Indiana Tribüne, Volume 23, Number 196, Indianapolis, Marion County, 4 April 1900 — Page 1
o ' sVs r1 - A 00 M w o MS AA V II I i I f I V k r. v O W VV W W V t&JS r W 4 Osstee : No. IS öfifc Mabama Otrasze. Telephon 1171. Zndianapoli?,- Ind., Mittwoch, den 4. April 1900 Jahrgang Z3. No. 10 C
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Editorielles.
Von der Korrespondenz Aguinaldos, welche m den Archiven der TagaUn gefunicn unb dem Congr.ß über. schickt wurde, ist wenig veröffentlicht worden. Sin Schriftstück jedoch, daö offenbar mit der Abficht gewählt wurde, die Behauptung zu widerlegen, daß unsere Administration dem Tagalensührer bindende Zuficherungen gemacht und die Unabhängigkeit versprochen habe, wurde wörtlich der Oeffentlichkeit übergeben. SS ist ein Brief Agon. cilloS an Aguinaldo, der einen Einblick in die Berathungen der Philipp!Nischen Junta zu Singapore gewährt, die stattfanden, ehe Aguinaldo mit Admiral Dewey persönlich in Berührunz trat. Der Brief läßt erkennen, daß Aguinaldo Zweifel betreffs der Absichten unserer Regierung hatte, waS wohl schwerlich der Fall gewesen wäre, wenn ausdrücklich die Zuficherung der Unabhängigkeit gegeben worden wäre. Auch der Einwarf Agoneilloß auf Aguinaldos Bedenken, daß mit den Waffen, welche die Amerikaner liefern würden, schließlich die Unabhängigkeit gegen sie vertheidigt werden könne, ist mitgetheilt, um zu zeigen, daß damals schon die Tagalensührer sich mit geheimen Plänen getragen haben, daß sie aber daö Risiko bewußterWeise übernahmen, ob sich dieselben durchfuhren lassen würden oder nicht. Wenn der Bericht authentisch ist, so würde allerdings dieser Beweis erbracht sein. Trotzdem hat der LouiSville Anzeiger" ganz Recht, wenn er sagt, daß nichtsdestoweniger die Gewissenhaftigkeit unserer Administration in wenig beneidenSwerthem Lichte erscheinen würde. Ihre Gewissenhaftigkeit würde nicht höher stehen alS die der Tagalensührer, deren Berathungen'in diesem Falle ein gewisser Beigeschmack von Ver ätherei anhaftet. Man hat unwillkürlich daS Gefühl, daß sich die Vertreter unserer Administration und der Philippiner vereinigt haben, um einen Dritten, Spanien, gemeinsam abzuthun, und daß Zeder der beiden Theile dabei im Geheimen entschlossen war, nachdem eö erreicht sei, den anderen um den ihm zukommenden Theil deS RaubeS zu bringen. DaS mag eine HandlungSweise sein, die bei Asiaten verzeihlich ist, aber doch kaum der Würde unseres Landes entspricht. Aber in der hohen Politik wird, das haben wir ja allgemach eingesehen gelernt, mit ganz eigenthümlichen Moralanschauungen gerechnet, und nach anderen gehandelt, als im gewöhnlichen Leben. Man urtheilt dielfach nach dem Erfolg, nicht nach den Mitteln, mit denen der Erfolg erreicht oder angestrebt wird. Legen wir diesen Maßstab an die Handlungsweise unserer Vertreter, so haben wir ebensowenig Ursache, stolz aus ihre Leistungen zu sein Sie haben sich von den Tagalen völlig übertölpeln lassen, als sie ihnen Waffen lieferten, ihnen erlaubten, sich in ihren Gebrauch zu üben, und. eine feste Organisation zu schassen, kurz als sie dieselben zu ihren Bundesgenossen im Kampfe gegen die Spanier machten. Jeder verkünftige Mensch hier hat daS damals sofort eingesehen, gegen diese Waffenbrüderschast protestirt und auf die Gefahren aufmerksam gemacht, die auS ihr nothwendigerweise entstehen mußten, und entstanden find. Aber damalS wurde jede Warnung von den JingoS verhöhnt. 3n den dem Eon greß vorgelegten Schriftstücken ist der Beweis enthalten, daß die Tagalen mit darum auf die Waffenbrüderschaft eingingen, weil sie die Gefahr sofort erkannten, welche in derselben für etwaige Grabschpläne der Amerikaner lag, daß sie also klüger waren, ols unsere Vertreter. ArHlMilhlU Wetterbericht. Schönes Wetter heute Nacht und morgen. Höchste Temperatur inner halb der letzten 34 Stunde 66 Grad, niedrigste 31 Grad. ,, Mit 40 gegen 31 Stimmen passirt. Washington,' D. C., 8. April Um 4 Uhr heute Nachmittag fand die Abstimmung über die Porto Rico Bill statt. Sie wurde mit 40 gegen 31 ' Otimmen pasfirt. ES war schon seit
