Indiana Tribüne, Volume 23, Number 193, Indianapolis, Marion County, 1 April 1900 — Page 1
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Jahrgang 38
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die Porto Rico Bill. Er erklärte sich ley Wsft am 26. März pasfirt hat und zu Gunsten des Zolles von 15 Prozent, 'daß sie sich auf einem langen Marsch sur zollfreien Eingang von Bro.stofftn'besand, über dessen gveck nichts bt-
und für Einsetzung elner Etvllregle-
rung. Er sagt der Zoll sei keine
Schutzzoll- sondern eine Finanzmah reget. Schrecklicher Irrthum. C b i c a a o. 31. Mär,. Anna Dudley von Marion, Ind., ein hübscheS Mädchen von noch nicht 20 3ah ren, hat durch den verhängnißvollen Mißgriff eine Arzteö da Augenlicht verloren. Der Doktor sollte daß eine Auge, welche? durch einen Unfall die Sehkraft eingebüßt hatte,- entfernen, beging jedoch den unverzeihlichen 3n thum, dem Mädchen daö gesunde Auge herauszunehmen. Erst nach der Operation, als die Patientin aus der Rarkose wieder zu sich kam, wurde daö schreckliche Versehen bemerkt. In freudiger Erwartung hatte sich dak Mädchen im Bette aufgerichtet, doch ewiges Dunkel umgab sie. Verwundert fragte die Unglückliche, waö geschehen sei : Ich bin ganz blind, Alleö ist dunkel um mich!" rief sie entsetzt auS. Dann st erkannte der Arzt, daß er ein schreckliches Versehen begangen und dak gesunde Auge deS Mädchens entfernt hatte. Frl. Dudley war am letzten Weihnacht von ihrem jüngeren Bruder, der eine Windbüchse als Geschenk erhalten hatte, mit einem Pfeil in das Auge getroffen worden. Die Sehkraft war vernichtet und das nutzlose Organ sollte, da es das andere Auge in Mitleidenschast zu ziehen drohte, beseitigt werden. Die Patientin wurde nach Chicago gebracht, vo ein Arzt aus Marion in dem Hause eines Augenspezialisten die verhrngnißvolle Operation vollzog.' Der Streik der Maschinisten. S o l u m b u s, O., 21. März. Der Maschinisten - Streik ist durch Compromiß beigelegt worden. Die Fabrikanten verpflichten sich, alle Slreiker wieder anzustellen, behalten sich aber das Recht vor, auch Richt-Union-leute zu beschäftigen. Der Neunstundentag und ein Lohn von 25 Cents die Stunde werden bewilligt. Chicago, 29. März. Zames O'Connell, Präsident der Int. Assocjation of Maschinist?, der hierher zurückgekehrt ist, um mit Fabrikanten zu verhandeln, welche bereit find, mit der Union Frieden zu schließen, erklärt heute, der Fabrikantenbund fange an, auseinander zu fallen und die Union werde auf ihren Forderungen beharren Die Modellmacher haben 20 Unterschriften für ihren Kontrakt erlangt, der vom 15. April bis 1. Febr. nächstes Jahr gilt. Die größten Geschäfte haben unterzeichnet und es. wird daher einen Streik nicht geben. Cleveland) 29. März. Die Pelton Engineering Co. hat die Forderuvgen der streikenden Maschinisten bewilligt. Vom Burenkriege. London, 21. März. Die Rächricht, daß Lord Roberts noch einen Monat in Bloemfontein bleiben wird, dürfte zur Täuschung der Buren verbreitet worden sein, und die jüngsten Truppen-Bewegungen und andere Anzeichen deuten darauf hin, daß die VorMärsche schon ziemlich weit gediehen find. Der Umland, daß die Vuren-De-peschen über heftige Bombardements auf Mefeking am Montcg und Dienstag berichten, ohne etwa? übe.? den Erfolg zu sagen, wird dahin aufgefaßt, daß sie keinen Erfolg erzielt haben und min hofft, daß dies der letzte Versuch gewesen ist, die Stadt zu nehmen und daß die Belagerung ausgehoben werden wird. EL wird angedeutet, daß die ? anscheinende Unthätigkeit der Briten bei Warrentown nur den Zweck hat, den Buren einzubilden, dak sie die Entsatz truppeN'sür Maseking zurückzuhalten vermögen, während dieselben thatsäch lich auf Umwegen aus der westlichen Seite vorrücken. Unterstützt wird diese Auffassung durch die Nachricht, daß eine Kolonne Benttener von 2,000 Mann unter Col. Drummond mit drei Batterien und einem Ponton-Train und mehreren Munitionsvagen Bark rannt gegeben wurde. .
