Indiana Tribüne, Volume 23, Number 197, Indianapolis, Marion County, 5 April 1900 — Page 1
o 65 f sV n sr vsr nr o ) 'X"? A IV r J w ,y w vv w iwm t - T'y V V Office : No. 18 Md Alabama Gtwße Telephon 117 1z Indianapolis, Ind., Donnerstag, den 5. April 1900. Jahrgang J3. No. 107
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aüonnl Bank.) Lditorielles. Für die Vergrößerung der Kriegsflotte werden in der vom zuständigen Ausschüsse des Lunde-Ab-geordnetenhauseS ausgearbeiteten EtatS-Bill folgende Bewilligungen gemacht : Zwei Schlachtschisse von je 14,000 Tonnen, von denen jedeS $3,600, 000 kostet, wobei die hohen Kosten der Panzerung und Bewaffnung nicht mitgerechnet find; drei gepanzerte Schnellkreuzer von je 8000 Tonnen, von denen jeder $4,000,000 kostet; drei un gepanzerte Schnellkreuzer von je 6000 Tonnen, von denen jeder $1,140,000 kostet. Außerdem bewilligt die Vorläge noch $12.000.000 zur Fortsetzung deS BauS bereit im Ausbau begriffener Kriegsschiffe, ferner trifft sie Vorsorge für zwei neue Trockendocks y. MM - m m ln oen VchlssSbauyösen zu rooriyn und Rorfolk, welche den Umfang und die Trefflichkeit der besten Trockendocks der Welt erhalten sollen. Schließlich ein neues Gebäude für die Annapoliser Flottenschule, dessen Kosten auf $2, 000,000 veranschlagt find. Und dazu die laufende IabreSbewilliauna aum Unterhalt der vorhandenen Flotte. Im Ganzen belaufen sich die dorgefchlageaen Bewilligungen auf ungefähr $76,000.000 : runde $13.000.000 mehr, h11 jemals zuvor in einem Jahre für die gleichen Zwecke verausgabt wurden. Groß- und Weltmachtspielerei kostet eben Geld. Dafür sind wir auch nach Beveridge daS "mter"-Volk der Welt. Ueber die Aufternfischerei in Rnyland wird berichtet: In Folge der unvernünftigen Gier, :i i:. i.Lt i ran , , ovmtt 0IS leai oer unernrang oe. m m, r trieben wurde, droht der naturliche Austernvorrath aufzuhören. Ät.ch vor lthn nfirfn hrnshrtrfn Ki Mtifl ' " . .Vr. .. v.fc tthMr fiscber. welcke i tfet saß alle verarmt s , . . " 0 . . . . , .r . . 1 A 1 . l. &qta)zaiiua vao yiopie naiuniqe sjinntnt.iL cn.it ffNI.r MHtitUVtl V IVI4V. Vorrats iß in der rü&R&tilßUfttn Weise vernachlässigt worden. Und jetzt find alle die Klassen, welche von der Einmacke-Jndußrie leben, mit htm gänzlichen Verluste ihres Lebensunterblte bedrobt. Wenn die Außern,u. Irr r. , . . . , fuhr aufhört, vaS unter dem jktzlgen verschenderischen System gar nicht in I 7 ' weite Ferne gerückt ist, dann wird die ganze Elnmache. Industrie deS Staates Maryland zerstört werden, denn diese Geschäfte könne nur bestehen, wenn sie das ganze Jahr hindurch, Sommer und Winter, Beschäftigung für ihre Arbeiter haben. Jetzt endlich bemühen sich Marylander StaatSgeseßgeber, den Zlufternfang durch eine vernünftige Aufternzucht zu sichern. BeideS unter Staatsaufsicht. Wir haben hier dieselbe rücksichtslose Ausbeutung der Natur vor un, wie . , r v ra.t.i-i ' , auc) au unseren v?coicicn. oyne Rückficht auf die Zukunft bor sich gehende Waldverwüftung ist ein Ler brechen, daS die Gegenwart an der Zukanft begiht. Der Büffel, der einst in gewaltigen Schaarea über die westlichen Prairien zog, ist total ausgerottet Uenn tlc gegenwärtige Ausbeutung und Vernichtung fortdauert, wird es , . . n. " k . . bald ln den lkömen deS K.orvwefiens keine Salme mehr geben, und werden I oii uuuuiiR . du cca l ! . Ä 1. noriö2liZen " l Kufiea verntt;kez fetz.
