Indiana Tribüne, Volume 23, Number 198, Indianapolis, Marion County, 6 April 1900 — Page 3

Dr. J. AvSutcUffe,ipiu NNS

Wund-Arzt, Geschlechts-, Urin, und Rectum Krankheiten. Ossice: 155 OgMarketstr. Tel. 941 Osftstndn : 9 bl, IS Uhr D,rm.; 2 Hl 4 Uhr ftm Dr. Louis Burekhardt, WillougHby Block, No. 224 Nord Meridian Straße. p,,chftnd,n: s-iau.r L,rm. 24 Uhr .acha. Sonntz : 10 Uhr Bonn. Offiee'Televhon 1833, neu und lt. Wohnung: 417 Capital venue, stth. Telephon 2323. neu und lt. OTTO DEPPERMANN, Ionischer Zrrhn-Arzt, MajestU Gebäude. Zimmer No. 207. tk ss ' ih&4f k W . frllJ ' f SXfflfl T r f.- 0-cf n n rf ttrm hat feine Office ach dem Willoughby Gebäude. No. 224 Nord Meridian Str., rfte Etage, verlegt. Qfce.etunden : oa 2 DU 4 Uhr Rachmittag Telepho : Office IS-Wohnung 93. Tlt iöohnunz befinoet stck wie 6111 : 1337 Nord Pennsy'.oania Straße. Dr. I. Bühl er. 200 5st IScurh? Str. p?chMnse,i: 3 MS 9 Uhr Vorm. ; 2 6 3 -ft -'Mtm. : bis v Nhr bendS Sonntag! von 89 Uhr Vorm. ) 7-3 Uhr Avenvs. in Telephon 144(5. Tie Lfffee von Dr. M. PiNK und Dr. OLE, befindet sich in S!o. 31 Oft Ohio Straße. Telephon No. 927 wie biSh. C. C. EYEllTä, Deutscher Zahn - Arzt. No. 8 Nord PeNnsylvanis Str. s a 3 teud aus Wunsch gevandt. n. Tta V MnrrftW I Dr. Jos. kj. üiorrow, Geschlechts, u. arnkrankheiten. 2V West Ohis Straße. vr. J. B. Kirkpatrick, ?hadk!t 5rv,,n?ranfs;ten und stmnlntiicn .J NfktumZ I es JICCIUOT. ' cantifiritna ocbctit. m.tr. nth I Cffice: Lume Buiidina, 31 Ost Ohis Str. I WAliTliJI JClLi, . , , M -rn-. TW I (7k L I iaNN'z o. 90X Oft Mar?et Straße. Eossin lock. ' 1 I Ztmm 48. . nliil . Olfic,.tund: 9HI12B., 1 1 5 rn.,7 Iil9 Rdend l in i a v i ij &.Ha, . w x - Sonntag ooa 10 tt)i B. Hl 2 Übt yjoäKy ssm wwm V' t? s i?.JiJ V'V i mmns tasüiis Are inTtnJed kr tSüdren, ladic and ft!l who preiser a T.ieOlcIne dlauiscd as coi cctlßnery. 1 hey "may now bc had (put tip in Tin Boxes, scvcntj'-twö ia a box pricc. twentylve cents or five txxc$ fbr i a j :n iV... onc ciir. vnufuiaTjjkwii ityou mstst, and they nay di-vays öc .tk.?J t-.a .AM.!tMM iV a iTsa A widUiW v j 2 y- JiiiZ m TTicnipsns Chsrrjco! ftip; Company iciTrA.tr 'Wvä' BPRLXC 5- & i : 1 H i yjj Urt " -r-S; iV H&'i 50 YEARS EXPERIENCE Traoc Marks .-S JA UL5H.W rl". vffM Copyrights Ac. i..M. fculna a eteteh and desetiptton may .rJkir-rt':rf onr optiünn fre wfiether ao ln..ntlnn 1 DroBfIDIT paie"iu'. vuu.i.i.. u4; Itni im- uiucti " f ' . i . . v . v i ..van throueh Mann & X reoiT txrtal oti. wltboa: chtrce. in th Sdenfiflc flöienca. aitnaiommj iuu:." v rrma . nüäionof ny cieitia lournal. Terni. Ja Jr.v,. ti n.i bta l rewBdealert. - - . .r. mtlf. THMt rt" yrur; iui uwuiu, - , i . llUIÜI &Co.351Broadway-l8W York I.IWIlll V tn..Kintnr TLC sraactk ouic. iw rw Adolpla Hrey, (014 rrMdom EJM.) Kotary PuDUCj Translator Correspouflent otc No. 970 West Walnnt St. TV TiUVn St. G rfattoa KMplorB.au wbich ran ora tbl trxmot t. -xy tat ! xtccMisui m Hot, iMily lud qakkl MiMd. 1 dMir. tmt ... work Itom Mcli Jitnct M rou.ty. J kMuiriMft 4 noi u Mri?-i 7i -1 ' -i t.1 .h,l.MrtUi yilES. AAlMM.cltiM

f7T rrrzy ts.-v .VJ1 Vr W iut7'Wi;l 1 ij 1 . ') w&lr ,S. I fi&Vf ) iKll iM7 d tm. .1 . .X 'V 1. isAV JU MM

$am

:J$Jl? I

mm

."" v- '

iWWW

'

