Indiana Tribüne, Volume 23, Number 208, Indianapolis, Marion County, 16 April 1900 — Page 1

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o o rlC AA rfC o AT O kY AS II I All J k iy w v w U J O Office : No. 1s Md Olabatxa Otrasze. Telephon 1171 Jahrgang 33, Indianapolis, Ind., Montag, den 6. April 1900 No. 20S

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W etterbericht. Wolkiges Wetter und gelegentlich 'Regen heute Nacht und Dienstag. Höchste Temperatur innerhalb der letz ten 24 Stunden 45 Grad, niedrigste 38 Grad. Plötzlicher Reichthum raubte ihm den Lerstand. New Vor k, 16. April. Zuliut Kofter, ein Maurer, welcher in der W. 62. Str. wohnte, wurde heute in dem leeren Wasserbehälter auf dem Dach seines Hauses erhangt gefunden. Kürzlich hatte er von einem in Deutschland gestorbenen Bruder $300,000 ge erbt, und von einer langwierigen Krankheit kaum genesen, übte der plöhliche GlückSwechsel eine solche Wirkung auf seinen ohnedies geschwächten Geisteszustand auS, daß er seinem Leben ein Ende machte. Wieder eine Frist. Spring fielt, ZllS., 16. April. In der Angelegenheit deS zu ZuchthauS verurteilten früheren Bankiers Sdv. S. Dreyer setzte daS Obergericht die Entscheidung deS unteren Berichtes bei'Seite, und erklärte, der gehler, daß die Bailisss, welche die Geschworenen zu beaufsichtigen hatten. nicht eingeschworen worden seien, sei Grund zur Lewahrung eineS neuen Prozesses. Hanna krank, ki ncinnati, O., 16. April. Hier ist die Nachricht eingetroffen, daß Senator M. A. Hanna in Old Point Comfort krank an der Grippe darniederliegt und daß er wahrscheinlich nicht m Stande sein wird, die in nächster Woche in ColumbuS stattfindende republikanische StaatSkonvention zu besuchen. SS heißt, daß Präsident McKinley und andere hervorragende Republikaner diese Woche in Old Point Comsort zu einer informellen Conferenz zusammenkommen werden. Streik italienischer Ar d e i t e r. Crot o n San ding, N. I., 16 April. In der Näbe deS. Sroton DammeS ist heute Abend alles ruhig, da 300 bewaffnete DeputieS die Anlagen bewachen. Die streikenden italienischen Arbei er, welche in der Nahe ihre Wohnungen haben, haben sich soweit aller Gealtthätigkeiten enthalten, doch find sie fest entschlossen, nicht eher an die Arbeit zurückzukehren, als bis ihre gorderungen bewilligt worden find. Alle find bewaffnet und drohen, daß sie eS nicht dulden werden, daß auswärtige Arbeiter ihre Plätze einnehmen. Seneral Roe machte heute Abend bekannt, daß Sheriff Mallov von Weftchefter County ihn schriftlich aufgefordert habe, unverzüglich 600 Miltzsoldaten nach Troton Dam zu senden, zur Ausrechthaltung der Ordnung. Vom Kriegsschauplatz in Südafrika. London, 16. April. AuS Kap stadt wird gemeldet, daß General Brabaut den Buren bei Wepener eine vernichtende Niederlage beibrachte. DaS KriegSamt hat keine derartige Nachricht erhalten und hält sie für verfrüht, da General Lrabant erst am letzten Samstag Alivel North mit dem Rest seines HeereS verlassen hat und daher im günstigsten Falle erst, in einigen Tagen in Wepener ankommen kann. Sin Korrespondent in Bloemfontein berichtet der Timeö," daß für die vuren ebenfalls Verstärkungen unterwegs find und daß in DewetSdorp sechzig Wagen auf dem Wege nach Wepener angekommen sind. Derselbe Korrespondent meldet, daß der Winter im greiftaat im Anzüge ist und der erste Frost sich eingestellt hat. Vorher war reichlicher Regen gefallen. Alival North, 14. April. ES wird offiziell berichtet, daß die briti scheu Verluste am vergangenen Freitag währen deS Gefechts bei Wepener fol gende waren : 10 Mann todt und 132 verwundet. Die Northern Post" be hauptet, daß in Folge der Bekannt machung Präsident Krüger, daß ein erzwungener Sid keine bindende Kraft habe, aus demRouztzille Distrikt (zvi schen Alival North und Wepener) den Ore 1000 neue Nekruten zugeströmt

