Indiana Tribüne, Volume 23, Number 209, Indianapolis, Marion County, 17 April 1900 — Page 1

o T nO A 00 As lV i-A V r f i i i ' i r III. Illl I A 1 U v y v O W W y y v Office: Sto. 18 Oöö 5Uabaa Otraszs. Telephon 1171.' Jahrgang L3. Indianapolis, Ind., Dienstag, den 7. April 1900. No; 209

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Editorielles. In einer Geschichte der Deutschen in Virginien" von R. Schuricht erzählt der Versasser eine interessante Episode aus dem Leben des eonsöderirten Generals Lee, die gleichzeitig dessen Urtheil enthält über die welt. geschichtliche Rolle der deutsch-ameri-kanischen Soldaten im Bürgerkrieg. Schuricht erzählt in seinem erwähnten VeschichtSverk: Im UaionSheere befanden sich diele Deutsche und auch einige Deutsch - Birginier. General Robert . Lee ertheilte diesen deutschen

Soldaten im Uniontheere ein sehr glänzendes Zeugniß. Zur Zeit, als die südliche Sache schnell zusammenfiel, rief er ärgerlich au : "Take out the Dutch, and vrc will whip the Ytn keei eaiily !" Schuricht Hat all Offizier auf Seite der Consöderirten den Krieg mitgemacht und Hat sich viel in der Umgebung Lee'S bewegt. Die Angabe mag demnach auf Wahrheit beruhen. I einer Schilderung der Zustände auf Ports Rico, welche durch die Assoeiirte Presse" verbreitet wurde, heißt es : 3 Folge der Ungewißheit der Zukunft liegt Handel und Wandel seit meehr als Jahresfrist vollständig darnieder und 95 Prozent der Bevölkerung find thatsächlich an den Bettelstab gebracht. Die übrigen fünf Prozent verfügen allerding über so viel Mittel, daß sie die gegenwärtige schwere Zeit überstehen werden, aber auch sie leiden schwer unter der vollständigen Stagnation ihrer Geschäfte. Kein Wunder, daß unter der am Hungertuche vagenden Bevölkerung die Losung ausgegeben wurde: Fort von Portorico." Erst vor einigen Tagen sind 200 Eingeborene nach Kuba übergefiedelt, um dort Beschäftigung zu suchen, und wer immer noch über einen kleinen Besitz verfügt, veräußert denselben und zieht nach Venezuela, San Domingo oder Meziko. Diese QuSsanderer nehmen viel werthvolles Lieh mit sich und Jahre werden vergehen, ehe der einst so prächtige Viehftand der Insel wieder auf seine frühere Höhe gebracht werden kann. WaS von der Bevölkerung zurück bleibt, das richtet seinen Blick ervartungS- und hoffnungsvoll nach Wash iugton, von wo die Erlösung auS den gegenwartigen trostlosen Zuständen kommen soll. Aber wird sie auch kom men 7 Werden die Ber. Staaten die schöne Insel in ihren Schooß aufneh men und ihr die Segnungen ungehin derter Wechselbeziehungen zukommen lassen? Das ganze Volk Porto Rieo's, so weit ek die Frage beurtheilen kann, verlangt Freihandel nur die großen Plantagenbesider begünstigen einen Tarif und zwar auS dem höchst egoifti schen Grunde, um einer Landsteuer zu entgehen. Ebenso sind einige Qroßkaufleute für den Tarif, weil sie fürchten, daß bei freiem Handelsverkehr amerikanisches Kapital in Masse nach der Insel strömen und ihnen eine empsiadliche Konkurrenz entstehen könnte Bon diesen zwei Kategorien abgesehen ist aber die ganze Inselbevölkerung sür Freihandel, der Porto Nieo allein einen sicheren Markt sür seine Hauptsachlichen Produkte und ihm einen billigen Bezug von Manusaeturwaar

