Indiana Tribüne, Volume 23, Number 194, Indianapolis, Marion County, 2 April 1900 — Page 3
Dr. J. At Sutcliffe, Wund-Arzt, Geschlechts-, Urin- und Rectum. Krankheiten.
Office: 155 OstMarketstr. Tel. 941 Offlc?undkn : 9 Mi 10 u$e ,rm.; 3 ou 4 uz, m Die Office von Dr. H. PIM und Dr. C0LE, befindet sich in . ! 5. k. 'JtD. 5 2J1I lllü WH - - - . , X Telephon No. 927 wie biShn. C. C. EYEHTS, Deutscher Zahn - Arzt Ro. Lj Nord Pennsylvania St?. Sa vkd auf Wunsch angevandt. Dr. Jos. E. Monw, Geschlechts u. Lzarnkrankheiten. 2 West Qhio Straße. Dr. J. B. Kirkpatrick, S6aaWt Franenlranlheiten und Krankheiten des NctumZ. Samorrdoiden bne Messer und Cauteristrung gekeilt, CfRce : Hum Building, 31 Ost Ohio Str. Dr. Louis Burckliardt, Willoughby Block, öio. 224 Nord Meridian Straße. xrtchstunden: 9-10 Uhr inn. 24 Uhr Räch. Conntagl : 910 Uhr S,rm. Offlee'TelePbon 1893, neu und lt. hnung: 417 apltol senue. Telephon 23 i3. u nnd alt. OTTO DEPPERIIANN. Deutscher Zrrhn-Arzt, Majestic Gebäude. Zimmer No. 207. DV.O.G.Mnff hat seine Office ach dem WIllonghbY Gebäude, No. 224 Nord Meridian Str., erste Stage. verlegt. Qsnce.stunde : Von 3 MS 4 Uhr Nachmittag Telephon: Office 292-Wohnung 05. Die Wohnung befindet sich wie bUher : 1337 Nord Pennsylvania Straße. Dr. Z. Bühler, 2l;G Qst 'ZUcSnrty Str. Svrechftunden : 8 MS Uhr Vorm. : 2 MI 3 v x ; 8 MS 9 Mr WendS Sonntag von S-9 Uhr Vcrm. und 73 Uhr Abends. Telephon 1446. walter fkanz, Zahn-Arzt, No. Oft MarZet Straße. Coffin lock. Zimmer 43. Vin'u"i -M f - ftltntl. eonntasl von 10 Uhr Vm. ttl 3 Uhr iMfl ar, l... nllilllll. 1 tll R Itllfl Z xt-z Tife4 v n u-( -rf'. "7 MzTlbsÄ RlPARS TABUIES 4re Inten clt J scr tJuldren, hdc and all who preser a medlcin dlsguised as con sectioncry. The y may now bc had (put p in Tin Boxes, scventy-twb in a box). pnee, twcnty-Uvc cents er hve boxcs Zot cne GoILar. Any druggistwillgctthera iiyou insist and thcy may always bc . ebtaincd ty rctnitnng the pnee to t I TncKlpans Cheinjcai Company-., r.aior rniTCEST.1! CKXK Websler's :lsit ernational : idliosiary InvaUiaMo In the IWe. jn-! Athorouch rcvlsion ol the UnabrWcd t i . K.n -r HiiLiv iior Cie purpose ci uiu - ih Provision es terul lor UmiuI nd W aJTtisment,but th duc.)uc..Kht0Ä: tlwrough perfeetnzol aworlc which m t.U the suee ol , growth ha ebtamed m n equai , K l A r..;lTia ol scholar and ocErrce .t" n( ih rnm! nubli. 1 . . A . lnr.1 I (10 Uno .jrcai jwuj Authority. So writ Hon. D. i. Biwr, JiuUc U 8.boprem Court. GET THE BEST. m g , J A anriinii MPM tO I W m 1 iixiEmnoMU HCTIÄvKf G.4C HERE1AM C3., Pcbllshers, DrKUiuriuj, Actollpla Firey, (Old rreadom Elat.) rr.i.M DnVtllrt rTVMO'neTnf'Mo LtUlyUiTjr X UUUU) J.1.44Aiaj.ilVrA j Corrc3ponöent etc. Ho. 970 WeEt Walnut St. Tk BUV ?t. Ctt C-v M A Ä M A r. A I. i -" 7 1 fl I d El lwrhi; tm.riy t-tft'.ig-Vir I I I I I 1 . r"--1 i I I I I I ft lD.trn-tion, will w, JUUUUkMMm TkrM TW A TT.A K ! l'.i"0 .row of rb nni! Tl. to brAk ad rli, nd rb work InduMrioa.'T, -i- tKar.wB 1oc.litlM,wknrtkOT tWI wil' alaotuvkib Tkwu Dollmt W wMr fc ! ic(i u tt (y M'ir T,mt 1 J 4 mit bal ... wort w from Mck (Utrict er eou.ty. H, , . , t r mim ad provVi4 wttk r'" ' 1 - -i. . ni.n.r i r T"- W . w. .vi.gliiMU: whlrk fiMatulUluioini.