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Die Königin Victoria hat Lord Roberts telegraphisch aufgefordert Frau Zaubert, der Wittwe des derftorbenen Generals, ihr Beileid an läßlich deö Ablebens ihreö Gatten aus zusprechen und ihr zu sagen, daß daö englische Volk den Verstorbenen stets als einen tapferen Soldaten und einen ehrenhasten Gegner geachtet hat. Die antisemitische Semeiodeot Ortung. Wien, 21. Marz. Infolge der Sanktionirung der neuen GemeindeWahlordnung haben 25 fortschrittliche Gemeinderathsmitglieder ihr Amt nie dergelegt. Die alsbaldige Auflösung des ganzen Gemeinderaths und Anbe raumung von Neuwahlen im Juni wird erwartet. Inzwischen werden Bürgermeister Lueger und ein Regie fungskommiffär die GemeinderathsFunktionen ausüben. Lueger und die beiden Biee-Bürgermeister wurden ge gern vomKaiser in Audienz empfangen. Sie waren gekommen, um dem Kaiser den Dank der Wienerstadt sür die Bestätigung der neuen Wahlordnung auszusprechen. Dr.Kueger's Bemühungen, die zurückgetretenen fortschrittlichen Semeinderäthe zur Zurücknahme ihrer Austrittserklärung zu veranlassen, find vergeblich geblieben. ProteS der Arbeiter. London, 21. März. Die Oppofition gegen den Krieg in Süd-Asrika gewinnt von Tag zu Tag an Umfang unter den Arbeitern Taglands. Die Mitglieder der Gewerkschaften find fast sämmtlich gegen den Krieg und allenthalben werden Massenversammlungen abgehalten, um gegen die Fortsetzung des barbarischen Kampfes gegen die Boeren zu Protestiren. Mehr (als 80 Gewerkschafts-Mitglieder, welche als Delegaten ihrer Organisationen der in Nottingham versammelten 22 JahresConvention der National Liberal Federation beiwohnen, haben ein Manifest unterzeichnet, das sich in scharfen Worten gegen die räuberische KriegsPolitik der englischen Regierung rich. tet. Herbert Gladstone, der Sohn des verstorbenen Ministers, erwieö sich bei der erwähnten Versammlung seinem Vater ganz unähnlich. Er erklärte, nahezu alle Liberalen seien der Anficht, die Regierung müsse eine Neuauflage der jetzigen Verhältnisse in Südafrika unmöglich machen und die englische Flagge müsse über ganz Südafrika wehen. Aus Deutschland. Berlin, 21. März. Die BudgetCommission deö Reichstages hielt heute noch eine Sitzung und diöcutirte die Flotten-Vorlagez dann schloß sie sich den Ferien deö Reichstages an. Das Schicksal der Vorlage ist noch immer in der Schwebe. Es hat sich unterdessen aus den Verhandlungen der Coa Mission ergeben, daß das Centrum getheilt ist. Roeren sprach gegen die Vorlage. Müller, Gröber und Prinz von Arenberg, ebenfalls Mitglieder des Centrums, waren geneigt, die Schlachtflotte zu bewilligenwünschten aber, daß die Frage der Vermehrung der Schiffe auf den ausländischen Stationen offen gelassen und die Frist für den Ersatz der kleinen Kreuzer verlängert werde Die Post" fürchtet, daß die von dem Centrum gestellten zahlreichen Fragen, die sie einen Stachelzaun vo Vorfragen" nennt, die Verschleppung der Vorlage bezwecken, und behauptet, daß die Frage, ob die Regierung ein Nickelpanzerplattenwerk zu errichten beabsichtige, ein Zugeftändniß an die Skandalpresse" sei, die ein furchtbareS Geschrei darüber . erhebt, daß die Firma Krupp einen großen Verdienst durch die Vorlage einheimsen werde. Die Lösung der Deckungsfrage vorausgesetzt, erscheint das Zuftandekommen der Borlage im Wesentlichen sicher.' Der Reichstag ist in die Ofterserien gegangen, aber der Landtag tagt noch und wird wahrscheinlich noch Gelegenheit erhalten, die An- und Absichten der Staatsregierung betreffs des Fleischbeschaugesetzes und der Amendeents der Neichstagskommifsion zu . . mr . . oer vorlag ans. ve Leunie tu
Indianapolis, Znd., Sonntag, den . April 1900