ermöglicht. Allgemein wird zugegeben, daß die Insel wohl im Stande ist. die paar Millionen Dollars, die zur LandeSverwaltung nöthig find, durch direkte Besteuerung und nicht durch Zölle auf-

zubringen, sobald sich Landbau, Hand werk und Handel wieder gehobe haben". . . n An diesen Zustände wird wohl durch die eben vom Kongreß pasfirte Bill zur Erhebung von Zöllen und Einführung einer Civilregierung wenig geändert werden. Wichtiger ist der Umstand daß der Congreß zwei Millionen Dol larS für die Znfel bewilligt hat.. ES fragt sich nur, ob dies Seid richtig ver wandt wird. SS fragt sich auch, ob die ganze Summe für Porto Rico der wandt wird, oder ob ein Theil dersel ben in verschiedenen Taschen kleben bleiben wird. Unter allen Umständen hat die Re aierung eine Aufgabe vor sich, die mit den gewöhnlichen politischen Mitteln nicht gelöst werden kann. Ob sie die selbe zu lösen im Stande ist, bleibt abzuwarten. MgliMWn. Wetterbericht. Trübes regnerisches Wetter heute Nacht und morgen. KühlereS Wetter morgen Nachmittag. Höchste Tempeatur innerhalb der letzten 24 Vtunden 58 Grad, niedrigste 54 Grad. ver Kentuckver. Skandal. W a s h i n g t o n, D. C., 16. April. Der Prozeß zwischen den beiden Gouvernören von Kentucky ist im OderbundeSgericht angelangt mit einem Gesuch beider Parteien um eine mögichft baldige Bornahme desselben. DaS Sericht hat, diesem Gesuch entsprechend, einen Termin aus den 30. April ange'ht. Mehr Streiks. 5k e v ö o r k, 16. April. Auf Otaten Island gingen heute alle Zimmerleute an den Streik. Sie verlangen den achtstündigen Arbeitstag. Samstag einen halben geiertag und einen Minimallohn von 40 TentS die Stunde, mit doppelter Löhnung an Sonntag und Festtagen. Chattanooga, Tenn., 16. Apr. Die Beamten der Southern Railvay berichten, daß der Eisenbahnverkehr durch den Streik der Telegraphisten keineswegs gelitten habe. Dieser Bericht stellt sich jedoch als nicht zutreffend heraus, denn eine Durchsicht der RegiJer der Sisenbahnzüge zeigt, daß nur wenige Frachtzüge ankommen und auSuusen, und daß solche, welche sich aus der Fahrt befinden, diese nur mit bedeutender Verspätung zurücklegen. Knoxville, Ten?., 16. April. 200 Arbeiter in nahegelegenen Steinbrächen stellten heute die Arbeit ein. Sie verlangen Anerkennung ihrer Union und eine gleichmäßige Lohnskala. KansaSCith, Mo., 16. April. Ueber 400 Zimmerleute begaben sich heute an den Streik. Sie verlangen 37 TentS die Stunde. Die Kontraktoren boten 35 CentS, welches Anerbieten zurückgewiesen wurde. , i ' W. ft Miller schuldig be funden. N e v S o r k. 16. April. W. F. Miller vom Franklin Syndikat, der Leuten, welche schnell reich werden woll ten, 500 Procent und mehr Zinsen versprach,-wurde heute von einer Jury in Brooklyn deS SroßdiebstahlS schul big befunden. DaS Urtheil wird am 27. April gesprochen werden. Miller'S Bertheidiger kündigte an, daß er den Fall appelliren werde. , CXa6 dem CpnQtcß. Washington, D. &., 16. April. DaS HauS beschäftigte sich heute mit der Erwägung der Marinevorlage Die Vorlage bewilligt im Ganzen t61,200,000. Den Hauptpunkt der Debatte wird die Frage der QualitS und deS yreifeS der Panzerplatten bilden. Daß nebenbei die Neben alle einen mehr oder minder patriotischen Charakter tragen, ist selbftverständliü Im Senate wurde daS OerfassungS Umendement vorgelegt, welches direkte Wahl der OundeSfenatoren vorschreibt SS wurde an ein Comite "verwiesen Der Senat beschäftigte sich auch mi Oinsührung eines CivilgesetzeS in Al-:ka.