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is nns Gnde. Von Leo Hildeck. (Qottfetjung.) Er schritt durch eine kleine Nebengasse. Zwischen all den neueren und neuesten Gebäuden wzr ein ganz schmales altes Hauschen eingeklemmt. Es hatte nur zwei Fenster Front. Vor dem einen sah er eine häßliche alte Frau sitzen und in den knotigen Ardeitshänden ein Strickzeug bewegen. Zu ihrer Seite hmg ein altes Vogelbauer mit einem ruppigen Kanarienvogel, der sich mauserte. Er hüpfte auf seinen paar Stangen hin und her, hin und her. Dann blieb er vor seinem FutterNäpfchen hocken, das die Form eines hängenden kleinen Wagens hatte, zog mit dem kleinen Fußchen den Wazm mühsam heraus und hielt ihn fest, um ein paar armselige Körner zu picken. Archner war eine Sekunde stehen geblieben und sah das grausame Schauspiel an, und ihm war, als sei er selbst dieser gefangene Vogel, der dazu derdämmt sei. sich unter übermäßiger Anstrenauna sein bischen Futter zu erobern zwischen Stäben eingeschlossen lebenslang. Und draußen brauste das veben vorbei, vorbei, grume der Früh ling, blühte der Sommer aber er hatte leinen Theil daran. ' Nun war alles aus. Er -hörte noch die Worte desNechtsanwalts, die schneidende Stimme. d:e nachlassige Berliner Sprache: Nee, wissen Sie. so 'ne Kateridee! Wie Sie das überhaupt ernst nehmen konnten, Männeken! Mit so 'ner Frau, so 'ner ganz kleenen Frau", wie Sie sie sich zugelegt haben! Nur zehn Worte braucht' ich zu sagen, da sah die Hosrathin es selber ein. Nun möcht' sie natürlich das Hühneken schlachten, ohne ihm weh- zu thun und was sollt' ich machen?! Ich mußte mich schon dazu hergeben, Ihnen den Spaß auszureden. Nee. nee. das war kein Plan! Warten Sie man, ich finde schon was besseres für Sie!" Haha, er, der Feind, der Zerstörer als sein Protektor! Wer das ulaub:n wollte! Dieser brutale Herrenmensch, den er haßte, wie er noch nie gehaßt, als Wohlthäter! Lieber langsam verhungern, als noch einmal etwas von ihm annehmen. Die dreihundert Mark brannten ihm noch immer auf der Seele, wie sollte er jetzt diesen Schandfleck, abwaschen? Eine wüthende Verzweiflung packte ihn er hätte sich auf einen Vorübergehenden stürzen und ihn erwürgen mögen. Für ihn gab es keine Hoffnung mehr. Aus den Händen der Einzigen, die ihm mit ihrer Freundschaft über die Kluft des sozialen Unterschiedes hinubergefolgt war, hatte er alles angenommen ja, das Geschenk einer gesicherten Existenz hätte für ihn den doppelten Werth gehabt, weil sie eZ ikm aab. Nun war Nlermand mehr auf der Welt, der ihn und seiner kleinen May aufgeholfen hätte. Niemand auf der ganzen weiten Welt .... Ach. arme kleine May. du bist verdammt, in den dunstigen Niederungen des Lebens fw r. ä ? 