v'l

Gnde

Von L e o H i l d t ck. (Fortsetzung.) Archner öffnet die Sluaen, blickt links ttrV rerfiS. snrM uTrthsJrfi hTT ÄllsNI UUV fcVUJiWy UWI J.iVyUV w. I " i mcnyaug jraiiajen ia) uno au ucin, iua . . r jc. r.x c -rr i.a ! um ihn her vorgeht. Er mutz sich ja oesinnen, er kann doch nicht so ganz planlos thun, was gethan werden muß . . . Und sein Traumzustand ist im Nu derschwunden und macht fiebertscher Ausreauna Platz: erschüttert wie nack ein:n; Sturz findet er sich in der schrecklichen Wirklichkeit, seinem Vorhaben geaenuber. das ihn umkrallt, ihn unwlderstehlich zu sich heranzieht, zur That... Aber wozu noch einmal nachdenken, was schon fest in ihm steht, wie etwas Vorgeschriebenes?! Er weiß ja so genau. wie alles sein wird .... Nur daZ Hernach das kann er sich nicht vorstellen Wird es nur Erleichterung sem. wenn der Andere mcht mehr ist? Was wird er empfinden, wenn das Geschrei über das Geschehene ihn umgellt? Da ist eine qroße Lücke in der Reihe der Bilder, die sich vor seiner fiebernden Phantasie entrollen.... Da sind die Phantasie entrollen . . . . 2a smv Die Vorbereitungen, da ist der Moment, da ist die That .... Er sieht sie vor sich . ' . . .' ' . ' ' mit all ihren Einzelheiten, wie etwa bereits Geschehenes, etwas Nothwendlges im Zuz der Ereignisse. Und bann dann kommt die große Lücke, dann setzt s:ine Phantasie mit emem riesigen Svri.'nze uder emen Zettraum kmwea. E? sieht sich und Pusiy still und sroylich dahinleben; er selbst sucht eine neue Beschäftigung, nicht mehr so leiben schaftl:ch wie ehemals, nein, ruhig, bedachtm. mit uederlegung. denn er hat ia 3eit Sie leben einstweilen von dem kleinen Vermögen, das das der andere ihm schuldet, seit die Hausvaterstelle an der Zcatharmenstistung von ei nein TtremMn bt efti. war vi rftt endlich wieder an die Freundin Breslau. Jetzt kann er c jetzt ist eS ruhig genug in ihm, die alte Bitterkeit in ihm ausgelöscht. Und noch zu etwas anderm hat er die innere Ruhe und Freude wiedergefunden. Er ist zu seinen schriftstellerischen Arbeiten zurückgekehrt. Die Schranke zwischen ihm und den Dingen der Außenwelt ist gefallen : sein Haß schiebt .sich nicht mehr davor, und mit ungetrübtem Blick sieht er baS Leben, seine äußeren Ge staltung?n und Bewegungen, seine inneren Bedingungen und Beziehungen. Sein topf ist klar, seine Hand ist ruhig. Wer ist mehr als er berufen, einen edlen, beseelten Realismus in der Kunst der Lebensichllderung zu verkündigen und zu bethätigen? Er hat tiefer gelitten als Tausende, er kennt das süßeste, berauschendste Glück und das furchtbarste Leid' in Liebe und Haß hat das Schicksal ihn getaucht, ihn feuerfest qemacht; im heißesten Dra; .t F.z. v nenollll t,a er ncy lieoaoei. UN icin tückisches Lindenblatt ist ihm auf den m ster Leiden und That; nun sühlt er eine schreckliche Vergangenhen unter seinen Sohlen, ersteht auf ihr. fest wie ein erzenes Bild auf seinem graniwenSockel; mit starkem Fuß hat e? sie unter sich aezwungen CUIC "veno iam -pusu icrn rnti .t.... ccr ri:., f,,rLL v.1. ev... "....irst.v rr .rr ! unuiutii. iit 4Uiiuuwt vv hinaus. Daß sie nur ni ;3 merkte, daft ihre liebe, kleine Seele unberührt blieb ..... c . . - - 'tr . c . jt n .fri. von oen scyreanlnen oer nacyneniiIlys NF,k.,t I IVVIIVWIVII. Von dem schwach erleuchteten äuße. ren Vorplatz betrat er den völlig sinstern innern Korridor. Gewiß hat das Petroleum Nicht mehr gereicht, und der Oitiitin K vi. fryYw hMfAin HAI. Kaufmann hat nicht mehr borgen wol len! Eine lei e Bitterkeit zog ljichtiz durch seinen Sinn. WaS thut das! Es ist der letzte Abend deS Mangels. und em lustiger Abend soll eS wer, den .... Auch im Jimmer tiefeö Dunkel. Ist sie ausgegangen? (Zr stand einen Moment lauschend und alaubte reg lmaßige Athemzüge zu hören. Ein Streich holz war schnell angezündet; vorsichtig näherte er sich dem Sofa. Da lag May und schues. Ewige Sekunden lang sah er ' daö verlobe Profil; eZ lag auf dem linken Arm, dessen Aermel emporgeschoben war, und über dem daZ gelöste, halblange, dick lockige Haar emen dunklen verschwom menen Fleck bildete. Die kurzen, dichten Wimpern lagen tn zwei sanften Cn111 i.?f n V.r fr Vif Ofn.r xtvttvivu 4w vvti ütw.iuyvi e:ne süe unschuldige Ruhe war aus dem jungen Gesicht mit dem halbossenen Mündchen. DaS Licht erlosch; m selben Augen blick kniete er neben dem Sofa und fce l i w . n r l ii tn irr wn i t oeare iyr encyr mir u, cn. yjtu ei nem leisen Seufze? wandte er sich zn ihm und legte den rechten Arm um sei nen Hals. Nlcky 6ear , stammelte sie, noch im Schlafe. Nicky 6ear! Im Schlafen, wie im Wachen wußte sie von keinem andern mehr als von lhm. Ein überwältigen des GlückSgefühl machte ihn schwin deln. Seine Hände !n ihre Locken ein wühlend, ritz er sie an sich voll jubeln der. berauschender Leidenschaft .... O Nicky. Nicky. es ist so dunkel!. noilw erbob er sich, zündete em zweites Streichholz an und leuchtete umher, um die Lampe zu suchen. Zum auten Gluck war sie nock aiit SSÖIftr ae füllt. Er mochte Licht. Pussy saß mit ihren zerwühlten Haaren und Kleidern aus dem Sofa und sah ihm lachend zu. Jät) ja. das ist schön, bediene du mich heute. Ach Nicky. Nicky. ich bin so gräßlich faul! Wenn ich doch heute nicht mehr auszugehen brauchte! Du brauchst ja nicht, Liebling! Weißt du was? Heute feiern wir den ersten gemüthlichen Winterabend, heute skeisen wir tu Qaule. 55ck aebe ein i r i " " " w - kaufen May klatschte in die Hände und fand ihn bezaubernd. Trällernd wippte sie aus dem Sofapolster auf und nieder. AIS er von der Thur aus ihr noch eine uiig ibi.t ivvium fc yv.w'. war so vergnügt! Heute Morgen hatte w ...... i. r.i. r . r- i - j. l I - .w,.' i . .ZC"9 ,,C,1. n, f!X .1,1 sie gewemiz vajuc - mußte it jtey jcgi 1 genzemi; i entsc2d.!252.

