Indiana Tribüne, Volume 23, Number 206, Indianapolis, Marion County, 14 April 1900 — Page 1
O 0 r AV nC Ä V M . A0 -fyy o kS A Otf V ü tztz, U . A r V v A v v w f J jy Office : No. 18 Md Alabama Otratzo. Telephon 1171 Jahrgang 38 Indianapolis, Ind., Samstag, den April lg 00 No. ZOG
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Dramatischer Klub. onntag, den 22. April 1900,
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Die Administration und ihre : Anhänger suchen die Portorico-Bill als bloße Fivanzmaßregel hinzustellen. Da Nalk ahtt fafct die Sacke anders auf. Die Erhebung von Zollen legt klar die Abficht dar, Porto Rico nicht als einen Theil der Ver. Staaten, sondern als Kolonie zu behandeln und damit den Imperialismus als eine 3nftitution einzuführen. Diese Absicht tritt übrigens, von der Zollfrage ganz abgesehen, auch ganz flar auö den Bestimmungen betreffs der einzuführenden Tivilregie.ung hervor. Dieser Theil der Bill ist das reaktionärste Machwerk, daö man sich denken kann. Nicht nur, dap von republikanische Geiste nichts darin zu finden ist, eö siad nicht einmal die republikanischen Formen beobachtet. Da Stimmrecht ist an einen gewissen Besitz und eine bestimmte Steuerentrichtung geknüpft und damit Hat man den größten Theil der Bevölng 'orav nayezu aue oq.ioiiicr, vol tileb entrecb et. Der Landtaa der k,.Bfc.fc. 3stW mti all Ö0n bf? besitzende Klasse voltta beberrscbt werben. Aber auch diese wird unter dem Daumen gehalten. Man hat ein Oberhaus unter dem Titel ?ikcuttv-Eounclt" geschassen, welches die vom Unterhaus gefaßten Beschlüsse umstoßen kann. Die elf Mitglieder dieses Raths werden nicht gewählt, sondern vom Präsidente ernannt und nur fünf brauchen Sürg ol Bewohner der Insel zu sein. Cs ist somit den Carpetbaggern aus den Ver. Staaten größer Spielräum gelassen. Za allem Ueberfluß hat sich auch noch der Congreß das Recht reservirt, alle von dem Landtag von Porto Rico beschlossenen Gesetze IalS null und nichtig zu erklären. Bon S.ldirverwaltuog ist also keine Rede. Der richtige Pferdefuß kommt aber ZUM Borschein in der Bestimmung, - . - . welche besagt, daß der erwähnte ?s?cutidcouncil und der Gouvernöe, welcher öorn Präsidenten ernannt ist mit 3uftimmuni hti Vrastdenten Vri ' ' r Ivileaien aller Art, für Eisenbahnen, Telearavben etc. verleiben kann. ' Darin bat weder der Landtaa von otto Rico, noch der Congreß der Ver. Staaten ein Wort zu sagen. Ss ist klar, daß die Leute um McKinley sich damit das Privilegium der wirthschzslllchen Ausbeutung der Znsel sichern, wahrend er und sem Gouvernor und Regierungsrath sammt Militär und Flotte die Sicherheit dafür gewähren. Sehr richtig bemerkt dazu das Philadelphia Tagblatt" Folgende : ?n ähnlicher Weise haben die Tng länder vor 200 Jahren die Colonien in Amerika regiert und dagegen haben die Amerikaner schließlich rebellirt. Von den Vorto Ricanern bat man das frei. b'''ch". .d.n ich Iaa itnn rit htit FIi " , mti n n HVP M t MtMM eS sich gefallen lassen. Aber die Welt erfährt nun, was es mit dem Befreiuagökrleg" auf sich hat'e Mehr alt daS hatte Sagafta für Cuba zugesagt, u diesen Krieg zu hintertreiben." Ts scheint in der That als ob die Porto Ricaner vom Regen in die Traufe gekommen wären. Allerdings, solches Verfahren liegt ganz und gar in der Natur des Kapitalismus und die Interessen desselben beherrschen nun einmal unsere Regierung. Archllilllhrilhleli. Wetterbericht. Wärmeres, schönes