5 weiterzualhmen: nuswaris nrn oir, dich mit emporreißen zu hellen Hohen das war mein Traum . . . Nein. nein, ich will nicht es soll nicht sein. daß mir wieder alle meine Knospen vom Baum gerissen werden ich halte dich fest. treuloserTraum. ich kann nicht ohne dich leben, ich kann nicht, kann nicht! Einen Auaenbllck hatte er die Idee. zur Hofräthin hinauszufahren. Sie mußte ihn anhören, sie durste, nachdem sie so leuchtende Hoffnungen m ihm er weckt und dann zertreten hatte, ihn so grausam im Stich lassen. Und wenn sie auch nicht ahnte, wie fürchterlich die Enttäuschung ihn getroffen hatte! Denn das konnte er a doch kei nem sagen, das würde Niemand verstehen. Die fressende Marter seines Hasses konnte ihm kem Mensch aus lrven nachfühlen, diesen entsetzlichen Haß, der rw ' m . , i aus ikvem uori, jcoer civcguiig, ju schon aus dem einfachen Anblick seines Brotb-rrn neue Nahrung sog. diesen ohnmächtigen Haß des Gedemuthigten. der nie. auch nur durch die kleinste Handlung, sich ausströmen durfte. Ach nein, die Hosrathin wurde ihn nie verstehen, diese milde Frau mit dem Kin dergemüth; sie hatte gewiß niemals ge hakt. Und bltten, nachdem sie ihm nur aus reiner Freundschaft so furchtbar weh gethan nein. Er wür de das Bittwort nicht über die Lippen brinaen. Er war nicht die Abenteurer natur, die nach kleinen Vortheilen ausspäht und sich treten laßt, wenn nur der Schuh, der ihn verletzt, mit goldenen Nägeln beschlagen ist ... . Q Gott, meine arme Ileme May! Der Gedanke an sie zerriß ihm das Herz vollends. Wie sollte er ihr sagen. . m m . w C" . V fl . datz sich vor oen Ausoiici in oie yeuie Zukunft abermals eine dunkle Wand geschoben hatte?! Und er raffte sich V , t " j 11 aus. er vescyieunigle oen segnn, um sie nur nicht langer in der vergeblichen öoffnuna zu lassen. Das schnelle Gehen strengte ihn an; alles machte ihn nervös, den Vorübergehenden, der lbn aus Versehen ein wenig anstieß. yiut er vor Wu:k niederschlagen mögen, de. Lärm der Straße riß an semen Ncrven .... Tit näher er der Ighannisstraße kam. um so beftiaer pochte ihm das 5erz. Er sah keine Einzelheiten mehr, alles vctsckwamm lbm vor den Auaen in einem wirren grauen Strom, der sich wand und dn ml nck forttrieb. Die Pferdebahnen rasten vorbei, die mittäglich belebte Straße kochte in drodelnder Be weauna. Was nur alle diese Leute ha ben. was sie so laut und gierig suchen! tcüy Vi ym,n ist ia dock keine 5)0 ff1 1 M . rv - . m ii r f .! 3 .'.JCI ...... nung; em Hinaus gioi es wu,, um u Ninab. ein immer tieferes Hinab. Hatten alle diese einen Dämon, wie er einen hatte, der sie m der Tiefe festhielt, labend. aemLtblick ibre Hoffnungen zerschmetternd: Nee. Manneren, so ne f . ' ' ' . - r ... Kateridee!" O O du! Wiederaiklet ist mir iedes deiner. Worte. Qua ? ' , - v . m " . . I mm ÄNviill. ejouc cem: Jiuuz; a? Leben ist mir entwertbet. weil auch du eL lebst! Die Luft, in der du atbmest. erstickt mich! Stirb stirb ich tu
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Neuchend vor Yah näherte er sich seinem Hause. Plötzlich zuckte er auf, ein Arm schob sich unter den seinen, drückte ihn schmeichelnd. Er stieß einen unartikulirten Laut aus. Im Begriff, das, was sich da an ihn drängte, fortzustoßen, erkannte er May.
