Indiana Tribüne, Volume 23, Number 205, Indianapolis, Marion County, 13 April 1900 — Page 3

Dp. J. A. Sutcliffe, Wund-Arzt, Geschlechts-, Urin- und Rectum Krankheiten. Ossice: 155 OstMarketstr. Tel. 941 Ofstc,ftndn : 9 bis 10 Uhr Vorm.; 2 bis 4 Nhr Um

Dv.G.G.MfKff

hat seine Office nach dem Willoughby Gebäude. No. 224 Nord Meridian Str erste Etaae. verlegt. Oface-Ztunden : Bsn 2 MS 4 Uhr Nachmittag TelepKo: Office 292 Wohnung SS. Die Wohnung befindet stch wie ilSIj : 1337 Nord Pennsylvania Straße. Dr. Wühler, 206 Oft zRctwrty Str. Sprechstunden : L bis S Uhr Dorm. : 2 IM 8 ir Nöm.; L bis S Uhr WendS. Sonntags von L 9 Uhr Vorm. und 73 Uhr Abend? 'Telephon 1446. Die Office von Dr. iL PIM: und Dr. C0LE, befindet sich in No. 24 Ost OHio Straße. Tilcxhcn No. 27 wie biiZer. C. C. EYERTS, Deutscher Zahn - Arzt. Ro. 8 Nord Pennsylvania Str. & al wird auf Wunsch anzeroandt. Dr. Jos. E. Jlonw, Geschlechts- u. Harnkrankheiten. 2 West Lhio Straße. Dr. J. B. Kirkpatrici, Vehandelt Frauenkran?heiten und ttrankheiteu desNrctums. Samorrhotden obae Messer und (5auterittrung geheilt, Cffice: Hume Buttdinz, 31 Ost OHio Str. Dr. Louis Burckliardt, Willoughby Block, . No. 224 Nord Meridian Straße. exrtchftundin: 9-lOtttjr L,rm. 2 t Uhr ach. e&nnLg : 910 Uhr L,r. Offtee'Televbo 1893. ad lt. V,hnunz: 417 Capital oenu,. Ziorth. Telephon 233 veu und alt. OTTO DEPPERMANN, Dentscher Zahn-Arzt, Majestic Gebäude. stimm No. 207. TV ALTER EltANZ, Zahnarzt, J?c. 90 Ost Market Straße. EoffinVlock. Atm,r 43. ekKl.EtUkt: 9 11 12 .. 1 1W 5 . . T I 9 lnb. enti 9ou 10 N6 Ivi. bt2 Nh RlPANS TASmiS re jnicnJs'l sr tKHdrcn, hd: and all who prcfer a rncdlcinc disguised a$ con scctioncry. 1 hey rnay now be had (put p In Tin Boxcs, scvcnfy-twd in abox), price, rwcrrty-sive ccnts or five boxes tot cnedolkr, Any isyouinsist.and ebtaincd by rcrnii TheRipans Chen LoniDanv'w riaio- Zf st : 5PRÜCE &gz. so YEARS yV- ' EXPERIENCE Traoe Marks Ar DESIGNS 'r Copyrights &c ' AByniendlnff BVctPh and descrtpttonmj oulcklr scertAin our opinion free wbett.T a ?ention i probably PatenUblA Comftlj tlon trtctly con dcntbü. I Undboor on rt&ta Untfree. oldest pen-y for seurrnir rtenuu Patent tikea tLnueb Mnnn & o. recwn iprtal notü, wtthout churco. In the Scientific JImcrican. A bndomely lllnrtratfd week'.f. JfW"1, ÄÄÄäÄ r.lUIIl&Co.38'B'M'"'-HewYork Bruich Office. 625 T Pt- Washington. D. U Adolpii Wrey (Old ITMdnm A XUtbt.) SotaryPutollc. ranslator, (Jorrespondent otc. No. 970 West Walnut St TtVsRUVsSt C TEAlt I !- - S S I gtaacfeany ,,,,, -kl f r,u I I I 1 I k tan n-k.1 jtuj .rtl. u j.-., tl f I I I 1 I l.nr lntru-t.n.'l! work InduMriow' UWW Whow I um. Ut. Itaiia .- ikarm to-alitiM.wbrt.rtliry II ..1 11 lMf. raM h wux wtnplufana. wbivh yuv caa rar t&ataooaot tlo awo.f focB.alrM turcMfuI tl ab r . EaallytL qakklt faajMd. I atwr. but .na workw ftna .h ilUrrwt ocMa.tr 1

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is ans Ende. Von Leo Hildeck. (gortfetjunj.) xii. An Frau Hoftath Starle in Vreslau. Berlin, im Dezember . Hochverehrte gnädige Frau, nehmen Sie meinen herzlichsten Dcink dafür, dak Sie mir Geleaenit aeben, bnen zu schreiben. Noch trifft Ihre Frae aerade in den Mittelpunkt der Anaelegenheit, die augenblicklich mein ganzes Denken und Fühlen veyerrjcyl. vemiß, verehrteste Frau, hzben Sie selber kaum auf eine Verneinung Ihrer Frage zu hoffen gewagt; Sie werden nur trauria. nickt überrascht sein, wenn ich Ihnen bestätige, daß in der That Ihr