Wetter heute Nacht und morgen. Höchste Tempera tur innerbalb der lekte 54. Stunden 4z niedriaste 3Z Grad. sDurch direkte Volks ab Kimuna sollen Sunde. senatoren erwählt werden. W a s h i n g t 0 n, D. 13. April. Mit 210 gegen 16 Stimmen wurde heute eine Resolution sür ein Amende ment zur ConKitution, welches be stimmt, daß die Srwählung von Ver StaatenSenatoren durch direkte Volks Abstimmung geschehen soll, vom Haus angenommen. Vierzehn Republikaner und ein Demokrat stimmten gegen die Annahme. Das Amendement laute wie folgt : Der Se,at der Ver. Staaten soll aus zwei Senatoren von ?edem Ctzzl
zusamm:ngesetzt sei-, welche durch direkte Volksabstimmung für die Dauer
von sechs Jahren zu erwählen sind. Jeder Senator soll zu einer Stimme berechtigt sein. Eine Pluralität der für die Senatskandidaten abgegebenen Stimmen soll zur Erwählung genügend sein. Die Wähler in jedem Staat sollen die nämlichen Qual'sikatioren besitzen wie die Wähler für die LegiSlatur in den betreffenden Staaten. Wenn durch Todesfall, Resignation und dergleichen eine Lücke in der Vertretung irgend eines Staates im Senate stattfindet, so soll diese Lücke für de unausgelause Termin in derselben Weise ausgefüllt werden, wie es in Paragraph 1 sür die Erwählung von Senatoren vorgeschrieben ist, nämlich, daß . der E5 eulivbeamte des betreffenden Staate? eine temporäre Ernennung bis zur nächsten General oder Sve,ialwabl machen soll, in Uebereinstimmung mit den Statuten der Eonstitution dieses Staates. Ausweis des Schatzamts. W a s h i n g t 0 n, D. C., 12. April Nach dem heutigen AuSveiö des Schatzamtes beläust sich der verfügbare Baarvorrath desselben mit Ausnahme btz Goldreserve, welche $150,000,000 beträgt, aus '$148,807,587, wovon $92,443,245 Gold ist. S i d u t u und C a g a y a n. New Sork, 11. April. Eine Spezialdepesche von Washington sagt, daß Staatssekretär Hay die spanische Negierung notisizirt hat, daß die Ver. Staaten die Ansprüche Spaniens auf die Insel Sibutu und Eagayan, welche zum philippinischen Archipel gehören, nicht anerkennen. DieS geschah, weil man vermuthet, daß Deutschland dieelben von Spanien kaufen will. Vom Kriegsschauplätzen 'Südafrika. London, 14. April. Lord Ro berts will's jetzt den Buren nachmachen und sie zu Überliften versuchen, wie diese so hausij Theile seines Heeres überlistet haben. Zu diesem Zweck, meldet er, läßt er die einzelnen Burenommandos nach Belieben im Freistaat umherziehen, big sie in Gegenden kommen, wo sie mit Leichtigkeit eingemgen werden können. Aus Jammersberg ist der Times" olgende Depesche vom 13 April zugegangen: Eol. Dalgety'ö Truppen werden seit Montag Morgen von einigen Tausend Buren eingeschlossen gehalten, welche acht Kanonen und zwei Mokim-Seschütze mit sich führen. Die britischen Truppen haben am Montag elnem yesttgen AngriN - ersolarelch widerstanden und ebenfalls einer nächtichen Attacke am Dienstag. Am Donnerstag fand ein andauerndes Geschützund Gewehrfeuer statt. Wir find überzeugt, daß wir alle Angriffe zurückchlagen köinen. Unsere Verluste find oveit gering; Proviant ist reichlich vorhanden. Nach Vorstehendem scheint General Trabant also nicht bei seinen Truppen in Wepener zu sein, sondern Eol. Dalgety da? Oberkommando zu führen. Für die bedrängten britischen Truppen in Wepener ist Verstärkung unterwegS. Die dritte Division unter Generalmayor Chermfide ist auS Betsany in RedderSburg eingetroffen und meldet, daß sie