Pussy!" line plötzliche lrschlassung faßte ihn, ließ ihn wanken, drängte ihm Thränen in die Augen. Er wollte sprechen, aber m seiner Kehle schwoll ein bitteres Weinen. O. Nicky tor !" flüsterte May erschüttert, o mein armer kleiner Jack!" Krampfhaft erwiderte kr den Druck ihres Armes. Vergebens rang er nach Worten. .Ich weiß schon alles", fuhr sie leise fort. Se; ruhlg, Johnnie. sei ruhig! Vielleicht ist es ganz gut so. Denk' nur. wenn ich zu dumm gewesen wäre für solch ein Amt! Johnnie, wenn ich dich blamirt hätte, und man hätte uns fortgeschickt! Ware das nicht noch viel schlimmer gewesen? Die Hosrathin war bei dir? würgte er kaum verständlich hervor. Die Hosräthin?" Sie stockte ein wenig. Sie sah seine heftige Erregung und fürchtete einen schrecklichen Ausbruch hier auf der Straße, wenn sie ihm sogleich alles sagte. Und doch druckte es ihr das Herz ab, lhm ihr Erlebmß zu erzählen. Die Hofrathm n nein, die gerade nicht aber sie hat wohl Jemanden geschickt, weißt du. Jemanden. Einen Diener mit einem Brief? Sag doch! Und du warst allein, mußtest alles allem durchkämpfen Mein Gott. Pussy Pussy! Armes Kind! Hättest du nein aesaat. als ich 'darauf bestand, dich zu heirathen, dich unglücklich zu machen. "Stuff and nonsense! Nicky. so dummes Zeug! O du kluger Nicky. wie kannst du so dummes Zeug schwatzen!" Dann besann sie sich noch eine Se künde. Nein, sie mußte es ihm doch gleich sagen. Weißt du, Johnnie, wer bei mir war, wer es mir gesagt hat? Nein, das kannst du nicht rathen. Dein Chef ist bei mir gewesen." Er war starr stehen geblieben und sah sie an wie mit steinernen Augen. Sein Gesicht war grau, steinern wie sein Blick. Sie erschrak so heftig, daß sie zusammenfuhr und ihr sofort die Thränen über die Wangen liefen. Um Gotteswillen, Nicky!" stammelte sie und rüttelte an seinem Arm. Mechanisch machte er em paar Schritte, ein psar Leute blickten sicb nach dem Paar um. Na, der hat ooch schon um Mittag eenen zu ville!" sagte ein Arbeiter. Soll ickn Ihnen nach Hause schieben helfen?" In Archner kam plötzlich Bewegung. Er legte Mays Hand auf seinem Arm zurecht. Sie suhlte die Kalte seiner zuternden Hand durch den Handschuh. Das mußt du mir erzählen, iedes Wort", sagte er mit einer fremden heiseren Stimme. 5komm jetzt! Bist du gut angezogen? Nein .... Geh schnell hinauf, ich warte hier zieh die sei dene Bluse an. wir speisen heute Mittag bei Dresse!. Nicky ! sagte sie starr von Staunen und unbestimmter Angst. Schnell! Wir speisen bei Dresscl. Warum denn nicht? Ich habe mein Geld für September, weil der der Chef morgen verreist, im Voraus bekommen. Können wir nicht auch einmal lustig sein? Es nützt ja doch nichts, sich zu plagen. Morgen sind wir vielleicht schon todt " Ach nein, Nicky!" sagte sie beängstigt. Noch nicht todt sein! Ich habe noch keine Lust . . . ." Er konnte doch die Zeit nicht erwarten. er folgte ihr in die Wohnung hin auf. Und während sie sich umkleidete. ließ er sie erzählen. Er saß auf dem Bette und fragte; jedes Wort hoste er ihr aus dem Munde. Sie stand vor dem Spiegel und sah darin hinter sich sein blasses, verzerrtes Gesicht, d!e schrecklichen, harten Augen; sie horte ihn mit dem Absatz gleichmäßig gegen das Bett hämmern. . . . Eine furchtbare Angst ergriff sie; halb angekleidet, unter stromenden Thränen, stürzte sie sich neben