Freund, der . veraocyieoe:e eumam Archner, identisch ist mit dem Untersuchunqsgefangenen, der wegen Verdacht des Mordes an dem Nechtsanwatt Brink hier in Moabit in Haft ist. Sie fmk nlff i die Einsäe, die voller Theilnähme und Spannung der Aufklärung dieses Dunkels- entgegensieht. Stellen Sie sich vor, wie mir selber zu Zdcuthe war, als ich Ihren Abendgast vorn vongen Sommer als Gefangenen wiedersah. von einem so furchtbaren Verdacht beschmutzt! iLimnern ?ie ficy nur. we gemüthlich wir damals bei einander saen. und ich. aufrichtig gestanden, der entzückenden kleinen Frau Archne? aus Leibeskräften den Hof machte! Und nun dies Unglück, uno das Frauchen aUe.n und schutzlos, p, in n-sanr, ebenfalls vergiftet zu werden. Es beginnt nämlich auszufallen, daß sie offcnbar reichlich zu lcben l?at, licy gewäblter kleid?t als biZ5er und einige Möbel gekauft hat. Man dachte zu nächst an einen Liebhaber, aber die Geheimpolizei, die sie beobachtet, sieht sie ausschlichlich im Verkehr mit einer gewissen Frau Wille, die im gleichen felcdnnl mit Archners ein vaar ?.im mcr belohnt. Einstweilen läßt man sie noch frei umherl?.ufen, well ein auj tausend Mark lautender Schuldschein VON der Hand des Rechtsanwalts. 1 ., sr, t allerdings ohne ÄrHners tLegenzelci). nuna. aefunden wurde. Dies und cm dcres, freilich von dem Verhafteten ganz ruhig und plausibel erklärt, macht v:e Angelegenheit immer dunkler; so viele ??nkte bedürfen noch der Aufklärung. daß das Ende von Archners Haft noch nicht abzusehen ist, während seine 9xU legen sich längst auf freiem Fuß befinden. Ich, der lch Yier elgenuic nur ?m Amt und keine Meinung" hzbc. ich sunaire bei den Verlören als Sekretär: ich halte Archner. unter uns gesagt, für unschuldig, wie Sie es thun, und be dauere ihn um so mehr wegen des un nlückseliaen Zusammentreffens von niierUl Umstanden, die ibn verdächtig erscheinen lassen, Ich glaube auch nicht. daß er allzemem für Zchulvlg gefallen wird. Aber ein besonderes Unglück will es. dak von dem eiaentlich Schul. feigen gar keine Spur auszutreibcn ist und er somit als der tttzle lm rinlschen Bureau Anwesende angejey:n werden muß. bevor der Mord geschah. Sei dem. wie ihm wolle, diese äugen fcheinlich vornehme, tiefe und warme Natur eines mit solcher Rohheit ausge. führten Raubmordes zu bezichtigen, er. r'..L 11,'. ' ?ZrVtt mir Qlö Clll ui.wiiiy. ich bin jung, habe noch wenig Ersah, rung; aber dafür schmeichle ich mir. kein so unbedeutender Pjyazcloge zu s,?n - 5eider dar? ick Archner ich. besuchen, und beim Verhör ignoiieier wir gezenseltiq unsere BekannticyanAber täglich bringt dcr Gesängnißwäl ter umfangreiche Schriftstücke des fangenen, an seine Gattin gerichtet, un wir kommen uns immer vor wie eine Gesellschaft von Schuften, wenn wi: uns darüber setzen, um sie zu studiren anstatt, wie der arme Archner sich ein bildet, die Briefe und Gedichte an sein. Göttin zu befördern. Herrgott, wi dieser Mensch das kleine Geschöpsche, liebt ! Es ist rührend, man i'önni ' darüber weinen Zur Probe schick. ich Ihnen, verehrte Frau, ein paar Abschriften mit, die Sie. bitte, gleich nach der Lektüre zerstören wollen. Sobald der eigentlich Schuldige auf. taucht oder sonst irgendwie der letzte Verdacht gegen den Jnhaftirten schwin. det, werde ich Ihnen Bescheid schreiben. Jedenfalls habe ich mir vorgenommen, diesem eigenthümlichen Menschen nach seiner Entlassung meine Freundschaft anzubieten und ihm nach meiner, schwachen Kräften b:i der Ausrichtung