seien. 600 Buren unter Anführung deS Kommandanten Swanepoel zwangen die Royal Irish RifleS. Rouzville zu räumen, und der ehemalige Landrost, welcher inzwischen für die Briten

amtirt hatte, erbot sich, zur Front zu gehen und zu beweisen, daß er ein guter greistaater sei. gast die ganze übrig männliche Bevölkerung deS OrteS schloß sich ihm an und eS zeigte sich daß jeder im Besitz eines vorzüglichen MausergedehrS war. Unter den am letzten Freitag ge machten Gefangenen siel den Buren auch ein britischer Zahlmeister in die Hände, welcher 1400 Pfund mit sich führte. Bloemfontein. 14. April. Ja einem längeren Telegramm an den Präsidenten Krüger protestirt Lord Roberts gegen die Behandlung, welche den britischen Gefangenen in Pretoria zu Theil wird. Er führt auS, daß die Gefangenen wie Verbrecher in einem Gefängniß behandelt würden, daß zur Zeit neunzig Fälle von TyphuS in dem Gefangenenlager bei Watervaal seien und daß die TranSvaal-Regierung eS versäumt habe, selbst auf Ersuchen deS ArzteS. die nöthigen Medikamente und ärztlichen Hilfsmittel zu liefern, daß die Gefangenen gezwungen würden, auf freiem Felde zu kampiren, daß die Kranken in einer offenen Lretterhütte mit eisernem Dach untergebracht seien und daß erst Medizinen und Matratzen geliefert wurden, als der neue Arzt drohte, zu refigniren. Er ersucht den Präsidenten Krüger, diesen Zustand der Dinge zu ändern und stellte die BeHandlung daneben, welche den gefangenen und kranken Bure von Seiten der Engländer zu Theil wird, welche, wie Lord Roberts bemerkt, ebenso behandelt werden, vie unsere eigenen Soldaten". S t. H e l e n a, 15. April. Oberst Schiel und zwei andere Burengefangene wurden heute gelandet und nach der Citadelle gebracht, weil sie versucht hatten, zu entfiishen. SS schei.it, daß Oberst Schiel einen Bootsmann beftochen hatte, einen Brief an Bord eineS holländischen KreuzerS abzuliefern, auS Versehen jedoch brachte er ihn an Bord deS britischen KreuzerS Niobe. Einen Wagen, welcher ihm zur Verfügung gestellt wurde, lehnte Oberst Schiel kurz ab und trat seinen Weg nach der Citadelle zu Fuß an. Gen. Cronje im neuen Quartier. S t. H e l e n a, 16. April. Gen. Cronje, seine grau, und drei Mitglieder seines Stabes, die am 10. hier eintrafen, gingen heute an Land, wo sie vom Gouverneur und dessen Gattin im Schloß empfangen wurden, ehe sie sich nach dem ihnen angewiesenenKent Hause begaben. Gen. Cronje sah wohl und zufrieden auS. AuS den Philippinen. Manila, 16. April. DieZnfurgenten, wahrscheinlich Leute von MaSeados Truppe, sind wieder sehr thätig in den MariealeS Bergen, gegenüber von Manila, jenseits der Bai. Montag Abend griffen ihrer etwa 300 Balang an, vs drei Compagnien vom 32. Ins. Rgt. liegen, wurden aber zurückgeschlagen. Gestern Abend griffen sie Capt. Goldman an, der 30 Mann bei sich hatte und 2 Todte verlor. Der TranSportdampser ThomaS mit General Schwan und 300 entlassenen und kranken Soldaten tritt morgen die Rückreise an. m i Gen. bt Salli set krank. Paris, 16. April. Der Marquis de Gallifet, der seit einigen Tagen an SelevkrheumatiSmuS leidet, hat sich gestern neuerdings erklätet. Lungen entzündung ist hinzugetreten und der Zustand deS französischen KriegSmini fterS ist sehr gefährlich. Die alten Gerüchte. V t. P e t e r S b u r g, 14. April. Ver Zar und die Zarina traten gestern Abend die Reise nach Moskau an. Dauernd erhält sich daS Gerücht, der Zar werde an am russischen Osterfest ein Manifest erlassen, in dem er daS Ultimatum an England stellen werde, eS solle Frieden mit den Buren schließen, wenn eS nicht volle, daß Nußland Kabul und Herat besetze, vielfach wird im Zusammenhang damit auf die That sache hingewiesen, daß die Reservisten keinen unbestimmten Urlaub erhalten. Über daS kann auch seinen Orund darin

