotondamm, vier Meilen veiter nördlich gelegen, wir von zwei Compagnien des siebten Regiments beschützt und zwei andere Compagnien haben bei den Steinbrüchen nahe Perkßkill ein Lager bezogen. " Vom Burenkrieg. London, 19. April. Schwere Regengüsse verhindern zur Zeit das Vordringen der britischen Truppen. Wepener wird noch belagert, trotzdem Hilfe nahe ist. Anstatt nach Norden werden j,tzt große Militärvorräthe von Bloemfotein aus nach dem südlichen Theil des Freistaates geschickt, welche Maßregel nöthig geworden ist durch die dortige Anvesevheit zahlreicher Burenkommandos. In den Feldlazarethen besinden sich 2000 Kranke; Ruhr und Typhus sind die vorherrschenden Krankheiten. Jedermann in England ist neugierig zu erfahren, was j.tzt mit den Generälen Buller und Warren geschehen wird, nachdem Lord Roberts ihre KriegSsührung in Natal einer so vernichtenden Kritik unterworfen hat. Man neigt sich allgemein der Ansicht zu, daß ihre Abberufung unvermeidlich ist. Maseru, 17. April. Seit der Belagerung von Wepener hat -Col. Dalgety an Todten und Verwundeten 120 Mann verloren. Wie gewöhnlich nach englischen Berichten werden die Verluste der Buren als viel größer angegeben. Pretoria, 17. April. KomMandant Fronnemann berichtet, daß er eine britische Truppenabtheilung von 400 Mann in der Richtung von Alival North über den Orangefluß jagte und bei dieser Gelegenheit mehrere Gefangene machte. Es wird ferner gemeldet, daß die Bethulie-Brücke über den Orangefluß in die Luft gesprengt worden sei. B erlin. 18. April. Zn einem inspirirten Artikel bemerkt das Berliner Tageblatt Folgendes: Wenn die griedenSdelegation der Buren wirklich eine europäische Intervention erwartet, so vird ihr dieselbe Enttäuschung nicht erspart bleiben, welche M. Thiers erlebte, als er sich im Zahre 1870 aus einer ähnlichen Mission befand. Oaron Reitzenftein, ein Major vom Generalstab und Leutnant Thiesen, welche von der Regierung nach Tranvaal gesandt wurden, um auf Seiten der Buren militärische Studien zu machen, sind nach Berlin zurückgekehrt. Za der halboffiziellen Kolonialkorrespondent heißt eS : Aller Wahrscheinlichkeit nach werden während und nach dem Kriege größere Vurenabtheilungen nach Deutsch Oüdvestafrika auSvander. Wir glauben, daß man sie vhne Gefahr zulassen kann, da schon die zweite Generation dort germanisirt werden würde. London, IS. April. Nach einer Depesche aus Lourenzo Marques an die Daily Mail" hat fast die Hälfte der Mitglieder des Chicago Ambulanz CorpS bei seiner Ankunft in Pretoria sich daS Abzeichen des Rothen Kreuzes abgerissen, als ihnen Mausergevehre angeboten wurden. Ler. Staaten Konsul Hay benachrichtigte die Trank vaal Regierung, daß er den. .Vorfall in Washington melden müsse.' - - --- - Der Sultan muß "pariren. New ö o r k, 18. April. Nach einer Depesche der Tribune? aus Washington ist unser Geschäftsträger in Conftantinopel angewiesen worden, dem Sultan zu eröffnen,. daß .unsere Regierung auf sofortiger Bezahlung der Schadenersatzsumme v0n H100,000 sür die Ausschreitungen gegen 7 die amerikanischen Missionäre und die Zer ftörung ihres Eigenthums während des armenischen AusftandeSTbestehen muß. Was geschehen dird, denn 'die) Nlti matum. keine Orsolz. .hat, .t$Ut;;3 ni5't fest, ei:r m-n so? cn die Oecs-