einer neuen Ezistcnz behilflich zu sein In Zetnenz Benehmen ist er sehr U'hig; er schreitet in seiner Zelle stunienlang auf und ab und brütet vor sich hin. meiner Meinung nach mit nichts anderem, als mit dem Schicksal seiner Fra:, beschäftigt. Und stundenlang schreibt er, schreibt, schreibt nur an seine Frau. Habe ich sie damals auf Ihrer Terrasse unterschätzt? Ich hielt sie be! aller Bewunderung ihres reizdollcn Aeußeren und Temperaments für eine drollige kleine Puppe, - aber eine Frau, die so geliebt wird, und von einem so eigenthümlichen Manne hinter der muß doch etwas besonderes stecken! Nun, ich werde sie schon ent räthseln, so etwas ist ganz mein Fall. Zuweilen sehen wir sie in der Nähe deö Gefängnisses umherstreichen, in Begleitung einer ruudlichn Frau, der Frau Wille, die auch Archner in seinen Briefen erwähnt. Meine Furcht ist nur. dak ein so nervöser und tiefer Mensch in der schrecklichen Einsamkeit seiner Zelle am Ende den Verstand verlicrt, daß er sich schließlich gar einredet, das Verbrechen begangen zu haben, dessen man ihn verdächtigt. Die Todesgedanken, die sich in seinen Versen sussvrecken. machen mir banae. Hoffentlich kann ich Ihnen bald von . . ' rr n rr !(.- inner irnnaiiung erzagic. Lassen Sie sich die 5,and küssen. VN ehrteste gnädige Frau, und bewahren lia Y.fm nrmm Vlrrfin-T VIDT HCUaD .V VU( v..... J 7 f?jr. yTi.C- .- - . i iia;ej5 icocnicn, aozz nicgi wio Tlbrem kerUiü erarbenen Keora ikenbokk. Referenda? Auszüge aus ArchncrS Briefen und Cedichten: -Ghufafte! Denkst Du an . Blick? Sorx W nkbt. ick bitte 5z

! muß' ja frei werden das weißt Du, Du glaubst an meine Unschuld. Ich

könnte ja nicht athmen, wenn ich dessen nicht gewiß wäre. Könnte ich auch nur Deinethalben so ruhig sein! Ich wandere den Minuten nach, mein Gedanke fragt jede, wie sie Dich gefunden und verlassen hat.... Und nichts, keine Silbe Antwort! Ich zähle die Vögel, die vorüberfliegen, zähle die Schritte des Wachtpostens draußen auf dem Hofe und stelle mir aus ihnen eine Antwort zusammen. Und ich glaube den schlimmen Antworten mehr als den guten, ich wende sie nach allen Seiten, und wenn ich mich in helle Verzweiflung hinein phantasirt habe, fällt es mir erst ein, daß ich nur spiele. Aber der Einsatz ist hoch: mein Verstand! Sprich nicht zu viel mit Frau Wille lerne lieber schweigen! Armes, armeö Kind, was Du nicht alles lernen mußt um meinetwillen! Unter so viel Schmerzen wird Dttne Seele wachsen. Wenn ich als Kind Schmerzen in den Gliedern hatte, tröstete mich meine Mutter: Das ist das Wachsen!" Ja. jeder Zoll, den wir größer werden, kostet Schmerzen .... Manchmal möcht' ich verzweifeln. Die Sehnsucht nach Dir, Du mein innig hebtes Kleinod, und die Sorge um Dich zehrt schon so furchtbar an mir, daß ich all das andere kaum noch ertragen kann. Es ist zu viel für eine einzige Menschenseele Hätt' ich ihn nur nicht sehen müssen, wie er dalag kein Mensch mehr und doch noch dies gräßliche Gestöhn nein. Du sollst nicht auch noch davon verfolgt werden. Und dann stelle ich mir vor. ich hatte es wirklich gethan, so deutlich, so bluterstarrend mit allen seinen nothwendigen Einzelheiten. Alles, alles sehe ich. so daß ich es erzählen könnte. Wo haben Sie denn den Hammer gekauft?" fragte mich der Untersuchungsrichter plötzlich im Kreuzverhör. Und denke Dir. ich besann mich allen Ernstes, wo ich wohl den Hammer gekaust haben könnte . . . Heraus!" ruft die Wache vor meiturn Fenster . . . Rüst sie mich? Heraus za, heraus