ihm auf die Kniee nieder. , Nein, du ollst nicht du ollst nicht ich kann dich nicht mehr so sehen ' Er schob sie scheinbar ruhig zurück. Was willst du denn ich thue dir ja nichts. Ich will blos alles wissen. Da? ist mein Necht. Ich weiß, daß du dir nichts vorzuwerfen hast Nun. und dann? Was that, er dann? Er nahm deine Hand un.d - Und und ehe ich mich wehren konnte, hatte er meinen kleinen Finger zwischen den Zähnen Archner warf sich zurück, r jutt über den beiden Betten und lachte. Einen Augenblick stand Ne starr, dzn. wurde sie wüthcr.d.' Mit gebaute!. Fäusten stand sie vor ihm, und ihre Augen blitzten. Du sollst nicht lachen! Pfui -Pfui, wie du lachen kannst! Du bist ti gar nicht werth, daß ich ihn so schlecht behandelt habe wenn du darüber la-. chen kannst!" Er erhob sich mit einem seltsamen Blick, nahm die beiden Fäustchen ir. seine Hände und küßte sie nacheinander mit tiefer Anndrun st. Wohl dem, der ein gutes Weib b t . r i c-.. v: oo:.t ooer wie yeigr oocy gieica vic iuci stelle.... Sei ruhig, sei ruhig. Lieb chen. Manchmal lacht man nur, weil man keine Thränen zum Weinen hat. . . Schnell, mach dich fertig - wir wollen einmal sehen, was es bei Dresse! zu Mittag gibt!" ZweHerTheil. VIII. Du, Pussy. weißt du, tüui ich da lpbe? Einen Brief auS Breslau von der Hofrtähin!" O botner yonr Hofrathin!" sagte Pussy verdrießlich, die soeben eine schadhafte Stelle in ihrem Regenmantel entdeckt hatte. Sieh mal, solch einen Schund haben sie mir für reine Wolle ausaebuddelt!"
Sprich doch nicht Frau WillcZ Deutsch!" bat Archner. Willst du den Brief nicht lesen?" Nein! oder meinetwegen, wenn du ihn mir vorlesen willst . . . .Deutsche Schrift ist so undeutlich . . . Er setzte sich in die Sofaecke; dann prüft? er neben sich den Nand des Pol-
sters mit den Fingern. Da war ein großes Loch in dem ölten Damastuberiva. Kann man das nicht stopfen?" fragte er beklommen. Q Nicky stopfen! Wir müßten endlich einmal ein eigenes Sofa haben, meinetwegen eine einsacheChalsegongue. über 'die man dann eine billige Decke drapiert. Das ist so chic und praktisch und bcauem Er verzog das Gesicht. Ja. sehr praktisch, besonders, wenn man schon ohnehin Schulden hat. Mit den paar Schulden! Alle Leute haben Schulden, sagt Frau Wille Ach. sprich davon nicht dann wird man schlechter Laune.... Du wolltest za einen Brief vorlesen Ja... ." Er hielt den Brief in der Hand' und starrte vor sich hin. Sie blickte nach ihm zur Seite. So saß er jetzt ost, so ganz versunken, und manchmal von einem ganz schnell vorübergehenden Schauder geschüttelt; und gewöhnlich fing er dann an, über etwas Fernliegendes zu sprechen, immer werter zu sprechen und dazwischen zu lachen Er sah auch schlecht aus. Zu weilen kam ihr der Gedanke, er könne krank werden. Aber das war etwas so trauriges, daß sie schnell, schnell, an etwas lustigeres zu denken versuchte, und das gelang ihr auch immer. Allein solch ein Gedanke kam jetzt häufiger. Eigentlich hätte er doch gerade sehr gesund aussehen müssen. Er hatte seinen Urlaub hinter sich, und wie hatten sie ihn ausgenützt! Bei gutem Wetter waren sie immer draußen gewesen; sie hatten in guten Restaurants gut und reichlich gegessen, viel zu gut und zu theuer! Aber er hatte es so gewollt er mußte ja wissen, was er that. Und famos hatte es ihr geschmeckt, ganz ausgezeichnet; sogzr