haben, daß große Sommer-Manöver

geplant find, zu denen auch Kaiser Wilhelm eingeladen ist. DaS Zarenpaar ist in Moskau eingetroffen. Selbstkritik. London, 16 Aml. Die venig erfreuliche Wendung der Dinge in Afrika bringt vieder scharfe Kritiken in der englischen Presse zu Tage, be sonders über die AuSvahl der Ossi ziere. Outlook" sagt: Sie fin tapfer wie die Löwen, aber im Großen und Ganzen dumm." Die Saturday ReView" sagt: Auch die ärmsten Freunde unserer Ossiziere sangen an, traurigen HerzenS zuzuge stehen, daß ihr Muth sie oft unvor fichtig macht, und daß, wenn sie nicht nachlässig find, sie doch zeigen, daß si ihren Beruf nicht verstehen. Vanity Fair", daS bisher jede Kritik als unpatriotisch bezeichnete, sagt : Unsere Ossiziere scheinen Krieg zu spielen, statt Krieg zu führen. DaS ist ein Fehler", und in Bezug auf einen Brief von Col. LonSdale Hale in der Times", in dem gesagt wird, fortgesetzte geistige Aufregung und Aufmerksamkeit sei unmöglich zu ertrage, bemerkt dasselbe Blatt: Wie steht eS mit der dauernden Aufmerksamkeit, die ein Marine-Ossizier anwenden muß, wenn er weiß, sein Schiff ist in Sefahr von Torpedos in die Luft geblasen zu werden? Amerikanische Offiziere haben diese Anspannung ertragen. Können englische Soldaten nicht daSselbe ertragen ?" Ueber die Lage in Afrika sagt die Saturday Review" : Haben wir unS nicht zu früh beglückwünscht zu dem Besitz von Bloemfontein? Wir erkennen zu spät, daß der Befi einer solchen Hauptstadt nicht diel bedeutet." vie Gefangenen wohl dersorgt. Pretoria, 16. April. Der hie sige amerikanische Konsul Ahelbert O Hay hat eine Menge Geschenke für die britischen KriegSgefangeren, welche zusammen ein Gewicht von 6 Tonnen haben, erhalten. Die Geschenke, welche zum Theil auS England und zum Theil auS der Kapcolonie kommen, bestehen in Eßwaaren, LusuSgegenfiäade, Eigarren, Cigaretten u. s. w. Sie wurden zollfrei eingelassen und die Behörden zeigten Herrn Hay in Uebermittelung derselben daS größte Entgegenkommen, was dieser mit Befriedigung constatirt. Ehar-greitag wurde in der Republik überall als Feiertag gefeiert und, wie gemeldet wurde, ruhten auch die Kämpfe. Kapstadt, 16. April. Der Trankportdampfer Lake Erie ist heute mit mehr als 600 gefangenen TranSvaalerv, unter welchen sich auch die bei BoShop gefangen genommenen granzosen, Deutsche und Russen von der Fremdenlegion befanden, nach St. Helena abgefahren. OchiffSNaHrlc)ten. Angekommen in : New Sork: ampania" von Liverpool; New Sork" von Southampton; La GaSeogne" von Havre. B o u l o g n e : Spaarndam" von New Sork nach Rotterdam. Hamburg: Auguste Victoria" von New Irk. Boyon: Ultonia" von LiverPool; Peruvian" von Glasgow. Allerlei. ,nvelo elgenthümlicher als interessanter Fall ist der des 5 Jahre alten Lansford Bergen von Aardsley in der Nähe von Trenton. N. I. Der Knabe hatte ein Geschwür an dr Wange, das ihn außerorixntlich schmerzte. Eine Operation wurde vorgenommen und die Aerzte fanden zu ihrer nicht geringen Ueberraschung unter dem Geschwür Zn Weizenkorn, das in der Wange des Knaben Wurzel geschlagen und kleine Sprossen getueden hatte. Das wachsende Mizenkorn hatte offenbar dasGeschwür verursacht. Wie das Korn in die Wange des Knaben gerieth .ist ein Räthsel, doch muthmaßen die Aerzte, daß es in's Auge geflogen und von da in's Frisch ringedrungen war. Von ihrem Winterquartier in Elizabeth, N. I., traf die Witt tot des im verflossenen Herbst verstor denen Zigeuner - Primas Sth Lowell mit den nächsten Verwandten in I Chambersbura. Pa.. ein. um dem ver