Auf der Treppe prüfte er den Inhalt seines Portemonnaies. Er fand nur noch zwei Mark und einige Pfennige, daö war sein letztes Geld sür diesen Monat.... Er mußte seinen Einkauf so einrichten, daß für sie beide ein Frühstück übrig bleiben konnte . . . . . WnrnrTi 9WmMrtn! SV18 silrnMirf

I Vvii wvmvj y . v 1 f . r i. ? jr r c r . ruaie iym piogiicg o naye, oag iym einen Augenblick die Kniee' wankten Nein, nicht jetzt daran denken! Glücklich sein! Glücklich sein! Draußen fielen die ersten großen, weichen Flocken. Die Erde war noch so warm, daß sie sofort zergingen, aber die Lust war eisig geworden. Die Flocken wurden kleiner, fielen dichter. Von Zeit zu Zeit ein Schwellen des Windes, der messerscharf ins Gesicht schnitt, ein Heulen und Pfeifen um di: Ecken der Häuser, ein Aufschwirren und Tanzen der Flocken. In den ersten Fleischladen trat Archner ein. Schneemann! Schneemann! O. jetzt bist du der richtige Niklas!" rief Pussy ihm entgegen. Sie hatte Haar und Kleider ein wenig geordnet und ein nicht mehr tadelloses Tischtuch cusgelegt. E? küßte sie mit nassem Schnurrbart, indem die Schneeflocken zergingen, und sie that, als sei es lh? schrecklich. wischte sich den Mund und stieb ihn von Ctt4 !t frnn s?5 iinftr )vm IlUfl t fr VtV WVUVUV W J VVHI Vorwande, sein Gesicht zu trocknen, ihn knetete und kitzelte, bis sie beide vor Lachen athemloö waren. Dann wur den die mitgebrachten Schatze auszevackt. Warbaftia. Nickr, hatte wunder bar eingekauft ! Man konnte denken, er hätte das Doppelte ausgegeben. Und als er ihr daö leere Portemonnaie zeigte und dessen Innerstes nach außen . w.P It.. cr r ' r reyrie, oyne oan ein Pfennig yerausfiel, wollte sie sich todtlachen. Nun waren sie ganz arme Leute! Sollte sie sich morgen m der Frühe in die Hofe stellen und singen, wie die KurrendeSchüler? Oder sollte sie zum Herrn Rechtsanwalt gehen? Ein leichter Schauer lief über ihn hin. Er hob mit lächelndem Drohen den Finger. Sie lief, um das wenige Geschirr zusammen zu holen, und dann ordneten sie beide die Eßwaaren und setzten sich zu Tisch. Ein wemg Rebhuhnpastete, Herzog?' Noch ein indisches Vogelnest. Eräsin?" m waren wie die Kinder. DaS Wasser war Champagner, die Fleisch wurst Hummer, der Henna Sterlett. Sie selber waren höchster Adel: sie er zählten die Ruhmestaten ihrer Ahnen während der Kreuzzüge und in den Zei ten Karls des Großen oder Wilhelms deö CrobererS. Pussy ließ sich die un. entwirrbarsien Anachronismen und EeschichtSfälschungen zu schulden kommen, so daß Nicky oft in lautes Iam mern auSbrach, und Pussy ihm kalte Kompressen auf die Stirn legte, indem sie behauptete, er kriegte Bildung krämpfe". Em toller Abend. .. Schließlich holte Nicky sogar die lange verschlossen gewesene Kognakflasche hervor. Ausnahmsweise! Verstehst du. Pussy. ausnahmsweise!" Ia, ja, Nicky! O, du bist ein varlwg. ein Kweetkeart!" Sie gössen sich Kognak lnö Wasser. Aber zuletzt tranken sie den Kognak unvermlscht; Pussy fand die Qualität deS Wassers nicht ebenbürtig, es sei eine Mös-alliance .... Ihr Ueberwuth wuchs von Minute zu Minute. Ehe Nicky sich's versah, hatte sie einen richtigen Purzelbaum über die Sosalehne geschlagen, und daö so geschickt, daß sie auf seine Knie zu sitzen kam; sie verfiel auf eins ihrer KafeS-Konzertlieder und erzählte im Anschluß daran ein gewagtes Geschlchtchen, das sie vor Lachen kaum hervorstammeln konnte. Und da, 0 Nicky. und da, prrS!" Sie lehnte ihre heiße Stirn an seinen HalS und wollte vor Lachen ersticken. Nicht doch. Herzchen, nicht doch!"1 Er streichelte ihre Haare mit fast Vater llcher Gebärde, und die Thränen flan den ihm nahe. Ihn in seiner Erregung machte der beginnende Rausch pathe tisch. Er gerieth ins Zitieren. ,.nn islckti, P M Schicksal, Mächte, eil!, Jauch,, reist in ihr echte . . Hm nächsten Augenblick war er aus gesprungen, stand jenseits deS TischeS und deklamirte. Erst Schiller, dann Byron, dann abermals Schiller. Er kam nicht mehr von ihm los. Ven Schluß bildete Tells Monolog aus der noblen Gasse. Mit großen Gebärden und vor Leidenschaft bebender stimme donnerte er die Worte hervor, m denen er eine tfe Beziehung auf semen eige nen Seelenzustand entdeckte .... Er übersetzte sich selber inö Erha dene; er empfand sich tragisch, sich und sie. die. von Müdigkeit überwältigt, au dem Sofa saß und nur gewaltsam die immer wieder zufallenden Lider von den glasig blickenden Augen emporzog; von Schluchzen unterbrochen, sprach er weiter, weiter.... Die Lampe wurde dunkler, ihr brenzlicherOeldunst mischte slck in die warm Jlmmeilust. in den Sveise- und Branntmeinaeruch. ein leichter Rauch stieg aus dem angelause nen Zylinder auf ... . Die Stimme war ihm gebrochen. Er stand vor dem Sofa und blickte auS nassen Augen auf die Schlafende, über deren Gesicht das Zucken oes ersterben den Lampenlichtes flatterte. Lange lange sah er sie an; ihre Züge schienen sicy sorimayreno zu veranoern uno schließlich gleichsam zu verdunsten .... Er stand mit gekreuzten Armen. Und seine Gedanken bewegten sich in dem m 0 i. ...c . k. l .hohen Stil der Schillerschen Verse wei. ter. Töne scywungvouer ragii liegen auö seiner erschütterten, tief aufgewühlten Seele empor, und in Worten, die sich wie ein volltönig brausender Strom über seine Lippen ergossen, nahm er feierlich Abschied von seiner Vergangenheit, von semem bisherigen schuldlosen Leben. Spät und träge hob sich der nächste Tag auö seinem weißen Schneebett. Es war noch dämmerig, als NikolausArch ner die weißen Straßen entlang schritt. Nicht herzlicher als sonst hatte er sich von Pussy verabschiedet. Er wußte ja auch nicht, rb ti h:ut: cjt&n konn

te.... Und dann soutt sie sich hinter drein nichts zurechtlegen können. Er ivaro überlegt; alles hatte er bedacht, alles vorbereitet; seine Gedanken überflogen immer von Neuem die Bühne. auf der die Tragödie des heutigen Ta ges sich abspielen sollte. Fehlt nichts mehr? Der Hammer hing ihm an einem Riemen -um den Hals unterhalb des Vorhemdes und der Weste; eine lange, breitgeschlungcne Halsbinde schien ihm die Erhöhung, die der Hammerkopf bildete, genügend zu kachierui; mit einem Griff konnte er ihn aus feiner ledernen Schlinge hervorziehen. Es mußte sein, während der andere sich dem geöffneten Schrank zuwandte.... Vussy war schon darauf vorbreitei van er emen dieZe? agc, v2er a:, iäuf'lzer. spät zu Mittag kommen" werj?; er mußte sich ja täglich bei d:.n Loiterickollelteur nach seinem Loose erkundigen, dessen Ziehung in .dieser Woche stattfand. Und gegen Niemand, unter gar keiner Bedingung wollte er dieses verbotenen Looses erwähnen, das hz.tte sie ihm mit großem Ernst in die Hand versprochen. Sie sah wohl ein. daß er sonst in Schwieri.ikeiten gerathen kLnne, und mit dem Gericht hat man niemals gern zu thun, um so weniger.