Die Ausbeutung der. Naturschätze
und die Vernichtung derselben geschieht auf kapitalistischem Wege durch Leute, kelcke im Dienste fceft Kadital arbeir I ten. Das Kapital aber kennt keine, vluaftcht, sondern geht von dem runosatze auS: Nach mir die Sintfluth. Der Staat aber hat in Amerika weder den Willen noch die Macht, kapital!ftische Sünden zu verhindern. l)l(l)lll(iri)n(s)lflh Wetterbericht. Schönes Wetter heute Nacht und morgen. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 48 Grad, niedrigste 21 Grad. M M M. , Großer Brand in Kan s a S City Kanfa City. Mo., 4. April. Die ConventionShalle', der Stolz von KansaS City, in welcher am 4. Juli die demokratische National Convention abgehalten werden sollte, wurde heute Nachm ttag in kurzer Zeit durch Feuer vollständig zerstört. DaS Feuer war im hintern Theil deS Gebäudes über dem Kesselraum auSgebrochen. Ansanglich glaubte man, eS leicht unterdrücken zu können, doch bald wurde ein Generalalarm gegeben und innerhalb zwanzig Minuten war die gesammte städtische Feuerwehr auf der Brand, stätte. Bald stellte sich heraus, daß daS großartige Gebäude hoffnungslos verloren war, und die Feuerwehr mußte sich darauf beschränken, die umliegenden Gebäude vor Vernichtung zu rette. Aber auch dieö gelang nicht. Bald ergriff daS Jeuer die naheliegende zweite PreSbyterianerkirche, sowie die Lathroh öffentliche Schule, welche vor ungefähr 12 Jahren durch einen Torvado theilweise zerstört wurde, und eine Reihe von Wohnhäusern in der zwölften Straße. Der angerichtete Schaden beläuft sich auf ungefähr 400.000 Dollars. SS sollen sofort Vorkehrungen getroffen werden, die ConventionShalle wieder aufzubauen, damit sie beim Abhalten der demokratischen National Convention im Juli benützt werden kann. Attentat auf den Prinzen von Wale. Brüssel, 4. April. Heute Nachmittag bald nach drei Uhr feuerte ein unger Mann, NamenS Sipido, zwei Schüsse auf den Prinzen von Wales ab, doch die Kugeln gingen fehl und der Prinz entkam unverletzt. Sipido wurde sofort verhastet. Der Prinz und die Prinzessin von WaleS kamen hier heute Nachmittag aus dem Wege nach Kopenhagen an, um dort der GeburtNagSseier deS Königs Christian beizuwohnen. AlS der königiche Zug die Nordstation verlassen wollte, sprang Sipido auf das Fuß. brett des Salonwagens, in welchem sich der Prinz von WaleS befand und feuerte zweimal auf ihn. Die Prinzesfin von WaleS und ein Theil deS Gefolges befanden sich ebenfalls indem Wagen, doch Niemand wurde verletzt. Der Attentäter ist Blechschmied von Profession und erst 16 Jahre alt. Bei seiner Durchsuchung fand die Polizei eine Menge anarchistischer Schriften in seinen Taschen vor. Sipido erklärte. das es seine Abficht war, den Prinzen von WaleS zu tödten, weil dieser daS Abschlachten von Tausenden in Süd afrika veranlaßt habe, und daß er be reit sei, daS Attentat zu wiederholen, falls sich ihm Gelegenheit dazu bieten sollte. DaS Attentat wird hier allgemein verdammt, selbst von den Arbeitern und dem Maison du Peuple, dem Sammelplatz der extremen Anarchisten. London, 4. April. .Die Nachricht von dem Mordatlentat auf den Prinzen von WaleS in Brüssel verbreite! sich mit großer Schnelligkeit über alle Theile der Stadt und rief eine allgemeine Entrüstung hervor. Viele sind der Ueberzeugung, daß der Attentäter ein Freund der Bure war, da die der suchte Ermordung deS Prinzen in einer Stadt voifiel, in welcher der diploma tische Agent dir südafrikanischen Re publik, Dr. LeydS, sein Hauptquartier ausgeschlagen hat. Die Erbitterung gegen die Buren und Alle, welche mit ihnen sympkthisiren, ist dadurch ausS Höchste ee?ieze. Dublin. L. April. Die Nachrich von terz Uttentat auf tii Cefcen ttl . ! ?ri-;:I d-n Cil:3 traf hier zu splt
. gültig aufgenommen, da daS Pauplinteresse deö Volke sich auf den Besuch
ein, um noQ allgemeine Werorelkung zu finden, und wurde ziemlich gleich- - . .