zu Dir. mein Alles! Em Morgentraum: Tommy deai Nicky dear wo speisen wir heut( U Pujjy. ist das Dein Gruß nach so langer, schrecklicher Trennuna? Pussy, meine Seele ist eine Schale, von Sehnsucht leer getrunken fülle sie mit Deinen Küssen! Fort bist Du, ich hinter drein, wir jagen von einer Ecke zur andern, du springst über den Tisch. Du strauchelst hurra, ich habe Dich! Der Kops schwindelt mir. die Freude dreht mich wie im Wirbel herum, da ich Dich m meinen Armen fühle, warm, beweglich, sträubend zugleich und hingebend. Ich presse Dich, presse Dich an mich ich suche Deinen Mund wo ist er? Quäle mich nicht oder doch, quäle mich, lache, lache. Und im Uebermaß des Glückeö fahre ich empor, die Decke mit beiden Armen wüthend an mich pressend. Pussy. Pussy. ich verzweifle! Gott. nur ein Wort, wenn ich nur ein Wort von Dir hören dürfte und dann, dann meinetwegen die Stirn an dieser fühllosen, reglosen Wand zerschmettern!" . . . Manchmal, wenn ich mich hineinphantastere, daß ich es gethan hätte, fühle ich eine gewisse Befriedigung, eine Ruhe vollführte? Gerechtigkeit. Ich denke mir dann, daß der Welt, die mich und Tausende drunten hält in den Niederungen. während sie so viele Unwürdige, gemein Denkende droben auf ihren blühenden Hängegärten wandeln läßt. Recht geschehen ist. . . . Aber sobald ich mir d:e Einzelheiten dieser Rachetyat ausmalen, schüttelt mich Elkl M Schrecken. 5fca, !a. alle diese Tbeoretier ! Man mß eine Phantasie hben wie ich. um sich bewußt zu werden, wie thöricht sie sind und wie feige .... .ri in dcnn die KricaSkunsk. die man mich lehrte als deren Vertreter i ?nft Kock-iNJskebenes Mitglied der menschlichen Gesellschaft war? Die Kriegskunst ist die Kunst, möglichst diele vom Staat zu meinen Feinden er- , ... !!-.. cm . nannte, wir völlig gicicqgimgc Druschen nach einem vorgeschriebenen System zu todten .... Jetzt forscht man ' . i . r nach, oö der ooie mein eino ge,en sein könne. Gesetzt, er sei es gewesen, und ich hätte ihn erschlagen, wäre daS mrit viel menschlicher und natürlicher. als in einem staatlich konzessionirten, :. .i.xi. i(,.;rn ftHttl.. IllNililll) aii3Cuiyu iiyitfciluyt" rausch auf dem Schlachtfelde ein Dufc.nh unschuldig Nremde abzuthun? Ach. ach. mir wird übcl ein Schwin . J' .-. . IX i . del ergreist mich .... eic ein ckreisch um diesen einen Todten welch tiefes Schweigen um die Massengräber draußen auf den Schlachtfeldern!". Es schüttelt mich, etwas Kaltes greift mir in den Nacken Gott. Gott, wenn ich es nun doch gethan hätte, im Traum, unbewußt, wie alle großen und schrecklichen Dinge gethan werden?! Und sie nehmen mich und schnallen mir den Kopf am Holze fest und rühren daö Fallbeil an.... Liebchen, könntest Du einen solchen Todten weiterlieben ei nen durch kalte Gewalt besudelten Todten? Und Gott waS würde auS Dir. verlassen, mit solchen Erinnerun. qen beladen? Nein. nein, ich darf nicht sterben um Deinetwillen nicht sterben . . . . Hätt' ich Dich - dürft' ich mir von Dir daS Todesgrauen fortlussen lassen! Du allein kannst es, denn Du bist daS Leben...." Wie seltsam ruhig daS Leben wa? ohne seinen Haß! Nichts war von ihm zurück geblieben, garnichtö. Er dachte kaum noch an den, der ihm das letzte Jahr seines LebenS verdorben hatte. Nur der Todte kam ihm wieder vor die Augen, gräßlich entstellt, wie er dagelegen hatte. Die That selbst war zum Traum geworden, unwirklich, unmöglich; die klare Vorfiellung. daß er selbst alsThäter die Mord, stunde erlebt, war tn den furchtbaren Erregungen, die ihr gesolgt waren, zu einem leblosen Gedankenbilde verblaßt, u etwas, daö er gelesen oder geträumt Üatte. Und lo war tl au6 ad Itlatm