Ministerpräsidenten dargelegt zu er halten, und zwar,-ehe die Vorlage im Reichstage zur dritten Lesung gelangt. Man sieht einer erregten Fleischbe schau-Debatte im preußischen Landtag, wo die Herren Agrarier kein Blatt vor den Mund zu nehmen pflegen, entge ge. Der braunschveigische Vertreter im Bundesrath ist angewiesen worden, gegen das Fleischeinfuhr - Verbot zu stimmen. Das gab der braunschwedische Minister Hartvieg im Landtag bekannt. Der Preis der Kohlen steigt noch immer. Seit letzten Sonntag find hier 25 mit Kohlen beladene Schisse aus England angekommen und solange der hohe Preis besteht, ist sogar die Ein fuhr von Kohlen aus den Ver. Staaten mit Prosit möglich. An der alten Römnstraße bei Hei delberg fand man einen großen BrooceBehälter mit menschlichen Knochen, die angebrannt waren. Bei Rhrbach fand man drei Gräber aus der merovingischen Zeit, bei Quatzenheim im Elsaß einen 16 Zoll hohen Trog mit 1500 Münzen aus der Zeit Conftantin des Großen. Die Vosfische Zeitung" giebt der Anficht Ausdruck, daß der Herzog von Cumberland bald den braunschveigischeu Thron besteige werde. In Köln ist der dortige Vereinigte Ttaaten-Consul Zoha A. Barnes geftorben. 3n Loschwitz bei Dresden ist der Historiker Heinrich Theodor glathe gestorben. - OyiffS.Nayriyten. Angekommen kn : New Sork: St. Paul" von Oouthampfon; Lucania" von LiderPool. Liverpool: Campania" von New Jork. Philadelphia: Velgenland" von Liverpool. Southampton: Kevfington" von New Sork. Die iluppe. Pariser kizze, von Savloz. Unaufhörlich fiel seit zwei Tagen der Schnee, und der Wind, der die leichten, weißen Flocken hm und her trieb, machte die Kälte noch empfindlicher für alle, denen warme Pelze, weiche Umhänge unbekannt. Em kklnes Madchen von acht ois zehn Jahren kam durch den halbgeschmolzen! Schnee das schmutzige Trottoi? entlang. . Es war so hübsch, daß man noch unter semen elenden Lumpen, seinem schmutzigen Kopftuch das zierliche Gestältchen. das feine Gelichtchen errieth. Das Kind weg die Avenue de Clichy hinauf seine ganze Aufmerksamkeit war auf ein Packet gerichtet, das es, m emen alten Zeitungsfetzen gewickelt, in der einen Hand trug. Mit der anderen wischte sich die Kleine von Zeit zu. Zeit eme Thräne von den Wimpern oder schob ihre wirren Locken unier das Kopftuch zurück. Dann wieder strich sie mit ihren starren Fingern über das Packet, zärtlich, als wolle sie es vor dem Schnee bewahren, der es mit kleinen Sternen bedeckte. Wohl eine Viertelstunde war sie so dahingetrottet. Die Leute, d!e vorbeikamen, stießen und schoben sie, ihr selbst war so kalt, und mit ihren zerrissenen Schuhen mußte sie sorgfältig vermeiden, in die großen Wasserlachen zu treten. So gelangte daZ Kind an die Rue Capron, hurtig bog es dort ein und lief, lief eilends, um nur bald am anderen Ende der Straße zu sein. Endlich hielt eS still. ES stand vor einem großen, ganz neuen Gebäude, daö breite Fundamente und mächtige Thüren hatte. Ueber dem Haupteingang hing eine blau-weiß-rothe, vom Regen ' bereits ausgewaschene, vom Wind zerfetzte Fahne, und in Riesenlettern stand darunter: Leihamt. Ganz erstaunt, so rasch angelangt zu sein, blickte daö Kind um sich" zöann raffte es all seinen Muth zusammen, trat in das Gebäude ein und befand sich bald in einer großen Halle, an deren vielen Schaltern die , Einen Packete holten, die Anderen abgaben. Ueberall hörte die Kleine das Geklirr pon Gold- und Silberstücken. Das arme Kind war nicht zum ersten Male hier. Oft hatte es die Mutter auf'S Leihamt begleitet, wenn diese während der Krankheit und dann nach dem Tode deö Vaters die letzten Sachen um wenig Geld versetzte. -Niemals jedoch batte . daö Leihamt deminde einen solchen Eindruck ge