keine Zusammenstöße mit BurenkommandoS hatte. Hierüber braucht man sich nicht nicht zu wundern, denn die Entfernung zwischen den beiden Orten beträgt nur wenige Meilen. In Maseking wird die Lage der britischen Truppen immer trostloser und die Londoner Freunde der dort eingeschlossenen Offiziere bestürmen daS KriegSamt, doch etwas für die Be freiung der Stadt zu thun. Dieses kann keine großen Hoffnungen machen. Ein Theil von Methuen's Streit trösten schein! oet kvarrenion am Laalfluß festzusitzen, während er mit . m m nrr. dem andern den westlichen Theil deS Freistaates durchzieht, ohne recht von der Stelle zu kommen. Eol. Plumer, welcher von Rhodefia her der bedräng ten Garnison zu Hülfe kommen wollte, ist von den Ouren so geschwächt vorden, daß er nicht daran denken kann, weitere Versuche zur Befreiung Mafeking'ö zu machen. In Kimberley fürchtet die Oevölke rnng allgemein, daß die Ouren aber nall einen Versuch machen werden, die Vtadt eivzullie. Um diese
Furcht zu. zerstreuen, hat die HeereS -
versalturg ein Bataillon der Scottifh Riffe hingeschickt und sind die Schan- . ... ..Mk 93.ffttiwrtttP 11m hf gtii uitv viimgvw 1 Stadt von regulären Truppen besetzt . woroen. 01 O cn? h1X WA II lllinilll ZJJt. U I kl ULD LU 1 L V U h gemtmt. dab Mt B.t seit .w'.'Z.i, 0- 1 ,bre Mun t on selb berttellen. In der Begbie Eisengießerei in Johannesbürg werden Granaten in großer Anzahl sabrizirt, hauptsächlich solche sür die Vickers-Moxim Geschütze. v Unruhen in Indien. Bombay, 13. April. 3n Cadnpore ist das Lager, in welchem die Pest kranken detinirt werden, von Ausrüh rern zerstört worden. Zehn Personen wurden . dabei getödtet. Fünf Con stabler wurden von den Aufrührern umgebracht und ihre Leichen in das brennende Lager geworfen. Die Ordnung ist jetzt wieder herge stellt, der Geschäftsverkehr liegt jedoch vollkommen darnieder. Der eingeborenen Bevölkerung hat sich ein finsterer Trotz bemächtigt. Reguläre Soldaten und Freiwillige Patrouilliren die Stadt ab und bewachen die Fabriken und Faktoreien. ' Allahabad, 18. April. 3n Cownpore wurden kürzlich mehrere Fälle von Beulenpest entdeckt. Gestern suchte eine Menge Menschen das abgesonderte Lager, in welchem die Kranken untergebracht wurden, zu erstürmen. Die englische Garnison und eine AbHeilung Freiwillige mußte einschreiten und' es wurden mehrere Personen erchossen. mii Erdbeben in Böhmen. Wien, 13. Aoril. Ein starkes Erdbeben wurde gestern in Toro (?) 1 Böhmen verspürt. Es wurden 60 Häuser zerstökt. aber glücklicher Wejje st kein Verlust an Menschenleben zu beklagen. Die Erdstöße dauern fort und man befürchtet, daß die ganze Ortschaft wird verlasse werden müssen. Baron Rothschild im Duell verwundet. Paris, 13. kpril. Zwischen dem Grafen Lubersae und dem Baron Eduard de Rothschild, einem Sohn des BarowAlphons de Rothschild hat heute n der Nähe der Stadt ein Duell aus Stobdegen stattgesunden. Baron Nothschild erhielt einen tiefen Stich in den rechten Vorderarm, die Wunde ist edoch nicht gefährlich, denn der Baron onnte am Nachmittag schon einen rV( 1 mnAm su j 1 . g m 11 y uiuiui Das heutige Reneontre ist das zweite einer Reihe von Duellen, welche durch einen Brief hervorgerufen worden ist, den der Graf Lubersae an den Baron Robert de Rothschild, einen Sohn des Barons Gustav de Rothschild geschrieben hatte. , ,, , Ausstellung eröffnet. Paris, 14. April. Die Weltaus. stellung wurde heute Mittag eröffnet. Die