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der önialn conzenirtri. ueKiere rouror mit den näheren Umständen deS MordangriffS nicht sogleich bekannt gemacht und soll diest erst heute Morgen (Donnerstag) geschehen. Der Co nslikt in der ital ienischen Kammer. Rom. 4 - Avril. Die Kammer war schon bei der Eröffnung der Sitz- ' ung uvttsUtll. ner Zvicepranoenl V . v. . ni. i Signor Patlerti übernahm den Vorsitz, und verlas daS Protokoll der letzten Sitzung, in welcher Signor Colombo zum Präsidenten wieder gewählt wor den war. Signor Zinardelli erklärte im Namen der covstitutionellen Oppofition, daß er die Wahl für nichtig ansehe. Signor Pantano gab eine ähnliche Erklärung im Namen der extremen Linken ab, und kündigte an, daß duselbe sich zurückziehen und der Majorität die Ausführung dieses Verbrechens gegen die parlamentarischen Zastitutionen überlassen werde. Alle gaktionen spendeten Signor Pantano Beifall, und so auch die Sozialisten, welche unter Hochrufen aus die eonstitutirende Versammlung den Saal verließen. Nachdem sie sich entsernt hatten, folgten die Parteigenossen deS Signor Giolilti und des Signor Zznardelli gleichfalls unter Hochrufen auf du eonstitutirende Versammlung. Etliche Mitglieder der Rechten schlössen sich ihnen an, und über 150 Deputirte räumten auf solche Weise unter Scenen der größten Ausregung den Saal. Der Vieepräsident Patberti forderte dann den Signor Colombo auf, den Vorsitz wieder zu übernehmen, waS et unter dem lauten Beifall der Majorität that. Sr dankte seinen Unterstützern für seine Wiederwahl, welche, wie er versicherte, die reichlichste Sntschädigung für den Augenblick der Biterkeit bilde, welche er zu überstehen gehabt habe. Er unterbreitete dann die Modifikationen der Regeln der Kammer, welche einstimmig angenommen wurden, da sich alle Anhänger der Opposition entfernt hatten. Signor Toaldi vom Centrum beantragte dann Vertagung deS HaufeS bis zum 16. Mai, der Premier General Pelloux nahm den Vorschlag an, und die Kammer schloß ihre Sitzung. Sch!tts'55achri0tea Angekommen in : Moville: Astoria" von New Äork nach Glasgow. öiverpool: Teutome" von New Joek. Southampton: New Jorl" von New Lork. Cherbonrg: Patricia" von New Jork nach Hamburg. QueenStown: Teutonic" von New Jork nach Liverpool. New Sork: Cthiopia" von ov; Wilhelm der Große" von Bremen; HaSperia" von Neapel; ES" von Deutschland. . Victoria in Irland. Dublin, 4. April. Zum ersten Mal seit 29 Jahren hat die Königin Victoria heute Morgen den Boden Irlands wieder betreten. Die AuSschiffung von der königlichen Sicht erfolgte um halb zwölf Uhr. Der KomMandant der Truppen in Irland, der Herzog von Connaught, mit dem Lord Leutnant, dem Sarl Cadoaan. begrüßten die Majestät, und bei außge zeichnete Wetter und der Anwesen heit einer nach Tausenden zählenden Menschenmenge wurde die Fahrt von KiagStovn nach Dublin angetreten. Beim Eintritt in die Stadt wurde der Königin eine BewillkommnnngSadresse überreicht, welche sie durch den Lord Mayor beantworten ließ. Der herz liche Smpfang machte scheinbar einen tiefen Sindruck auf die Königin. Herr Burke, ein Sohn deS früheren Schwert trägerS von Dublin, nahm die Stelle deS sich immer noch weigernden Schwertträgers JameS Sgan ein, doch der Lord Mayor selbst überreichte der Königin daS Schwert und Schlüssel, welche diese leicht berührte. Die Cere monien am Stadtthor waren äußerst imposant, so daß der Lord Mayor von London, Sir Qeorge Phillips, erklärte. die Smpfangkfelerlichkeiten seien die schönten ceesev, wele er je.alZ er-