Haß .... Er versuchte sich die ' Gestalt des anderen zurückzurufen, seine Stimrce, sain Wesen, seine Worte alles, 1do er so tätlich an ihm verabscheut katto. Aber d.is Bild wirkte nicht i;:;s;:; ohne Wellen zu veranlassen, sank ti schwer Kf:b ruV'g auf den dunkelsten Grund seiner Seele zurück. Zuweilen lc:m die alte lastende Traurigkeit; meist dachte er, träumte .... Nur wenn ihn die Sehnsucht überfiel und die Vorstellung von Mays Verlassenheit und ihren Gefahren, packte ihn Unruhe und Verzweiflung. Dann glaubte er sie klagend vor sich zu sehen, ohne Stütze, ohne Rath; dann rannte er wie ein gefangenes Thier ringsum an ton Wänden seiner Zelle entlang, als müsse, müsse sich ein Au-gang finden . Dann glaubte er es keinen Moment länger aushalten zu können .ohne sie, ihr Lachen, ihr Schmollen; ihm war, als müsse sie verschmachten und verkommen, wenn er nicht noch heute die Führung ihres Lebens von Neuem in die Hand nebme .... Und wenn er ausgetobt, setzte er sich nieder und schrieb mit fliegender Hand, sprang auf, lief umher und kehrte abermals an den Tisch zurück, um weiter zu schreiben. ., . Und zwischen den Ausbrüchen wilder Sehnsucht kamen, wie fremde, harmlose Besucher, ruhige Betrachtungen über allerlei näher und ferner liegende Fragen; oder die alte Schwermuth stellte sich ein und umhängte den vielfarbigen Kreis seiner Gedankenbilder mit ihren schwarzen, geradsaltigen Tüchern Und plötzlich in dieses Jnnenllbm hinein brach ein hartes Klirren und Knacken am Thürschloß Zum Verlor! lFociscsung folgt.)

aa Der Zlotrenkrieg. Herrn Wippchen in Bernau. Seit das Glück der Massen den Boeren untreu geworden ist, haben Sie sich in tiefes Schweigen gehüllt, so daß wir länger als zwei Wochen ohne Nachricht von Ihnen sind. Hoffentlich liegt kein anderer Grund hierzu vor, als eine begreifliche Verstimmung, und Sie sind nicht etwa krank. Im ersten Fall wäre es uns lieb, wenn Sie sich ausrafften und uns einen freundlichen Bericht sendeten. Wir sind ja doch nicht verpflichtet. unseren Lesern fortwährend englische Niederlagen zu liefern, obschon diese, wie wir gern zugeben, allgemein beliebt waren und auch jetzt noch erwarttt werden. Vielleicht entschließen Sie sich, uns einen Bericht aus London zu senden. Das Publikum möchte doch wissen, wic es dort nach dem bezeichneten Umschlag aussieht. Ergebenst Die Redaktion. V e r n a u. im März 1900. Da ertappte ich Sie ja auf zwei richtigen Fährten! Denn erstens hat mich die Untreue der Boerenfortuna so ties erschüttert, als sei mir selbst ein Wcib untreu geworden, und zweitens habe ich mich derart erkältet, daß ich zwar fortwährend niese, aber ohne daß mir der Zurus meiner Wirthin: Zur Genesung!" irgend etwas nützt, obschon ihr Geschrei kein Ende nimmt. Was jene Untreue betrifft, so möchte ich bctonen, daß ich nicht etwa ein Verhältniß habe: ich bin über beide Ohren unverliebt. Denn ich habe leider gefunden, daß im Hintergehen das Weib vorangeht, und ich wich deshalb schon seit längerer Zeit in einem weiten Bogen aus, wo ich den des Amor gespannt ußte. Denn wenn einmal einPfeil des Liebesgottes in's Rollen kam. so muß auch das Herz, das sich sagen muß: Es ist erreicht! verzeihen Sie das harte Wort! brechen. Auch Fortuna ist tveiblichen Geschlechts. Ihr Füllhorn ist nichts als eines der Hörner, die sie ihren Günstlingen aufsetzt. Das haben auch die Boeren wieder zu Aller Schrecken erlebt. Sie lächelte den Boeren, um ihnen dann plötzlich die Kehrseite der Bataille zu zeigen, oder ihnen durch die Rechnung,- welche der englische Vogt mit dem Himmel machen sollte, einen Strich zu machen.