wenn es einen noch den eventuellen Lotterteaewinn kosten kann .... Aber ach. Vcbby. wir gcwinnen doch nichts. Wir sind viel zu gescheldt dazu! Alles übrige mußte der Aucnblick bringen. Die Hauptsache war. daß die Kollegen zeitig fortgingen, ohne sein Bleiben zu b:mer!en. Und dann der andere mußt: heute einer Testamentsangeleg:nl)?:t halber in die Thiergartenstraße. Wenn er nicht zeitig zy, ruakommt . . . . Nun. dann eben ist's an einem andern Tage Aber das wäre doch hart . .. . Denn unter all diesen kühlen U:b::leauna:n kocht das Fieber des Thatzwanges. Da ist etwas. d.-.S gethan sein mehr noch: das überwunden sein will.... Was muß geschehn, maa's gleich ge schehn . . . Nicht umsonst überspringen sem: vorausschauenden Träume immer der. glelcyen Weltraum: den z:v:za;cn oer That selbst und der wiedergewonnenen Ruhe. Da gähnt ein Abgrund, gan dunkel, ganz unberechenbar. Da mu er hinüber, hindurch, vielleicht das weiß er. Aber noch schließt er die Ausen. lfforlseMg folgt.) LZuhland und daö Meltrsystem Wenn uck tte Reform des russi schen KalenderS trotz der letzten Beschllisse der Kalender-Commission noch lange nicht gesichelt ist. so schickt sich doch Rußland soeben an, dem Fort schritt auf einem anderen wichtigen Gebiete des ossentttchen Lebens m erfreulicher Weise die Wege zu ebnen, da zuderlässiaen Nachrichten zufolge die allgemeine und obligatorische Einsüh runa des metrischen Maß und GeWichtssystems dort unmittelbar bevorsteht. Die im Fmanzmmistermm ausgearbeiteten Einführungsbestimmungen sind sanctlonut worden; letzt wird nur noch in übersichtliches Berzerchniß aller jener gelehrten KörperX pi t p i 1 . . pp; icyasien und umveriuaicn oes uifp fchenReiches gefordert, welche zur MitWirkung an der Verifikation der dem öffentlichen Verkehr hinauszugebenden Maße und Gewichte bereit sind. Man wird in der Annahme kaum fehl gehen, daß daS rasche Tempo, mit welchem diese Angelegenheit gefördert wird, auf französische Einflüsse zurückzuführen ist; . das Gleiche ist aller Wahrscheinlichkeit nach bei der schon im Jahre 1896 erfolgten obligatorischen Einführung des metrischen Maß- und GeWichtssystems in der russischen Mili-tär-Pharmakopie der Fall gewesen. Alle bisher in England aufgetauchten, auf die Einführung des Metersystems gerichteten Bestrebungen sind bekanntlich infolge des Widerstandes der dort maßgebenden Kruse im Sande verlaufen, ebenso entbehren von europäischen Landern gegenwärtig noch Dänemark und Griechenland die Vortheile dieses Systems, während dasselbe in Schweden und Norwegen, in Spanien, in der Türkei und in den Donaustaaten we niastenS fakulativ. in allen anderen eu ropäischen Staaten aber ausschließlich und obligatorisch in Gebrauch steht. Daß man in den Vereiniaten Staaten die allgemeine und obligatorische Einführung deö Metersystems noch in weitem Felde sieht ist traurig, aber wahr. GMlUUKlMS. UmFensier-oderSptegel-g la s zu reinigen, feuchtet man daö Glas mit Wasser, in dem Waschblau aufaelöst 11t. an und läkt es trocknen. Dann reibt man es mit ei nem leinenen Tuck oder Leder ab. ' Dauerhafte Stiefelsohle n lann man sich folgendermaßen selbst bereiten: 150 Gran Bleiessig werden mit 300 Gran Firniß gemischt und so lange heftig geschüttelt, bis eine gleichmäßige dicke Flüssigkeit entstan den ist. Die Masse wird auf die Sohl len eineö Paares Stiefel aufgetragen. bis Alles verbraucht ist. Die Stiefel läßt man dann etwa eine Woche in einem warmen Zimmer trocknen. Die Sohlen werden für Wasser undurch lässig, sehr aeschmeidia und baltbar. Farbige Flanelle wascht man in ganz dunngekochter noggenmehlsuppe oder in einer einstündigen Abkochung von weichem Wasser mit Seifenwurzel. Hinterher vielfaches Spülen. Bei unechten Farben setze man etwas Ochsengalle hinzu. Um oas Einlaufen oer sioffe zu oc:m?lden. drücke man sie Zwischen reinen Tüchern sehr gut auS und trockne sie bei Lustzug möglichst schnell. Im Winter im warmen Äimmer. aber nie am Ofen und an der Sonne, das macht Flanelle hart, und hartgewordene Flanelle lassen sich schwer corrigiren. Milchkaffee - Flecken. Zur Entfernung von Milchkaffee - Flecken auS wollenen oder seidenen Stössen bestreicht man die betreffenden Stellen au reinem (weißen) Glycerin, was

l

c;SSSQSQQQQSSQQSSQÄÄSSÄÄSSSQQQÄÄQ

c? vhi yrroorragenoer oeulqcr IT. f . .1 t 1 . -r ' ? ? ?