macht, mcmais waren lym die Veamten unfreundlicher, abweisender vorgekommet, als heute. Sogar zu zittern fing die Kleine an; der Absicht, die sie hergeführt, schämte sie sich jetzt, und ganz unmöglich schien es ihr. sich an die Herren an den Schaltern zu wenden und ihnen ihr Begehr auseinanderzusetzen. Daher blieb sie beweaunaslos in ei ner Ecke sitzen und dachte während einer halben stunde nicht einmal daran, sich ihre Nummer zu holen. Da war es denn zuletzt eme alte Frau, die, ganz erttaunt, das md so stumm und un beweglich zu sehen, es aus seiner Be nommenhelt aufweckte und fragte: "Ja.Klelne, was thust Du da? Warfst 2u aus Jemand?" Das Kind, den Kopf hebend, zauderte einige Zeit; dann durch das gute traurige Besicht der Fragenden ermu thigt, sagte es: Nein, ich warte auf Niemand." Was machst Du denn hier auf dem elyamtk' Ich bringe was zum Versetzen. . . So? Na, hast , Du denn Deine 'dummer r Nein." . So hol' sie Dir. da links an dem vergitterten Schalter. Das Kind tfwi w?? tfm ,f.,:k,n - "7-, "?"' Der Beamte warf ihm die Nummer 52 zu. und wieder ging das Kmd an leinen Platz zurück. Darauf sagte die Nachbarin zu ibm: Wenn diese Nummer gerufen wird, teh t Du aus und traatt De n Backet da an den Schalter gerade gegenüber zu dem ersten Herrn da, am Ende des Geländers. Waö bringst Du?Das Kind natwortete nur durch ein tiefes Erröthen. und die alte 5?rau. die nicht zudringlich sein wollte, hörte aus zu fragen. Sie nahm sich aber vor, daö Kind und sein Pfand zu beobachten. Wieder vergingen 20 Minuten, bis die Nummer 52 aufgerufen wurde. Dem Kinde schlug das Herz; schnell wie der Blitz sprang es auf. durchlief die Halle und stand vor dem Beamten, der die Nummer gerufen hatte. Du? Was bringst Du denn, mein tfinb?" Da." war die Antwort, und so sorgfältig, als ob es sich um ein lebendes Wesen gehandelt hätte, wickelte die Kleine eine schöne Puppe mit Lockenhaar und prächtigen Kleidern aus der Zeitung aus. Was Anderes hast Du nicht?" fragte der Beamte. Nein, es ist ja die Puppe von meinem Weihnachten im Kinderhort." Daraus kann ich nichts leihen, geh. Deine Puppe ist nichts werth. Mach Platz für andere." sagte der Mann am Schalter, und gleichgiltig rief e? die nächste Nummer. Oh, lieber Herr" schluchzte das Kind auf. lieber Herr . . ." Der liebe Herr hoüt aber nicht mehr. und Andere, von Hunger gzgk, stiefccn daö Kind fort, das des Beamten Worte in der tiefsten Seele verletzt hatten. Nicht allem daß er ih'.kctn Geld gab, that ihr weh. ebenso tief schmerzte sie die Art, von er von ihrer Puppe gesprochen; nach ihrer Mutter war diese Puppe ja ihr Liebstes auf der Welt. So schob sie sich denn langsam, d Augen immer auf den Schalter geheftet .nach der Thur. Auf der Schwelle hielt sie einen Augenblick an, und gro'e Thränen rannten über ihre Wanzen. Da packte plötzlich Jemand ihren Arm. und im Mann mit einer großen Schnapsnase, den si., am Schalter neben sich gesehen, sagte: Na, 'Kieme, heul' nicht mehr, da hast Du was . . ." und damikdrückte er ihr zwei Franken in die Hand. Das Kind wußte nicht, wie ihm aeschah. es hatte einen Auqenblick fast Furcht. Plötzlich begriff es aber. daß dieser alte Schnapsbruder allem, von all den Mühseligen und Beladenen hier, sein Leid verstanden hatte. Mit kurzem Dank lies es. davon. beweis, (Schlächter): Warum kaufen Sie denn nicht mehr bei mir?" B.:.Weil ich Veaetarier geworden bin." A.: Ach. der Vegetarismus ist ja ein Unsinn; die Vege-, tarier nehmen gewöhnlich ein schlimmes Ende. Seh'n Sie sich zum Beispiel so'n Ochsen an; das ist auch ein Vegetarier! Und was ist fein Schicksal? Er wird m der Blüthe ferner Jahre geschlachtet!N o b e l. Jchann: Ein Mann ist draußen, der dem en:n Baron hraliren möchte!" Varon (frisch geadelt): Jean! Drücken Se ihm de Hand!" Frisch geadelt. Banner von Goldstock (dem vom Gericht eine kleine Geldbuße auferlegt worden)! .Die paar Pfennige sind Lappalie, aber nach dem bürgerlichen Gesetzbuch verurtheilt zu werken, das ist hart!" Vom ExerzlerplQtz. Un teroffizier: Leute, der Parademarsch muß so scbön anzusehen sein, daß qNe (Zivilisten über ihr verfehl Dasein IT
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Ostern !