storberrn GWfte die lebten Ehren au

erweisen. Sie überführten, den großen und schönen Reisewayen Seth's, der $1600 gekostet hatte, in ihr Lager. In -denselben legten sie seine Kleidungsstücke sein Bettzeug, sein Gewehr und anvere Mgenslanoc; sodann gössen sie Petroleum über das Ganze und zundeten es an. Unter dem. Wehklagen und Jammern des Stammes verzehrten die Flammen langsam den TodtenAltar des Häuptlings. Auch sein Lieblingspferd wird getödtet und verorannk werden. Das Opfer eines Aprilscyerzes ist die 19 Jahre alte Edith Walrach in Vinghampton, N. I., geworden, wo sie bei Freunden zum Besuch weilte. Bei der befreundeten Familie wohnt ein zu faulen Späßen stets aufgelegter junger Mann. Dieser fing eine kleine lebende Maus und steckte sie in eine Eierschale, deren Oeffnung er mit Gips verdeckte. Das vermeintliche Ei wurde zum Frühstück mit hereingebracht und als Frl. Walrach es öffnete, entschlüpfte die Maus. Das junge Mädchen schrie auf und fiel in Ohnmacht. Als sie dann wieder zu sich kam, bekam sie einen Krampfanfall, der sich während des Tages mehrmals wieverholte. Der Zustand des Mädchens ist besorgnißerregend. SchlossergesellcGoti. lob Schienle in Stuttgart lebte schol. seit einiger Zeit mit seiner Ehefrau in Unfrieden; er war der Arbeit entwöhnt und ließ sich den Lebensunterhalt von seiner Frau beibringen. Die von letzterer aufgebrachten geringen Subsistenzmittel scheinen nun dieser Tage wieder zu heftigem Streit zwischen den Eheleuten geführt zu haben, der damit endete, daß Schienle seine Frau mit einem Revolver in den Kopf schoß und hierauf die Mordwaffe gegen sich selbst richtete. Schienle blieb auf der Stelle todt; seine lebensgefährlich verletzte Frau wurde in tas Katharinenhofpital überführt. Ein Fall von Lepraerkrankuna wurde zu Oelsnik in Sachsen constatirt. Gelegentlich der Musterung von Militärpflichtigen stellte sich der Ersatzcommission auch ein junger landwirtschaftlicher Arbeiter aus Ostpreußen, welcher in dem nahen Voigtsberg bedienstet war. Der untersuchende Militärarzt stellte fest, daß der junge Menfch an Lepra leide, und ließ sofort den Bezrnsarzt.benachnchtigten. Dieser schloß sich der Diagnose seines College durchaus an und veranlaßte sofort die Jsolirung des Kranken, der sich der Gefährlichkeit seines Zustandes gar nicht bewußt war. Obwohl ihm bereits mehrere Finger abgefault waren, hatte er