, . - r - - " r a ... . .Achyabe Wti von Dr. ah'z Renovator gkbraucht und fuble jköt besskk al, vor ,iadttN. Ich bm überzeug,. daS die groben Erfolge Idrer Heilm.tt!! l die njettm? kkanntmachuaen rechtfettigen. Ych kütt'e durch und durch krank, ermüdet und dinsällia. .ch gebrauchte bren Renovator vsrschriflsmöbtg. Ja den ersten Taaen fühlte ,ch mich ae schwachter. aber nach ner Woche weiteren Gebrauchs znqte sich ein mahntet Wechsel zum fer werden. Ich nehme letzt geleaentltch. ,e nach ei ürknik. jeden Nachmittag e,n d,zwet Tost,. Tnrch den Gebrauch re Renovator habe ich tu einer natürlichen Leise meine üia geweide wieder ta die gehörige Thätigkeit gebracht," . Dr. Kny's R&novatoT rn.l.lm. fTlL - f!ll ? -X. . . m m.m

? ? ? ? Vor einkam Wintern litt ick unter einrm , . ... . - ' A : . . z jeden Winter leichteren Angnffen dieser Krankheit r .

i uui in icicin inicr loron. .sly vave nct mit nme H. rem Erfolg diesen Lungen-Balsam ,n meiner ffamilie gegen Husten und drkältunaeu anaewen-

ien' tSSiT&W mU n ansa. 8imf den Prei 2! Sentl 91.00. Oerkanft Um C? c? 4? 1 ? Wenn Aerlte ersolakoi Wnh nnh atlt onW

Tltttfl die Ursachen und bnlen chronische Krankheiten. Schreibt un kür "vr. Kiyt Home 5? ?re,tvaQt:" e i ein wenhvvue Buch von KZ Seiten. Man adresftre i c DR. S. J. KAY MEDICAL CO.. - - - nüu. ix.... a.

?

- ' ' vr, ?CDfMOrM. ffccccccccccyccCicyc& a.ooJr. V9VVV9VtfVVV9V9VVVVVVVWVVVVVVVV

vm EgtgagT 2

I Eine I - rt i

erbalten. da werdet Ihr sagen wenn Ihr unsere Offerte angenommen habt. Sieht au genau wie eine ächte goldenen Uhr. IaS GedZuse ist dopvelt 14-karatige ffold übe? Eomvvfttion Metall und

garanttri für 10 Nähre. trgens eins lm Markte, solid und dauerhaft richtig aus die Secunde, tut garanttrr. so geben wir eine . garren ,u dem

V tty ie

ü V. f " lehr

I

I A ..

r

"1 ? i lVi.es

9 .

1 l'A 42 ) V j jr

dah ,hr die tgarren vnd Uhr gesehen und gerruft habt. Schickt uns euere dresse. und aedt Sure nach'te Expreb-Office an. und tr schicken Euch die Waare frei zur Ansicht. Gebt an ob ihr Herren der kamen,Uhr wünscht. VfilV einen 9lan4cr ,st biiff.ih,e J,a'6arti2e Gelegenheit, indem Cie sonst S Ccnt für eine I , vKibnli&t igarre bezahlen, weil Sie hier eine gute 10 Cent orte für emen yiulelte lornrnen und haben noch d Uhr frei.

Sogar eine Frau. Junge oder Vtädchen lVJJ!ttJ?tß

tie die liiaarren u c ; ai.i V

rnniiiuc una criannie ivieorr vrilausen. hi die CEiaarren für hrn bald, 5rrS. für K errtti hat P.türt ttntautt fn Mnntm IrT

Ihr ttuer eld wied?r, uns habtdie Uhr für xfnn sor ,ogar

Besinnt Vnch ient la.' schreibt sofort nr.d wir schicken Euch Cigarre uud Nbr nach M Euer nächsten xpretz-Office. Tann tönnt Ihr Euch die Waare aniehen, und wenn Ihr Alle do W funden wie angegeben, dann bezahlt Exprktz.grvten to.W, und Cigarren und Ubr ist Euer. si;

iiuüj 9 iouac rrTrn Eroni. ' Mit wir wir Lusriedeuheit der erstatten da Geld zurück, V VMVMMf Vltl mJ USMUUUl M 14 T MIIW mW

Euer Order schickt. Dann senden wir Euch die Waare bei Post kranco. Wir tbun diese indem lg. hrt hitf4i frilf )Ü 1 m lhvflM mM. fii4ia wtmAm QT..I fY CT tY . 1(7

vine tpucs floio zerren orr raoicntunt reit ai rtr eKO wen i

UtilOS SAGLG CIGA.R CO.. Dep. F., 291-298 ?. 22. St. Chicago. lrl?tlltiz2

legtcrcs dann mit lauem ar wieoci aus und plättet die Stelle aus der linen Seite, so lanqe sie noch feucht ist. Selbst die zariesien Farben ' werden durch dses Verfahren nicht angegrifen. Das lijccrm Züht Nicht nur den Fettstoff der Milch an sich, sondern auch die Geibsäure ds LiasseeZ. Wer schlechter oder man gelnder Zähne wegen frische Äepsel nicht beiden kann und zu seinem Leidwesen völlig aus diesen, auch der Gesundheit sehr zuträglichm Gtetr verzichten zu meinen muß, kann sich an ! Aepfeln doch laben, wenn er dieselben vorher ln Heikes Wasser wirst, un? hierin ein Weilchen lieaen läßt. Man äkt darauf die Aepfel wieder kalt ircrden und wird sie weich und zart finden, ohne daß sie an Wohlgeschmack verloren haben. . Weike Wollstoffkleider. Ein schmutziges' Helles Kleid ist unschön: man sollte die Wäsche desselben nie hinausschieben, wenn man bedenkt, wie frisch und appetitlich man darin dann wieder aussieht. Man nimmt dazu einen Teller feines Mehl, einen weikwollenen Lappen, taucht ihn tief in das Mehl und reibt dieses tüchtig in den Stoff. Den Rock nimmt man aus'S Bügelbrett und reibt Mehl hinein. bis der Stoff wieder schneeweiß aussieht. Stark sichtbare fflecken sollt: man bevor vorsichtig mit emem Burst chen und Seife auöwaschen. Wenn das Mehl überall tuchna. elngerieben ist, klopft man daö Kleid aus, damit 'der auffliegende Mehlstaub abfällt. Das Kleid sieht wieder ganz sauber aus, und man kann es später noch immer waschen lassen. AetherischeS Säckchen für Lungenschwindsüchtige. Es ist eine bekannte Thatsache, daß bei Lungenschwindsucht die Emathmung gewisser ätherischer Stoffe (Dämpfe von Wachholder Fichtennadel - Extract u. s. w.) eine sehr heilsame und erl?ichternde "Wirkung ausübt. Man füllt deshalb die Zimmer, in denen sich derartige Kranke aushalten, mit solchen Dämpfen an. Doch ist dies mit man chen Unbequemlichkeiten und Ueoelstnden verknüpft. Auch sind dann häufig die Angehörigen der Kranken gezwungen, gleichfalls diese Dämpfe einzuaihmen, und schließlich kann auch das Mittel rmr so lange einwirken, wie der Kranke sich m dem betreffenden Raume aufhält. Alle diese Zahler vermeidet man bei Benutzung des neuerdings empfohlenen Säckchens. Es ist aus Tuch gefertigt und oben offen. Ein langes Band wird derartig an dem Säckchen befestigt und um den Hals gelegt, daß das Säckchen vor die Herzgrübe zu hängen kommt. In das Sackchen legt man ein Stück Watte, das man öfters mit einer Mischung von Fichtennadel - Eztract und Machholderöl tränkt: auch Tbymol mit Euca lyptus'öl wird empfohlen. Auf di:se Weise athmet der ranle. der das Säckchen auch in der Nacht umbchält. beständig von ätherischen Dampfen umgeben, die er ohne Unterbrechung einathiNet. Man ruyit dem ersayren sehr gute Erfolge in Be?uz auf das Allaemeinbcflnden der Kranien nach. Bei Steinkohlenfeueruna wird sich in den ÄLaen der Oefen sebr bald Rußansak bilden. welcher daS Ziehen sehr beeinträchtigt. Ein Mittel, um diese Rußbildung wenn auch nicht ganz, zu hindern, so doch sebr zu vermindern, ist daS Mitbrennen frischer Kartosfelschalen. Man wirft von ihnen einige Hände voll auf die noch nicht in voller Gluty befindli chen Kohlen und schließt alsdann die Ofenthüren. Man wiederholt' das m..m m. . ' mmm. MM M Auslegen von Kariofseisazaien nacy ei. ner Viertelstunde etwa noch einmal, dann hat der Dampf der Schalen allen Nuß Lelöst. .