einiger Zeit klar ersichtlich, daß eine Mehrheit deö Senats sich für die Bill
erklären werde. Man hatte indeß, um ganz gewiß zu sein, daß sie angenommen würde, ihr ein Amer.dement angehangt, welche die Einführung einer Eivilregierung an Stelle der gegenwältigen Militärregierung verfügt. Auf diese Weise zwang man diejenige?, welche zu Gunsten dieser Maßregel waren, die andere mit in den Kauf zu nehmen. Die Bill geht jetzt an daS HauS zurück. , ,, Webster DaviS und die Buren. Washington, 3. April. Herr Weber DaviS, der bisherige HilfSSekretSc deS Innern, reichte heute seine Resignation ein, und wird fortan Vorlesungen im Interesse der Buren halten In einer autorisirten Erklärung. welche heute ausgegeben wurde, sagt Herr DaviS, in Folge seines Besuches in Transvaal sehe er sich genöthigt. sein Amt als Hilfö-Sekretär des 3nnern auszugeben. Er will in Kurzem hier eine Vorlesung im' Interesse der beiden südafrikanischen Republiken halten. Herr Davis hält dies für das beste Mittel, das Interesse deS amerikanischen Volkes für die beiden Republiken anzufeuern. Die Steuer bleibt. Washington, D.C. 5. AM Im Senat zeigt sich keine Neigung, noch in dieser Session eine Herabetzung der Kriegssteuer zu unternehmen. Die republikanischen Mitglieder deS Finanzcomites haben, so weit sie sich in der Stadt befinden, die Anficht ausgesprochen, daß die Session schon zu weit vorgeschritten ist, um eine derartige Maßregl gerechtfertigt erscheinea zu lassen. Einige derselben erklären, der jetzige Ueberschuß im Schahamt enthalte keine Gesahr und da man die KriegSfteuern doch nicht ganz ausheben könnte, würde eS sehr chwierig sein, für eine theilweise Herablthung eine Einigung zu erzielen, welche geregt und billig wäre. Ihrer Ansicht nach muß ein solches Unternehmen, wenn eS überhaupt erfolgen oll, zu Anfang einer Eongreßsession begonnen werden. Dewey all Präsidentschafts -Kandidat. ' New Jork, 4. April. Eine Spezialdepesche auS Washington an die N. S. World" meldet : Admiral Dewey hat die World" autorifirt, dem amerikanischen Volke mitzutheilen, daß er nach reiflicher Ueberlegung und als Antwort auf die ernstlichen Beftürmungen seiner Freunde in allen Theien deS Landes seinen früheren Entchluß, die Nomination für daS Amt deS Präsidenten unter allen Umständen abzulehnen, hiermit zurückziehe und daß er bereit sei, die Nomination anzunehmen. UM Arbeiter - Angelegenheiten. N e w S o r k, 3. April. Die Streiks der Zimmerleute, Steinhauer und Maschinisten in Manhattan und Bronx find fast beendigt. 3a fast allen Fällen wurden die von den UnionS geftellten Forderungen bewilligt. In IonkerS verlangen die Zimmerleute 41 Cents per Stunde und SamstagS einen halben geiertag. Die Ar beitgeber erklärten sich bereit 37$ Cents ohne den halben Feiertag zu bezahlen. DieS wurde abgelehnt und viele. Ar beiter wurden daraufhin ausgeschlossen. Die Anstreicher in SonkerS verlang ten ebenfalls 11 Cents per Stunde. Da dies verweigert wurde, legten sie die Arbeit nieder. Der Streik in Newark dauert fort. S a n I u a n, Puertorico, 3. April. Ungefähr 500 Personen sammelten sich heute am Hafen an und zwangen 35 eingeborene Zimmerleute, welche mit der Errichtung einet PierS beschäftigt waren, die Arbeit einzustellen. Die gegenwärtige Lohnrate beträgt $1.50 für zehnstündige Arbeit. Die Führer der Bewegung verlangen den achtstüN' digen Arbeitstag. Am Mittag war die Bewegung au 10.000 Mann angeschwollen Dies Volksmenge begab sich nach den St Thomas Docks, um die dortigen Arbeiter zum Niederlegen der Arbeit zu bewegen. 1b0 Polizisten waren anwesend, doch machte diese keine Ua-