dennoch die verstümmelte Hand, nur oberflächlich verbunden und zur Arbeit weiter gebraucht. Durch die energischen Maßregeln, welche sofort ergriffen wurden, hofft man, der Weiterverbreitung dieser entsetzlichen Krankheit vorgebeugt zu haben. DerSplNnerel-Vesther Schinzo in Nagoya (Japan) beschäftigte fünfzig Frauen und drei Manner. Kurz vor dem chinesischen Neujahrsfeste, das in einigen Theilen von Japan noch gefeiert wird, war Nachtarbeit gewesen, um noch vor dem Feste mit allen Aufträgen fertig zu werden. Die Mädchen hatten bis ein Uhr gearbeitet und kamen erst gegen zwei Uhr zur Ruhe. Der Besitzer der Fabrik pflegte dle Thüren zu ihrem Schlafzimmer von außen zu schließen. Zwischen drei und vier Uhr stand plötzlich das ganze leichtgebaute Gebäude, in dem die Mädchen schliefen, in hellen Flammen. Dreißig befanden sich im ersten Stock. In der Verwirrung versäumte man, die Thüre zu ihrem Zimmer rechtzeitig zu öffnen, und bald war bei dem starken Winde, der daS Feuer auch auf die Fabrik sowie auf daS Wohnhaus desBesitzers übersprinaen ließ, hieran nicht mehr zu denken. Schließlich stürzte das brennende Gebaude zusammen und begrub 30 Maochen unter seinen Trümmern. Der Fabrikbesitzer wurde infolge des Unglucks irrsinnig. Die Liebe hat eine Fabrikarbeiterin aus M. Gladbach dazu gebracht, ihren im AmtsgttichtSge,'ängniß zu Rheydt inhaftirten Geliebten auf eigenartige, äußerst raffinirte Weise zu befreien. Das Mädchen schlich sich des Abends in die Wohnung des Gefangenenwärters, suchte dessen Schlafzimmer auf und verkroch sich dort unter dem Bett. In diesem Versteck wartete sie, bis der GefangenenWärter zu Bett gegangen und in festen Schlaf versunken war. Gegen Mitternacht, als alles still war. kroch sie hervor und bemächtigte sich der Schlüssel zu den Haftzellen und suchte dann das Gefängniß ihres Geliebten auf. Hier öffnete sie geräuschlos die Thür der Zelle, weckte den Schlummernden und erreichte mit ihm unbehelligt das Freie. Die Polizei kam jedoch schon am nächsten Tage der Sache auf die Spur und verhaftete das Mädchen, gegen welches der dringende Verdacht der Gefangenenbefreiung vorlag. Als der Flüchtige von der Verhaftung seiner Braut erfuhr, fand er sich noch am selben Abend im Gefängniß wieder ein. Im Verhör, welches mit den' beiden angestellt wurde, kam der ganze Vorgang, welcher die Befreiung herbeigeführt hatte, an den Taa.