- Ich kann Ihnen auch nicht annähernd die Wolken schildern, aus denen ich gefallen bin! Meine Krankheit, eine geborene Influenza, verwittwete, Grippe, ist gleichfalls Schuld, daß ich keine Feder' eintauchte. Ich kann keine Schlacht liefern, wenn ich husten muß, und wenn meine Nase läuft, so weit sie mein Taschentuch trägt, vermag ich keinen Feind zu umgehen und keine Batterie zu stürmen. Dazu brauche ich einen freien Kopf. Mit einem Schnupfen kann ich keinen einzigen Mann niedermähen, um wie viel weniger eine Heeressäule! Hätte Moltke bei Sedan eine dicke Backe gehabt, so hätte er sich wohl erst den Zahn ziehen lassen, bevor er den Degen gezogen hätte. Einliegend ein Stimmungsbild aus London. Ich glaube, daß es mir ge lungen ist, und daß es namentlich diejenigen Ihrer Leser freuen wird, die gleichfalls noch nicht dort waren, und solche sind die Majorität. Sie haben keinen Begriff davon, wie wenigeMenschen schon in London waren! Ich sprach heute sechs unverheirathete Herren. die noch nicht in London gewesen sind. Das sind zwölf Personen, denn sie waren sämmtlich ohne ihre Frauen nicht in London. Die Influenza hat übriaenS auch mein Portemonnaie so geschwächt, daß es zu schwach ist, fünf Doppelkronen zu halten. Ich bitte Sie daher urn nur drei als Vorschuß. Ich darf meier Kasse noch keine großen Anstrengungen zumuthen. London, imMahrtsch 1900. W. Ich wohne im Gasthof Zu den drei Plumpuddings" sehr nett, aber theuer. London ist die theuerste Stadt Europas. Praktisch, wie die Englän der nun einmal sind.. wird dem Frem den z. V. für daS Fläschchen Haarol, das ich mitgebracht baoe. taall em Pfropfengeld von einem Shilling auf die Rechnung gesetzt. DaL Billigste ist der Barbier, den ich nickt brauche und der mir daher nur mit Sir Pence berechnet' wird.- Es mag auch sein, daß die Londoner die fremden teilt so un

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S? 54 ftttbe zwei Starrte von Dr. Kay', Renovator gkdrauchl und füdke ikkt bttin ' al, vordren. Ich d.n überzeugt, daß die großen Erfolge Ihrer Hnlm.tt l die nlttuSi Z.i flanntmadju!ven rechtfertign. Ich lübHt durch und durch krank, ermüdet'und hinfällia ? Ich gkbrauchte ihren Renovator vor,chrifl?mäfzig. In den ersten Taqen füblte ich mich qe. ."'"?e'ncr iche wntmn cbniichffjeiote 114 ein merklicher Wechsel zum C

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Dr. Kay's Rexiovator teÄSÄ Dr. ' Lnngeudalsam keilte rn,ich in diesem Winter sofort. Ich bade ftetS mit stüierem Erfolg diesen Lungen-Balsam in meiner ffamUie gegen Husten und rkältunqen anaewenR toffeS' m,t SSS&Ss ali ansa, Situ. n,.. den SO.Ä wech'nl.che?.LZnsa, ily Presse . Prki, 25 Cent! ttnl (1.00. exkft , otdeker der durch die Poft versand:. erfolglo, find und alle andere Gegenmittel feMschlaqen so beseitigen unsere Mittel die Ursachen und teilen chronische ankdeiken. Schreibt un fü -Dr S Home Treatraent;" tl ist ein tverthvollei Buch von 68 Seiten. Man adreslire i' (Ji DR. B. J. KAY MEDICAL CO.. - Omaha. Vebraska