Eröffnungsfeierlichkeiten fanden im Salle des fetes statt. Für das Publikum wird die Ausstellung morgen eröffaet. mn Die Pariser Weltausstellung. Paris, 13. April. Die Welt-auSstellungs-Behörden wachen große Anstrengungen, um die Vorbereitungen zu der morgen stattfindenden Eröff nungsfeier zu vollenden, doch eine Befichtigung der Anlagen und Gebäude heute zeigte, daß dies unmöglich ist. Die Gebäude find noch mit 'Bautrümmern angefüllt und die AusftellungsGegenstände find erst theilweise aus ihre Plätz: gebracht worden. 3a dem Festsaal, in welchem morgen die Er-öffaungs-Ceremonien stattfinden sollen, ist ein Heer von Arbeitern mit dem Wegräumen allen überflüssigen Materials und dem Herrichten der Sitze beschäftigt. Die Arbeiten werden auch während der Nacht fortgesetzt und erst kurz vor Eintreffen der eingeladenen Gäste unterbrochen werden. Die Fest halle ist ein prächtig dekorirtes, groß artiges Gebäude, welches der franzö fischen Archuektur und dekorativen Kunst alle Ehre macht. Um die Nau mungsarbeiten schneller bewältigen zu können, find mehrere tausend Soldaten turn Helfen abkommandirt worden. Die Eröffaungseeremonlen werden um zwei Uhr Nachmittags ihren Anfang nehmen, zu welker Zeit 1, nilltusd,
, der französische Handelsminister, die
Eröffnungsansprache halten wird, II 0"-"lf fM.tttt UiiVl :mti r b"'w'" wird. Hieraus w,rd der Präsident I ' m. tm M mm elven Thell der Auöstelluvgsgründe ! l...Ifl.!l m.. rr . . .yui vn. Muoicuunyvtunvc durchschreiten, ein Flußfahrzeug be - I - steigen und aus der Seine abwärts bis ' " ' " v.v ,ur ..... ai.(.t III Brücke M.I ren I . 1 r r ' , . r n n tl 4 m mm kN f . - V , ,uiuuu U( vra vcni9r rntfnmr ?.".- V. f sl V.t Cf
vviiM,M out vtu vitu v9 agcjn vann in oas Innere ylneiniro).
w,ro btt Aukstellungöplatz geschlossen bleiben und erst am Sonntag für das Publikum formell eröffnet werden. . HtssS.rkaHriQtt Angekommen in : New Jork: Rhein" von Bre men und Columbia" von Hamburg. P l y m 0 u t h : Augusta Victoria" von New Äork nach Hamburg. H a v r e : La Bretagne" von New Vork. Queenstown: Lucania" von New Jork. Hamburg: Graf Waldersee" von New Aork. Liverpool: Numidian" von Portland, Me. Glasgow: Orradian" von New Sork. Bremen: Saale" von New Sork. allerlei. 2)e m a y n s l n n verfallen ist in Washington. D. C., William Jones. der dort allgemein als Bill, der Nächer", bekannt war. Diesen Epltznan7m hatte derMann bekommen, weil er seiner Zeit CharleZ Jules Guitcau. Gzrfield's Mördcr. zu ersch'ß:n versucht hatte. Es war während Guiteau's Proceß, als der Mörder täglich vom Gefängniß nach dem Gericht transportirt wurde, und bei dieser Gelegenheit feuerte Jenes auf den Mann, ohne ihn aber zu treffen. Der Rächn" wurde selbstverständlich verhaftet, kam aber mit einer leichten Strafe daDie höchste Brücke der Welt wird auf der Linie der PennsylvaniaLahn, die durch McKean County. Pa., . . t. jf.1.1 1 W CV m. unten wiro, iiiici idciüui. i ner Länge von 3000 Zsuß wird die Brücke eine ca. 500 Fuß tiefe Schlucht überspannen. Durch einen unglücklichen Jufall erschoß der 17jährige Antoine Lamvert in outy env. zno., seinen 14iäbriaen Gefährten. Achille Debats. Die Kugel drang dem Unglücklichen m die rechte Schlafe und verursachte den sofortigen Tod. Als die 15 Jahre alte uma 5)ill sich bei ihrem Onkel Wm. Ruth in Washington. Ind.. auf Besuch befand, nahm dieser einen altenRevolver. den er sur ungeladen hielt, legte aus seine Nichte an und drückte ab. Die Kuael des .unaeladenen" Revolvers drang dem Mädchen in die rechte Brust. I n W a v e r l y, N. Y'. h a t d e r dreißigjährige Fred. Krist, der von seiner Frau getrennt lebte, in betrunkenem Austande die 20 Jahre alte Kate Tobin. in die er verliebt war, auf der Straße erschossen. Die Eltern des Mädchens hatten alle Annäherungen Krist's an die Familie entschieden zuruckgewiesen.' 