Ein zerrüttetes Nervensystem Schlletzttch Herzbeschwerden. Gesundheit wiederhcrgeftellt durch Tr. Nervkne.

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H err Edward Hardv, der joviale Mana ger deS große Slores der Shevperd Co. i iUrarMiifl, ff lrifit. ... tu. iUUfc Itlt stufn Tslfl frans in mr'tnrm O.fc.n M ISart o. : r wt . -v n, ia X-'V. tiy litt so schlimm fln nervöser Erschlaffung, dafc ich meine Stelle nicht versehen konnte und ,u medi, ,'niren anfangen mudte. Ich versuchte unsere Lokal-Aerite und einen in Joliet, aber keiner konnte mir helfen und ich dachte, ich würde fter. den. Ich wurde verzagt und stand unsägliche ngft au. Konnte weder essen, noch schlafen und ruhen, ti schien alZ könne ich nicht exiftiren. Nach Verlauf von sech Monaten war ich nur ein Schatten und zuletzt wurde mein Her, ergrts se und ich war wahrhaft elend. Ich nahm sechk oder acht Flaschen von Tr. Milci' Nerviae. die mir von Ansang an Linderung brachte und mich schlicklich kurirte. Der grkste Segen meine? Lebens. Dr. Milek' Mittel werden durch alle Apotheker verkauft unter einer positiven Garantie: dle erste Flasche nützt oder das Geld wiko zurlickerstattet. Bnch über die Krankheiten dej Herzeu und der Nerven frei. O rt:u llkllv Merv!no Itestore Health uju Adresse: Dr. Mil, Medieal Co.. lkhart. Jd. Ein merkwürdiqeS Abc' teuer erlebte Senator Clan von Georgia im Schatten des Capitols. Er wurde von einer hübschen Landsmännin angehalten mit der Bitte' ihr eine Stelle zu verschaffen. Als er sagte, er könne es nicht thun, zog tfe $100 aus ihrer Handtasche und bot sie ihm. Nachdenl er die Bestechung entrüstet zurückgewiesen hatte, fiel sie ihm um den Hals und küßte ihn herzlich ab. bis er endlich wie der keusche Joseph mit Zurr ? V . 1 ..L - rulllanuna leines mes enrnod. Citi Erkältung in einem Tage loS zu werden. Nimm Laxative Sromo Quinine Tabletö. Alle Apotheker aeben da Geld zurück, wenn fie nickt belken. S. W. Srove'S Unterschrift ist aus jeder vqaqtel. 25c. Der ras Y! ew v orn n ii 1 (Gtablitt 1853.) Butterick Muster I Nemo Korsette. 3n Folge deS arößen SrfolaeS der Vorweisung bei Nemo CorsettS, haben die Fabrikanten eingewilligt, grl Conklin, die Sachverständige noch eine Woche bei unk zu belassen. Wir hos sen, daß Ihnen diese Mittheilung so angenehm sein wird, wie unö, und daß Sie die elegenheit benutzen. Die Preise rangiren von $1 big $i. Besondere Nummern find daß Hip Spring Corset" zu $2 und da "seif reducing" von $2.50 biö $5. mi m . Bekanntmachung. Bericht über Einnahmen und Ha'aabcn bet Jndiavapolil Water Company, vom 1. April i 01 l. priz ivuu. nlagk'Sapital I 600,000 00 0d, 1,87,000 00 Einnahmen. Waffer'Naten Brioat.Snnden 223,741 51 Stadt Indianapolis FeuerBeschSd ung tc 85,990 68 W drust Platz Feuer'Beschützung.. 173.00 Si Nte von 82 ftci traft und Pachten, lomt lpacht:n v,ns 10 AuSgaien. Laufende Vugabe, Drucksachen, n i eigen, dchretvmatertatien, a, elkvhonmtktde, Telegrophtren, Briefmarke. Reisekosten. Repara tut sär uhren, Berstcheruen, R xaratur für Sebäude und an Gaiemeter, nnaltSgebühre, In terffen, Wrundeigenthu ?e 164 239 01 Saläre für Beamten und Angestellte. 86,83 C9 Zurückerstattete WafserRaren, Biet, Dl0posrs, lyaijengqrtn uuo r veitSiöhne, Branck Eugmaarea, Ventile und Zubehör, Hydranten und ZubehSr 08,005 01 Pumpen'Devartement Löhne, Heiz uvo, .rievnonirlelye. vaalna, ci. rächt, edlen .05 63 Sallerie'Station Löhne, Heizung Oa, XH'fQonmtetDe, vacktng. Del, Fracht, ftotjUn, neue Maschinerie.. . 81,908 13 Sallerie.Ardeitilohn Hol,, Röhren und Sttttngs, uemenr. Fracht :c... 5,742 17 Steuer , 25.429 ?4 Sanal'Depaitement Löhne. Holz. Vmleoearveir,lienaaren.uor löhn K 2,OC3 Vtraizen'Departement Löhne. Tap, ffrackt. et. ottten, Packtna. Werk ,euge, Pferde, 11,11171 t. ZI. Clorrl, Präsident. Cl. tt Ciorri. Sekretär. CUQt Jndiana. Marion Counly : Vor mir. Jrark C. Jordan, einem öffentliche Notar, in und für besagte Uounty, diesen, den II. Tag im pril 1300, erfbeint V!. . Vko rtk. Sekretär der Jndianapoii Water Somp:y, und sagt unter Srd, daß die bige gaben richtig und ihr find, nach feinem besten Sut dünke, landen u d Wissen. . Lxank Jordan, öffentlicher otar. (eine Kommission läuft am i. yebr. 190a aul.)

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