Cognac und derlei beißkalte Sachen, für die sie schwärmte. Ihr war alles vortrefflich bekommen. Wenn nur Nicky wohler aussähe! Und wenn er besser schlasen wollte! Die Backenknochen traten scharfkantig hervor. die Wangen waren gelbzrau uul schlaff, er sah wirklich jetzt ganz kalmllckenhast aus; nur daß die blaue:, Augen immer größer wurden und wie in einem starren Traum ins Leere blickten, so daß sie ihn ost rüttelte, wie einen Schlafenden, der im Traume stöhnt. Nicky. Nicky. was ist nun wieder? Lies doch!" . Er fuhr auf. Natürlich lesen . . Ich lese ja auch. Die Hosräthin ha! mir geschrieben. Ach ja, ich weif schon. Hör' mal. ich lese dir den Briej vor .... lgorifetzunß folgt.) ZAelk ZZabersack's Sltirelbcbries. No. IA. Geöhrter Mister Edithor! ' Mer hen am letzte Sonndag Ownd bei den Saluhnwerth gesosse un hen Lierche gedrunke. Als en diesenter Zittisen macht der Saluhnkieper Sonndags seinPlatznit uff un sor denRiesen muß mer bei die Kitschendohr an die Seit in das Hau? gehn. Mer will doch nicks gege die Lah duhn. Do hocke mer dann immer Sonndags Nachts in die Kitschen un drinke unser Bierche un jahke iwwer alles un auch immer Palliticks. Wann mer damit dorch sin, dann werd daI Famillie-Lewe ufs's Tapet gebracht un do Hot dann Jeder tibes zu komplehne. Der Schneider Wachs der s iehlt als e Ruhl immer nach de erste paar Schkuhnersch schon gut un do macht's ihn noch besser siehle, wann er sein Herz e wenig Lust mache kann. Er Hot gesagt: Was iö die Juhs tahkin. ich sin .jetzt schon ebaut nein un zwanzig Johr verheirath un wann ich's noch e Jährche aushalte, t airn kenne mer de dreißigjährige Krieg zellebrehte. Jetzt frag ich ein Mensch, was hen ick davon, daß ich e Fämillie gerehst hen? Von Morgens bisOwends muß ich schasse, wie en Nicker, ich mache schönes Geld, awwer was hen ich dann dervon? Sowie der Samstag kimmt, dann Hot die Alte allerhand Bosse im Kopp. Do muß sk Stackins hen, ncie Schuhs, oder en Fassinehter for in Butscherschapp zu gehn, odder die Meedercher müsse neie Pettikohts hen un die großs Tochter die muß e Kohrset hen, bikahs daö altt is an, alle Ecke gedöst. wisse Se, daö flind werd in letzter Zeit so ausverschehmt fett, ich weiß gar nit waS die Mütter iS, awwer die nimmt nach meine Altie un se dubt auck schon ecksäcktlie so bahse; well, un wann ich dann alles zusamme sickere, dann bleibt noch ntt so mel iwwer. for daß ick mick fünf Cent sverth Schnuff for kaufe kann. Alles lIeld p?as ssngehn duU. hgS muß ich st gewwe un wann ich ebbeS von bebalte. dann rebst se en ferchteliche Foß un wann ich nit alsemol e wenig e bis'che waS an die .Seit mache deht, das meint wann ick nit als emol eme gute Freind e neies Hinnertheil einsetze odder e paar Bottens annaye oeyt, dann könnt ich noch nit erfordern, in de Saluhn zu gehn un eins zu drinke". Gebt mick doch mit so ehliches Glück wea. - ES iö nock e auteS Dina. dak um Altie erlaubt Hot, daß ich e koppele Lüizvsches tscheune Yen Verse, oss Koyrs iz daS auck bloZ in ibrern Enterest, biIzll it t-li tCltiilt. N2n Z5
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I. . . . . ;7. " ",, "r,. K)n vi ii ii iui xuuni iuunr lui micn nf ckwachkkr. adrr nach nnrr Woche wk.terrn edrauck znqkk sich rin mrrki.cher Wechsel zum Se. mT lnrh.ii r7 r ..hni t.-toft I h. I .4. ... . .i . t .,, . . .