3 den Obstgarten von Orleans Eounty, N. Y.. hat sich die gefürchtete San Jose-Schildlaus gezeigt, nachdem die dortigen Farmer viele Jahre mit anderem, allerdings weniger gefährlichem Ungeziefer in ihren Obstgarten zu kämpfen gehabt hatten. Es steht für die Farmer viel auf dem Spiele, da die Obsternte des Eounty im vorigen Jahre über eine Million Dollars einbrachte. Als der PlumberMyers von Atlantic City. N. I., in der Nähe von Chelsea Ausgrabungen vornahm, stieß er aus emen Haufen m Oelpapier gewickelte Münzen. Er xlaubte, einen großartigen Schatz gehoben zu haben. machte jedoch die unangenehme Entdeckung, daß die Silber Dollars gefälscht waren. Er lieferte seinen Fund der Polizei ab. Eine gräßliche Ueberraschung wurde der Lehrerin Ada B. Markell in Saratoga, N. Y., zu Theil, alö. sie aus der Schule heimkehrte. Als sie die Kiichenthüre öffnete, fand sie ihren Vater Phil. Markell als brennende Leiche vor. Der alte Mann war aus- den KLchenofen gefallen, seine Kleider geriethen m Brand und. außer Stände, sich zu helfen, mußte der Unglückliche elend umkommen. Trotzdem JacobKoppler, der in einem baufälligen Hause .in Lewistown Valley. Pa., wohnt, anscheinend in größter Dürftigkeit lebte, war er ein reicher-Mann. Vor einiger Zeit erlag er einem Schlaganfall, nachdem er von Landstreichern fast zu Tode gemartert worden war. Verwandte durchsuchten das Hauö und fanden in einer alten' Matratze Vids und Sekuritäten von $30,000 und EiaenthumZurkunden im Werthe von Z $20,000. Außerdem hatte der Ver 1 m mr r 1 t korhene Ctadbefft not: seinemHause.
Ein ungewöhnlicher
. m ff . f.. - , m, ' . ' K'tfötfÄS auf dem Z?euplatz Versteck. Der kaum m ' uuij;iiuyiigc Uglll iüjalicr, 0YN , eines Militärs, erklärte seinen Freun- . - rt" 1 rvi M, 1 schulpflichtige August Walter, Sohn (m!f!l" a . , r .c VÜIC cm 9"lcs uno r.-t... ... . ..r , cyw . . rS "c 'CKS ! I -7.. itti uaii lUtiuitiuukivtlS' ' .. ! ' ' . . aule. durü, deren offenstebende Tknr - o v r itaum yatte der Nnabe mtt seinen Fu ß'.n festen Boden gewonnen, als er gel lende schreie ausstieß und betäubt zu rückfiel... Erst nachdem erwachsene Personen zu Hufe geeilt waren, gelang es, den Knaben zu befreien. Durch den elektrischen Strom waren ihm bei de Füße verbrannt worden. Die16iährigeMariska Solteß, Tochter eines TheaterheizerS r c JL Js IN mav uno der iy Jahre alte Neuner Georg Jovics dortselbst, welche ein Liebesverhaltniß unterhielten, beschlos sen gemeinsam in den Tod zu gehen. Einen ernstlichen Grund zur VerÜbung ihrer unseligen That hatten eigentlich die jungen Leute nicht. Jovics las Tag und Nacht - Schauerromane, die ihn mit Weltschmerz erfüllten, und das Mädchen war bei Aufführung eines Dramas auf der Galerie des Theaters zu sehen, wovon es schließlich ganz me lancholisch ward. So willigte sie denn auf Zureden ihres Geliebten bald ein, zu sterben. Beide gingen in ein Hotel, wo Jovics zuerst feine Geliebte und dann sich erschoß. Das überspannte Mädchen ließ von einem unbekannten Setzer schon vor einer Woche ihre Todesanzeige