:i l. Yinii Kit Af.M. ia.k. " r riT: ; .lftB (,n"n' Zu. den, gettend gemachten Forderungen gehört aue eine von MW für die Ermordung des Radfahrers Lenb.' velcheHori ) voVikritärHlney geltend gemacht, wurde. . 4 .. - - Wa.lZ. ngtan,S.,Avril. Wie man lier im-Otaatsdepartement er!äW WKWinftfiJfw Schritte gegen die Turkr,icht kri,g,rische sein. sonderan'vsrunaSin der vür digfle Form be, Entrüstung der Ver. Staaten über den Bruch des türkischen .Versprechungen hinsichtlich der Bezah lun'gj der-VordkrllngeÄÄu-sdruck der lnhen. Kleber die., weiteren Schritte W noch nichts fest. L a nd 0 n;8 Apris. Der Corre spondet der Times"' in Wien sagt: Durch -wetteren Widerand' gegen die Ansprüche der Ver. Staaten kann sich der Sultan unangenehmeren Folgen aussetzen,, als. er vielleicht voraussieht. Die amerikanische'Reglerung ist nicht gewohnt, sich in leeren Drohungen zu ergehen...'... . ;. .. . Wenn der Sultan m einen Augenblick glaubt, daß er 'un einer europäischen Macht Rückhalt finden. wird, so mag er PQ an Spanren erinnern. ' Kulis in Massen.' Victoria, B. C.. 18 April. Japaner werden massenweise hier gelandet.. Die Rio 3un Maru" brachte 800, die .GoodwinV. 1000 und die Dampfer Milos" und Braemer", die, in den nächsten .'.Tagen erwartet werden, haben 780. an Bord. Dieser Zuzug asiatischer Arbeiter beunruhigt nicht wenig die einheimischen weißen Arbeiter, deren - Existenz durch die asiatischen KuliS bedroht ist. Die Regierung der Provinz Brittsch-Colum-bia sowohl wie die' von Canada find machtlos, denn daS Londoner Colonialamt verweigert seine '-Zustimmung zu irgend einer Gesetzmaßnahme, die die freundlichen Beziehungen zu Japan stören könnte.' - Aus Andeutungen aus japanischen Zeitungen soll ersichtlich sein, daß die Stadtbehörden dön Fokohama und Tokio ihre Hilfsbedürftigen einfach nach Amerika abschieben. S e a t t l e, Wash., 16. April. Der Dampfer Rio Zun Maru" von der japanischen Dampferlinie Nippon Susen Kaisba", hat hier 650 Japaner gelandet, . die in Amerika als billige Lohnarbeiter Erwerb suchen. Zn Victyria, B. ließ der Dampfer 700 japanische ZvischendfckSpassagiere zurück. : .... ., . . Gegen Amerikaner zuvor kommend. Berlin, 18. April. Der hiesige amerikanische Marine-Attache, Leut.Commander Wm. H Beehler, ist heute in Begleitung deS Hülfs - Marinebaumeisters der amerikanischen Flotte, Horatio G. Gilmore, nach Stettin et reist; um. die dortigen Schisssbauhöfe in Augenschein zu nehmen. ES geschuht dies aus spezielle Erlaubniß des Kaisers,' eine Auszeichnung, die nicht häufig ertheilt vird. Die beiden amerikanischen Offiziere werden sich von Stettin nach Kiel begeben, um auch die dortigen Marine-Etablissements zu besichtigen. ; j in - 1 Deutsche Bergleute. Berlin,18. April. Der Congreß der vereinigten organistrten deutschen Bergleute hat in einer Versammlung in Altenburg Resolutionen angenommen, welche, sich gegen die Einsuhr billiger ausländischer Arbeitskräfte für den Minenbetrieb und für die Ginverlei bang der Achtstunden-Klansel in daS deutsche Oergbau-Gesetz erkläre, wel cheS jetzt dem Reichstage vorliegt, und sich lebhast gegen den Ausschluß deS amerikanischen Fleisches von der Ein fuhr erklären. Aus Deutschland. Berlin, 18. April. Die Öfter seiertage find zu Gnde und die politi sche Preß-Campagne vird wieder mit großer Energie geführt. Obwohl der Streit zwischen den alten preußischen Loyaliftea in der konservativen Partei mit den Agrariern sich sehr zugespitzt hat, so vird doch nicht befürchtet, daß dies n einer Spaltung führen werde. Es ist vahrscheinlich, daß die Genfer vativen sich hinsichtlich der Fleisübe m W m jqau'ucnage nutzen derven, o;ae cezwunzen zu sein, die Agrarier über
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Ocrd zu Versen. Oie rarier s.d.L-rk.