m

Altglrltcur z b z i i h h h b

venat II, hfjiram ctrSflc rfiiVr n .m.imiu.f

frfi yrn ,MM ..-v fiiji.i Mtui4 wn v'iu'vc uuo iin iriiorin ungrsävr um dieselbe Seit au4geiekt. Ihr 1 ' aii . . .V tUtm tT&mn lM wchentl.cheÄZnsa, Eiky Presse,tdeker der rch die Poft versandt. & 55 l 1 5 ffl.n.nmittr thurMn. i,,.,., r m St3Ö3n Uhr i Schneidet die? ans ft m Conponlo. 16 IK Sa Wett ist f gut I laust auf Steinen, ist aearteitet. und aebt und schickt mit Order jedes eiluetne ist adso

Ml

jcw fin, yavrlranttn von Htar. re Clat und et nsa Vtut Sorte 10 Qtnii iaatten schnell aisüh

mmzDcl 10c. Uhr Frei mit jeder rdr vo 10 QU B"1 rr r Preis von ti.00

tiefe Art anzuzeigen kommt nn beinahe ebenso billig, all wie theuere Reisende, macht edoch unsere Waare diel schneller bekannt. Sir sind im Stande dkese Offette zu machen, indem wir neulich da! an Lager von einer bankerotten Uhren Firma, für den halben rei gekauft haben. Bestellt deshalb schnell so lange wir och Lorrath haben später können wir diese nicht mehr thun. Wir verlanaen kein Geld

I nist er dann einem Zaa verdienen, ivde Vi . I , " " ' pt Nicht, erkauft Ihr fit für 10 Cent so macht ctÖt ttL , Ui i dnssirt 11 I iiL ss Balzac'S Marotte. Der französische Schriftsteller Valzac hatte die Marotte, glaubsn zu machen. er gehe nur mit Fürsten, Grafen und Ministern um. Einst begegnete ihm, als tx Arm in Arm mit einem Freunde ging, ein junger Schriftsteller, dieser grüßte seinen berühmten Eollegen und blieb stehen, um einige Worte mit ihm zu sprechen. Mein Fürst sagte Balzac gleich, indem er sich an semen Begleiter wandte, gestatten Sie mir. daß ich Ihnen Herrn, von X., ei nen jungen Gesandtschafts.- Secretär. vorstelle. Dieser wunderte sich nicht wenig' über die Standeserhohung, fragte aber nicht und ging weiter. Ein paar Tage darauf traf er Balzac wieder und fragte: Warum gaben Sie mir letzthin den lächerlichen Titel eines Gesandtschafts - Secretärs?- Lieber Freund," entgegnete Balzac, da ich an diesem Tage schon drei Schriftsteller traf und einen jungen Fürsten am Arme hatte, so ernannte ich Sie zum Gesandtschastssecretar, um dem Fürsten eine bessere Meinung von meinen Bekanntschaften beizubringen.Aber, fiel lebhast der Schriftsteller rt m em. der Sur l ill ia eoenio wen Fürst, als ich Gesandter bin. er ist ein Notar aus Versailles." Sie kennen ihn, und er kennt Sie auch?" Ia. ich glaube es." Ich habe." sagte Balzac, an diesem Tage viel Pech, ein andermal werde ich mich besser vorsehen. Die Majorität aus der Schlacht felde. Angesichts der südafrikanischen Kämpfe, in denen die tapferen Boeren von einem durch seine große Ueberzahl stärkeren Feinde zerdrückt werden. kann man die Frage aufwerfen, .ob derjenige Kampfer, welcher die Mehr zahl der Truppen besitzt, mehr Aussichten auf den Sieg hat oder nicht Friedrich der Große führte in allen Schlachten, in denen er Sieger blieb, eine auffallige Minderzahl Kampfer ins Feuer. Bei Roßbach war derFeind Friedrichs noch einmal, bei Leuthen fast noch einmal so starr wie er. Aller dingS beweisen die drei großenSchlachten, in denen Friedrich unterlag, das Gegentheil. Bei Kolin hatte Friedrichs Feind ein Mehr von 17,000, bei Hochkirch sowie bei KunnerSdorf ein Mehr von 23.000 Mann. Die beiden Ent fcheidungsschlachten der Napoleonischen Kriege zeigen, daß der Sieg bet dem Heere mit der größeren Kämpferzahl war. Die Verbündeten schlugen Na poleon bei Leipzig mit 300 gegen 170, bei Waterloo mit 145 gegen 72. Auch von den beiden grüßten Entscheidungsschlachten der neuesten Geschichte gilt Saphiehaö Wort nicht, dan die Mehr !eit der Unsinn sei. Bei Königgratz legten die Preußen allerdings nur mit einer Mehrheit von 2C0 Mann. Im deutsch französischen Kriege waren die Deutschen fast immer in der Mehrzahl und in der vielleicht blutigsten al ler Schlachten, bei Grarelotte, kämpften 112.000 Franzosen gegen 187.000 Deutsche. Das Majoritätsprincip mag so viel angefochten werden, wie es wolle: in der neueren Knegsführunc. wird man ihm seine Berechtigung rnch streitig machen können. ni E n t a e"a e n k o m m e n d Gast (in der Restauration): Der Rehbraten, welchen ich vor vierzehn Tagen gegessen habe, war ausgezeichnet Kellner: Wenn Sie wünschen, können Sir noch von demselben babcn! - Feine Schmeichelei Dame: Ich red' wohl recht viel Koh zusammen, Herr Doctor? Herr: Na wenigstens keinen , gewöhnlichen. Dame: WaS denn für welchen Herr ,fta, fallen wir Rosenkohl, ,