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ierr oaoe. on ,ngskown vto zum königlichen Schloß im PhöniL Park ist I m. J . . . fr. , m r eine nlsernung von NkUN etttN. ZU betben Seiten des langen Weges stan k vic ouiaa iq, georangr, coq kamen nicht die geringsten Ruheftör ungen vor und der Polizei Und dem Militär wurde eö leichter, Ordnung zu halten, a!S dies in London möglich gewesen wäre. allerlei. während einer Erweckungs Versammlung in der Union Baptisten Kirche in Montclair. N. I.. stürzte eine der anwesenden Frauen, Namens Anna Johnscn, mit demAusruf: Hallelujah! Ehre sei demHerrn." als Leiche zu Boden. Der Anwesenden bemächtigte sich eine große Aufregung und eine Anzahl Frauen war einer Ohnmacht nahe. Wahnwitzige Er, gung hatte einen Herzschlaa und den Tod herbeigeführt. U n t e ? a 1 1 z n 3 i 1 1 ro t u v?n Veteranen des Krieges von 1812. deren eZ ca. 1200 gibt, ist Frau Mary Gans Kryan Cobb die bemeckenswertheste und wahrscheinlich auch die älteste. Frau Cobb wurde im Jahre 1803 als eine Tochter des Capt. Daniel Gano geboren, der mit seinem Äater und vier rudern den Nevolutlonskrikg mitmachte, wohnt aber seit fünfzehn Jahren in Kokomo, Ind.. bei ihrer 77 Jahre alten Tochter, der Wittwe Moses McDaniels. Im Jahre 1822 heirathete sie Louis H. Bryan, den Urgroßvater des demokratischen Führers W.' I. Bryan und nach dem Tode ihres ersten Mannes ging sie im Jahre 1836 mit Stephen Cobb eine zweite Eh: ein; letzterer ist schon vor 50 Jahren ge storben. Nicht demNamen nach, aber m liMnucyrm ijt oer omancye Quanah Parker der König seines Stammes, denn sein Wort gilt als Gesetz. Der Mann, bewohnt ein. elegant emgerichtetes Haus an d?mj5ud abhänge der Wichitaberge, abe5 trotzdem kleidet er sich zu Hause in der Jndianertracht. Wenn er die Ansiedlungen der Welßen sucht, tragt er stets moderne Kleider und in seinem Benehmen ist Nichts von der Rothhaul zu entdecken, da er gut englisch spricht. Quanah Parker hat sieben Squaws. von denen die jüngste daö Weib eines anderen Indianers war, bis sie dem letzteren entlief. Der Mann schwor Rache, aber er liek sich schließlich von Quanah Parker mit $1000 und einer Anzahl Mustangs bejanftigen. Eine Persimmonfarm gibt es bei Sowden in Clark County, Ind. Sie geHort Anderson Martm, der durch die Unsicherheit der Cultur von Aepfeln. Pflaumen. Birnen. Pfirsichen etc. bewogen wurde, sich nach der Cultur emer Frucht umzusehen, ytt nq lohnte und sicherer war. Auf seiner Farm wuchsen mehrere Persimmonbäume und er beobachtete, daß diese fast iedes Jahr gut trugen. Er suchte, sich die bejten Bäume aus und nach langjährigen Bemühungen gelang es ihm, eine Frucht zu erzielen, die zu seiner Zufriedenhett ausfiel. Seine; Früchte werden im ganzen Lande ver- j kaust, und er bat sich durch das Ziehen der Persimmons ein Vermögen erworben. Manche seiner Sorten tragen drückte die samenlos sind, und die Grötze. einer gewöhnlichen Theetasse haben. - ...... 5kn Danzla Hai der 20jährige Arbeiter Rudolf Schantlies jellik? 23 Jahre alten Stiefbruder, der Stauer Julius Hermann, aus gering sugiger Ursache erstochen. Da Frau Schankließ schon längere Zeit bettlägerig krank ist. besorgt ihr älterer Sohn. der Stauer Herrmann, die Wirthschast; zu diesen Functionen gehörte auch das Vettiten der Mittagsmahl zeiten. Neulich mundete nun dem Ru dolf Schantließ das Essen nicht, und er Qaro seinem Unwillen darüber Ausdruck, was einen Streit zwischen den beiden Brüdern zur Folge hatte. Plötzlich zog Rudolf Schankließ das Messer und stieb es seinem Sticfbruder mit vollcrKraft mitten in das Herz, sc dab dieser sofort todt zu Boden sank. Der Mörder' wurde darauf verhaf. tet und gefesselt dem Ser!cht?.zkfängniß zugeführt. Erschlagenwurde von seinem jüngerem Bruder Franz der Nachtwächter Hermann Dodcatz aus Reinickendorf. Hermann versah in der Borsig'schen Fabrik in Berlin seit einem Jahr in Gemeinschaft mit seinem Bruder Franz und einem drittenMann den Nachtwächter . Dienst. Beide Brü. der lebten in gutem Einvernehmen mit einander. Neulich Morgen trafen sie nach dem Rundaana zusammen und llerieten in Wortwechsel. Dieser spitzte sich derart zu. daß Hermann seinem Bruder mit der Controlluhr einen Schlag n den. Kopf versetzte. Franz schlug den Bruder nun mit seiner e genen Kontrolluhr zu Boden. Am Schädel schwer verletzt und bewußtlos, wurde Hermann Dobratz von dem Bruder und dem dritten Wächter nach m Wohnung getragen, wo er starb, Franz selbst ist serrerleU.
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