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n ii ülsTrtlTIrrsto freundlich behandeln, weil sie sich' einbilden, wir seien feindlich gegen Engand gesinnt, vosur wir letzt büßen nüssen. Ich sagte daher dem Wirth, aß ich Cecll Nhodes für einen Herrlichen Mann hielte und daß er mir daher das Klingeln etwas billiger berechnen könne, denn wenn ich den Hausknecht haben wollte, so müßte ich doch klingeln, und der Hausknecht sei doch keine Delikatesse. Darauf antwortete er, indem er eine Boxerstellung annahm, er könne nicht billiger klingeln lassen, und wenn es mir zu theuer sei, so solle ich doch lieber rufen, aber dann käme der Hausknecht nicht. So schieden wir, ohne daß ich einen Faustschlag bekam. So lange die Boeren sieden, war es hier anders. Statt groß- waren sie kleinlaut und sogar höflich, und es kam vor. daß man nicht auf den Fuß getreten wurde, ohne daß .jurparden gebegt" gesagt wurde. Ich weiß sogar, daß ein Berliner, der den. Sonntag durch Klavierspiel bis zur Unkenntlichkelt entheiligte, mcht aufgeschrieben wurde, weil er sagte, er sei in Ladysmith geboren, also Boer von Geburt. Das Wort Boer jagte ihnen einen Schreck ein und aus, und sie betrachteten es dann als einen großen Liebesdienst, wenn lhnsn Jemand die Ohren zuhielt. Ich merkte das, wenn ich, um sie abzuhärten, im Gespräch die Worte Burleske, Burschenschaft, Hambourg" oder Burzelbaum aussprach oder mitir..:fi. . s r , i lueilie, es ei zweielnyalv uyr, ooer daß Bismarck zu Napoleon III. gesagt habe: .VvUS, V0U9 ernbourberiez, Sire!", wozu bei dem letzten Wort noch kam. daß sie sich bei den Boeren wirklich festgefahren hatten. Selbst der Prince of Wales, nicht zu verwechseln mit den gleichnamigen Walfischen, welche sich whales" schreiben, schien mehr lebenstraurig, als lebenslustig zu sein, er, dem kein Schöpf zu fern lag, wenn es galt, bei demselben die Gelegenheit zu fassen, eine fröhliche Stunde zu verleben. Jede Post, deren Vodbielski Hiob heißt und die unheilkün dend aus Südafrika eintraf, verschlimmerte diesen Zustand bis zur Unerträglichkeit. 'In der Oper durfte Meyerbeer's Afrikanerin nicht gegeben werden, weil sie an den dunklen Welttheil erinnerte, aus demselben Grunde durfte- Othello-, Shakespeare's Meistermohr, nicht schwarz gespielt werden. Konrad Dreher, - der mit ''einem Schliersee'r Vauerntheater nach London kommen wollte, wurde gezwungen, im Kanal umzukehren, weil man an der afrikanischen Bauernkomodie genug hatte. Wer Quid novi ex Africa?" fragte, bekam mehr Ohrfeigen, als er wünschte. Siegesnachrichten. welche auf den Straßen ausgerufen wurden, trugen die Finger, aus denen sie gesogen waren, an der Stirn. Die Vergnügungen lagen darnieder. Diners wurden weder gegeben, noch genommen. man besuchte keine Bälle, weil England nur auf einem Vulkan tanzte, man war überall, nur nicht be! Laune, und Jeder wünschte: Ach. wären die Boeren uns doch erst los! . Da, wie ein Blitz vor heiterem Donner, da drehte sich das Blatt. Ich meine nicht die Times, denn dies Blatt dreht sich immer, sondern das Blatt überhaupt. Waren die Engländer bisher entsetzt gewesen, so war es nun Ladysmith, die Boeren lernten statt des Kriegsglllcks das Kriegspech kennen, Englands Prestige siechte nicht mehr, sondern siegte, und London ist seitdem wie neugeboren, ich möchte sagen: wie neugebaut. Die hellsten Haufen durchziehen die Straßen, stoßen Alles nieder, was ihnen im Wege steht. und bringen den Feldherren ungezählte Three Eheers" mit yip! hlp! Hurrab!" oder ziehen vor Ehamberlain'ö HäuS und möchten dort am liebsten die Scheiben uneingeworfen machen, nzelchk

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