m uuiib uiuuj mm uui uue tuuc uuiaiiirxca ri

. I

Wösts-MWchr

von Indianapolis. . Pianos und Alusikalien. Carlin & Lennox, 5-9 Ost Market Lt. kandwirtbsckaftl.Kerätke u.lvaaen Mten W. B. Mfg. Co., 339 Ost "Wash. rn j -i -r V 7 . x. v;onae lmpiernent ua, 7 V. Pnnltl A va Winter & Hummel, 221 W. WastVgton Zuckerwaaren (Wholesale.) Paggett &Ca, 18 West Georgia St. 5chnittwaaren. Murpny, Hibben & Co., 135 S.Meridian HaTens & Geddes Co., 206 S. Meridian Grundeigenthum und Versicherung Spann John S. & Co., 86 Ost Market Feuerversicherungsgesellschaften. Indiana Insurance Co., Chas. Schur man, rres. ; Thos. 13. Linn, Sec'y. Eisen und Blechwaaren, Gewehre. Qayman & Carey Co.. 111-115 S.MeriL Leder, Treibriemen, Packmaterial. Illcis, L,eatner& Belting Co., 227 & Meridian St Ivundürztliche Instrumente. W. H. Armstrong & Co., 224 S. Merld. pumpen, Wasserleitung, Fahrzeuge Comstock & Coonse Co., 371 S. Merid. Gbst und Produkte Commission. Syerup & Co., 22-24 S. Delaware SL 3ce Cream. Furnas 212 N. Pennsylvania St Bauholz. Coburn Henry, Georgia St. Weißblech. Tanner & Sullivan, 216 S. Meridian St Putzwaaren. Fahnley & McCrea, 240 S. Meridian St. Bäckereien. The Parrott & Taggart Bakery, TeL 800. Bryce's Bakery, 14 Ost South St. hüte, Handschuhe etc. Hendrickson, Lefler&Co., 131 S. Merld Eisen und Schmiedewaaren. Vlemens Vonnesut, 184&1660. WasL Eisen und Stahl. Holliday W. J. & Co., 107 S. Meridian Autschen und Reparaturen. B.oddlns. Irvln & Ca, 32 O. Georgia St. Spiele uns Spielwaaren. Mayer Cüarles & Ca, 29 W. Wash'gt. Druagisten (lvkolesale.) Indianapolis Drag Co., 21 0. Maryland Ward Bros. Drug Co., 120 S. Merid. St Sagen und Werkzeuge. E. a Atkins & Ca, 402-410 S. Illinois Trust-Compagnien. Indiana Trust Ca & Sarety Vault (ebensversicherung. American Central Life Ins. Ca, 8 Ost Market bt., kl u. Martlndale, fres. Capital $200.000. Safe Deposit Vaults. Fletehers Saks Deposit, 30 Ost Wash. Boxes $j.üo und autwaerts. , Samenhändler. Huntington & Page, 130 Ost Market Schuhe und Stiefel (Ivholesale.) W. v. Cooper Shoe Co.. 127 S. Merid. The Hendricks-VanceCo. 215 S. Merid. Banken. The Capital National Bajik, 23 S. Meridian t. M. IX. Wilson, Fres. W. T. Churchrnan, Cassier. Leichenbestatter. Grinsteiner Bros., K22 Ost Market St Farben, Oele und Glas. Ths A. Burdsal Co., 102 S. Meridian St Indianapolis Jarnt & (Jolor Ca, 24024 Massacnussetts Ave. Grocers (Wholesale.) Cea W. Stout, 207 S. Meridian St ' Brinkrneyer, Kühn & Ca, 211 S. Msrid an St Severin & Ca. 61 S. Meridian St. M. O'Connor & Ca, 47 3. Meridian. J. C Perry & Ca, 20 W. Georgia St ltANO. WWM zu haben in Küqe und Haus, erfüll! zede gute Hausfrau mit gerechtem Stolz. Daß beste Mittel, alle Me. tallwaaren in kürzester Zeit und für die längste Dauer blitzblank und glänzend toxt einen Spiegel zu machen, ist die trik Metal elisli asto, die von der altbekannten .bewährten Firma George TV. JECoffman, 649 Oft Washington Straße, Indianapolis, Ind., hergestellt wird. Für Sastwirthe ist da altbewährte Putz nnuel, !M-MM " :: (- iri!Hjr,o) von derselben Firma hergefiellt, zum Putzen der Bar FixtureS k. einfach unentbehrlich und wer ei einmal gebraucht hat, wird es fteU wieder holen. .Oar Keeper's Friend da, N.-.5licht, ii 5-2 ta tzz$t tuhi5n.

fei&tr

VV XJ I 1

M : :