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oaruver, oav Br. Oerlel in .'der Deutsche Taaeö - Zeitung" das Resultat der Conferenz der Führer der Partei veröffentlichte, obne da,u be vallmächtigt zu sein. Der Graf von lrnrodftrom .vrrd in der nächsten C nferenz daraus dringen, daß Dr. Oertel wegen Veröffentlichung - der Parteigeheimnisse zur Verantvortung gezogen wird. Der bevorstehende Besuch des Kai. serk von Oesterreich in Berlin bereitet der Pariser Presse diel Schmerzen und Herzeleid. Die Thatsache, daß drch diesen Besuch die Unerschütt.rlichkeit des Dreibundes darg?than vird, ist ern harter Schlag für die französischen Kriegsbrüller. Der Temps" z. B. nennt den Besuch Die Huldigung eines Vasallen." Doch alle diese gehäsfigen Bemerkungen beeinträchtigen den Bestand des Dreibundes nicht. I Uebereinstimmung mit der Anordnnng des Schulinspektorö wurde der sozialdemokratische Bergmann Kuvz seines Amtes als Mitglied der Schulbehörde in Zwickau enthoben. Aus Dresden dird gemeldet, daß die an der Elbe belegenen Ortschaften Micktev, Radebeul, Kötzschenbroda und Eossebaude recht traurige Ostern gefeiert haben. Die Ortschaften standen stündlich in Gefahr von den Fluthen vernichtet zu derden. Die Bewohner hatten ihre Häuser verlassen. Zwar ist das Wasser gefallen, doch ist die Gefahr noch nicht ganz norüber. Adolph von Sonnenthal dird demnächst im Gärtner. Platz Theater in München als Nathan in Lesfivgs Nathan der Weise", als Fabriziuk in Wildbrandts ..Tochter des Zrabri. zius" und als Fuhrmann Henscheli i Gerhard HauptmannS Stück auftreten. Der Ber'auf der polnischen Zeitnngen im Posener Distrikt ist'degen ihrer deutschfeindlichen Haltung unterdrückt worden. Die Freunde und Bewunderer deS verstorbenen -Oberstlieutenants a. D. und Friedens- und HumanitätApostels Moritz v. Egidy enthüllten in Potsdam ein Denkmal, welches zu seinem Gedächtniß gesetzt' wurde. Das dritte Bataillon des 80. Znfanterie. Regiments dessen Ehrenoberft die Kaiserin Friedrich ist wurde auS Homburg nach Mainz verlegt, da die Genickstarre bei den Leuten epidemisch geworden war. Congre ß deutscher C h i -.'t u r g e n. Berlin, 18 April. Der Congreß deutscher Chirurgen begann heute unter dem Präsidium deS Professors von Bergmann. Ja Verbindung mit den Berathungen steht eine Ausstellung chirurgischer Instrumente, unter denen sich Exemplare neuer .und interessanter Apparate für die Anwendung der Röntgen - Strahlen befinden. Der Congreß wird mehrere Tage dauern. Die Seulenpest am Rothen Meer. Cairo, 18 April. Es vird berichtet, daß die Beulenpest in verschiedenen Hafenplätzen am Rothen Meer aufgetreten ist. S im l a, 18. April. Die.TodeSfälle in Folge der Seulenpest in ganz Indien beliefen sich in der letzten Woche auf etvas veniger, die in der Vorwoche, aber immerhin waren noch über 4000 Opfer der Krankheit zn verzeichnen. COW'ZlaQtlQttt Angekommen in : New O ork: Bremen" von Oremen; Amsterdam" von Rotterdam; Teutonie" und Cufic" von LiderPool. S 0 u t h a m p t 0 n : St. Louis" von New Lork. Bremen: Kaiser Wilhelm der Große" von New Lork. Glasgow: varmatran" von New Oork; Greeian" von Philadel phia. ' Cherbourg: Pbomcia" von New Lork nach Hamburg. M 0 v i l l e : Ethlopia" von Nev Lork. Ooulogne: vatavia" von Hamburg nach New Lork. . Rotterdam: Rotterdam" von New Lork. , London: enitsu" dsn Nei
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