strevgungen, die Menge zu zerstreuen
und eine Kompagnie Infanterie mußte aufgeboten werden, um Ordnungen 1 halten. Kewalttbätiakeiten kamen 'außer einigen Prügeleien nicht vor. -7 Anführer der Bewegung war JglefiaS, welcher seiner Zeit Delegat zur Ar-beiter-Konvention in New Sork war. Die Leute in den St. ThomaS Dockö legten schließlich die Arbeit nieder und weigerten sich, sie wieder aufzunehmen. PittSburg,3 April. Der Streik der hiesigen Kohlengräber dehnt sich immer mehr auS. ' Vom B u r e n k r i e g. London, 4. April. Soweit sind keine Nachrichten von einer erwartet; Schlacht zwischen General grench und den Buren eingetroffen und die AuSficht, die am letzten Samstag verlorenen Kanonen wieder zu erobern, schwindet immer mehr. Schlimmer jedoch als dieser Verlust ist die politische Tragweite der Niederlage. Wie der Bloemfontein Correspondent der TimeS bemerkt, war die Strategie des KomMandanten Olivier, indem er Ladybrand und Thabanehu wieder besetzte, nicht nur eine kühne, sondern auch eine außerordentlich glänzende. Seine Streitkräfte bestanden meistens aus Freistaatlern und die Bortheile, welche er errang, werden einen den Engländer schädlichen Einfluß auf die übrige Bevölkerung deö Freistaateö ausüben. Am schlimmsten find diejenigen Burgherö dran, welche sich den Engländern ergaben und ihre Waffen ablieferten Lord Roberts versprach ibnen allerdingS bei seinem Einzug in Bloemontein allen möglichen Schutz, doch findet er jetzt aus, daß er sein Verprechen nicht halten kann, da er genug u thun hat, sich und sein Heer vor den Angrissen der Buren zu schützen. - AuS Pretoria wird gemeldet, daß dort weitere 28 Kriegsgefangene eingetroffen find. Diese waren den Buen in die Hände gefallen, alS sie die Briten zwangen sich auS Ladybrand rückzuziehen. Za Lourenzo MarqueS ist der deutsche Dampfer König" von Hamburg angekommen. Er hatte 257 nach Transvaal bestimmte Passagiere an Bord. Viele englische Correspondenten zerbrechen sich jetzt den Kopf darüber, wer wohl der Burenkommandant war, der den Briten die Niederlage am vergangenen Samstag beibrachte. DaS Gerücht, daß eS der Ver. Staaten Militärattache Reichman war, findet keinen Glauben und das britische KriegSamt erklärt, daß eS keine Information darüber habe. Wahrscheinlich war eS der bewährte Burenführer De Wet, welcher seit der Niederlage Cronje'S im mittleren und südlichen Theil deS FreiftaateS operirte. D r. Z i e l S Pro, e'ß. erlin, 3. April. Der Prazeß rn Elberfeld, welcher sich drei Wochen lang hinzog, und die Anklage gegen Dr. Adolph Ziel behandelte, welcher Militärpflichtige gegen Bezahlung dienstuntauglich gemacht haben soll, endete heute damit, daß der Hauptangeklagte zu drei Jahren und etlichen Monaten Zuchthaus 'und verschiedene ander? C'vil- und Militär - Aerzte ;u etlichen Monaten Gefängniß verur theilt wurden. Dr. Stuckerberg, wel cher Ziels Mitschuldiger gewesen sein sollte, starb während deS Prozesses. Amerika und die Pariser Ausstellung. Paris, 3. April. Der Thurm deS türkischen GebäudeS verhindert die Ansicht eines Theiles deS amerikanischen Pavillons. CommissSr Peck hat deshalb bei dem Generaldirektor der AuS ftellung einen heftigen Protest eingereicht. Er fügte die (ungezogene D. R.) Bemerkung hinzu, daß er überzeugt sei, daß eS nur im Dränge der Ge schSfte habe gestattet werden können daß eine verhältnißmäßig so uvbedeu tende Nation daS Gebäude einer so großen Nation die die der Ler Staaten schädige. Commissär Peck hat von einer großen Zahl amerikanischer Aussteller ein Gesuch erhalten, worin dieselben um Srlaubniß bitten, ihre Sachen am Sonntag zu zeigen und die Maschinerie in Betrieb zu sktzen, da an .Sonntagen die größte Zahl der Besucher zu erwarten ist. Der amerikanische Pavillon wird am Oonntag geschlossen sein.