Äer-M,7i-ÄWck

4 Vennlulsania und THaxttt ' , 6 nglUlz CtrnCa 0astuvd?iework T Nobie und Michigan kiem Jersey und Massachusetts e. Vtne und lorth 10 Market und Pjne I! Vermont und Uak 12 No. Sprttzendau. Mass. ve. 6Ze 7Z,t'.ß I Delaware und Walnut It Ne Jersey und Fort Ovne ve IS Massachuselt und Sornell Uv IS Slsh und 1L errate. ir Park Uve und is.Etr liSolumdia und Malettvve 19 v gdland Kve und Pratt 5i Il1:n,tund St, Joe 23 Penns?l,ata und Vratt 24Viertdlanud11. Etr 2S No. S SprttzeabauS, IS. und J?k'.? L? Senate ve und Kt.Slalr Z7 .Xlltnot und Mtch'gan L8 .ienufslvanta und It. Str L Senate ve und 15. Str l ilo. I Evritzeudaus. Ind. Ove aöe Siitt Vieridian und iOainut S4 Saltforvia und ermont LSlakeundNeyork L6 Indtana ve und Et. Slair L7Etty Hojpital 8nt nd oi-th LSMlözignundklguek 41 N,. S SvritzenizauS, Washington nah Oist 42 Löeisendorf und Zahlnatn 43 Missouri und New Kork 45 .'Zertdian und LJshtnato IStnotkundOhio 47 Lapttoi venue und Oaslzinöton 4lnganl Porköau 43 Slraszenaon.Ltille. We OZasizinotoa Ctt . l No. 10 Spritzenhaus. Juin,t und Mrrria IütnoiS und Loutstana bWeK und Govtk, kt'lSestundMcSarty bk Eenote Lvenue und Enden b7 Meridian und Ray b? . 4 Spritzenhaus, Madiso . VZorrit o) uaMsou Livenue und Dunla? kl Wo. t H.ken und Letrerdau, Touth nah Ztl 62 ennfBloanta und tTterril - Telaroare und vicEarty 4 Gift und Mcllart 65 ,m Jersey und Merrill 5? ilrginta venue uad Bradsizs ja no Vioipect b?ZtngnndHig', H ?!a.1l Spritzenbauk. Ltrg. Ltt nae Hsrc 1 öast und (ieotta ;3(ieearunoölra 4 Dentin und Önra'a Zk-Englisb. Uvenne und Pine S O"helby und Bare 'i No. 8 Sprisenhaulk. Vrospect c5e C(eU 'S stle,er Lvenue und Sheld l Market und eJersc Washington und Delamare 3 Waib'non und Lat 4 New krk und avtdso 5 Taul-stummen.Knftalt 3. Staaten Ursenat 7 ZasHington und Ortental S yrauen.Vkeformatorturl 1 Vlo. 13 Svtser.haus. Marizlaad aale nrii VH Meridt und Ge,rotC 3 TlZeridta und Sou'h 4 Penasvivania und Lsutsiana Z Virainia venue und tabam, 9 frauptquanicr 97 rand H:rl 93 Uaöit?l ivenne urd Obi m No. 18 epritzenizanL, 10. und Kli i-z Hiasarna uno IS 1U llentral Llvenue und 15 i:S j?2ndeund IS 127 rookstd v? und Juviter IS8 Zentral Llvenue und 17 I29Delan)are und Ii, 131 Älabamaund 11 1? euefoneatne und 17 i4 Eouege venue nd !Z5TklalvZreundlZ 13 Alabama und North 187 i?n,n und IS 12 College ve und U Iü9Cornellvenueund!Z 141 ande und I Ul Stbdland Avenue und IS itZTecumlkbuud 10 US Jersey un, u I lvord und 17 147 No. 2 Svrtvenkzau. fSlff?lh vt Mlllleaevenueund,2 14 Solleae Vvenue nd v3xt venue und 22 i5s ö s We jien ssaija an) , Ctr 154 Starnfei Cvenue und 10 15 Stgbton d Sie ntia nd Ptre Z5gVloizsdVairpa Ib ,1 Sprtvenhau, rightwd iv wiTozn uno xepci IKSrtghtoodundtt 1S4iovd und Ural 1 kkenuone ve und t. Ilt? 212apikvlveund 17 ' 213 PennslZlranta und Diflaan 2l4Jllti und 20 216 Senate Uv, und 21 216 Penn vivania und !2 Zi7 Meridian und i 2IS Captt,lv und 2S 219 rn und ia 231 Jlltnot und MelZleaa 254 No. 14 Sprtbenlzau. Lenwood und 2 matnil nd 83 2nnetta undLS 237 o.v Spritzenhaus. Udell nd aber. 233 Udell Ladder lktortt 23 Lsabel und 27 - 2l Meridian und " . 2tSWcst23.undeltRtt I2end ainut legundl2 LI4 Qoward unk 1 Llb Torbet und Vaca LlSLavttolvveunkia 817 NortbmeSer n nd adul ntj ia vorster Uve und eut LiS Sanol und ia ttlLercaitneWork 4 Vermont und Lvnn 825 93irnar(f nnh ClrafttlM " I? 2Kv5 Spritzenhaus. auatzZ, Ä Ltt Mtaziaan und Soncord tiiLiann hub nirnfi Min. LzeiundMcJntyre 412 Missouri und Maryland 41ZOkzioundM4ffourt "z uapttoi sve und eorgia 4i K.'tlfsnrt und entucky Uve 7 Senate ve und Washington 421 P und E Rundhaul. Oe Wasizingto 423 Irren. sl 424 Mllr, ve und 3 D St 53 W K 425 Washtnaton und Harris 2Z o. : eprtvevhzu,. kst Oalbtncto 427 Oliver und trch 4-8 Otlver und Okaood 42SNordtkeundvore 431öadlryveund Morril . 432 Niver ve und Morrt 44 River venue und Wdburn 4 Harbin und ta 4 R St . aroingnn, Oliver 7 öi. is Spritzenhau. ?drrtS ud Hardlu 4, Hvwarh und William 43Setockgard si Ret4ernd Miller 42 Howard un d t?ee 4StMorrtIudarpeB 45 vÄMdert und Belmont 4L7 Siordyke Marmou gadrUZ ) It. t.i .a. k m - J t, rril uno via y SiSffentuckvkve undMerriZ 14 MerriS und Nnto üis Jutnoi und SanlaH S!7MorrtSundDakota 2l8MorrikundEhurch "S(5zpttvlreundMcTartn 521 S'teridtan nd Saline t i sZ Zl'ine und Lord ! ?2l MadisonAve ud Lincoln &28 vertut an nd Well R , S27Sarloda, S2g Meridian nd rizona s-'S Nertdian und Raymond 6 2MkKernannd Douahrr) ,Z Gast und tncoi Sl4Sandeecher 15 Srtght und Saniert 6l7McartyundB,art, 61t !ew Jerseu und Lirginia XA 7 ,2 Sz ruce und Prosveer ' 7IZ Enzlish ve und Laurel ' : Olive und Eottage ve IIS Ebeltv und eecber I i 7!g Skat venue und Orang , .1 prange uno anrei 710 artk und ffottc ne fföt 721 Lexington ve ad kaurel i2 yietazer ve nv xrnc 7Z4etateLveundBleasant 725 Prospekt und Vleasau v 72 Oranae und Sarlan . K ' 728Ltbertn undMeek 72oblend outh 812 o. 15 SprttzenbanO 13 Market und Noble 8,4 Ohio und Hiahiand XL 815 Mlchiaan und Higlzland ikld 816 Market und rsenal ' S21 Van Handle Shops S2Z Za'cvkt und ermonck 34 ?'sdingi und Skat, ve 5 MaddenS Lonnge Fabrik 8Zg Tulker und Dorsey Fabrik 2 Washington und eotlle v tta o. 12 Spritzenhaus, evtll a$e Oasi'ingt'c. ööi Eoutbeattern und LZoodstd ZA Oalöwgton und Deardsrn 0(la(Ctgna ic. Sr? Z SSlZße, zweiter klltt. Zeite 2 ScklSoe. dritter larm. Dritte zwei Schläge, vierter lärm. I-2-i, ßeuer an und EchlsuS nszesitlt. Schlüge. weni,?r LZasserdruck. SS, mehr Safferdrnck. 1 Schlage. 12 Uhr Mittag. V o ß&'im -uuso o nspi1 rlr : .. V; " v7c:t:m E. - .-: 'V

Mail Nd Expretz T.CC5m 2 40r Toledo n. Mlit-igan Ctia Sip.. i tcr: e w - a Peru und Toledo Srvre ic xa'xcba Vr undlynionttz ccoa. n. CrvTt m-m - w, 7.CC3 litcn

U Ui-J Cii Viii V2rc