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2i,l tfcifcTilnIr mein letzte Stich gedahn un de letzte Koht gepreßt hen. odder mit annere Worte, wann mich de Fadem ausgeht oder ich ms Gras beiße muß, daß se dann schön ihrLewe mache kann.mitaus. daß se an annere Leit diepente muß. Awwer das is ahlreit, ich kicke ja auch nit un ich hen sor den Riesen auch als emol en Ecksjuhs. Owends fort zu gehn. Sie denkt dann immer, lch war'n m die Mietuna. Nennt das dielleicht Jemand e Dasein, wie 's eme Mensch un Schneider zukomme duht? Vii gen nil. um ijcn au iamc ge rr ' - . r. i u cmi t . n r . r . . müßt, wie mer das gehört hen, awwer der Mister Wachs Hot gar nit so fonmg gesiehtt; er Hot gesagt, wann mir in seine Schuhs stecke dehte, dann dehte mir schuhr nit lache. Seh, Tehler", hen ich gesagt, hen Se dann mehbie auch von Ihre Frau schon emol e Lickin kriegt, wie das ja als emol happene soll?" Do Hot er gesagt: Jehs, ich hen, awwer das is schon sehr lang zerick, das is, loß emol sehn, schon wenigstens acht, neun Dag zerick." Do hen mer awwer gelacht, daß die Wahls geschehkt hen. Ich bette einiges", hen lch gesagt, fell war nach die Schuh reit." Das is wann's war, Hot dzr Mister Wachs gesagt, un ich muß sage, lch hen se auch sellemol verdient, bikahs mei Suhtche un mei Schuhs hen geguckt, als wann ich in den Mott geleae hätt, awwer ennihau ich kann nicks gege mel Aktie duhn un wann ich emol ganz fahstsche treie zu kicke, dann duht se noch, als wann ich Gott danke müßt, daß sie bei mich bleiwe deht un daß ich iwwerhaupt so e Frau wie se hätt. No. ich bleiwe dabei, wann ich mich noch (mos zu verheirathe hätt, dann deht ich well enosf allein losse." Er Hot nach die Klack geguckt UN is dabei ganz pchl geworde. Schentelmanner , Hot er geagt, Ihr mißt mich easmhse. awwer ch muß heim, bikahs mei Aktie will schlafe gehn; mir hen'hloß ein Hauschlüssel un. den Hot die Altie. Wann ch do nit in Zeit heim sin, dann kann ch autseit stehn un das gleicht mer auch Nit." Er Hot schnell sei Bier bezahlt un war draus bifohr daß er noch e Wort gesagt Hot. Wie er autseit war, do sagt der Christ: Beus, ich sin doch auch en geheirather Mann, awwer so fbbes könnt ich doch ver; mint Ältie nit ftende. Ich muß sage, ich siehle keinder sarrie sor den arme. Fell." wr At4K' X' AtnAi r rttv rinn ß y uuuy, iuy uuuy, v .jm im .i. gnuse. Ich hen gesagt: 'ann. eirrtiso en rehgeller Deiwel sor e Frap Hot dann wär es e gut Eidie, wann die Weitkäppi emol käme un dehte se auä den Bett eraus hole un dehte sie .e Spanking gewwe, daß se sor vier Woche nit sitze könnt ; ich denke, in s? en Kehs, do sin die Weitkäpps ahlrecht. For Guttneß Sehks, wann mich e grau so battere un kohkse un ticse deht, wei ich deht Hamburg Stehk aus se mache UN yeht's die Englische nach Saut Efrikeh schicke." Do hen se mich flll recht gewwe un do Heu ich usf eemol en Eidie kriegt. Ähentelmänner", hen ich gesagt, wie wär'sch wann mir den Tehler " helfe dehte un die alte Wummen emol diesent ponnische dehte?" Bei Galle, hen se all gehallert, der Meik is ahlreit! D'o sin mer all in it un mir müsse en auteseit Drick uffmache. Jetzt Hot jeder en Eidie zum Beste gewwe un m mein nächste Brief, do solle se alles erfahre, ei tell juh, (s is e Pietsch. mt beste RiegahrdS . . Juhrs trulie Meik Habersack. ESkweier un Scherrisf von Apple Jack. Holie Terrer Kauntie. IStn guter Trost. Herr (zu einer Wittwe): Sie haben aber beim Leichenbegängnisse ihres Gatten garnicht geweint! Wittwe: Ja. wissen Sie. mein Mann hat das Nasser nie recht vertan! .
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