drucken. Wegen- Versuchs des Gattenmordes wurde die Frau des Schneidermeisters Neumann in Stetin in Haft genommen. Sie ist mit dem Genannten seit Oktober v. I. in zweiter Ehe verheirathet, doch war diese Ehe ein fortgesetzter Kamvf. Jüngst kam es wieder zu einem WortWechsel, während dessen die Frau plötzlich einen Revolver ergriff und auf ihren Mann hintereinander sechs rrjcr.rr c r- , . avscueile, oie sammliicy rrafen; damit nicht genug, hieb die ssrau mit dem. Revolver, auf den-Kovf des zu Boden gesunkenen Mannes und brachte ihm noch neben Schlaawunden bei. Dann packte sie den Schwerverletzten in eine Droschke und fuhr mit ihm zur Sanltätswache, wo sie angab, ein Unbekannter habe ihren Mann mißhandelt. Bald aber stellte sich der wahre Sach vergalt b,?m.-s. r-3n Augsburgfeuert der ledige Fabrikarbeiter Martin Brc gard, ein Deutschböhme, aus offener Straße auf seine sich zur Arbeit bezcbende Geliebte, die 24jährige, ledige Fabrikarbeiterin Anna Thayrich aus Linz, drei Revolverschüsse ab, von denen einer fehlging, während die anderen das Mädchen in Brust und Hals trafen. Der Attentäter wurde von des Weges kommenden Männern festgenommen, während das' Mädchen sich zunächst zu seiner Arbeitsstelle begab, von dort aus aber ärztliche Hilfe aufsuchen mußte. Als Motiv zur That wird Eifersucht angenommen, indessen ist festgestellt, daß der Thäter bereits am Tage vorher auf einer der Polizeistationen ohne Grund um seine VerHaftung nachsuchte, aber zurückgewiesen wurde, so daß eventuell auch geistige Störung vorliegen kann. Eine Schule ohne Ausgaben und ohne Bücher ist in KopenHagen begründet worden. Es handelt sich um die Schule der dänischen Gesellschaft". die mit einer Rede des Universitätsprofessors Harald Höffdinz feierlich ein-gewei'ht wurde. Die Organisation schließt sich an den bekannten skandinavischen Stöjd- oder HandfertinUHZunitTT'uhi rtTT tTnflTnd dieKna IUVIMllt --w w , r . 1 . r.l! 1 - oen lyre Hoizaroenen anserilgcn, ivklden sie mündlich im Rechnen, imDeutschen und Englischen unterrichtet; so in den Elementarclassen, während später besondere Sprachstunden folgen. Nach Hause aber werden keinerlei Aufgaben mitgegeben. Die Idee zu r . . ir.i:..:i? . oiezer xzeroinouilg oonunvicliigietts unterricht mit sonstiger Bildung ist von dem als pädagogischer Schrlststel ler bekannten D. L. N. Starcke aus gegangen, und diese Schule der dänischen Gesellschaft der erste Versuch in ihrer Verwirklichung. ZumNachtyeileder französisch? Ncrdbahn wurde in Paris inDievstahl im Betrage von 400,000 Francs verübt. Diese Bahngesellschaft schickt jede Woche Gelder nach der Banoue de France". .In gewohnter Weise wurde die Sendung vorbereitet, indem Silbergeld in Säcken auf einem kleinen Wagen verladen und erneHand tasche mit 400,000 Francs den Kassenboten Ehapontot und Christophe anvertraut wurde. Der Wagen stand auf der Straße zur Abfahrt bereit. Während einer der Diener seinen College erwartete und die werthvolle Handtasche auf den Sitz neben dem Kutschbocke gelegt hatte, wurden sowohl er als der Kutscher von xtotx Individuen um StraßenauskUnfte befragt. Der Diener und der Kutscher mußten sich den Rücken zuwenden, um Auskünfte zu ertheilen. Als sie sich wieder umwandten. vermißten sie zu ihrem Entsetzen die Handtasche. Die beiden Gauner waren im Straßengewühl verschwunden. Die erwähnten Bediensteten trifft ' kein VttdaA.
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