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schäftigt sich mit Trustgesetzen. ES bkabkZcktiat ein VerfassunaSamendement vonuschlaaen. welches die ein- ! scklägige Gesetzgebung ganz und gar in ' die Hände deS CongresseS legt. Ferner, will eS Bestimmungen vorschlagen, welche vorschreiben, daß alle von Trusts verfertigten Waaren als solche markirt werden müssen, und daß alle Korpora tionen mit einem Kapital von mehr alS einer Million Dollars jährlich ihre Geschäftsberichte veröffentlichen müssen. gerner soll den Trusts und deren Beamten die Benützung der Post versagt werden. SS fließtBlut. C r o t o n Lan ding, N. S., 16. April. DaS erste Blut, alS Resultat deS Streiks beim Croton Damm, floß gestern Abend um ö Uhr, als Sergeant Robert Douglas von der elften Compagnie, Mount Lernon, von einem bis jktzt unermitelten Streiker auS dem Hinterhalt niedergeschossen wurde. Der Sergeant war mit der Ablösung eineö Postens beschäftigt, als ihn die Kugel traf. Die wildeste Aufregung bemäch tigte sich aller Soldaten im Lager, sobald die Nachricht von dem Mord in den verschiedenen Zelten bekannt wurde. Der Platz, wo DouglaS siel, befiadet sich eben auf einem Hügel, nahe Klein Italien", wo bewaffnete Steiker heute Morgen ezercirten und drohende Demonstrationen machten. Um halb elf ihr gestern Abend wurden drei Schüsse auf eine Gruppe von Deputy-Sherisss abgefeuert, welche daS Kabelhaub bewachten, ohne indeß zu treffen. Der italienische Stneralkoasul, G. Branchi. bedauert daS Absenden von Mliiz ruppen nach der Scene bei Streiks und befürchtet weiteres Olutvergi.ßen. Ix schreibt den Streik der Habsucht der Kontrakts zu, welche sich weigern ür schwere Arbeit mehr als $1 25 den Tag zu bezahlen. B o m Kriegsschauplatz in Südafrika. London, 17. April. Ueber die Lage im südlichen und südöstlichen Theil deS Freistaates laufen die widerprechendften Berichte hier ein. Einer pezialdepefche auS Bloemfontein zuolge haben die Buren die Belagerung von Wepener aufgehoben und ziehen sich in nördlicher Richtung zurück. Nach einem andern Bericht auS Lethany ist den Buren der Rückzug nach Norden abgeschnitten und sie sollen sich nach Süden, dem Orangkfluß zu, gewandt haben. Ebenso widersprechend lauten die Berichte auS Natal. Einem Korrepondenten zufolge haben die Buren sich hinter den BiggarSburg Höhenzug zurückgezogen, ein anderer berichtet, daß starke Burenabtheilungen sich noch in unmittelbarer Nahe von Ladyfmith befinden. England ist begierig, von neuen Siegen der britischen Waffen zu hören. doch an einen schnellen Vormarsch aus Pretoria glaubt heute Niemand mehr. DaS größte Hinderniß bildet ber Mangel an Pferden. Trotzdem britische Agenten in allen Welttheilen Pferde für die Armee aufkaufen, so ist die unaufhörliche Zufuhr doch kaum genügend, um die enormen Verluste zu decken. Viele Thiere sterben während der langen Seereise, andere gehen während der dreitägigen Eisenbahn fahrt von Kapstadt nach Bloemfontein zu Grunde und wenn sie dann endlich in letzterem Orte ankommen, find sie in einem Zustande, daß eS wochenlanger Ruhe und Pflege bedarf,' um sie einigermaßen für Kavalleriezvecke brauchbar zu mache. DaS KriegSamt ist überzeugt, daß eS große Cchvierigkeiten haben wird, den Bedarf von Pferden für Südafrika zu decken. Die Nachrichten von. Mafeking rei chea bis zum S. April. An diesem Tage dar die Stadt noch nicht gesal len, doch litten die Belagerten entsetzlich vom Hunger. Nach kurzer Unter brechung hatte Kommandant Sayman am Tage vorher die Beschießung deS OrteS wieder ausgenommen und zwar diesmal mit dierzehnpfündigen Gra naten. Der Correspondent bemerkt bei dieser Gelegenheit, daß die Buren artillerie der britischen weit über legen sei. S t. H e 1 e n a. 17. April. Oberst Schiel, von welchem gestern berichtet. wurde, daß er wegen Fluchtversuchs 2 der Citadellt tr-n:ptttirt wurde,