Victoria'S Reife nach
Irland. L o n d o n, 3. April. Heute Nachmittag um 2 Uhr, 2$ Stunden vor der zum Empfang festgchhten Zeit kam die königliche Sacht Victoria und Albert" auf der Höhe von Kingston an und wurde von dem Kanalgeschwader mit einem Salut von 21 Schüssen begrüßt ES regnete den ganzen Tag und daS unfreundliche Wetter war .jedenfalls Schuld daran, daß bei Ankunft der Königin fich nur wenige Menschen am Ufer angesammelt hatten. Vor mor gen früh wird Niemand da Schiff ver lassen. JameS Cgan, der Schwerttrager der Stadt Dublin, der eine langjährige Haft wegen politischer Vergehen verbüßt hat, weigerte sich heute, der Königin daö Schwert zu überreichen und lehnte eS ab, an den morgen staUsir.denden Empfangsfeierlichkeiten Theil zu nehmen. Dieses Benehmen hat Aufsehen gemacht; eS gelang indeß sich die Dienste eines ander Schwertträgers zu sichern. Stsss-Nachric)ten. Angekommen in : P l y m o u t h : Patricia" von New Lork nach Hamburg. New Vork: Ethiopia" von Glasgow; Wilhelm der Große" von Bremen; Patria" von Marseille. iesiges. Wieder ein Blatternfall. Die G.sundheitöbehörde entdeckte heute Vormittag wiederum einen Llaterosall. Der No. 1125 Nelson Str. wohnende Charles 3. Durand leidet a der Krankheit. Er und seine grau, die einzigen B. wohner deS'HauseS wurden in dem Hause unter Quaranane gestellt. Am 11. April hält die 3ndianapoliS Street Railway Company hre Jahresversammlung im Claypool Gebäude. 0-. Joseph T. Fanning, Vorfitzer deS Civil Service ELamining Board", theilte gestern in einemSchreiden an den Gesundheilörath mit, daß am 11. April die Ezaminationen sür Assistenzärzte deS städtischen Hospitals und DiSpensariumS abgehalten werden. Die County Kommissäre öffneten gestern die Angebote für die Beleuchtung und HeizungS Anlage deS Gefängnisse? und CourthauseS und dito Tunnel vom Gefängniß zam CourtHause. Der Kontrakt wurde noch nicht vergeben. 3n der gestrigen Sitzung deö Local Couneil os Women reichten die Politieal Equality Society und die Audobon Society Gesuche um Ausnähme in den Verband ein. Beide werden bewilligt werden. Am Freitag Nachmittag wird Frl. Harvty von Dayton, O. in der Tomlinson Halle unter den Auspizien deS Lokal Council of Women einen Vortrag über daS Thema : Gesundheitsregeln und Dekoration im Wohnhause" halten. Der Vortrag wird durch stereoptilche Bilder illustrier. Eine Resolution wurde angenommen, welche fich gegen daS Wesen und Treiben der Mormonen in hiesiger Stadt richtet. Folgende Beamte wur den erwählt : Präsidentin grau Nettie A. RanS ford. Biee-Pläsidentin-Frau Elaire A. Walker. Prot.-Sekretärin Frau Corinna R. BarneS. Korr.-Sekretärin grau Charles BuSby. Schatzmeisterin Dr. Marie Hat'lep. Vorsitzerin des KomiteS für munizi pale und staatliche Sesktzgebung Frau Mary L. Moody. Vorsitzerin deS Komites sür städtische Gesetzgebung Frau T. C. Day. Vorsitzerin des Jnformatlons Komites Frau Ella D. Zinn. Vorsitzerin des Komites sür. Ferien schulen Frau Ph. Rappaport. - Vorsitzerindes Programm-Komites Frau Claire U. Walker. ,, . Cine Orkaltung in einem Tage loö zu werden. Nimm Laxative Lromo Quinine Tablets. Alle Apotheker geben das Geld zurück, wenn sie nicht helfen E. W. Grove'S Unterschrift ist auf jeder OchachteI.ZLe.
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