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mit den übriaen Gefanaenen & Deadvood gebracht worden. London, 16 April. AuS Ladysmith wird gemeldet, daß die Suren nahe Wessel'S Nek drei Kohlenminen zerstörten; daS Maschinenhaus und die ganze Einrichtung wurden in die Luft gesprengt. AuS Lourenzo Matqie äußern sich dort ansässige britische Handeltsirmen wie folgt : Während die Scheinblockade der Delagoa Bai Transvaal auch nicht den geringsten Schzden zugefügt hat, bat sie dazu beigetragen, ausländische g.rmen aus Kosten ruinirter Cngländer zu bereichern. Seich enbl um en bringen Tod. Chicago, Zll., 16. April. Blumen von der Todtenbahre einer Spielgenosfin, die an der Diphtheria starb, sollen, wie daS Gesundheitsamt nach gründlicher Untersuchung erklärt, den Tod der achtjährigen Anna Gevelke, dem Töchterchen von Herrn und Frau Audrev Bokonnek, 28 Newton Place, herbeigeführt haben, sowie indirekt die Erkrankung der in demselben Hause wohnenden May Provnik. Die Gesundheitsbeamten behaupten, daß der Tod der kleinen Anna Gewelke aus eine Uebertretung einer.städtischen Ordinanz von Seiten der Leichenbeftattungkfirma Zaeger Bn', zurückzusühren sei. Dieser Firma droht jetzt Anhängigmachung eines Prozesses. Die Blumen, die Ansteckung und Tod in die Bokonnek'sche Wohnung brachten, wurden bei der Leiche der kleinen Sucy Schreiber, 495 N. Rockwell Str., die am 27. gebr. starb, benutzt. Aus dem von Dr. H. H. Latimer unterzeichneten Todtenschein ist ersichtlich, daß der Tod durch DiphtheritiS herbeigeführt wurde. CQli73natiCt3 Angekommen in : Gibraltar: SmS" von New Sork nach Neapel und Genua. Genua: Aller" von New Sork via Neapel. Antwerpen: FrieSland" von New Sork. Southampton: Kaiser WilHelm der Große" von New Sork nach Bremen. y o r t 1 a n d : Tunefian" von Liverpool. Halifax: Coron" von GlaSgov und Liverpool. Bremerha v en : August Korss" von Philadelphia. N e v V o 1 1 : La GaScogne" von Hadre; Pretoria" von Hamburgs , m Festlichkeiten in Paris. Paris. 16. April.. Die erste einer Reihe ' von offiziellen Festlichkeiten, welche in Verbindung mit der AuSßellung geplant find fand heute Abend in Slysee Palast statt. 260 Gäste hatten sich zn einem vom Präsidenten Loubet verarstllteten Bankett einge funden, die größte Anzahl, welche je in dem gen:nnten Palast zn einem Bankett versammelt war. Unter den Anwesenden befanden sich daS diplomatische KorpS und die eneralkom'Oissärt der verschied aus der

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